DE102020134041A1 - Außenwandgitter für eine Wanddurchführungseinheit für den Anschluss eines Haustechnikgeräts - Google Patents

Außenwandgitter für eine Wanddurchführungseinheit für den Anschluss eines Haustechnikgeräts Download PDF

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Abstract

Außenwandgitter (210) für eine Wanddurchführungseinheit für den Anschluss an ein Haustechnikgerät, wenigstens umfassend:- einen Innenrahmen (220) mit wenigstens zwei parallelen seitlichen Innenrahmenteilen (221), zwischen denen mehrere Lamellen (211, 213, 214) eingefasst sind, die parallel zueinander und jeweils schräg zu einer zur Gebäudeaußenseite hin auszurichtenden Vorderseite hin abfallend ausgerichtet sind,- einen den Innenrahmen (220) einfassenden Blendrahmen (216), dessen Rückseite eine Spiegelfläche (219) zur Anlage an eine Wandanschlussebene (W) bildet, wobei sich zumindest die untere Lamelle (214) über eine äußere Spiegelfläche (225) des Blendrahmens (210) hinaus nach außen erstreckt.Oberhalb der obersten Lamelle (211) der schräg nach außen abfallenden Lamellen (211, 213, 214) ist eine Zusatzlamelle (212) angeordnet, die mit einem oberen Querriegel des Blendrahmens (216) verbunden ist und zu einer Rückseite des Außenwandgitters (210) nach unten abfallend ausgerichtet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Außenwandgitter für eine Wanddurchführungseinheit für den Anschluss eines Haustechnikgeräts, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Haustechnikgeräte, insbesondere Wärmepumpen, multifunktionale Geräte nach DIN EN 16573 oder zentrale Lüftungsgeräte, die innerhalb von Gebäuden aufgestellt werden, benötigen eine Wanddurchführung nach außen, durch die die benötigte Zuluft zu- und die Abluft abgeführt werden können. Hierzu wird wenigstens ein Ende einer Luftleitung an der Wärmepumpe oder dem zentralen Lüftungsgerät vorgesehen und das andere Ende an einer Wanddurchführung befestigt.
  • Eine in der Tiefe verstellbare Wanddurchführungseinheit ist aus der DE 10 2017 002 396 A1 bekannt. Ein Außenteil wird von der Gebäudeaußenseite angesetzt und ein Innenteil von der Gebäudeinnenseite. Das Außenteil umfasst auch ein Außenwandgitter und ein Kleintierschutzgitter. Der Strömungskanal ist innerhalb von zwei gegeneinander teleskopierbaren Rohrstutzen gebildet, die gegeneinander verschiebbar sind, um eine Anpassung an die individuelle Wandstärke einer Gebäudewand vornehmen zu können. Beim Bau von Fertighäusern ist die Wandstärke jedoch in engen Toleranzfeldern bekannt, so dass eine Anpassung der Tiefe des Strömungskanals nicht notwendig ist. Die Verwendung der bekannten Wanddurchführungseinheit besitzt dann den Nachteil, dass durch die nicht benötigte Längenverstellung ein nicht unbeträchtlicher Anteil des Querschnitts der Wandöffnung für die Luftströmung versperrt ist. Für einen bestimmten benötigten Volumenstrom muss also eine große Wandöffnung geschaffen werden, damit der Strömungsquerschnitt in der Wanddurchführungseinheit ausreichend groß ist. Außerdem sind beim Bau von Fertighäusern hohe Anforderungen an den Schutz vor eindringendem Wasser zu erfüllen, insbesondere an den Schutz vor Wasser, das eine schadhafte Dichtungsebene hinterläuft oder durch Schlagregen eindringt. Weiterhin benötigt der Einbau einer bekannten Wanddurchführungseinheit viel Montagezeit, um alle Fugen sorgfältig abzudichten.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Außenwandgitter für eine Wanddurchführung für den Anschluss eines Haustechnikgerät vorzusehen, welche eine zuverlässige Abdichtung und eine einfache und komfortable Montage an Gebäudewänden, insbesondere in vorgefertigten Bauteilen von Fertighäusern, ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Außenwandgitter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Haustechnikgeräte, die Luft von einer Gebäudeaußenseite ansaugen oder dahin ausstoßen, sind insbesondere eine innen aufstellbare Wärmepumpe, multifunktionale Geräte nach DIN EN 16573 oder ein Lüftungsgerät.
