DE1033744B - Wellenbereichumschalter - Google Patents

Wellenbereichumschalter

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DE1033744B
DE1033744B DE1956P0016805 DEP0016805A DE1033744B DE 1033744 B DE1033744 B DE 1033744B DE 1956P0016805 DE1956P0016805 DE 1956P0016805 DE P0016805 A DEP0016805 A DE P0016805A DE 1033744 B DE1033744 B DE 1033744B
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Application number
DE1956P0016805
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English (en)
Inventor
Walter Puetzer
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
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Philips Patentverwaltung GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/24Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection
    • H03J5/26Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection operated by hand
    • H03J5/32Stationary tuning circuits or elements selected by push-button

Landscapes

  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Description

  • Wellenbereichumschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen Wellenbereichumschalter, insbesondere für Ultrakurzwellen, wie Kanalwähler für Fernsehempfänger, bei dem die Abstimmkreise wenigstens für die Wellenbereiche über 100 MHz aus einer Resonanz-Doppelleitung mit parallel verlaufenden geraden Leitern besteht, welche in Abständen, die den gewünschten Wellenbereichen entsprechen, mit Hilfe von metallenen Kontaktorganen kurzschließbar sind.
  • Bei derartigen Wellenbereichumschaltern, bei denen die Kontaktstellen in einer Ebene und räumlich gleichmäßig verteilt angeordnet sind, z. B. bei Drucktasten-oder Nockenschaltern od. dgl., muß zur Erzielung eines aus konstruktiven Gründen erforderlichen gleichmäßigen Abstandes der einzelnen Kontaktstellen voneinander, der durch die gegenseitige Entfernung der einzelnen Drucktasten oder Nockenscheiben od. dgl. bedingt ist, die Länge der Doppelleitung verhältnismäßig groß, ihr Wellenwiderstand aber extrem klein sein. Aus Anpassungsgründen soll aber der Resonanzwiderstand der Leitung meistens groß sein. Außerdem darf die Doppelleitung zur Vermeidung von Verlusten keine Stoßstellen, d. h. keine Inhomogenität, aufweisen. Auch müssen die Leiter zur Einhaltung der Frequenzkonstanz fest gehaltert werden.
  • Es sind bereits Wellenbereichumschalter mit einer Resonanz-Doppelleitung (Lechersystem) bekannt. Bei einer bekannten Anordnung dieser Art können z. B. die Spulen bei höheren Frequenzen aus geraden Leitern bestehen; näheres ist hierüber jedoch nicht bekannt. Bei einem ferner bekannten Trommelumschalter mit Resonanz-Doppelleitung «=erden durch die Anwendung des Drehschalterprinzips sehr kurze Schaltwege und durch die Anordnung der Leitungen auf einem Kreisbogen räumlich sehr kurze Resonanzleitungen erzielt. Der Leiterabstand und damit der Wellenwiderstand der Doppelleitung sind bei diesem Schalter deshalb relativ groß, so daß diese Doppelleitung selbst bei gestreckter Ausführung der Leiter zur Bedienung durch Drucktasten oder Schaltnocken usw. nicht verwendbar ist. Außerdem weisen bei dem bekannten Schalter die Leitungen eine große Anzahl von Stoßwellen auf, d. h., sie sind nicht homogen; die erzielbaren Resonanzwiderstände sind also gering, die durch die Stoßstellen bedingten Verluste, insbesondere durch Reflexion, aber sehr groß.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und schafft einen Wellenbereichumschalter eingangs erwähnter Art mit extrem kleinem Wellenwiderstand und Leitungslängen, die bei vorgegebenen gleichmäßigen Wellenbereichen einen genügend großen Abstand der Kontaktstellen voneinander zulassen, dadurch, daß die Doppelleitung aus zwei stets den gleichen Querschnitt aufweisenden homogenen Leitern besteht, die wenigstens im Bereich der Kurzschlußkontaktsfellen in einem Isolierstoffteil fest gelagert bzw. eingebettet sind, wobei das Verhältnis des gegenseitigen Abstandes der Leiterachsen zur Breite der sich gegenüberliegenden Seiten der Leiter in an sich bekannter Weise kleiner als 2,5, vorzugsweise kleiner als 1,5 ist.
