DE10316668A1 - Staubaufnahmebehälter für einen Staubsauger - Google Patents

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Dong-Hun Yoo
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Abstract

Ein Staubaufnahmebehälter für einen Staubsauger ist herausnehmbar in einer Ansaugkammer eines Saugerkörpers befestigt, um Staubteilchen aus mit Staub belasteter Luft herauszufiltern, die durch eine mit der Außenseite verbundene Luftansaugöffnung in die Ansaugkammer angesaugt wird. Der Staubaufnahmebehälter weist ein Staubaufnahmegehäuse mit einer Verbindungsöffnung auf, die mit der Luftansaugöffnung verbunden ist, und einen Ausströmungsabschnitt, um die angesaugte Luft ausströmen zu lassen, und eine Filteranordnung mit mindestens drei Filtern, die herausnehmbar in dem Ausströmungsabschnitt angeordnet ist. Durch die zahlreichen Filter, welche die Partikel nacheinander, von den größten bis zu den kleinsten, aus der mit Staub belasteten, in die Staubaufnahmekammer angesaugten Luft herausfiltern, ist der Staubaufnahmebehälter selten verstopft, auch nicht nach langem Gebrauch.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Staubsauger und insbesondere einen Staubaufnahmebehälter für einen Staubsauger, welcher nach der Reinigung wieder verwendbar ist.
  • Im Allgemeinen saugt ein Staubsauger mit Staub belastete Luft mit einer Saugleistung an, die an einem Ansauganschluß durch eine Unterdruckvorrichtung erzeugt wird, und trennt Staub und Schmutz von der Luft und sammelt sie in einer Staubaufnahmevorrichtung ein.
  • Im Allgemeinen wird ein Staubsaugerbeutel als Staubaufnahmevorrichtung verwendet. Der Staubsaugerbeutel ist von dem Saugerkörper getrennt und wird weggeworfen, wenn er mit Staub gefüllt ist, und aufgrund eines derartigen Verbrauchs von Staubsaugerbeuteln steigen die Betriebskosten eines Staubsaugers.
  • Kürzlich ist ein wieder verwendbarer Behälter anstelle des Wegwerf-Staubsaugerbeutels vorgeschlagen worden. Wenn der wieder verwendbare Staubsaugerbeutel mit Staub gefüllt ist, wird er zur Reinigung aus dem Saugerkörper herausgenommen und wird dann wieder in den Saugerkörper eingesetzt.
  • 1 und 2 illustrieren einen Staubsauger und einen darin verwendeten Staubaufnahmebehälter, welcher in der koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2002-0028321 vom 22. Mai 2002 beschrieben ist.
  • Wie in 1 und 2 dargestellt ist, umfaßt der Staubaufnahmebehälter 100 ein Staubaufnahmegehäuse 110, das eine ähnliche Gestalt aufweist wie die einer Ansaugkammer 10a des Saugerkörpers 10, eine Verschlußklappe 120 und einen Filter 130.
  • Das Staubaufnahmegehäuse 110 umfaßt eine Vorderseite 111 mit einer ersten Öffnung 111a, Ober- und Unterseiten 112, 113, die sich jede von oberen und unteren Bereichen der Vorderseite 111 aus erstrecken, Seitenflächen 114, 115, die sich von beiden Seiten der Vorderseite 111 aus erstrecken, und eine Hinterseite 116, die sich von der Oberseite 112 und Unterseite 113 und den Seitenflächen 114, 115 aus erstreckt, und die eine zweite darin ausgebildete Öffnung 116a aufweist. In den Seitenflächen 114, 115 sind Führungsnuten 114a, 114b, 115a, 115b ausgebildet, um Befestigungsführungen 11a, 11b, 12a, 12b der Ansaugkammer 10a aufzunehmen. Auf der Oberseite 112 sind ebenfalls ein Paar Eingriffausnehmungen 112a, 112b ausgebildet, damit der Benutzer das Staubaufnahmegehäuse 110 einfach aus der Ansaugkammer 10a herausnehmen kann.
