DE698171C - Anordnung zum Erzeugen, Verstaerken oder Empfangen von ultrahochfrequenten elektromagnetischen Schwingungen - Google Patents

Anordnung zum Erzeugen, Verstaerken oder Empfangen von ultrahochfrequenten elektromagnetischen Schwingungen

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DE698171C
DE698171C DE1932N0033823 DEN0033823D DE698171C DE 698171 C DE698171 C DE 698171C DE 1932N0033823 DE1932N0033823 DE 1932N0033823 DE N0033823 D DEN0033823 D DE N0033823D DE 698171 C DE698171 C DE 698171C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P7/00Resonators of the waveguide type
    • H01P7/02Lecher resonators
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/18Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising distributed inductance and capacitance
    • H03B5/1817Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising distributed inductance and capacitance the frequency-determining element being a cavity resonator

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  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description

  • Anordnung zum Erzeugen; Verstärken oder Empfangen von. ultrahochfrequenten elektromagnetischen Schwingungen E Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Elektronenröhre zum Senden, Ver--stärken oder zum Empfangen hochfrequenter Schwingungen, insbesondere ultrahochfrequenter Schwingungen im Gebiet der Zentimeter- oder Dezimeterwellen, wobei die clek= Irischen Felder in der Steuerzone (im allgemeinen der Gitter-Kathoden-Raum). einerseits bzw. in der Fallzone (im allgemeinen der Gitter-Anoden-Raum) anderseits in bestimmter Weise beeinflußt werden.
  • Die Erfindung ist sowohl für eine einfache Gitterröhre als auch für Mehrgitterröhren, beispielsweise eine Penthode, anwendbar, bei welcher der Kathode ein besonderes Zuggitter und der Anode ein besonderes Schirmgitter vorgesetzt ist. Die Steuerzone ist also nicht in allen Fällen mit dem Gitter-Kathoden-Raum und die Fallzone der Elektronen-nicht stets mit dem Gitter-Anoden-Raum identisch. Die Steuerzone wird dadurch gekennzeichnet, daßdas in ihr vorhandene elektrische Feld die Größe des von der Kathode weggehenden. Elektronenstromes, der durch das Steuergitfer_hindurch in der Richtung von -der Kathode nach der Anode geht, beeinflößt. Die Fallzone dagegen ist diejenige ' Zone, in welcher die Elektronen,- nachdem sie das Steuergitter passiert haben, sich. in der Richtung der Anode fortbewegen. , Sind die Elektroden einer derartigen Röhre an Schwinggebilde, beispielsweise Zechersysteme; angeschlossen, so können bei geeigneter-Ausbildung -dieser Schwinggebilde und bei geeigneter Wahl der Elektrodengleichspannengen die Schwingungen dieser Schwinggebilde durch Elektronenströmungen angefacht oder verstärkt werden.
  • Zur. Anfachung oder Verstärkung ist es erforderlich, daß das elektrische Wechselfeld in der Steuerzone und das entsprechende Feld in der Fallzone. miteinander gekoppelt sind und die durch die. Elektrodenabstände sowie die Gleichspannungen der Elektroden bestimmten Laufzeiten der Elektronen der Phase der Kopplung Rechnung tragen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun Elektronenröhren, bei welchen -Gitter und Anode relativ zur Kathode Wechselspannungen infolge hochfrequenter Schwingungen annehmen können, die eine willkürliclie Phasenverschiebung zueinander haben. Gegenstand der Erfindung sind Mittel, um die Phasenverschiebung in eindeutiger-Weise herstellen zu können.
  • Die Einstellung einer solchen Phasenverschiebung läßt sich dadurch erreichen, daß sowohl die Steuerzone -als auch die Fallzone der Elektronenströmung einem oder mehreren Lechersystemen angehören. Um in der Steuer-und Fallzone möglichst große Amplituden der elektrischen Feldstärke zu erhalten, ist es zweckmäßig, die Lechersysteme derart anzuordnen, daß die beiden Zonen der Elektronenröhre sich in der Nähe von Spannungsbäuchen der Lechersysteme befinden.
  • Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß Anode, Gitter und Kathode von Teilen der Leiter von Döppelleitersystemen; die aus Metallflächen, wie Metallbändern, bestehen, gebildet sind, derart; daß Steuerraum (Gitter-Kathode) und Fallraum (Gitter-Anode) der Elektronenströmung je einem Doppelleitersystem, zweckmäßig an der Stelle eines Spannungsbauches; angehören; und daß die Doppelleitersysteme an ihren dem Elektronenraum abgewandten Enden durch flanschartige Fortsetzungen bzw. Umbiegungen der Leiter kapazitiv miteinander verbunden, insbesondere kurzgeschlossen sind.