  • Für ein optimiertes Dicht- und Luftführungskonzept sieht das erfindungsgemäße Außenwandgitter wenigstens eine Zusatzlamelle vor, die an die Rückseite des oberen Querriegels des Blendrahmens angeklebt oder angeschweißt ist, sodass sich die Zusatzlamelle von einem Punkt außerhalb der Wandanschlussebene bis ins Innere des Strömungskanals erstreckt. Die Zusatzlamelle ergänzt somit den Innerahmen nach Art eines Deckels. Ais lufttechnischen Überlegungen ist die Zusatzlamelle vorteilhaft, um den Strömungskanal nach oben zu verschließen. Hinsichtlich der Dichtigkeit des Außenwandgitters gibt es die Doppelfunktion der Zusatzlamelle, dass von oben evtl. in der Wandanschlussebene eindringendes Wasser auf die Zusatzlamelle gelangt und über diese zunächst nach innen abgeleitet wird. Am Ende der Zusatzlamelle kann das Wasser auf die oberste Lamelle im Außenwandgitter abtropfen und gelangt so wieder über die Wandanschlussebene hinaus nach außen. Mit diesem Labyrinth Konzept aus Zusatzlamelle und oberer Lamelle wird zugleich ein strömungstechnischer Abschluss nach oben bewirkt, aber auch eine Wasserdurchlässigkeit geschaffen.
  • Weiterhin ist in dem verbesserten Dichtkonzept bei der erfindungsgemäßen Wanddurchführungseinheit vorgesehen, den Blendrahmen mit Polyethylen-Schaumstoff-Dichtungsstreifen zu hinterlegen und an der Rückseite der Schaumstoff-Dichtungsstreifen, die der Wandoberfläche zuzuweisen sind, ein zusätzliches Quellband-Dichtungsstreifen vorzusehen.
  • Das Außenwandgitter ist eine fertige Einheit, die vorzugsweise aus Edelstahl- oder Aluminiumblech gebildet ist. Ein Innenrahmen erstreckt sich ein Stück in die Tiefe des Strömungskanals. Der Innenrahmen ist umlaufend von einem Blendrahmen umgeben. Innerhalb des Innenrahmens sind mehrere schräg stehende Lamellen angeordnet.
  • Das Außenwandgitter wird vorzugsweise mit einem Halterahmen kombiniert, der an einer Wanddurchführung angebracht wird. Der Halterahmen wird bereits nach Herstellung der Wanddurchführung eingesetzt. Dann können Armierungs- und Putzschichten auf die Wand aufgebracht werden, die den Halterahmen einschließen. Nachdem die gebäudeaußenseitige Wandoberfläche vollständig bearbeitet worden ist, wird im letzten Schritt das Außenwandgitter aufgesetzt. Dazu braucht das Außenwandgitter lediglich in den durch den Halterahmen bereits vorgegebenen Bereich eingeschoben werden. Ein Innenrahmen des Außenwandgitters wird zwischen die Befestigungslaschen des Halterahmens geschoben. In denjenigen Bereichen, in denen die Befestigungslaschen des Halterahmens mit den Befestigungslaschen des Außenwandgitters überlappen, kann eine formschlüssige Verbindung hergestellt werden, durch welche das Außenwandgitter am Halterahmen befestigt ist und über dieses indirekt auch am Wanddurchführungselement.