  • Die Verschlußklappe 120 ist beweglich mit der ersten Öffnung 111a verbunden, um die erste Öffnung 111a aufzuklappen und um sie zu verschließen. In der Mitte der Verschlußklappe 120 ist eine Verbindungsöffnung 120a ausgebildet, die mit einer Luftansaugöffnung 10b der Ansaugkammer 10a verbunden ist.
  • Der Filter 130 ist aus Vliesstoff 131 hergestellt und abnehmbar an der zweiten Öffnung 116a der Hinterseite 116 angeordnet. Gleichfalls ist eine Befestigungsvorrichtung 140 zur Verfügung gestellt, welche einen Filtereinsatzbereich 141 umfaßt, der sich in der zweiten Öffnung 116a nach innen erstreckt, einen Befestigungssteg 142 und einen Befestigungsrahmen 143, der in den Befestigungssteg 142 paßt. Wenn der Filter 130 in dem Filtereinsatzbereich 141 befestigt ist und der Befestigungsrahmen 143 in den Befestigungssteg 142 eingesetzt ist, stützt der Befestigungsrahmen 143 den vorderen Begrenzungsbereich des Filters 130 ab, und demzufolge ist der Filter 130 sicher eingesetzt. Der Filter 130 definiert einen Ausströmungsweg für die Luft, die durch die Ansaugöffnung 10b angesaugt wird, und filtert gleichfalls unterschiedliche Fremdstoffe aus der ausströmenden Luft heraus.
  • Der Staubaufnahmebehälter 100 ist in der Ansaugkammer 10a befestigt, wobei die Befestigungsführungen 11a, 11b, 12a, 12b der Ansaugkammer 10a in die Führungsnuten 114a, 114b, 115a, 115b eingeführt sind. Dementsprechend verbleibt der Staubaufnahmebehälter 100 in einer stabilen Befestigungsposition, wobei die Verbindungsöffnung 120a mit der Luftansaugöfnung 10b der Ansaugkammer 10a ausgerichtet ist. Wenn der (nicht dargestellte) Unterdruckmotor des Saugers betrieben wird, wird die mit Staub belastete Luft durch die Luftansaugöffnung 10b und die Verbindungsöffnung 120a in den Staubaufnahmebehälter 100 hinein gesaugt. Staub und Schmutz werden beim Durchgang durch den Filter von der Luft getrennt, und in dem Staubaufnahmegehäuse 110 gesammelt. Die saubere Luft strömt durch den Filter 130 nach außen. Wenn der Staubaufnahmebehälter 100 in der Zwischenzeit mit Staub und Schmutz gefüllt ist, nimmt der Benutzer den Staubaufnahmebehälter 100 aus der Ansaugkammer 10a heraus und schüttelt den Staub von dem Staubaufnahmegehäuse 110 ab. Dann nimmt der Benutzer den Filter 130 aus dem Staubaufnahmegehäuse 110 heraus, reinigt ihn und setzt beide wieder in den Staubsauger ein.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Staubaufnahmebehälter 100 ist jedoch der Filter 130 häufig verstopft, da die unterschiedlichen großen oder kleinen Fremdstoffe in dem aus Vliesstoff 131 hergestellten Filter 130 hängen bleiben, und der Benutzer muß den Filter 130 und den Staubaufnahmebehälter 100 sehr häufig reinigen.
  • Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Staubaufnahmebehälter für einen Staubsauger zu schaffen, der zahlreiche Filter aufweist, um die unterschiedlichen Filtrierbereiche entsprechend der Größe der Staubteilchen abzudecken, so daß sie auch nach langer Benutzung nicht verstopfen.
  • Die vorstehende Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem Staubaufnahmebehälter für einen Staubsauger gelöst, welcher herausnehmbar in einer Ansaugkammer eines Saugerkörpers angebracht ist, um Staub aus der mit Staub belasteten Luft herauszufiltern, die durch eine mit der Außenseite verbundene Luftansaugöffnung in die Ansaugkammer angesaugt wird. Der Staubaufnahmebehälter umfaßt ein Staubaufnahmegehäuse, das eine Verbindungsöffnung umfaßt, die mit der Luftansaugöffnung verbunden ist, und einen Ausströmungsabschnitt, um die angesaugte Luft ausströmen zu lassen, und eine Filteranordnung mit mindestens drei Filtern, die herausnehmbar in dem Ausströmungsabschnitt angebracht sind.
