DE1032006B - Elektromechanische binaer-dezimale Zaehleranordnung - Google Patents

Elektromechanische binaer-dezimale Zaehleranordnung

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DE1032006B
DE1032006B DEI8100A DEI0008100A DE1032006B DE 1032006 B DE1032006 B DE 1032006B DE I8100 A DEI8100 A DE I8100A DE I0008100 A DEI0008100 A DE I0008100A DE 1032006 B DE1032006 B DE 1032006B
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Description

In elektrischen Rechenmaschinen werden unter anderem elektromechanische Zähler verwendet, bei denen ein mechanisches Element, z.B. Zählrad, durch elektrische Impulse betätigt wird. Das Zählrad ist üblicherweise mit zehn Ziffern versehen, die dem gebrauchliehen Dezimalsystem entsprechen, und wird schrittweise von Ziffer zu Ziffer weitergerückt. Die einzelnen Zählräder sind hintereinandergeschaltet, und bei Überschreitung der Stellenkapazität findet ein Übertrag in die nächsthöhere Stelle statt (Zehnerübertrag, wofür verschiedene Anordnungen bekanntgeworden sind.
Derartige Zähler weisen also für jede Dezimalstelle ein einziges Zählrad auf, das zum Zwecke der Wertentnahme mit einer Kontaktvorrichtung verbunden ist, die je nach der dargestellten Dezimalziffer verschiedene Kontaktverbindungen aufbaut.
Da die Herstellung von Schalterelementen mit mehr als zwei Schaltstellungen, wie sie zur Verwirklichung dieser Kontaktverbindungen benötigt werden, unverhältnismäßig umständlich und kostspielig ist, so werden häufig sogenannte binär oder binär-dezimal arbeitende Zähler verwendet. Diese Zähler enthalten Schalterelemente, die nur zwei Schalterstellungen aufweisen und entsprechend weniger Kosten verursachen. Die Dezimalzahlen werden zur Eingabe in binär arbeitende Zähler in Potenzen der Zahl 2 ausgedrückt und den entsprechendenBinärstellenzählern zugeführt. Je nach der Dezimalstellenzahl der zu verarbeitenden Zahlen sind Binärstellenzähler entsprechend den Dezimalwerten 1, 2, 4, 8, 16 usw. vorgesehen. Bei den binär-dezimal arbeitenden Zählern sind für jede Dezimalstelle nur vier Binärstellen (entsprechend den Werten 1, 2, 4, 8) bzw. Binärstellenzähler vorhanden. Während.zwischen den Binärstellenzählern derselben Dezimalstelle binäre Überträge stattfinden, erfolgen zwischen den Gruppen von je vier zu derselben Dezimalstelle gehörenden Binärstellenzählern nurDezimalüberträge. Es erfordert besondere Vorkehrungen, daß diese Dezimalüberträge richtig zustande kommen, da alle Binärstellenzähler derselben Dezimalstelle erst nach Einführung von fünfzehn Einheiten wieder ihre Ausgangsstellung erreichen und dabei einen als Dezimalübertrag verwendbaren Übertragsimpuls abgeben. Zum Beispiel wird nach jeder Werteingabe in den Zähler ein zusätzlicher Wert +6 eingeführt, so daß ein Dezimalübertrag zustande kommt, wenn der Zähler einen Wert größer als 9 darstellt. In jedem Falle, d. h. gleichgültig, ob ein Dezimalübertrag stattfindet oder nicht, muß dieser lediglich aus Übertragsgründen eingeführte Wert +6 wieder aus dem Zähler entnommen werden, um den wirklichen Zählwert zu erhalten. Die bekannten, diesem Zwecke dienenden Einrichtungen bestehen meist aus umfangreichen Relaiskontaktketten.
Elektromechanische
binär-dezimale Zähleranordnung
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Württ), Tübinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 26. Dezember 1952
Hans Peter Luhn, Armonk, N. Y. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
Gemäß der Erfindung wird der Aufwand bei derartigen Zählern dadurch verringert, daß je Dezimalstelle zur Darstellung der Binärwerte 1, 2, 4, 8, 16 fünf übertragsmäßig hintereinandergeschaltete Zählräder vorgesehen sind, denen nach der Werteinführung zunächst ein Ergänzungswert +6 zugeführt und danach das dem Wert 16 zugeordnete Zählrad übertragsmäßig abgetrennt wird, welches durch seine binäre Eins-Stellung einen Übertrag zur nächsten Dezimalstelle und danach seine binäre Null-Stellung oder aber durch seine binäre Null-Stellung die Zuführung eines Korrekturwertes +10 bewirkt.
Jeder Zähler besteht aus fünf binären Zählerelementen mit den Wertigkeiten 1, 2, 4, 8 und 16. Das fünfte binäre Zählerelement mit der Wertigkeit 16 wird nicht nur zum Übertrag in die nächsthöhere Dezimalstelle verwendet, sondern dient auch zur Feststellung, ob ein Übertrag überhaupt notwendig ist. Mit einem vierstelligen binären Zähler kann man jeden der Dezimal werte von 1 bis 15 durch Einsetzen einer binären Eins in die betreffende binäre Stelle darstellen. Zum Beispiel wird ein Dezimalwert 7 durch eine binäre Eins in den binären Stellen »4«, »2« und »1« dargestellt, während ein Dezimalwert 15 durch Einsetzen einer binären Eins in alle vier binäre Stellen »8«, »4«, »2« und »1« dargestellt wird.
Die binären Äquivalente der Dezimalzahlen 1 bis 9 werden in jede Zählerstelle vorzugsweise durch Lochkarten eingeführt. Die Karten enthalten senkrechte parallele Spalten, die in Zählpunktstellen unterteilt sind, welche jeweils einen der binären Schlüsselwerte 8, 4, 2 oder 1 darstellen. Die Dezimalzahl 7
809 530/169
3 4
wird also in der gewünschten Kartenspalte in binär zurück. Dabei ist vorausgesetzt, daß der 16-Übertrag verschlüsselter Form durch Lochung der Zählpunkt- verhindert wird (s. oben).
stellen »4«, »2« und »1« dargestellt. Die Karten wer- Die Einführung des Ergänzungswertes +6 in den
den mit der Zählpunktstelle »8« voran durch eine Ab- Zähler und die etwaige Einführung des Korrekturfühlstation geschickt, wodurch eine aufeinander- 5 faktors +10 erfolgt durch mechanisch betätigte Konfolgende Einführung der binär verschlüsselten Dezi- - takte, die einen Teil des Zählers gemäß der Erfindung malziffern in die entsprechenden Zählerstellen bewirkt bilden. Die Subtraktion wird in dem Zähler durch wird. Zum Beispiel bewirkt die Abfühlung der Komplementbildung und durch die Einführung des Lochungen in den Zählpunktstellen »4«, »2« und »1« Ergänzungswertes +6 und, falls erforderlich, des einer zur Darstellung der Zahl 7 gelochten Spalte die io Korrekturwertes +10 bewirkt.
Einführung einer binären Eins zuerst in die »4«-, Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
dann in die »2«- und schließlich in die »1 «-Binärstelle der nachstehenden Beschreibung und den Ansprüchen des entsprechenden Zählers. Wie erwähnt, rechnet der und sind in den Zeichnungen veranschaulicht, die ein Zähler selbst binär. Wenn also die Dezimalzahl 3 in Beispiel des Erfindungsgedankens behandeln. Dieses beeinem Zähler durch eine binäre Eins in den binären 15 zieht sich auf eine drei Dezimalstellen umfassende Zahl-Stellen »2« und »1« und eine binäre Null in den Po- einrichtung, ohne die Erfindung hierauf zu beschirän-' sitionen »8« und »4« dargestellt ist, stellt nach der ken. Die Einführung derWerte erfolgt hierbei von Lochabermaligen Einführung der Dezimalzahl 3 in den karten des bekannten Formats. Dabei ergibt sich der Zähler dieser insgesamt die Dezimalzahl 6 durch eine weitere Vorteil, daß bei der binär verschlüsselten gegen-Eins in den binären Stellen »4« und »2« und eine 20 über der dezimalen Darstellung die Lochkarte zweimal Null in den binären Stellen »8« und »1« dar. ausgenutzt, d. h. die Kartenkapazität verdoppelt wer-
Wenn eine binäre Eins in die binäre Stelle »1« eines den kann. Es sei bemerkt, daß auch andere Formen Zählers eingeführt wird, der bereits die Dezimalzahl von Aufzeichnungsträgern angewendet werden können. 15 enthält, werden die binären Zählerelemente »8«, Die Entnahme der im Zähler stehenden Werte kann
»4«, »2« und »1« in ihre die binäre Null anzeigenden 25 mit Vorteil durch Lochen des Aufzeichnungsträgers Zustände zurückgestellt, während eine binäre Eins in erfolgen, wodurch die Anordnung in bekannter Weise dem binären Zählerelement »16« eingestellt wird. als Rechenlocher bzw. -Stanzer arbeitet. Zu diesem Hieraus ist ersichtlich, daß die binäre Darstellung der Zweck sind in jeder Zählerstelle Binärentnahmearme Dezimalzahl 15 der dezimalen Darstellung der Dezi- vorgesehen, die von Nocken gesteuert werden und malzahl 9 entspricht, da durch die Einführung von 1 in 30 über Relais und ihre Kontakte z. B. Lochmagnete ereine auf 9 stehende dezimale Zählerstelle diese ge- regen, wie nachstehend näher ausgeführt wird, löscht wird und einen Übertrag bewirkt. Da der Zähler Die Zeichnungen haben folgende Bedeutung:
gemäß der Erfindung auf der Basis von sechzehn Fig. 1 ist ein Aufriß eines binär-dezimalen Zählers;
Zahlen anstatt auf der Basis von zehn Zahlen wie ein Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den binärdezimaler Zähler arbeitet, kann durch eine zusätzliche 35 dezimalen Zähler längs der Linie 2-2 von Fig. 1 und Einführung des dezimalen Zahlenwertes +6 in den zeigt insbesondere den »15«-Übertragsprüfbügel und Zähler nach der regulären Zählereinführungszeit ein die zugeordnete Betätigungsvorrichtung; Übertrag erzwungen werden, um auf diese Weise den Fig. 3 ist eine Ansicht des »15«-Übertragsprüf-
Zähler der dezimalen Basis anzugleichen. Hierdurch bügeis und des zugehörigen Steuernockens; wird der 16-Übertrag des Zählers dem 10-Übertrag 40 Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch den Zähler eines Dezimalzählers ebenbürtig. längs der Linie 4-4 von Fig. 1 und zeigt insbesondere den
Wenn z. B. die in dem Zähler nach der Zähler- »2«-Binärentnahmearm mit der Steuervorrichtung; einführungszeit auftretende Summe größer als 9 ist, Fig. 5 ist eine perspektivische Darstellung des
erzwingt der Zusatzwert von +6 einen Übertrag in »2«-Binärentnahmearms und des zugeordneten Steuerdie binäre Zählerstelle »16«. Dieser binäre Übertrag 45 nockens;
wird verwendet, um die Einführung eines dezimalen Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt durch den Zähler
Übertrages in die nächsthöhere Dezimalstelle zu be- längs der Linie 6-6 von Fig. 1 und zeigt das »8«-Binärwirken. Wenn nach der Durchführung des Dezimal- zählrad mit der Steuervorrichtung; Übertrages das binäre Zählerelement »16« in den eine Fig. 7 ist eine Ansicht des »8«-Binärzählrades mit
binäre Null darstellenden Zustand zurückgestellt 50 der Steuervorrichtung;
wird, ist die in dieser Stelle stehende Zahl arithme- Fig. 8 ist ein senkrechter Schnitt durch den Zähler
tisch richtig, da zuerst +6 addiert wurde und darauf längs der Linie 8-8 von Fig. 1 und zeigt den Nr.-lder Wert 16 aus der Zählerstelle entnommen wurde, Programmschalter;
d.h., es bleibt der ursprüngliche Wert —10 übrig Fig. 9 ist eine Ansicht des Nr. 1-Programmschalters
Dies ist das richtige Ergebnis, da ein Zehnerübertrag 55 und des zugeordneten Steuernockens; in die nächsthöhere Stelle bewirkt worden ist. Fig. 10 ist ein senkrechter Schnitt durch dean Zähler
Wenn die nach der Zählereinführungszeit in der längs der Linie 10-10 von Fig. 1 und zeigt den Ein-Zählerstelle dargestellte Summe kleiner als 10 ist, be- gangssteuerschalter mit der Betätigungsvorrichtung; wirkt die Zusatzeinführung des Wertes +6 keinen Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht des Ein-
Übertrag in die binäre Zählerstelle »16«. Das zeigt 60 gangssteuerschalters mit seinen Betätigungshebeln und an, daß in diesem Falle der Betrag um +6 zu groß Steuernocken;
ist. Eine Korrektur kann durch Addition von +10 Fig. 12 ist eine schematische Darstellung der Arund Unterdrückung des Übertrages in die binäre beitsweise der verschiedenen Übertragsprüfarme des Zählerstelle »16« stattfinden, wodurch der Ursprung- Zählers; die einzelnen Rechenvorgänge sind links in liehe Wert wiederhergestellt wird. Da der Zähler auf 65 der Zeichnung angegeben;
einer Sechzehner-Basis arbeitet, stellt in Wirklichkeit Fig. 13 a und 13 b stellen zusammen das Schaltbild
die Addition des +6-Zusatzes und die spätere Ein- von drei in Kaskade geschalteten Zählern dar, die eine führung der +10-Korrektur die Zählerstelle um ins- dreistellige Zähleranordnung ergeben; gesamt +16 weiter, d.h., es findet ein vollständiger Fig. 14a und 14b sind Zeitdiagramme für die
Umlauf statt, bis auf seinen ursprünglichen Wert 70 Nocken und Schalter.
Gemäß Fig. 1 und 2 besteht der binär-dezimale Zähler aus einem Metallrahmen 20, an dem ein L-förmiges Isolierstück 21 durch Schrauben 22 und 23 befestigt ist. Das Isolierstück 21 trägt zehn einpolige Umschalter 26 bis 35. Jeder Schalter besteht aus drei 5 feststehenden Kontaktelementen 37, 38 und 39 und einer beweglichen Feder 40. Die Kontaktelemente sind in dem Formstück 21 so eingebettet, daß ihre äußeren Enden sich nach außen über das Formstück hinaus erstrecken, damit elektrische Anschlüsse ermöglicht werden. Die Feder 40 geht durch den Kontakt 37 hindurch und ist mit ihm dauernd in leitender Verbindung, während das andere Ende sich zwischen den inneren Enden der Kontaktelemente 38 und 39 befindet. Die Feder ragt durch ein Isolierstück 42 hindurch, welches von einem Hebel betätigt werden kann. Solange der Schalter in seiner normalen oder AUS-Stellung ist, nimmt das Element 42 eine solche Stellung ein, daß die Fader 40 den Kontakt 38 berührt und somit eine Verbindung zwischen 37 und 38 herstellt. Wird der Hebel betätigt, so wird die Feder 40 umgeschaltet und verbindet die Kontaktelemente 37 und 39.
Wie Fig. 1 und 4 zeigen, ragt das feste Ende der Feder40 jedes Schalters durch eine öffnung 43 in dem Formstück 21 hindurch, und ihr hakenförmiges Ende ruht in einer öffnung der Isolierplatte 44. Die Platte 44 besteht z. B. aus Glimmer und ist den Federn aller zehn Schalter des Zählers gemeinsam. Sie ist normalerweise an dem Formstück 21 durch die Schrauben 22 und 23 befestigt. Durch Verschieben der Platte 44 auf dem Formstück 21 können die Federn 40 justiert und damit die Federspannung der Elemente 40 nach Wunsch eingestellt werden.
Quer durch den Zähler erstreckt sich eine Antriebswelle 46, die in den Seitenteilen 47 und 48 des Rahmens 20 drehbar gelagert ist. Die Welle 46 reicht über den Seitenteil 48 des Rahmens hinaus, und an dieser Verlängerung ist ein Zahnrad 49 befestigt, welches von einer nicht gezeigten Antriebsvorrichtung gedreht wird, so daß die Welle 46 ständig entgegengesetzt dem Uhrzeiger umläuft (Fig. 2). Eine volle Umdrehung der Welle 46 entspricht einem vollständigen Arbeitsumlauf des Zählers. Der Zählerumlauf ist in sechzehn Indexpunkte aufgeteilt, von denen jeder gleich 22,5° der Winkelumdrehung der Welle 46 beträgt. Der erste Indexpunkt verläuft also von 0 bis 22,5° der Drehbewegung der Welle 46 aus ihrer Ruhestellung bei 0°, der zweite Indexpunkt verläuft von 22,5 bis 45° usw. (Fig. 14a und 14b).
