DE1034903B - Wechselpflug - Google Patents
WechselpflugInfo
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- DE1034903B DE1034903B DEG17289A DEG0017289A DE1034903B DE 1034903 B DE1034903 B DE 1034903B DE G17289 A DEG17289 A DE G17289A DE G0017289 A DEG0017289 A DE G0017289A DE 1034903 B DE1034903 B DE 1034903B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/44—Alternating ploughs with parallel plough units used alternately
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
Es sind bereits Wechselpflüge bekanntgeworden, bei denen jede Pflughälfte an einem etwa in lotrechter
Ebene bewegbaren Gelenkviereck angehängt ist.
Eine solche Anordnung liegt z. B. vor, wenn Pflüge mittels einer Dreipunktanbauvorrichtung an
dem Schlepper angelenkt sind. Die einzelnen Lenker der Dreipunktanbauvorrichtung sind dabei sowohl am
Pflugtraggestell als auch am Schlepper mittels Kugelgelenken befestigt.
Daneben sind auch Wechselpflüge bekanntgeworden, bei denen die beiden Pflughälften an je einem Gelenkviereck
befestigt sind. Die Gelenkvierecke sind ihrerseits an einem gemeinsamen Balken befestigt, welcher
um eine lotrechte, in der Mittelebene des Schleppers liegende Achse drehbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Nachteile dieser bekannten Vorrichtungen zu beseitigen.
Kennzeichen des erfindungsgemaßen Wechselpflugs,
bei dem jede Pflughälfte an einem etwa in lotrechter Ebene bewegbaren Gelenkviereck aufgehängt ist, ist
es, daß die beiden vorderen Gelenkachsen des Gelenkvierecks von zwei quer liegenden, an einem Schlepper
starr befestigten Stangen gebildet werden, welche frei um sie drehbare Kupplungsmuffen tragen, an
denen mittels Gelenkstiften der obere Lenker und der untere Lenker des Gelenkvierecks angelenkt sind,
während die Koppel des Gelenkvierecks den Pflugkörper trägt.
Der Hauptvorteil dieser erfindungsgemäßen Anordnung liegt in dem geringen Raumbedarf der Pflugkörperaufhängung.
Das Verstellen des Pflugs in Querrichtung zum Schlepper ist sehr leicht möglich,
denn man braucht nur die an den; quer liegenden Stangen des Schleppers angebrachten Muffen, an
welchen die Lenker angelenkt sind, mit mehrfach durchlochten Leisten auszurüsten, so daß je nach der
gewünschten seitlichen Verstellung des Pflugkörpers zum Schlepper nur der Gelenkstift der oberen oder
unteren Seite des Gelenkvierecks in eines der Löcher dieser Leisten gesteckt zu werden braucht.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist es, daß bei jedem Gelenkviereck der untere Lenker mit einer
Hebevorrichtung verbunden und gegenüber dem Gelenkstift, durch welchen er an der Kupplungsmuffe
der unteren starren Stange des Schleppers angeschlossen ist, versetzt ist, derart, daß sich das gesamte
Gelenkviereck und dar Pflugkörper infolge ihres Eigengewichtes nach außen zu verlagern suchen,
sobald der Pflug ausgehoben ist.
Dieses Erfindungsmerkmal bedeutet ebenfalls einen Fortschritt, da es verhindert, daß die Pflughälften
seitlich schwingen und. gegeneinander schlagen. Bei den erfindungsgemäßen Pflügen bleibt der Pflugkörper
auch im geneigten Gelände in einer stabilen Stellung.
Wechselpflug
Anmelder:
Jean Louis Joseph Gamon,
Chabrillan par Crest, Dröme,
und Raymond Joseph Andre Martaresche,
Crest, Dröme (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann und Dr.-Ing. A. Weickmann,
Patentanwälte, München 2, Brunnstr. 8-9
Beanspruchte Priorität: Frankreich vom 3. Juni 1954 und 18. März 1955
Jean Louis Joseph Gamon,
Chabrillan par Crest, Dröme (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
Zweckmäßig sind der obere Lenker und die Koppel des Gelenkvierecks in ihrer Länge verstellbar.
Zwischen der Koppel und dem oberen. Lenker jedes Gelenkvierecks ist vorzugsweise ein Zwischenarm zur
Regelung der Schräglage und somit zur Regelung des Anstellwinkels des Pflugs angeordnet.