  • Zur Vermeidung von Kopplungen zwischen mehreren parallel nebeneinander, vorzugsweise in einer Ebene angeordneten Doppelleitungen für mehrere Abstimmkreise sind zweckmäßig zwischen den einzelnen Doppelleitungen gegeneinander und gegen Masse isolierte metallische Trennwände angeordnet.
  • Die Doppelleitungen können zur Erweiterung der umzuschaltenden Wellenbereiche, vorzugsweise auf Bereiche unterhalb 100 MHz, entweder symmetrisch oder unsymmetrisch durch räumlich konzentrierte Induktivitäten (Spulen) verlängert werden, deren Einschaltung ebenfalls durch Kurzschluß-Kontaktorgane erfolgt; hierbei dienen die Doppelleitungen lediglich als Stromzuführungen zu den konzentrierten Indüktivitäten.
  • Vorzugsweise sind an den metallenen Kurzschluß-Kontaktorganen zusätzliche Schalt- bzw. Abstimmelemente, wie Widerstände oder einseitig an Masse liegende Kondensatoren, z. B. Drehkondensatoren, angeschlossen, welche bei Betätigung der Kurzschluß-Kontaktorgane in die Schaltung eingebracht werden und so vorzugsweise im Zusammenwirken mit den konzentrierten Induktivitäten für die tieferen Wellenbereiche als regelbare Resonanzkreiselemente dienen.
  • Zweckmäßig sind die zu einem Wellenbereich gehörenden Kontaktorgane mehrerer Abstimmkreise an einer gemeinsamen Kontaktleiste befestigt und mittels eines auf diese Kontaktleiste einwirkenden Verstellgliedes verschiebbar. Hierbei kann jedem die Betätigung der zu einem Wellenbereich gehörenden Kurzschluß-Kontaktorgane bewirkenden Verstellglied ein eigenes Bedienungsorgan, vorzugsweise ein Drucktastensystem, zugeordnet sein. Zweckmäßig sind die Verstellglieder für die Kontaktleisten als Bedienungsorgane, vorzugsweise als Drucktasten, selbst ausgebildet und liegen diese Bedienungsorgane, vorzugsweise die Drucktastensysteme, in einer Reihe parallel zu den Doppelleitungen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung können die Doppelleitungen und/oder die konzentrierten Induktivitäten und/oder die sonstigen Schalt- bzw. Abstimmelemente in Form sogenannter gedruckter Schaltungen ausgebildet sein.
  • Die Erfindung wird an Hand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Umschalter nach der Erfindung und Fig. 2 in ebenfalls perspektivischer Darstellung eine andere Ausführungsform eines Umschalters teilweise im Schnitt; in Fig. 3 ist als Schaltskizze der Anschluß der Spulen für die niedrigeren Wellenbereiche an die Resonanzdoppelleitung dargestellt.
  • Der Umschalter nach Fig. 1, z. B. ein Kanalwähler für Fernsehempfänger, enthält eine Anzahl parallel nebeneinander und vorzugsweise im gleichen Abstand voneinander angeordneter Lagerstege 1 aus Isoliermaterial. Die Anzahl der Lagerstege 1 entspricht der Anzahl der umzuschaltenden Wellenbereiche. Jeder Lagersteg 1 ist mit vier in einer Ebene liegenden doppelten Durchfübrungsöffnungen2versehen; die Achsen der sich entsprechenden Durchführungsöffnungen 2 in den einzelnen Lagerstegen 1 liegen in einer Reihe. Durch die Durchführungsöffnungen 2 sind vier Resonanzdoppelleitungen 3 hindurchgeführt, von denen in der Eingangsschaltung eines Fernsehempfängers eine als Vorkreis, eine als Oszillatorkreis und zwei als Bandfilterkreise dienen.
  • Die Doppelleitungen 3 bestehen aus je zwei geraden, homogenen, versilberten Kupferdrähten gleichen Querschnitts. Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel betrug der gegenseitige Abstand der Leiterachsen einer Doppelleitung 3 gleich 1,3 mm und der Durchmesser der einzelnen Leitungsdrähte gleich 1 mm. Das Verhältnis des Abstandes der Leiterachsen zum Durchmesser der Leitungsdrähte war in diesem Falle also 1,3. Hierdurch wurde ein extrem kleiner Wellenwiderstand der Doppelleitungen 3 erreicht, so daß der Abstand der einzelnen Lagerstege 1 voneinander verhältnismäßig groß gewählt werden konnte; er betrug bei dem obenerwähnten Ausführungsbeispiel etwa 15 mm.