Auf der Welle 46 sind Nocken 52 bis 74 verkeilt, die verschiedene Wirknuten gemäß Fig. 14a und 14b enthalten. Diese Nocken 52 bis 74 steuern zusammen mit einem Elektromagneten 76 die Arbeit des Zählers. Der Elektromagnet 76 ist an einem Joch 77 befestigt, welches seinerseits am Vorderteil des Rahmens durch Schrauben 78 befestigt ist. Der Anker 79 des Magneten ruht drehbar auf dem Joch 77, wie Fig. 2 zeigt. Das äußere Ende des Ankers enthält eine Querleiste 81, die sich über den größten Teil des Zählers erstreckt. Durch eine passende öffnung im Anker 79 geht eine Befestigung 82 lose hindurch, die an einem Rand des Rahmens 20 verschraubt ist. Eine die Befestigung umgebende und gegen deren Kopf drückende Feder 83 spannt normalerweise den Anker 79 so vor, daß er von dem Kern des Magneten 76 getrennt ist.
In dieser Ruhelage erfaßt die Querleiste 81 des Ankers 79 das eingekerbte Ende verschiedener Antriebsarme 86 (Fig. 2), so daß deren Folgeteile 86 α nicht in die Nuten der entsprechenden Nocken greifen. Die Antriebsarme 86 und andere dazugehörige Teile sind um eine Welle 87 drehbar, die in einem kammartig ausgesparten Lagerelement 88 ruht. Das Element 88 erstreckt sich über den gesamten Zähler und ist an seinen Enden an den Seitenteilen 47 und 48 de.s Rahmens 20 befestigt. Die kammartigen Aussparungen in dem Element 88 verhindern eine seitliche Verschiebung der Arme und anderer Teile auf der Welle 87.
Parallel zu der Welle 87 verläuft eine zweite Welle 90, die an ihren Enden an den Seitenteilen 47 und 48 des Rahmens starr angebracht ist. Auf der Welle 90 sind fünf sogenannte binäre Zählräder 91 drehbar nebeneinander angeordnet (Fig. 1). Jedes Zählrad 91 besteht aus zwei Teilen, einem zwölfzahnigen Bolzen
92 und einem sechszahnigen (Sperrzähne) Element 93. das starr an einem Ende des Bolzens angebracht ist. Die Zählräder entsprechen von rechts nach links aufeinanderfolgend den Potenzen der Zahl »2« (Fig. 1). Das äußerste rechte Rad 91 stellt also die Potenz 2° oder »1« dar, und die nach links folgenden Zählräder bzw. die Potenzen 21 oder »2«, 22 oder »4«, 23 oder »8« und 24 oder »16«.
Jedes Zählrad kann entweder eine binäre Eins oder eine binäre Null darstellen, in Abhängigkeit von seiner Winkelstellung auf der Welle 90. Ein Zählrad 91 zeigt eine binäre Null an, wenn einer seiner Sperrzähne 93 α dem vorstehenden Ende 96 (Fig. 5) eines entsprechenden Binärentnahmearms 97 gegenübersteht. Umgekehrt zeigt ein Zählrad eine binäre Eins an, wenn eine Vertiefung 98 des sechszahnigen Teils
93 dem Ende 96 des entsprechenden Entnahmearms 97 gegenüberliegt. Das in Fig. 2,4 und 5 dargestellte binäre Zählrad 91 befindet sich also in einer die binäre Eins· anzeigenden Stellung.
Wenn ein Zählrad eine binäre Eins anzeigt, stellt es den Dezimalschlüsselwert derjenigen Potenz von 2 dar, die dem betreffenden Zählrad zugeordnet ist. Der Dezimalwert 7 wird z. B. dargestellt durch Registrierung einer binären Eins in den Zähilräderti 22 oder »4«, 21 oder »2« und 2° oder »1«. Durch Verwendung der binären Zählräder »8«, »4«, »2« und »1« zur Anzeige kann man allgemein alle Dezimalzahlen von 0 bis 15 darstellen, und zwar durch Registrierung einer binären Eins allein oder kombiniert in den verschiedenen binären Zählrädern, wie in der Tabelle 1 angedeutet ist (in den folgenden Tabellen ist jede binäre Null durch das Zeichen »0« und jede binäre Eins durch das Zeichen »L« dargestellt).
Tabelle 1
Binäre Darstellung der Dezimalstellen 1 bis 15
Dezimal- s>8« Binäre Stellen »1«
wert 0 »4 « »2« 0
0 0 0 0 L
1 0 0 0 0
2 0 0 L L
3 0 0 L 0
4 0 L 0 L
5 0 L 0 0
6 0 L L L
7 L L L 0
8 L 0 0 L
9 L 0 0 0
10 L 0 L L
11 L 0 L 0
12 L L 0 L
13 L L 0 0
14 L L L L
15 L L
Das Zähilrad der Potenz 24 wird als 16-Übertragsanzedge benutzt, wenn die Kapazität des Zählers überschritten wird. Der Dezimalwert 18 wird also durch eine 16-Übertragsanzeige (eine in der binären Stelle «16« registrierte binäre Eins) und eine binäre Eins in der binären Stelle »2« dargestellt.
Additionen erfolgen in dem Zähler gemäß der Tabelle 2.
Augend. ... Tabelle 2
0
0
L
L
0
L
L
Addend .... 0 T, T, Τ.Ω
Summe .... 0
15
Um die in der Tabelle 2 gezeigten Rechenregeln besser zu veranschaulichen, wird das Verfahren an Hand von Tabelle 3 für das Rechenbeispiel 7+6 erklärt. Der Augend +7 und der Addend +6 sind nach- ao stehend in ihrer binär verschlüsselten Form dargestellt, und die ebenfalls binär dargestellte Summe 13 erhält man nach den Regeln der Tabelle 2 wie folgt:
TabeUe 3
.»16«
Binäre Stellen »4« »2« »1
»8rf L L L
O L L O
O O O L
O L O O
L L η T,
T,
Augend +7 ...
Addend +6 ...
Zwischensumme
Überträge
Endsumme = 13
Wenn man stellenweise von links nach rechts vorgeht ergibt die Addition einer binären Null (Addend) zu einer binären Null (Augend) in der binären Stelle »8« eine binäre Zwischensumme Null. In der binären Stelle »4« ergibt die Addition einer binären Eins (Addend) zu einer binären Eins (Augend) eine binäre Zwischensumme Null und einen Übertrag einer binären Eins in die binäre Stelle »8«. Der Übertrag einer binären Eins und die Zwischensumme Null in der »8«-Stelle werden dann zusammengerechnet und ergeben eine binäre Endsumme Eins in dieser Stelle. In der binären Stelle »1« ergibt die Addition einer binäwird über einen seitlichen Lappen 100 von einer Federantriebsklinke 101 ständig entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gespannt (Fig. 7). Die Federantriebsklinke 101 ist einseitig am Rahmen 21 befestigt, und ihr anderes Ende erfaßt einen der Zahne des zwölfzahnigen Bolzens 92 des »8«-Zählrades 91. Wenn der Antriebsarm 86 in seiner gesperrten Stellung ist, kann sein Folgeteil 86 α nicht mit dem zugeordneten Nocken 58 zusammenwirken.
Bei Erregung des Magneten 76 wird der Anker 79 angezogen, und der »8«-Antriebsarm 86 wird entriegelt. Wenn das Folgeteil 86 α in eine Vertiefung (Fig. 14 b) des Nockens 58 fällt, wird der entriegelte Antriebsarm 86 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn um die Welle 87 unter dem Druck der Federantriebsklinke 101 gedreht, und infolgedessen wird das freie Ende der Federantriebsklinke 101 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn um einen Zahn des zwölfzahnigen Bolzens 92 verschoben. Der nachfolgende erhöhte Teil des Nockens 58 stellt den Antriebsarm 86 im Uhrzeigersinne zurück, so daß er wieder von dem Anker 79 des nun abgeschalteten Magneten 76 verriegelt wird. Diese Bewegung wird auf die zugeordnete Federantriebsklinke 101 übertragen, wodurch der entsprechende zwölfzahnige Bolzen um einen Zahn im Uhrzeigersinne weitergeschaltet wird. Ein Weiterrücken des zwölfzahnigen Bolzens des »8«-Zählrades um einen Zahn stellt das zugeordnete sechszahnige Element 93 so ein, daß es die entgegengesetzte Stellung der vorherigen einnimmt. Hat es zuvor eine binäre Eins registriert, so stellt es jetzt eine binäre Null dar, oder umgekehrt. Ein Federsperrelement 102, dessen eines Ende am Rahmen 20 befestigt ist und dessen anderes Ende den Bolzen 92 erfaßt, verhindert die Umdrehung des binären Zählrades 91 entgegengesetzt dem Uhrzeiger.
Ähnliche Vorrichtungen sind jedem der übrigen binären Zählräder zugeordnet. Der Antriebsarm für das »16«-Binärzählrad arbeitet mit einem entsprechenden Nocken 54 zusammen, und die Antriebsarme für die »4«-, »2«- und »!«-Binärzählräder wirken mit den Nocken 61, 65 bzw. 68 zusammen. Die Antriebsarme der »16«-, »4«-, »2«- und »!«-Binärzählräder sind normalerweise durch die Querleiste 81 des gemeinsamen Ankers 79 in derselben Weise verriegelt, wie es oben für den »8«-Arm beschrieben ist.
Jedem der fünf Antriebsarme 86 des Zählers ist ein sogenannter Übertragsprüfarm 104 (Fig. 1 und 7) zugeordnet. Fig. 7 zeigt, daß jeder Übertragsprüfarm
ren Eins (Addend) zu der binären Eins (Augend)
eine binäre Zwischensumme Null und einen Übertrag an dem entsprechenden Antriebsarm 86 durch Stifte
einer binären Eins in die binäre Stelle »4«. Der Übertrag der binären Eins und die Zwischensumme Null in der Stelle »4« werden dann zusammengerechnet und ergeben in der Endsumme eine binäre Eins. In und 106 seitlich beweglich befestigt ist. Jedoch verhindern lappenartige Verlängerungen 107 des Antriebsarms diese seitliche Bewegung, so daß in Wirklichkeit der Übertragsprüfarm nur scharnierartig an
der binären Stelle »2« ergibt die Addition einer binä- 55 dem Antriebsarm angebracht ist. Obwohl jeder Über-
ren Null (Addend) zu einer binären Eins (Augend) eine binäre Summe Eins. Damit ist die richtige Summe 13 in binär verschlüsselter Form im Zähler enthalten.
Die Einstellung der binären Zählräder 91 auf der Welle 90 in der Weise, daß sie gemäß den in der Tabelle 2 angegebenen Regeln eine binäre Eins oder Null darstellen, wird nachstehend erklärt. Fig. 6 tragsprüfarm an seinem Antriebsarm zur Drehbewegung mit diesem befestigt ist, wird er seitlich zu dem Antriebsarm durch einen Nockenfolgearm 109 mit einem entsprechenden Kerbnocken (z. B. 56 in Fig. 7 für den »8«-Übertragsprüfarm) bewegt. Ähnliche Kerbnocken 52, 59 und 63 sind für die »16«-, »4«-und »2«-Übertragsprüfarme vorgesehen. Der Nockenfolgeteil jedes Übertragsprüfarms gleitet in die Kerbe des entsprechenden Nockens und bewirkt bei jedem
und 7 zeigen die Zähleranordnung für das der binären
Stelle »8« entsprechende der Zählräder 91. DieAnord- 65 Vorsprung (Fig. 14b) eine seitliche Verschiebung des
nung umfaßt einen Antriebsarm 86 (»8«), der auf der Übertragsprüfarms. Der dem »1 «-Antriebsarm zuge-
obenerwähnten Welle 87 drehbar angebracht ist. Der ordnete Übertragsprüfarm wird nicht seitlich ge-
Antriebsarm hat ein eingekerbtes Ende, welches von schwenkt, sondern bleibt immer in der Stellung von
der Querleiste 81 des Ankers 79 verriegelt wird, wenn Fig. 1. Der Grund für diesen Unterschied in der Wir-
der Magnet 76 nicht erregt ist. Der Antriebsarm 86 70 kungsweise zwischen den »16«-, »8«-, »4«- und »2«-
Übertragsprüfarmen und dem »!«-Übertragsprüfarm wird später offenbar.
Fig. 1 zeigt jeden der Übertragsprüf arme 104 in seiner Normalstellung. Bei jedem in dieser Stellung befindlichen Arm sieht man, daß die Fläche 110 eines seitlichen Teils 111 jedes Prüfarms (mit Ausnahme des »1 «-Übertragsprüfarms) in die Ebene des sechszahnigen Elements 93 des Zählrades 91 der nächstniedrigeren binären Stelle ragt. Außerdem zeigt Fig. 1, daß eine Fläche 112 des Teils 111 jedes Arms (mit Ausnahme des »1 «-Übertragsprüfarms) in die Ebene des Prüfarms der nächstniedrigeren binären Stelle hineinragt. Die einzelnen Stellungen der Übertragsprüfarme sind in vereinfachter Form in Fig. 12 dargestellt. Wenn ein Übertragsprüf arm in seiner Normalstellung ist, prüft seine Fläche 110 das vorhergehende binäre Zählrad91 (nächstniedrigere Stelle), um festzustellen, ob eine binäre Eins in ihm registriert ist, und die Fläche 112 prüft den vorhergehenden Übertragsprüfarm. Wenn eine binäre Null in dem vorhergehenden binären Zählrad registriert ist, liegt die Fläche 110 an einem der sechs Zähne des betreffenden Elements 93 an. Infolgedessen kann sich der Antriebsarm 86 nicht frei entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn (Fig. 2) drehen, um ein Weiterrücken des zugeordeten binären Zählrades um einen Schritt zu bewirken, obwohl der Anker 79 zu dieser Zeit angezogen und das Folgeteil 86a einer Vertiefung des entsprechenden Nockens 54, 58, 61, 65 oder 68 gegenüber ist. Wenn in dem vorhergehenden binären Zählrad 91 eine binäre Eins eingeführt ist, erfaßt die Fläche 110 eine der Vertiefungen des sechszahnigen Elementes 93 des vorhergehenden binären Zählrades. Infolgedessen kann sich der Antriebsarm 86 frei bewegen und rückt das zugeordnete Zählrad in der beschriebenen Weise um einen Zahn weiter, vorausgesetzt, auch der vorhergehende Übertragsprüfarm und der zugeordnete Antriebsarm können sich bewegen. Die Wirkungsweise des »!«-Antriebsarms wird hierdurch nicht beschränkt, da der zugeordnete Übertragsprüfarm kein Zählrad der nächstniederen Stelle bzw. einen Übertragsarm zu prüfen hat.
Wenn ein Ubertragsprüfarm 104 aus seiner Normalstellung durch den Vorsprung des entsprechenden Kerbnockens nach links verschoben wird (Fig. 1), so wird die Fläche 110 aus der Ebene des binären Zählrades 91 der vorhergehenden niedrigeren Stelle herausbewegt, und die Fläche 112 wird von dem vorhergehenden Übertragsprüfarm gelöst. Jeder Übertragsprüfarm mit Ausnahme des »!«-Übertragsprüfarms wird während bestimmter Zeiten des Maschinenumlaufs verschoben, wie in Fig. 12 und 14 b angedeutet ist. Während der Indexzeiten, in denen ein Übertragsprüfarm seine verschobene Stellung innehat, wird die Betätigung des zugehörigen Antriebsarms nicht behindert. Die Art und Weise, wie die Antriebsarme und die zugeordneten Übertragsprüf arme bei der Addition arbeiten, und zwar eine binäre Stelle nach der anderen, wird am besten veranschaulicht, wenn man die Wirkung des Zählers an Hand des gewählten Beispiels 7 + 6=13 verfolgt.