  • Die Befestigungspunkte liegen von einer Wandanschlussebene aus versetzt nach innen, also innerhalb des Strömungskanals. Insbesondere ist dort vorgesehen, an den Halterahmen-Befestigungsflaschen jeweils zwei Schrauben pro Befestigungslasche einzusetzen und an der rückwärtigen Kante Langlöcher des Innenrahmens des Außenwandgitters vorzusehen. Dadurch braucht das Außenwandgitter lediglich mit seinen Langlöchern unter die Schraubenköpfe am vorher montierten Halterahmen geschoben zu werden. Die Schrauben werden angezogen, wodurch das Außenwandgitter fest und sicher angebracht ist. Geringe Toleranzen in der Putzschicht können durch die Ausbildung der Befestigungsausnehmungen in Form von Langlöchern gut ausgeglichen werden. Die Verschraubungen sind vorzugsweise jeweils so angeordnet, dass sie durch die Lamellen im Außenwandgitter überdeckt sind und daher in einer Frontansicht im Regelfall nicht sichtbar sind. Die verdeckte Verschraubung im Strömungskanal hat außerdem den Vorteil, dass am Blendrahmen keine Gehrungsschnitte, Nieten usw. vorhanden sind, die optisch störend sein könnten und durch die Wasser eindringen könnte.
  • Dadurch, dass die Befestigungspunkte für das Außenwandgitter an denjenigen Teilen des Halterahmens positioniert sind, welcher sich in den Strömungskanal hinein erstreckt, brauchen nachträglich keine Befestigungsmittel mehr auf der Fassadenaußenseite angebracht zu werden. Dort bereits aufgebrachte Schutzschichten bleiben also durch Montage des Außenwandgitters vollkommen unbeschädigt, wobei zugleich eine einfache Anbringung des Außenwandgitters und auch eine dauerhafte Verbindung mit den anderen Teilen der Wanddurchführungseinheit sichergestellt ist.
  • Besonders bevorzugt ist vorgesehen, das Außenwandgitter mit dem Halterahmen und einem angepassten Wanddurchführungselement zu kombinieren und dadurch eine optimierte Wanddurchführungseinheit zu schaffen. Durch die dreiteilige Ausbildung der Wanddurchführungseinheit ist eine besonders einfache Montage möglich. Außerdem kann der Aufbau der Wanddurchführungseinheit schrittweise mit dem Baufortschritt des zugehörigen Gebäudeteils fertiggestellt werden.
  • Zur Montage der Wanddurchführungseinheit wird vorteilhaft zunächst ein Wanddurchführungselement, wobei es sich insbesondere um einen quaderförmigen Körper aus EPS-Kunststoffschaum handelt, in eine Wandausnehmung eingesetzt. Die Wandausnehmung kann im Falle des Fertighausbaus von vornherein durch Aussparungen in den Wänden gebildet sein, oder sie nachträglich in die Wand eingebracht werden. Das Wanddurchführungselement wird dann in den Wandausschnitt eingesetzt und zum Beispiel darin verklebt, sodass sich eine luftdichte Verbindung ergibt. Dabei schließt das Wanddurchführungselement vorteilhaft sowohl an der Gebäudeinnenseite wie auch an der Gebäudeaußenseite bündig ab.
  • Im folgenden Montageschritt kann der Halterahmen aufgesetzt werden. Dazu ist ein Halterahmen-Außenelement vorgesehen, dass vorzugsweise flächenbündig mit der Stirnseite des Wanddurchführungselements ist. Die Verbindung zwischen dem Halterahmen und dem Wanddurchführungselement erfolgt über Schrauben, die in Dübel eingreifen, die entweder nach dem Einschäumen in den ausgehärteten EPS-Kunststoffschaum eingedreht werden oder die direkt in das Wanddurchführungselement eingeschäumt worden sind.