Der Zwischenarm kann etwa durch einen Handhebel festgehalten werden, welcher an der Koppel
schwenkbar und einerseits mit einem Teil zur Befestigung an dem Zwischenarm und andererseits mit
einer Rolle versehen ist, welche bei Betätigung des Hebels die Koppel zurückdrückt, wobei sie längs des
Zwischenarmes rollt, wodurch die Lage der Koppel und somit die des Pflugs verändert wird.
Der Grindel jeder Pflughälfte wird von zwei Bügeln getragen, welche an einer Achse befestigt
sind, welche in mit der Koppel des Gelenkvierecks starr verbundenen Lagern frei drehbar gelagert ist
und einen Arm trägt, welcher in eine Mutter ausläuft, in welche eine Gewindespindel eingeschraubt ist,
welche mit einem Handgriff versehen ist und sich frei auf der Gelenkachse zur Verbindung des unteren
Lenkers mit der Koppel des Gelenkvierecks abstützt,
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wobei dieser Handgriff von dem Fahrer vom Schleppersitz aus betätigt werden kann.
Die Gelenkstifte sind zweckmäßig schräg angeordnet.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellt dar
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht des Pflugs,
Fig. 2, 3 und 4 Seitenansichten in größerem Maßstab einer verbesserten Ausführungsform eines Pflugs
in angehobener Stellung, in der Eindringstellung und in der Arbeitsstellung,
Fig. 5 eine Teilansicht in einem Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 2,
Fig. 6 und 7 Teilansichten in einem Schnitt längs der Linie 6-6 der Fig. 2,
Fig. 8 und 9 ebenfalls in größerem Maßstab Seitenansichten
des Zwischenarmes, welcher die Koppel und den oberen Lenker des Gelenkvierecks verbindet,
sowie des Handbetätigungshebels für den Übergang aus der Eindringstellung in die Arbeitsstellung oder
umgekehrt,
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie 10-10 der Fig. 8.
In der Zeichnung bezeichnet 2 die beiden Hinterräder eines Schleppers, an dessen Gestell zwei Querstangen
4 und 5 befestigt sind, welche zueinander parallel sind und die Befestigungsstangen der beiden
Pflughälften bilden.
Jede Pflughälfte besteht aus einem Grindel 6, welcher in üblicher Weise mit einem Pflugkörper 7, 8, 9,
einem geraden Messersech 10 und einem Vorschar 12 versehen ist. Diese Pflughälfte wird von zwei Bügeln
13 getragen, welche an einer Welle 14 befestigt sind. Die Welle 14 ist in von einem mit der Koppel 17
starr verbundenen Teil 16 getragenen Lagern 15 frei
drehbar.
Diese Koppel bildet die hintere Seite des Gelenkvierecks, dessen gegenüberliegende Seite durch die die
beiden Stangen 4 und 5 des Schleppers verbindende gerade Linie gebildet wird.
Von den beiden anderen Seiten des Gelenkvierecks wird die eine durch einen bei 18 a in der Nähe eines
Endes gekröpften Lenker 18 gebildet, welcher in einen Gabelkopf 19 ausläuft, welcher von einem Stift
21 durchdrungen wird, welcher gleichzeitig die Schwenkachse und den Kupplungsteil des unteren
Lenkers 18 zur Befestigung an der Stange 5 des Schleppers bildet. An seinem anderen Ende läuft der
Lenker 18 in eine Muffe 22 aus, welche frei auf einer Achse 23 drehbar ist, welche mit dem Teil 16 und
somit mit der Koppel 17 starr verbunden ist.
Die letzte Seite des Gelenkvierecks wird durch zwei koaxiale Lenkerstangen 24 und 25 gebildet. Die
untere Lenkerstange 24 ist mit der Querstange 4 des Schleppers durch einen eine Gelenkachse bildenden
schräg liegenden Stift 26 gekuppelt. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist die obere Lenkerstange
25 mit der Koppel 17 des Gelenkvieirecks durch eine Achse 27 gelenkig verbunden» Die bei den, Lenkerstangen
24 und 25 besitzen an ihren freien Enden einander entgegengesetzte Gewinde, welche in koaxiale
Innengewinde eines Verbindungskörpers 28 eingeschraubt sind.