Die Einführung der binär verschlüsselten DezimalzifFern in den Zähler erfolgt durch Lochkarten. Die Lochkarten sind üblicherweise in senkrechte Spalten und sechs waagerechte Zeilen eingeteilt. Die Zeilen bzw. die Zählpunkte jeder Spalte sind von unten nach oben mit /, S, 8, 4, 2 und 1 bezeichnet. Der Zählpunkt »/« dient zur Vorzeichensteuerung, während der Zählpunkt »5« in diesem Zähler keine funktionell Bedeutung hat. Eine Dezimalzahl wird in binär verschlüsselter Form durch Lochungen in der betreffenden Spalte dargestellt. Die Zahl 7 wird durch Lochen der Zählpunkte »4«, »2« und »1« erhalten. Ist der Wert »7« negativ, wird auch der Zählpunkt »/« einer S bestimmten Spalte gelocht, während bei einem positiven Wert der Zählpunkt »/« nicht gelocht wird.
Die Karten werden nacheinander mit den Zählpunkten »/« voran zwischen den Abfühlbürsten 114 (Fig. 13 b) und einer Kontaktwalze 115 in bekannter
ίο (nicht gezeigter) Weise befördert. Für jede abzufühlende Spalte ist eine Bürste vorhanden. Die Karten werden also Zeile für Zeile abgefühlt. Der Zählpunkt »/« einer Karte wird also während des letzten Teils des zweiten Indexpunktes des Zählerumlaufs abgefühlt, während die Zählpunkte »8«, »4«, »2« und »1« während, des letzten Teils der Indexpunkte Vier, Fünf, Sechs und Sieben abgefühlt werden, wie Fig. 14 a zeigt. Bei Abfühlung einer Lochung in einer Kartenspalte empfängt der Steuermagnet 76 der entsprechenden Stelle einen Impuls. Der Stromkreis verläuft von der Netzleitung 116 über einen Nockenkontakt 117, Kartenhebelkontakt 118, der beim Hindurchlaufen einer Karte zwischen den Bürsten und der Kontaktwalze geschlossen ist, gemeinsame Bürste 120, leitende Rolle 115, Abfühlbürste 114 mit dem zugeordneten Leiter 121 der betreffenden Spalte schließlich zu dem entsprechenden Steuermagneten 76. Der Nockenkontakt 117 und ähnliche Kontakte 123 bis 133 werden während bestimmter Zeiten des Zählerumlaufs (Fig. 14) durch zugehörige Nocken geschlossen, die mit der Antriebswelle 46 in passender Weise (nicht gezeigt) verbunden und synchronisiert sind.
Vor Einführung der Zahl 7 gemäß dem betrachteten Beispiel 7 + 6=13 soll der Zähler auf Null zurückgestellt sein. Während die »Sieben«-Karte sich zwischen der Kontaktwalze 115 und den Bürsten 114 bewegt, bewirkt diie Abfühlung der »4 «-Lochung im letzten Teil des fünften Indexpunktes eine Impulsgabe an den Steuermagneten 76 der Einerstelle. Durch die Erregung des Magneten 76 werden die »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme des Zählers entriegelt. Zu dieser Zeit sind die Vertiefungen der Nocken 54, 58 und 61 neben den Folgeteilen 86 α der »16«-, »8«- und »4«-Antriebsarme, jedoch wird die Hin- und
4S Herbewegung der »16«- und »8«-Antriebsarme verhindert, da ihre Übertragsprüfarme in der Normalstellung sind und binäre Nullen in den vorhergehenden Zählerelementen vorfinden. Der »4«-Antriebsarm wird jedoch durch seinen Betätigungsnocken 61 hin- und herbewegt, da der zugeordnete »4«-Übertragsprüfarm zu dieser Zeit gemäß Fig. 12 (»4«- Addierzeit) verschoben ist und daher die Bewegung des Antriebsarmes nicht verhindert. Die Hin- und Herbewegung des »4«-Antriebsarms bewirkt ein Weiterrücken des zugeordneten »4«-Zählrades um einen Zahn von der eine binäre Null anzeigenden in die eine binäre Eins anzeigende Stellung.
Durch die Abfühlung der »2«-Lochung in der Karte während des letzten Teils des sechsten Indexpunktes empfängt der Steuermagnet 76 wieder einen Impuls und entriegelt die fünf Antriebsarme. Jetzt sind die Vertiefungen in den Nocken 54, 58, 61 und 65 neben dem Folgeteil 86a der »16«-, »8«-, »4«- und »2«- Antriebsarme, jedoch kann jetzt nur der »2«-Antriebsarm hin- und herbewegt werden. Gemäß Fig. 12 wird der »2«-Übertragsarm zu dieser Zeit (»2«-Addierzeit) so verschoben, daß seine Fläche 110 aus der Ebene des »1 «-Binärzählrades heraus und seine Fläche 112 von dem »1 «-Übertragsarm gelöst ist. Daher ist die Bewegung des »2«-Antriebsarms 86 nicht behindert.
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nicht die Bewegung des »8«-Antriebsarms, da der »4«-Antriebsarm und der zugehörige Übertragsprüfarm gleichzeitig hin- und herbewegt werden. Der »16«-Antriebsarm kann sich nicht bewegen, weil sein Übertragsprüfarm in der Normalstellung ist und eine binäre Null zu Beginn der »4«-Addierzeit in dem »8«-Zählrad vorfindet. Durch Betätigung des »4«-Antriebsarms wird das entsprechende Zählrad um einen Zahn weitergeschaltet, und da es vorher eine binäre
g g gg
»8«-Antriebsarms wird eine binäre Eins in dem zugeordneten »8 «-Zählrad registriert, da dieses vorher eine binäre Null enthielt.
Die Abfühlung der »2«-Lochung in der zweiten Lochkarte im letzten Teil des sechsten Indexpunktes erzeugt wiederum einen Impuls an dem Steuermagneten 76 der Einer-Stelle. Infolgedessen werden die »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme wieder
Eine Hin- und Herbewegung der »16«-, »8«- und »4«- Antriebsarme ist dagegen nicht möglich, weil ihre Übertragsprüfarme in ihrer Normalstellung sind, in der der »4«-Übertragsprüfarm eine binäre Null im »2«-Binärzählrad zu Beginn der »2«-Addierzeit findet, während der »16«-Übertragsprüfarm eine binäre Null im »8«-Binärzählrad findet und der »8«-Übertragsprüfarm, obwohl er eine binäre Eins im »4«- Binärzählrad vorfindet, gegen Bewegung gesperrt ist
durch Zusammenwirken seiner Fläche 112 mit dem io Eins registriert hatte, wird es jetzt in seine binäre »4«-Übertragsprüfarm. Die Hin- und Herbewegung Null-Stellung bewegt. Durch die Betätigung des
des »2«-Antriebsarms bewirkt ein Weiterrücken des entsprechenden »2«~Zählrades um einen Zahn von einer binären Null- in eine binäre Eins-Stellung.
Durch die Abfühlung der »1 «-Lochung in der Karte
im letzten Teil des siebten Indexpunktes wird wieder ein Impuls an den Steuermagneten 76 angelegt, und die fünf Antriebsarme werden entriegelt. Zu dieser Zeit befinden sich die Vertiefungen in den Nocken
54, 58, 61, 65 und 68 neben den Folgeteilen 86 a der 20 entriegelt. Zu dieser Zeit stehen die Kerben in den zugeordneten »16«-, »8«-, »4«-, »2«-und »!«-Antriebs- Nocken 54, 58, 61 und 65 neben dem Folgeteil 86 a der arme, jedoch kann nur der »1«-Antriebsarm zu dieser »16«-, »8«-, »4«- und »2«-Antriebsarme, jedoch kön-
Zeit hin- und herbewegt werden. Da der »1«-Über- nen nur die Arme »4« und »2« hin- und herbewegt tragsprüfarm 104 nicht in seiner Bewegung gehindert werden. Der »2«-Übertragsprüfarm wird gemäß wird, besteht kein Hindernis für die Hin- und Her- 25 Fig. 12 (»2«-Addierzeit) verschoben, so daß die Bebewegung des »1 «-Antriebsarms 86. Die Hin- und wegung des »2«-Antriebsarms nicht behindert ist. Der Herbewegung aller Antriebsarme höherer binärer »4«-Übertragsprüfarm ist in seiner Normalstellung. Stellen ist dagegen verhindert, wie Fig. 12 zeigt (»1«- jedoch ist eine Bewegung des zugeordneten »4«-An-Addierzeit). Die »16«-, »8«-, »4«- und »2«-Übertrags- triebsarms möglich, da er eine binäre Eins zu Beginn prüf arme befinden sich jetzt in ihrer Normalstellung. 30 der »2«-Addierzeit in dem »2«-Zählrad vorfindet. Der Eine Bewegung des »2«-Übertragsprüfarms wird ver- »8«-Übertragsprüfarm steht zur »2«-Addierzeit in hindert, da er eine binäre Null zu Beginn der »1«- seiner Normalstellung, und da er eine binäre Null in Addierzeit in dem »1 «-Binärzählrad vorfindet. Wenn dem »4«-Zählrad vorfindet, wird die Bewegung des der »2«-Ubertragsprüfarm gegen Bewegung gesperrt »8«-Antriebsarms verhindert. Dann ist auch die Beist und der Übertragsprüfarm jeder folgenden höhe- 35 wegung des »16«-Antriebsarms durch das Zusammenren Stelle mit seiner Fläche 112 an dem Übertrags- wirken der Fläche 112 des zugeordneten Übertragsprüfarm der vorhergehenden niedrigeren Stelle an- prüfarms mit dem »8«-Übertragsprüfarm verhindert, liegt, wird auch die Bewegung der »16«-, »8«- und Die Hin- und Herbewegung des »2«-Antriebsarms »4«-Antriebsarme verhindert. Durch die Hin- und schaltet das zugeordnete »2«-Zählrad in eine Stellung, Herbewegung des »1 «-Antriebsarms wird das »1«- 40 die eine binäre Null anzeigt, da es vorher eine binäre Binärzählrad um einen Zahn weitergeschaltet von der Eins enthielt. Die Schwenkung des »4«-Antriebsarms binären Null- in die binäre Eins-Stellung.
Infolge der oben beschriebenen Operationen steht am Ende des Einführungsumlaufs eine binäre Eins in den »4«-, »2«- und »!«-Binärzählrädern, und daher ist der gewünschte Dezimalwert 7 in binär verschlüsseiter Form in den Zähler eingeführt worden. Während der übrigen Indexpunkte dieses Zählerumlaufs
werden noch verschiedene andere Operationen durch- p
geführt, die aber zunächst außer acht bleiben sollen, so übrigen Indexpunkte dieses Zählerumlaufs
Die zweite Lochkarte enthält in binär verschlüssel- jedoch werden sie jetzt außer acht gelassen, ter Form den Dezimalwert 6. Die Abfühlung der »4«- Die aufeinanderfolgende Entnahme der im Zähler
Lochung während des letzten Teils des fünften Index- enthaltenen Zahlenangaben wird reihenweise durch punktes des zweiten Zählerumlaufs erzeugt also einen die obenerwähnten binaren Entnahmearme 97 bewirkt. Impuls für den Steuermagneten 76 der betreffenden 55 Insgesamt sind fünf Entnahmearme vorhanden, und Stelle. Die Erregung des Magneten 76 entriegelt die zwar einer für jedes binäre Zählrad. Fig. 4 und 5 zei- »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme der gen den dem »2«-BinärzähIrad 91 zugeordneten Einer-Stelle. Zu dieser Zeit befinden sich die Kerben »2«-Entnahmearm 97. Der Arm ist drehbar auf die der Nocken 54, 58 und 61 neben dem Folgeteil 86 α Welle 87 gesetzt und enthält ein gegabeltes Ende, desder »16«-, »8«- und »4«-Antriebsarme 86, jedoch wer- 60 sen unterer Teil 135 mit dem Nocken 64 zusammenden nur der »8«- und der »4«-Antriebsarm hin- und arbeitet. Der obere Teil 136 der Gabel enthält den herbewegt. Der »4«-Antriebsarm kann hin- und her- obenerwähnten seitlichen Lappen 96, der in die Ebene bewegt werden, weil der zugeordnete »4«-Übertrags- des sechszahnigen Elementes 93 des »2«-Binärzählprüfarm zur »4«-Addierzeit verschoben wird (Fig. 12). rades hineinragt. Am anderen Ende des Arms 97 ist Auch der »8«-Antriebsarm kann hin- und herbewegt 65 ein Isolierelement 42 befestigt, welches mit der Feder werden, obwohl sein Übertragsprüfarm in der Nor- 40 des obenerwähnten Schalters 32 verbunden ist. Die malstellung ist, da er eine binäre Eins im »4«-Binär- Spannung der Feder 40 versucht den Entnahmearm zählrad zu Beginn der »4«-Addierzeit vorfindet. Das 97 ständig im Uhrzeigersinne zu drehen (Fig. 4 Zusammenwirken der Fläche 112 des »8«-Übertrags- und 5), um den FoIgeteiI135 in Berührung mit dem prüfarms mit dem, »4«-Übertragsprüfarm verhindert 70 Nocken 64 zu halten. Der Nocken 64 enthält zwei
schaltet das zugeordnete »4«-Zählrad in die eine binäre Eins darstellende Stellung weiter, da es vorher eine binäre Null registrierte.
Am Ende der obenerwähnten Arbeitsvorgänge enthält der Zähler eine binäre Eins in den »8«-, »4«- und »!«-Binärzählrädern, und damit hat man die richtige Summe 13 in binär verschlüsselter Form erhalten. Verschiedene andere Operationen finden während der
statt,
Kerben oder Vertiefungen (Fig. 4, 5 und 14 b), deren erste von dem Folgeteil 135 des Arms im sechsten Indexpunkt und deren zweite von dem Folgeteil im zehnten Indexpunkt erfaßt wird. Wenn der Folgeteil 135 des Arms 97 die Erhöhung des Nockens 64 berührt, wird der Arm auf der Welle 87 so verdreht, daß die Feder 40 den entsprechenden Kontakt 38 schließt. Wenn eine Vertiefung des Nockens abgefühlt wird, wird der Arm auf der Welle 87 durch die Spannung des Umschaltelementes im Uhrzeigersinne geschwenkt. Während dieser Schwenkung des Arms 97 prüft der umgebogene Lappen 96 das sechszahnige Element 93, um zu bestimmen, ob eine binäre Eins oder eine binäre Null darin registriert ist. Bei Abfühlung einer Vertiefung, die das Vorhandensein einer binären Eins in dem Zählrad anzeigt, kann sich der Arm 97 im Uhrzeigersinne genügend weit drehen, bis die Feder 40 umschaltet und den Kontakt 39 berührt. Erfaßt der Lappen 96 einen Zahn des Elementes 93, so wird die Bewegung des Arms 97 gestoppt, so daß die Feder 40 weiterhin den Kontakt 38 berührt. Wenn die Feder 40 umschaltet und den Kontakt 39 infolge einer Abfühlung einer binären Eins in dem entsprechenden Zählrad berührt, wird ein Entnahmestromkreis geschlossen, wie noch beschrieben wird.
Ähnliche Entnahmearme sind für die Zählräder »16«, »8«, »4« und »1« vorgesehen. Der »16«-Entnahmearm wird durch den Nocken 53 betätigt und steuert den Schalter 26; der »8«-B,inärentnahmearm wird von dem Nocken 57 betätigt und steuert den Schalter 28; der »4«-Binärentnahmearm wird von dem Nocken 60 betätigt und steuert den Schalter 30; und der »1 «-Binärentnahmearm wird von dem Nocken 67 betätigt und steuert den Schalter 33. Fig. 14b zeigt, daß die ersten Vertiefungen in den Nocken 57, 60, 64 und 67 der Reihe nach entsprechend den Indexpunkten von den Folgeteilen ihrer Binär entnahmearme erfaßt werden. Infolgedessen erfolgt die Entnahme aus den »8«-, »4«-, »2«- und »!«-Binärzählrädern in der gleichen Reihenfolge, in der die Einführung in den Zähler erfolgt.
Fig. 2, 3 und 5 zeigen, daß sich quer über die oberen gegabelten Teile 136 der fünf binären Entnahmearme ein sogenannter »15 «-Übertragsprüf bügel 138 erstreckt. Dieser ist drehbar auf die Welle 87 gesetzt (Fig. 3) und enthält ein Folgeteil 139 an einem Ende, der mit dem Nocken 69 zusammenwirkt. Das andere Ende des Bügels 138 ist mit der Feder 40 des Schalters 29 verbunden. Die Feder 40 spannt den Bügel 138 auf der Welle 87 im Uhrzeigersinne (Fig. 2) und hält ihn in Berührung mit den »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Entnahmearmen 97. Zwischen dem »16«-Entnahmearm 97 und dem »15 «-Bügel 138 besteht keine Berührung infolge einer Aussparung 140 in dem Bügel 138.