  • Wie eingangs ausgeführt wurde, ist das Ziel der Erfindung die Herstellung .einer eindeutig bestimmten Phasenlage der Wechselspannungen im Steuer- und im Fallraum der Elektronenströmung. Die eorliegende Erfindung bietet eine sichere Gewähr dafür, däß die gewünschten Phasenbeziehungen auch wirklich hergestellt werden.
  • Es ist an sich bereits bekannt, an das Gitter und die Kathode sowie an die Anode und die Kathode von Elektronenröhren je ein drahtförmig ausgebildetes Lechersystem anzuschließen. Mit derartigen Lechersystemen lassen sich jedoch eindeutige Phasenlagen nicht erzielen, da bei einer zur Vornahme der Rückkopplung notwendigen Formgebung die Streustrahlung der Lechersy steme zu einer Spannungskopplung beider Systeme führen würde, die das Innehalten einer eindeutig definierten, praktisch durch die Länge des Lechersystems bestimmten Phasenlage unmöglich macht.
  • Durch die flächenhafte bzw. bandförmige Ausbildung der Lechersysteme wird eine derart unerwünschte Strahlungskopplung vermieden. Zur Erzielung einer maximalen Kopplung ist "es erforderlich, der Kopplungskapazität zwischen den beiden Lechersystemen einen dynamischen Wert von unendlich zu erteilen. Gleichzeitig ist es dabei erforderlich, die Kapazität möglichst so auszubilden; däß ihre elektrische Länge mindestens annähernd eindeutig vorausbestimmt werden kann. Wie oben ausgeführt, wird zu diesem Zweck die Kapazität als flanschartige Fortsetzung bzw. Umbiegung der Leitersysteme ausgebildet.
  • Es sind fernerhin Elektronenröhren bekannt, bei denen der Schwingungskreis als Fortsetzung der Elektroden äus&ebildet ist und innerhalb der Röhre angeordnet ist. Jedoch ist bei dieser bekannten Anordnung irgendeine Kopplung zweier Lechersysteme nicht vorgesehen.
  • Bei Kopplung der beiden Lechersysteme durch stehende Wellen, wobei das eine System das elektrische Feld in der Steuerzone, das andere das elektrische Feld in der Fallzone beeinflußt, sind die beiden Fälle möglich, daß das elektrische Feld der Steuerzone zum elektrischen Feld der Fallzone in gleicher bzw. Gegenphase schwingt. Für die Bemessung der Länge der beiden Lechersysteme muß dabei nicht nur die Frage' der gewünschten Phasenlage, sondern auch noch die Form berücksichtigt werden. Insbesondere ergibt sich hierbei, daß ein System in Schleifenform nach Fig. i anders zu bemessen ist als ein System in Spiralenform nach Fig.3. Da die Spannungen an der Kathode um so kleiner werden, je größer man die Elektronenlaufzeit zwischen Kathode und Anode z wählt, so ergeben sich aus der Möglichkeit der Einstellung der Elektronenlaufzeit, die je in Abhängigkeit von der Phasenlage der Spannungen geregelt werden muß, beträchtliche Vorteile für die praktische Ausbildung des Gerätes. Beispielsweise ist es einfach, tragbare Einrichtungen, zu deren Betrieb man nur niedrige Spannungen verwenden kann, dadurch zu schaffen, daß man z entsprechend groß wählt.
