DE1044667B - Schloss - Google Patents

Schloss

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Publication number
DE1044667B
DE1044667B DEW10097A DEW0010097A DE1044667B DE 1044667 B DE1044667 B DE 1044667B DE W10097 A DEW10097 A DE W10097A DE W0010097 A DEW0010097 A DE W0010097A DE 1044667 B DE1044667 B DE 1044667B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
latch
nut
lock
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW10097A
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Wege
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE1044667B publication Critical patent/DE1044667B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung kommt zur Anwendung als Einsteckschloß allgemein bei Türen und insbesondere bei solchen Türen, die z. B. in Abort-, Bade- oder Brausezellen eingebaut werden.
Solche Anlagen finden in öffentlichen Gebäuden, wie z. B. Schulen, Verwaltungsgebäuden usw., aber auch in Fertigungsbetrieben u. dgl. immer mehr, und zwar in steigendem Ausmaß Anwendung. Die Bedingungen für das Schloß der einzelnen Türen sind dabei meist verschieden. Einmal besteht die Forderung, daß die Türen wie jede Zimmertür mit Drücker und Schlüssel des Schlosses betätigt werden sollen, andermals ist eine obere Falle anzuordnen, die mittels Drükker betätigt wird, wobei das Schloß noch einen unteren Nachtriegel aufweist, der von innen durch eine Olive und von außen mittels eines meist vierkantigen Dornschlüssels betrieben wird, oder es ist das Schloß mit einer Riegelfalle auszustatten, die mittels Drücker von außen und mittels Nachtriegelolive von innen betätigt wird. Durch Drehen der Olive von innen wird dabei die Riegelfalle so gesperrt, daß die Tür mittels des Drückers von außen nicht geöffnet werden kann, sondern nur durch Drehen des Nachtriegeldornes mittels eines Dornschlüssels. Somit kann bei beiden Ausführungen der Abschluß von außen nur durch einen Dorn-Schlüssel erfolgen. Um eine gesicherte Verriegelung gegen unbefugte Benutzung der Zellen zu schaffen, wird an einem solchen Schloß noch ein weiterer Schließriegel unten angeordnet. Dieser kann nur durch einen Buntbartschlüssel betätigt werden, wie er bei Zimmertüreinsteckschlössern üblich und somit bekannt ist. Bei allen diesen Ausführungen sitzt für Türen von Zellenanlagen auf dem Nachtriegeldorn eine außen sichtbare Schauscheibe »Frei — Besetzt«.
Es ist vorstellbar, welchen Umfang an Lagerhaltung von Schlössern diese verschiedenen Forderungen bedingen und außerdem welche Schwierigkeiten sich bei Montagen solcher Anlagen an der oft weit entfernten Baustelle daraus ergeben. Daher ist für die Erfindung die Aufgabe gestellt, aus an sich bekannten Schloßelementen eine Schloßart vorzuschlagen, mit der jeweils jede dieser Forderungen erfüllt werden kann und deren Ausbildung so gehalten ist, daß durch einfache Maßnahmen eine Anpassung an den einen oder anderen Zweck vorgenommen werden kann. Dabei muß diese Schloßart ermöglichen, daß nur eine Grundausbildung gelagert werden muß und in jedem Falle Fehllieferungen vermieden werden.
Die Erfindung betrifft nun ein Schloß mit mindestens einer von außen her betätigbaren Falle und mit durch Zuhaltungen gesperrtem und durch Schlüssel betätigbarem Riegel und mit einer von innen zu betätigenden, die Falle in Schließstellung und den Riegel in Offen- und Schließstellung sperrbaren zwischen Falle
Anmelder:
Julius Wege,
Cölbe/Lahn, Kasseler Str. 64
Julius Wege, Cölbe/Lahn,
ist als Erfinder genannt worden
und Riegel angeordneten Vorrichtung. Diese Vorrichtung ist erfindungsgemäß als eine »Frei — Besetzt«- Scheibe treibende Nuß ausgebildet, mit der die Falle auch von innen zu öffnen ist, wobei der Schlüssel in Offenstellung des Riegels in bekannter Weise durch einen Anschlag nicht abziehbar ist.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die die Scheibe treibende Nuß in der Sperrstellung mit einem Anschlag die Falle hintergreift und die Zuhaltung verriegelt und mit einem anderen Anschlag der Nuß in einer Stellung eine Betätigung der Falle und in der Gegenrichtung eine Verriegelung der Zuhaltung bewirkt wird.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar ein Einsteckschloß für mehrere Zwecke in Ansicht nach abgenommenem oberem Deckel.
Die Einzelteile sind: 1 die unter Federwirkung stehende Falle, 2 der Riegel, 3 die Drückernuß, 4 die Nuß der Vorrichtung, 5 ein Schlüsselloch, 6 der Hebel, über den durch einen Drücker die Falle 1 betätigt wird, 7 die Zuhaltung für den Riegel 2, 8 der Anschlagdorn für den Schlüssel 5, und 9 und 10 Anschläge auf der Nuß 4.
Mittels der Vorrichtungsnuß 4 kann der Riegel 2 so fest gestellt werden, daß bei vorgelegter Nuß 4 der Riegel 2 nicht betätigt werden kann. Bei aufgeschlossener Tür kann der Schlüssel 5 bei gleichzeitig zurückgelegtem Riegel 2, durch einen an sich bekannten Anschlag 8 behindert, nicht abgezogen werden. Dies hat dann zur Folge, daß die Zellentür nur mit dem zum Schloß gehörenden Schlüssel geöffnet werden kann. Nach der Benutzung der Zelle muß die Tür mit diesem Schlüssel abgeschlossen werden, weil derselbe nur dann abziehbar ist. Ist bei der Benutzung einer Zelle die Nuß 4 der Vorrichtung auf »Besetzt« gedreht, so kann dieselbe von außen nicht abgeschlossen und der Schlüs-
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sei kann nicht abgezogen werden. Von befugter Seite ist es jedoch möglich, erforderlichenfalls die Tür von außen mittels eines Dornschlüssels zu öffnen.
Danach ergeben sich im einzelnen die folgenden Anwendungsmöglichkeiten :
Als Zellenschloß stehen Riegel 2 und Falle 1, die die von innen sperrende Verriegelungsvorrichtung bilden, zur Betätigung zur Verfugung. Die Drücker zu der als Drückernuß 3 ausgebildeten Verriegelungseinrichtung können dabei wegfallen, und zwar innen und/oder außen, was in der Praxis oft verlangt wird. Dann wird die Falle 1 mit der Nuß 4 betätigt. Ein Außendrücker ist dann nicht erforderlich, da jederzeit ein Öffnen mittels Dornschlüssel möglich ist. Diese Betätigung erfolgt über die Nuß 4.
Zur Verwendung als Einsteckschloß fällt die Verriegelungsvorrichtung für Falle 1 und Riegel 2 durch die Nuß 4 fort bzw. wird diese außer Wirkung gesetzt. Dann sind innen und außen Tür drücker an der Drückernuß 3 erforderlich, ebenso Langschilder mit Schlüssellöchern. Die Nuß 4 ist in einer bestimmten Stellung verdeckt, d. h. außer Funktion. Der Anschlag 8 muß insbesondere bei einem zweitourigen Riegel entfallen.
Während der Anschlag 9 eine Sperrstellung für die Falle 1 darstellt, dient der ebenfalls an der Nuß 4 der Vorrichtung angeordnete Anschlag 10 bei einer Linksdrehung der Nuß 4 zur Betätigung der Falle 1 und bei Rechtsdrehung der Nuß bezweckt er die Sperrstellung der Zuhaltung 7. Die letztere Stellung der Nuß 4 ist punktiert angegeben.
Durch diese Schloßausbildung ist, wie angestrebt, gewährleistet, daß mit der die Falle und den Riegel sperrenden Vorrichtung 4 auch die Falle von innen zu öffnen ist, wie es bei Zellentürschlössern, wenn die eigentliche Fallennuß stillgelegt ist, d. h. keine Türdrücker vorhanden sind, notwendig ist, da die Falle von innen zu öffnen sein muß.