Während des letzten Teils des zehnten Indexpunktes des Zählerumlaufs gelangen die Folgeteile 135 jedes der »8«-, »4«-, »2«- und »!«-Entnahmearme 97 gleichzeitig in Vertiefungen in den Nocken 57, 60, 64 und 67. Gleichzeitig befindet sich eine Vertiefung im Nocken 69 neben dem Folgeteil 139 des »15«-übertragsprüfbügels 138. Wenn zu dieser Zeit eine binäre Eins in allen Zählrädern »8«, »4«, »2« und »1« registriert ist, welches die binäre Darstellung für die Dezimalzahl 15 ist, kann infolge der gleichzeitigen Schwenkung der vier Entnahmearme im Uhrzeigersinne der Bügel 138 unter dem Druck der zugeordneten Feder 40 im Uhrzeigersinne geschwenkt werden. Falls sich eine Vertiefung im Nocken 69 neben dem Folgeteil 139 des »15 «-Übertragsprüfbügels befindet, schwenkt der Bügel weiter im Uhrzeigersinne, bis die Feder 40 das Kontaktelement 39 berührt. Hierdurch wird ein sogenannter »15«-Übertragsp ruf Stromkreis vorbereitet. Der »15«- Übertragsprüfstromkreis entspricht dem Neunerkontrollstromkreifi in einem Dezimalzähler und bewirkt einen Übertrag durch die nächsthöhere Stelle hindurch, falls diese bereits auf dem Wert 15 steht. Fig. 8 und 9 zeigen den Schalter 31, der auch als ίο Nr. 1-Programmschalter bezeichnet wird!. Die Vorrichtung besteht aus dem Folgeteil 142, das drehbar auf Welle 87 sitzt und mit dem Nocken 62 zusammenwirkt. Der Folgeteil 142 wird durch die Feder 40 des Schalters 31 ständig im Uhrzeigersinne gespannt (Fig. 8) und berührt daher ständig den Nocken 62. Gelangt der Folgearm 142 in eine Vertiefung im Nocken, dann dreht sich ersterer im Uhrzeigersinne um die Welle 87, und die Feder 40 schaltet vom Kontakt 38 auf Kontakt 39 um. Hierdurch wird ein Programmstromkreis auf noch zu erklärende Weise geschlossen. In entsprechender Weise wird von dem Nocken 55 der Schalter 27 betätigt, der auch als Nr. 2-Programmschalter bezeichnet wird.
Fig. 10 und 11 zeigen die Arbeitsweise des sogenannten Eingangssteuerschalters 34. Die Anordnung enthält einen dreiarmigen Hebel 143, der drehbar auf Welle 87 sitzt und ein Isolierelement 42 auf einem Arm trägt, durch welches er von der zugeordneten Feder 40 des Schalters 34 bewegt wird. Der zweite Arm 144 des Hebels 143 wird von dem obenerwähnten Nocken 71 betätigt. Der dritte Arm 145 des Hebels ist eingekerbt und verriegelt vermittels eines vorstehenden Lappens 147 ein Sperrelement 148, wie es in Fig. 10 und 11 gezeigt ist. Das Element 148 dreht sich um Welle 90 und ist durch eine Feder 149 zwischen dem Element 148 und einem Folgearm 150 ständig entgegen dem Uhrzeigersinne gespannt (Fig. 10). Der Folgearm 150 sitzt auf Welle 87 und wirkt mit dem Nocken 72 zusammen, wenn derSteuermagnet 76 erregt ist. Der Folgearm 150 hat ein eingekerbtes Endstück, welches von der Querleiste 81 des Ankers 79 verriegelt wird, wenn der Magnet 76 nicht erregt ist. Außerdem hat der Folgearm 150 einen weiteren Arm 151, der sich unterhalb eines seitlichen Lappens 153 des Verriegelungselementes 148 erstreckt. Wenn letzteres den Hebel 143 verriegelt, wie aus Fig. 10 und 11 ersichtlich ist, bleibt die Feder 40 des entsprechenden^ Schalters 34 in Berührung mit dem zugehörigen Kontakt 38.
Wenn der Magnet 76 einen Impuls empfängt, entriegelt der Anker 79 den Folgearm 150. Falls sich zu dieser Zeit eine Vertiefung des Nockens 72 unter dem Folgearm 150 befindet, kann sich infolge der Feder 149 der Folgearm 150 frei entgegengesetzt dem Uhrzeiger drehen (Fig. 10). Dabei erfaßt sein Arm 151 den Lappen 153 des Verriegelungselementes 148 und dreht dieses im Uhrzeigersinne gegen die Spannung der Feder 149. Die Umdrehung des Verriegelungselementes 148 entriegelt den dreiarmigen Hebel 143, so daß dessen zweiter Arm 144 in eine Vertiefung des Nockens 71 einfallen kann und der Hebel 143 sich durch die Spannung der Feder 40 des Schalters 34 im Uhrzeigersinne dreht (Fig. 10), bis die Feder 40 umschaltet und den Anschluß 37 mit dem Kontakt 39 verbindet. Wird ein erhöhter Teil des Nockens 72 von dem Folgearm 150 erfaßt, so dreht sich dieses im Uhrzeigersinne zurück und wird wieder vom Anker des jetzt nicht erregten Magneten 76 verriegelt. Die Rückstellung des Folgearms 150 beeinflußt jedoch 7a nicht die Stellung des dreiarmigen Hebels 143. Er-
faßt eine Erhöhung des Nockens 71 den dritten Arm 144 des Hebels 143, so wird dieser entgegengesetzt dem Uhrzeiger zurückgestellt, und die Kontaktfeder 40 kehrt in ihre Ausgangsstellung zurück und berührt den Kontakt 38. Bei dieser Rückstellung des Hebeis 143 löst sich der Lappen 147 des Verriegelungselementes 148 von dem Ende des dritten Arms 145, und das Element 148 verriegelt erneut den Hebel 143 in der Stellung gemäß Fig. 11.
Wie Fig. 14 a zeigt, befindet sich die Vertiefung des Nockens 72 im zweiten Indexpunkt an dem Folgestück 150, während die Vertiefung des Nockens 71 von der Mitte des zweiten Indexpunktes bis zum Anfang des sechzehnten Indexpunktes am Arm 144 des Hebels 143 ist. Empfängt der Magnet 76 während des zweiten Indexpunktes einen Impuls, so schaltet daher der Schalter 34 aus der in Fig. 10 gezeigten Stellung in der beschriebenen Weise um und bleibt umgeschaltet, bis der erhöhte Teil des Nockens 71 wieder den dreiarmigen Hebel 143 verriegelt, was während des sechzehnten Indexpunktes erfolgt.
In entsprechender Weise wird der sogenannte Löschsteuerschalter 35 geschaltet. Der Nocken 74 betätigt den Folgearm dieses Schalters, während der Nocken 73 den zugeordneten dreiarmigen Hebel betätigt. Fig. 14 a zeigt, daß die Vertiefungen der Nocken 73 und 74 so angeordnet sind, daß bei Anlegung eines Impulses an den Magneten 76 während des letzten Teils des ersten Indexpunktes der Schalter 35 umTabelle schaltet und in dieser Stellung bleibt bis zum Beginn des achten Indexpunktes. Außerdem überschneiden sich die Vertiefungen in den Nocken 71, 72, 73 und 74 genügend, so daß die Impulsgabe an den Magneten 76 während des letzten Teils des ersten Indexpunktes die Umschaltung beider Schalter 34 und 35 bewirkt, während die Impulsgabe an den Magneten 76 während des letzten Teils des zweiten Indexpunktes allein, also nicht im ersten Indexpunkt, die Umschaltung nur des Schalters 34 bewirkt. Der Zweck dieser Arbeitsweise ergibt sich später bei der Beschreibung der Stromkreise.
Stromkreise
Die Fig. 13 a und 13 b zeigen den Schaltplan einer dreistelligen Zähleranordnung, bei der also drei Zähler in Kaskade geschaltet sind. Die Arbeitsweise sei an Hand eines Rechenbeispiels verfolgt. Es wird angenommen, daß die Zähler vor der Rechenoperation auf Null stehen. Bei dem Rechenbeispiel handelt es sich um die Addition der Dezimalzahlen 7 und 6, die die Summe+13 ergibt. Der Wert 7 ist in einer ersten Lochkarte in binär verschlüsselter Form dargestellt, und dieseKarte wird während des ersten Maschinenttmlaufs abgefühlt. Der Wert 6 ist in einer zweiten, Lochkarte ebenfalls in binär verschlüsselter Form dargestellt, und diese Karte wird während des zweiten Maschinenumlaufs abgefühlt. Die Arbeitsweise der Maschine ist in der Tabelle 4 schematisch dargestellt. Ferner wird die Arbeitsweise im einzelnen beschrieben.
Hunderter-Stelle Zehner-Stelle
Einer-Stelle
Binäre Stellen
Zähler zu Beginn des ersten
Maschinenumlaufs
+ 7-Karteneinfühning
Zähler nach der + 7-Karten-
einführung
+6-Zusatzeinführung
Zähler nach der +6-Zusatz-
einführung
Zähler nach dem Dezimalübertrag
+ 10-Korrektureinführung
Zähler nach der + 10-Korrektureinführung
Zähler nach der 16-Löschung
Zähler zeigt am Ende des ersten
Umlaufs 7 in binärer Form an... Zähler zu Beginn des zweiten
Maschinenumlaufs
+6-Kartenemf ührung
Zähler nach der +6-Karten-
einführung
+6-Zusatzeinführung
Zähler nach der +6-Zusatz-
einführung
Dezimalübertrag
Zähler nach dem Dezimalübertrag..
+ 10-Korrektureinführung
Zähler nach der + 10-Korrektureinführung ■.
Zähler nach der 16-Löschung
Zähler zeigt am Ende des zweiten Umlaufs 13 in binärer Form an
»16«· »8« »4t« »2« »i« 0 0 0 0 0
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0OL
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OLLOL OLLOL OLOLO
0 0 L L L 0 0 L L L
0 0 L L L
0 0 L L L 0 0 L L 0
Umlauf Nr. 1
(Operation + 7 zur Erlangung der
Summe + 7)
0 L L 0 L
0 0 L L 0
L 0 0 L L
L 0 0 L L
0 0 0 0 0
LOOLL 0 0 0 L L
0 0 0 L L
Umlauf Nr. 2
(Operation + 6 zur Erlangung der
Summe + 13)
Erster Maschinenumlauf
Im zweiten Indexpunkt des ersten Maschinenumlaufs wird durch Schließen eines Nockenkontaktes 123 ein Stromkreis von der Netzleitung 116 über den jetzt geschlossenen Nockenkontakt 123, einen Trenngleichrichter 154, einen Leiter 155, die normalerweise geschlossene Seite des Eingangssteuerschalters 34 aller drei Dezimalstellen und über die Magneten 76 zur Erde gebildet. Die kurzzeitige Erregung der Steuermagnete 76 bewirkt die Umschaltung der zugehörigen Eingangssteuerschalter 34 in der beschriebenen Weise. Jeder Schalter 34 bleibt bis zum Beginn des sechzehnten Indexpunktes umgeschaltet, wo er durch den Nocken 71 in der bereits erklärten Weise zurückgestellt wird.
Wenn sich die »4«-Lochung der ersten Karte im letzten Teil des fünften Indexpunktes an der Abfühlstation vorbeibewegt, entsteht ein Stromkreis von der Netzleitung 116 über den jetzt geschlossenen Nockenkontakt 117, den jetzt geschlossenen Kartenhebelkontakt 118, die gemeinsame Bürste 120, die Kontaktwalze 115, die »Einer«-Bürste 114, den Leiter 121, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Löschsteuerschalters 35, die normalerweise offene Seite des entsprechenden Nr. 1-Programmschalters 31, jetzt gemäß Fig. 14a geschlossen, den entsprechenden umgeschalteten Eingangssteuerschalter 34 und den entsprechenden Steuermagneten 76 zur Erde. Die Erregung des »Einer«-Magneten 76 entriegelt die Antriebsarme 86 für die Binärstellen »16«, »8«, »4«, »2-< und »1«. Zu dieser Zeit wird der »4«-Übertragsprüfarm 104 gemäß Fig. 12 und 14b verschoben, und da sich eine Vertiefung des Nockens 61 neben dem »4«-Antriebsarm86 befindet, wird dieser Antriebsarm wirksam, und eine binäre Eins wird in die »4«~Binärstelle der dezimalen Einer-Stelle eingeführt.
Die »2«-Lochung der ersten Karte wird während des letzten Teils des sechsten Indexpunktes abgefühlt, und es entsteht in gleicher Weise wie oben beschrieben ein Stromkreis, und wieder gelangt ein Impuls an den Steuermagneten 76 der Einer-Stelle. Dadurch werden die »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme wieder entriegelt. Wie oben erklärt, wird jetzt jedoch nur der »2 «-Antriebsarm wirksam, und eine binäre Eins wird in die »2«-Binärstelle eingeführt.
Bei der Abfühlung der »1 «-Lochung der ersten Karte im letzten Teil des siebenten Indexpunktes entsteht ein Stromkreis, wie oben beschrieben, und der Steuermagnet 76 der Einer-Stelle empfängt wieder einen Impuls. Dadurch werden wieder die »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme entriegelt. Jetzt wird jedoch nur der »1 «-Antriebsarm wirksam, und eine binäre Eins wird in die »1«-Binärstelle eingeführt.
Am Ende der Karteneinführung im ersten Maschinenumlauf steht in dem der dezimalen Einer-Stelle zugeordneten Zähler eine binäreEins in den »4«-, »2«- und »1 «-Binärzählrädern 91. Der Zähler stellt daher den Dezimalwert 7 in binärer Form dar.
Im achten und neunten Indexpunkt des Maschinenumlaufs wird ein zusätzlicher Dezimalwert +6 in binär verschlüsselter Form in den Zähler jeder Dezimalstelle eingeführt. Diese Einführung dient zur Feststellung, ob die in einer Dezimalstelle stehende Zahl größer als 9 ist. In diesem Falle erzwingt die Addition von +6 einen Übertrag in das »16«-Binärzählrad 91. Dieser 16-Übertrag bewirkt in noch zu erklärender Weise einen Übertrag in die nächsthöhere Dezimalstelle.
Diese +6-Zusatzeinführung wirkt folgendermaßen: Während des letzten Teils des achten Indexpunktes wird durch kurzzeitiges Schließen eines Nockenkontaktes 133 ein Stromkreis von der Netzleitung 116, über den Nockenkontakt 133, Leiter 156, die normalerweise geschlossene Seite eines Kontaktes R158c eines Relais R 158, Leiter 159, die normalerweise geschlossene Seite eines Kontaktes R 161 b eines Relais 2? 161, Leiter 162, die normalerweise geschlossene Seite des »16«-Entnahmeschalters 26 jeder Dezimalstelle, die normalerweise geschlossene Seite des zugeordneten Nr^-Programmschalters 27, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Nr.l-Programmschalters 31, die normalerweise offene Seite des entsprechenden Eingangssteuerschalters 34 und den entsprechenden Steuermagneten 76 zur Erde geschlossen. Die kurzzeitige Erregung der Magneten 76 aller drei Stellen entriegelt die zugeordneten »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme 86.
Fig. 12 und 14b zeigen, daß zu dieser Zeit der »4«-Übertragsprüfarm 104 aller Stellen verschoben wird, und gleichzeitig befindet sich eine Vertiefung im Nocken 61 neben dem »4«-Antriebsarm 86. Daher wird der »4«-Antriebsarm jeder Stelle wirksam, und in der dezimalen Zehner- und Hunderter-Stelle tritt eine binäre Eins in der entsprechenden »4«-Binärstelle in der oben beschriebenen Weise auf. In der dezimalen Einer-Stelle gestattet die Betätigung des »4«-Antriebsarms auch die Bewegung des zugeordneten »8«-Antriebsarms, weil erstens jetzt eine Einkerbung im Nocken 58 sich neben dem »8«-Antriebsarm befindet, weil zweitens die Fläche 110 des zugeordneten nicht verschobenen »8«-Übertragsprüfarms 104 eine Vertiefung in dem »4«-Binärzählrad vorfindet, da vorher während der Karteneinführung eine binäre Eins eingeführt wurde und weil drittens das Anliegen der Fläche 112 des »8«-Übertragsprüfarms an dem »4«-Übertragsprüfarm ohne Wirkung ist, da sich der »4«-Übertragsprüfarm mit dem zugeordneten »4«-Antriebsarm dreht. Durch die Betätigung des »8«-Antriebsarms wird eine binäre Eins im »8«-Zählrad registriert, während durch die Betätigung des »4«-Antriebsarms das »4«-Zählrad aus einer binären Eins-Anzeige in eine binäre Null-Anzeige weitergeschaltet wird.
