DE10532C - Metalldichtung für Kolbenstangen, Pumpenkolben etc - Google Patents

Metalldichtung für Kolbenstangen, Pumpenkolben etc

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Publication number
DE10532C
DE10532C DENDAT10532D DE10532DA DE10532C DE 10532 C DE10532 C DE 10532C DE NDAT10532 D DENDAT10532 D DE NDAT10532D DE 10532D A DE10532D A DE 10532DA DE 10532 C DE10532 C DE 10532C
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DE
Germany
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metal seal
piston rod
piston rods
pump pistons
partly
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Active
Application number
DENDAT10532D
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English (en)
Original Assignee
J. WIEDERMANN in Breslau, Neue Tauenzienstrafse 35III
Publication of DE10532C publication Critical patent/DE10532C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
    • F16J15/28Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1879.
Klasse 47.
JULIUS WIEDERMANN in BRESLAU. Metalldichtung für Kolbenstangen, Pumpenkolben etc.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. October 1879 ab.
Um diese Metalldichtung, welche aufserhalb des Cylinderdeckels in dem Räume, den sonst die Stopfbüchse einnimmt, ihren Sitz hat, auch bei Kolbenstangen mit verstärktem kegelförmigen Kopf anzubringen, kommen getheilte Büchsen zur Anwendung.
Der Cylinderdeckel i wird zur Aufnahme der doppelt kegelförmigen Büchse g kegelförmig ausgefräst und durch diese Büchse geschlossen, indem vorher sowohl die Theilfläche, als auch die Kegelflächen derselben mit schwachem Miniumkitt bestrichen werden und der Flantsch m vorgeschraubt wird.
Der leere Packungsraum im Cylinderdeckel wird durch die verlängerte Grundbüchse h aus-. gefüllt. ■ .
Auf die äufsere gerade Fläche der Büchse g kommen die eigentlichen Dichtungsringe b zu liegen. Dieselben bestehen aus vier Ringen von 6 mm Stärke und 20 mm Breite, welche in Hälften zerschnitten sind.
Vier der Ringhälften umschliefsen die Kolbenstange a, die Schnittöffnungen der Ringe stehen wegen stattfindender Abnutzung etwa 8 mm auseinander und sind ungefähr um 90 ° zu einander versetzt.
Um die so geordneten inneren Ringe kommen die anderen vier Ringhälften mit ihren Schnittöffnungen über einander stehend zu liegen, und zwar so, dafs die Schnittöffnungen der inneren Ringe durch die Ringhälften der äufseren sie umschliefsenden Ringe vollständig gedeckt sind.
Um diese äufseren Ringhälften werden zwei Blechstreifen von 1,5 mm Stärke, von geringerer Breite als zwei Dichtungsringe zusammen und von derselben Länge und Stellung der äufseren Ringe gelegt. Das Ziehband c mit der daran befindlichen zungenartigen Spannvorrichtung / wird darüber geschoben und durch die in der Zange / befindliche Stellschraube etwas zusammengezogen.
Die zwischen Ziehband c und Dichtungsringe b eingeschalteten Blechstreifen haben den Zweck, das Einkneifen der Ziehbandenden in die Dichtungsringe und die Faltenbildung in der Ziehbandöffnung zu verhindern, sowie das Gleiten des Ziehbandes während des Nachziehens zu erleichtern.
Der Flantsch f (vorhandener alter Stopfbüchsenflantsch) mit der eingelegten Büchse k, welche zur Aufnahme der halben Linse d, sowie eines Dochtes oder Filzstreifens zur Schmiervertheilung ausgedreht ist, wird gegen die Dichtungsringe b geschraubt, indem vorher die halbe Linse d dazwischen" gelegt worden. Letztere hat ein einseitiges Anziehen des Flantsches / unschädlich zu-machen.
Indem das Metall der Dichtungsringe, welches aus einer Mischung von 100 Theilen Blei, 10 Theilen Zink und 5 Theilen Antimon bestehen kann, weich und bildsam, trotzdem aber widerstandsfähig ist, so sind diese Ringe, nachdem dieselben auf der Drehbank bearbeitet und darauf auseinander geschnitten sind, vollständig zum Dichten fertig, und ein geringer Druck, durch das Ziehband c oder den Flantsch/ ausgeübt, hat ein allseitiges Abdichten zur Folge.
Diese Metalldichtung hat infolge ihrer Anordnung noch den Vortheil, dafs dieselbe eine seitlich abweichende Bewegung der Kolbenstange mitmacht, ohne undicht zu werden, indem dieselbe sich zwischen den Flächen der Büchse g und der halben Linse d verschieben kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Metalldichtung, welche ihren Sitz aufserhalb des Cylinderdeckels hat, sich gleichzeitig mit der Kolbenstange rechtwinklig zu dieser verschieben kann und aus folgenden Theilen besteht: einer doppelt kegelförmigen Verschlufsbüchse nebst Flantsch, vier in Hälften getheilten Dichtungsringen aus Bleicomposition, welche einestheils zwischen zwei rechtwinklig zur Kolbenstange liegenden Dichtungsflächen, anderntheils durch ein Ziehband mit zangenartiger Spannvorrichtung mittelst Schraube gegen die Kolbenstange gedichtet werden, \vobei eine halbe Linse ein einseitiges Anziehen ausgleicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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