  • Das Wanddurchführungselement und der Halterahmen können für den Einsatz in fertigen Gebäudeteilen auch als fertig montierte Einheit ausgeliefert werden, da in diesem Anwendungsfall keinerlei Anpassungsarbeiten am Wanddurchführungselement notwendig sind.
  • Das Halterahmen-Außenelement kann dann vorteilhaft mit Armierungsgewebe überdeckt und / oder angeputzt werden, sodass sich eine oberste Wandschicht ergibt, in die das Halterahmen-Außenelement eingebettet ist. Damit kann an der Gebäudewand ablaufendes Wasser nur noch außen über die Putzfläche gelangen, aber nicht mehr in den Zwischenraum zwischen dem Halterahmen-Außenelement und der Stirnseite des Wanddurchführungselements.
  • Bei den in den Strömungskanal hineinragenden Teilen des Halterahmens sind vorzugsweise auch Kleintierschutzgitter-Befestigungsflaschen vorgesehen, in die ein Kleintierschutzgitter einhängbar ist. Ein Kleintierschutzgitter kann alternativ auch an dem Außenwandgitter hinter den Lamellen befestigt sein. Die Verbindung mit dem Halterahmen hat aber den Vorteil, dass der Strömungskanal bei einer schrittweisen Montage entsprechend des jeweiligen Baufortschritts schon abgesperrt sein kann, ohne dass in einem frühen Stadium das Außenwandgitter aufgesetzt zu werden braucht. Dieser Vorteil ergibt sich weniger beim Bau von Gebäudeteilen für Fertighäuser, sondern vor allem beim nachträglichen Einbau eines Wanddurchführungselements in eine Gebäudewand.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform sieht außerdem vor, dass im unteren Bereich des Strömungskanal-Außenabschnitts wenigstens eine Auffangfläche ausgebildet ist, die an einer Abtropfkante endet. Die Abtropfkante wiederum steht über eine untere Strömungskanalfläche über. Die untere Strömungskanalfläche ist vorzugsweise schräg nach außen abfallend ausgebildet. Die Befestigungsmittel zur Verbindung des Außenwandgitters mit dem Halterahmen sind oberhalb der Auffangfläche angeordnet, ebenso die rückwärtigen Kanten der Lamellen im Außenwandgitter. Auch das Kleintierschutzgitter ist oberhalb der Auffangfläche im Strömungskanal angeordnet. Wasser, das entweder durch Schlagregen eindringt oder das in einem Zuluftbetrieb der Haustechnikanlage mit angesaugt wird, kann an den genannten Stellen abtropfen und gelangt so auf die Auffangfläche und von dort über weitere Lamellen oder Abtropffläche über die Wandanschlussebene hinaus nach außen.
  • Die Montagefreundlichkeit der erfindungsgemäßen Wanddurchführungseinheit beim Fertighausbau ergibt sich vorteilhaft dadurch, dass das Wanddurchführungselement und der Halterahmen bei der Fertigung des Gebäudeteils im Werk bereits fertig eingebaut werden kann. Alle für die Abdichtung und die Ableitung von hinterläufigem Wasser notwendigen Elemente sind in das Außenwandgitter integriert. Bei dem aus Fertigteilen hergestellten Gebäude besteht der einzige Montageschritt in Bezug auf die Wanddurchführungseinheit darin, dass Außenwandgitter aufzusetzen und mit den vier bereits vorpositionierten Schrauben zu sichern. Weder am Außenwandgitter noch am Gebäude selbst sind irgendwelche Nacharbeiten notwendig. Es ist zugleich ausgeschlossen, dass durch Unachtsamkeit Abdichtungen ausgelassen oder falsch ausgeführt werden.
  • Zur Optimierung der Luftströmung im Strömungskanals ist vorgesehen, dass der Strömungskanal-Innenabschnitt mit einem runden, insbesondere einem ellipsoiden Querschnitt stetig in den Strömungskanal-Innenabschnitt mit dem rechteckigen oder polygonalen Querschnitt übergeht. Das heißt, am Übergang werden große Versatzflächen, die senkrecht zur Strömungsrichtung anstehen würden und Verwirbelungen erzeugen, vermieden.