Im letzten Teil des neunten Indexpunktes des ersten Maschinenumlaufs schließt der Nockenkontakt 133 und gibt einen Impuls an den Steuermagneten 76 aller drei Dezimalstellen über den oben beschriebenen Stromkreis. Während der Erregungszeit der Magnete 76 werden die entsprechenden »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme 86 entriegelt. Gemäß Fig. 12 und 14b ist jetzt der »2«-Übertragsprüfarm 104 jedes Zählers verschoben, und gleichzeitig befindet sich eine Vertiefung im Nocken 65 neben dem »2«-Antriebsarm, so daß dieser bewegt wird. Hierdurch wird in der dezimalen Zehner- und Hunderter-Stelle eine binäre Eins in der beschriebenen Weise in dem entsprechenden »2«-Binärzählrad registriert. In der dezimalen Einerstelle wird durch die Betätigung des »2«-Antriebsarms der »4«-Antriebsarm wirksam, und zwar weil erstens eine Vertiefung im Nocken 61 sich neben dem »4«-Antriebsarm befindet, weil zweitens die Fläche 110 des zugeordneten nicht verschobenen »4«-Übertragsprüfarms 104 eine Vertiefung in dem »2«-Binärzählrad vorfindet, da vorher während der Einführung des Zusatzwertes »4« eine binäre Eins registriert wurde, und weil drittens das Anliegen der Fläche 112 des »4«-Übertragsprüfarms an dem »2«- Übertragsprüfarm ohne Wirkung bleibt, da der »2«- Übertragsprüfarm sich frei mit dem zugeordneten »2«~Antriebsarm 86 drehen kann. Durch die Betäti-
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gung des »4«-Antriebsarms wird eine binäre Eins in Im letzten Teil des dreizehnten Indexpunktes wird
dem »4«-Zählrad registriert, während durch die Be- der Nockenkontakt 133 wieder kurzzeitig geschlossen tätigung des »2«-Antriebsarms das »2«-Zählrad aus und ein Stromkreis über die normalerweise geschloseiner binären Eins-Anzeige in eine binäre NuIl-An- sene Seite des »16«-Entnahmeschalters 26 in jeder zeige weitergeschaltet wird. 5 Stelle errichtet, um wieder einen Impuls an den
Schließlich steht der Wert 6 in binär verschlüsselter Steuermagneten 76 anzulegen. Durch die Erregung Form in den Zehner- und Hunderter-Stellen, während des Steuermagneten 76 werden wiederum die entder Wert 13 in binär verschlüsselter Form in der sprechenden »16«-, »8«-, »4«-, »2«-und »!«-Antriebs-Einer-Stelle steht. Da kein binärer Übertrag in das arme 86 entriegelt. Gemäß Fig. 14b ist jetzt der »2«- 16-Zählrad stattfindet, bedeutet dies, daß die in jeder io Übertragsprüfarm 104 jedes Zählers verschoben, und Dezimalstelle vor der+6-Zusatzoperation dargestellte eine Einkerbung im Nocken 65 befindet sich neben Zahl gleich oder kleiner als die Zahl 9 war. Daher ist dem zugeordneten »2 «-Antriebsarm 86, wodurch in keiner Stelle ein Dezimalübertrag erforderlich. dieser wirksam wird. Fig. 14b zeigt außerdem, daß Dieser Vorgang wird elektrisch wie folgt bestimmt: Einkerbungen in den Nocken 58 und 61 auch neben Während des letzten Teils des zehnten Indexpunktes 15 den »8«- und »4«-Antriebsarmen jeder Stelle stehen, wird durch Schließen eines Nockenkontaktes 131 Da eine binäre Eins in den »8«-, »4«- und »2«-Zählein Stromkreis von der Netzleitung 116 über den rädern der dezimalen Zehner- und Hunderter-Stellen Nockenkontakt 131, die normalerweise geschlossene steht, werden durch die Betätigung des »2«-Antriebs-Seite eines Kontaktes R 158 b des Relais R 158, einen arms auch die zugeordneten »8«- und »4«-Antriebs-Leiter 160 zu der normalerweise offenen Seite des ao arme wirksam, und in den Zehner- und Hunderter- »16«-Entnahmeschalters 26 jeder dezimalen Zähler- Stellen werden die entsprechenden Bmärzählräder von stelle gebildet. Da in keiner Stelle ein 16-Übertrag er- einer binären Eins- in eine binäre Null-Stellung weiterfolgte, endet hier der Dezimalübertragsstromkreis. geschaltet. Diese Stellen sind also in die gewünschte Daher steht am Ende der Dezimalübertragszeit immer Dezimal-Nulldarstellung zurückgestellt worden. Durch noch eine 6 in den Zehner- und Hunderter-Stellen und as die Betätigung des »2«-Antriebsarms der dezimalen eine 13 in der Einer-Stelle. Einer-Stelle wird das entsprechende »2«-Zählrad aus
Infolge der +6-Zusatzoperation ist jetzt jede Stelle einer binären Null- in eine binäre Eins-Anzeigedes Zählers um den Wert 6 zu hoch. Eine Sechs kann stellung weitergeschaltet. Nur der »2«-Antriebsarm durch Einführung eines Korrekturwertes+10 in jede kann in dieser Stelle wirksam werden, da der Stelle des Zählers und Verhinderung des eigentlich 30 »4«-Übertragsprüfarm anfangs eine binäre Null in dadurch bewirkten 16-Übertrags subtrahiert werden. dem »2«-Zählrad vorfindet, und infolgedessen wird Das Ergebnis der Einführung des Zusatz wertes+6 eine Betätigung des »4«-Antriebsarms und der übrigen und des Korrekturwertes +10 in jede Stelle ist also, Antriebsarme der höheren binären Stellen in ähnlicher daß der Zähler um 16 Einheiten auf seinen Ursprung- Weise verhindert, wie es oben erklärt worden ist. liehen Wert zurückgestellt wird. 35 Infolgedessen ist in der dezimalen Einer-Stelle eine
Zum Zwecke der +10-Korrektur wird während des binäre Eins in deren »4«-, »2«- und »1 «-Binärzählletzten Teils des elften Indexpunktes durch Schließen rädern registriert, d. h. der gewünschte Dezimal des Nockenkontaktes 133 folgender Stromkreis ge- wert 7 ist in binärer Form vorhanden. Während des bildet: Von Netzleitung 116 über den Nockenkontakt sechzehnten Indexpunktes wird der Eingangssteuer- 133, den Leiter 156, die normalerweise geschlossene 40 schalter 34 jeder Stelle in der beschriebenen Weise Seite des Kontaktes R 158 c des Relais R 158, den zurückgestellt. Das Ergebnis aller Vorgänge während Leiter 159, den normalerweise geschlossenen Kontakt des ersten Zählerumlaufs ist, daß die Dezimalzahl 7 j?161&, den Leiter 162, die normalerweise geschlos- jetzt in binärer Form in der dezimalen Einer-Stelle sene Seite des »16«-Entnahmeschalters26 jeder De- steht, während die dezimalen Zehner- und Hunderterzimalstelle, die normalerweise geschlossene Seite des 45 Stellen Null anzeigen,
entsprechenden Nr.2-Programmschalters 27, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Zweiter Maschinenumlauf
Nr. 1-Programmschalters 31, die normalerweise offene
Seite des entsprechenden Eingangssteuerschalters 34, Im zweiten Maschinenumlauf wird eine zweite, mit
der jetzt noch geschlossen ist, und über den ent- 50 dem Wert 6 in binär verschlüsselter Form gelochte sprechenden Steuermagneten 76 zur Erde. Die so be- Karte abgefühlt. Infolge des Schließens des Nockenwirkte Erregung aller Steuermagnete 76 entriegelt kontaktes 123 während des letzten Teils des zweiten wiederum die »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1«-An- Indexpunktes empfängt der Steuermagnet 76 jeder triebsarme 86. Stelle über denselben Stromkreis, wie oben für den
Gemäß Fig. 14b ist jetzt der »8«-Übertragsprüf- 55 ersten Umlauf beschrieben, einen Impuls. Durch die arm 104 jeder Stelle verschoben, und eine Vertiefung Impulsgabe an jeden Magneten 76 wird der zugeim Nocken 58 befindet sich neben dem zugeordneten ordnete Eingangssteuerschalter 34 umgeschaltet, wie »8«-Antriebsarm, so daß er gedreht wird. Hierdurch ebenfalls oben erklärt wurde. Jeder Schalter 34 bleibt wird im »8«-Zählrad der dezimalen Zehner- und umgeschaltet bis zum Beginn des 16. Indexpunktes, Hunderter-Stelle eine binäre Eins registriert, und das 60 w0 er durch die Erhöhung des zugeordneten Nockens zugeordnete »8«-Zählrad der dezimalen Einer-Stelle 71 zurückgestellt wird.
wird von einer binären Eins- in eine binäre NuIl-An- Bewegt sich die »4«-Lochung der zweiten Karte
zeige weitergeschaltet. Normalerweise würde diese während des letzten Teils des fünften Indexpunktes Betätigung des »8«-Antriebsarms eine gleichzeitige an der Abfühlstation vorbei, so wird ein Stromkreis Betätigung des benachbarten »16«-Antriebsarms ge- 65 in gleicher Weise errichtet, wie oben beschrieben, um statten. Fig. 14b zeigt jedoch, daß sich keine Ein- einen Impuls an den Steuermagneten 76 der Einer-Werbung im Nocken 54 neben' dem »16«-Antriebs- Stelle anzulegen. Dieser entriegelt die entsprechenden arm befindet, und infolgedessen findet keine binäre »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme 86. Übertragung in die zugeordnete »16«-Binärstelle Jetzt wird der »4«-Ubertragsprüfarm 104 verschoben, statt. 70 und da sich eine Vertiefung im Nocken 61 neben dem
»4«-Antriebsarm befindet, kann sich dieser bewegen. Hierdurch wird auch der »8«-Antriebsarm wirksam, weil erstens eine Vertiefung im Nocken 58 sich neben dem »8«-Antriebsarm befindet und weil zweitens der zugeordnete »8«-Übertragsprüfarm 104 eine binäre Eins im »4«-Zählrad 91 vorfindet. Damit wird das »4«-Zählrad aus der binären Eins- in die binäre Null-Stellung weitergeschaltet, während durch die Betätigung des »8«-Antriebsarms eine binäre Eins im »8«-Zählrad registriert wird.
Bei der Abfühlung der »2«-Lochung der zweiten Karte im letzten Teil des sechsten Indexpunktes des Umlaufs empfängt der Steuermagnet 76 der Einer-Stelle wieder einen Impuls und entriegelt die »16«-, »8«-, »4«-, »2«-und »1 «-Antriebsarme der Einer-Stelle. Jetzt wird der »2«-Übertragsprüfarm 104 verschoben, und da sich eine Vertiefung des Nockens 65 neben dem zugeordneten »2«-Antriebsarm befindet, wird dieser wirksam. Durch seine Betätigung wird auch der »4«-Antriebsarm wirksam, weil erstens jetzt eineVertiefung im Nocken 61 neben dem »4«-Antriebsarm ist und weil zweitens der zugeordnete »4«-Übertragsprüfarm 104 eine binäre Eins in dem benachbarten »2«-Zählrad 91 vorfindet. Damit wird das »2«-Zählrad aus einer binären Eins- in eine binäre Null-Anzeigestellung weitergeschaltet, und der »4«-Antriebsarm registriert eine binäre Eins im »4«-Zählrad.
Nachdem also die Dezimalzahl 6 von der zweiten Karte in den Zähler eingeführt worden ist, steht in der Einer-Stelle die Summe 13 in binärer Form, d. h., in den »8«-, »4«- und »1 «-Zählrädern steht je eine binäre Eins. Während des achten und neunten Indexpunktes dieses Umlaufs wird in jede Stelle der Ergänzungswert + 6 genauso eingeführt, wie für den ersten Umlauf beschrieben. Eine + 6-Einf ührung in die Einer-Stelle schaltet diese in der üblichen Weise weiter, so daß sie nun die Dezimalzahl 19 enthält, da eine binäre Eins in den »16«-, »2«- und »!«-Zählrädern steht. Das Vorhandensein einer binären Eins im »16«-Zählrad zeigt an, daß die Summe in der Einer-Stelle vor der +6-Ergänzung größer als 9 war, so daß ein Dezimalübertrag von der Einer- in die Zehner-Stelle stattfinden muß. Gemäß Fig. 14b werden während des zehnten Indexpunktes die Entnahmearme jeder Stelle betätigt, und es sei nachfolgend der »16«-Entnahmearm der Einer-Stelle näher betrachtet. Dieser findet eine binäre Eins in dem »16«-Zählrad vor, so daß sein zugeordneter Schalter 26 umschalten kann. Während des letzten Teils des zehnten Indexpunktes, wenn Schalter 26 noch umgeschaltet ist, errichtet der geschlossene Nockenkontakt 131 einen Stromkreis von der Netzleitung 116 über den Nockenkontakt 131, die normalerweise geschlossene Seite des Kontaktes R 158 b, den Leiter 160, die normalerweise offene, aber jetzt geschlossene Seite des »16«-Entnahmeschalters 26 der Einer-Stelle, die normalerweise offene, jetzt gemäß Fig. 14a geschlossene Seite des entsprechenden Nr.2-Programmschalters 27, den Leiter 163, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden »15«-Übertragsprüfschalters 29, den Leiterl64 und den »Zehner«-Steuermagneten 76 zur Erde. Die Impulsgabe an den Magneten 76 der Zehner-Stelle entriegelt deren »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »!«-Antriebsarme. Gemäß Fig. 14b sind die »16«-, »8«-, »4«- und »2«-Übertragsprüfarme 104 jetzt nicht verschoben, und da der »2«-Übertragsprüfarm eine Null in dem »1 «-Zählrad vorfindet (die Zehner-Stelle registriert eine 6 in binär verschlüsselter Form), sind der »2«- Antriebsarm und die zugeordneten »4«-, »8«- und »16«-Antriebsarme gesperrt, obwohl· sich benachbarte Vertiefungen in ihren entsprechenden Steuernocken befinden. Da jedoch der »1«-Übertragsprüfarm nicht gesperrt ist und da sich eine Vertiefung im Nocken 68 neben dem »1 «-Antriebsarm befindet, kann dieser wirksam werden. Hierdurch wird eine binäre Eins in dem zugeordneten »1 «-Zählrad registriert. Da die Zehner-Stelle bereits den Dezimalwert 6 in binärer Form enthielt, stellt sie jetzt den Dezimalwert 7 in binärer Form dar.
Der Zählerzustand ist jetzt so, daß die Hunderter-Stelleo, die Zehner-Stelle 7 und die Einer-Stelle 19 (eine binäre Eins je im »16«-, »2«- und »1«-Zählrad) darstellt. Die gewünschte Summe 13 (1 in der Zehnerund 3 in der Einer-Stelle) erhält man durch die Einführung des +10-Korrekturwertes in die Hunderterund Zehner-Stelle, wodurch erstere auf Null zurückgestellt und letztere in die Eins-Stellung gebracht wird, und ferner durch die Löschung der binären Eins im »16«-Zählrad der Einer-Stelle, wodurch die gewünschte Anzeige des Dezimalwertes 3 in binär verschlüsselter Form übrigbleibt. Diese Vorgänge erfolgen in nachstehend beschriebener Weise.
Der geschlossene Nockenkontakt 133 errichtet während des letzten Teils des elften Indexpunktes einen Stromkreis von der Netzleitung 116 über den Leiter 156, die normalerweise geschlossene Seite des Kontaktes R 158 c, den Leiter 159, den normalerweise geschlossenen Kontakt R 161 b, den Leiter 162, die normalerweise geschlossene Seite des »16«-Entnahmeschalters 26 der Hunderter- und Zehner-Stelle, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Nr.2-Programmschalters 27, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Nr.l-Programmschalters 31, den entsprechenden umgeschalteten Eingangssteuerschalter 34 und den entsprechenden Steuermagneten 76 zur Erde. Die Erregung der Magneten 76 der Zehner- und Hunderter-Stellen entriegelt deren »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »!«-Antriebsarme. Gemäß Fig. 14b kann jetzt nur der »8«-Antriebsarm 86 des betreffenden Zählers wirksam werden, wodurch eine binäre Eins in dem entsprechenden »8«-Zählrad registriert wird. Damit steht in der Zehner- und Hunderter-Stelle nun die Dezimalzahl 15 bzw. 14 in binär verschlüsselter Form.