  • In dem wie vorstehend gemäß der vorliegenden Erfindung konstruierten Staubaufnahmebehälter umfaßt die Filteranordnung einen ersten, einen zwei ten und einen dritten Filter, welche poröser Art sind und aufeinander folgend angeordnet sind, wobei die Poren des zweiten Filters kleiner sind als diejenigen des ersten Filters, und die Poren des dritten Filters kleiner sind als diejenigen des zweiten Filters, und wobei die mit Staub belastete durch die Verbindungsöffnung angesaugte Luft der Reihe nach durch den ersten, den zweiten und den dritten Filter strömt.
  • Der erste Filter kann aus einem Netzmaterial bestehen, während der zweite Filter aus einem Schaumstoff besteht. Der dritte Filter kann aus einem Vliesstoff bestehen.
  • Der dritte Filter umfaßt einen Außenrahmen, der in engem Kontakt mit einem Begrenzungsbereich eines Ausströmungsabschnittes des Staubaufnahmegehäuses angeordnet ist, und einen in dem Außenrahmen zur Verfügung gestellten Vliesstoff der einen Strömungsdurchgang definiert, durch welchen die Luft von der Innenseite des Staubaufnahmegehäuses her zu der Außenseite strömt, wobei gleichzeitig kleinste Partikel aus der Luft herausgefiltert werden, die durch den zweiten Filter geströmt ist.
  • Der Außenrahmen ist mit einem Hakenelement versehen, das nach außen hervorsteht, um mit einem Hakenvorsprung einzurasten, der an einem oberen Bereich des Staubaufnahmegehäuses ausgebildet ist.
  • Der Außenrahmen ist mit einem Verbindungssteg versehen, der davon hervorsteht, um in einen Schlitz eingeführt zu werden, welcher an dem unteren Bereich des Staubaufnahmegehäuses ausgebildet ist.
  • Das Staubaufnahmegehäuse ist mit einem an der Verbindungsöffnung ausgebildeten verlängerten Bereich versehen, wobei der verlängerte Bereich mit einer Abdichtungsvorrichtung zum Abdichten zwischen der Luftansaugöffnung und der Verbindungsöffnung versehen ist. Die Abdichtungsvorrichtung umfaßt ein erstes Dichtungselement, das sich an einem Ende in Richtung der Außenseite des verlängerten Bereiches bis zu einem engen Kontakt mit einem Begrenzungsbereich der Luftansaugöffnung erstreckt, und eine Anpreßvorrichtung, um selektiv das erste Dichtungselement gegen die Luftansaugöffnung zu drücken.
  • Die Anpreßvorrichtung umfaßt eine Führungsschiene, die schräg verlaufend an dem äußeren Umfang des verlängerten Bereiches vorgesehen ist, und einen Anpreßring, der mit einem Führungsvorsprung an dessen innerem Umfang vorgesehen ist, um in die Führungsschiene eingeführt zu werden, wobei der Anpreßring so angeordnet ist, daß er entlang des äußeren Umfangs des verlängerten Bereiches bewegt werden kann, wobei dessen Führungsvorsprung in die Führungsschiene eingeführt ist. Der sich entlang der Führungsschiene bewegende Anpreßring drückt das zweite Dichtungselement gegen die Luftansaugöffnung.
  • Das erste Dichtungselement umfaßt einen Körper, welcher eingeführt wird, bis er mit einem Innenumfang des verlängerten Bereiches im Kontakt ist, eine Dichtungskontaktfläche, die an einem Ende des Körpers vorgesehen ist, und von dem äußeren Ende des verlängerten Bereiches in Richtung der Luftansaugöffnung hervorsteht, und eine Rückströmungssperre, die an dem anderen Ende des Körpers dazu vorgesehen ist, um das Zurückströmen von Staub aus dem Staubaufnahmegehäuse zu verhindern.