  • Um im Zuluftbetrieb angesaugte Feuchtigkeit möglichst noch in der Wanddurchführungseinheit abzuscheiden, kann vorgesehen sein, Teile des Strömungskanals mit wenigsten einer kleinen Versatzstufe auszubilden. Dadurch wird insbesondere verhindert, dass sich ein wandhaftender Feuchtigkeitsfilm bildet, der in die Anlage eingesaugt wird.
  • Weiterhin kann vorgesehen sein, die Mittelachse des Strömungskanals von der Gebäudeaußenseite zur Gebäudeinnenseite ansteigen zu lassen, und zwar so weit, dass sämtliche Teile der inneren Wandung im Strömungskanals ein Gefälle zur Außenseite besitzen.
  • Das Halterahmen-Außenteil kann als Rahmen aus Metallblech ohne Ausnehmungen ausgebildet sein.
  • Das Kleintierschutzgitter ist vorzugsweise austauschbar am Halterahmen gehaltert. Dadurch kann es zu Reinigungszwecken abgenommen werden. Es kann auch gegen ein Gitter mit anderer Maschenweite ausgetauscht werden, z. B. an Gebäuden, wo es aufgrund hoher Feuchtigkeit und tiefer Temperaturen im Winter zu Vereisungen am Kleintierschutzgitter kommen kann.
  • Das Kleintierschutzgitter wird weiterhin vorzugsweise als Stanzteil aus Metallblech gebildet. Eine gewisse Aussteifung wird durch eingeprägte Rippen und/oder senkrecht anstehende oder umgebördelte Außenkanten erreicht. Soweit das Stanzteil bauchig ausgebildet ist, wird die konvexe Seite zur Gebäudeinnenseite weisend ausgerichtet, also vom Außenwandgitter weg weisend, so dass sich diese Teile nicht berühren.
  • Die Erfindung wird mit weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen nachfolgend anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Figuren zeigen im Einzelnen:
    • 1 eine Wanddurchführungseinheit in einer perspektivischen Explosionsansicht, von einer Gebäudeaußenseite aus gesehen;
    • 2 ein Wanddurchführungselement und ein Halterahmen in einer perspektivischen Ansicht von der Gebäudeaußenseite her;
    • 3 ein Außenwandgitter in frontaler Ansicht von der Gebäudeaußenseite her;
    • 4 ein Außenwandgitter in frontaler Ansicht auf seine Rückseite;
    • 5 eine vergrößerte Detaildarstellung des linken oberen Eckenbereichs aus 4;
    • 6 das Außenwandgitter in seitlicher Schnittansicht;
    • 7 eine Detailansicht aus dem oberen Bereich von 6;
    • 8 eine perspektivische Ansicht auf die Rückseite eines Außenwandgitters mit Halterahmen;
    • 9 eine perspektivische Ansicht auf das Außenwandgitter von schräg oben;
    • 10 eine Verbindung eines Kleintierschutzgitters mit dem Halterahmen im Detail;
    • 11 die vollständig montierte Wanddurchführungseinheit in seitlicher Schnittansicht, und
    • 12 ein Detail einer perspektivischen Schnittansicht der Wanddurchführungseinheit.
  • 1 zeigt einen möglichen Anwendungsfall für ein nach der Erfindung ausgebildetes Außenwandgitter 210. Es ist hier zusammen mit einem Halterahmen 230 und einem Wanddurchführungselement 110 in einer perspektivischen Explosionsansicht dargestellt, gesehen von einer Gebäudeaußenseite aus.