  • In Fig. i ist ein derartiges System dargestellt. Die Lechersysteme L1 und L2 bestehen aus zwei einander benachbarten Bändern, wie sie im Querschnitt in Fig. z gezeigt sind. Zweckmäßig wählt man den Abstand der beiden Bänder im Verhältnis zu ihrer Höhe klein, um die vom Lechersystein weggehende Streustrahlung niedrig zu halten. Am offenen Ende sind die in der Fig. i als innere Leiter dargestellten Bänder miteinander vereinigt und bilden das von geeigneten Durchtrittsöffnungen durchbrochene Gitter G. Das Ende des anderen Leiters des Lechersystems L1 bildet die Kathode K, das Ende des entsprechenden Leiters des Lechersystems L2 die Anode Ä. Die einander entsprechenden Leiter von L1 und L2 sind durch eine Kapazität C miteinander gekoppelt. Der dynamische Wert dieser Kapazitäten soll unendlich sein. Dieses ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Bänder bei C rechtwinklig zur Leitungsachse der Lechersysteme L1 und L2 abgebogen werden; zueinander parallel laufen und die Längen der abgebogenen Stücke ein Viertel der Wellenlänge betragen. Die abgebogenen Teile bilden die Kapazität. Es entstehen nun bei Abstimmung der Lechersysteme an den Punkten, wo die Lecher systenie an die Kapazität anschließen, je ein Strombauch, an den freien Enden der Kapazitäten aber Spannungsbäuche. Wird die Summe -der Längen der beiden Lechersysteme, beginnend von K über 11 nach A, gleich 1/a oder einem ungeraden Vielfachen von d/2 gewählt, so sind offenbar bei Schwingungen der Lechersysteme die elektrischen Feldstärken.in der Steuerzone und in der Fallzone der Elektronen miteinander in Phase. Werden Gitter, Kathode, Anode geeignete Gleichspannungen aufgeprägt, was wegen der nur kapazitiven Kopplung durch die- Kapazitäten C möglich ist, so kann man bei entsprechender Bemessung der Laufzeiten der Elektronen eine gute Anfachung des Lechersystems erhalten. Durch Einstellung der Abstände zwischen Kathode und Gitter sowie Gitter und Anode bei Berücksichtigung der Gleichspannungen, welche diesen Elektroden aufgeprägt werden, ist es z. B. möglich, zu erreichen, daß die Elektronen ungefähr. die Hälfte ihrer Laufzeit in der Steuerzone, die andere Hälfte der Laufzeit in der Fallzone sich aufhalten.
  • Eine andere ähnliche Anordnung ist in Fig. 3 dargestellt. Nur sind hier im Gegensatz zu Fig.a die freien Enden der beiden Lechersysteme räumlich nicht um 18o° phasenverschoben, sondern räumlich gleichgerichtet aneinandergefügt.. Will man in -diesem Fall erreichen, daß die Felder in der Steuer- und in der Fallzone der Elektronen, wie in Fig. i, miteinander schwingen, so ist erforderlich, die Summe der Längen beider Lechersysteme nun nicht gleich einem ungeraden, sondern gleich einem geraden Vielfachen der halben Wellenlänge zu machen.
  • Die Durchtrittsöffnungen in dem als Gitter dienenden Band, sowohl bei dem Lecher-System in Form einer Schleife als auch bei dem Lechersystem in Form einer Spirale, können als Fenster in diesem Band ausgeführt sein. Um den Durchgriff der Anode durch das Gitter nach der Kathode unterhalb einer gewissen Grenze, zu halten, empfiehlt es sich, Drähte als ein Parallelgitter oder ein Sieb mit einer großen. Zahl von Maschen in dieses Fenster einzusetzen. -Die Stromzuführung zu den Elektroden wie auch die Befestigung der Elektroden geschieht am besten in den Spannungsknoten der Lechersysteme. Statt in Spannungsknoten der Lechersysteme können die Anschlüsse der Stromzuleitungen auch in Spannungsbäuchen angebracht werden, doch muß in diesem Fall der Wellenwiderstand der Stromzuleitungsdrähte groß gewählt werden gegen-,über dem" `Wellenwiderstand des Lechersystems. Um zu verhüten, daß merkliche Anteile von Strahlungsenergie über diese Zuführungen abwandern, können in ihnen Drosselspulen oder in geeignetem Abstand Reflexionsplatten angebracht werden. Da die Lechersysteme an sich nur sehr geringe Strahlungsdämpfungen haben, ist es in all- den Fällen, wo ein- derartiges System an ein Strahlungsfeld, sei es als Sender oder Empfänger, angekoppelt werden soll, notwendig, beispielsweise einen frei strählenden elektrischen oder magnetischen Dipol an die Lechersysteme anzuschließen. Es kann dieses bei Anordnungen wie in den @Fig. i und 3 dadurch geschehen, daß in einem Strombauch, der Lechersysteine frei strahlende Dipole angeschlossen sind. Beträgt die Summe der Längen der beiden Lechersysteine in Fig. i beispielsweise 342, so können derartig freistrahlende Dipole, deren Achsen so gewählt werden, daß der elektrische Vektor des emittierten Strahlungsfeldes auf der Ebene der Spirale senkrecht steht, an den Stellen X; die um je 2/4. von den offenen Enden entfernt sind, angeschlossen sein. Es ist auch möglich, den frei strahlenden Dipol in den Anschlußpunkten der Kapazitäten C an die Lechersysteme zu verlegen. Beträgt in Fig. 3 die Gesamtlänge der beiden Lechersysteme A, so ist wiederum möglich, den frei strahlenden Dipol an eine der Stellen X, die einen Abstand gleich A/4 von den offenen Enden der Lechersystenie haben, anzulegen. Um zusätzliche Schwingungen der Lechersysteme infolge der auf der Ebene der Lechersysteine senkrecht stehenden freien Strahler zu verhüten, ist es notwendig, die Höhe h, iui Fig. z, der Bänder, aus denen die Lechersysteme bestehen, klein zu halten gegenüber der Wellenlänge.