Im letzten Teil des dreizehnten Indexpunktes dieses Umlaufs wird über den geschlossenen Nockenkontakt 133 wieder ein Impuls an die Steuermagneten 76 der Zehner- und Hunderter-Stellen angelegt. Wie zuvor entriegeln die erregten Magneten die »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme der zugeordneten Stellen. Gemäß Fig. 14b wird jetzt der »2«-Übertragsprüfarm 104 jeder Stelle verschoben, und eine Vertiefung im Nocken 65 befindet sich neben dem zugeordneten »2«-Antriebsarm, und dieser kann in der Zehner- und Hunderter-Stelle wirksam werden. Da sich jetzt Einkerbungen in den Nocken 58 und 61 ebenfalls neben den »8«- und »4«-Antriebsarmen jeder Stelle befinden und eine binäre Eins in den »8«-, »4«- und »2«-Zählrädern der Zehner- und Hunderter-Stelle registriert ist, werden die diesen Stellen zugeordneten »8«- und »4«-Antriebsarme in gleicher Weise, wie sie oben in bezug auf ähnliche Operationen genau erklärt worden ist, betätigt. Damit schalten die »8«-, »4«- und »2«-Antriebsarme der Zehner- und Hunderter-Stelle jedes der entsprechenden Binärzählräder aus einer binären Eins- in eine binäre Null-Stellung weiter. Am Ende dieser Operationen stellt die Hunderter-Stelle Null dar, während bei der Zehner-Stelle eine binäre Eins in dem »1 «-Zählrad bleibt und so den Dezimalwert 1 darstellt.
Gemäß Fig. 14b wird der »16«-Entnahmeschalter 26 der Einer-Stelle während des elften, zwölften und dreizehnten Indexpunktes umgeschaltet, da eine binäre Eins in dem entsprechenden Zählrad steht. Daher gelangen die + 10-Korrekturimpulse nicht in die Einer-Stelle und haben auch keine Wirkung. Während des fünfzehnten Indexpunktes wird der »16«-Entnähmearm 97 jeder Stelle wieder betätigt, um festzustellen, ob eine binäre Eins oder Null in dem entsprechenden Zählrad steht. Der »16«-Entnahmearm der Einer-Stelle findet eine binäre Eins in dem entsprechenden Zählrad vor, so daß der zugehörige »16«-Entnahmeschalter 26 wieder in der beschriebenen Weise umschaltet. Während des letzten Teils des fünfzehnten Indexpunktes errichtet der kurzzeitig geschlossene. Nockenkontakt 131 einen Stromkreis von der Netzleitung 116 über die normalerweise geschlossene Seite des Kontaktes R 158 b, den Leiter 160, den normalerweise offenen »löe-Entnahmeschalter 26 der Einer-Stelle (jetzt geschlossen), die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Nr.2-Programmschalters 27, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Nr.l-Programmschalters 31, die normalerweise offene Seite des entsprechenden Eingangssteuerschalters 34 und den entsprechenden Steuermagneten 76 zur Erde. Durch die so bewirkte Erregung des Steuermagneten 76 werden wiederum die »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »!«-Antriebsarme der Einer-Stelle entriegelt. Gemäß Fig. 14b ist zu dieser Zeit der »16«-Übertragsprüfarm 104 verschoben, und eine Vertiefung im Nocken 54 befindet sich neben dem zugeordneten »16«-Antriebsarm. Dadurch wird der »16«-Antriebsarm gedreht und das »16«-Zählrad aus einer binären Eins- in eine binäre Null-Stellung bewegt.
Am Ende des zweiten Maschinenumlaufs steht also die richtige Summe 13 im Zähler. Die Zehner-Stelle enthält den Dezimalwert 1 in binär verschlüsselter Form, und die Einer-Stelle zeigt den Dezimalwert 3 in binärer Form an.
Subtraktion
Die Subtraktion erfolgt in bekannter Weise durch Addition des Komplements. Auch bei der Subtraktion sind wie bei der Addition verschiedene Ergänzungsund Korrekturwerte zur Erzeugung des Dezimalübertrags erforderlich. Es sei folgendes Beispiel behandelt:
ίο Als Ergebnis der vorhergehenden Addition 7 + 6 steht der Dezimal wert 13 im Zähler. Wird der Wert 6 davon subtrahiert, so ergibt sich der Differenzwert 7. Dies wird erreicht durch Einführung einer dritten Lochkarte in die Maschine, in welcher der Dezimalwert 6 in binärer Form gelocht ist. Diese dritte Karte enthält außerdem ein Steuerloch »/« in der »Hunderter«-Spalte, welche einen negativen Wert in dieser Karte anzeigt.
Bei der Subtraktion einer Zahl von einer anderen durch komplementäre Addition ist es gleichgültig, welche Zahl in ihr Komplement umgewandelt wird, natürlich unter der Voraussetzung, daß auf das Vorzeichen des Resultats geachtet wird. Bei dem vorliegenden Zähler ist es vorteilhaft, den bereits im Zähler befindlichen Wert A umzukehren und dann die negative Zahl B in ihrer regulären Form einzuführen. Wenn B kleiner als A ist, muß der errechnete Differenzwert wieder umgekehrt werden, um eine reguläre Zahl zu erhalten. Wenn A kleiner als B ist, hat der erhaltene Differenzwert bereits die Form einer regulären Zahl, und eine erneute Umkehrung ist unnötig. Im gewählten Beispiel 13 (A) —6 (B) muß also der im Zahler gebildete Differenzwert wieder in die reguläre Zahl +7 umgekehrt werden. Die verschiedenen Operationen, durch die 6 von 13 subtrahiert wird, um eine Differenz von 7 zu ergeben, sind in Tabelle 5 schematisch dargestellt. Die Vorgänge werden im einzelnen näher erläutert.
Tabelle S
Hunderter-Stelle Zehner-Stelle
Einer-Stelle
Binäre Stellen
Zähler zu Beginn des dritten
Maschinenumlaufs
Zähler nach der Umkehroperation
6-Karteneinführung
Zähler nach der 6-Karteneinführung
Dezimalübertrag
Zähler nach dem Dezimalübertrag +6-Zusatzeinführung
Zähler nach der + 6-Zusatzeinführung
Zähler nach erneuter Umkehroperation
Zähler nach der 16-Löschung
Zähler zeigt am Ende des dritten
»16« »8« »4« »2« »1«
0 0
0 L
0 L
0 L
OLLLL
OLLLL
OLLLL
0 0
0 0
0 0
0 0
0 0 0 0 0
Umlaufs 7 in binärer Form an
Dritter Maschinenumlauf
Im letzten Teil des zweiten Indexpunktes des dritten Maschinenumlaufs wird die »/«-Lochung der dritten Karte abgefühlt. Dadurch entsteht ein Stromkreis von der Netzleitung 116 über Nockenkontakt 117., den Kartenhebelkontakt 118, die gemeinsame Bürste 120, die Kontaktwalze 115, die »Hunderter«-Bürste 114, 16ci »8« >A« »2« »l«
0 0 0 0 L
OLLLO
0 L L L 0
L
0 L L L L
OLLLL
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0
»16«· »8«·
»2« )Λ
0 0 0 L L
OLLOO
Q-OLLO
L 0 0 L 0
L 0 Q L 0
0 0 L L 0
LLOOO
LOLLL
0 0 L L L
0 0 L L L j
Umlauf
Nr. 3
(Operation — 6 zur Erlangung der Differenz
+7)
Leiter 121 α, die normalerweise offene Seite eines Kontaktes R 167 b eines Relais R 167, die jetzt geschlossen ist, da Relais Ä167 über Nockenkontakt 129 erregt ist (Fig. 14a), die Erregerspule eines Addend-Vorzeichenrelais R 168 zur Erde. Das erregte Relais i?168 schließt seinen normalerweise offenen Kontakt R168a und schaltet seinen Kontakt R 168 b um. Der
geschlossene Kontakt R 168 α schließt einen Stromkreis von der Netzleitung 116 über einen jetzt geschlossenen Nockenkontakt 126, Trenngleichrichter 169, Leiter 170, den Kontakt R 168 α und die Haltespule des Relais ie 168 zur Erde. Das Relais R 168 bleibt über den Nockenkontakt 126 erregt, bis dieser sich am Ende des zehnten Indexpunktes öffnet. Dann bleibt das Relais über einen Nockenkontakt 125 und einen Trenngleichrichter 171 erregt gehalten, bis sich der Nockenkontakt 125 am Ende des vierzehnten Indexpunktes öffnet.
Im letzten Teil des zweiten Indexpunktes wird über den geschlossenen Nockenkontakt 123 für einen Augenblick der Steuermagnet 76 jeder Stelle auf dem Wege über den bereits im Additionsbeispiel beschriebenen Stromkreis erregt. Die Impulsgabe an jeden Steuermagneten 76 zu dieser Zeit schaltet den entsprechenden Eingangssteuerschalter 34 in der oben beschriebenen Weise um. Jeder Schalter 34 bleibt umgeschaltet bis zum Beginn des sechszehnten Indexpunktes dieses Maschinenumlaufs, wo er durch den zugeordneten Nocken 71 zurückgestellt wird.
Zu Beginn des dritten Indexpunktes wird durch Schließen eines Nockenkontaktes 127 ein Stromkreis errichtet von der Netzleitung 116 über den Nockenkontakt 127, die normalerweise geschlossene Seite des Kontaktes R 174 b eines Relais 72174, die normalerweise offene Seite (jetzt geschlossen) des Kontaktes R 168 b, Leiter 175, die Erregerspule des Subtraktionssteuerrelais 7? 158 zur Erde. Das erregte Relais 7? 158 schließt seinen normalerweise offenen Kontakt i?158a und schaltet seine Kontakte R 158 b und 158 c um. Der geschlossene Kontakt R 158 α errichtet einen Haltekreis durch die Haltespule des Relais i?158 zur Erde. Das Relais R 158 wird über den Nockenkontakt 126 erregt gehalten, bis sich der Nockenkontakt am Ende des zehnten Indexpunktes öffnet, wonach es über den Nockenkontakt 125, Leiter 177, die normalerweise geschlossene Seite eines Kontaktes R178a eines Relais i?178 und Leiter 179 und 176 erregt gehalten wird, bis sich der Nockenkontakt 125 am Ende des vierzehnten Indexpunktes öffnet.
Am Ende des dritten Indexpunktes wird durch das Schließen des Nockenkontaktes 132 ein Stromkreis von der Netzleitung 116 über die jetzt geschlossene (normalerweise offene) Seite des Kontaktes R 158 c, den Leiter 159, den normalerweise geschlossenen Kontakt R 161 b, den Leiter 162, die normalerweise geschlossene Seite des »16«-Entnahmeschalters 26 jeder Dezimalstelle, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Nr. 2-Programmschalters 27, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Nr. 1-Programmschalters 31, die jetzt geschlossene (normalerweise offene) Seite des entsprechenden Eingangssteuerschalters 34 und den entsprechenden Steuermagneten 76 zur Erde errichtet. Die Erregung des Steuermagneten 76 jeder Stelle entriegelt die zugeordneten »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »!«-Antriebsarme 86. Gemäß Fig. 14b sind jetzt die »8«-, »4«-und »2«-Übertragsprüfarme 104 jeder Stelle verschoben, während sich die Vertiefungen in den Nocken 58, 61, 65 und 68 neben den entsprechenden Antriebsarmen »8«, »4«, »2« und »1« befinden. Infolgedessen werden die »8«-, »4«-, »2«-und »!«-Antriebsarme jeder Stelle wirksam. Hierdurch wird das jeweils zugeordnete Zählrad aus der binären Ein- in die binäre Null-Stellung oder umgekehrt bewegt, je nach der vorherigen Stellung. Durch die Betätigung der vier Antriebsarme wird also tatsächlich jede Stelle entsprechend einer 15-Komplement-Basis umgekehrt. Daher enthält nach der Umkehrung die Hunderter-Stelle, die vorher eine Null anzeigte, den Dezimal wert 15 in binär verschlüsselter Form, dieZehner-S teile, welche vorher eine Eins anzeigte, enthält jetzt den Dezimalwert 14 in binärer Form, und die Einer-Stelle, die vorher die Zahl in binärer Form anzeigte, enthält jetzt den Dezimalwert 12 in binärer Form.
Durch Umkehrung der Zählerstellen auf der Basis des 15-Komplements an Stelle des üblichen 9-Komple-
ments ist bereits die 6-Ergänzungseinführung durchgeführt, durch die der Dezimalübertrag bestimmt wird. Daher muß die normalerweise automatisch erfolgende Einführung von + 6 in jede Stelle vom Nocken 133 während der Indexpunkte 8 und 9 unterdrückt werden. Diese Unterdrückung erfolgt durch Erregung des Subtraktionssteuerrelais i?158 in diesem Umlauf, da die normalerweise geschlossene Seite seines Kontaktes R 158 c, über welche die + 6-Impulse von Nocken 133 gewöhnlich gehen, umgeschaltet ist.
Beim betrachteten Beispiel ist der ursprüngliche Wert 13 jetzt infolge der »/«-Steuerlochung in der dritten Karte umgekehrt, und der darin enthaltene binär verschlüsselte Wert 6 wird dann in die Einer-Stelle in bekannter Weise eingeführt.
Am Ende der Karteneinführungszeit des dritten Maschinemumlauf s zeigt die Hunderter-Stelle den Wert 15 an, die Zehner-Stelle zeigt den Wert 14 an, und die Einer-Stelle zeigt den Wert 18 an (eine binäre Eins je im »16«- und »2«-Zählrad). Der binäre Übertrag in das »16«-Zählrad der Einer-Stelle zeigt an, daß ein Dezimalübertrag von der Einer- in die Zehner-Stelle erforderlich ist. Letzterer erfolgt über den umgeschalteten »16«-Entnahmeschalter 26 der Einer-Stelle, während des letzten Teils des zehnten Indexpunktes
in derselben Weise, wie für den zweiten Umlauf beschrieben. Daher zeigt am Ende des zehnten Indexpunktes die Hunderter-Stelle den Wert 15 an, in der Zehner-Stelle steht ebenfalls der Wert 15 (14+ Dezimalübertrag), und dieEiner-Stelle zeigt noch den Wert 18 an. Durch den Übertrag in die 16-Position der Einer-Stelle wird der Wert 16 aus diesem Zähler entnommen. Der Wert 16 besteht aus der Dezimalen 10 und der +6-Ergänzung, die automatisch durch die ursprüngliche Umkehrung addiert worden ist. In der Einer-Stelle ist also eine + 6-Korrektur erforderlich, um das richtige Ergebnis +7 in Form eines 15-Koinplements zur erneuten Umkehrung zu erhalten.
Die + 6-Korrektur wird folgendermaßen vorgenommen: Gemäß Fig. 14b wird der »16«-Entnahrhearm 97 jeder Stelle während des elften, zwölften und dreizehnten Indexpunktes betätigt. In der Einer-Stelle findet der »16«-Entnahmearm eine binäre Eins indem »16«-Zählrad 91 vor, und infolgedessen wird der zugeordnete »loe-Entnahmeschalter 26 während dieses Zeitabschnitts umgeschaltet. Im letzten Teil des zwölften Indexpunktes entsteht durch das kurzzeitige Schließen des Nockenkontaktes 130 ein Stromkreis von der Netzleitung 116 über den Nockenkontakt 130, die normalerweise offene Seite des Kontaktes R158b, der jetzt umgeschaltet ist, da das Relais R 158 noch erregt ist, den Leiter 160, den umgeschalteten »16«-Entnahmeschalter 26 der Einer-Stelle, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Nr. 2-P-rogrammschalters 27, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Nr. 1-Programmschalters 31, die normalerweise offene, jetzt noch geschlossene Seite des entsprechenden Eingangssteuerschalters 34 und den entsprechenden Steuermagneten 76 zur Erde. Die Impulsgabe an diesen Steuermagneten bewirkt wiederum die Entriegelung der »16«-, »8«-, »4«-, »2«-
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und »1 «-Antriebsarme dieser Stelle. Gemäß Fig. 14b ist zu dieser Zeit der »4«-Übertragsprüfarm 104 verschoben, und eine Vertiefung im Nocken 61 befindet sich neben dem zugeordneten »4«-Antriebsarm 86, weshalb dieser Antriebsarm wirksam wird. Hierdurch wird das entsprechende »4«-Zahlrad 91 von der binären Nullin die binäreEins-Steilung weitergeschaltet. Damit enthält am Ende der Arbeitsweise die Einer-Stelle je eine binäre Eins in ihren »16«, »4«- und »2«-Zählrädern.