Bei der in Fig. 2 bis 4 dargestellten bevorzugten Ausführungsform sind die Koppel 17 tind der obere
Lenker 24, 25 des Gelenkvierecks nicht unmittelbar miteinander gelenkig verbunden, sondern über einen
Zwischenarm 41, welcher um eine Achse 42 auf der Koppel 17 schwenkbar ist und mehrere Löcher 43 aufweist,
von denen eines, welches entsprechend der gewünschten Eineteilung gewählt wird, die Schwenk
achse 44 des oberen Lenkers 24, 25 aufnimmt. Dieser Zwischenarm 41 besitzt an seiner Vorderkante zwei
durch eine tiefe Nut 45 voneinander getrennte Ansätze und bildet an seiner Rückseite eine gebogene
Rollbahn 46.
An dem oberen Ende der Koppel 17 ist bei 47 ein Hebel 48 schwenkbar, welcher von Hand die Umschaltung
von der Eindringstellung in die Arbeitsstellung und umgekehrt gestattet.
Dieser Hebel 48 ist über seine Schwenkachse 47 hinaus durch einen rechtwinklig umgebogenen Teil
48 a fortgesetzt, dessen Ende die Achse einer Rolle
49 trägt, welche sich gegen die von dem Arm 41 gebildete Rollbahn 46 legt. An dem Hebel 48 ist bei 51
ein Bügel 52 schwenkbar, dessen Steg frei durch die Nut 45 des Zwischenarmes 41 tritt.
Der Zwischenarm 41 und die Koppel 17 sind mit zwei Auflageflächen 53 bzw. 54 versehen, auf welchen
sich eine auf einer Stange 56 geführte Schraubenfeder abstützt. Diese Feder 55 sucht den Zwischenarm 41
und die Koppel 17 zu spreizen, um den Übergang des Handhebels 48 aus der Eindringstellung in die
Arbeitsstellung zu. erleichtern.
An der oberen Querstange 4 des Schleppers ist ein Hebel 29 für das Anheben und Senken des Pflugkörpers
frei schwenkbar. Dieser Hebel 29 ist mit dem unteren Lenker 18 des Gelenkvierecks durch eine
Kette 31 verbunden. Bei 30 ist an diesem Hebel 29 eine Schraubenfeder 32 befestigt, welche sich gegen
den Festpunkt 33 des Schleppergestells abstützt.
Wenn der Pflug angehoben ist, nimmt die durch den Pflugkörper und das Gelenkviereck 17-18-24-25
gebildete Anordnung die in Fig. 2 dargestellte Stellung ein. In. dieser Stellung ist der Betätigungshebel
29 nach vorn heruntergeklappt.
Zum Einsetzen des Pflugs in die Erde braucht der Fahrer nur auf den Hebel 29 einen Zug in der Richtung
des Pfeils 34 der Fig. 2 auszuüben. Der Fahrer muß hierbei eine solche Kraft ausüben, daß er den
Zug der Feder 32 überwindet und sie über die durch die Achsen. 30 und 4 gehende Ebene hinausführt. Da
bei dieser Bewegung das Gelenkviereck nicht mehr durch die Kette 31 zurückgehalten wird, fällt der
Pflugkörper herunter, so daß das Vorschar 12, das Messersech 10 und der Pflugkörper 7, 8, 9 auf die
Erde kommen. Wenn der Schlepper anfährt, erfolgt dann das Eindringen des Pflugs in die Erde durch
den auf den Pflug ausgeübten Zug unter Verformung des als Halter für den Pflugkörper dienenden Gelenkvierecks.
Die Eindringstellung ist in. den Fig. 3 und 8 dargestellt. In dieser Stellung stützt sich die mit dem
Hebel 48 starr verbundene Rolle 49 auf der höchsten Stelle der durch den Zwischenarm 41 gebildeten Rollbahn
46 ab. Der Bügel 52, welcher die Verbindung zwischen dem Zwischenarm 41 und der Koppel 17
über den Hebel 48 herstellt, zwingt die Koppel 17, infolge der Lage des Hebels 48 eine Schräglage einzunehmen,
so daß der Pflugkörper mit dem Boden einen Winkel bildet, der das Eindringen des Pfluges
in den Boden erleichtert und die Eindringgeschwindigkeit erhöht.
Sobald der Pflug die gewünschte Tiefe erreicht hat, braucht der Schlepperfahrer nur auf den Handhebel
48 einen Zug auszuüben, welcher diesen aus der in den Fig. 3 und 8 dargestellten Stellung in die in den
Fig. 4 und 9 dargestellte Stellung bringt. Bei dieser Bewegung rollt die Rolle 49 längs der Rollbahn 46
des Zwischenarmes 41 und bewirkt über den Hebel-
arm 48« die Abspreizung der Achse 47 und somit des oberen Endes der Koppel von dem Zwischenarm
41.