  • Eine besondere Ausführungsform derartiger Elektronenröhren besteht darin, daß das aus den . beiden Lechersystemen und der Kopplungskapazität C bestehende Schwinggebilde in das Innere des evakuierten Kolbens gebracht wird. Auch der frei strahlende Dipol ist damit im Innern des Kolbens, und es wird von Vorteil sein, um unsymmetrische Rückwirkungen der Glaswand auf die emittierte Raumwelle zu vermeiden, den Strahler in der Mitte des Kolbens anzubringen.
  • tine besondere konstruktive Ausführung besteht darin, daß die Lechersysteme nicht aus relativ dünnen Blechbändern gebogen werden, sondern erzeugt werden durch Zusaniinenfügen relativ massiger Körper;' zwischen welchen spaltförmige Zwischenräume sind, die als Feldräume der Lechersysteme wirken.
  • In Fig. q. ist eine-derartigeAnordnung dargestellt. K, G und A sind wiederuni Kathode; Gitter und Anode. Die Kathode sitzt an einem massiven Körper i, de Anode an einem ebensolchen Körper .2 und das Gitter an einem dritten Köper 3. Zwischen diesen drei Körpern bleiben Zwischenräume offen, die als Lechersysteme L1 und L2 bzw: als Kopplungskapazität C in Betracht kommen. Eine'derartige Ausführung erlaubt eine beträchtliche Erhöhung der Genauigkeit bei der Anfertigung von Lechersystemen kleiner Abmessungen.
  • Mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens und der angegebenen Einrichtung ist man in der Lage, eine bedeutende Erhöhung der. Schwingungsleistung von Elektronenröhren zu erzielen.
  • Die Art und Weise, wie sich die gesamte Elektronenlaufzeit z von der Kathode bis zur Einode auf die Steuerzone und die Fallzone aufteilt, hängt ab i. von den Abständen Gitter-Kathode und Gitter-Anode, a. von den Gleichspannungen, welche Gitter und Anode relativ zur Kathode aufgeprägt werden.
  • Im Bestreben, maximale Schwingleistung zu erzielen, wie auch zur Erfüllung beliebiger anderer technischer Effekte, kann es von Vorteil sein, den Abstand Gitter-Anode vom Abstand Gitter-Kathode verschieden zu wählen.
  • Wird die Höhe der Bänder entsprechend Fig, z, welche die Lechersysteme bilden, längs ihrer ganzen Erstreckung überall gleich gewählt, so folgt aus der Verschiedenheit der Abstände Gitter-Anode und Gitter-Kathode mit Notwendigkeit eine Verschiedenheit des Wellenwiderstandes der Lechersysteme in der Steuerzone gegenüber der Fallzone. Es folgt dann eine unregelmäßige Ausbildung der Schwingungen auf den Lechersystemen, verursacht durch Teilreflexionen an all den Stellen, wo der Wellenwiderstand in Richtung der Leitungsachse eine räumliche Änderung erfährt. Es ist daher von Vorteil, falls der Abstand Gitter-Kathode von Gitter-Anode verschieden gewählt wird, den Ab- stands der beiden Leiter der Lechersysteme in kontinuierlicher Weise vom Gitter-Anoden-Abstand zum Gitter-Kathoden-Abstand allmählich beispielsweise abnehmen zu, lassen. Da der Wellenwiderstand jeden Querschnitts eines derartigen aus zwei Bändern bestehenden Lechersystems in erster Näherung proportional ist dem Verhältnis slh, wo h die Höhe der Bänder, s ihren gegenseitigen Abstand bedeutet, empfiehlt es sich, gleichzeitig mit der kontinuierliche Abnahme des Abstandes s vom Gitter-Anoden-Abstand bis zum Gitter-Kathoden-Abstand auch die Höhe h kontinuierlich und allmählich abnehmen zu lassen, derart, daß in jedem Querschnitt der Lecliersysteme das Verhältnis s1h und damit der Wellenwiderstand ein und denselben Wert beibehält., Ein System dieser Art hat trotz seines längs der Leitungsachse veränderlichen Querschnittes dieselben einfachen Schwingungseigenschaften wie ein Lechersystem überall gleichen Querschnitts:

Claims (1)

