DE1042467B - Fahrbarer Hoehenfoerderer mit heb- und senkbarer Lastenplattform - Google Patents
Fahrbarer Hoehenfoerderer mit heb- und senkbarer LastenplattformInfo
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- DE1042467B DE1042467B DET13244A DET0013244A DE1042467B DE 1042467 B DE1042467 B DE 1042467B DE T13244 A DET13244 A DE T13244A DE T0013244 A DET0013244 A DE T0013244A DE 1042467 B DE1042467 B DE 1042467B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F9/00—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
- B66F9/075—Constructional features or details
- B66F9/12—Platforms; Forks; Other load supporting or gripping members
- B66F9/19—Additional means for facilitating unloading
- B66F9/195—Additional means for facilitating unloading for pushing the load
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen fahrbaren Höhenförderer mit heb- und senkbarer Lastenplattform.
Es sind Höhenförderer mit quer zum Förderkarren verschiebbarer Plattform bekannt, wobei die Plattform
so weit verschoben werden kann, daß sie seitlich über den Karren herausragt. Dadurch soll das
Be- und Entladen von anderen Fahrzeugen erleichtert werden. Es ist ferner bei einem Höhenförderer bekannt,
die Plattform senkrecht zu heben und zu senken und sie außerdem in waagerechter Richtung auf dem
Förderkarren zu verfahren. Auch hierdurch soll das Be- und Entladen von Fahrzeugen erleichtert werden.
Es fehlt dagegen an einem Höhenförderer, bei dem das Be- und Entladen seiner Platfform sowie das ,Verschieben
der Last auf derselben leicht und einfach vor sich geht. Diesem Übelstand hilft die Erfindung
ab, die sich von den bisher bekannten Höhenförderern mit heb- und senkbarer Lastenplattform vor allen
Dingen dadurch unterscheidet, daß auf der Lastenplattform eine mechanische Fördervorrichtung und
ein lösbar damit verbundener, quer zu, ihrer Bewegungsrichtung und zur Ladefläche liegender Querträger
zum waagerechten Verschieben der Last sitzen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung hat die mechanische Fördervorrichtung
zwei oder mehr Ketten mit über ihrer Länge verteilt angeordneten Tragrollen, die auf der Plattform abrollen,
wobei der Querträger lösbar mit diesen Ketten verbunden ist.
Ferner ist der Querträger umsetzbar, so daß er sowohl zum Ziehen als auch zum Schieben einer Last
dienen kann.
Vorteilhaft ist die Lastenplattform an einem Ende und an beiden Seiten offen und die mechanische Fordervorrichtung
darauf so angeordnet, daß sie die Last entweder gegen das offene Ende oder von dem offenen
Ende der Ladefläche bewegt. Um die Last leichter am Ende auf die Plattform befördern zu können, sind
an dieser Stelle mehrere Rollen frei drehbar auf einer waagerechten Achse angeordnet.
Die mechanische Fördervorrichtung kann von Hand oder auch von einem an sich bekannten Kraftantrieb
angetrieben werden.
Wenn die Last von einem Tisch oder einem anderen Träger auf die Plattform befördert werden soll, dann
bedient man sich hierzu eines Seiles oder einer Kette, die mit dem Querträger verbunden und um die Last
geschwungen wird, welche nun durch die Querträgerbewegung über den Tisch od. dgl. in Richtung auf die
Plattform und anschließend auf diese gezogen wird.
Soll eine Last von der Plattform befördert werden, dann wird sie mit Hilfe des Querträgers in Richtung
gegen das freie Ende geschoben. Zwischen dem ab-Fahrbarer Höhenförderer
mit heb- und senkbarer Lastenplattform
Anmelder: Talbot-Ponsonby and Co. Limited,
Neil Heywood,
und Jasper Morris Steer, Langrish, Petersfield, Hampshire (Großbritannien)
Vertreter: Dr.-Ing. M. Girod, Patentanwalt, Berlin-Charlottenburg 2, Mommsenstr. 66
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 21. Februar 1956
Neil Heywood, Langrish, Petersfield, Hampshire
(Großbritannien), ist als Erfinder genannt worden
nehmbaren Querträger und der Last können ferner geeignete Abstandshalter beim Schieben der Last vorgesehen
werden.
Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines als Hubförderer dienenden Elektrokarrens,
Fig. 2 eine Stirnansicht der Fig. 1, von links aus gesehen,
Fig. 3 einen Grundriß der Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt durch Fig. 3 in Richtung 4-4,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform eines Qerträgers, der in der Anordnung
nach Fig. 1 bis 4 verwendbar ist.
Die Zeichnung zeigt einen mittels einer Batterie angetriebenen Karren, einen sogenannten Elektrokarren,
der ein einziges Vorderrad 10 besitzt, das gleichzeitig als Steuerrad dient. Ferner sind zwei
Hinterräder 11,12 vorhanden. Der Aufbau des Fahrgestells und der Antrieb bilden keinen Teil der Erfindung.