  • An dem Außenrahmen ist ein zweites Dichtungselement an dessen innerem Begrenzungsbereich zur Verfügung gestellt, und in engem Kontakt mit einem inneren Begrenzungsbereich des Staubaufnahmegehäuses, welches eine Staubaufnahmekammer definiert, und die Staubaufnahmekammer ist abgedichtet, wenn das zweite Dichtungselement eng mit dem inneren Begrenzungsbereich des Staubaufnahmegehäuses in Kontakt kommt.
  • An dem Staubaufnahmegehäuse ist an dessen äußerem Bereich eine Befestigungsschiene zur Verfügung gestellt, die einem Befestigungssteg entspricht, der an einer Ansaugkammer des Saugerkörpers zur Verfügung gestellt ist, und das Staubaufnahmegehäuse ist in der Ansaugkammer befestigt, wenn der Befestigungssteg in die Befestigungsschiene eingeführt ist.
  • Das Staubaufnahmegehäuse ist aus transparentem Material hergestellt.
  • 1 ist eine Perspektivansicht eines Staubaufnahmebehälters und eines Staubsaugers, in welchem ersterer verwendet wird, wie in der koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2002-0028321 beschrieben;
  • 2 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Staubaufnahmebehälters von 1;
  • 3 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Staubaufnahmebehälters für einen Staubsauger gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 4A, B sind Schnittansichten, die den Staubaufnahmebehälter von 3 darstellen, der in der Ansaugkammer des Staubsaugers gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eingebaut ist;
  • 5 ist eine Draufsicht, die den Staubaufnahmebehälter von 3 darstellt, der in die Ansaugkammer des Staubsaugers gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eingebaut ist; und
  • 6 ist eine Schnittansicht, die den Betrieb des Staubsaugers gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von 3 darstellt.
  • Die vorstehende Aufgabe und die Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die nachfolgende Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen deutlicher.
  • Der Staubaufnahmebehälter 200 für einen Staubsauger gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt, mit Bezugnahme auf 3, ein Staubaufnahmegehäuse 210, an welchem eine Staubaufnahmekammer 210a (4A) zur Verfügung gestellt ist, um angesammelte Fremdstoffe aufzunehmen, und eine Filteranordnung 220, die herausnehmbar in dem Staubaufnahmegehäuse 210 befestigt ist, um Fremdstoffe aus der mit Staub belasteten Luft herauszufiltern, die in die Staubaufnahmekammer 210a angesaugt wird.
  • Das Staubaufnahmegehäuse 210 umfaßt eine Vorderseite 211, in welcher eine Verbindungsöffnung 210b zum Anschluß an eine Luftansaugöffnung 20b (4A) eines Saugerkörpers 20 (4A) ausgebildet ist, eine Oberseite 212, die sich von dem oberen Bereich der Vorderseite 211 aus erstreckt, eine Unterseite 213 (4A), die sich von dem unteren Bereich der Vorderseite 211 aus erstreckt, und Seitenflächen 214, 215, die sich von beiden Seiten der Vorderseite 211 aus erstrecken. Der hintere Bereich des Staubaufnahmegehäuses 210 ist zum Ausströmen der Luft offen. In dem Staubaufnahmegehäuse 210 befindet sich ein innerer Vorsprung, der als ein Teil der Staubaufnahmekammer 210a dient, in der die Fremdstoffe gesammelt werden, und in Richtung des Ausströmungsabschnittes 210c an dem hinteren Bereich des Staubaufnahmegehäuses 210 hervorsteht. Das Staubaufnahmegehäuse 210 kann aus transparentem Material hergestellt sein, damit der Benutzer die angesammelte Fremdstoffmenge in der Staubaufnahmekammer 210a von außen überprüfen kann.
  • Ein verlängerter Bereich 217, welcher sich nach außen von der Verbindungsöffnung 210b aus erstreckt, steht über die Vorderseite 211 hervor und eine schräg verlaufende Führungsschiene 217a ist um den Außenumfang des verlängerten Bereiches 217 vorgesehen. Der verlängerte Bereich 217 ist gleichfalls mit einem ersten Dichtungselement 230 versehen, das zur Vermeidung einer Lücke zwischen der Verbindungsöffnung 210b des Staubaufnahmegehäuses 210 und der Luftansaugöffnung 20b des Saugerkörpers 20 dient.
