-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
1. GEBIET DER ERFINDUNG
-
Die Erfindung betrifft eine knieschützende Airbagvorrichtung,
welche die Knie eines Fahrers mit einem Airbag schützt, der
durch Blähgas
entfaltet und aufgebläht
wird.
-
In einer knieschützenden Airbagvorrichtung zum
Schutz der Knie eines Fahrers gemäß dem Stand der Technik ist
ein gefalteter Airbag in einem Aufnahmefach aufgenommen und gehalten,
das vor dem Fahrer angeordnet ist. Beim Einströmen von Blähgas erhebt sich der Airbag
entlang einer unteren Oberfläche
der Lenksäule
und entfaltet sich zum Schutz der Knie des Fahrers. Der vollständig entfaltete
Airbag weist in der Nähe
der linken oder rechten Ecke auf dessen Oberkantenseite einen Abdeckabschnitt
zum Abdecken der Heckseite des Fahrzeugs eines Bereichs in der Nähe des Zündschlüsselzylinders
auf, wie in WO 02/03231 A1 offenbart ist.
-
Es gibt jedoch gewisse Fälle, in
denen Zubehörteile,
wie z. B. ein Nebenschlüssel,
von einem Zündschlüssel hängen, der
in den Schlüsselzylinder eingesteckt
ist. Wenn sich ein Airbag in der knieschützenden Airbagvorrichtung in
dem Stand der Technik entfaltet, können untere Enden der Zubehörteile senkrecht
mit einem entfaltenden Teil des Airbags zusammentreffen und den
Airbag beschädigen, so
daß Blähgas austritt.
-
Es ist ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, eine knieschützende
Airbagvorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, ein Gaslecken
in dem Fall zu verhindern, daß ein
sich ent faltender Airbag mit Zubehörteilen in Kontakt gelangt,
die mit einem Zündschlüssel verbunden
sind.
-
Eine erfindungsgemäße knieschützende Rirbagvorrichtung
ist unter einer Lenksäule
vor einem Fahrer angeordnet und auf einer unteren Seite eines Schlüsselzylinders,
in welchen ein Schlüssel
mit Schlüsselzubehör eingesteckt
ist. Die Airbagvorrichtung weist ein Aufnahmefach, einen Airbag
und eine Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
auf. Das Fach ist unter der Lenksäule angeordnet. Der Airbag ist
gefaltet und in dem Aufnahmefach im unentfalteten Zustand aufgenommen
und tritt beim Einströmen von
Blähgas
vom Aufnahmefach nach hinten gerichtet vor, um sich zum Schutz der
Knie nach oben zu entfalten. Der Airbag weist einen Abdeckabschnitt auf,
der in einer linken oder rechten Ecke einer oberen Kantenseite des
Airbags angeordnet ist, wenn vollständig entfaltet, um eine Heckseite
des Fahrzeugs eines Bereichs abzudecken, der in der Nähe des Zündschlüsselzylinders
ist, und einen allgemeinen Abschnitt, welcher die obere Kantenseite
des Airbags darstellt, der mit Ausnahme des Abdeckabschnitts vollständig entfaltet
ist. Die Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
verhindert, daß der
Airbag durch die Zündschlüsselzubehörteile beschädigt wird und
Gas austritt, wenn der sich entfaltende Airbag mit den Zündschlüsselzubehörteilen
direkt in Kontakt gelangt.
-
Mit der Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
ist die erfindungsgemäße knieschützende Airbagvorrichtung
in der Lage, Gaslecken zu verhindern, selbst wenn ein aufgeblähter Teil
des Airbags mit Zündschlüsselzubehörteilen
in Kontakt gelangt, die mit dem Zündschlüssel direkt verbunden sind.
-
Die Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
kann eine Beschränkungsvorrichtung
aufweisen, um eine kinetische Energie des Abdeckabschnitts des Airbags
zu beschränken,
wenn dieser in einer Position der vollständigen Entfaltung entfaltet ist,
im Vergleich mit einer kinetischen Energie des allgemeinen Abschnitts,
wenn dieser in einer Position der voll ständigen Entfaltung entfaltet
ist. In diesem Fall ist der Airbag in dem Aufnahmefach aufgenommen,
während
dieser mit der Beschränkungsvorrichtung
ausgestattet ist.
-
Mit diesem Aufbau wird bei der Airbagentfaltung
die kinetische Energie des Abdeckabschnitts des Airbags, wenn in
einer Position der vollständigen Entfaltung,
durch die Beschränkungsvorrichtung
verringert, im Vergleich mit der kinetischen Energie des allgemeinen
Abschnitts, wenn in einer Position der vollständigen Entfaltung entfaltet.
Demgemäß besteht
für den
Abdeckabschnitt eine geringere Neigung zur Beschädigung. In anderen Worten,
selbst wenn der Abdeckabschnitt mit den unteren Enden der Zubehörteile im
wesentlichen entlang der Axialrichtung der Zubehörteile in Kontakt gelangt,
besteht eine geringere Neigung zur Beschädigung und zum Verursachen
des Gasleckens.
-
Es wird ebenfalls verhindert, daß die Zubehörteile beim
Kontakt mit dem Abdeckabschnitt verstreut werden, da die kinetische
Energie des Abdeckabschnitts verringert ist.
-
Um hier die kinetische Energie des
Abdeckabschnitts zu verringern, ist es notwendig, die Masse und
die Bewegungsgeschwindigkeit des Abdeckabschnitts zu verkleinern.
Wird berücksichtigt, daß kinetische
Energie proportional dem Quadrat der Geschwindigkeit ist, ist insbesondere
wirkungsvoll, die Bewegungsgeschwindigkeit des Abdeckabschnitts
zu verringern. In anderen Worten, vorausgesetzt, daß die Masse
des Abdeckabschnitts selbst nicht verändert wird, ist die Beschränkung der
kinetischen Energie des Abdeckabschnitts gleich der Beschränkung der
Geschwindigkeit des Abdeckabschnitts. Die Verringerung der kinetischen
Energie kann auf leichte Weise beurteilt werden, indem die Bewegungsgeschwindigkeit
des Abdeckabschnitts gemessen wird. Natürlich kann die kinetische Energie
des Abdeckabschnitts verringert werden, indem der Abdeckabschnitt
in einem solchen Grad leichter als der allgemeine Abschnitt ausgebildet
wird, um nicht die Festigkeit des Abdeckabschnitts zu verringern.
-
Weiterhin ist es unter Berücksichtigung
der Verringerung der Bewegungsgeschwindigkeit des Airbags vom Gesichtspunkt
des Auftretens innerhalb des Airbags wichtig, die Strömungsgeschwindigkeit des
in den Abdeckabschnitt einströmenden
Blähgases
zu verringern. Dies ist der Fall, weil die Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases unmittelbar
zur Verkleinerung der Bewegungsgeschwindigkeit des Abdeckabschnitts
führt.
Es ist ebenfalls vorteilhaft, die Aufblähung des Abdeckabschnitts gegenüber der
Aufblähung
des allgemeinen Abschnitts zu verzögern. Wenn der Abdeckabschnitt später als
der allgemeine Abschnitt aufgebläht
wird, bläht
sich der Abdeckabschnitt unmittelbar vor dem Abschluß der Entfaltung
des Airbags auf. Die Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases
ist zu diesem Zeitpunkt bereits verringert. Um die Aufblähung des Abdeckabschnitts
gegenüber
der des allgemeinen Abschnitts zu verzögern, gibt es Vorrichtungen
zur Verzögerung
des Zeitpunkts, wenn das Blähgas
in den Abdeckabschnitt strömt,
zur Verzögerung
des Zeitpunkts, wenn der Abdeckabschnitt die Aufblähung abschließt, zur
Verringerung der Blähgasmenge,
die in den Abdeckabschnitt strömt,
gegenüber dem
allgemeinen Abschnitt oder im Hinblick auf das Blähgas der
weiter abströmseitigen
Anordnung des Abdeckabschnitts gegenüber dem allgemeinen Abschnitt.
-
Wenn der vollständig aufgeblähte Airbag
im wesentlichen eine Plattenform mit einer Säulenseitenwand annimmt, die
zu der Lenksäule
angeordnet ist, und einer Fahrerseitenwand, die zu dem Fahrer angeordnet
ist, und der Airbag im Inneren eine Fessel aufweist, welche die
Säulenseitenwand
und die Fahrerseitenwand verbindet, um die Dicke des Airbags bei
vollständiger
Aufblähung
zu regulieren, ist vorteilhaft, daß die Fessel die Gasströmungsreguliervorrichtung
ausbildet, um die Strömungsgeschwindigkeit
des in den Abdeckabschnitt strömenden
Blähgases
gegenüber
der Strömungsgeschwindigkeit
in den allgemeinen Abschnitt zu verringern oder die Aufblähung des
Abdeckabschnitts gegenüber
der des allgemeinen Abschnitts so zu verzögern, daß die Bewegungsgeschwindigkeit
des Abdeckabschnitts verringert wird.
-
Dieser Aufbau kann durch Einstellen
von Öffnungsflächen der Öffnungen
zum Einlaß in
den Abdeckabschnitt und den allgemeinen Abschnitt erreicht werden,
in mehr spezifischer Weise durch Verengen der Einlaßöffnung des
Abdeckabschnitts. Wenn bei diesem Aufbau der Airbag entfaltet, wird die
Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases,
das in den Abdeckabschnitt strömt,
durch die Fessel verringert, so daß der Abdeckabschnitt weniger
zur Beschädigung
in einer solchen Weise neigt, Gaslecken zu verursachen, selbst wenn
dieser mit den unteren Enden der Zündschlüsselzubehörteile in Kontakt gelangt.
-
Bei diesem Aufbau wird auf leichte
Weise das Gaslecken durch bloßes
Einstellen des Orts der Fessel zur Regulierung der Dicke des aufblähenden Airbags
verhindert. Daher ist die Herstellung des Airbags nicht kompliziert.
-
Wenn der Airbag im Inneren eine Fessel
zum Regulieren der Dicke des Airbags aufweist, kann sie wie folgt
angeordnet werden: Die Fessel wird zuströmseitig des Blähgases unter
dem allgemeinen Abschnitt angeordnet und der Abdeckabschnitt des vollständig aufgeblähten Airbags
quer. Der allgemeine Abschnitt und der Abdeckabschnitt weisen Gaseinlaßöffnungen
jeweils zwischen dem linken und dem rechten Ende der Fessel und
der Innenfläche des
Airbags in der Querrichtung auf. Wenn einem Faltprozeß mindestens
eine der Kantenseiten, die linke und die rechte Kantenseite des
Airbags, auf Falten entlang der Senkrechtrichtung zu der Mitte des Airbags
gefaltet ist, wird die senkrechte Falte zu dem Abdeckabschnitt ausgebildet,
die Fessel zu kreuzen, während
die senkrechte Falte zu dem allgemeinen Abschnitt von der Fessel
weg ausgebildet ist. In diesem Fall bildet die senkrechte Falte,
welche die Fessel zu dem Abdeckabschnitt kreuzt, die Gasströmungsreguliervorrichtung
aus.
-
Da bei diesem Aufbau der Airbag auf
der senkrechten Falte an dem Ende der Fessel nahe dem Abdeckabschnitt
gefaltet ist, wird die Gaseinlaßöffnung zum
Einlassen des Blähgasstroms
in den Abdeckabschnitt durch die senkrechte Falte und die Fessel
verschlossen. Die Gaseinlaßöffnung öffnet nicht,
bis die Falte entfaltet ist. Andererseits ist die Gaseinlaßöffnung für den allgemeinen
Abschnitt offen, um zu gestatten, daß das Blähgas in den allgemeinen Abschnitt
strömt,
ungeachtet der Entfaltung der senkrechten Falte, da diese Falte
so ausgebildet ist, daß sie
nicht auf das Ende der Fessel nahe dem allgemeinen Abschnitt fällt. Demgemäß wird mit
diesem Aufbau der Zeitpunkt, wenn das Blähgas beginnt, in den Abdeckabschnitt
zu strömen,
gegenüber dem
allgemeinen Abschnitt zuverlässig
verzögert. Wenn
weiterhin der Abdeckabschnitt aufbläht, wird die kinetische Energie
des Blähgases
im Vergleich mit der Anfangsstufe der Aufblähung verringert (vom unterschiedlichen
Gesichtspunkt wird die Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases,
das in den Abdeckabschnitt strömt,
nachdem die Faltung aufgehoben ist, gegenüber der Strömungsgeschwindigkeit des Blähgases verlangsamt,
das zu dem allgemeinen Abschnitt strömt, und somit wird die Bewegungsgeschwindigkeit
des Abdeckabschnitts beschränkt), so
daß der
Abdeckabschnitt weniger dazu neigt, beschädigt zu werden und Gaslecken
zu verursachen, selbst wenn dieser mit unteren Enden von Zubehörteilen
in Kontakt gelangt. Außerdem
ermöglicht
dieser Aufbau jedem Airbag die vollständige Aufblähung des Abdeckabschnitts später als
der allgemeine Abschnitt, so daß Gaslecken
aus dem Abdeckabschnitt für
jeden Airbag zuverlässig
verhindert wird. Natürlich
wird mit diesem Aufbau auch die Gasleckverhinderungsaktion auf leichte
Weise mittels des Faltungsprozesses (der Senkrechtfaltschritt) des
Airbags erreicht, der angewendet wird, wenn in dem Fach aufgenommen,
und durch Einstellen der Position der Fessel des Airbags zur Dickenregulierung.
Daher sind die Herstellung und die Faltung des Airbags nicht kompliziert.
-
Wenn der Airbag im Inneren einen
Gasgenerator zum Zuführen
von Blähgas
aufweist, ist vorteilhaft, daß der
Gasgenerator die Gasströmungsregelvorrichtung
ausbildet und der Austrag von Blähgas mehr
zu dem allgemeinen Abschnitt als zu dem Abdeckabschnitt erfolgt.
-
Da bei diesem Aufbau der Abdeckabschnitt weniger
Blähgas
als der allgemeine Abschnitt aufnimmt, vollendet der Abdeckabschnitt
die Aufblähung später als
der allgemeine Abschnitt, so daß der
Abdeckabschnitt unmittelbar vor dem Abschluß der Aufblähung des Airbags aufbläht. Die
kinetische Energie des Blähgases
ist zu diesem Zeitpunkt im Vergleich mit der Anfangsstufe der Aufblähung verringert.
Auch in diesem Fall, von einem unterschiedlichen Gesichtspunkt betrachtet,
kann dargelegt werden, daß die
Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases,
das zu dem Abdeckabschnitt strömt,
langsamer als die Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases
ist, das zu dem allgemeinen Abschnitt strömt, und daß daher die Bewegungsgeschwindigkeit
des Abdeckabschnitts beschränkt
wird. Folglich neigt der Abdeckabschnitt weniger zur Beschädigung und
zur Verursachung des Gasleckens, selbst wenn dieser mit den unteren Enden
der Zubehörteile
in Kontakt gelangt. Weiterhin kann dieser Aufbau auf leichte Weise
nur durch Einstellen der Richtung und der Öffnungsfläche der Gasauslaßöffnung des
Gasgenerators zur Abgabe von Blähgas
in den Airbag erreicht werden.
-
Es ist ebenfalls vorteilhaft, daß der Abdeckabschnitt
des Airbags die Gasströmungsreguliervorrichtung
ausbildet, die erzeugt wird, wenn vollständige Aufblähung vorliegt, um eine größere Dicke als
der allgemeine Abschnitt aufzuweisen. Bei diesem Aufbau ist die
Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases,
das zu dem Abdeckabschnitt strömt,
kleiner als die Geschwindigkeit des Blähgases, das zu dem allgemeinen
Abschnitt strömt,
da der Abdeckabschnitt ein größeres Fassungsvermögen als
der allgemeine Abschnitt aufweist. Demgemäß wird die kinetische Energie
des Abdeckabschnitts verringert, so daß der Abdeckabschnitt weniger
zur Beschädigung und
zum Gaslecken neigt, selbst wenn dieser mit den unteren Enden der
Zubehörteile
in Kontakt gelangt.
-
Da der Abdeckabschnitt in diesem
Fall ein größeres Fassungsvermögen aufweist
und beim Kontakt mit den Zubehörteilen
auf leichte Weise einbeult, besteht noch weniger Neigung zum Auftreten des
Gasleckens.
-
Ferner kann die Beschränkungsvorrichtung durch
einen Airbagfaltprozeß ausgebildet
werden. In diesem Fall wird der Airbag in dem Faltprozeß gefaltet,
um den Airbag in dem Aufnahmefach so aufzunehmen, daß der Abdeckabschnitt
später
als der allgemeine Abschnitt entfaltet wird, wenn der allgemeine
Abschnitt und der Abdeckabschnitt im Verlauf der Airbagentfaltung
entfaltet werden.
-
Bei diesem Aufbau wird der Abdeckabschnitt unmittelbar
vor dem Abschluß der
Aufblähung
des Airbags entfaltet, wobei dieser Zeitpunkt später als das Entfalten des allgemeinen
Abschnitts ist. Dies trägt
dazu bei, die Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases
zu verringern, das in den Abdeckabschnitt strömt, im Vergleich mit der Anfangsstufe
der Aufblähung.
Dadurch wird die kinetische Energie des Abdeckabschnitts beim Kontakt
mit den unteren Enden der Zubehörteile
verringert. Folglich wird verhindert, daß der Abdeckabschnitt durch
Zubehörteile
beschädigt
wird. Auch in diesem Fall kann von einem unterschiedlichen Gesichtspunkt
dargelegt werden, daß die
Falte aus der Faltung die Gasströmungsreguliervorrichtung
ausbildet, da die Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases,
das in den Abdeckabschnitt strömt,
nachdem die Falte entfaltet ist, kleiner als die Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases
ist, das zu dem allgemeinen Abschnitt strömt, und somit wird die Bewegungsgeschwindigkeit
des Abdeckabschnitts beschränkt.
-
Eine solche Faltung wird z. B. durch
ein Faltverfahren des Airbags erreicht, das einen Abdeckabschnitt-Faltschritt
aufweist, der angewendet wird, bevor der Schritt des Faltens des
allgemeinen Abschnitts erfolgt, in welchem eine Falte um den Abdeckabschnitt
angeordnet wird. Dieser Aufbau kann auf leichte Weise nur durch
Falten des Abdeckabschnitts zu Beginn des Faltprozesses des Airbags ausgeführt werden.
-
Wahlweise kann die Beschränkungsvorrichtung
durch ein Faltenerhaltungselement ausgebildet werden, das den Faltzustand
des Abdeckabschnitts auf lösbare
Weise erhält.
Dieses Faltenerhaltungselement trägt dazu bei, den Abdeckabschnitt
später als
den allgemeinen Abschnitt zu entfalten, wenn der allgemeine Abschnitt
und der Abdeckabschnitt im Verlauf der Airbagentfaltung entfaltet
werden. Bei diesem Aufbau wird die kinetische Energie des Abdeckabschnitts
verbraucht und verringert, wenn das Faltenerhaltungselement den
Faltenerhaltungszustand aufhebt. Da die kinetische Energie des Abdeckabschnitts
zu dem Zeitpunkt verringert ist, wenn die unteren Enden der Zubehörteile mit
dem Abdeckabschnitt in Kontakt gelangen, wird demgemäß verhindert,
daß der
Abdeckabschnitt durch die Zubehörteile
beschädigt
wird.