  • Zur Montage wird das quaderförmige Wanddurchführungselement 110 in einen Wandausschnitt eines Gebäudes eingesetzt. Das Wanddurchführungselement 110 ist insbesondere aus EPS-Schaum hergestellt, damit die Wärmeleitung von der Gebäudeaußenseite zur Gebäudeinnenseite unterbrochen wird. Im Inneren des Wanddurchführungselements 110 ist ein Strömungskanal 120 ausgebildet, der sich in einen Strömungskanal-Innenabschnitt 121 mit rundem Querschnitt und einen Strömungskanal-Außenabschnitt 122 mit rechteckigem Querschnitt unterteilt. Die Querschnitte 121, 122 gehen stetig ineinander über; senkrecht zur Strömungsrichtung stehende Versatzflächen werden vermieden. In dem Strömungskanal-Außenabschnitt 122 ist an der Unterseite ein Absatz als Auffangfläche 123 ausgebildet, die oberhalb einer schräg nach außen abfallenden, unteren Strömungskanalfläche 125 angeordnet ist und der über diese hinaus nach außen übersteht.
  • Der Halterahmen 230 besteht aus einem Halterahmen-Außenelement 231, das nach Art einer Putzschiene gelocht ausgebildet ist. Senkrecht dazu erstrecken sich Befestigungslaschen 232 in den Strömungskanal hinein. Diese sind partiell noch weiter in die Tiefe reichend und bilden Kleintierschutzgitter-Befestigungslaschen 234. Daran ist ein Kleintierschutzgitter 235 gehalten.
  • Das Außenrahmenelement 232 kann an Befestigungsbohrungen 116 an einer äußeren Stirnfläche 115 des Wanddurchführungselements 110 befestigt werden. Zur Verstärkung der Befestigungsbohrungen 116 sind dort Dübel eingeschraubt.
  • Bei der Montage wird als letzter Schritt das Außenwandgitter 210 auf den Halterahmen 230 aufgesetzt, wobei hier nicht sichtbare Befestigungsausnehmungen am Außenwandgitter 210 unter die Befestigungsschrauben 233 greifen, die in Gewinden bzw. Bohrungen an Befestigungslaschen 232 des Halterahmens 230 positioniert sind.
  • In den Seitenflächen des Strömungskanal-Außenabschnitts 122 sind Nuten 117 ausgebildet, um überstehende Anteile der Befestigungsschrauben 233 am Halterahmen 230 aufzunehmen. Dadurch können die Befestigungslaschen 232 des Halterahmens 210 dicht an den seitlichen Wandungen des Strömungskanal- Außenabschnitts positioniert werden.
  • 2 zeigt die Ergänzung des Außenwandgitters 210 mit dem Halterahmen 230, und zwar wie in 1 in einer perspektivischen Ansicht von der Gebäudeaußenseite her. Ein Halterahmen-Außenelement 231 liegt an der vorderen, äußeren Stirnfläche 115 des Wanddurchführungselements 110 an. Ein Kleintierschutzgitter 235 ist oberhalb der Auffangfläche 123 im Strömungskanal angeordnet. Die Auffangfläche 123 endet an einer Abtropfkante 124 oberhalb der unteren Strömungskanalfläche 125, die beidseitig ansteigende Außenbereiche 126 hat.
  • In 3 ist das Außenwandgitter 210 in frontaler Ansicht von der Gebäudeaußenseite aus gezeigt. Das Außenwandgitter 210 besitzt einen Blendrahmen 216, der zur Auflage auf der Wandaußenseite bestimmt ist und der auf einer Abtropfleiste 229 aufsteht. Nach vorn, zur Außenseite, besitzt der Blendrahmen eine vordere Spiegelfläche 225. Die Abtropfleiste 229 überdeckt Putz- und/oder Isolierungsschichten unterhalb des Wanddurchführungselements, auf das das Außenwandgitter 210 aufgesetzt wird.