  • Ein Anpreßring 240 ist zur Verfügung gestellt, welcher das erste Dichtungselement 230 gegen die Luftansaugöffnung 20b drückt. Das erste Dichtungselement 230 umfaßt einen Körper 231, der bis zum Kontaktpunkt mit dem Innenumfang des verlängerten Bereiches 217 eingeführt wird, eine Dichtungskontaktfläche 232, die an einem Ende des Körpers 231 dazu zur Verfügung gestellt ist, um von dem äußeren Ende des verlängerten Bereiches 217 gegen die Luftansaugöffnung 20b gepreßt zu werden, und eine Rückströmungsspene 233, die an dem anderen Ende des Körpers 231 dazu zur Verfügung gestellt ist, um das Zurückströmen von Fremdstoffen aus dem Staubaufnahmegehäuse 210 zu verhindern. An dem Anpreßring 240 ist ein Führungsvorsprung 241 zur Verfügung gestellt, der an dem Innenumfang ausgestaltet ist, um in die schräg verlaufende Führungsschiene 217a des verlängerten Bereiches 217 eingeführt zu werden, und ein Hebel 242, der an einer Seite des Außenumfangs des Anpreßringes 240 zur Bedienung durch den Benutzer ausgebildet ist. Ein Dichtungsring 250 kann zwischen der Dichtungskontaktfläche 232 und dem Anpreßring 240 des ersten Dichtungselementes 230 angeordnet sein. Wenn der Benutzer den Hebel 242 im Uhrzeigersinn dreht, wird der Führungsvorsprung 241 entlang der spiralförmigen Führungsschiene 217a bewegt und daraufhin wird der Anpreßring 240 aus dem verlängerten Bereich 217 herausgedrückt. Dabei drückt der Anpreßring 240 den Dichtungsring 250 und die Dichtungskontaktfläche 232 des ersten Dichtungselementes 230 gegen die Luftansaugöffnung 20b der Ansaugkammer 20a des Saugerkörpers 20, und die Dichtungskontaktfläche 232 wird verformt, wenn sie mit der Wandung des Saugerkörpers 20 in Kontakt kommt, und dadurch wird zwischen der Luftansaugöffnung 20b und der Verbindungsöffnung 210b abgedichtet.
  • Auf der Vorderseite 211 des Staubaufnahmegehäuses 210 sind ein Paar Befestigungsschienen ausgebildet, d.h. linke und rechte Befestigungsschienen 211a, 211b, die Befestigungsstegen 21a, 21b (5) entsprechen, welche innerhalb der Ansaugkammer 20a des Saugerkörpers 20 zur Verfügung gestellt sind. Sobald die Befestigungsstege 21a, 21b in die Befestigungsschienen 211a, 211b eingeschoben sind, ist das Staubaufnahmegehäuse 210 in der Ansaugkammer 20a des Saugerkörpers 20 befestigt.
  • Die Filteranordnung 220 ist derart konstruiert, daß erste, zweite und dritte Filter 221, 222, 223 zur Verfügung gestellt sind, die, entsprechend der darin ausgebildeten Poren beziehungsweise der Größe der herauszufilternden Staubpartikel, hintereinander angeordnet sind und verschiedene Filtrierbereiche abdecken. Insbesondere ist der erste Filter 221 zum Filtern relativ großer Staubpartikel vorgesehen und an der innersten Stelle der Staubaufnahmekammer 210a des Staubaufnahmegehäuses 210 angeordnet. Der erste Filter 221 ist aus einem Netzmaterial 224 mit zahlreichen Poren ausgebildet, welche im Verhältnis größer sind als diejenigen anderer Filter, damit die Luft hindurchgeht, und aus einem Rahmen 225, der das Netzmaterial 224 abstützt und gleichzeitig die äußere Gestalt des ersten Filters 221 definiert. Außerdem er streckt sich von dem Begrenzungsbereich des Rahmens 225 eine erste äußere Wandung 225a.