-
Wenn der Airbag bei vollständiger Entfaltung im
wesentlichen eine Plattenform mit einer Säulenseitenwand annimmt, die
zu der Lenksäule
angeordnet wird, und einer Fahrerseitenwand, die zu dem Fahrer angeordnet
wird, ist vorteilhaft, daß der
Faltungsprozeß des
Airbags zur Aufnahme des Airbags in dem Aufnahmefach einen Rollfaltschritt
aufweist, in welchem aus einem Flachzustand, in welchem die Säulenseitenwand
und die Fahrerseitenwand einander überdecken, die obere Kantenseite
des Airbags auf der Säulenseitenwand
zu der unteren Kantenseite rollgefaltet wird, und ein Abdeckabschnitt-Faltschritt
zum Falten einer Ecke des Abdeckabschnitts zu der Mitte in Querrichtung
des Airbags erfolgt. In diesem Fall wird die Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
durch eine Reihe von Prozessen ausgebildet, daß der Abdeckabschnitt-Faltschritt
vor dem Rollfaltschritt ausgeführt
wird und dann der Airbag in dem Fach aufgenommen wird.
-
Wenn bei diesem Aufbau der Airbag
Blähgas aufnimmt
und aus dem Aufnahmefach vorsteht, entfaltet der Airbag, während das
Entfalten in einem im wesentlichen umgekehrten Prozeß zu dem
Faltungsprozeß erfolgt.
Demgemäß erhebt
sich der Airbag während
des Entfaltens der Rollfalte und entfaltet dann die Falte des Abdeckabschnitts.
-
In mehr spezifischer Weise wird zu
dem Zeitpunkt des Entfaltens des Abdeckabschnitts der obere Kantenteil
des Airbags mit Ausnahme des Abdeckabschnitts bis in die höchste Position
entfaltet. Dann entfaltet der Abdeckabschnitt in einem Zustand,
bei dem die Falte, die in dem Abdeckabschnitt-Faltschritt erzeugt ist, nahe dem Zündschlüsselzylinder
angeordnet ist. Wenn zu diesem Zeitpunkt der Abdeckabschnitt in
dem Abdeckabschnitt-Faltschritt auf die Fahrerseitenwand gefaltet
wird, dreht sich der Abdeckabschnitt von der unteren Seite der Falte
nach oben und nach hinten. Wenn der Abdeckabschnitt in dem Abdeckabschnitt-Faltschritt
auf der Säulenseite gefaltet
wird, dreht sich der Abdeckabschnitt von der Vorderseite der Falte
nach oben und nach hinten.
-
Während
der Drehung von der unteren Seite der Falte nach oben und nach hinten
drückt
der Abdeckabschnitt die unteren Enden der Zubehörteile, die von dem Zündschlüssel herunterhängen, in
Vorwärtsrichtung
des Fahrzeugs. Dann drehen sich die Zubehörteile in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeugs um den Verbindungsabschnitt mit dem Zündschlüssel und
erstrecken sich im wesentlichen entlang dem Außenumfang des Zündschlüsselzylinders.
Zu diesem Zeitpunkt hat der Abdeckabschnitt nicht so viel Gas aufgenommen
und weist daher eine dünne
Plattenform auf und ist in Kontakt mit den unteren Enden der Zubehörteile aus
einer schrägen,
hinteren, unteren Richtung. Demgemäß gelangen die unteren Enden der
Zubehörteile
nicht senkrecht in Kontakt mit dem Abdeckabschnitt, wodurch verhindert
wird, daß der Abdeckabschnitt
beschädigt
wird. Selbst wenn der Abdeckabschnitt daraufhin dick aufgebläht wird,
gelangt der dicke Abdeckabschnitt natürlich nicht in Kontakt mit
den unteren Enden der Zubehörteile
und kann nicht beschädigt
werden, da die Zubehörteile gedrückt werden
und sich im wesentlichen entlang dem Außenumfang des Zündschlüsselzylinders
erstrecken.
-
Wenn sich der Abdeckabschnitt von
der Vorderseite der Falte nach oben und nach hinten dreht, drückt der
Abdeckabschnitt die unteren Enden der Zubehörteile, die von dem Zündschlüs sel herunterhängen, heckseitig
des Fahrzeugs. Dann drehen sich die Zubehörteile heckseitig des Fahrzeugs
um den Verbindungsabschnitt mit dem Zündschlüssel und bringen ihre unteren
Enden waagerecht oder nach oben gerichtet, um die unteren Enden
von dem Airbag wegzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt hat auch die Airbagabdeckung
nicht so viel Gas aufgenommen und ist daher in Form einer dünnen Platte
und gelangt mit den unteren Enden der Zubehörteile aus der schrägen, vorderen,
unteren Richtung in Kontakt. Demgemäß gelangen die unteren Enden
der Zubehörteile
nicht senkrecht mit dem Abdeckabschnitt in Kontakt, so daß verhindert
wird, daß der
Abdeckabschnitt beschädigt
wird. Selbst wenn der Abdeckabschnitt daraufhin dick aufgebläht wird,
gelangt der dicke Abdeckabschnitt natürlich nicht in Kontakt mit den
unteren Enden der Zubehörteile
und kann nicht beschädigt
werden, da die unteren Enden der Zubehörteile waagerecht oder nach
oben gerichtet sind.
-
Bei dem vorstehend beschriebenen
Aufbau kann folglich selbst dann, wenn der aufblähende Airbag mit Zubehörteilen
in Kontakt gelangt, die mit dem Zündschlüssel verbunden sind, der Airbag
nicht in Kontakt mit den Zubehörteilen
gelangen und kann nicht beschädigt
werden, so daß Gaslecken
verhindert wird.
-
Da in den vorstehend beschriebenen
Ausbildungen der Airbag auf der Säulenseitenwand rollgefaltet
wird, wenn die obere Kante an die untere Kante herangeführt wird,
ist der Airbag beim Entrollen in der Lage, sich entlang der unteren
Oberfläche
(oder hinteren Oberfläche)
der Lenksäule
zu entwikkeln und zwischen den Knien des Fahrers und der unteren Oberfläche der
Lenksäule
sachgemäß zu entfalten, selbst
wenn zwischen den Knien und der unteren Oberfläche der Lenksäule nur
ein schmaler Raum vorliegt.
-
Wenn der Abdeckabschnitt in dem Abdeckabschnitt-Faltschritt
auf der Fahrerseitenwand zurückgefaltet
wird, wenn der Abdeckabschnitt anfänglich mit den unteren Enden
der Zubehör teile
in Kontakt gelangt, dreht der Abdeckabschnitt die Zubehörteile in
Vorwärtsrichtung
des Fahrzeugs, nicht rückwärts und
näher an
den Fahrer. Selbst wenn sich die Zubehörteile von dem Zündschlüssel lösen, wird verhindert,
daß sie
zu dem Fahrer fliegen.
-
Es ist von Vorteil, daß der Airbag
einen ersten aufblähbaren
Abschnitt aufweist, welcher von der Anfangsstufe der Einströmung von
Blähgas
aufbläht und
den allgemeinen Abschnitt als dessen Teil aufweist, und einen zweiten
aufblähbaren
Abschnitt, welcher beginnt aufzublähen, wenn der erste aufblähbare Abschnitt
die Aufblähung
abschließt,
und daß der
Abdeckabschnitt entweder in einem Bereich des zweiten aufblähbaren Abschnitts
angeordnet ist oder in einem Bereich nahe dem zweiten aufblähbaren Abschnitt,
wodurch die Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
ausgebildet wird.
-
Bei diesem Aufbau hat der Abdeckabschnitt wenig
Gas aufgenommen und weist daher in der Anfangsstufe der Entfaltung
die Form einer dünnen Platte
auf. Selbst wenn Zubehörteile,
wie z. B. ein Nebenschlüssel,
von dem Zündschlüssel herunterhängen, der
in den Zündschlüsselzylinder
eingesteckt ist, gelangt demgemäß der Abdeckabschnitt nicht
in Kontakt mit den unteren Enden der Zubehörteile und kann nicht beschädigt werden,
sondern würde
stattdessen die Zubehörteile
wegstoßen.
Dann ist der Abdeckabschnitt in der Lage, gleichmäßig ohne Gaslecken
aufzublähen.
Wenn hier der Abdeckabschnitt mit den unteren Enden der Zubehörteile senkrecht
in einem dick entfalteten Zustand in Kontakt gelangt, nicht im Zustand
in Form einer dünnen
Platte, neigt der Abdeckabschnitt zur Beschädigung durch die Zubehörteile und
zum Lecken von Blähgas.
-
In einer auf diese Weise aufgebauten
knieschützenden
Airbagvorrichtung ist der Airbag in der Lage, die Aufblähung des
ersten aufblähbaren
Abschnitts rasch zu vollenden, da das Fassungsvermögen zum
Aufblähen
durch das Fassungsvermögen des
zweiten aufblähbaren
Abschnitts verringert ist. Wenn der erste aufblähbare Abschnitt vollständig aufgebläht ist,
wird insbesondere mindestens der allgemeine Abschnitt in dem oberen
Kantenteil des Airbags in der Nähe
einer Position des Airbags bei vollständiger Aufblähung entfaltet.
Demgemäß ist ermöglicht,
daß der
gesamte Airbag vor den Knien des Fahrers angeordnet wird, bevor
sich die Knie vorwärtsbewegen.
Die Knie des Fahrers werden durch den vollständig aufgeblähten aufblähbaren Abschnitt und
den zweiten aufblähbaren
Abschnitt, der daraufhin aufbläht,
sachgemäß geschützt. D.
h., die knieschützende
Airbagvorrichtung dieses Aufbaus ist in der Lage, den Airbag zu
drängen,
um diesen auf leichte Weise zwischen den Knien des Fahrers und einem
Element des Fahrzeugaufbaus zu entfalten, selbst wenn die Vorwärtsgeschwindigkeit
der Knie hoch ist, wodurch die Knie des Fahrers sachgemäß geschützt werden.
-
Wenn der Airbag im vollständig aufgeblähten Zustand
im wesentlichen eine Plattenform annimmt, die eine Säulenseitenwand
aufweist, die zu der Lenksäule
angeordnet ist, und eine Fahrerseitenwand, die zu dem Fahrer angeordnet
ist, können
der erste aufblähbare
Abschnitt und der zweite aufblähbare
Abschnitt durch Nähgarn
ausgebildet werden, das die Säulenabdeckseitenwand
und die Fahrerseitenwand miteinander aufreißbar vernäht.
-
Bei diesem Aufbau werden der erste
aufblähbare
Abschnitt und der zweite aufblähbare
Abschnitt nur durch Vernähen
der Säulenseitenwand
und der Fahrerseitenwand des Airbags durch das reißbare Nähgarn auf
leichte Weise ausgebildet, so daß die Herstellung des Airbags
erleichtert ist.
-
Es ist wünschenswert, daß der erste
aufblähbare
Abschnitt einen Abschnitt aufweist, der sich im wesentlichen direkt
von der unteren Endseite zu der oberen Endseite des vollständig aufgeblähten Airbags
erstreckt. Bei diesem Aufbau ist das Blähgas in der Lage, von der unteren
Endseite des Airbags gleichmäßig zu der
oberen Endseite zu strömen,
so daß die
obere Kante des Airbags rasch in die Position entfaltet wird.
-
1 zeigt
eine schematische Senkrechtschnittansicht einer ersten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen knieschützenden
Airbagvorrichtung in Aktion im Schnitt entlang der Längsrichtung des
Fahrzeugs,
-
2 zeigt
eine schematische vergrößerte Senkrechtschnittansicht
der knieschützenden
Airbagvorrichtung der 1 im
Schnitt entlang der Längsrichtung
des Fahrzeugs,
-
3 zeigt
eine schematische vergrößerte Waagerechtschnittansicht
der knieschützenden
Airbagvorrichtung der 1 im
Schnitt entlang der Längsrichtung
des Fahrzeugs und entspricht der Linie III-III in 2,
-
4 zeigt
eine schematische Senkrechtschnittansicht im Schnitt entlang der
Linie IV-IV in 3,
-
5 zeigt
eine schematische perspektivische Explosionsansicht eines Fachs
und einer Airbagabdeckung, die in der knieschützenden Airbagvorrichtung der 1 verwendet wird,
-
6 zeigt
eine schematische Vorderansicht eines Airbags, der in der knieschützenden
Airbagvorrichtung der 1 verwendet
ist, wenn entwickelt, und weist einen Gasgenerator auf, der in deren Inneren
angeordnet ist,
-
7 zeigt
eine schematische Schnittansicht im Schnitt entlang der Linie VII-VII
in 6,
-
8A bis 8C zeigen einen Faltprozeß des Airbags
der 6,
-
9A und 9B zeigen eine Vorderansicht zur
Darstellung der aktivierten knieschützenden Airbagvorrichtung der 1 in der Reihenfolge,
-
10 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer Abwandlung des Airbags der 6,
-
11A bis 11D zeigen einen anderen
Faltprozeß des
Airbags der 6,
-
12 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer anderen Abwandlung des Airbags
der 6,
-
13 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer Abwandlung des in 6 gezeigten Gasgenerators,
-
14 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer noch anderen Abwandlung des
Airbags der 6,
-
15 zeigt
eine Schnittansicht im Schnitt entlang der Linie XV-XV in 14,
-
16A bis 16E zeigen einen noch anderen Faltprozeß des Airbags
der 6,
-
17A bis 17E zeigen eine Abwandlung des
in 16A bis 16E gezeigten Faltprozesses,
-
18A bis 18C zeigen eine andere Beschränkungsvorrichtung,
-
19 zeigt
eine schematische Vorderansicht eines Airbags, der in einer zweiten
Ausführungsform
der erfindungsgemäßen knieschützenden Airbagvorrichtung
verwendet wird,
-
20A und 20B zeigen jeweils eine Seitenansicht
zur Darstellung der aktivierten knieschützenden Airbagvorrichtung der
zweiten Ausführungsform in
der Reihenfolge,
-
21 zeigt
eine Seitenansicht zur Darstellung der Aktion der zweiten Ausführungsform,
die einen Airbag anwendet, der nach der Abwandlung des Faltprozesses
gefaltet ist,
-
22 zeigt
eine schematische Vorderansicht eines Airbags, der in einer dritten
Ausführungsform
der erfindungsgemäßen knieschützenden
Airbagvorrichtung verwendet wird,
-
23 zeigt
eine schematische Teilschnittansicht im Schnitt entlang der Linie
XXIII-XXIII in 22,
-
24A bis 24C zeigen einen Faltprozeß des Airbags
der 22,
-
25A und 25B zeigen jeweils eine Seitenansicht
zur Darstellung der aktivierten knieschützenden Airbagvorrichtung der
dritten Ausführungsform
in der Reihenfolge,
-
26 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer Abwandlung des Airbags der 22 als flach entwickelt
mit einem in dessen Inneren angeordneten Gasgenerator,
-
27A und 27B zeigen jeweils eine Seitenansicht
zur Darstellung der aktivierten knieschützenden Airbagvorrichtung,
die den in 26 gezeigten Airbag
anwendet,
-
28 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer anderen Abwandlung des Airbags
der 22 als flach entwickelt
mit einem in dessen Inneren angeordneten Gasgenerator,
-
29 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer noch anderen Abwandlung des
Airbags der 22 als flach
entwikkelt mit einem in dessen Inneren angeordneten Gasgenerator,
-
30 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer noch anderen Abwandlung des
Airbags der 22 als flach
entwikkelt mit einem in dessen Inneren angeordneten Gasgenerator,
-
31 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer noch anderen Abwandlung des
Airbags der 22 als flach
entwikkelt mit einem in dessen Inneren angeordneten Gasgenerator,
-
32 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer noch anderen Abwandlung des
Airbags der 22 als flach
entwikkelt mit einem in dessen Inneren angeordneten Gasgenerator,
-
33 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer noch anderen Abwandlung des
Airbags der 22 als flach
entwikkelt mit einem in dessen Inneren angeordneten Gasgenerator,
-
34 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer noch anderen Abwandlung des
Airbags der 22 als flach
entwikkelt mit einem in dessen Inneren angeordneten Gasgenerator,
-
35 zeigt
eine Senkrechtteilschnittansicht einer noch anderen Abwandlung des
Airbags der 22,
-
36 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer Abwandlung der Ausführungsformen
der knieschützenden
Airbagvorrichtung, die in der vorliegenden Beschreibung erläutert ist,
-
37 zeigt
eine schematische Senkrechtschnittansicht einer vierten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen knieschützenden
Airbagvorrichtung in Aktion im Schnitt entlang der Längsrichtung des
Fahrzeugs,
-
38A und 38B zeigen jeweils eine
Vorderansicht zur Darstellung der aktivierten knieschützenden
Airbagvorrichtung der 37,
-
39 zeigt
eine schematische Seitenansicht einer fünften Ausführungsform der erfindungsgemäßen knieschützenden
Airbagvorrichtung,
-
40 zeigt
eine schematische Vorderansicht der knieschützenden Rirbagvorrichtung in 39,
-
41 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer sechsten Ausführungsform
der knieschützenden
Rirbagvorrichtung,
-
42 zeigt
eine schematische Seitenansicht der knieschützenden Airbagvorrichtung der 41,
-
43 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer siebenten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung,
-
44 zeigt
eine schematische Seitenansicht der knieschützenden Rirbagvorrichtung der 43,
-
45A und 45B zeigen jeweils eine
schematische Seitenansicht zur Darstellung einer Aktion einer achten
Ausführungsform
der knieschützenden Airbagvorrichtung,
-
46A und 46B zeigen jeweils eine
schematische Vorderansicht zur Darstellung der Aktion der knieschützenden
Airbagvorrichtung der 45A und 45B,
-
47A und 47B zeigen jeweils eine
schematische Senkrechtschnittansicht im Schnitt entlang der Querrichtung
zur Darstellung einer Bewegung eines Beschädigungsverhinderungselements,
das in der knieschützenden
Airbagvorrichtung der 45A und 45B verwendet wird,
-
48 zeigt
ein Ablaufdiagramm zur Darstellung der Steuerung der Bewegung des
in 47A und 47B gezeigten Beschädigungsverhinderungselements,
-
49A und 49B zeigen jeweils eine
Senkrechtschnittansicht im Schnitt entlang der Querrichtung zur
Darstellung einer Aktion des Beschädigungsverhinderungselements,
das in einer neunten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung verwendet wird,
-
50 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer zehnten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung, und
-
51 zeigt
eine schematische Seitenansicht der knieschützenden Airbagvorrichtung der 50.
-
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die hier beschriebenen
Ausführungsformen
begrenzt. Alle Abwandlungen innerhalb der beigefügten Ansprüche und Äquivalente in bezug auf diese
sind als in den Rahmen der Ansprüche
fallend anzusehen.
-
Wie in 1 und 9 gezeigt, ist eine erste Ausführungsform
S1 der erfindungsgemäßen knieschützenden
Airbagvorrichtung unter der Lenksäule 2 vor einem Fahrer
D zum Schutz der Knie K des Fahrers D angeordnet.
-
Oben, unten, vorn, hinten und links,
rechts in dieser Beschreibung beruhen auf einem Zustand, in welchem
die knieschützende
Airbagvorrichtung in dem Fahrzeug montiert ist, und entsprechen
daher oben, unten, links, rechts und vorn, hinten des Fahrzeugs
mit der darin montierten knieschützenden
Airbagvorrichtung.
-
Wie in 1 gezeigt,
weist die Lenksäule 2 eine
Hauptwelle 3 auf, die mit einem Lenkrad 1 verbunden
ist, ein Säulenrohr 4,
das die Hauptwelle 3 abdeckt, und eine Säulenabdeckung 5 zum
Abdecken dieser Elemente.
