DE1028545B - Verfahren zur Herstellung von anorganischen Perhydraten oder solche enthaltenden Salzgemischen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von anorganischen Perhydraten oder solche enthaltenden Salzgemischen

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DE1028545B
DE1028545B DEB44086A DEB0044086A DE1028545B DE 1028545 B DE1028545 B DE 1028545B DE B44086 A DEB44086 A DE B44086A DE B0044086 A DEB0044086 A DE B0044086A DE 1028545 B DE1028545 B DE 1028545B
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
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    • C01B15/00Peroxides; Peroxyhydrates; Peroxyacids or salts thereof; Superoxides; Ozonides
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    • C01B15/00Peroxides; Peroxyhydrates; Peroxyacids or salts thereof; Superoxides; Ozonides
    • C01B15/055Peroxyhydrates; Peroxyacids or salts thereof
    • C01B15/16Peroxyhydrates; Peroxyacids or salts thereof containing phosphorus

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von anorganischen Perhydraten oder solche enthaltenden Salzgemischen Gegenstand der Patentanmeldung L 21297 IVa/ 12:1 ist ein Verfahren zur Herstellung von anorganischen Perliydraten oder solche enthaltenden Salzgemischen durch Umsetzung von zur Perhydratbildung befähigten Salzen oder Salzgemischen mit Wasserstoffperoxyd oder solches enthaltenden Addukten.
  • Das Verfahren der Hauptpatentanmeldung ist dadurch gekennzeichnet, daß die anorganischen Salze oder Salzgemische, vorzugsweise Phosphate oder phosphathaltige Salzgemische, gegebenenfalls auch in Anwesenheit von zur Perhy dratbildung nicht befähigten Salzen sowie Sauerstoffstabilisatoren, mit Wasserstoffperoxvd oder seinen Addukten im Zuge eines Heißzerstäubungssprühverfahrens unter Verwendung von Düsen oder rotierenden Verteilungsaggregaten und von Luftstromtemperaturen von 100 bis 600° C. vorzugsweise von 250 bis d00' C, aus wäßrigen, gegebenenfalls vorerwärniten, aber nicht über 100° C erhitzten Lösungen oder Suspensionen umgesetzt werden.
  • Man kann die anorganischen Salze oder Salzgeniische zusammen mit dem Wasserstoffperoxyd oder seinen Addukten in Form von wäßrigen Lösungen oder feindispersen Suspensionen anwenden. Man kann aber auch die Lösungen oder Suspensionen det anorganischen Salze bzw. Salzgemische und die der Aktivsauerstoff enthaltenden Verbindungen getrennt versprühen, wobei zweckmä ßigerweise der Sprühliebel oder Dampf der Perverbindung auf den des sauerstofffreien Salzes auftrifft. Schließlich ist es auch möglich, den Heißsprühprozeß derart vorzunehmen, daß die sauerstofffreie Verbindung bereits verfestigt ist und in diesem Zustand mit dem Sprühnebel oder Dampf der Perverbindung in Reaktion tritt.
  • Es gelingt, nach dem Verfahren der Patentanmeldung L 21297 IVa/ 12 i bei Anwendung entsprechender Lufttemperaturen in Sprühanlagen Perhydrate voll hohlkugelförmiger oder hohlkugelä hnlicher Struktur - sogenannte beads - zti erzeugen, welche bei einem Durchmesser von 1.0 bis 1000 it den Aktivsauerstoff in einer sehr haltbaren Form enthalten. Auch in pulverförmiger Beschaffenheit können die anorganischen Perhvdrate erzeugt werden.
  • Man kann nun, wie weiterhin gefunden wurde. die Qualität der nach dem Verfahren der Patentanmeldung L21297 IVa/ 12i herstellbaren anorganischen Perhydrate oder diese enthaltenden Salzgemische noch verbessern, wenn man in den Lösungen oder Suspensionen der Einzelkomponenten oder auch der Salz-Peroxyd-Mischung kleine Mengen hochmolekularer, wasserlöslicher organischer Schutzkolloide tnitverwendet. Bezogen auf das Endprodukt genügen 0,1 bis 10%, vorzugsweise 0,5 bis 5%, dieser Schutzkolloide in wasserfreier Form. Es empfiehlt sich, die Schutzkolloide in den Lösungen der Salze oder Salzgemische, vorzugsweise also der Phosphate oder phosphathaltigen Salzgemische, aufzulösen, wobei es belanglos ist, ob zuerst das Schutzkolloid oder das Salz zur Auflösung gelangt. Man kann die Schutzkolloide aber auch in dem Wasserstoffperoxyd oder in den Lösungen seiner Addukte zur Auflösung bringen, beispielsweise zusammen mit den eigentlichen Stabilisatoren.