  • Der dritte Filter 223 ist zum Filtern kleinster Staubteilchen vorgesehen, welche zu klein sind, um durch den ersten und zweiten Filter 221, 222 ausgefiltert zu werden. Der dritte Filter 223 ist an der äußersten Stelle der Filteranordnung 220 angeordnet. Der dritte Filter 223 umfaßt einen Vliesstoff 226 mit kleinen darin ausgebildeten Poren und einen Außenrahmen 227, der den Vliesstoff 226 abstützt und die äußere Gestalt des dritten Filters 223 definiert. Um die Filterfläche zu vergrößern, ist der Vliesstoff 226 in dem Außenrahmen 227 in Falten vorbestimmter Größe angeordnet. Ein Hakenelement 228 steht von dem oberen Bereich des Außenrahmens 227, zur Innenseite des Außenrahmens 227 gerichtet, hervor. Das Hakenelement 228 weist eine Einhakausnehmung 228a auf, die den Hakenvorsprung 212a an dem Außenbereich der Oberseite 212 des Staubaufnahmegehäuses 210 aufnimmt. Von dem unteren Bereich des Außenrahmens 227 steht ein Befestigungssteg 227a (6) hervor, der zum Einschieben in einen Schlitz 213a (6) vorgesehen ist, der an der Unterseite 213 des Staubaufnahmegehäuses 210 ausgebildet ist. Auf der Innenseite des Außenrahmens 227 ist eine zweite Wandung 227c ausgebildet, die mit der ersten Wandung 225a des Körpers 225 des ersten Filters 221 zusammenpaßt. Zwischen der zweiten Wandung 227c und dem innenseitigen Begrenzungsbereich des Außenrahmens 227 ist eine Fixierungsnut definiert. Eine Dichtung 229 ist entlang der Fixierungsnut 227b in engem Kontakt mit dem innenseitigen Begrenzungsbereich 216 des Staubaufnahmegehäuses 210 angeordnet, wodurch die Staubaufnahmekammer 210a luftdicht abgedichtet wird.
  • Der zweite Filter 222 ist zum Ausfiltern der Staubteile vorgesehen, die nach dem Filtervorgang durch den ersten Filter 221 übrig bleiben, und besteht aus einem Schaumstoffmaterial, das Poren aufweist, die im Verhältnis kleiner sind als diejenigen des Netzmateriales 224 und größer als diejenigen des Vliesstoffes 226. Der zweite Filter 222 ist in dem Innenraum angeordnet, welcher durch das Zusammenwirken der ersten Wandung 225a des ersten Filters 221 und der zweiten Wandung 227c des dritten Filters 223 definiert ist.
  • Der wie vorstehend für den Staubsauger konstruierte Staubaufnahmebehälter 200, der in dem Saugerkörper 20 befestigt ist und gemäß der vorliegenden Erfindung funktioniert, wird nun mit Bezugnahme auf 4A bis 6 beschrieben.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Staubaufnahmebehälter 200 für den Staubsauger in der Ansaugkammer 20a des Saugerkörpers fixiert, sobald die Befestigungsstege 21a, 21b des Saugerkörpers 20 in die Befestigungsschienen 211a, 211b des Staubaufnahmegehäuses 210 eingeschoben sind. Wenn dann der Hebel 242 des Anpreßringes 240 gedreht wird, wird der Anpreßring 240 entlang der schräg verlaufenden Führungsschiene 217a des verlängerten Bereiches 217 in eine schräg verlaufende Richtung bewegt, wodurch die Dichtungskontaktfläche 232 des ersten Dichtungselementes 230 gegen die Luftansaugöffnung 20b gepreßt wird. Dementsprechend ist die Verbindungsöffnung 210b des Staubaufnahmebehälters 200 mit der Luftansaugöffnung 20b ohne irgendeinen Zwischenraum dazwischen verbunden.
  • Wenn anschließend der Motor 21 betrieben wird, nachdem der Staubaufnahmebehälter 200 in der Ansaugkammer 20a befestigt ist, wird mit Staub belastete Luft in die Staubaufnahmekammer 210a innerhalb des Staubaufnahmegehäuses 210 durch die Ansaugöffnung 20b und die Verbindungsöffnung 210b angesaugt. Die angesaugte Luft passiert dann der Reihe nach den ersten Filter 221, den zweiten Filter 222 und den dritten Filter 223 der Filteranordnung 220 und strömt dann aus dem Saugerkörper 20 heraus. Dementsprechend werden Staubteilchen, der Größe nach, die großen zuerst und die allerkleinsten Partikel zuletzt, an den Filtern ausgefiltert und aufgenommen.