  • Die Gitterstruktur des Außenwandgitters 210, das den Strömungskanal in dem Wanddurchführungselement überdeckt, besteht aus mehreren Lamellen 211, 213, 214, die zur Außenseite hin jeweils schräg nach unten abfallen und die sich in der Projektion auf die Wandebene jeweils soweit überdecken, dass keine offenen Querschnittsflächen bestehen. Dadurch wird das Eindringen von Schlagregen in den Strömungskanal verhindert. In der Außenansicht erscheinen eine obere Lamelle 211 und mehrere mittlere Lamellen 213 gleich. Lediglich eine untere Lamelle 214 unterscheidet sich dadurch, dass sie sich über die Ebene des Blendrahmens 216 hinaus nach außen vorstreckt und außerdem seitliche Überstände 215 aufweist.
  • In 4 ist das Außenwandgitter 210 in frontaler Ansicht auf seine Rückseite dargestellt. Innerhalb des Blendrahmens 216 ist ein Innenrahmen 220 vorgesehen, der mit dem Blendrahmen 216 verbunden ist und senkrecht dazu ausgerichtet ist. Der Innenrahmen 220 umfasst parallele seitliche Innenrahmenteile 221, zwischen denen die Lamellen 211, 213, 214 gehalten sind.
  • Der Blendrahmen 216 besitzt eine innere Spiegelfläche, die zur Auflage auf der Gebäudewandaußenseite bestimmt ist und mit wenigstens einem Dichtungsstreifen 218 belegt ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel des Außenwandgitters 210 sind alle vier Spiegelteilflächen vollflächig mit Dichtungsstreifen 218 belegt. Dabei handelt es sich um PE-Schaum-Dichtungsstreifen, die in den Eckbereichen mit Gehrungsschnitten versehen sind. Auf die Dichtungsstreifen 218 sind randseitig jeweils zusätzlich Quellband-Dichtungsstreifen 217 aufgelegt.
  • 5 ist eine vergrößerte Detaildarstellung des linken oberen Eckenbereichs aus 4. Die seitlichen Innenrahmenteile 221 besitzen mehrere Ausstanzungen, in die z. B. Nasen 211.1 der oberen Lamelle 211 eingesetzt sind.
  • Der Blendrahmen 216 besteht aus Metallblech, das mit seinem Außenrand senkrecht zur Spiegelfläche umgebogen ist. Dadurch wird zwischen der Au-ßenkante des Blendrahmens 216 und dem Innenrahmen 220 eine beidseitig begrenzte Spiegelfläche zur Aufnahme der Dichtungsstreifen 217, 218 gebildet.
  • Der Quellband-Dichtungsstreifen 217 an der Oberseite läuft quer über die gesamte Breite des Außenwandgitters 210. Sollte an der Gebäudefassade im Eckenbereich des Außenwandgitters 210 ablaufendes Wasser nicht schon an dem Quellband-Dichtungsstreifen 217 zurückgehalten werden, wird es in der Gehrungsebene zwischen den Dichtungsstreifen 218 nach unten geleitet. Hierzu ist wichtig, dass die Gehrungsebene auf der Oberkante der seitlichen Innenrahmenteile 221 endet oder sogar noch weiter nach innen versetzt, also oberhalb der Lamellen. Dadurch wird gewährleistet, dass Wasser an den seitlichen Innenrahmenteilen 221 entlang nach unten geleitet wird und dort innerhalb des Strömungskanals abtropft, wo durch die Auffangfläche 123 die Stufe ausgebildet ist. Wasser kann so aber nicht die Dichtungsstreifen 217, 218 hinterlaufen und an den seitlichen Abschnitten des Blendrahmens 216 entlanglaufen.
  • 6 zeigt einen Schnitt durch die Mitte des Außenwandgitters 210. Gut erkennbar sind hier die nach hinten offenen Langlöcher, die zur einfachen Befestigung des Außenwandgitters 210 an den Befestigungsschrauben 233 des Halterahmens 230 (siehe 2) dienen.