  • Die Lagerstege 1 sind ferner pro Doppelleitung 3 mit je einer senkrecht zur Längsrichtung der Leitungen 3 sich erstreckenden und bis in die Durchführungsöffnungen 2 hineinragenden Einführungsöffnung 4 versehen, in welche ein die Doppelleitung 3 kurzschließendes versilbertes Kontaktorgan 5 in Form eines Kontaktmessers einschiebbar ist.
  • Die zu einem Wellenbereich gehörenden vier Kontaktorgane 5 sind an einer gemeinsamen Kontaktleiste 6 gehaltert, welche, geführt durch zwei Haltebolzen 7, mittels eines Verstellgliedes 8 entgegen der Wirkung zweier Spiralfedern 9 zum Lagersteg 1 hin bewegbar ist. Die Kontaktorgane 5 ragen durch die Kontaktleiste 6 hindurch und werden durch je zwei Stifte 10 und 11 gesichert; zwischen dem Stift 11 und der Kontaktleiste 6 ist je eine kleine Schraubenfeder 12 angebracht, die eine federnde Halterung der Kontaktorgane 5 an der Kontaktleiste 6 bewirkt.
  • Zur Vermeidung von Kopplungen zwischen den einzelnen Doppelleitungen 3 sind die Lagerstege 1 mit Einschnitten 13 versehen, in welche gegeneinander und gegen Masse isolierte Trennwände 14 aus elektrisch leitendem Material eingesetzt sind. Eine weitere Abschirmung des gesamten Umschalters nach außen ist nicht erforderlich da die abgestimmten Doppelleitungen 3 praktisch keine unerwünschten Streustrahlen aussenden.
  • Jedes Verstellglied 8 einer Kontaktleiste 6 ist mit einem Bedienungsorgan, in diesem Falle mit einem Druckknopf 15, versehen; diese Druckknöpfe 15 sind in einer Reihe parallel zu den Doppelleitungen 3 angeordnet. Beim Drücken auf einen der Druckknöpfe 15 werden die Kontaktorgane 5 in die Einführungsöffnungen 4 hineingeführt und schließen, die Doppelleitungen 3 kurz, welche nunmehr wie eine am Ende kurzgeschlossene d/4 Leitung mit einer bestimmten Wellenlänge), wirken. In dieser Lage rastet ein am Verstellglied 8 angebrachter Nocken 16 hinter eine Arretierleiste 17, so daß nach Freigabe des Druckknopfes 15 die Kontaktorgane 5 in ihrer Stellung verbleiben. Die Arretierleiste 17 ist um eine Achse 18 drehbar, die in einer Halterung 19 gelagert ist, welche auf einer Abschlußplatte 20 sitzt. Auf die von den Nocken 16 abgewendete Seite der Arretierleiste 17 wirkt eine an der Platte 20 befestigte Blattfeder 21 ein. Beim Eindrücken einer der anderen Druckknöpfe 15 wird die Arretierleiste 17 zunächst so. weit entgegen dem Druck der Feder 21 geschwenkt, bis der arretierte Nocken 16 freigegeben wird und die Kontaktleiste 6 mit den Kontaktorganen 5 unter Wirkung der Spiralfedern 9 in ihre Ausgangslage zurückspringt. Erst jetzt schiebt sich der Nocken 16 des gedrückten Knopfes 15 hinter den Vorsprung der Arre@ tierleiste 17, so daß nunmehr ein anderer Wellenbereich eingeschaltet ist.
  • Durch die Anwendung der Lagerstege l wird erreicht, daß die dünnen Leitungen 3 auch gegenüber der Belastung durch die Kontaktorgane 5 fest und sicher gelagert sind. Außerdem lassen sich kleine Maßabweichungen zwischen den Lagerstegen 1 durch gegenseitiges Verbiegen der einzelnen Leiter 3 in einfachster Weise ausgleichen. Über die Kontaktorgane 5 lassen sich ferner zusätzliche Schalt- bzw. Abstimmelemente, wie Widerstände oder einseitig an Masse liegende Kondensatoren, in die Leitungen eintasten. So kann z. B. die Bandbreite der als Bandfilterkreise wirkenden beiden mittleren Doppelleitungen 3 durch Verkopplung der beiden mittleren Kontaktorgane 5 bereichsweise festgelegt werden.