  • Sobald die Staubaufnahmekammer 210a mit Staub gefüllt ist, muß der Staubaufnahmebehälter 200 gereinigt werden, um die Verminderung der Saugleistung des Saugers aufgrund der mit Staub verstopften Filter 221, 222 und 223 zu vermeiden. Um den Staubaufnahmebehälter 200 zu reinigen, betätigt der Benutzer den Hebel 242 des Anpreßringes 240, wodurch die Ansaugöffnung 20b des Saugerkörpers 20 aus der Verbindung mit der Verbindungsöffnung 210b des Staubaufnahmebehälters 200 freigegeben wird, und nimmt den Staubaufnahmebehälter 200 aus der Ansaugkammer 20a heraus. Wenn dann das Hakenelement 228 der Filteranordnung 220 nach oben gezogen wird, ist der Hakenvorsprung 212a aus der Einhakausnehmung 228a freigegeben, und somit ist die Filteranordnung 220 von dem Staubaufnahmegehäuse 210 getrennt, wobei der Ausströmungsabschnitt 210c des Staubaufnahmegehäuses 210 geöffnet wird. Anschließend entfernt der Benutzer den Staub aus dem Staubaufnahmegehäuse 210 und die jeweiligen Filter 221, 222, 223 aus der Filteranordnung 220. Nach dem Reinigen werden die Filter 221, 222, 223 und das Staubaufnahmegehäuse 210 wieder zusammengesetzt und in der Ansaugkammer 20a wieder befestigt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung, aufgrund der zahlreichen Filter 221, 222 223, welche jeweils nacheinander Partikel, von den größten bis zu den allerkleinsten, aus der mit Staub belasteten Luft herausfiltern, die in die Staubaufnahmekammer 210a des Staubaufnahmebehälters 200 angesaugt wird, ist der Staubaufnahmebehälter 200 selten verstopft, auch nicht nach langem Gebrauch. Deswegen muß der Staubaufnahmebehälter 200 nicht häufig gereinigt werden und er kann über einen langen Zeitraum verwendet werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung hat darüber hinaus der Staubaufnahmebehälter 200 die Filterleistungsfähigkeit erhöht, da mit Staub belastete Luft durch die zahlreichen Filter 221, 222, 223 geht.

Claims (15)

  1. Staubaufnahmebehälter für einen Staubsauger, wobei der Staubaufnahmebehälter herausnehmbar in einer Ansaugkammer eines Saugerkörpers angeordnet ist, um Staubteilchen aus der mit Staub belasteten Luft herauszufiltern, die in die Ansaugkammer durch eine Luftansaugöffnung angesaugt wird, welche mit der Außenseite verbunden ist, wobei der Staubaufnahmebehälter umfaßt: ein Staubaufnahmegehäuse, das eine Verbindungsöffnung umfaßt, die mit der Luftansaugöffnung verbunden ist, und einen Ausströmungsabschnitt, um die angesaugte Luft ausströmen zu lassen; und eine Filteranordnung, die mindestens drei Filter umfaßt und herausnehmbar an dem Ausströmungsabschnitt angeordnet ist.
  2. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 1, wobei die Filteranordnung einen ersten, einen zweiten und einen dritten Filter umfaßt, welche poröser Art sind und in einer aufeinander folgenden Reihenfolge angeordnet sind, wobei die Poren des zweiten Filters kleiner sind als diejenigen des ersten Filters, wobei die Poren des dritten Filters kleiner sind als diejenigen des zweiten Filters, und die mit Staub belastete Luft, die durch die Verbindungsöffnung angesaugt wird, der Reihe nach durch den ersten, den zweiten und den dritten Filter strömt.
  3. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 2, wobei der erste Filter aus einem Netzmaterial besteht.
  4. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 2, wobei der zweite Filter aus einem Schaumstoff besteht.
  5. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 2, wobei der dritte Filter aus einem Vliesstoff besteht.