  • Geeignete Schutzkolloide sind hochmolekulare, wasserlösliche organische Verbindungen, die an sich in der Regel bereits ein gewisses Stabilisierungsvermögen für Aktivsauerstoff besitzen, jedoch nur schwach oberflächenaktive Eigenschaften aufweisen und daher nicht zur Gruppe der eigentlichen Waschrohstoffe zu rechnen sind. Solche Schutzkolloide sind beispielsweise die wasserlöslichen Cellulose- oder Stärkeabkömmlinge, wie Celluloseäther und -ester, die bekannten Stärkesorten sowie deren Verätherungs-. Veresterungs- oder Abbauprodukte. Genannt seien aus dieser Gruppe die Methyl- oder Äthylcellulosen, die Oxäthylcellulosen und vor allem die Carboxymethylcellulosen in Form ihrer wasserlöslichen Salze.
  • Eine weitere Gruppe geeigneter Schutzkolloide sind die wasserlöslichen Polyvinylverbindungen, wie etwa Polyvinylalkohole, Polyvinyläther, z. B. Polvvinylmethyläther oder der Polyvinyläther des 3-Oxvtetrahydrofurans, ferner das Polyvinylpyrrolidon.
  • Geeignet sind weiter die wasserlöslichen Polyacrylate und -methacrylate, die Mischpolymerisate aus Polyvinylverbindungen und Polyacrylaten sowie schließlich Kunstharzvorkondensate, wie sie z. B. aus Phenolen, Harnstoff, Melamin, Cyanamid, Dicyandiamid oder ähnlich konstituierten Verbindungen mit Formaldehyd oder anderen Aldehyden oder aldehydabgebenden Stoffen, mit Ketonen, Glyoxal od. dgl. erhältlich sind. Die letzterwähnten Kunstharzvorkondensate können in niedrigmolekularer Form, z. B. als Methylolharnstoffe oder bereits in etwas höherkondensierter, jedoch noch wasserlöslicher Form eingesetzt werden.
  • Auch wassermischbare Schutzkolloide, beispielsweise in Emulsionsform, können zur Anwendung gelangen. Auch der gemeinsame Einsatz wasserlöslicher und wassermischbarer Schutzkolloide ist möglich. Häufig empfiehlt sich auch die Mitverwendung geringer Mengen wasserlöslicher weichmachender Substanzen, wie sie beispielsweise in den meisten oberflächenaktiven Waschrohstoffen oder auch in anderen oberflächenaktiven Verbindungen, wie etwa sulfierten Ofen, vorliegen. Als weichmachende Zusätze genügen Mengen von 3 bis 5%, bezogen auf das organische Schutzkolloid, sofern nicht aus anderen Gründen, beispielsweise zur Steigerung der Waschaktivität, höhere Einsätze ohnehin erforderlich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von anorganischen Perhydraten nach Patentanmeldung L 21297 IVa/12i, dadurch gekennzeichnet, daß anorganische Salze oder Salzgemische, vorzugsweise Phosphate oder phosphathaltige Salzgemische, gegebenenfalls auch in Anwesenheit von zur Perhydratbildung nicht befähigten Salzen, unter Mitverwendung kleiner, 0,1 bis 10%, vorzugsweise 0,5 bis 5%, bezogen auf das Endprodukt, betragender Mengen hochmolekularer, wasserlöslicher oder wassermischbarer organischer Schutzkolloide mit nur schwach ausgeprägten oberflächenaktiven Eigenschaften mit Wasserstoffperoxyd oder seinen Addukten im Zuge eines Heißzerstäubungssprühverfahrens aus wäßrigen Lösungen oder Suspensionen umgesetzt werden.
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