-
Die Säulenabdeckung 5 ist
aus Kunstharz in im wesentlichen quadratisch-zylindrischer Form
ausgebildet und ist entlang der Axialrichtung der Hauptwelle 3 angeordnet,
um die Hauptwelle 3 und das Säulenrohr 4 zu bedecken,
das unter dem Lenkrad 1 angeordnet ist. In mehr spezifischer
Weise ist die Säulenabdeckung 5 von
einem Instrumentenbrett (wird hier nachstehend als „Armaturenbrett" bezeichnet) 10 schräg nach hinten
ansteigend angeordnet. In einer rechten Seitenfläche 5c der Säulenabdeckung 5 ist
ein Zündschlüsselzylinder 6 angeordnet,
um einen Zündschlüssel E zum
Anlassen des Motors darin einzustecken. In der ersten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung S1 weist der Zündschlüssel E,
der in den Zündschlüsselzylinder 6 eingesteckt
wird, ein Zubehörteil
A auf, wie z. B. ein Nebenschlüssel
(wird nachstehend als „Schlüsselzubehör" bezeichnet), das
von diesem mittels einer Verbindungsvorrichtung J, wie z. B. ein
Verbindungsring, herabhängt.
-
Die knieschützende Airbagvorrichtung S1 weist
einen gefalteten Airbag 40 auf, einen Gasgenerator 21 zum
Versorgen des Airbags 40 mit Blähgas, ein Aufnahmefach 13,
das nach hinten geöffnet
ist, um den gefalteten Airbag 40 und den Gasgenerator 21 aufzunehmen,
und eine Airbagabdeckung 29, um das Fach 13 fahrzeugheckseitig
abzudecken.
-
Das Aufnahmefach 13 ist
aus Metallblech hergestellt. Wie in 1 bis 5 gezeigt, ist das Fach 13 unter
der Lenksäule 2 angeordnet
und weist einen im wesentlichen quadratischzylindrischen Umfangswandabschnitt 14 auf,
eine Bodenwand 17 zum Verschließen der Fahrzeugvorderseite
des Umfangswandabschnitts 14 und eine im wesentlichen rechteckige Öffnung 13a,
die auf der Fahrzeugheckseite angeordnet ist. Der Umfangswandabschnitt 14 des Fachs 13 ist
auf Außenflächen von
Wänden 14a und 14b,
die in der senkrechten Richtung einander in Gegenüberlage
sind, mit einer Vielzahl von Haltevorrichtungen 15 (15U und 15D)
zum Anordnen von Seitenwänden 31 und 32 der
Airbagabdeckung 29 an dem Fach 13 versehen.
-
Jede der Haltevorrichtungen 15U,
die auf der Außenfläche der
oberen Wand 14a erzeugt sind, ist in einer Hakenform ausgebildet
und angepaßt,
in ein Halteloch 31a in der oberen Seitenwand 31 der
Airbagabdeckung 29 eingefügt zu werden. Die Haltevorrichtungen 15U sind
in einer Vielzahl entlang der Querrichtung des Fahrzeugs angeordnet,
entsprechend den Hal telöchern 31a in
der oberen Seitenwand 31. Jede der Haltevorrichtungen 15D ist
in einer Vorsprungsform ausgebildet und ist angepaßt, in ein
Halteloch 32a in der unteren Seitenwand 32 der Airbagabdeckung 29 eingefügt zu werden.
Die Haltevorrichtungen 15D sind ebenfalls in einer Vielzahl entlang
der Querrichtung des Fahrzeugs angeordnet, entsprechend den Haltelöchern 32a in
der unteren Seitenwand 32. In jeden der Haltevorsprünge 15D ist ein
Verriegelungselement 16 eingefügt, um zu verhindern, daß sich die
Vorsprünge 15d aus
dem Halteloch 32a nach dem Einfügen in das Halteloch 32a lösen. Das
Verriegelungselement 16 ist an dem Fach 13 angeordnet,
während
dessen Stäbe 16a jeweils zwischen
die Außenfläche der
unteren Seitenwand 32 und dem Innenumfang jedes der Haltevorsprünge 15D eingefügt sind.
-
Wie in 3 bis 5 gezeigt, ist der Umfangswandabschnitt 14 ferner
auf dessen rechter Seitenwand 14c mit einem Einfügeloch 14d zum
Einfügen des
Endes des Gasgeneratorkörpers 21 in
dieses versehen. Die Bodenwand 17 ist mit zwei Einfügelöchern 17a versehen,
um einzelne Schrauben 23d des Gasgenerators 21 darin
einzufügen.
-
Das Fach 13 weist ferner
einen Flansch 18 auf, der sich von dem Umfangswandabschnitt 14 nach
außen
erstreckt, um die Öffnung 13a zu
umgeben. Das Fach 13 ist an der Fahrzeugkarosserie mittels
einer Vielzahl von Befestigungsabschnitten 18a fest angeordnet,
die in dem Flansch 18 erzeugt sind. Jeder der Befestigungsabschnitte 18a ist
mit einem Befestigungsloch 18b versehen, um eine nicht
gezeigte Schraube einzudrehen. Der Flansch 18 weist ferner Öffnungen 18c zum
Einfügen
der oberen Seitenwand 31 der Airbagabdeckung 29 in
diese auf.
-
In der ersten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung S1 ist das Fach 13 aus zwei Elementen
eines Kastenelements 19 erzeugt, das den Umfangswandabschnitt 14 ausbildet, und
ein Blendenelement 20, das den Flansch 18 ausbildet,
wie in 5 gezeigt ist.
Jedes der Elemente, das Ka stenelement 19 und das Blendenelement 20, ist
aus gedrücktem
Metallblech hergestellt. Das Blendenelement 20 weist ein
rechteckiges Loch 20a in der Nähe dessen Mitte auf. Das Fach 13 ist
durch Verschweißen
eines Befestigungsabschnitts 20b, der am Rand des Lochs 20a des
Blendenelements 20 angeordnet ist, mit der Außenfläche des
Umfangswandabschnitts 14 des Kastenelements 19 erzeugt. Die
Haltevorrichtungen 15U und 15D sind am Rand des
Lochs 20a in dem Blendenelement 20 ausgebildet.
-
In dem Fach 13 der ersten
Ausführungsform der
knieschützenden
Airbagvorrichtung S1 ist die Axialrichtung des Umfangswandabschnitts 14 im
wesentlichen waagerecht angeordnet, und die Ebene der Öffnung 13a ist
schräg
angeordnet, daß deren untere
Seite frontseitig des Fahrzeugs angeordnet werden kann. In mehr
spezifischer Weise ist die Längsabmessung
der oberen Wand 14a größer eingestellt
als die der unteren Wand 14b, so daß die obere Wand mehr heckseitig
des Fahrzeugs vorsteht als die untere Seitenwand 14b. Wie
in 2 und 5 gezeigt, weist die obere Wand 14a an
deren Vorderendteil einen Neigungsabschnitt 14e auf, wobei
das Vorderende nach unten angeordnet ist. Wie in 2, 4 und 5 gezeigt, ist weiterhin
eine nach unten vertiefte Vertiefung 14f in der Quermitte
des Neigungsabschnitts 14e erzeugt. In der vorhergehend
beschriebenen Ausführungsform
bilden der linke und der rechte Abschnitt der Vertiefung 14f in
dem Kastenelement 19 Aufnahmeräume 13b zum Aufnehmen
des weiter nachstehend beschriebenen Faltabschnitts 50 des
Airbags 40 nahe den Falten FL und FR aus, wie in 8 gezeigt ist.
-
Wie in 2 bis 4 gezeigt, ist der Gasgenerator 21 eine
Zylinderausführung,
deren Axialrichtung entlang der Querrichtung des Fahrzeugs angeordnet ist
und weist einen im wesentlichen zylinderförmigen Körper 22 und einen
Verteiler 23 auf. Wie in 6 und 7 gezeigt, ist der Gasgenerator 21 in
der Nähe der
Quermitte innerhalb des Airbags 40 und zu der unteren Kante 40b,
beabstandet von dem weiter nachstehend beschriebenen Abdeckabschnitt 48, angeordnet.
Der Kör per 22 weist
einen im wesentlichen zylinderförmigen
allgemeinen Abschnitt 22a und einen Abschnitt 22b mit
kleinem Durchmesser auf, der von einer Endfläche des allgemeinen Abschnitts 22a vorsteht.
Der Abschnitt 22b mit kleinem Durchmesser weist in dessen
Außenumfang
eine Vielzahl von Gasaustragöffnungen 22c auf.
Die andere Endfläche
des allgemeinen Abschnitts 22a, die von dem Abschnitt 22b mit
kleinem Durchmesser beabstandet ist, ist mit einer Verbindungsvorrichtung 26 zur
Eingabe von Aktivierungssignalen über einen Leitungsdraht 27 verbunden.
-
Der Verteiler 23 weist eine
im wesentlichen zylindrische Form auf, um den Gasgeneratorkörper 22 abzudecken,
und ist an einem Ende in dessen Längsrichtung verschlossen und
an dem anderen Ende als ein Einfügeloch 23b geöffnet. Der
Verteiler 23 ist an dessen Rückseitenfläche, wenn in dem Fahrzeug montiert,
mit einer Vielzahl von Gasauslaßöffnungen 23a versehen,
um Blähgas
G auszubringen. Der Verteiler 23 weist ferner eine Vielzahl
(zwei in der vorhergehend beschriebenen Ausführungsform) von Schrauben 23d auf,
die in Vorwärtsrichtung des
Fahrzeugs vorstehen, und eine Vielzahl von Klemmabschnitten 23c zum
Halten des Körpers 22. Um
den Gasgeneratorkörper 22 an
dem Verteiler 23 anzuordnen, wird der Körper 22 durch das
Einfügeloch 23b von
dem Abschnitt 22b mit kleinem Durchmesser in den Verteiler 23 eingefügt. Dann
wird jeder der Klemmabschnitte 23c auf den Außenumfang
des allgemeinen Abschnitts 22a gedrückt. Dadurch wird der Körper 22 an
dem Verteiler 23 fest angeordnet. Wenn jede der Schrauben 23d in
das Durchgangsloch 17a der Bodenwand 17 des Fachs 13 eingefügt ist und
dann die Mutter 24 mit der Schraube 23d fest verschraubt
ist, ist der Gasgenerator 21 an dem Fach 13 fest
angeordnet.
-
Hier ist die Öffnungsfläche jeder der Gasauslaßöffnungen 23a so
vorbestimmt, daß das
Gas aus den Gasaustragöffnungen 22c heckseitig
des Fahrzeugs in der gesamten Fläche
entlang der Querrichtung innerhalb des Fachs 13 gleichmäßig strömt.
-
Der Gasgenerator 21 wird
durch ein Aktivierungssignal aktiviert, das über den Leitungsdraht 27 eingegeben
wird, wenn die Airbagaktivierungsschaltung, die in dem Fahrzeug
angeordnet ist, einen Frontalaufprall des Fahrzeugs erfaßt. Zu diesem Zeitpunkt
wird eine nicht gezeigte Airbagvorrichtung, die auf dem Lenkrad 1 montiert
ist, gleichzeitig aktiviert.
-
Die Airbagabdeckung 29 ist
angepaßt,
die Fahrzeugheckseite der Umgebung der Öffnung 13a des Fachs 13 und
des Flanschs 18 zu bedecken, und ist mit dem Fach 13 verbunden
und wird durch dieses gelagert. Wie in 1 und 9 gezeigt,
ist die Airbagabdeckung 29 zu einer unteren Blende 10b des
Armaturenbretts 10 um die Säulenabdeckung 5 angeordnet,
um den unteren Umfang der Säulenabdeckung 5 zu
bedecken, der von dem Armaturenbrett 10 vorsteht. Das Armaturenbrett 10 besteht
aus einer oberen Blende 10a und der unteren Blende 10b.
-
Wie in 2 bis 5 gezeigt, weist die Airbagabdeckung 29 zwei
Türen 37 und 38 auf,
welche die Öffnung 13a des
Fachs 13 auf der Fahrzeugheckseite bedecken, und einen
allgemeinen Abschnitt 30, der um die Türen 37 und 38 angeordnet
ist, der durch die untere Blende 10b umschlossen ist, wenn
in dem Fahrzeug angeordnet. Die Airbagabdeckung 29 ist ein
Zweifarbenteil, dessen Abschnitt mit den Türen 37 und 38 und
den Seitenwänden 31, 32, 33 und 34 aus
Thermoplastelastomer aus Olefin oder dergleichen hergestellt ist,
während
der allgemeine Abschnitt 30 um diese Elemente aus Kunstharz,
wie z. B. Polypropylen, hergestellt ist.
-
Die Türen 37 und 38 sind
jeweils in Form einer in wesentlichen rechteckigen Platte erzeugt
und sind umfassend mit einem dünn
ausgebildeten aufbrechbaren Abschnitt 36 versehen, der
eine H-Form aufweist. Der aufbrechbare Abschnitt 36 ist
durch Ausbildung durchgehender oder unterbrochener Nuten in der
Fahrzeugvorderseitenfläche
der Airbagabdeckung 29 hergestellt, um auf leichte Weise
aufgebrochen zu werden, wenn die Türen 37 und 38 durch den
aufblähenden
Airbag 40 ge drückt
werden. Wenn der aufbrechbare Abschnitt 36 durch den Airbag 40 gedrückt wird
und aufbricht, öffnet
sich die Tür 37 nach
oben um dessen oberes Ende nahe der oberen Seitenwand 31,
und die Tür 38 öffnet sich
nach unten um dessen unteres Ende nahe der unteren Seitenwand 32.
-
Vom Rand der Türen 37 und 38 stehen
in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeugs vier Arten von Seitenwänden 31, 32, 33 und 34 vor,
um dem Umfangswandabschnitt 14 nach außerhalb des Umfangswandabschnitts 14 des
Fachs 13 benachbart zu sein. Die obere Seitenwand 31,
die über
dem Fachumfangswandabschnitt 14 angeordnet ist, und die
untere Seitenwand 32, die unter dem Fachumfangswandabschnitt 14 angeordnet
ist, tragen dazu bei, die Airbagabdeckung 29 mit dem Fach 13 zu
verbinden. Wie vorstehend beschrieben, sind die Wände 31 und 32 jeweils
mit Haltelöchern 31a und 32a versehen,
in welche die einzelnen Haltevorrichtungen 15 (15U und 15D),
die in dem Umfangswandabschnitt 14 erzeugt sind, eingefügt und gehalten
werden. Die obere Seitenwand 31 ist in vier Stücke 31 unterteilt,
und jedes der Stücke 31 ist
mit dem Halteloch 31a versehen.
-
Der Airbag 40 ist aus flexiblem
Gewebe aus Polyester, Polyamid oder dergleichen erzeugt und nimmt
eine im wesentlichen rechteckige Plattenform an, wenn entfaltet
und vollständig
aufgebläht,
wie in 1, 6, 7 und 9 gezeigt
ist. Der Airbag 40 ist in Querrichtung breit genug, um
beide Knie K des Fahrers D zu schützen. Der Airbag 40 ist
ausgebildet, dessen Fahrerseitenwand 41 zu dem Fahrer D
anzuordnen, und dessen Säulenseitenwand 42 zu
der Säulenabdeckung 5 anzuordnen,
wenn vollständig entfaltet.
Die Wände 41 und 42 weisen
im wesentlichen gleiche Formen auf. Der Airbag 40 ist aus
einem einzigen Gewebe hergestellt, in welchem die Wände 41 und 42 an
dem unteren Ende 40b verbunden sind. Das Gewebe ist an
dem unteren Ende 40b doppelt gefaltet und ist am Rand genäht, um den
Airbag 40 auszubilden. Wie in 3 und 8 gezeigt,
ist der Airbag 40 in einem Abschnitt 43 in der
Säulenseitenwand 42 nahe
der Quermitte der unteren Kante 40b mit zwei Einfügelöchern 43a und
einem Einfügeloch 43b verse hen.
Die Einfügelöcher 43a dienen zum
Einfügen
der einzelnen Schrauben 23d des Gasgenerators 21 durch
diese, und das Einfügeloch 43b dient
zum Einfügen
des Körpers 22 des
Gasgenerators 21 durch dieses. Der Airbag 40 ist
an dem Fach 13 angeordnet, wobei der Körper 22 des Gasgenerators 21 von
dem Einfügeloch 43b vorsteht, und
wobei die Ränder
der einzelnen Einfügelöcher 43a durch
den Verteiler 23 und die Bodenwand 17 des Fachs 13 geklemmt
sind. In anderen Worten, der Airbag 40 ist an der Bodenwand 17 des
Fachs 13 durch die Ränder
der Einfügelöcher 43a,
die als ein Befestigungsabschnitt 43 funktionswirksam sind,
fest angeordnet.
-
In diesem Airbag 40, der
in dem Fahrzeug montiert und vollständig entfaltet ist, wie in 1 und 9B gezeigt, ist die Umgebung der rechten
Ecke C auf der Seite der oberen Kante 40a als ein Abdeckabschnitt 48 funktionswirksam,
um die Fahrzeugheckseite des Zündschlüsselzylinders 6 abzudekken.
Dieser Abdeckabschnitt 48 ist angepaßt, Blähgas G aufzunehmen und sich
unter Airbagentfaltung aufzublähen,
und ist ausgebildet, auch einen Bereich eines Zubehörteils A
abzudecken, das von einem Zündschlüssel E herabhängt, der
von der Fahrzeugheckseite in den Zündschlüsselzylinder 6 eingesteckt
ist. Ein Abschnitt der Seite der oberen Kante 40a des Airbags 40,
mit Ausnahme des Abdeckabschnitts 48, wird nachstehend
als ein allgemeiner Abschnitt 47 bezeichnet.
-
Der Airbag 40 ist im Inneren
mit zwei Fesseln 45 und 46 versehen, die nach
oben und nach unten entlang der Querrichtung angeordnet sind. Jede
der Fesseln 45 und 46 ist angepaßt, die
Wände 41 und 42 zu
verbinden und die Dicke des aufblähenden Airbags zu regulieren
und somit den Airbag 40 im wesentlichen in einer plattenähnlichen
Form zu erhalten. Die Fesseln 45 und 46 tragen
dazu bei, daß sich der
Airbag 40 gleichmäßig zwischen
den Knien K und der Säulenabdeckung 5 entfaltet,
selbst wenn ein Raum zwischen den Knien K und der Säulenabdeckung 5 schmal
ist. Hier ist jede der Fesseln 45 und 46 zuströmseitig
des Blähgases
G gegenüber
dem allgemeinen Abschnitt 47 und dem Abdeckabschnitt 48 angeordnet,
oder unter dem allgemeinen Abschnitt 47 und dem Abdeckabschnitt 48,
wie am besten in 6 gezeigt
ist. In der vorhergehend beschriebenen Ausführungsform ist jede der Fesseln 45 und 4b aus
zwei Stücken
des Gewebeelements 45a und 46a hergestellt, die
miteinander verbunden sind, und jedes Stück ist mit einer der Wände 41 und 42 verbunden.
Es ist jedoch auch vorteilhaft, die Fessel durch teilweises Verbinden
der Wände 41 und 42 auszubilden,
da es ausreichend ist, daß die
Fessel die gesamte Dicke des Airbags 40 reguliert.
-
In der ersten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung S1 bildet die Fessel 45 eine Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
M1 aus, um zu verhindern, daß der
Airbag 40 beim Entfalten des Airbags 40 beschädigt wird.