Sie entsprechen bekannten Ausführungen. Die Erfindung bezieht sich vielmehr insbesondere auf die
Anordnung und Ausbildung einer Plattform 13, die an zwei senkrechten Ständern oder Säulen 14 heb- und
senkbar gelagert ist. Diese Plattform trägt zwei Förderketten 15, die sich vom vorderen bis zum hinteren
.809 661/220
Ende erstrecken. Am hinteren Ende laufen diese Ketten über Leerlaufkettenräder 16 (Fig. 4). Am vorderen
Ende laufen die Ketten über nicht dargestellte Kettenräder, die auf einer gemeinsamen Welle 17 sitzen.
Der Antrieb der Ketten erfolgt mit Hilfe einer Handkurbel 18, die einen Schaft 19 aufweist, der durch
einen der senkrechten Ständer 14 hindurchragt und mit seinem Ende mit einem Kegelzahnrad 20 in Verbindung
steht, das in ein Kegelzahnrad 21 eingreift, welches an einer aufrecht stehenden Welle 22 sitzt,
die eine Schnecke 23 hat, welche mit einem Schneckenrad 24 im Eingriff ist, das auf der Welle 17 sitzt. Die
Förderketten 15 können mit Hilfe der Handkurbel 18 über das von der Schnecke 23 und dem Schneckenrad
24 gebildete Untersetzungsgetriebe in beiden Richtungen angetrieben werden. Die Handkurbel 18
ist, wie durch die strichpunktierte zeichnerische Darstellung 18' in Fig. 3 angedeutet, umsetzbar, so daß
der Antrieb auch von der anderen Längsseite erfolgen kann. Zu diesem Zweck ist ein weiteres Kegelzahnrad
20' vorgesehen, das ebenfalls mit dem Kegelzahnrad 21 im Eingriff ist.
Die Förderkette ist eine Gliederkette, deren aufeinanderfolgende, aus Seitenplatten bestehende Glieder
26 Rollen 25 tragen. Die die Rollen tragenden a5
Glieder sind durch weitere Glieder miteinander verbunden, welche aus Seitenplatten 27 bestehen und gelenkig
mit den Platten 26 oberhalb der Rollenachse in Verbindung stehen. Die Seitenplatten 26, 27 haben
waagerecht seitlich vorstehende Teile 28, 29, die zum Tragen bzw. Unterstützen der auf die Ketten aufzusetzenden
Last dienen. Diese Ausbildung der Rollenkette ist grundsätzlich bekannt.
Die beiden Rollenketten 15 sind parallel zueinander angeordnet. Sie liegen, von den Längskanten der
Plattform an gerechnet, um ein Drittel der Plattformbreite nach innen versetzt. Die Plattform hat im allgemeinen
die Form einer ebenen, an den Seiten oder am hinteren Ende offenen Platte. Nahe den Seiten
der Plattform sind zwei lose laufende Rollenketten 30 angeordnet, die in ihrem Aufbau den Ketten 15
ähneln, aber nicht die seitlich vorstehenden Platten 28, 29 besitzen. Am hinteren Ende der Plattform 13
sind drei Rollen 31 vorgesehen, die lose auf der Welle 32 drehbar sind und die vorstehend erwähnten
Ketten 16 tragen.
Ferner ist ein Querträger 35 vorgesehen, der sich fast üher die ganze Breite der Plattform erstreckt
und, wie es Fig. 4 erkennen läßt, L-förmigen Querschnitt hat. Vor dem aufrecht stehenden Schenkel des
Querträgers 35 ragen zwei Arme 36 in Richtung auf das vordere Ende der Plattform, wie es Fig. 3 und 4
erkennen lassen. Diese Arme 36 befinden sich in einem Abstand voneinander, der gleich demjenigen zwischen
den Förderketten 15 ist. Jeder Arm hat zwei nach unten gerichtete Vorsprünge 37, welche hakenförmig
in die Förderkette eingreifen. Der Träger 35 kann dazu dienen, eine schwere Last auf die Plattform 16
zu ziehen oder sie von der Plattform zu schieben. Wenn eine Last auf die Plattform gezogen werden
soll, dann wird die Plattform zuerst bis auf die Höhe des Tisches oder des Lastträgers gehoben und die
Haken 37 des Querträgers 35 in die Förderketten 15 nahe deren hinterem Ende eingehakt. Dann wird eine
Schlinge eines Seiles oder einer Kette 40 mit dem Querträger 35 verbunden und das Seil oder die Kette
um die Last geschlungen. Hierauf wird der Querträger 35 durch Betätigen der Handkurbel 18 in Richtung
auf die Vorderseite des Karrens bewegt und zieht dabei die Last auf die Plattform. Wenn die
Last um eine bestimmte Strecke gezogen worden ist, dann kann der Querträger 35 auf das rückwärtige
Ende des Karrens zu bewegt und die Schlinge verkürzt werden. Vorteilhaft kann die Höhenlage der
Plattform verstellt werden, so daß die Rollen 31 gerade mit dem Lastträger oder dem Tisch, auf dem
die Last ruht, fluchten.