Claims (3)

Patentansprüche
1. Schloß mit mindestens einer von außen her betätigbaren Falle und mit durch Zuhaltungen gesperrten und durch Schlüssel betätigbaren Riegel und einer von innen zu betätigenden, die Falle in Sahließstellung und den Riegel in Offen- und Schließstellung sperrbaren, zwischen Falle und Riegel angeordneten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als eine »Frei — Besetzt«-Scheibe treibende Nuß (4) ausgebildet ist, mit der die Falle (1) auch von innen zu öffnen ist, wobei der Schlüssel in Offenstellung des Riegels (2) in bekannter Weise durch Anschlag (8) nicht abziehbar ist.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuß (4) in der Sperrstellung mit Anschlag (9) die Falle (1) hintergreift und die Zuhaltung (7) verriegelt.
3. Schloß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuß (4) mit einem weiteren Anschlag (10) ausgebildet ist, der in der einen Stellung eine Betätigung der Falle (1) bewirkt, in der Gegenstellung eine Verriegelung der Zuhaltung (7).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 220469, 257 075;
französische Patentschrift Nr. 531 441.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©«09 679/484 11.58
DEW10097A 1952-12-05 1952-12-05 Schloss Pending DE1044667B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE220469C (de) *
DE257075C (de) *
FR531441A (fr) * 1919-01-13 1922-01-12 Serrure

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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