Während des letzten Teils des dreizehnten Indexpunktes wird durch das Schließen des Nockenkontaktes 130 wiederum ein Stromkreis über den umgeschalteten »loe-Entnahmeschalter 26 der Einer-Stelle und den Steuermagneten 76 errichtet. Durch diese kurzzeitige Erregung des Steuermagneten werden wiederum die entsprechenden »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme entriegelt. Gemäß Fig. 14b ist zu dieser Zeit der »2«-Übertragsprüfarm 104 verschoben, und eine Einkerbung im Nocken 65 ist neben dem entsprechenden »2«-Antriebsarm 86. Weiterhin befinden sich Vertiefungen in den Nocken 58 und 61 neben den »8«- und »4«-Antriebsarmen. Da eine binäre Eins in den »4«- und »2«-Zählrädern der Einer-Stelle steht, werden also die »8«- und »4«-Antriebsarme aus den oben erklärten Gründen wirksam, und die »4«- und »2«-Antriebsarme bringen die entsprechenden »4«- und »2«-Zählräder von einer binären Eins- in eine binäre Null-Stellung. Der »8»-Antriebsarm bringt eine binäre Eins in das »8«-Zählrad. Am Ende dieses Vorganges enthält also die Einer-Stelle eine binäre Eins in ihren »16«- und »8«-Zählrädern. Die binäre Eins im »16«-Zählrad wird im fünfzehnten Indexpunkt genauso, wie für den zweiten Maschinenumlauf erklärt, gelöscht, so daß die Einer-Stelle jetzt den Wert 8 in binärer verschlüsselter Form enthält.
Läßt man die binäre Eins in dem »16«-Zählrad der Einer-Stelle außer acht, so enthält also die Zähleranordnung am Ende des dreizehnten Indexpunktes des dritten Umlaufs den Wert 15 je in der Hunderterund Zehner-Stelle und den Wert 8 in der Einer-Stelle. Die Zähleranordnung zeigt damit das richtige Ergebnis +7 in Form des 15-Komplements an, und diese Anzeige muß erneut umgekehrt werden, was folgendermaßen durchgeführt wird: Gemäß Fig. 14b ist während des vierzehnten Indexpunktes der »16«-Entnahmearm 97 jeder Stelle in unwirksamer Stellung, und infolgedessen befindet sich der entsprechende
Tabelle
»16«-Entnahmeschalter 26 in seiner Normalstellung, unabhängig davon, ob eine binäre Eins in dem entsprechenden »16«-Zählrad 91 (wie in der Einer-Stelle) registriert ist oder nicht. Während des letzten Teils des vierzehnten Indexpunktes wird durch den geschlossenen Nockenkontakt 132 ein Stromkreis errichtet von der Netzleitung 116 über die normalerweise offene Seite des Kontaktes R 158c, die wegen der Erregung des Relais i?158 noch geschlossen ist, den Leiter 159, den normalerweise geschlossenen Kontakt R 161 b, den Leiter 162, die normalerweise geschlossene Seite des »16«-Entnahmeschalters 26 jeder Stelle, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Nr. 2-Programmschalters 27, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden Nr. 1-Programmschalters 31, die jetzt geschlossene, normalerweise offene Seite des entsprechenden Eingangssteuerschalters 34 und den entsprechenden Steuermagneten 76 zur Erde. Die Erregung des Steuermagneten 76 jeder Stelle entriegelt die zugeordneten »16«-, »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme. Gemäß Fig. 14b sind jetzt die »8«-, »4«- und »2«-Übertragsprüfarme 104 jeder Stelle verschoben, während Vertiefungen in den Nocken 58, 61, 65 und 68 neben den entsprechenden »8«-, »4«-, »2«- bzw. »1 «-Antriebsarmen 86 sind. Daher können die »8«-, »4«-, »2«- und »!«-Antriebsarme jeder Stelle wirksam werden und das entsprechende Zählrad 91 aus seiner binären Eins- in seine binäre Null-Stellung weiterschalten oder umgekehrt, je nach der vorherigen Stellung. Daher steht nach dieser Wiederumkehrung in der Hunderter- und Zehner-Stelle jeweils eine Null, während die Einer-Stelle die Dezimalzahl 7 in binär verschlüsselter Form darstellt, wenn man das »16«-Zählrad außer acht läßt. Damit ist das richtige Ergebnis vorhanden. Die binäre Eins im »16«-Zählrad der Eimer-Stelle wird während des fünfzehnten Indexpunktes in der oben erklärten Weise gelöscht.
Im oben gewählten Beispiel ist der Minuend 6 (B) kleiner als der Subtrahend 13 (A), und daher ist zur Erlangung der Differenz 7, in Form einer regulären Zahl eine erneute Umkehrung erforderlich. Als weiteres Beispiel soll im vierten Umlauf der Wert 13 von dem im Zähler stehenden Wert 7 subtrahiert werden. Dann wird der Differenz wert 6 in seiner regulären Form gebildet, wie in Tabelle 6 angedeutet, ohne daß eine erneute Umkehrung erforderlich ist.
Binäre Stellen
Zähler zu Beginn des vierten
Maschinenumlaufs
Zähler nach der Umkehroperation
13-Karteneinfiihrung
Zählernach der 13-Karteneinführung
Dezimalübertrag
Zähler nach dem Dezimalübertrag und Übertrag der »flüchtigen Eins«
-f-10-Korrektur in den Stellen, von denen kein Dezimalübertrag erfolgte
Zähler nach der + 10-Korrektur ..
Zähler nach der 16-Löschung
Zähler zeigt am Ende des vierten Umlaufs 6 in binärer Form an
Hunderter-Stelle
»i6« »8« »4« »2« »i«
0 0 0 0 0 OLLLL
OLLLL L
LOOOO
LOOOO 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 Zehner-Stelle
»i6« »8« »4:« »2« »i«
0 0 0 0 0
OLLLL
JL
Ϊ Ö C) Ö Ö
LOOOO
LOOOO
0 0 0 0 0
0 0 0 0 0
Einer-Stelle
»16» »8« »4« »2« »1«
0 0 L L L
OLOOO
L L
ΊΓΤ OLL
L
OLLOO
OLOLO
0 0 L L
0 0 L L
0 0
0 0 L L 0
Umlauf
Nr. 4
(Operation — 13 zur
Erlangung der Differenz — 6)
Vierter Maschinenumlauf
Wie aus Tabelle 6 ersichtlich, »erzwingt« der Dezimalübertrag von der Zehner- zur Hunderter-Stelle im vierten Umlauf einen Übertrag aus der höchsten Stelle, im diesem Falle der Hunderter-Stelle in die Einer-Stelle als sogenannte »flüchtige Eins«. Diese flüchtige Eins bewirkt eine + 10-Korrektureinführung in jede Stelle, aus der kein Dezimalübertrag erfolgte (in diesem Falle der Einer-Stelle) und dient außerdem zur Unterdrückung der erneuten Umkehrung.
Während des letzten Teils des zehnten Indexpunktes des vierten Umlaufs wird durch kurzzeitiges Schließen des Nockenkontaktes 130 ein Stromkreis errichtet von der Netzleitung 116 über den Nockenkontakt 130, die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des Kontaktes i?158&, den Leiter 160, die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des »16«-Entnahmeschalters 26 der Zehner-Stelle, die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des entsprechenden Nr. 2-Programmschalters 27, den Leiter 163, die normalerweise geschlossene Seite des entsprechenden »15 «-Übertragsprüfschalters 29, den Leiter 164 und den Steuermagneten 76 der Hunderter-Stelle zur Erde. Wenn jetzt in der Hunderter-Stelle die Dezimalzahl 15 steht, so daß der »15«-Übertragsprüfschalter 29 dieser Stelle umgeschaltet ist, erstreckt sich der Übertragsstromkreis außerdem vom Leiter 164 über die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des »15«-Übertragsprüfschalters 29 der Hunderter-Stelle, einen Leiter 181 und schließlich über den »Einer«-Magneten 76 zur Erde. Infolge der Impulsgabe an den »Hunderter«- und den »Einer«- Magneten wird in üblicher Weise in jede entsprechende Stelle der Betrag Eins addiert. Am Ende des Übertrags stellt also die Hunderter-Stelle den Wert 16, die Zehner-Stelle den Wert 16 und die Einer-Stelle den Wert 12 dar.
Der Übertragungsimpuls von der Hunderter- in die Einer-Stelle wird außerdem noch zur Erregung eines Endübertragsrelais i?178 verwendet. Der Erregungs-· Stromkreis verläuft von dem beweglichen Kontakt des »15«-Übertragsprüfschalters 29 der Hunderter-Stelle über einen Leiter 182, den normalerweise geschlossenen Kontakt R161 f des Relais R161 und die Erregerspule des Relais i?178 zur Erde. Hierdurch werden die Kontakte R178 α und i?178& umgeschaltet. Der Kontakt R178 α schließt einen Stromkreis von der Netzleitung 116 über den Nockenkontakt 125 (jetzt geschlossen), Leiter 177, die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des Kontaktes i?178a und die Haltespule des Relais R178 zur Erde. Das Relais i?178 wird erregt gehalten, bis der Nockenkontakt 125 sich am Ende des vierzehnten Indexpunktes öffnet. Gemäß Fig. 13 a wird durch die Umschaltung des Kontaktes R178 α der Haltekreis zum Subtraktionssteuerrelais R158 aufgetrennt. Dieses wird abgeschaltet, und die erneute Umkehrung der Werte im Zähler wird unterdrückt.
Infolge der Umschaltung des Kontaktes R178 b wird durch das kurzzeitige Schließen eines Nockenkontaktes 128 im letzten Teil des vierzehnten Indexpunktes ein Stromkreis errichtet von der Netzleitung 116 über einen Leiter 282, die normalerweise geschlossene Seite des Kontaktes R174d, die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des Kontaktes i?178& und die Erregerspule eines Relais 2? 183 zur Erde. Letzteres schließt seine normalerweise offenen KontakteR183α und R183b, von denen der Kontakt i?183ß einen Haltestromkreis von der Netzleitung 116 über einen Leiter 184, den Kontakt i?174c durch die Haltespule des Relais R183 zur Erde errichtet. Der Kontakt R183 b errichtet einen Stromkreis, durch den das Augend-Vorzeichenrelais i?174 während des zweiten Indexpunktes im nächsten, fünften Maschinenumlauf erregt wird und dadurch kennzeichnet, daß der in dem Zähler während des vierten Umlaufs gebildete Differenzwert ein negativer Wert ist. Diese Arbeitsweise wird weiter unten erklärt.
Gemäß Fig. 14b befinden sich die »16«-Entnahmearme 97 während des elften, zwölften und dreizehnten Indexpunktes jedes Maschinenumlaufs in ihrer wirksamen Stellung. Da eine binäre Eins im »16«-Zählrad 91 der Hunderter- und Zehner-Stelle steht, werden die zugeordneten »16«-Entnahmeschalter 26 umgeschaltet. Der »16«-Entnahmeschalter 26 der Einer-Stelle ist währenddessen in seiner Normalstellung, da das entsprechende »16«-Zählrad eine binäre Null anzeigt. Daher werden die + 10-Korrekturimpulse vom Nockenkontakt 133 nur an den Einer-Stellen-Magneten76 angelegt. Nach der +10-Korrektur enthalten die Hunderter- und Zehner-Stellen noch den Wert 16, während die Einer-Stelle jetzt auf dem Wert 6 steht.
Während das Subtraktionssteuerrelais R158 infolge der Erregung des Endübertragsrelais R178 abgeschaltet ist, wie oben erwähnt, endet der Wiederumkehrimpuls vom Nockenkontakt 132 während des letzten Teils des vierzehnten Indexpunktes am Kontakt i?158c und hat keine Wirkung. Während des letzten Teils des fünfzehnten Indexpunktes löst in der oben beschriebenen Weise der kurzzeitig geschlossene Nockenkontakt 131 die binären Einsen aus den »16«- Zäihlrädern 91 der Hunderter- und Zehner-Stellen. Daher stehen am Ende des vierten Maschinenumlaufs die Hunderter- und Zehner-Stellen auf Null, während der Dezimalwert 6 in der Einer-Stelle stehenbleibt. Dies ist das richtige Ergebnis.
Wenn beim zweiten Indexpunkt des nächsten, fünften Maschinenumlaufs das Relais R167 durch die Schließung des Nockenkontaktes 129 erregt ist, dann entsteht ein Stromkreis von der Netzleitung 116 über den Nockenkontakt 117, Leiter 185, die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des Kontaktes i?167a, den normalerweise offenen Kontakt R 183 b, der jetzt infolge der noch bestehenden Erregung des Relais i?183 geschlossen ist, Leiter 186, die normalerweise geschlossene Seite des Kontaktes RWIe, Leiter 187 undi die Erregerspule des Augend-Vorzeichenrelais i?174 zur Erde. Dieses Relais R174 schließt seinen normalerweise offenen Kontakt R174 a, schaltet seinen Kontakt R174 b um, öffnet seinen normalerweise geschlossenen Kontakt R174 c und schaltet den Kontakt i?174ü! um. Durch das Schließen des Kontaktes i?174o entsteht ein Stromkreis von der Netzleitung 116 über den Nockenkontakt 126, den Trenngleichrichter 169, Leitung 170, den Kontakt i?174a und die Haltespule des Relais R174 zur Erde. Das Relais R174 wird über den Nockenkontakt 126 bis zum Ende des zehnten Indexpunktes erregt gehalten, danach wird es über den Nockenkontakt 125 bis zum Ende des vierzehnten Indexpunktes erregt gehalten. Durch das öffnen des Kontaktes i?174c wird Relais i?183 durch Auftrennen seines Haltekreises stromlos. Da das Relais R174 über den Kontakt RlSZb des erregten Relais R183 erregt wird und weiterhin durch das öffnen des Kontaktes i?174c des Relais R174 das Relais R183 abgeschaltet wird, ergibt sich ein »Wettlauf« bei der Relaiserregung. Um eine entsprechende Zeitverzögerung zu erhalten und
damit die Erregung des Relais R174 unter diesen Umständen sicherzustellen, ist ein Gleichrichter 188 parallel zur Haltespule des Relais R183 vorgesehen, um dieses noch kurz nach dem öffnen seines Haltekreises erregt zu halten.
Der Kontakt R174 b des Augend-Vorzeichenrelais Ä174 und der Kontakt R168 b des Addend-Vorzeichenrelais R168 sind so verbunden, daß sie einen logischen Stromkreis im Erregerkreis des Subtrak-
unter die Lochstempelreihe gelangen. Bei diesem Vorgang werden alle Zählerstellen auf Null zurückgestellt. Als Beispiel für die Zählerentnahme wird nachstehend die Arbeitsweise der Maschine bei der Entnähme des vorher gebildeten Werteso (vierter Maschinenumlauf) beschrieben. Der Entnahmeumlauf wird eingeleitet durch die Schließung eines Entnahme- und Löschtastenkontaktes 191 von Hand. Bei geschlossenem Kontakt 191 wird durch das Schließen
tionssteuerrelais R158 bilden. Wenn beim Schließen io des Nockenkontaktes 124 gegen Ende des ersten des Nockenkontaktes 127 entweder das Relais i?174 Indexpunktes des Entnahmeumlaufs ein Stromkreis oder i?168 erregt ist, ergibt sich ein Stromkreis zur errichtet von der Netzleitung 116 über den Nocken-Erregung des Relais R158, wodurch wiederum eine
Umkehrung des Zählers in der oben beschriebenen
Weise bewirkt wird. Ist keines der Relais oder sind 15 Erregung des Relais i?161 wird das Schließen seiner beide erregt, so bleibt der Erregerkreis zum Relais normalerweise offenen Kontakte R161 a, R161 c und R158 offen, wenn sich der Nockenkontakt 127 schließt,
und die Umkehrung des Wertes findet nicht statt. Auf
kontakt 124, den Kontakt 191 und die Erregerspule des Ausgangssteuerrelais R161 zur Erde. Durch die
diese Weise steuern das Augend- und das Addend-
R161 d, das Öffnen seiner normalerweise geschlossenen Kontakte R161 b und J? 161 f und die Umschaltung seines Kontaktes R161 e bewirkt. Der geschlos-Vorzeichenrelais die Zählerstellen derart, daß die 20 sene Kontakt R161 α vervollständigt einen Stromrichtige algebraische Summe in Abhängigkeit vorn kreis von der Netzleitung 116 über den Nockenkon-Vorzeichen der Summanden gebildet wird. Die Erregung des Relais i?158 während des zweiten Index
punktes des fünften Maschinenumlaufs zeigt z. B. an,
takt 126, den Trenngleichrichter 169, den Leiter 192, den Kontakt R161 α und die Haltespule des Relais i?161 zur Erde. Das Relais J? 161 bleibt über Nocken-
daß der bereits im Zähler stehende Dezimalwert 6 25 kontakt 126 bis zum Ende des zehnten Indexpunktes negativ ist. Soll ein negativer Wert während dieses dieses Umlaufs und danach über den Nockenkontakt Umlaufs in den Zähler eingeführt werden, so muß die 125 bis zum Ende des vierzehnten Indexpunktes erentsprechende Lochkarte eine »/«-Lochung in der
Spalte der Hunderter-Stelle aufweisen. Hierdurch
wird ein Stromkreis zur Erregung des Addend-Vorzeichenrelais R168 in bekannter Weise geschlossen.
