DE1024C - Kombinirter Cigarrenprefs- und Trockenapparat - Google Patents

Kombinirter Cigarrenprefs- und Trockenapparat

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DE1024C
DE1024C DE1024DA DE1024DA DE1024C DE 1024 C DE1024 C DE 1024C DE 1024D A DE1024D A DE 1024DA DE 1024D A DE1024D A DE 1024DA DE 1024 C DE1024 C DE 1024C
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Germany
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dryer
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W Moeskenthin
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W Moeskenthin
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/16Treating bunches
    • A24C1/18Moulds or presses for cigar bunches

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

1877.
Klasse 79.
WILHELM MÖSKENTHIN in BERLIN. Combinirter Cigarrenprefs- und Trockenapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. October 1877 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Apparat vereinigt fast alle Werkzeuge des Cigarrenarbeiters. in sich und dient zugleich als billiger und vortheilhafter Trockenapparat.
Er ist in Fig. 1 in Vorderansicht,
- 2 in Seitenansicht,
- 3 im Schnitt nach AB der Fig. 2
- 4 in Oberansicht,
- 5 im Schnitt Ci? der Fig. 3,
- 6 und 7 in den Details
dargestellt und besteht im wesentlichen aus einem Kasten α aus Blech, dessen Seitenwände auf einer Grundplatte b befestigt sind.
Eine genügend starke Gipsplatte c ist in diesem Kasten α gelagert und wird durch Winkel d und zwei Stützen / sicher gehalten. Diese Platte c trägt angeschraubt einen Blechumschweif, so dafs ein schmaler Raum i zwischen diesem und dem äufseren Kasten α bleibt. Ueber der genannten Platte c bewegt sich die Gegenplatte c1; sie wird von einer Spindel m gehalten, welche sich in einem Querstück η der Säule 0 leicht schiebt. Auf der Spindel m ist ein Stück f befestigt, . welches einen angenieteten, bogenförmig ausgefeilten, halbgezahnten Ring s trägt, der einen Excenter r umfafst.
Der letztere ist an dem feststehenden Querstück 11 drehbar befestigt und mit einem Hebel/1 versehen. Ein zweiter Hebel /2 bewirkt das Feststellen des ersteren in jeder Stellung.; es ist ein Zangenschenkel an ihm befestigt und er wird durch die Feder t mit seinem vorderen Ende immer zwischen die Zähne des Ringes s gehalten.
Die Deckplatte α des Kastens α ist mit Zuglöchern versehen, und trägt eingesetzt zwei Kopfformen ß,' welche wie gewöhnlich construirt sind.
Die Wickelformen B sind, entgegengesetzt den bisherigen, aus Metall hergestellt und fassen ca. 5 bis 6 Stück.
In dem Raum IV, unterhalb der Platte c, werden Heizflammen ν beliebiger Art (Bunsen'sche Brenner, Petroleumlampen etc.) aufgestellt, welche die Prefsplatten cc1 erwärmen und gleichzeitig durch Vermittlung. der Züge i die Kopfformen β erhitzen. Die Heizgase gehen durch die Zuglöcher der Platte α nach aufsen.
Die Handhabung des Apparates geschieht wie folgt:
Etwa 3 Stück Fig. 6 gezeigter Wickelformen, werden voll gelegt und gleichzeitig zwischen die Platten c c1 gebracht. Durch Drehen des Hebels/', wodurch gleichzeitig der Excenter r mit bewegt wird, drücken die Platten cc1 die Formen zusammen, so dafs die Cigarren die nöthige Pressung bekommen, während sie durch die umgebende Wärme gleichzeitig binnen ι ο bis 15 Minuten getrocknet werden. Die nun herausgenommenen Cigarrenwickel werden nur mit Deckblatt versehen und kommen schliefslich mit der Spitze in die gleichfalls heifsen Kopfformen ß, wo sie durch sanftes Drehen glatt werden und zugleich der zum Zuspitzen verwendete Kleister trocknet.
Bei dem jetzigen Verfahren werden ca. 8 Stück lange hölzerne Formen, welche ungefähr je 20 Stück Cigarrenwickel fassen, aufeinander gelegt und zwischen eine Schraubenpresse gebracht. So eingespannt müssen dieselben in einer heifsen Stube 6 bis 8 Stunden trocknen, werden dann umgewendet, nochmals 6 bis 8 Stunden geprefst und getrocknet, mit Deckblatt versehen und die Spitzen nachher auf einem besonderen geheizten Kopfformapparat geglättet.
Aufser einer grofsen Schnelligkeit der Fabrikation und Raumersparnifs resultirt aus dem beschriebenen Verfahren noch eine Ersparnifs an Heizmaterial, da jetzt der Kopfformapparat besonders geheizt werden mufs, während bei dem vorliegenden Apparat diese Wärme zugleich zum Trocknen der eingeprefsten Cigarrenwickel verwendet wird.
Schliefslich sei noch erwähnt, dafs die Haltbarkeit der metallenen Wickelformen eine bedeutend gröfsere ist, da durch den feuchten Tabak und das hierauf folgende schnelle Trocknen die hölzernen Formen sehr angegriffen werden.
Patent-Anspruch: Der vorliegende combinirte Cigarren-Prefs- und Trockenapparat und zwar speciell die Anwendung einer heizbaren, mittelst Excenter bewegten Presse und der gleichfalls geheizten Kopfformen ß, in Verbindung mit metallenen Wickelformen B.
Alles im wesentlichen und zum Zweck, wie beschrieben und gezeigt.
Auch behält sich der Erfinder ausdrücklich das Recht vor, Vervielfachungen des beschriebenen Apparates in vier und mehreckiger oder kreisrunder Anordnung anzuwenden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1024DA 1877-10-24 1877-10-24 Kombinirter Cigarrenprefs- und Trockenapparat Expired - Lifetime DE1024C (de)

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DE (1) DE1024C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2659547A (en) * 1948-04-21 1953-11-17 Sonoco Products Co Bobbin

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2659547A (en) * 1948-04-21 1953-11-17 Sonoco Products Co Bobbin

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