  • Bei Fernsehempfängern liegen in den Frequenzbändern III, IV und V zwischen 174 und 900 MHz eine große Anzahl Fernsehkanäle mit stets gleicher Bandbreite von 7 MHz. Für diese Frequenzbänder ist der beschriebene Umschalter mit den homogenen Doppelleitungen 3 durch den gleichmäßigen Abstand der einzelnen Kanäle besonders gut geeignet. Unter 174 MHz ist jedoch die Kanal- bzw. Wellenbereicheinteilung nicht mehr gleichmäßig. So@ liegen im Frequenzband II von 88 bis 100 MHz die sogenannten Ultrakurzwellen mit einer Vielzahl von Tonfunksendern, während im Frequenzband I von 41 bis 68 MHz wiederum drei Fernsehkanäle liegen. Der Abstand der einzelnen Wellenbereiche ist also bei Frequenzen etwa unterhalb 150 MHz nicht mehr konstant. Aus diesem Grunde ist auch bei homogener Leitungsführung der Doppelleitungen 3 der Abstand der einzelnen Leitungsabschnitte nicht mehr gleichmäßig. Um dies zu vermeiden, sind zur Erweiterung der umzuschaltenden Wellenbereiche, vorzugsweise auf Bereiche unterhalb 100 MHz, die Dopp,ell-eitungen 3 entweder symmetrisch oder unsymmetrisch durch räumlich konzentrierte Induktivitäten (Spulen) verlängert.
  • In Fig. 3 ist ein Schaltbild einer Doppelleitung 3 mit derartigen Spulenverlängerungen dargestellt. Der Anfang A der Doppelleitung 3 ist z. B. an die Anode der Vorröhre eines Fernsehempfängereingangskreises angeschlossen, während der LeitungsanfangB mit dem Pluspol der Speisegleichspannungsqu.el.le verbunden ist. Der Abschnitt C der Doppelleitung 3 dient zur Bereichsumschaltung in den Frequenzbändern III, IV und V. An die Doppelleitung 3 schließen sich unsymmetrisch sieben Spulen 22 bis 28 an; die Spule 22 ist für den UKW-Bereich, die Spulen 23 bis 25 für die Fernsehkanäle 2 bis 4, die Spule 26 für den Kurzwellenbereich, die Spule 27 für den Mittelwellenbereich und die Spule 28 für den Langwellenbereich. Mit Hilfe der Kontaktorgane 5 lassen sich die Spulen 22 bis 28 an die Doppelleitung 3 anschließen; hierbei dient die Doppelleitung 3 nur noch als Stromzuführu.ngsleitung zu den Spulen. Um eine regelbare Abstimmung im UKW-Bereich und in den Kurz-, Mittel-und Langwellenrundfunkbereichen zu ermöglichen, ist an das Kontaktorgan 5 a und gemeinsam an die Kontaktorgane 5 b, 5 c, 5 d j e ein einseitig an Masse liegender Abstimmdrehkondensator 29 bzw. 30 angeschlossen, der eine stetige Abstimmung in den betreffenden Wellenbereichen gestattet. Zwischen dem Kontaktorgan 5 b und dem Drehkondensator 30 ist noch ein Verkürzungsfestkondensator 31 eingeschaltet.
  • Die homogene Ausbildung der Doppelleitungen ermöglicht es, daß die Bandbreiteneinstellung am Eingang der für die als Bandfilterkreise wirkenden Leitungen für alle Kanäle bzw. Wellenbereiche gemeinsam nur einmal vorgenommen zu werden braucht. Dies kann dadurch geschehen, daß beim Abgleich des höchsten Kanals eines Frequenzbandes die Doppelleitung durch leichtes Verbiegen der Leitungsabschnitte und beim Abgleich des niedrigsten Kanals dieses Bandes durch einen zusätzlichen, die Doppelleitung 3 überbrückenden Drehkondensator abgestimmt wird. Der Drehkondensator soll dabei unmittelbar an der Kurzschlußstelle für den höchsten Kanal liegen, damit er für diesen Kanal unwirksam bleibt. Der Drehkondensator kann aber auch an andere Kurzschlußstellen verlegt werden, wenn man erreichen will, daß er für alle von diesem Kurzsch.lußpunkt aus betrachteten höheren Kanäle unwirksam bleiben und nur die niedrigeren Kanäle beeinflussen soll.