Die Fessel 45 bildet auch eine Gasströmungsreguliervorrichtung RG
als eine Beschränkungsvorrichtung
R0 aus, um die kinetische Energie des Abdeckabschnitts 48 zu verringern,
unmittelbar bevor der Abdeckabschnitt 48 in einer Position
der vollständigen
Entfaltung entfaltet wird. In der vorhergehend beschriebenen Ausführungsform
sind diesbezügliche
Freiräume 52 und 53 zwischen
einer Innenfläche
an der linken Kante 40c und der rechten Kante 40d des
Airbags 40 erzeugt und ein linkes Ende 45c und
ein rechtes Ende 45d der Fessel 45, wobei der
rechte Freiraum 53 zu dem Abdeckabschnitt 48 kleiner
als der linke Freiraum 52 eingestellt ist. Diese Freiräume 52 und 53 wirken
als Gaseinlaßöffnungen 52 und 53 für Blähgas G aus dem
Gasgenerator 21, um von diesen in den allgemeinen Abschnitt 47 und
den Abdeckabschnitt 48 zu strömen. Da das rechte Ende 45d der
Fessel 45 nahe der rechten Kante 40d des Airbags 40 angeordnet
ist, weist die Gaseinlaßöffnung 53,
die mit dem Abdeckabschnitt 48 verbunden ist, eine kleinere Öffnungsfläche als
die Gaseinlaßöffnung 52 auf,
die mit dem allgemeinen Abschnitt 47 verbunden ist.
-
Um die Airbagvorrichtung S1 aufzurichten, wird
der Gasgenerator 21, der vorläufig montiert ist, zuerst in
den Airbag 40 eingebracht, so daß die Schrauben 23d von
den einzelnen Einfügelöchern 43a vorstehen
und das Ende des Gasgenerator körpers 22 von
dem Einfügeloch 43b vorsteht.
Dann wird der Airbag 40 gefaltet, um innerhalb des Fachs 13 aufgenommen
zu werden.
-
Der Faltprozeß des Airbags 40 besteht
aus einem Querfaltschritt, in welchem die obere Kante 40a nahe
der unteren Kante 40b auf Falten entlang der Querrichtung
herangeführt
wird, und einem Senkrechtfaltschritt zum Einstellen der Querbreite des
Airbags 40, um der Breite des Fachs 13 auf Falten
entlang der senkrechten Richtung (oder der Front-Heck-Richtung) zu entsprechen.
-
Der Querfaltschritt wird zuerst auf
die erste Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S1 angewendet. Wie in 8A und 8B gezeigt,
wird in mehr spezifischer Weise die Seite der oberen Kante 40a des
Airbags 40 auf der Säulenseitenwand 42 aus dem
flach entfalteten Zustand, in welchem die Säulenseitenwand 42 und
die Fahrerseitenwand 41 einander überdekken, zu der unteren Kante 40b rollgefaltet.
-
Wie in 8B und 8C gezeigt, wird dann der Senkrechtfaltschritt
ausgeführt.
Das linke und rechte Ende 50b des rollgefalteten Abschnitts 50 werden
zurückgefaltet,
um unter einer Mitte 50a des gefalteten Abschnitts 50 jeweils
auf senkrechten Falten FL und FR angeordnet zu werden, so daß der Airbag 40 mit einer
Querbreite gefaltet ist, um in das Fach 13 zu passen, und
dadurch wird das Falten des Airbags 40 abgeschlossen.
-
Daraufhin wird der Airbag 40 mit
einer nicht gezeigten aufreißbaren
Einwickelfolie umwickelt, um die Faltform zu erhalten. Zu diesem
Zeitpunkt werden die Schrauben 23d des Gasgenerators 21 und
des Endes des Gasgeneratorkörpers 22,
die von den Einfügelöchern 43a und 43b vorstehen,
aus der Einwickelfolie herausgeführt.
Hier kann ein anderes als das Harzfolienmaterial, Gewebeelement
oder Fadenelement als die Einwickelfolie verwendet werden.
-
Danach wird der Gasgenerator 21 zusammen
mit dem gefalteten Airbag 40 in dem Fach 13 so aufgenommen,
daß die
einzelnen Schrauben 23d des Gasgenerators 21 von
den Durchgangslöchern 17a vorstehen,
während
das Ende des Gasgeneratorkörpers 22 von
dem Einfügeloch 14d vorsteht. Wenn
dann nicht gezeigte Federmuttern mit den einzelnen Schrauben 23d fest
verschraubt sind, werden der Gasgenerator 21 und der Airbag 40 in
dem Fach 13 aufgenommen und angeordnet.
-
Anschließend wird die Airbagabdeckung 29 an
dem Fach 13 angeordnet. In mehr spezifischer Weise werden
die einzelnen Seitenwände 31, 32, 33 und 34 der
Airbagabdeckung 29 um den Fachumfangswandabschnitt 14 zu
der Öffnung 13a angeordnet.
Zu diesem Zeitpunkt werden die einzelnen Haltehaken 15U so
in die Haltelöcher 31a in
der oberen Seitenwand 31 eingefügt, daß sie dort gehalten werden,
und die einzelnen Haltevorsprünge 15D werden in
die entsprechenden Haltelöcher 32a in
der unteren Seitenwand 32 eingefügt, um aus der Außenfläche der
unteren Seitenwand 32 vorzustehen. Dann werden die Stäbe 16a des
Verriegelungselements 16 zwischen der Außenfläche der
unteren Seitenwand 32 und dem Innenumfang der einzelnen
Vorsprünge 15D eingefügt, die
einzelnen Schrauben 23d werden durch das Verriegelungselement 16 gesteckt,
und die Muttern 24 werden mit den Schrauben 23d verschraubt.
Dadurch wird die Airbagabdeckung 29 mit dem Fach 13 verbunden
und wird durch das Fach 13 gehalten, wodurch die Airbagvorrichtung
(oder das Airbagmodul) S1 ausgebildet ist.
-
Dann wird die Airbagvorrichtung S1
in dem Fahrzeug montiert, indem die Verbindungsvorrichtung 26 angeschlossen
wird, welche den Leitungsdraht 27 aufweist, der mit dem
Körper 22 des
Gasgenerators 21 verbunden ist, die einzelnen Befestigungsabschnitte 18a,
die in dem Flansch 18 des Fachs 13 erzeugt sind,
werden an einem Element des Fahrzeugaufbaus fest angeordnet, und
der Leitungsdraht 27 wird mit der Airbagaktivierungsschaltung
verbunden.
-
Die obere Blende 10a und
die untere Blende 10b sind zu diesem Zeitpunkt an dem Fahrzeug
angeordnet. Eine untere Abdekkung 11 wird angeordnet, nachdem
die Airbagvorrichtung S1 in dem Fahrzeug montiert ist.
-
Wenn ein vorbestimmtes Aktivierungssignal über den
Leitungsdraht 27 dem Gasgeneratorkörper 22 eingegeben
ist, nachdem die Airbagvorrichtung S1 in dem Fahrzeug montiert ist,
wird Blähgas
G aus den Gasaustragöffnungen 22c des
Gasgenerators 21 ausgebracht. Das Gas G strömt dann über die Gasauslaßöffnungen 23a des
Verteilers 23 in den Airbag 40, wie in 3 und 6 gezeigt ist. Der Airbag 40 bläht auf und
zer- reißt
die nicht gezeigte Einwickelfolie, drückt die Türen 37 und 38 der
Airbagabdeckung 29 und bricht den aufbrechbaren Abschnitt 36 auf,
um die Türen 37 und 38 zu öffnen. Wie
dann durch Strich-Punkt-Punkt-Linien in 1 bezeichnet, steht der Airbag 40 von
der Öffnung 13a des
Fachs 13 nach hinten vor und dehnt sich weiter aus und bläht sich
nach oben entlang der unteren Oberfläche 5a der Säulenabdeckung 5 auf.
-
Wenn in der knieschützenden
Airbagvorrichtung 51 der Airbag 40 von dem Fach 13 durch
das Blähgas
G vorsteht, dehnt sich der Airbag 40 aus und bläht sich
in einem im wesentlichen zu dem Faltprozeß umgekehrten Prozeß auf. In
mehr spezifischer Weise steht der Airbag 40 zuerst von
dem Fach 13 vor, während
die Senkrechtfaltung aufgehoben wird, und erhebt sich dann entlang
der unteren (hinteren) Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5,
während
dieser sich aufrollt, bis dessen obere Kante 40a in der Nähe des oberen
Endes 5b der Säulenabdeckung 5 angeordnet
ist.
-
In dem Airbag 40, der die
Fessel 45 aufweist, weist die Gaseinlaßöffnung 53, die mit
dem Abdeckabschnitt 48 verbunden ist, eine kleinere Öffnungsfläche als
die Gaseinlaßöffnung 52 auf,
die mit dem allgemeinen Abschnitt 47 in Verbindung ist,
so daß weniger
Blähgas
G in den Abdeckabschnitt 48 als in den allgemeinen Abschnitt 47 strömt. Wie
in 9A und 9B gezeigt, schließt der Abdeckabschnitt 48 die
Aufblä hung
später
ab als der allgemeine Abschnitt 47. In anderen Worten,
dies erfolgt nicht bis zu dem Zeitpunkt vor dem Abschluß der Aufblähung des Airbags 40,
daß der
Abdeckabschnitt 48 aufbläht. Zu diesem Zeitpunkt hat
sich die kinetische Energie des Blähgases G gegenüber der
Anfangsstufe der Aufblähung
verringert, so daß der
Abdeckabschnitt 48 weniger zur Beschädigung und zum Verursachen des
Gasleckens neigt, selbst wenn dieser mit dem unteren Ende Ab des
Zubehörteils
A in Kontakt gelangt.
-
Von einem unterschiedlichen Gesichtspunkt betrachtet,
ist dies wie folgt erklärbar:
Da die Fessel 45 dazu beiträgt, die Gaseinlaßöffnung 53,
die mit dem Abdeckabschnitt 48 in Verbindung ist, mehr
zu verengen als die andere Gaseinlaßöffnung 52, die mit
dem allgemeinen Abschnitt 47 in Verbindung ist, wird die
Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases G,
das in den Abdeckabschnitt 48 strömt, geringer als die des Gases
G ausgebildet, das in den allgemeinen Abschnitt 47 strömt. Dies
trägt direkt
dazu bei, die Bewegungsgeschwindigkeit des Abdeckabschnitts 48 so
zu verlangsamen, daß der
Abdeckabschnitt 48 weniger zur Beschädigung neigt und zur Verursachung
des Gasleckens, selbst wenn dieser mit dem unteren Ende Ab des Zubehörteils A
in Kontakt gelangt.
-
In der ersten Ausführungsform
der knieschützenden
Rirbagvorrichtung 51 wird daher das Gaslecken verhindert,
selbst wenn der aufblähende Airbag 40 mit
dem Zubehörteil
A in Kontakt gelangt, das mit dem Zündschlüssel E verbunden ist.
-
Es wird ebenfalls verhindert, daß das Zubehörteil A
durch den Zündschlüssel E beim
Kontakt mit dem Abdeckabschnitt 48 verstreut wird, da die
kinetische Energie des Abdeckabschnitts 48 verringert ist.
-
Die vorhergehend beschriebene Ausführungsform
zeigte einen Fall der Erzeugung der Gaseinlaßöffnung 53 rechts von
der Fessel 45 auf, die mit dem Abdeckabschnitt 48 und
der unteren Seite verbunden ist. Es ist jedoch auch vorteilhaft,
daß z.
B. das rechte Ende 45d des Airbags 40, um die
Gaseinlaßöffnung 53 so
auszubilden, daß der
Abdeckabschnitt 48 weiter abströmseitig des Blähgases G
als der allgemeine Abschnitt 47 angeordnet ist. Da die Aufblähung des
Abdeckabschnitts 48 gegenüber dem allgemeinen Abschnitt 47 mit
diesem Aufbau verzögert
ist, wird auch die kinetische Energie des Blähgases G verringert, wenn sich
der Abdeckabschnitt 48 aufbläht, im Vergleich mit der Anfangsstufe der
Aufblähung.
Demgemäß neigt
der Abdeckabschnitt 48 weniger zur Beschädigung und
Gaslecken zu verursachen, selbst wenn dieser mit dem unteren Ende
Ab des Zubehörteils
A in Kontakt gelangt.
-
Weiterhin wird in der ersten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung S1 das Gaslecken auf leichte Weise lediglich durch
Einstellen der Position der Fessel 45 zum Regulieren der
Dicke des aufgeblähten
Airbags 40 verhindert. Daher ist die Herstellung des Airbags 40 nicht
kompliziert.
-
In der ersten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung S1 wird der Airbag 40 auf der Säulenseitenwand 42 in
dem Querfaltschritt rollgefaltet, um die obere Kante 40a näher zu der
unteren Kante 40b zu bringen. Wenn entfaltet, dehnt sich
daher der Airbag 40 entlang der unteren Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 aus
und ist daher in der Lage, sich sachgemäß zwischen den Knien K des
Fahrers D und der unteren Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 zu
entfalten, selbst wenn der Raum zwischen dem Fahrer D und der unteren Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 schmal
ist.
-
Das Fach 13 in der ersten
Ausführungsform der
Airbagvorrichtung S1 ist in der Quermitte der oberen Wand 14a des
Umfangswandabschnitts 14 mit einer Vertiefung 14f versehen.
In anderen Worten, die obere Wand 14a ist gestuft. Im Vergleich
mit einem Fall, welcher lediglich als quadratisch-zylindrischer Umfangswandabschnitt
ausgebildet ist, wirkt die Stufe wie eine Verstärkungsrippe und trägt dazu
bei, die Festigkeit des Umfangswandabschnitts 14 des Fachs 13 so
zu erhöhen,
daß verhindert
wird, daß sich
der Umfangswandabschnitt
14 bei Aktivierung des Gasgenerators 21 verformt.
Folglich wird verhindert, daß sich
das Fach 13 (oder das Kastenelement 19) in der
Anfangsstufe der Aufblähung
des Airbags 40 verformt, so daß der Airbag 40 in
der Lage ist, sich gleichmäßig zu entfalten.
-
Wie in 4 gezeigt,
ist in der ersten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung S1 weiterhin der Umfangswandabschnitt 14 des Kastenelements 19 so
ausgebildet, daß die
senkrechte Breite t1 in einem Teil nahe dem linken oder rechten
Ende größer als
die senkrechte Breite t2 in der Quermitte ist. Wenn der Airbag 40 mit
der verringerten Breite in Querrichtung auf Falten entlang der Front-Heck-Richtung
aufgenommen ist, werden voluminöse
Abschnitte an dem linken und dem rechten Ende des vollständig gefalteten
Airbags 40 (in anderen Worten, Abschnitte nahe den Falten
FL und FR des gefalteten Abschnitts 50) gleichmäßig in Räumen nahe
dem linken und dem rechten Ende des Umfangswandabschnitts 14 des
Kastenelements 19 (oder des Aufnahmeraums 13b)
aufgenommen. In anderen Worten, da der Airbag 40 in dem
Fach 13 aufgenommen ist, während dessen Faltform weitestgehend
erhalten ist, ist der Airbag 40 in der Lage, die Falten
FL und FR des Faltabschnitts 50 in der Anfangsstufe der
Aufblähung
gleichmäßig zu entfalten, wie
in 9A gezeigt ist, und
sich entlang der hinteren Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 im
quer erstreckenden Zustand zu entwickeln.
-
In der ersten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung S1 wird daher die Festigkeit des Fachs 13 oder
des Kastenelements 19 so erhöht, daß der Airbag 40 in
der Lage ist, sich gleichmäßig zu entfalten
und weiterhin der Airbag 40, der durch die Senkrechtfaltung
gefaltet ist, auf leichte Weise aufgenommen wird, während die
Zusammenfaltform erhalten wird.
-
Da weiterhin die obere Wand 14a in
der Airbagvorrichtung S1 nahe der Quermitte durch die Vertiefung 14f vertieft
ist, selbst wenn sich die Lenksäule 2 bei
der Operation eines nicht gezeigten Neigungsmechanismus nach unten
verschiebt, gelangt die Lenksäule 2 nicht
in Kontakt mit dem Kastenelement 19 oder dem Umfangswandabschnitt 14,
so daß die Vorrichtung
S1 vorteilhaft vor dem Fahrersitz angeordnet wird. Ohne diesen Punkt
zu berücksichtigen, wäre es auch
vorteilhaft, einen vertieften Abschnitt in der Quermitte der unteren
Wand 14b zu erzeugen oder wahlweise vorstehende Abschnitte
in der Nähe des
linken und rechten Endes der oberen Wand 14a oder der unteren
Wand 14b auszubilden.
-
Obgleich die vorhergehend beschriebene Ausführungsform
nur die obere Fessel 45 zeigt, die innerhalb des Airbags 40 als
eine Gasströmungsreguliervorrichtung
RG angeordnet ist, wie ein in 10 gezeigter
Airbag 40A, ist ebenfalls von Vorteil, daß sich ein
rechtes Ende 46d einer unteren Fessel 46A zu der
rechten Kante 40d des Airbags 40A erstreckt, während ein
rechtes Ende 45d einer oberen Fessel 45A von der
rechten Kante 40d des Airbags 40A beabstandet
gehalten wird, so daß nur
die Fessel 46A als eine Gasströmungsreguliervorrichtung RG
funktionswirksam ist. Ferner können
wahlweise beide der Fesseln 45 des Airbags 40 und
die Fessel 46A des Airbags 40A als eine Gasströmungsreguliervorrichtung
RG verwendet werden.
-
In der ersten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung S1 ist ebenfalls vorteilhaft, daß der Senkrechtfaltschritt
zum Verringern der Breite in Querrichtung des Airbags 40 ebenfalls vor
dem Rollfaltschritt ausgeführt
wird, wie in 11A bis 11D gezeigt ist. In 11A und 11B durchläuft der flache Airbag 40 mit
der Säulenseitenwand 42 und
der Fahrerseitenwand 41, die einander überdecken, zuerst einen Senkrechtfaltschritt,
um die linke Kante 40c und die rechte Kante 40d des
Airbags 40 zu der Quermitte O1 des Airbags 40 auf
Falten F1 (F1L und F1R) entlang der Front-Heck-(Senkrecht-)-Richtung
zu bringen. In Prozessen, die in 8A, 8B und 8C gezeigt sind, durchläuft der
Airbag 40 den Querrollfaltschritt, um die obere Kante 40a zu
der unteren Kante 40b an der Säulenseitenwand 42 zu bringen,
und dann den Senkrechtfaltschritt, um die Enden 50b so
zu falten, daß der
Faltprozeß vollendet
wird. Wie in 6 zur Lage
der Falten F1 gezeigt, ist die Falte F1R auf der Seite des Abdeckabschnitts 48 angeordnet,
um die Fessel 45 zu kreuzen, während die Falte F1L auf der
Seite des allgemeinen Abschnitts 47 angeordnet ist, um
nicht auf die Fessel 45 zu fallen.
-
Da bei diesem Aufbau der Airbag 40 auf
die senkrechte Falte F1R an dem Ende 45d der Fessel 45 nahe
dem Abdeckabschnitt 48 gefaltet ist, wird die Gaseinlaßöffnung 53 zum
Einströmen
des Blähgases G
in den Abdeckabschnitt 48 durch die senkrechte Falte F1R
und die Fessel 45 verschlossen. Die Gaseinlaßöffnung 53 öffnet sich
nicht, bis die Falte F1R entfaltet ist. Andererseits ist die Gaseinlaßöffnung 52 offen,
um zu gestatten, daß Blähgas G in
den allgemeinen Abschnitt 47 strömt, selbst bevor die senkrechte
Falte F1L aufgehoben ist, da die Falte F1L so ausgebildet ist, daß sie nicht
auf das Ende 45c der Fessel 45 nahe dem allgemeinen
Abschnitt 47 fällt.