  1. PATRNTANSpRÜCHr: i. Anordnung zum Erzeugen, Verstärken oder Empfangen- von ultrahochfrequenten elektromagnetischen Schwingungen, insbesondere Zentimeter- oder Dezimeterwellen mittels Elektronenröhren, dadurch gekennzeichnet, daß Anode, Gitter und Kathode von Teilen der Leiter von Döppelleitersystemen, die aus Metallflächen, wie Metallbändern, bestehen, gebildet sind, derart, daß Steuerraum (Gitter-Kathode) und Fallraum (Gitter-Anode) der Elektronenströmung je einem Doppelleitersystem, zweckmäßig an der Stelle eines Spannungsbauches, angehören, und daß die Doppelleitersysteme an ihren dem Elektronenraum abgewandten Enden durch flanschartige Fortsetzungen bzw. Umbiegungen der Leiter kapazitiv miteinander verbunden:, insbesondere kurzgeschlossen sind. q@ z. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitender .Anode und der Kathode durch eine Kapazität verbunden sind; die durch Umbiegungen der beiden Metallbänder gebildet wird. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Gitter gehörigen Leiter durch eine Kapazität verbunden sind, die durch Umbiegungen der beiden Metallbänder gebildet wird. 4. Anordnung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitersysteme einen zum Gitter gehörigen Leiter gemeinsam haben (3, Abb.4). 5. Anordnung nach Anspruch z oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, , daß die Leitersysteme ausgebaucht sind und an dem den Elektroden abgewandten Ende in Flansche übergehen, die miteinander Kapazitäten (Kurschlußkapazitäten) bilden (Abb. 4). 6. Anordnung nach Anspruch i oder. einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, däß in einem Spannungsknoten der Leitersysteme, vorzugsweise an einer von flanschartigen Fortsetzungen bzw, Um= @biegungen der Leiter gebildeten Kapazität (Kürzschlußkapazität) ein Strahler angebracht ist. 7. Anordnung nach Anspruch z oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Betriebsspannungen für die Elektroden - und zweckmäßig auch die Befestigung im Spannungsknoten der Leitersysteme vorgenommen ist. B. Anordnung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitersysteme mit den Elektroden innerhalb der Röhre untergebracht sind, zweckmäßig einschließlich des Strahlers. g. Anordnung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung maximaler gchwingungsleistung der Abstand. Gitter-Anode vom Abstand Gitter-Kathode verschieden gewählt ist. io. Anordnung nach Anspruch -i öder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallraum und der Steuerraum mittels fortschreitender Wellen mit-. einander gekoppelt sind. i i. Anordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Leitersystem des Fallraumes und dem Leitersystem des Steuerraumes je ein Strahler vorgesehen ist, die durch Strahlung miteinander gekoppelt sind. 12. Anordnung nach Anspruch i i, dadurclf gekennzeichnet, daß die räumliche Lage der Strahler des Steuerraumes und des Fallraumes zueinander derart gewählt wird, daß sich ein gewünschter, vorzugsweise von o° und 18o° abweichender Phasenunterschied zwischen den elektrischen Feldern des Steuerraumes und des Fallraumes ergibt. 13. Die Anwendung des Gegenstandes des Anspruchs i- oder eines der folgenden Ansprüche - auf Mehrgitterröhren, z. B. Penfhoden, insbesondere mit Zuggitter.
DE1932N0033823 1932-06-15 1932-06-15 Anordnung zum Erzeugen, Verstaerken oder Empfangen von ultrahochfrequenten elektromagnetischen Schwingungen Expired DE698171C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940998C (de) * 1944-04-28 1956-03-29 Siemens Ag Schwingkreis, insbesondere fuer ultrakurze elektrische Wellen

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DE940998C (de) * 1944-04-28 1956-03-29 Siemens Ag Schwingkreis, insbesondere fuer ultrakurze elektrische Wellen

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