  6. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 2, wobei der dritte Filter umfaßt: einen Außenrahmen, der in engem Kontakt mit einem Begrenzungsbereich eines Ausströmungsabschnittes des Staubaufnahmebehälters angeordnet ist; und einen Vliesstoff, der an dem Außenrahmen zur Verfügung gestellt ist, einen Strömungsdurchgang definierend, durch welchen die Luft von der Innenseite des Staubaufnahmegehäuses zu der Außenseite ausströmt, und wodurch gleichzeitig kleinste Partikel aus der Luft ausgefiltert werden, die durch den zweiten Filter geströmt ist.
  7. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 6, wobei der Außenrahmen mit einem nach außen hervorstehenden Hakenelement versehen ist, das mit einem an dem oberen Bereich des Staubaufnahmegehäuses ausgebildeten Hakenvorsprung einrastet.
  8. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 6, wobei der Außenrahmen mit einem davon hervorstehenden Verbindungssteg versehen ist, der in einen in dem unteren Bereich des Staubaufnahmegehäuses ausgebildeten Schlitz eingeführt wird.
  9. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 1, wobei das Staubaufnahmegehäuse mit einem verlängerten Bereich versehen ist, der an der Verbindungsöffnung ausgebildet ist, wobei der verlängerte Bereich mit einer Abdichtungsvorrichtung zum Abdichten zwischen der Luftansaugöffnung und der Verbindungsöffnung versehen ist.
  10. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 9, wobei die Abdichtungsvorrichtung umfaßt: ein erstes Dichtungselement, das an einem Ende in Richtung der Außenseite des verlängerten Bereiches bis zu einem engen Kontakt mit einem Begrenzungsbereich der Luftansaugöffnung verläuft; und eine Anpreßvorrichtung, um selektiv das erste Dichtungselement gegen die Luftansaugöffnung zu drücken.
  11. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 10, wobei die Anpreßvorrichtung umfaßt: eine Führungsschiene, die an dem Außenumfang des verlängerten Bereiches schräg verlaufend vorgesehen ist; und einen Anpreßring, der an seinem Innenumfang mit einem Führungsvorsprung versehen ist, um in die Führungsschiene eingeführt zu werden, wobei der Anpreßring so angeordnet ist, daß er entlang des Außenumfanges des verlängerten Bereiches bewegt werden kann, wobei sein Führungsvorsprung in die Führungsschiene eingeführt ist, wobei der sich entlang der Führungsschiene bewegende Anpreßring das zweite Dichtungselement gegen die Luftansaugöffnung drückt.
  12. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 10, wobei das erste Dichtungselement umfaßt: einen Körper, der bis zum Kontakt mit einem Innenumfang des verlängerten Bereiches, eingeführt wird; eine Dichtungskontaktfläche, die an einem Ende des Körpers vorgesehen ist und von dem äußeren Ende des verlängerten Bereiches in Richtung der Luftansaugöffnung hervorsteht; und eine Rückströmungssperre, die an dem anderen Ende des Körpers vorgesehen ist, um das Zurückströmen von Staub aus dem Staubaufnahmegehäuse zu verhindern.
  13. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 6, wobei an dem Außenrahmen ein zweites Dichtungselement zur Verfügung gestellt ist, das an seinem innenseitigen Begrenzungsbereich vorgesehen ist und in engem Kontakt mit einem innenseitigen Begrenzungsbereich des Staubaufnahmegehäuses steht, welches eine Staubaufnahmekammer definiert, und die Staubaufnahmekammer ist abgedichtet, sobald das zweite Dichtungselement in engem Kontakt mit dem innenseitigen Begrenzungsbereich des Staubaufnahmegehäuses steht.
  14. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 1, wobei das Staubaufnahmegehäuse an seinem äußeren Bereich mit einer Befestigungsschiene versehen ist, die einem Befestigungssteg entspricht, der an der Ansaugkammer des Saugerkörpers zur Verfügung gestellt ist, und das Staubaufnahmegehäuse ist in der Ansaugkammer befestigt, sobald der Befestigungssteg in die Befestigungsschiene eingeführt ist.
  15. Staubaufnahmebehälter nach Anspruch 1, wobei das Staubaufnahmegehäuse aus transparentem Material besteht.
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