-
In anderen Worten, die senkrechte
Falte F1R, die angeordnet ist, die Fessel 45 zu kreuzen, bildet
die Gasströmungsreguliervorrichtung
RG zur Verzögerung
des Beginns des Einströmens
von Blähgas
G in den Abdeckabschnitt 48 gegenüber dem allgemeinen Abschnitt 47.
Wenn der Abdeckabschnitt 48 aufgebläht wird, verringert sich die
kinetische Energie des Blähgases
G im Vergleich mit der Anfangsstufe der Aufblähung, so daß der Abdeckabschnitt 48 weniger
zu Beschädigung
neigt und Gaslecken zu verursachen, selbst wenn dieser mit dem unteren
Ende Ab des Zubehörteils
A in Kontakt gelangt. Außerdem
ermöglicht
dieser Aufbau jedem Airbag 40 die Aufblähung des Abdeckabschnitts 48 später als der
allgemeine Abschnitt 47 zu vollenden, so daß Gaslecken
aus dem Abdeckabschnitt 48 in jedem Airbag 40 zuverlässig verhindert
wird.
-
Die Betrachtung der vorstehend erwähnten Ablaufwirkungen
aus unterschiedlichem Gesichtspunkt wird ebenfalls wie folgt er läutert: die
Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases
G, das in den Abdeckabschnitt 48 strömt, nachdem die Falte F1R entfaltet
ist, wird langsamer ausgebildet als die Strömungsgeschwindigkeit des Blähgases G,
das in den allgemeinen Abschnitt strömt, so daß die Bewegungsgeschwindigkeit
des Abdeckabschnitts 48 verringert wird. Folglich besteht
eine geringere Neigung, daß der
Abdeckabschnitt 48 beschädigt wird und Ursache für Gaslecken
ist, selbst wenn dieser mit dem unteren Ende Ab des Zubehörteils A
in Kontakt gelangt.
-
Auch in diesem Aufbau wird ferner
die Gasleckverhinderungsaktion auf leichte Weise mittels des Faltprozesses
(der Senkrechtfaltschritt) erzielt, der an dem Airbag 40 ausgeführt wird,
wenn in dem Fach 13 aufgenommen, und des Einstellens der
Position der Fessel 45 des Airbags 40 zur Dikkenregulation.
Daher sind die Herstellung und Faltung des Airbags 40 nicht
kompliziert.
-
Obgleich die 11 die senkrechte Falte F1 sowohl auf
der linken als auch auf der rechten Seite zeigen, wäre ebenfalls
vorteilhaft, die Falte F1R nur auf der Seite des Abdeckabschnitts 48 auszubilden. Wenn
die senkrechten Falten sowohl auf der linken als auch auf der rechten
Seite ausgebildet werden, müssen
deren Faltbreiten nicht notwendigerweise gleich sein. Weiterhin
kann der Aufbau der Ausbildung der senkrechten Falte, der als die
Gasströmungsreguliervorrichtung
RG wirksam ist, ebenfalls auf den Fall angewendet werden, in welchem,
wie in dem in 12 gezeigten
Airbag 40B, die Fessel 45B, die quer angeordnet
ist, im wesentlichen symmetrisch in bezug auf die Mitte des Airbags 40B ist, nicht
gleich der Fessel 45 ist. In diesem Fall ist die senkrechte
Falte F1 ausgebildet, um die Faltbreite zu dem Abdeckabschnitt 48 groß zu gestalten,
um die Fessel 45B zu kreuzen, oder wahlweise wird die Falte
F1 nur auf der Seite des Abdeckabschnitts 48 erzeugt. Hier
unterscheidet sich der Airbag 40B von dem Airbag 40 nur
dadurch, daß die
Fesseln 45B und 46 in bezug auf die Quermitte
des Airbags 40B symmetrisch erzeugt sind.
-
Ferner kann die Gasströmungsreguliervorrichtung
RG wahlweise durch einen Gasgenerator ausgebildet sein, der innerhalb
des Airbags 40 angeordnet ist, wie bei dem Gasgenerator 21A,
der in 13 gezeigt ist.
In dem Gasgenerator 21A ist die Gasauslaßöffnung 23a,
die in dem Verteiler 23 angeordnet ist, nur auf der linken
Seite so angeordnet, daß mehr
Blähgas
G zu dem allgemeinen Abschnitt 47 ausgetragen werden kann
als zu dem Abdeckabschnitt 48. Hier ist der andere Aufbau
des Gasgenerators 21A ähnlich
dem des Gasgenerators 21, und dessen Montage in dem Fahrzeug
ist ähnlich
der Airbagvorrichtung S1.
-
Da bei diesem Aufbau des Gasgenerators 21A der
Abdeckabschnitt 48 weniger Blähgas G einläßt als der allgemeine Abschnitt 47,
vollendet der Abdeckabschnitt 48 die Aufblähung später als
der allgemeine Abschnitt 47, so daß sich der Abdeckabschnitt
unmittelbar vor dem Abschluß der
Aufblähung des
Airbags 40 aufbläht.
Die kinetische Energie des Blähgases
G ist zu diesem Zeitpunkt im Vergleich mit der Anfangsstufe der
Aufblähung
verringert. Auch in diesem Fall, von einem unterschiedlichen Gesichtspunkt
betrachtet, kann erläutert
werden, daß die
Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases
G, das zu dem Abdeckabschnitt 48 strömt, geringer als die Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases
G ausgebildet ist, das zu dem allgemeinen Abschnitt 47 strömt. Folglich
wird die Bewegungsgeschwindigkeit des Abdeckabschnitts 48 gemindert,
und daher neigt der Abdeckabschnitt 48 weniger zur Beschädigung und
zum Verursachen von Gaslecken, selbst wenn dieser mit dem unteren
Ende Ab des Zubehörteils
A in Kontakt gelangt. Weiterhin kann dieser Aufbau auf leichte Weise
nur durch Einstellen der Richtung und der Öffnungsfläche der Gasauslaßöffnung 23a des Gasgenerators 21A zum
Ausgeben von Blähgas
G in den Airbag 40 erreicht werden. Dieser Gasgenerator 21A kann
in dem Airbag 40B verwendet werden, der die Fesseln 45B und 46 aufweist,
welche symmetrisch angeordnet sind.
-
Ferner kann wahlweise, wie in dem
in 14 und 15 gezeigten Airbag 40C,
die Gasströmungsreguliervorrichtung
RG durch den Abdeckabschnitt 48 ausgebildet werden, indem
die Dicke T0 der Airbagabdeckung 29, wenn vollständig entfaltet,
größer als
die Dicke T1 des allgemeinen Abschnitts 47 ausgebildet
werden. Eine Vielzahl von Fesseln ist in dem Airbag 40C entlang
der Querrichtung erzeugt, und eine Fessel 56, die abströmseitig
des Blähgases
G nahe dem Abdeckabschnitt 48 angeordnet ist, weist eine
kürzere
Länge auf,
welche ein Volumen des Abdeckabschnitts 48 vergrößert, wenn
vollständig
entfaltet. Der Airbag 40C weist eine ähnlichen Aufbau gegenüber dem
des Airbags 40 auf und wird in dem Fahrzeug montiert, nachdem ähnliche
Prozesse wie jene der Airbagvorrichtung S1 durchlaufen sind, einschließlich des
Faltprozesses.
-
Wenn bei diesem Aufbau der Airbag 40C aufgebläht wird,
verringert sich die Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases
G, das zu dem Abdeckabschnitt 48 strömt, beim Strömen in den
Abdeckabschnitt 48 und wird langsamer als die Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases
G, das zu dem allgemeinen Abschnitt 47 strömt, da der
Abdeckabschnitt 48 ein größeres Fassungsvermögen aufweist.
Demgemäß wird die
kinetische Energie des Blähgases
G so verringert, daß der
Abdeckabschnitt 48 weniger zur Beschädigung neigt und zum Verursachen
von Gaslecken, wenn dieser mit dem unteren Ende Ab des Zubehörteils A
in Kontakt gelangt.
-
Da der Abdeckabschnitt 48 in
diesem Fall ein großes
Fassungsvermögen
aufweist und leicht einbeult, wenn der Kontakt mit dem Zubehörteil A
erfolgt, besteht eine geringere Neigung zum Eintritt des Gasleckens.
-
Die Beschränkungsvorrichtung R0 kann durch
den Faltprozeß des
Airbags 40 zur Aufnahme des Airbags 40 in dem
Fach 13 ausgebildet werden. Wie in 16 gezeigt, wird die Beschränkungsvorrichtung
R0 in dem Faltprozeß des
Airbags 40 erzeugt, der einen Abdeckabschnitt-Faltschritt
aufweist, der ausgeführt
wird, bevor der Schritt zum Falten des allgemei nen Abschnitts 47 ausgeführt wird,
in welchem die Falte F0 um den Abdeckabschnitt 48 angeordnet
ist.
-
In mehr spezifischer Weise beginnt
der Faltprozeß des
Airbags 40 mit dem Abdeckabschnitt-Faltschritt. Aus dem
flach erstreckten Zustand, in welchem die Säulenabdeckseitenwand 42 und
die Fahrerseitenwand 41 einander überdecken, wie in 16A gezeigt, wird ein Abschnitt 49 nahe der
Ecke C des Abdeckabschnitts 48 zu der Quermitte O1 des
Airbags 40 auf der Falte F0 zurückgefaltet, wie in 16A und 16B gezeigt ist. Insbesondere in 16A und 16B wird der Abschnitt 49 auf
der Fahrerseitenwand 41 zu der Senkrecht-(Längs-)- und Quermitte
O2 des Airbags 40 zurückgefaltet.
Der Rückfaltabschnitt 49 ist
angepaßt,
den Bereich des Zubehörteils
A zu bedecken, das von dem Zündschlüssel E von
der Fahrzeugheckseite herabhängt, wenn
der Airbag 40 vollständig
aufgebläht
und entfaltet ist. Die Faltbreite B des Abschnitts 49 ist
so vorbestimmt, daß die
Falte F0 und deren Umgebung nicht in Kontakt mit dem Zubehörteil A
gelangen, wenn die Falte F0 nahe dem Abschluß der Aufblähung des Airbags 40 entfaltet
ist, doch die Umgebung der äußeren Kante 49a des
Abschnitts 49 kann sich um die Falte F0 drehen, um mit
dem unteren Ende Ab des Zubehörteils
A in Kontakt zu gelangen.
-
Wie in 16B und 16C gezeigt, durchläuft anschließend der
Airbag 40 einen Senkrechtfaltschritt zum Falten und Heranführen der
linken Kante 90c und der rechten Kante 40d des
Airbags 40 zu der Quermitte O1, während die Falten F1 entlang
der Längs-(Senkrecht-)-Richtung
nahe den Kanten 40c und 40d ausgebildet werden.
-
Wie in 16C und 16C gezeigt, wird daraufhin
die obere Kante 40a des Airbags 40 auf der Säulenseitenwand 42 zu
der unteren Kante 40b gerollt.
-
Um die Querbreite des Airbags 40 ausreichend
schmal auszubilden, um in dem Fach 13 aufgenommen zu werden,
werden dann das linke und rechte Ende 50b des rollgefalteten
Abschnitts 50 auf Falten FL und FR, die unter der Mitte 50a des
gefalteten Abschnitts 50 angeordnet sind, in dem Senkrechtfaltschritt
gefaltet, wie in 16D und 16E gezeigt ist. Dadurch
wird der Faltprozeß des
Airbags 40 abgeschlossen.
-
In diesem Aufbau wird der Abdeckabschnitt 48 zu
Beginn des Faltprozesses des Airbags 40 gefaltet. Demgemäß wird der
Abschnitt 49 des Abdeckabschnitts 48 unmittelbar
vor dem Abschluß der Aufblähung des
Airbags 40 entfaltet, was dazu beiträgt, die Strömungsgeschwindigkeit des Blähgases G
zu verringern, das in den Abschnitt 49 strömt, im Vergheich
mit der Anfangsstufe der Aufblähung.
Daher ist die kinetische Energie des gefalteten Abschnitts 49 zu
dem Zeitpunkt verringert, wenn der Abschnitt 49 in Kontakt
mit dem unteren Ende Ab des Zubehörteils A gelangt. Folglich
wird verhindert, daß der
Abschnitt 49 des Abdeckabschnitts 48 durch das Zubehörteil A
beschädigt
wird. Auch in diesem Fall, von einem unterschiedlichen Gesichtspunkt
betrachtet, kann erläutert
werden, daß die
Falte F0 die Gasströmungsreguliervorrichtung
RG ausbildet, da die Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases,
das in den Abdeckabschnitt 48 strömt, nachdem die Falte F0 entfaltet
ist, kleiner als die Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases
ist, das in den allgemeinen Abschnitt 47 strömt, und
daher wird die Bewegungsgeschwindigkeit des Abdeckabschnitts 48 verringert.
-
Weiterhin kann dieser Aufbau auf
leichte Weise nur durch Falten des Abdeckabschnitts 48 zu Beginn
des Faltprozesses des Airbags 40 ausgebildet werden.
-
Wenn hier die Falte F0 in dem Abdeckabschnitt 48 erzeugt
wird, kann der Abschnitt 49 auf der Säulenseitenwand 42 gefaltet
werden, wie in 17 gezeigt
ist. Weiterhin kann der Senkrechtfaltprozeß zum Falten der Falte F1 in
den in 16 und 17 gezeigten folgenden Prozessen
ausgelassen werden.
-
Das Faltverfahren ist nicht auf die
aufgezeigten begrenzt, solange das Entfalten in dem Abdeckabschnitt 48 gegenüber dem
allgemeinen Abschnitt 47 verzögert ist. Der Abdeckabschnitt 48 kann auf
jede Weise gefaltet werden, welche die Entfaltung des Abdeckabschnitts 48 hemmt.
-
Ferner kann die Beschränkungsvorrichtung R0
auch beispielhaft durch ein in 18 gezeigtes Faltenerhaltungselement 58 ausgebildet
werden, um den Faltzustand des Abdeckabschnitts 48 lösbar zu erhalten,
daß der
Abdeckabschnitt 48 im Verlauf der Entfaltung des Airbags 40 später als
der allgemeine Abschnitt 47 entfaltet werden kann. Das
in 18 gezeigte Faltenerhaltungselement 58 ist
durch ein Haftelement ausgebildet, das den Abdeckabschnitt 48 an
einen unterschiedlichen Teil des Airbags 40 in lösbarer Weise
in dem Rollfaltschritt in Haftung bringt. Die Ausbildungen anderer
Teile, wie z. B. der Airbag 40 und der Gasgenerator 21,
sind ähnlich
jenen der Airbagvorrichtung S1, einschließlich eines Montageprozesses
in dem Fahrzeug.
-
Wenn bei diesem Aufbau das Faltenerhaltungselement 58 die
Erhaltung des Faltzustands des Airbags 40 beendet, in anderen
Worten, wenn das Haftteil 58 gelöst wird, wird die kinetische
Energie des Abdeckabschnitts 48 verbraucht und verringert. Da
die kinetische Energie des Abdeckabschnitts 48 zu dem Zeitpunkt
verringert ist, wenn das untere Ende Ab des Zubehörteils A
damit in Kontakt gelangt, wird verhindert, daß der Abdeckabschnitt 48 durch das
Zubehörteil
A beschädigt
wird.
-
Andere als das Haftelement können Verbindungselemente,
wie z. B. ein Aufreißgarn,
das von außen
mit dem Airbag 40 vernäht
ist, ebenfalls als das Faltenerhaltungselement verwendet werden.
Z. B. zeigt 18B durch
eine Strich-Punkt-Punkt-Linie ein
Verbindungselement 59, welches die äußere Kante 49a des
gefalteten Abdeckabschnitts 48 mit einem unterschiedlichen
Teil des Airbags 40 vernäht.
-
Ein in 19 gezeigter
Airbag 40D, der im Inneren die Fesseln 45 und 46 aufweist,
welche symmetrisch angeordnet sind, kann in den Fällen verwendet
werden, daß die
Beschränkungsvorrichtung R0
durch Falten des Airbags auf eine Weise ausgebildet ist, daß der Abdeckabschnitt 48 im
Verlauf der Airbagentfaltung oder durch ein Faltenerhaltungselement 58 zum
Erhalten des Faltzustands des Abdeckabschnitts 48 in einer
lösbaren
Weise später
als der allgemeine Abschnitt 47 entfaltet wird.
-
In den in 16 und 17 gezeigten
Faltprozessen wird die Verhinderung der Beschädigung durch Kontakt mit dem
Zündschlüsselzubehörteil A erreicht,
ohne die kinetische Energie des Abdeckabschnitts 48 und
des allgemeinen Abschnitts zu berücksichtigen, und der Airbag 40D,
der nach den in 16 oder 17 gezeigten Faltverfahren
gefaltet ist, bildet eine zweite Ausführungsform S2 der erfindungsgemäßen knieschützenden
Airbagvorrichtung aus.
-
D. h., in dem Faltprozeß des Airbags 40D, der
in 16 gezeigt ist, wird
der Abdeckabschnitt-Faltschritt vor dem Rollfaltschritt ausgeführt. In
dem Abdeckabschnitt-Faltprozeß wird
aus dem entfalteten Zustand, in welchem die Säulenabdeckseitenwand 42 und
die Fahrerseitenwand 41 einander überdecken, wie in 16A gezeigt, ein Abschnitt 49 nahe
der Ecke C des Abdeckabschnitts 48 zu der Quermitte O1
des Airbags 40D auf einer Falte F0 zurückgefaltet, wie in 16A und 16B gezeigt ist. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Abschnitt 49 auf der Fahrerseitenwand 41 zu
der Senkrecht-(Längs-)- und Quermitte
O2 des Airbags 40D zurückgefaltet.
Der zurückgefaltete
Abschnitt 49 ist angepaßt, den Bereich des Zubehörteils A
zu bedecken, das von dem Zündschlüssel E von
der Fahrzeugheckseite herabhängt,
wenn der Airbag 40D vollständig aufgebläht und entfaltet
ist. Die Faltbreite B des Abschnitts 49 ist so vorbestimmt,
daß die
Falte F0 und deren Umgebung nicht mit dem Zubehörteil in Kontakt gelangen, wenn
die Falte F0 nahe dem Abschluß der
Aufblähung
des Airbags 40 entfaltet wird, aber die Umgebung der äußeren Kante 49a des
Abschnitts 49 kann sich um die Falte F0 drehen, um mit
dem unteren Ende Ab des Zubehörteils
A in Kontakt zu gelangen.
-
Wenn der Airbag 40D das
Blähgas
aufnimmt und von dem Fach 13 vorsteht, entfaltet der Airbag 40D während der
Entfaltung im einem im wesentlichen umgekehrten Prozeß zu dem
Faltprozeß.
In mehr spezifischer Weise hebt im Laufe der Entfaltung der Airbag 40D unter
Entfaltung der Rollfaltung dessen obere Kante 40a bis zu
der Umgebung des oberen Endes 5b der Säulenabdeckung 5 entlang
der unteren (hinteren) Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 an
und entfaltet dann die Faltung des Abschnitts 49 des Abdeckabschnitts 48.