In dieser neuen Stellung nimmt die Koppel 17 eine steilere Lage ein, so daß der Pflugkörper mit dem
Boden einen kleineren Winkel bildet. Dies ist die Arbeitsstellung.
Es ist zu bemerken, daß in der Arbeitsperiode der Fahrer von seinem Sitz aus einerseits die Arbeitstiefe
und andererseits die Schräglage des Pflugkörpers regeln kann. Die erste Regelung erfolgt durch Verdrehung
des Verbindungskörpers 28 in der einen oder der anderen Richtung, je nachdem, ob die Arbeitstiefe
vergrößert oder verkleinert werden soll. Die Betätigung des Verbindungskörpers 28 bewirkt nämlich die
Vergrößerung oder die Verkleinerung der Länge des Lenkers 24, 25. Die zweite Regelung erfolgt durch
Betätigung eines Handgriffs 35, welcher an dem oberen, Ende einer Gewindespindel 36 schwenkbar
befestigt ist, deren Fußteil sich frei innerhalb eines Halters abstützt, welcher an dem Ende der Gelenkachse
der Koppel 17 und des Lenkers 18 schwenkbar befestigt ist. Auf die Gewindespindel 36 ist nämlich
eine Mutter 37 aufgeschraubt, welche an dem Ende des Armes 20 sitzt, welcher an der den Grindel 6
tragenden Welle 14 befestigt ist.
Ein Verdrehen der Gewindespindel 36 mittels des Handgriffs 35 bewirkt eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung
der Mutter 37, und das hierdurch erzeugte Verschwenken des Armes 20 hat ein Verschwenken
der Welle 14 in ihren Lagern 15 und somit eine mehr oder weniger große Verstärkung der Schräglage des
Grindels 6 und der verschiedenen von ihm getragenen Teile zur Folge.
Es ist ferner zu bemerken, daß auch die Eindringkraft des Pflugs in den Boden geregelt werden, kann.
Hierfür braucht nur die Länge der als Halter für den Pflugkörper dienenden. Koppel 17 des Gelenkvierecks
geregelt zu werden. Hierfür muß die Achse 27 an, der Koppel 17 verstellt werden, indem, man, sie durch eines
der Löcher 39 dieses Armes steckt.
Zum Anheben des Pflugs übt der Fahrer auf den Hebel 29 einen Zug in Richtung des Pfeils 39 der
Fig. 3 aus. Die Feder 32, welche gespannt war, sucht den Pflug in die angehobene Stellung zu bringen, wobei
die Kraft dieser Feder so bemessen ist, daß sie dem Gewicht des Pflugs etwa das Gleichgewicht hält.
Sobald die Feder 32 die durch die Achsen 30 und 4 gehende Ebene überschritten hat, bleibt der Pflug von
selbst in der angehobenen Stellung.
Wenn eine Pflughälfte abgenommen werden, soll, genügt es, die beiden Stifte 21 und 26 herauszuziehen,
welche zur Kupplung und schwenkbaren Befestigung der Lenker 24, 25 und 18 der Pflughälfte an dem
Schlepper dienen, und die Kette 31 von dem Betätigungshebel 29 zu lösen.
Außer seiner leichten Einstellung sowie seiner schnellen Befestigung und Lösung weist dieser Pflug
noch folgende Vorteile auf:
Beim Pflügen längs einer gebogenen Linie tritt das in der Erde befindliche Schar etwas aus der Erde aus,
anstatt einen Druck auszuüben und tiefer in die Erde einzutreten; dies wird dadurch bewirkt, daß die beiden
Achsen, welche die Kupplungsstifte 21 und 26 bilden, schräg sind.
Selbst beim Pflügen auf einem stark abschüssigen Gelände, und falls die Böschungslinie senkrecht zu
der Achse des Schleppers liegt, besteht keine Gefahr, daß der in der Ruhestellung befindliche Pflugkörper
mit dem arbeitenden Pflugkörper in Berührung kommt.
Infolge der Schräglage der Achsen 21 und 26 und des Profils des Lenkers 18 sucht nämlich der in der
Ruhestellung befindliche Pflugkörper stets in Richtung des Pfeils 38 der Fig. 5 nach außen zu gehen.
Es ist außerdem möglich, den rechten Pflugkörper auf der linken Seite des Schleppers anzubringen, und
umgekehrt, was ein Pflügen, in nächster Nähe einer Baumreihe oder einer Böschung ermöglicht.