Wenn die beiden Relais R174 und R168 erregt sind,
kann der Impuls vom Nockenkontakt 127 zu Beginn
des dritten Indexpunktes das Relais R158 nicht erregen. Damit werden der Kartenwert und der Zähler- 35 sprechenden Magneten 76 zur Erde. Gemäß Fig. 14a wert in ihrer regulären Form aufgerechnet (A-B-C). bewirkt die Erregung jedes Magneten 76 im ersten Das negative Vorzeichen von C wird während des Indexpunkt die Umschaltung sowohl des entsprechenvierzehnten Indexpunktes dieses Maschinenumlaufs den Eingangssteuerschalters 34 als auch des entbestimmt, wenn durch das Schließen des Nocken- sprechenden Löschsteuerschalters 35 in der beschriekontaktes 128 ein Stromkreis von der Netzleitung 116 40 benen Weise. Jeder Eingangssteuerschalter bleibt umüber den Nockenkontakt 128, den Leiter 282,, die nor geschaltet bis zum Beginn des sechzehnten Indexmalerweise offene, jetzt noch geschlossene Seite des punktes, wo er durch die Erhöhung des zugeordneten Kontaktes R174 d, die normalerweise geschlossene Nockens 71 in der weiter oben beschriebenen Weise Seite des Kontaktes R178 b, die jetzt geschlossen ist, zurückgestellt wird. Jeder Löschsteuerschalter 35 da kein Endübertrag in diesem Umlauf stattgefunden 45 bleibt bis zum Beginn des achten Indexpunktes umhat, die Erregerwicklung des Relais R183 zur Erde geschaltet, wo er durch die Erhöhung des zugeord-
regt gehalten.
Der Impuls vom Nockenkontakt 124 für das Relais i?161 gelangt außerdem an die Steuermagneten 76 aller Stellen durch folgenden Stromkreis: vom Tastenkontakt 191 über einen Trenngleichrichter 194, den Leiter 155, die normalerweise geschlossene Seite des Eingangssteuerschalters 34 jeder Stelle und den ent
errichtet wird. Bei erregtem Relais R183 wird das Augend-Vorzeichenrelais R174 während des zweiten Indexpunktes des nächsten Umlaufs in der beschriebenen Weise erregt.
Zählerentnahme
neten Nockens 73 zurückgestellt wird.
Während des zweiten Indexpunktes des Entnahmeumlaufs wird durch das Schließen des Nockenkontaktes 117 ein Stromkreis errichtet von der Netzleitung 116 über den Nockenkontakt 117, den Leiter 185, die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des Kontaktes i?167a, den normalerweise offenen Kontakt R183 b, der jetzt geschlossen ist, weil das
Der im Zähler stehende Betrag kann entnommen
und in eine Lochkarte in ebenfalls binär verschlüsselter Weise gelocht werden. Die Summenkarte hat die- 55 entsprechende Relais i?183 infolge des negativen Vorselbe Größe und Form wie die oben beschriebene Ein- zeichens des Wertes 6 im Zähler erregt ist, den Leiter führungskarte, so daß die Summenkarten selbst später 186, die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite zur Einführung von Werten in den Zähler verwendet des Kontaktes R161e, Leiter 195 und den der Hunwerden können. Der nicht gezeigte Locher oder Stan- derter-Stelle zugeordneten Lochermagneten 190 zur zer kann die Summenkarten mit der »J«-Zählpunkt- 60 Erde. Infolge der so bewirkten Erregung des Locherstelle voran unter eine Reihe von durch Elektroma- magneten 190 wird zu dieser Zeit eine Lochung der gneten gesteuerten Lochstempeln transportieren. Für Zählpunktstelle »/« in der entsprechenden »Hunjede Spalte der Karte ist ein Lochstempel vorgesehen, derter«-Spalte der Summenkarte erzeugt. Diese und ein den Lochstempel steuernder Elektromagnet Lochuhg zeigt an, daß die Summe negativ ist. Gemäß 190 ist gemäß Fig. 13 b mit jeder Zählerstelle elek- 65 Fig. 13 b kann dieser Impuls vom Nockenkontakt 117, trisch verbunden. Die Kartentransportmittel des der den »Hunderter«-Lochermagneten erregt, nicht Lochers sind in geeigneter Weise (nicht gezeigt) wirk- die Erregerspule des Augend-Vorzeichenrelais R174
(seine übliche Funktion) erreichen, weil der Kontakt R161e umgeschaltet ist. Daher bleibt das Subtrak-
satn mit dem Antriebszahnrad 49 des Zählers verbunden und synchronisiert, so daß. die Zählpunktstellen
J«, »8«, »4«, »2« und »1« der Karte nacheinander 70 tionssteuerrelais R158 während des Entnahmeumlaufs
unerregt, selbst wenn das Vorzeichen des Wertes negativ ist. Die Gründe werden weiter unten erläutert. Im letzten Teil des vierten Indexpunktes (»8«- Zählerzeit) des Entnahmeumlaufs entsteht durch das Schließen des Nockenkontaktes 117 ein Stromkreis von der Netzleitung 116 über den Nockenkontakt 117, den Leiter 185, die normalerweise geschlossene Seite des Kontaktes R167 a, den Leiter 196, den normalerweise offenen, jetzt geschlossenen Kontakt R161 d, den Leiter 197, die normalerweise geschlossene Seite des der Hunderter-Stelle zugeordneten »8«-Entnahmeschalters 28, die noch geschlossen ist, da der entsprechende »8«-Binärentnahmearm 97 (der gemäß Fig. 14b jetzt wirksam ist) eine binäre Null in dem entsprechenden »8«-Zählrad \rorfindet, über die normalerweise geschlossene Seite der zugeordneten »4«-, »2«- und »!«-Entnahmeschalter 30, 32 bzw. 33, den Leiter 198, die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des Löschsteuerschalter 35 der Hunderter-Stelle, die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des entsprechenden Nr. 1-Programmschalters 31, die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des entsprechenden liingangssteuerschalters 34 und den entsprechenden Magneten 76 zur Erde. Da die »8«- Entnahmearme 97 der Zehner- und Einer-Stelle ebenfalls binäre Nullen in ihren entsprechenden Zählrädern vorfinden, steht ein ähnlicher Stromkreis zu den »Zehner«- und »Einer«-Magneten 76 zur Verfügung. Die Impulsgabe an die Magneten 76 der drei Stellen zu dieser Zeit bewirkt die Registrierung einer binären Eins in ihren entsprechenden »8«-Zählrädern in der oben beschriebenen Weise.
Im letzten Teil des fünften Indexpunktes (»4«-Zählerzeit) wird durch das Schließen des Nockenkontaktes 117 wiederum ein Impuls an die »Hunderter«- und »Zehner«-Magneten 76 angelegt, und infolgedessen wird eine binäre Eins in den entsprechenden »4«-Zählrädern 91 registriert. Da gemäß Voraussetzung die Einer-Stelle vor dem Entnahmeumlauf den Wert 6 in binär verschlüsselter Form anzeigte, wird der »4«-Entnahmeschalter 30 der Einer-Stelle jetzt umgeschaltet, da die binäre Eins in dem betreffenden Zählrad steht. Daher erreicht der »4«-Impuls vom Nockenkontakt 117 nicht den »Einer«-Magneten, sondern wird über die normalerweise offene, jetzt geschlossene Seite des entsprechenden »4«-Entnahmeschalters30 und über den zugeordneten Lochermagneten 190 zur Erde abgeleitet. Infolge der so bewirkten Erregung des »Einer«-Lochermagneten wird jetzt eine Lochung der Zählpunktstelle »4« in der entsprechenden »Einer«-Spalte der Summenkarte bewirkt.
Im letzten Teil des sechsten Indexpunktes (»2«-Zählerzeit) wird durch das Schließen des Nockenkontaktes 117 ein Impuls an die Steuermagneten 76 der Hunderter- und Zehner-Stellen in der oben beschriebenen Weise angelegt, und eine binäre Eins wird in den entsprechenden »2«-Zählrädern registriert. Dieser Impuls wird jedoch über den jetzt umgeschalteten »2«-Entnahmeschalter 32 der Einer-Stelle abgeleitet und an den zugeordneten Lochermagneten 190 angelegt. Die Erregung des »Einer«-Lochermagneten zu dieser Zeit bewirkt eine Lochung der Zählpunktstelle »2« in der entsprechenden »Einer«- Spalte der Summenkarte.
Im letzten Teil des siebenten Indexpunktes wird durch das Schließen des Nockenkontaktes 117 wiederum ein Impuls an die Steuermagneten aller drei Stellen angelegt, da zu dieser Zeit keiner von ihnen eine binäre Eins in ihrem entsprechenden »!«-Zählrad enthält. Daher wird zu dieser Zeit nun eine binäre Eins in dem »1 «-Zählrad jeder Stelle in der oben beschriebenen Weise registriert.
Es entsteht also eine Summenkarte, die mit dem gewünschten Wert —6 gelocht ist, und jede Zählerstelle zeigt jetzt den Dezimalwert 15 in binär verschlüsselter Form an. Die Stellen werden während des letzten Teils des Entnahmeumlaufs in folgender Weise auf Null zurückgestellt: Durch das Schließen des Nockenkontaktes 131 im letzten Teil des zehnten Indexpunktes wird' ein Stromkreis errichtet von der Netzleitung 116 über den Nockenkontakt 131, die normalerweise geschlossene Seite des Kontaktes R158 6, den Leiter 160, den normalerweise offenen, jetzt geschlossenen Kontakt R161 c, den Leiter 200 und den »Einer«-Magneten 76 zur Erde. Da jede Zählerstelle jetzt den Dezimalwert 15 enthält, wird ihr »15«-Übertragsprüfschalter 29 umgeschaltet, und der Impuls vom Nockenkontakt 131 gelangt außerdem an die »Zehner«- und »Hunderter«-Steuermagneten 76. Gemäß Fig. 14 b gestattet die Erregung des Steuermagneten 76 jeder Stelle zu dieser Zeit das Wirksamwerden seiner zugeordneten »8«-, »4«-, »2«- und »1 «-Antriebsarme86. Dadurch wird jedes Zählrad des Zählers aus der binären Eins- in die binäre Null-Stellung weitergedreht, um den Zähler zu löschen. Gemäß Fig. 13b verhindert der normalerweise geschlossene Kontakt R161 b, der während dieses Umlaufs infolge der Erregung des Relais R161 offen ist, daß die Ergänzungs- und Korrekturimpulse vom Nockenkontakt 133 die Zählerstellen erreichen und die Entnahme- und Löschoperation stören. Fig. 13 a zeigt außerdem, daß der Kontakt R161 f (während der Entnahme- und Löschoperation offen) verhindert, daß der Zählerlöschimpuls vom Nockenkontakt 131 das Endübertragungsrelais 178 erregt.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Elektromechanische binär-dezimale Zähleranordnung für elektrische Rechenmaschinen, die vorzugsweise durch Aufzeichnungsträger gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß je Dezimalstelle zur Darstellung der Binärwerte 1, 2, 4, 8, 16 fünf übertragsmäßig hintereinandergeschaltete Zählräder vorgesehen sind, denen nach der Werteinführung zunächst ein Ergänzungswert +6 zugeführt und danach das dem Wert 16 zugeordnete Zählrad übertragsmäßig abgetrennt wird, welches durch seine binäre Eins-Stellung einen Übertrag zur nächsten Dezimalstelle und danach seine binäre Null-Stellung oder aber durch seine binäre NuIl-Stellung die Zuführung eines Korrekturwertes +10 bewirkt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder dezimalen Zählerstelle folgende Teile vorgesehen sind: je ein drehbar gelagerter Antriebsarm (86), der je ein Zählrad (91) schrittweise weiterdreht, je ein Betätigungsnocken (z.B. 58) für jeden Antriebsarm (86), eine allen Antriebsarmen (86) gemeinsame Verriegelungsleiste (81), welche die Nocken (z. B. 58) an einer Betätigung der Antriebsarme (86) hindert, und ein Elektromagnet (76), dessen Anker (79) bei Erregung durch Impulse die Verriegelungsleiste (81) löst.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen dezimalen Zählerstellen die Weiterschaltung jedes Zählrades (91) von der Stellung des nächstniedrigeren Zählrades (91) über einen an jedem
80S 550/169
Antriebsarm (86) seitlich verschiebbar befestigten und gemeinsam mit diesem drehbaren Übertragsprüfarm (104) abhängt, der von einem Nocken (z. B. 56) seitlich verschiebbar ist und von dem im nicht verschobenen Zustand eine Fläche (110) einem Sperrzahn (93) des nächstniedrigeren Zählrades (91) in Abhängigkeit von dessen eine binäre Null oder Eins anzeigenden Stellung gegenüber bzw. nicht gegenübersteht.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzuführenden Werte in binar verschlüsselter Form von Lochkarten abgefühlt werden.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Subtraktion durch Addition des 15-Komplements erfolgt und die Einführung des Ergänzungswertes +6 mit Hilfe eines Subtraktionssteuerrelais (R 158) unterdrückt wird, welches durch Umschaltung eines Kontaktes (.R 158 c) die +6-Impulsleitung unterbricht.
6. Anordnung nach Anspruch 5 für den Fall einer negativen Differenz (Minuend größer als Subtrahend), dadurch gekennzeichnet, daß die flüchtige Eins aus dem »16«-Zählrad der höchsten dezimalen (Hunderter-) Stelle in das »1 «-Zählrad der dezimalen Einer-Stelle übertragen wird und dabei mit Hilfe eines »15«-Ausdehnungsschalters (29) über die Erregerleitung der Magneten (76) in diejenigen dezimalen Zählerstellen, aus denen kein Dezimalübertrag erfolgt ist, eine +10-Korrektureinführung vorgenommen wird.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Endübertragsrelais (i?178) über einen Kontakt (i?178a) den Stromkreis des Subtraktionssteuerrelais (R 158J auftrennt und die erneute Umkehrung des in der Zähleranordnung stehenden Wertes verhindert und gleichzeitig über einen zweiten Kontakt (R178b) ein weiteres Relais (i?183) erregt, welches in einem Vorzeichenrelais (2? 174) das negative Vorzeichen der Differenz anzeigt.
8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ergebnisse in Aufzeichnungsträger, vorzugsweise Lochkarten, übertragen (z. B. durch Magneten 190 gelocht oder gestanzt) werden und zu diesem Zweck in jeder dezimalen Zählerstelle Binärentnahmearme (97) mit gegabelten Enden (135,136) vorgeseheen sind, von denen das eine Ende (135) mit Nocken (z. B. 57) und das andere Ende (136) mit den Sperrzähnen (93) der Zählräder (91) zusammenarbeitet.
9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder dezimalen Zählerstelle ein »15 «-Übertragsprüfbügel (138) von Nocken (69) nur dann betätigt wird, wenn gleichzeitig die »8«, »4«-, »2«-und »!«-Entnahmearme (97) betätigt werden.
Tn Betracht gezogene Druckschriften:
Rutishauser, Speiser und Stiefel: »Programmgesteuerte digitale Rechengeräte«, Verlag Birk-.häuser, Basel, 1951, S. 21 ff.);
Tömpkins, Walzahn und Stiflerjr.: »High-Speed Computing Devices«, McGraw-Hill Book Comp., New York, 1950, S. 289 ff.).
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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