-
Zu dem Zeitpunkt, wenn der Abschnitt 49 entfaltet
wird, wird der allgemeine Abschnitt 47 der oberen Kante 40a des
Airbags 48 bis in die höchste Position
entfaltet, wie in 9A und 9B gezeigt ist. Wie dann
in 20 gezeigt, wird
der gefaltete Abschnitt 49 in einem Zustand entfaltet,
daß die
Falte F0 des Abdeckabschnitt-Faltschritts nahe dem Zündschlüsselzylinder 6 angeordnet
ist. Der Abschnitt 49 dreht sich zuerst um die Falte F0,
die nahe dem Zündschlüsselzylinder 6 angeordnet
ist, wie in 20A gezeigt.
Da zu diesem Zeitpunkt der Abschnitt 49 des Abdeckabschnitts 48 in
dem Abdeckabschnitt-Faltschritt auf die Fahrerseitenwand 41 gefaltet
ist, dreht sich der Abschnitt 49 von der unteren Seite
der Falte F0 nach oben und nach hinten.
-
Während
sich der Abschnitt 49 von der unteren Seite der Falte F0
nach oben und nach hinten dreht, wird das untere Ende Ab des Zubehörteils A, das
von dem Zündschlüssel E nach
unten hängt,
in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeugs gedrückt.
Dann dreht sich das Zubehörteil
A in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeugs um den Verbindungsabschnitt mit dem Zündschlüssel E und
erstreckt sich im wesentlichen entlang einer unteren Oberfläche des
Rußenumfangsteils 7 des
Zündschlüsselzylinders 6.
Zu diesem Zeitpunkt hat der Abschnitt 49 nicht so viel
Blähgas aufgenommen
und ist somit in Form einer dünnen Platte
und gelangt aus der Richtung schräg hinten unten in Kontakt mit
dem unteren Ende Ab des Zubehörteils
A. Demgemäß gelangt
das untere Ende Ab des Zubehörteils
A nicht senkrecht in Kontakt mit dem Abdeckabschnitt 48 oder
dem Abschnitt 49, so daß verhindert wird, daß der Abdeckabschnitt 48 beschädigt wird.
Selbst wenn der Abdeckabschnitt 48 danach dick aufbläht, wie
in 20A und 20B gezeigt ist, gelangt
der dicke Abdeckabschnitt 48 selbstverständlich nicht
unter Beschädigung
mit dem unteren Ende Ab des Zubehörteils A in Kontakt, da das
Zubehörteil
A gedrückt
wird, und erstreckt sich im wesentlichen entlang der unteren Oberfläche des
Außenumfangsteils 7 des
Zündschlüsselzylinders 6.
-
Hier bezeichnet Außenumfangsteil 7 einen Abschnitt,
der den Zündschlüsselzylinder 6 auf
einer rechten Seite 5c der Säulenabdeckung 5 bedeckt.
-
In der zweiten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung S2, welche den Airbag 40D anwendet, ist
daher eine Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
M2 durch eine Reihe von Prozessen des Abdeckabschnitt-Faltschritts
ausgebildet, der vor dem Rollfaltschritt des Airbags 40D und
der Aufnahme des Airbags 40 in dem Fach 13 ausgeführt wird.
Folglich gelangt in dieser Airbagvorrichtung S2 selbst dann, wenn
der aufblähende
Airbag 40D mit dem Zubehörteil A des Zubehörteils A, das
mit dem Zündschlüssel E verbunden
ist, in Kontakt gelangt, der Airbag 40D mit diesem nicht
unter Beschädigung
in Kontakt gelangt, das Gaslecken verhindert ist.
-
Da auch in der zweiten Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S2 der Airbag 40D auf der Säulenseitenwand 42 rollgefaltet
wird, wenn die obere Kante 40a an die untere Kante 40b nahe
herangebracht wird, wenn diese entrollt wird, ist der Airbag 40D in der
Lage, sich entlang der unteren Oberfläche 5a der Säulenabdeckung 5 zu
entwickeln und zwischen den Knien K des Fahrers D und der unteren
Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 sachgemäß zu entfalten, selbst
wenn dort nur ein schmaler Raum zwischen den Knien K des Fahrers
D und der unteren Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 vorliegt.
-
In diesem Airbag 40D kann
der Abschnitt 49 des Abdeckabschnitts 48 ebenfalls
auf der Säulenseitenwand 42 zurückgefaltet
werden, nicht nur auf der Fahrerseitenwand 41, wie in 17 gezeigt ist.
-
In diesem Fall wird unmittelbar vor
dem Abschluß der
Aufblähung
des Airbags 40C der gefaltete Abschnitt 49 entfaltet,
wie in 21 gezeigt ist.
Speziell dreht sich der Abschnitt 49 des Abdeckabschnitts 48 von
der Vorderseite der Falte F0 nach oben und nach hinten. Dann drückt der
Abschnitt 49 das untere Ende Ab des Zubehörteils A,
das von dem Zündschlüssel E nach
unten hängt,
zur Heckseite des Fahrzeugs. Das Zubehörteil A dreht sich heckseitig
des Fahrzeugs um den Verbindungsabschnitt mit dem Zündschlüssel E und
richtet dessen unteres Ende Ab waagerecht oder nach oben gerichtet
aus, um die unteren Enden Ab von dem Airbag 40D wegzuhalten.
Zu diesem Zeitpunkt hat der Abschnitt 49 nicht so viel
Blähgas
aufgenommen und ist daher in Form einer dünnen Platte und in Kontakt
mit dem unteren Ende Ab des Zubehörteils A von der schräg vorderen
unteren Richtung. Demgemäß gelangt
das untere Ende Ab des Zubehörteils
A nicht senkrecht in Kontakt mit dem Abdeckabschnitt 48 oder
dem Abschnitt 49, so daß verhindert wird, daß der Abdeckabschnitt 48 beschädigt wird.
Selbst wenn der Abdeckabschnitt 48 daraufhin dick aufgebläht wird,
gelangt der dicke Abdeckabschnitt 48 natürlich nicht
mit dem unteren Ende Ab des Zubehörteils A unter Beschädigung in
Kontakt, da das untere Ende Ab des Zubehörteils A waagerecht oder aufwärts gerichtet ist.
Daher wird Gaslecken verhindert.
-
Wenn jedoch der Abschnitt 49 des
Abdeckabschnitts 48 auf der Fahrerseitenwand 41 in dem
Abdeckabschnitt-Faltschritt zurückgefaltet
ist, wenn der Abschnitt 49 anfänglich mit dem unteren Ende
Ab des Zubehörteils
A in Kontakt gelangt, dreht der Abschnitt 49 das Zubehörteil A
in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeugs, wie in 20 gezeigt
ist, nicht nach hinten gerichtet oder näher zu dem Fahrer D, wie in 21 gezeigt ist, wie vorstehend
beschrieben ist. Selbst wenn sich das Zubehörteil A von dem Zündschlüssel E löst, wird
daher verhindert, daß es zu
dem Fahrer D fliegt.
-
In dem Airbag 40D der zweiten
Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S2, wird der Abschnitt 49, welcher
ein Teil der rechten Kante 40d der oberen Kante 40a des
Airbags 40D ist, zu Beginn des Faltprozesses gefaltet.
Demgemäß erfolgt
das Entfalten der Falte F0 des Abschnitts 49 unmittelbar
vor dem Abschluß der
Aufblähung
des Airbags 40D, so daß die
Strömungsgeschwindigkeit
des Blähgases,
das in den Abschnitt 49 strömt, gegenüber der Anfangsstufe der Aufblähung verringert
wird. Wie vorstehend beschrieben, wird daher die kinetische Energie
des Abschnitts 49 zu dem Zeitpunkt des Kontakts mit dem unteren
Ende Ab des Zubehörteils
A verringert, so daß ferner
verhindert wird, daß der
Abschnitt 49 durch das Zubehörteil A beschädigt wird.
-
Ohne Berücksichtigung des vorstehend
erwähnten
Punkts ist der folgende Aufbau als die Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
ebenfalls vorteilhaft, vorausgesetzt, daß der Abdeckabschnitt-Faltschritt
vor dem Rollfaltschritt ausgeführt wird,
und daß das
untere Ende Ab des Zubehörteils A
gedrückt
wird, um in dem Entfaltprozeß nicht
zu dem aufblähenden
Abdeckabschnitt 48 ausgerichtet zu werden: nach dem Senkrechtfaltschritt,
um die linke und die rechte Falte F1 auszubilden, wird der Abdeckabschnitt-Faltprozeß ausgeführt, um
die Falte F0 zu erzeugen, und dann werden der Rollfaltprozeß und das
Falten der Enden 50b ausgeführt und der Airbag in dem Fach 13 aufgenommen.
-
Wenn hier das Fach 13 zur
Aufnahme des Airbags 40D eine ausreichende Querbreite aufweist, können der
Senkrechtfaltschritt zum Ausbilden der Falte F1 und der zweite Senkrechtfaltschritt
zum Falten der Enden 50b des rollgefalteten Ab schnitts 50, um
die Falten FL und FR zu erzeugen, zweckentsprechend weggelassen
werden.
-
Weiterhin wird in dem Airbag 40D der
zweiten Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S2 der Abschnitt 49 zu der Senkrecht-(Längs-)- und
Quermitte O2 des Airbags 40D zurückgefaltet. Es ist jedoch ausreichend,
daß der
Abschnitt 49 das untere Ende Ab des Zubehörteils A
so drückt,
daß der
Abschnitt 49 nicht mit dem unteren Ende Ab des Zubehörteils A
entlang der Axialrichtung des unteren Endes Ab in Kontakt gelangt,
oder so, daß das
untere Ende Ab des Zubehörteils
A nicht zu dem aufblähenden
Abdeckabschnitt 48 gerichtet wird. Demgemäß kann z.
B. eine der Seiten, die linke und die rechte Kantenseite des Airbags 40,
wo der Abschnitt 49 angeordnet ist, die rechtsseitige Kante 40d in
den beigefügten
Zeichnungen, zu der Quermitte O1 des Airbags 40D über die
gesamte Länge
gefaltet werden. Der Rollfaltschritt wird daraufhin ausgeführt.
-
22 bis 25 zeigen einen Airbag 40E einer dritten
Ausführungsform
S3 der erfindungsgemäßen knieschützenden
Airbagvorrichtung. Der Airbag 40E weist einen ersten aufblähbaren Abschnitt 66 und
einen zweiten aufblähbaren
Abschnitt 67 auf. Der erste aufblähbare Abschnitt 66 ist
von der Anfangsstufe der Einströmung
des Blähgases
G aufblähbar
und weist eine Fläche
des allgemeinen Abschnitts 47 als dessen Teil auf. Der
zweite aufblähbare
Abschnitt 67 beginnt etwa aufzublähen, wenn der erste aufblähbare Abschnitt 66 die
Aufblähung
abschließt.
Die Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
M3 ist durch einen Abdeckabschnitt 48 ausgebildet, der
entweder in dem Bereich des zweiten aufblähbaren Abschnitts 67 des
Airbags 40E ist oder in dem Bereich nahe dem zweiten aufblähbaren Abschnitts 67.
-
Der Airbag 40E ist aus einem
einzelnen Gewebe hergestellt, bei welchem die Fahrerseitenwand 41 und
die Säulenseitenwand 42 am
unteren Ende 40b verbunden sind. Das Gewebe ist an dem
unteren Ende 40b zweilagig gefaltet und ist mit Nähgarn 69 am
Außenumfang
vernäht,
um den Airbag 40E auszubilden. Die Wände 41 und 42 sind
durch reißbares Nähgarn 70 als
eine Volumenausdehnvorrichtung teilweise vernäht, wodurch der erste aufblähbare Abschnitt 66 angeordnet
wird, der von der Anfangsstufe der Einströmung von Blähgas G aufblähbar ist,
und der zweite aufblähbare
Abschnitt 67, der etwa aufzublähen beginnt, wenn der erste
aufblähbare
Abschnitt 66 die Aufblähung
abschließt.
-
Der Airbag 40E weist einen ähnlichen
Aufbau wie der Airbag 40 in der ersten Ausführungsform der
Airbagvorrichtung S1 auf, ausgenommen, daß die Fesseln 45 und 46 symmetrisch
angeordnet sind, wie in dem Airbag 40D in der zweiten Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S2, und dieser mit dem Nähgarn 70 teilweise
vernäht
ist. Demgemäß wird die Beschreibung ähnlicher
Elemente ausgelassen, die mit dem gemeinsamen Bezugszeichen bezeichnet sind.
Das Fach 13, der Gasgenerator 21 und die Airbagabdeckung 29 in
der Airbagvorrichtung S3 sind ebenfalls ähnlich denen der ersten Ausführungsform der
Airbagvorrichtung S1, und daher werden die Beschreibungen ausgelassen.
-
Der erste aufblähbare Abschnitt 66 ist
so angeordnet, daß dann,
wenn vollständig
aufgebläht, mindestens
ein Teil des oberen Endes 40a des Airbags 40E bei
vollständiger
Entfaltung nahe einer Position des Airbags 40E entfaltet
ist. In anderen Worten, in der vorhergehend beschriebenen Ausführungsform
weist der erste aufblähbare
Abschnitt 66 den oberen Kantenteil des oberen Endes 40a des Airbags 40E auf,
mit Ausnahme des Bereichs des Abdeckabschnitts 48 oder
des allgemeinen Abschnitts 47 als dessen Außenumfang.
-
Der erste aufblähbare Abschnitt 66 weist
Abschnitte 66a und 66b auf, die sich im wesentlichen von
dem unteren Ende 40b zu dem oberen Ende 40a des
vollständig
aufgeblähten
Airbags 40E erstrecken. In der dritten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung S3 weist der erste aufblähbare Abschnitt 66 einen
geraden Abschnitt 66a auf der Seite der linken Kante 40c des
Airbags 40E auf und einen geraden Abschnitt 66b auf
der Seite der rechten Kante 40d. Diese geraden Abschnitte 66a und 66b sind
außerhalb
der Positionen der Fesseln 46 und 45 in der Senkrecht-(Längs-)-Richtung
des Airbags 40E und gestatten daher, daß das Blähgas G von dem Gasgenerator 21,
der auf der Seite des unteren Endes 40b des Airbags 40E angeordnet
ist, rasch und direkt zu dem oberen Ende 40a strömt.
-
Der zweite aufblähbare Abschnitt 67 ist
in einem im wesentlichen rechteckigen Bereich am oberen Ende 40a des
Airbags 40E angeordnet, um einen Abdeckabschnitt 48 einzuschließen. Der
zweite aufblähbare
Abschnitt 67 wird durch Vernähen der Wände 41 und 42 mittels
Nähgarn 70 im
U-förmigen Nähabschnitt
(Verbindungsabschnitt 68) an dem Außenumfang ausgebildet, mit
Ausnahme eines Teils des Außenumfangs
der Wände 41 und 42.
Die Aufreißfestigkeit
des Nähgarns 70 ist
so vorbestimmt, daß das
Garn 70 reißt,
wenn der Innendruck des Airbags 40E eine vorbestimmte Größe erreicht,
nachdem der erste aufblähbare
Abschnitt 66 die Aufblähung
abgeschlossen ist und der zweite aufblähbare Abschnitt 67 schnell
aufgebläht
wird.
-
Um den Airbag 40E herzustellen
werden nicht gezeigte Gewebeelemente 45a und 46a zuerst in
vorbestimmten Positionen eines einzelnen Flächenelements vernäht, um den
Airbag 40E zu erzeugen, bevor das Flächenelement auf der Seite der
unteren Kante 40b doppelt gefaltet wird. Es werden vorläufig Durchgangslöcher 43a und 43b in
das Flächenelement
gestanzt. Dann werden die Gewebeelemente 45a und die Gewebeelemente 46a jeweils
vernäht.
Anschließend
wird das Flächenelement
wird das Flächenelement
an der unteren Kante 40b doppelt gefaltet und wird an dem
Außenumfang
der Fahrerseitenwand 41 und der Säulenseitenwand 42 vernäht. Durch
Erzeugen des Nähabschnitts 68 mit
dem Nähgarn 70 wird
dann der Airbag 40E ausgebildet. Der Außenumfang der Wände 41 und 42 bleibt
teilweise unvernäht,
so daß ein
Gasgenerator 21 von dort eingefügt werden kann.
-
Die Montage der Airbagvorrichtung
S3 beginnt mit der Aufnahme des montierten Gasgenerators 21 in
dem Rirbag 40E, daß einzelne
Schrauben 23d von den Durchgangslöchern 43a vorstehen
und das Ende des Gasgeneratorkörpers 22 von
dem Durchgangsloch 43b vorsteht. Anschließend wird
der unvernähte
Teil des Außenumfangs
der Wände 41 und 42 vernäht, und
dann wird der Rirbag 40E gefaltet, damit dieser in das
Fach 13 paßt.
-
Der Airbag 40E wird in einem
Querfaltschritt gefaltet, um Falten entlang der Querrichtung zu
erzeugen, und in einem Senkrechtfaltschritt, um die Querbreite des
Airbags 40E auf Falten entlang der Senkrecht-(Längs-)-Richtung
einzustellen. In der dritten Ausführungsform der Airbagvorrichtung
S3 wird der Senkrechtfaltschritt nach dem Querfaltschritt ausgeführt. In
mehr spezifischer Weise, aus dem flach erstreckenden Zustand, in
welchem die Säulenabdeckseitenwand 42 und
die Fahrerseitenwand 41 einander überdecken, wie in 24A gezeigt, wird der Airbag 40E auf
der Säulenseitenwand 42 auf Falten
entlang der Querrichtung so rollgefaltet, daß die obere Kante 40a nahe
an das untere Ende 40b herangebracht wird, wie in 24a und 24B gezeigt ist. In dem Senkrechtfaltschritt
werden anschließend das
linke und rechte Ende 50b des rollgefalteten Abschnitts 50 zurückgefaltet,
um unter einer Mitte des gefalteten Abschnitts 50 angeordnet
zu werden, wie in 24B und 24C gezeigt ist.
-
Nach dem Faltprozeß wird der
Airbag 40E durch eine nicht gezeigte aufreißbare Einwickelfolie umwickelt,
um die Faltform zu erhalten, und in dem Fach 13 aufgenommen,
wie in der ersten Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S1. Dann wird die Airbagabdeckung 29 an
dem Fach 13 angeordnet, um die Airbagvorrichtung S3 auszubilden,
und die Airbagvorrichtung S3 wird in dem Fahrzeug montiert.
-
Wenn nach dem Anordnen in dem Fahrzeug der
Gasgenerator 21 aktiviert wird, nimmt der Airbag 40E Blähgas von
dem Gasgenerator 21 auf und steht von dem Fach 13 vor,
entfaltet dann, während
dieser in im wesentlichen umgekehrten Prozessen zu dem Faltprozeß entfaltet.
In mehr spezifischer Weise hebt im Verlauf der Entfaltung der aufblähende Airbag 40E die
Enden 50b des gefalteten Abschnitts 50 an und hebt
dessen obere Kante 40a bis in die Nähe des oberen Endes 5b der
Säulenabdeckung 5 entlang der
unteren (hinteren) Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 an,
während
die Rollfaltung entfaltet wird, wie in 9 gezeigt ist.
-
In der vorhergehend beschriebenen
Ausführungsform
weist der Airbag 40E den Abdeckabschnitt 48 zum
Abdecken der Fahrzeugheckseite des Bereichs des Zündschlüsselzylinders 6 auf,
wenn vollständig
entfaltet, und der Abdeckabschnitt 48 ist in dem Bereich
des zweiten aufblähbaren
Abschnitts 67 des Airbags 40E angeordnet. Da demgemäß der Abdeckabschnitt 48 wenig
Blähgas
aufgenommen hat und somit auf der Anfangsstufe der Entfaltung in
dünner
Plattenform ist, wie in 25A gezeigt,
gelangt selbst dann, wenn ein Zubehörteil A von dem Zündschlüssel E,
der in den Zündschlüsselzylinder 6 eingesteckt
ist, der Abdeckabschnitt 48 nicht auf beschädigende
Weise in Kontakt mit dem unteren Ende Ab des Zubehörteils A,
sondern das Zubehörteil
A wird weggestoßen.