  • Bei dem Umschalter nach Fig. 2 bestehen die vier Resonanz-Doppelleitungen 33 aus versilbertem Bandmaterial. Das Verhältnis des gegenseitigen Abstandes s der Leiterachsen zur Breite b der sich gegenüberliegenden Seiten der Leiter ist in diesem Falle kleiner als 1, so daß ebenfalls ein extrem kleiner Wellenwiderstand erzielt wird. Die Doppelleitungen 33 sind nebeneinander in einem Block 34 aus Isoliermaterial eingebettet, welcher mit einer Anzahl der umzuschaltenden Wellenbereiche entsprechenden Anzahl von senkrecht zu den Doppelleitungen 33 verlaufenden Einführungsöffnungen 35 versehen ist. Die Einführungsöffnungen 35 legen einen Teil der sich gegenüberliegenden Seiten der Doppelleitungen 33 frei. Mit Hilfe von in die Einführungsöffnungen 35 einschiebbaren Kontaktleisten 36, von denen in der Zeichnung nur eine einzige in weit ausgezogenem Zustand dargestellt ist, lassen sich die vier Doppelleitungen 33 kurzschließen. Die Kontaktleisten 36 bestehen aus Isoliermaterial und sind auf der Ober- und Unterseite mit je vier Aussparungen 37 versehen, die einen etwas erhöhten Mittelteil 38 aufweisen und deren gegenseitiger Abstand dem Abstand der vier Doppelleitungen 33 voneinander entspricht. In die Aussparungen 37 sind als Blattfedern ausgebildete Kontaktorgane 39 eingelegt, von denen je zwei mittels Niete 40 mechanisch mit der Kontaktleiste 36 und elektrisch miteinander verbunden sind. Durch die scharfen Kanten der Mittelteile 38 werden die federnden Kontaktorgane 39 unter Spannung gehalten und wölben sich in der Mitte nach außen vor, so daß eine sichere Kontaktgabe mit den Doppelleitungen 33 gewährleistet ist. Die Kontaktleiste36 ist mit einem als Verstellglied dienenden Bedienungsorgan 41 in Form eines Druckknopfes versehen.. Zum Festhalten der Kontaktleisten 36 in ihrer Arbeitsstellung und zum Zurückbringen in ihre Ruhestellung, wobei die Kontaktorgane 39 jeweils zwischen zwei Doppelleitungen 33 zu liegen kommen, kann eine der Arretiervorrichtung nach Fig. 1 ähnliche Anordnung Verwendung finden.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wellenbereichumschalter, insbesondere für Ultrakurzwellen, wie Kanalwähler für Fernsehempfänger, bei dem die Abstimmkreise wenigstens für die Wellenbereiche über 100 MHz aus einer Resonanz-Doppelleitung mit parallel verlaufenden geraden Leitern besteht, welche in Abständen, die den gewünschten Wellenbereichen entsprechen, mit Hilfe von metallenen Kontaktorganen kurzschließbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelleitung (3 bzw. 33) aus zwei stets den gleichen Querschnitt aufweisenden homogenen Leitern besteht, die wenigstens im Bereich der Kurzschlußkontaktstellen in einem Isolierstoffteil (1 bzw. 34) fest gelagert bzw. eingebettet sind, wobei das Verhältnis des gegenseitigen Abstandes (s) der Leiterachsen zur Breite (b) der sich gegenüberliegenden Seiten der Leiter in an sich bekannter Weise kleiner als 2,5, vorzugsweise kleiner als 1,5, ist.
  2. 2. Umschalter nach Anspruch 1 mit mehreren parallel nebeneinander, vorzugsweise in einer Ebene angeordneten Doppelleitungen für mehrere Abstimmkreise, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Doppelleitungen (3) gegeneinander und gegen Masse isolierte metallische Trennwände (14) angeordnet sind.