Die Erfindung kann natürlich abgewandelt und auf beliebige Pflugbauarten angewandt werden, unabhängig
davon, ob das Anheben des Pflugs von Hand, hydraulisch oder auf andere AVeise erfolgt, und unabhängig
von dem Sicherheitssystem für die selbsttätige Freimachung des Pflugs, wenn dieser in der Erde auf
ein Hindernis trifft.
Claims (7)
1. Wechselpflug, bei dem jede Pflughälfte an einem etwa in lotrechter Ebene bewegbaren Gelenkviereck
aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden vorderen Gelenkachsen des Gelenkvierecks von zwei quer liegenden, an
einem Schlepper starr befestigten Stangen (4 und 5) gebildet werden, welche frei um sie drehbare
Kupplungsmuffen: tragen, an denen mittels Gelenkstiften (26, 21) der obere Lenker (24, 25)
und der untere Lenker (18) des Gelenkvierecks angelenkt sind, während die Koppel (17) des Gelenkvierecks
den. Pflugkörper trägt.
2. Wechselpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Gelenkviereck der
untere Lenker (18) mit einem Hebemechanismus verbunden und gegenüber dem Gelenkstift (21),
durch welchen er an der Kupplungsmuffe (19) der unteren starren: Stange (5) des Schleppers angeschlossen
ist, versetzt ist, derart, daß sich das gesamte Gelenkviereck und der Pflugkörper infolge
ihres Eigengewichtes nach außen zu verlagern suchen, wenn der Pflug ausgehoben ist.
3. Wechselpflug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (24, 25) und
die Koppel (17) des Gelenkvierecks in ihrer Länge verstellbar sind.
4. Wechselpflug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Koppel (17)
und dem oberen Lenker (24, 25) jedes Gelenkvier ecks ein Zwischenarm (41) zur Regelung der
Schräglage der Koppel (17) und somit zur Regelung des Anstellwinkels des Pflugs angeordnet ist.
5. Wechselpflug nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenarm (41) in der
einen oder anderen Gangstellung durch einen Handhebel (48) festgehalten werden kann, welcher
an der Koppel (17) schwenkbar und einerseits mit einem Teil (52) zur Befestigung an dem Zwischenarm
(41) und andererseits mit einer Rolle (49) versehen ist, welche bei Betätigung des Hebels
(48) die Koppel (17) zurückdrückt, wobei sie längs des Zwischenartnes (41) rollt, wodurch die Lage
der Koppel und somit die des Pflugs verändert wird.
6. Wechselpflug nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Grindel (6) jeder Pflughälfte
von zwei Bügeln (13) getragen wird, welche an einer Achse (14) befestigt sind, welche
in mit der Koppel (17) des Gelenkvietrecks starr verbundenen Lagern (15) frei drehbar gelagert ist
und einen Arm (20) trägt, welcher in eine Mutter (37) ausläuft, in welche eine Gewindespindel (36)
eingeschraubt ist, welche mit einem Handgriff (35) versehen ist und sich frei auf der Gelenkachse
(23) zur Verbindung des unteren Lenkars (18) mit der Koppel (17) des Gelenkvierecks abstützt,
wobei dieser Handgriff von dem Fahrer vom Schleppersitz aus betätigt werden kann.
7. Wechselpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkstifte (26, 21) schräg angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 875 583, 554 598.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 578/47 7.58
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR1034903X | 1954-06-03 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1034903B true DE1034903B (de) | 1958-07-24 |
Family
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Family Applications (1)
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DEG17289A Pending DE1034903B (de) | 1954-06-03 | 1955-05-31 | Wechselpflug |
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FR (2) | FR1105666A (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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US3380537A (en) * | 1965-08-04 | 1968-04-30 | Int Harvester Co | Implement weight transfer device |
Citations (2)
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---|---|---|---|---|
DE554598C (de) * | 1926-12-03 | 1932-07-12 | Johannes Crezee | Vorrichtung zur Verbindung eines Schleppers mit einem Bodenbearbeitungsgeraet |
DE875583C (de) * | 1951-08-26 | 1953-05-04 | Pflugfabrik Lemken O H G | Kupplung fuer eine Mehrzahl von Anbaugeraeten an Schleppern |
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1954
- 1954-06-03 FR FR1105666D patent/FR1105666A/fr not_active Expired
-
1955
- 1955-03-18 FR FR67697D patent/FR67697E/fr not_active Expired
- 1955-05-31 DE DEG17289A patent/DE1034903B/de active Pending
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR1105666A (fr) | 1955-12-06 |
FR67697E (fr) | 1958-03-17 |
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