Wie in 25B gezeigt,
ist daraufhin der Abdeckabschnitt 48 in der Lage, ohne Gaslecken
gleichmäßig aufzublähen. Wenn
hier der Abdeckabschnitt 48 mit dem unteren Ende Ab des Zubehörteils A
in einem dick aufgeblähten
Zustand senkrecht in Kontakt gelangt, nicht im Zustand einer dünnen Plattenform,
kann der Abdeckabschnitt 48 durch das Zubehörteil A
beschädigt
werden und Blähgas
lecken.
-
Dieser Airbag 40E ist in
der Lage, die Aufblähung
des ersten aufblähbaren
Abschnitts 66 rasch zu vollenden, da das Fassungsvermögen zum
Aufblähen
um das Fassungsvermögen
des zweiten aufblähbaren
Abschnitts 67 verringert ist. Insbesondere beim Abschluß der Aufblähung ordnet
der erste aufblähbare
Abschnitt 66 das obere Ende 40a des allgemeinen
Abschnitts 47 nahe einer Position des Airbags 40E an,
wodurch die Aufblähung
abgeschlossen wird. Demgemäß ist der
gesamte Airbag 40E in der Lage, sich vor den Knien K des
Fahrers D anzuordnen, bevor die Knie K voreilen. Die Knie K des Fahrers
werden durch den vollständig
aufgeblähten ersten
aufblähbaren
Abschnitt 66 und den zweiten aufblähbaren Abschnitt 67,
der daraufhin aufbläht, sachgemäß geschützt.
-
Daher ist die dritte Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S3 in der Lage, den Airbag 40E auf leichte
Weise zwischen die Knie K des Fahrers und die Säulenabdeckung 5 oder
die untere Blende 10b als Elemente der Fahrzeugkarosserie
B zu stoßen, selbst
wenn die Vorwärtsgeschwindigkeit
der Knie K hoch ist, und somit werden die Knie K des Fahrers D zuverlässig geschützt.
-
In der dritten Ausführungsform
ist der Airbag 40E im wesentlichen in einer Plattenform
ausgebildet, wobei die Säulenseitenwand 42 zu
der Lenksäule 2 angeordnet
ist, wenn vollständig
entfaltet, und der Fahrerseitenwand 41, die zu dem Fahrer
D angeordnet ist. In dem Airbag 40E sind der erste aufblähbare Abschnitt 66 und
der zweite aufblähbare
Abschnitt 67 durch das aufreißbare Nähgarn 70 erzeugt, das
die Säulenseitenwand 42 und
die Fahrerseitenwand 41 vernäht. Bei diesem Aufbau werden
der erste aufblähbare
Abschnitt 66 und der zweite aufblähbare Abschnitt 67 auf
leichte Weise nur durch Vernähen
der Säulenseitenwand 42 und
der Fahrerseitenwand 41 des Airbags 40E mit dem
aufreißbaren
Nähgarn 70 so
erzeugt, daß die
Herstellung des Airbags 40E erleichtert wird. Da insbesondere
der Airbag 40E in der vorhergehend beschriebenen Ausführungsform
durch das Nähgarn 69 auch
an dem Außenumfang
der Wände 41 und 42 vernäht wird,
ist dessen Herstellung durch den Nähvorgang, der zwei Nähgarne 69 und 70 verwendet,
auf leichte Weise möglich.
-
Es ist ebenfalls vorteilhaft, die
Wände 41 und 42 in
dem Nähabschnitt
(Verbindungsabschnitt) 68 oder in einem Bereich, der durch
den Nähabschnitt (Verbindungsabschnitt) 68 (der
Bereich des zweiten aufblähbaren
Abschnitts 67) definiert ist, mittels eines Klebstoffs
lösbar
zu verbinden, um den ersten aufblähbaren Abschnitt 66 und
den zweiten aufblähbaren
Abschnitt 67 auszubilden. Natürlich ist die Haftfestigkeit
des Verbindungsabschnitts 68 in diesem Fall so vorbestimmt,
daß die
Wände 41 und 42 in
dem Verbindungsabschnitt 68 voneinander gelöst werden,
wenn der Innendruck des Airbags 40E eine vorbestimmte Größe erreicht,
nachdem der erste aufblähbare
Abschnitt 66 die Aufblähung
abschließt
und der zweite aufblähbare
Abschnitt 67 aufbläht.
-
In der dritten Ausführungsform
weist weiterhin der erste aufblähbare
Abschnitt 66 des Airbags 40E die Abschnitte 66a und 66b auf,
die sich von dem unteren Ende 40b zu dem oberen Ende 40a des Airbags 40E im
wesentlichen gerade erstrecken, wenn vollständig aufgebläht.
-
Diese geraden Abschnitte 66a und 66b tragen
dazu bei, daß Blähgas G,
das aus dem Gasgenerator 21 ausgetragen ist, von der Seite
des unteren Endes gleichmäßig zu dem
oberen Ende 40a strömt, so
daß das
obere Ende 40a des Airbags 40E rasch in der Position
entfaltet wird und der gesamte Airbag 40E vor den Knien
K des Fahrers D entfaltet wird, bevor sich die Knie K vorwärts bewegen.
-
Der Airbag 40E der dritten
Ausführungsform der
knieschützenden
Airbagvorrichtung 53 weist den zweiten aufblähbaren Abschnitt 67 mit
kleinem Volumen auf. Es ist jedoch auch vorteilhaft bei einem Airbag 40F,
der in 26 gezeigt ist,
daß ein
I-förmiger zweiter
aufblähbarer
Abschnitt 67 mit großem
Volumen in dem mittleren Bereich des Airbags 40F zu dem
oberen Ende 40a mit mittleren Teilen der Fesseln 45 und 46 erzeugt
ist, während
der erste aufblähbare
Abschnitt 66 in einem Bereich der linken Kante 40c,
rechten Kante 40d und unteren Kante (unteres Ende) 40b des
Airbags 40F symmetrisch U-förmig erzeugt ist, wenn von
der Vorderseite aus gesehen. In dem Airbag 40F ist der
Vernähabschnitt 68 als
ein U-förmiger
Abschnitt in dem Außenumfang des
zweiten aufblähbaren
Abschnitts 67 mittels des Nähgarns 70 erzeugt,
mit Ausnahme des Außenumfangs
der Wände 41 und 42.
-
Wie in 27A und 27B gezeigt, wenn die knieschützende Airbagvorrichtung
S3, die den Airbag 40F verwendet, aktiviert ist, vollenden
die geraden Abschnitte 66a und 66b, die auf der
linken und der rechten Seite des Airbags 40F angeordnet
sind, zuerst die Aufblähung,
und dann zerreißt
das Nähgarn 70 und
läßt zu, daß der zweite
aufblähbare
Abschnitt 67 aufbläht,
der in der Mitte des Airbags 40F und unter der unteren
(hinteren) Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 angeordnet
ist. D. h., der Abschnitt 49 67, der unter der
unteren Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 angeordnet
ist, welche nahe dem Fahrer D ist und einen schmalen Raum zwischen
der Säulenabdeckung 5 und
dem Fahrer D aufweist, wird in der Anfangsstufe der Aufblähung des
Airbags 40F in einem dünnen
Zustand entfaltet, so daß der
Airbag 40F auf leichte Weise entfaltet wird, selbst wenn
nur ein schmaler Raum zwischen der unteren Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 und
den Knien K des Fahrers D vorliegt.
-
Anstelle eines solchen zweiten aufblähbaren Abschnitts 67 mit
großem
Volumen, wie in dem in 26 und 27 gezeigten Airbag 40F,
kann ein kleiner zweiter aufblähbarer
Abschnitt 67 in dem Bereich des Abdeckabschnitts 48 oder
in dessen Nähe
in halbrunder, rechteckiger, trapezartiger, dreieckiger oder runder
Form angeordnet werden, wie jeweils Airbags 40G, 40H, 40I und 40J,
die jeweils in 28 bis 31 gezeigt sind, um als
eine Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
M3 funktionswirksam zu sein. Hier weist der zweite aufblähbare Abschnitt 67 nicht notwendigerweise
einen geschlossenen Bereich auf, der durch den Vernähabschnitt 68 mit
Nähgarn 70 geschlossen
ist, oder durch den Vernähabschnitt 68 und
den Außenumfang
der Wände 41 und 42 geschlossen
ist. Stattdessen kann, wie bei Airbags 40K oder 40L,
die jeweils in 32 und 33 gezeigt sind, der zweite
aufblähbare
Abschnitt 67A, 67B oder 67C durch teilweises
Umschließen
mit einer Vielzahl von geraden oder gekrümmten Vernähabschnitten 68 erzeugt
werden. Ferner ist ein einzelner gerader oder gekrümmter Vernähabschnitt 68 ebenso
in der Lage, einen zweiten aufblähbaren
Abschnitt 67 auszubilden.
-
Z. B. ist ein zweiter aufblähbare Abschnitt 67D,
wie in 33 gezeigt,
durch einen einzelnen Vernähabschnitt 68 und
dessen Umgebung ausgebildet.
-
Obgleich die zweiten aufblähbaren Abschnitte 67B und 67D in
Positionen angeordnet sind, die von dem Abdeckabschnitt 48 in 32 und 33 beabstandet sind, können die
zweiten aufblähbaren
Abschnitte 67B und 67D, welche den gleichen Aufbau aufweisen,
natürlich
in dem Bereich des Abdeckabschnitts 48 oder in dessen Nähe als eine
Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
M3 angeordnet werden.
-
Wenn weiterhin der zweite aufblähbare Abschnitt 67 in
Bezug auf die Mitte des Airbags symmetrisch erzeugt ist, wie bei
den in 26 und 34 gezeigten Airbag 40F und 40M,
blähen
die Airbags 40F und 40M ebenfalls symmetrisch
auf, so daß die
Airbags 40F und 40M in der Lage sind, sich ausgeglichen
zu entfalten.
-
In dem Fall, wenn der Vernähabschnitt 68 erzeugt
ist, kann ferner der Vernähabschnitt 68 nur
mit den flach einander überdeckenden
Wänden 41 und 42 ausgebildet
werden, aber auch mit einer der Wände 41 oder 42 abgenäht, als
ein abgenähter
Abschnitt 71, der in 35 gezeigt
ist.
-
Wenn der Vernähabschnitt 68 mit
dem Nähgarn 70 erzeugt
wird, kann der Vernähabschnitt 68 nicht
nur durch ein einzelnes Vernähen
erzeugt werden, sondern auch durch mehrfaches Vernähen, wie z.
B. Doppelnaht.
-
Obgleich die dritte Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S3 als eine Airbagvorrichtung für einen
Fahrer gezeigt ist, kann sie auch auf eine knieschützende Airbagvorrichtung
angewendet werden, die vor einem vorderen Fahrgastsitz angeordnet
ist, unter Berücksichtigung
der schnellen Entfaltung des Airbags, aber nicht des Abdeckabschnitts 48.
-
Obgleich die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
den Zündschlüsselzylinder 6 zeigen,
der in der Lenksäule 2 (Säulenabdeckung 5)
angeordnet ist, kann die vorliegende Erfindung auch auf einen Fall
angewendet werden, in welchem der Zündschlüsselzylinder 6 in
dem Armaturenbrett 10 oder in der oberen Blende 10a angeordnet
ist, wie in 36 gezeigt,
wenn die Airbags für
die knieschützende
Airbagvorrichtung 40, 40A, 40B, 40C, 40D, 40E, 40F, 40G, 40H, 40I, 40J, 40K, 40L und 40M einen
Abdeckabschnitt 48 aufweisen, der mit dem Zubehörteil A
des Zündschlüssels E,
der in den Zündschlüsselzylinder 6 eingesteckt
ist, in Kontakt gelangt.
-
Wenn ferner der Zündschlüsselzylinder 6 in der
linken Seitenfläche
der Säulenabdeckung 5 oder in
dem Armaturenbrett 10, nach links von der Säulenabdeckung 5 beabstandet,
kann die vorliegende Erfindung auch angewendet werden, indem ein
Abdeckabschnitt des Airbags erzeugt wird, der mit dem Zubehörteil A
des Zündschlüssels E,
der in den Zündschlüsselzylinder 6 eingesteckt
ist, in Kontakt gelangt.
-
In dem Fall des Airbags, der einen
Abdeckabschnitt an dessen oberer Kantenseite aufweist, um die Rückseite
des Bereichs zu bedecken, der sich beim Entfalten dem Zündschlüsselzylinder annähert, ist
es vorteilhaft, ein Beschädigungsverhinderungselement
um den Zündschlüsselzylinder
anzuordnen, um zu verhindern, daß der sich aufblähende Airbag
mit einem Zündschlüssel-Zubehörteil in Kontakt
gelangt, das mit einem Zündschlüssel verbunden
ist, der in den Zündschlüsselzylinder
eingesteckt ist, in einer solchen Weise, daß Blähgas austritt.
-
Wenn sich in der knieschützenden
Airbagvorrichtung mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau der Airbag
aufbläht,
trägt das
Beschädigungsverhinderungselement,
das um den Zündschlüsselzylinder
angeordnet ist, dazu bei, zu verhindern, daß der Airbag mit dem Zündschlüssel-Zubehörteil in
einer solchen Weise in Kontakt gelangt, daß Gas austritt.
-
In der knieschützenden Airbagvorrichtung mit
dem vorstehend beschriebenen Aufbau wird daher der sich aufblähende Airbag
nicht durch das Zündschlüssel-Zubehörteil beschädigt, und
die Knie des Fahrers werden zuverlässig geschützt.
-
Das Beschädigungsverhinderungselement wird
beispielhaft durch das in einer weiter nachstehend beschriebenen
vierten Ausführungsform
dargestellt, welches um den unteren Teil des Zündschlüsselzylinders 6 angeordnet
ist.
-
37 und 38 zeigen die vierte Ausführungsform
S4 der knieschützenden
Airbagvorrichtung der vorliegenden Erfindung. Die Airbagvorrichtung
S4 ist unter der Lenksäule 2 vor
einem Fahrer D zum Schutz der Knie K des Fahrers D angeordnet. Die
Airbagvorrichtung S4 weist einen gefalteten Airbag 40D auf,
einen Gasgenerator 21 zum Versorgen des Airbags 40D mit
Blähgas,
ein Aufnahmefach 13, das nach hinten geöffnet ist, um den gefalteten
Airbag 40D und den Gasgenerator 21 aufzunehmen, eine
Airbagabdeckung 29 zum Abdecken des fahrzeugheckseitigen
Teils des Fachs 13 und ein Beschädigungsverhinderungselement 151,
das nahe dem Zündschlüsselzylinder 6 angeordnet
ist.
-
Hier unterscheidet sich die Airbagvorrichtung S4
von der ersten Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S1 dadurch, daß sie den Airbag 40D der zweiten
Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S2 verwendet, daß der Airbag 40D in
dem in 11 gezeigten
Faltprozeß gefaltet
ist, und dadurch, daß diese
auch das Beschädigungsverhinderungselement 151 aufweist.
Andere Ausbildungen sind jedoch ähnlich
denen der ersten Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S1. Demgemäß werden ähnliche
Elemente mit gemeinsamen Bezugszeichen bezeichnet, und Beschreibungen
dieser Elemente werden weggelassen.
-
In der vorhergehend beschriebenen
Ausführungsform
ist das Beschädigungsverhinderungselement 151 mit
der Säulenabdekkung 5 auf
der rechten Seitenfläche 5c der
Säulenabdeckung 5 einstöckig erzeugt
und ist angeordnet, um mindestens die un tere Seite des Zündschlüsselzylinders 6 zu
umgeben. Das Beschädigungsverhinderungselement 151 weist eine
Aufnahmeebene 152 und eine Führungsebene 153 auf.
Die Aufnahmeebene 152 erstreckt sich von der führenden
Endebene (obere Endebene) des Zündschlüsselzylinders 6 schräg nach unten
und nach hinten und ist angepaßt,
ein Zündschlüssel-Zubehörteil A
aufzunehmen, das von dem Zündschlüssel E von
der unteren Seite herabhängt.
Die Führungsebene 153 erstreckt
sich von dem hinteren Ende 152a der Aufnahmeebene 152 nach
unten, im wesentlichen parallel mit der unteren Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 und
ist angepaßt,
den aufblähenden
Airbag 40D nach oben zu leiten. Der schiefe Winkel θ der Aufnahmeebene 152,
die nach hinten abfällt,
ist so vorbestimmt, daß die
Aufnahmeebene 152 in der Lage ist, das Zündschlüssel-Zubehörteil A
zu tragen, das von dem Zündschlüssel E herabhängt, und
die Abmessung der Aufnahmeebene 152 ist so vorbestimmt,
daß das
untere Ende Ab des Zündschlüssel-Zubehörteils A,
wenn es auf der Aufnahmeebene 152 getragen wird, nicht
mit dem Airbag 40D in Kontakt gelangen kann, der im Verlauf der
Entfaltung entlang der Führungsebene 153 aufsteigt.
-
Die Airbagvorrichtung S4 wird in
dem Fahrzeug in einer ähnlichen
Weise wie die erste Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S1 montiert. In mehr spezifischer Weise werden
das Fach 13, der Gasgenerator 21, die Airbagabdeckung 29 und
der Airbag 40D zusammen montiert, um ein Airbagmodul SA
auszubilden, und das Airbagmodul SA wird in dem Fahrzeug montiert.
Wenn nach dem Montieren in dem Fahrzeug der Gasgenerator 21 aktiviert
wird, um Blähgas
in den Airbag 40D auszutragen, bläht der Airbag 40D auf
und drückt
die Türen 37 und 38 der Airbagabdeckung 29 und
bricht einen aufblähbaren Abschnitt 36 auf.
Dann öffnet
der Airbag 40D die Türen 37 und 38 und
steht von einer Öffnung 13a des Fachs 13 als
ein Aufnahmeabschnitt des Airbags 40D nach hinten vor.
Der Airbag 40D entfaltet sich ferner nach oben entlang
der unteren Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 der
Lenksäule 2 und
erhebt sich bis in die Nähe
des oberen Endes 5b der unteren Oberfläche 5a der Säulenabdeckung 5.
-
Da hier der Airbag 40D der
vierten Ausführungsform
ebenfalls auf der Säulenseitenwand 42 in dem
Querfaltschritt rollgefaltet ist, um die Seite der oberen Kante 40a zu
der Seite der unteren Kante 40b zu bringen, wie in 11 gezeigt ist, entwickelt
sich der Airbag 40D beim Entrollen entlang der unteren Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5,
so daß der Airbag 40D sachgemäß zwischen
einem Raum zwischen den Knien K des Fahrers D und der unteren Oberfläche 5a der
Säulenabdeckung 5 entfaltet
wird, selbst wenn der Raum schmal ist.
-
Wie in 37, 38A und 38B gezeigt, wenn sich in
der vierten Ausführungsform
der knieschützenden
Airbagvorrichtung S4 der Abdeckabschnitt 48 des Airbags 40D entfaltet,
wird der Abdeckabschnitt 48 durch die Führungsebene 153 unter
der Aufnahmeebene 152 des Beschädigungsverhinderungselements 151 geführt und
erhebt sich, so daß der
Abdeckabschnitt 48 nicht mit dem Zündschlüssel-Zubehörteil A in Kontakt gelangt,
das auf der Aufnahmeebene 152 getragen wird. Daher tritt
Gaslecken nicht ein.