  3. 3. Umschalter nach den Ansprüchen l oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erweiterung der umzuschaltenden Wellenbereiche, vorzugsweise auf Bereiche unterhalb 100 MHz, die Doppelleitungen (3 bzw. 33) entweder symmetrisch oder unsymmetrisch durch räumlich konzentrierte Induktivitäten (Spulen 22 bzw. 28) verlängert sind, deren Einschaltung ebenfalls durch Kurzschluß-Kontaktorgane (5) erfolgt, wobei die Doppelleitungen lediglich als Stromzuführungen zu den konzentrierten Induktivitäten dienen (Fig. 3).
  4. 4. Umschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den. metallenen Kurzschluß-Kontaktorganen (5) zusätzliche Schalt-bzw. Abstimmelemente (29, 30), wie Widerstände oder einseitig an Masse liegende Kondensatoren, z. B. Drehkondensatoren, angeschlossen sind.
  5. 5. Umschalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelleitungen (3) in vorzugsweise senkrecht zu den Leiterachsen angeordneten Stegen (1) aus Isoliermaterial gelagert sind, welche den Leiterquerschnitten entsprechende Durchführungsöffnungen (2) besitzen und je Doppelleitung eine sich im wesentlichen symmetrisch zu einer zwischen den Leitern hindurch verlaufenden und vorzugsweise senkrecht zu den Leiterachsen stehenden Ebene erstreckende und bis in die Durchführungsöffnungen hineinragende Einführungsöffnung (4) aufweisen, in welche das die Doppelleitung kurzschließende Kontaktorgan (5) einschiebbar ist (Fig. 1).
  6. 6. Umschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Anzahl der umzuschaltenden Wellenbereiche gleiche Anzahl von Lagerstegen (1) parallel nebeneinander derart angeordnet sind, daß die Achsen der Durchführungsöffnungen (2) je in einer Reihe liegen.
  7. 7. Umschalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelleitungen (33) in einem Block (34) aus Isoliermaterial eingebettet sind, welcher mit senkrecht zu einer Ebene durch die Leiterachsen und zwischen den Leitern hindurch verlaufenden und den umzuschaltenden Wellenbereichen entsprechenden Anzahl von Einführungsöffnungen (35) versehen ist, welche mindestens einen Teil der sich gegenüberliegenden Seiten der Leiter freilegen und in welche die Doppelleitung kurzschließende Kontaktorgane (39) einschiebbar sind (Fig. 2). B.
  8. Umschalter nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einem Wellenbereich gehörenden Kontaktorgane (5 bzw. 39) mehrerer Abstimmkreise an einer gemeinsamen Kontaktleiste (6 bzw. 36) befestigt und mittels eines auf diese Kontaktleiste einwirkenden Verstellgliedes (8 bzw. 41) in die Einführungsöffnungen (4 bzw. 35) des Lagersteges (1) bzw. des Lagerblockes (34) einschiebbar sind.
  9. 9. Umschalter nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedem die Betätigung der zu einem Wellenbereich gehörenden Kurzschluß-Kontaktorgane (5) bewirkenden Verstellglied (8) ein eigenes Bedienungsorgan (15), vorzugsweise ein Drucktastensystem, zugeordnet ist.
  10. 10. Umschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellglieder (41) für die Kontaktleisten (36) als Bedienungsorgane, vorzugsweise als Drucktasten, selbst ausgebildet sind (Fig. 2).
  11. 11. Umschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungsorgane (15 bzw. 41), vorzugsweise die Drucktastensysteme, in einer Reihe parallel zu den Doppelleitungen (3 bzw. 33) angeordnet sind.
  12. 12. Umschalter nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelleitungen (3 bzw. 33) und/oder die konzentrierten Induktivitäten (22 bis 28) und/oder die sonstigen Schalt- bzw. Abstimmelemente (29 bis 31) in Form einer gedruckten Schaltung ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 522 973; französische Patentschrift Nr. 841507; M e i n k e, »Kurven, Formeln und Daten aus der DezimetenvellentechnikK, November 1949, D IV/15.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR841507A (fr) * 1938-07-30 1939-05-22 Philips Nv Oscillateur comprenant un circuit oscillant
US2522973A (en) * 1945-01-30 1950-09-19 Rca Corp Push-button ultra high frequency tuner

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