Wenn so verfahren wird, wird die Reibung zwischen der Last und ihrem Träger wesentlich herabgesetzt,
da, sobald die Last teilweise auf die Rollen 31 gehoben ist, ein großer Teil des Gewichtes von
den Rollen 31 aufgenommen wird. Wenn eine bereits auf der Plattform 13 liegende Last abgeladen werden
soll, dann wird der Querträger 35 umgesetzt und zum Herunterschieben der Last benutzt. Zwischen dem
Querträger 35 und der Last können geeignete Abstandshalter vorgesehen werden, so daß die Förderketten
15 dazu benutzt werden können, um die Last auf der Fläche zu verschieben, auf der sie liegt. Zweckmäßig
wird jedoch zum Schieben der Last, nachdem diese vom hinteren Ende der Förderkette 15 wegbewegt
worden ist, statt des Querträgers 35 mit gesonderten Abstandshalter ein Querträger besonderer
Form verwendet, dessen Aufbau aus Fig. 5 ersichtlich ist. Dieser Querträger ist als Rahmen ausgebildet,
welcher aus zwei Winkeleisen 41, 42 gebildet wird, die durch Abstandshalter 43 miteinander verbunden
sind. Am Winkeleisen 41 sitzen zwei nach vorn gerichtete Arme 44, die in ihrem Aufbau den
Armen 36 ähneln und nach unten gerichtete Vorsprünge
45 zum Eingreifen in die Förderketten 15 aufweisen.
Statt des in der Zeichnung dargestellten Handantriebes mit Hilfe der Kurbeln 18 kann auch ein
elektrischer oder hydraulischer Antrieb der Förderketten 15 erfolgen. Ferner kann eine Plattform mit
Förderketten zum Bewegen der Last darauf, die ähnlich wie die Plattform 13 ausgebildet ist, als Zubehör
zu einem Hubkarren wie einem Gabelstapler vorgesehen sein, der Mittel zum Heben und Senken der
Plattform aufweist.
Claims (6)
1. Fahrbarer Höhenförderer mit heb- und senkbarer Lastenplattform, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Lastenplattform (13) eine mechanische Fördervorrichtung und ein lösbar damit verbundener,
quer zu ihrer Bewegungsrichtung und zur Ladefläche liegender Querträger (35) zum waagerechten
Verschieben der Last sitzen.
2. Fahrbarer Höhenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische
Fördervorrichtung zwei oder mehr Ketten (15) mit über ihrer Länge verteilt angeordneten Tragrollen
hat, die auf der Plattform abrollen, und der Querträger (35) lösbar mit diesen Ketten verbunden
ist.
3. Fahrbarer Höhenförderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger
(35) umsetzbar ist, so daß er sowohl zum Ziehen als auch zum Schieben einer Last dienen
kann.
4. Fahrbarer Höhenförderer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastenplattform
(13) an einem Ende und an beiden Seiten offen, und die mechanische Fördervorrichtung
darauf so angeordnet ist, daß sie die Last entweder gegen das offene Ende oder von dem
offenen Ende der Ladefläche bewegt.
5. Fahrbarer Höhenförderer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ende der
Lastenplattform, an dem die Last aufgebracht oder abgenommen wird, mehrere Rollen (31) frei
drehbar auf einer waagerechten Achse sitzen.
6. Fahrbarer Höhenförderer nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Hand- oder
Kraftantrieb für die mechanische Fördervorrichtung.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 441 840;
USA.-Patentschrift Nr. 2 667 985.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1042467X | 1956-02-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1042467B true DE1042467B (de) | 1958-10-30 |
Family
ID=10869936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET13244A Pending DE1042467B (de) | 1956-02-21 | 1957-02-18 | Fahrbarer Hoehenfoerderer mit heb- und senkbarer Lastenplattform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1042467B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2470950A1 (en) * | 1979-11-30 | 1981-06-12 | Garconnet Michel | Fork lift truck with powered rams in forks - has chain driven stops for positioning heavy loads without manual manipulation |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE441840C (de) * | 1925-03-20 | 1927-03-14 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Foerderkarren mit heb- und senkbarer Hilfsplattform |
| US2667985A (en) * | 1949-09-10 | 1954-02-02 | Gen Motors Corp | Industrial truck |
-
1957
- 1957-02-18 DE DET13244A patent/DE1042467B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE441840C (de) * | 1925-03-20 | 1927-03-14 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Foerderkarren mit heb- und senkbarer Hilfsplattform |
| US2667985A (en) * | 1949-09-10 | 1954-02-02 | Gen Motors Corp | Industrial truck |
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