-
In der vierten Ausführungsform
der knieschützenden
Rirbagvorrichtung S4 wird daher der sich entfaltende Airbag 40D durch
das Zündschlüssel-Zubehörteil A
nicht beschädigt,
und die Knie K des Fahrers D werden zuverlässig geschützt.
-
Außerdem trägt das Beschädigungsverhinderungselement 151 der
vierten Ausführungsform nur
das Zündschlüssel-Zubehörteil A
auf dessen Aufnahmeebene 152, die schräg nach unten abfällt. Da dort
ein Raum um das Zündschlüssel-Zubehörteil A vorliegt,
ist das Zündschlüssel-Zubehörteil A
auf der Aufnahmeebene 152 leicht von Hand zu erfassen. Daher
behindert das Element 151 nicht solche Handlungen wie das
Herausziehen des Zündschlüssels E, der
in den Zündschlüsselzylinder 6 eingesteckt
ist.
-
Eine fünfte Ausführungsform der knieschützenden
Airbagvorrichtung S5, die in 39 und 40 gezeigt ist, weist ein
Beschädigungsverhinderungselement 151 auf,
das von der rech ten Seitenfläche 5c der
Säulenabdeckung 5 nahe
dem Zündschlüssel-Zubehörteil A
in einer gekrümmten
Plattenform zum Abdecken der unteren Seite des Zündschlüssel-Zubehörteils A vorsteht. Bei dem
Beschädigungsverhinderungselement 151 ist
die untere Oberfläche 156 als
eine Führungsfläche zum
Führen
des Abdeckabschnitts 48 des aufblähenden Airbags 40D nach
oben gerichtet funktionswirksam.
-
Hier ist die fünfte Ausführungsform der knieschützenden
Airbagvorrichtung S5 mit dem Airbagmodul SA der vierten Ausführungsform
ausgestattet und unterscheidet sich von der Airbagvorrichtung S4 nur
in dem Beschädigungsverhinderungselement 151.
Somit sind der Faltprozeß des
Airbags 40D und die Aktion des Airbags 40D in
der Entfaltung ähnlich denen
der vierten Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S4.
-
Wenn die Airbagvorrichtung S5, die
das Beschädigungsverhinderungselement 151 aufweist,
aktiviert ist, wird der Abdeckabschnitt 48 des aufblähenden Airbags 40D durch
die Führungsfläche 156 oder die
untere Oberfläche
des Beschädigungsverhinderungselements 155 geführt und
erhebt sich, daß der Abdeckabschnitt 48 nicht
mit dem Zündschlüssel-Zubehörteil A,
das durch das Beschädigungsverhinderungselement 155 abgedeckt
ist, in Kontakt gelangen kann. Daher tritt Gaslekken nicht ein.
Da weiterhin das Beschädigungsverhinderungselement 155 nur die
untere Seite des Zündschlüssel-Zubehörteils A abdeckt
und die rechte Seite offen läßt, behindert
dieses nicht eine Greifoperation des Zündschlüssel-Zubehörteils A.
-
Eine sechste Ausführungsform S6 der knieschützenden
Airbagvorrichtung, die in 41 und 42 gezeigt ist, weist ein
Beschädigungsverhinderungselement 158 auf,
das von der unteren Blende 10b nahe dem Zündschlüssel-Zubehörteil A
im wesentlichen waagerecht nach hinten vorsteht, becherförmig ist
und nach hinten vertieft ist, um die untere Seite des Zündschlüssel-Zubehörteils A
abzudecken. Die untere Oberfläche 159 des
Beschädigungsverhinderungselements 158 ist
als eine Führungsfläche funktionswirksam,
um den Abdeckabschnitt 48 des sich aufblähenden Airbags 40D nach
oben zu leiten.
-
In einem Fahrzeug, in welchem die
knieschützende
Airbagvorrichtung S6 montiert wird, ist der Zündschlüsselzylinder 6 nicht
in der Lenksäule 2 oder
der Säulenabdeckung 5 angeordnet,
sondern in dem Armaturenbrett 10 (in der oberen Blende 10a in 41 und 42) angeordnet. Die sechste Ausführungsform
der Airbagvorrichtung 56 ist ebenfalls mit dem Airbagmodul
SA der vierten Ausführungsform ausgestattet
und unterscheidet sich von der Airbagvorrichtung 54 nur
in dem Beschädigungsverhinderungselement 158.
Daher sind der Faltprozeß des Airbags 40D und
die Aktion des Airbags 40D bei der Entfaltung ähnlich denen
der vierten Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S4.
-
Wenn die Airbagvorrichtung S6, die
das Beschädigungsverhinderungselement 158 aufweist,
aktiviert ist, wird der Abdeckabschnitt 48 des aufblähenden Airbags 40D durch
die Führungsfläche 159 oder die
untere Oberfläche
des Beschädigungsverhinderungselements 158 geleitet
und erhebt sich, so daß der
Abdeckabschnitt 48 nicht mit dem Zündschlüssel-Zubehörteil A in Kontakt gelangt,
das durch das Beschädigungsverhinderungselement 158 bedeckt ist.
Daher tritt Gaslecken nicht ein. Weiterhin kann das Beschädigungsverhinderungselement 158 ebenfalls
als ein Münzhalter
verwendet werden, welcher mit dessen Oberfläche 160 zu dem Zündschlüssel-Zubehörteil A
Münzen
hält.
-
Eine siebente Ausführungsform
S7 der knieschützenden
Airbagvorrichtung, die in 43 und 44 gezeigt ist, weist ein
Beschädigungsverhinderungselement 162 auf,
das durch Rippen 163 ausgebildet ist, die seitens des Zündschlüssel-Zubehörteils A vorstehen. 43 und 44 zeigen Rippen 163, von denen
jede eine Trapezplattenform aufweist und mehr nach hinten als das
Zündschlüssel-Zubehörteil A
von der linken und rechten Seite des Zündschlüssel-Zubehörteils A in der unteren Blende 10b vorsteht.
Die unteren Oberflächen 164 der Rippen 163 sind
angepaßt,
als Führungsflächen zum
Führen
des sich entwickelnden Airbags 40D nach oben funktionswirksam
zu sein.
-
Die siebente Ausführungsform der Airbagvorrichtung
S7 ist ebenfalls mit dem Airbagmodul SA der vierten Ausführungsform
ausgestattet und unterscheidet sich von der Airbagvorrichtung S4
nur in dem Beschädigungsverhinderungselement 162.
Daher sind der Faltprozeß des
Airbags 40D und die Aktion des Airbags 40D bei
der Entfaltung ähnlich
denen der vierten Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S4.
-
In der Airbagvorrichtung S7, welche
das Beschädigungsverhinderungselement 162 aufweist, wird
der Abdeckabschnitt 48 des aufblähenden Airbags 40D durch
die Führungsflächen 164 oder
die untere Oberfläche
des Beschädigungsverhinderungselements 162 geführt, mehr
nach hinten vorstehend als das Zündschlüssel-Zubehörteil A,
und erhebt sich, so daß der
Abdeckabschnitt 48 nicht mit dem Zündschlüssel-Zubehörteil A in Kontakt gelangt. Daher
tritt kein Gaslecken ein. Da weiterhin die hintere Seite des Zündschlüssel-Zubehörteils A
zwischen den Rippen 163 offen ist, kann das Zündschlüssel-Zubehörteil A
auf leichte Weise von Hand erfaßt werden
und Aktionen, wie z. B. das Herausziehen des Zündschlüssels E, der in den Zündschlüsselzylinder 6 eingesteckt
ist, sind nicht behindert. Unter der Voraussetzung, daß verhindert
wird, daß der
Abdeckabschnitt 48 mit dem Zündschlüssel-Zubehörteil A in Kontakt gelangt,
ist ebenfalls vorteilhaft, die Rippe 163 nur auf einer
der Seiten, der linken oder der rechten Seite, des Zündschlüssel-Zubehörteils A
anzuordnen.
-
Es ist ebenfalls vorteilhaft, daß das Beschädigungsverhinderungselement,
das von der Peripherie des Zündschlüssel-Zubehörteils A
vorsteht, durch eine Bewegungsvorrichtung gelagert wird, die zwischen
einer Verhinderungsposition und einer Aufnahmeposition bewegbar
ist. In der Verhinderungsposition verhindert die Beschädigungsverhinderungsvorrichtung
die Beschädigung
des Airbags 40D, und in der Aufnahmepositi on ist das Element
in der Peripherie des Zündschlüsselzylinders 6 aufgenommen.
-
Eine achte Ausführungsform S8 der knieschützenden
Airbagvorrichtung, die in 45 und 46 gezeigt ist, weist ein
Beschädigungsverhinderungselement 166 auf,
welches angepaßt
ist, die untere Seite des Zündschlüssel-Zubehörteils A
zu bedecken, und bewegt sich mittels einer Bewegungsvorrichtung 169 in
die Säulenabdeckung 5 hinein
und aus dieser heraus. Wie 47A und 47B zeigen, weist das Beschädigungsverhinderungselement 166 die
Form einer gekrümmten
Platte auf und steht von einem Schlitz 5d vor, der in der
rechten Seitenfläche 5c der Säulenabdeckung 5 in
der Peripherie des Zündschlüssel-Zubehörteils A
ausgebildet ist, wie das Beschädigungsverhinderungselement 155 in
der fünften
Ausführungsform
in dem Vorstehzustand. In dem Aufnahmezustand ist das Beschädigungsverhinderungselement 166 in
der Säulenabdeckung 5 aufgenommen.
Die untere Oberfläche 167 des
Beschädigungsverhinderungselements 166 ist
als eine Führungsfläche zum
Führen
des Abdeckabschnitts 48 des aufblähenden Airbags 40D nach
oben funktionswirksam.
-
Die Bewegungsvorrichtung 169 weist
eine Steuervorrichtung 170 und einen Motor 171 auf,
der in der Säulenabdeckung 5 als
eine Antriebsquelle fest angeordnet ist. Ein Ritzel 172,
das auf einer Antriebswelle 171a des Motors 171 ausgebildet
ist, ist im Eingriff mit einer Zahnstange 166, die sich
zwischen der Verhinderungsposition und der Aufnahmeposition wechselseitig
bewegt, wenn sie durch eine nicht gezeigte Führung innerhalb der Säulenabdeckung 5 gelagert
ist.
-
Die Steuervorrichtung 170 ist
angepaßt,
die Aktion des Motors 171 zu steuern. Wie in 48 gezeigt, wenn eine Parkbremse
gelöst
ist, nachdem ein Fahrzeugmotor angelassen ist, treibt der Motor 171 das
Beschädigungsverhinderungselement 166 an, um
bis in die Verhinderungsposition vorzustehen, um die untere Seite
des Zündschlüssel-Zubehörteils A abzudekken.
Beim Anlegen der Parkbremse danach dreht sich der Motor
171 in
entgegengesetzter Richtung und steuert das Beschädigungsverhinderungselement 166 zur
Rückführung in
die Aufnahmeposition in der Säulenabdeckung 5.
-
Die achte knieschützende Airbagvorrichtung S8
ist ebenfalls mit dem Airbagmodul SA der vierten Ausführungsform
ausgestattet und unterscheidet sich von der Airbagvorrichtung S4
nur dadurch, daß das
Beschädigungsverhinderungselement 166 durch die
Bewegungsvorrichtung 169 beweglich gelagert ist. Daher
sind der Faltprozeß des
Airbags 40D und die Aktion des Airbags 40D bei
Entfaltung ähnlich
denen der vierten Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S4.
-
In der Airbagvorrichtung S8 steht
das Beschädigungsverhinderungselement 166 nicht
vor, sondern ist aufgenommen, wenn der Zündschlüssel E zu betätigen ist
usw., so daß die
Zündschlüsselbetätigung nicht
behindert ist. Da weiterhin das Beschädigungsverhinderungselement 166 aufgenommen ist,
mit Ausnahme, wenn benötigt,
ist ein gutes Erscheinungsbild der Peripherie des Zündschlüsselzylinders 6 gewährleistet.
-
Insbesondere in der achten Ausführungsform
der Airbagvorrichtung S8 wird die Bewegungsvorrichtung 169 aktiviert
und bringt das Beschädigungsverhinderungselement 166 in
Vorstehlage in der Vorstehposition, wenn die Parkbremse gelöst ist, nachdem
der Fahrzeugmotor gestartet ist, während diese aktiviert wird,
um das Beschädigungsverhinderungselement 166 zurück in die
Aufnahmeposition zu bewegen, wenn die Parkbremse verwendet wird.
Bei diesem Aufbau bestimmen die Löse- und die Anlegeoperation
der Parkbremse die Aktionen des Beschädigungsverhinderungselements 166,
so daß der
Zeitpunkt der Ein- und Ausfahrbewegung des Beschädigungsverhinderungselements 166 klar
ist. Daher arbeitet die Bewegungsvorrichtung 169 sachgemäß.
-
Es ist ebenfalls vorteilhaft, daß das Beschädigungsverhinderungselement
das Zündschlüssel-Zubehörteil A
bewegt, um den Kontakt des aufblähenden
Airbags 40D und dem Zündschlüssel- Zubehörteil A
zu verhindern. Eine neunte Ausführungsform
S9 der in 49 gezeigten
Airbagvorrichtung weist ein Beschädigungsverhinderungselement 174 auf,
welches einen ähnlichen
Aufbau wie das Beschädigungsverhinderungselement 166 in
der achten Ausführungsform
aufweist und näher
zu dem Zündschlüssel-Zubehörteil A
angeordnet ist. Das Beschädigungsverhinderungselement 174 bewegt
sich wie das Beschädigungsverhinderungselement 166 in
der achten Ausführungsform.
Dieses Beschädigungsverhinderungselement 174 bildet
eher ein Bewegungsstück
aus, um das Zündschlüssel-Zubehörteil A
zu bewegen. In mehr spezifischer Weise unterscheidet sich das Beschädigungsverhinderungselement 174 von
dem Beschädigungsverhinderungselement 166 dadurch,
daß es
beim Vorstehen das Zündschlüssel-Zubehörteil A
durch dessen bewegliches Ende 174a drückt und das untere Ende Ab
des Zündschlüssel-Zubehörteils A
von dem Abdeckabschnitt 48 des aufblähenden Airbags 40D wegführt. Bei
diesem Aufbau ist es ausreichend, daß das Beschädigungsverhinderungselement 174 und
dessen Bewegungsvorrichtung 169 die Richtung des unteren
Endes Ab des Zündschlüssel-Zubehörteils A ändert. Daher
kann ein Einwirkabschnitt so kompakt als möglich sein.
-
Natürlich kann das Beschädigungsverhinderungselement 174 ausgebildet
sein, das Zündschlüssel-Zubehörteil A
selbst aus dem Entfaltungsbereich des Abdeckabschnitts 48 zu
bewegen.
-
Eine zehnte Ausführungsform S10 der in 50 und 51 gezeigten Airbagvorrichtung weist
ein Beschädigungsverhinderungselement 176 auf,
das durch einen Magnet ausgebildet ist, der das Zündschlüssel-Zubehörteil A
zu einem Abschnitt 8 zieht, der in der Nähe des Zündschlüsselzylinders 6 angeordnet
ist. Das Beschädigungsverhinderungselement 176 ändert die
Richtung des unteren Endes Ab des Zündschlüssel-Zubehörteils A durch Anziehen des Zündschlüssel-Zubehörteils A
in einer solchen Weise, daß das
untere Ende Ab des Zündschlüssel-Zubehörteils A
nicht unter Beschädigung
mit dem Abdeckabschnitt 48 in Kontakt gelangt. Wenn das
Beschädigungsverhinderungselement 176 aus
einem Magneten besteht, ist ein Antriebsmechanismus nicht erforderlich,
was dazu beiträgt,
daß das
Beschädigungsverhinderungselement 176 kompakter ist.
Weiterhin wird das gute Erscheinungsbild in der Nähe des Zündschlüsselzylinders 6 gewährleistet,
da der Magnet 176 nicht aus der Oberfläche freiliegen muß. Hier
kann das Anziehen des Zündschlüssel-Zubehörteils A
durch den Magneten 176 nicht nur durch den Fahrer ausgeführt werden,
sondern kann auch automatisch mittels Schaukeln des fahrenden Fahrzeugs
ausgeführt
werden. Wahlweise kann ein Elektromagnet verwendet werden. In diesem
Fall ist es vorteilhaft, die Steuervorrichtung 170 der
achten Ausführungsform
zu verwenden. Speziell wird ein Schalter eingeschaltet, um das Zündschlüssel-Zubehörteil A
anzuziehen, wenn der Motor 171 in die Vorwärtsdrehung
gesteuert wird, und der Schalter wird ausgeschaltet, um das Zündschlüssel-Zubehörteil A freizugeben,
wenn der Motor 171 in die Rückwärtsdrehung gesteuert wird.
-
In der vierten bis achten Ausführungsform sind
die Beschädigungsverhinderungselemente 151, 155, 158, 162 und 166 so
aufgebaut, daß der
aufblähende
Airbag 40D überhaupt
nicht mit dem Zündschlüssel-Zubehörteil A
in einem solchen Grad in Kontakt gelangt. Der sich aufblähende Airbag 40D kann
jedoch mit dem Zündschlüssel-Zubehörteil A
in einem solchen Maß in
Kontakt gelangen, daß kein Gaslecken
verursacht wird. In diesem Fall können die Beschädigungsverhinderungselemente 151, 155, 158, 162 und 166 kompakter
ausgebildet werden.
-
Obgleich die vierte bis zehnte Ausführungsform
den Zündschlüsselzylinder 6 zeigen,
der an der rechten Seitenfläche 5c der
Säulenabdeckung
oder in dem Armaturenbrett 10 rechts von der Säulenabdeckung 5 angeordnet
ist, kann die vorliegende Erfindung natürlich auch auf den Zündschlüsselzylinder 6 angewendet
werden, der an der linken Seitenfläche der Säulenabdeckung 5 oder
in dem Armaturenbrett 10 von der Säulenabdeckung 5 nach
links angeordnet ist.
-
In einer erfindungsgemäßen knieschützenden
Airbagvorrichtung gelangt ein Airbag, der gefaltet und im unentfalteten
Zustand aufgenommen ist, beim Einströmen von Blähgas aus einem Aufnahmefach
heckseitig gerichtet in Vorstehlage, um sich nach oben zu entfalten,
und schützt
die Knie eines Fahrers. Der Airbag weist einen Abdeckabschnitt zum
Abdecken einer Fahrzeugheckseite eines Bereichs in der Nähe des Zündschlüsselzylinders
beim Abschluß der
Entfaltung auf und einen allgemeinen Abschnitt an der oberen Kantenseite
des Airbags mit Ausnahme des Abdeckabschnitts. Kinetische Energie
des Abdeckabschnitts beim Entfalten in einer Position der vollständigen Entfaltung
wird im Vergleich mit einer kinetischen Energie des allgemeinen
Abschnitts beim Entfalten in einer Position der vollständigen Entfaltung
beschränkt.
Diese Beschränkung wird
durch Verringerung der in den Abdeckabschnitt einströmenden Blähgasmenge
erreicht. Die erfindungsgemäße knieschützende Airbagvorrichtung verhindert,
daß der
aufblähende
Airbag mit Zündschlüssel-Zubehörteilen,
die von einem in den Zündschlüsselzylinder
eingesteckten Zündschlüssel herabhängen, in
Kontakt gelangt und Gaslecken verursacht.