  • Der Blendrahmen 216 ist mit Dichtungsstreifen 218 hinterlegt. Darauf aufgebracht sind zusätzlich die im Verhältnis zu den Dichtungsstreifen 218 relativ dünnen Quellband-Dichtungsstreifen 217. Die rückwärtigen Oberflächen der Dichtungsstreifen 217, 218 bilden eine Spiegelfläche 219 an der Rückseite des Blendrahmens 216, die zur Anlage des Außenwandgitters 210 an der äußeren Wandoberfläche des Gebäudes, die eine Wandanschlussebene W bildet, bestimmt ist.
  • In den seitlichen Innenrahmenteilen 221 ist im unteren Bereich jeweils eine Ausnehmung 224 eingebracht. In diese ragt die Stufe im Strömungskanal hinein, nachdem das Außenwandgitter mit einer kompletten Wanddurchführungseinheit ergänzt ist.
  • Ein wichtiges Element für die Erzielung einer Sicherheit vor Wasser, das möglicherweise die Quellband-Dichtungsstreifen 217 hinterläuft, bildet eine Zusatzlamelle 212. Diese befindet sich unter dem oberen Abschnitt des Blendrahmens 216 und ist, anders als die anderen Lamellen 211, 213, 214, zum Strömungskanal hin abfallend, also zur Gebäudeinnenseite hin.
  • Ein zusätzlicher Dichtungsstreifen 223 ist jeweils an der Außenseite der seitlichen Innenrahmenteile 221 vorgesehen. Dessen Bedeutung wird unten mit Bezug auf 11 näher erläutert.
  • 7 ist eine Detailansicht aus dem oberen Bereich von 6. Der Weg des Wassers, das eine möglicherweise schadhafte Dichtungslinie zwischen der Wandanschlussebene W und dem Quellband-Dichtungsstreifen 217 hinterläuft, ist mit der punktierten Linie gekennzeichnet. Es wird sicher von der rückwärtigen Spiegelfläche 219 am Blendrahmen 216, die gleichbedeutend mit einer Wandanschlussebene W ist, weggeleitet, und zwar mittels der Zusatzlamelle 212. Diese leitet das Wasser wird zunächst über die Wandanschlussebene W hinweg ins Innere des Strömungskanals. Dort kann es dann auf die obere Lamelle 211 abtropfen. Um das Abtropfen zu erzwingen, ist die untere Kante der Lamelle 211 umgekantet. Auch die unteren Kanten der weiteren Lamellen sind entsprechend ausgebildet.
  • 8 ist eine perspektivische Ansicht auf die Rückseite des Außenwandgitters 210, das hier mit dem Halterahmen 230 und dem Kleintierschutzgitter 235 kombiniert ist. Das Halterahmen-Außenelement 231 liegt auf der Spiegelfläche des Blendrahmens 216 des Außenwandgitters 210 auf. Da das Halterahmen-Außenelement 231 auf die Wandoberfläche aufgelegt und eingeputzt wird, verläuft die Wandanschlussebene W zwischen dem Halterahmen-Außenelement 231 und dem Blendrahmen 216.
  • Der Innenrahmen 220 des Außenwandgitters 210 erstreckt sich in die Öffnung im Halterahmen-Außenelement 231 hinein. Dadurch liegen die seitlichen Innenrahmenteile 221 des Außenwandgitters 210 an den Befestigungslaschen 232 des Halterahmens 230 an. Über die Befestigungsschrauben 233 erfolgt eine feste Verbindung, sobald das Außenwandgitter 210 auf den zuvor zusammen mit der Wanddurchführung eingebauten und ggf. schon eingeputzten Halterahmen 230 aufgeschoben worden ist.
  • An den Halterahmen-Befestigungslaschen 232 sind jeweils zwei Kleintierschutzgitter-Befestigungslaschen 234 ausgebildet, die sich über die hintere Kante der seitlichen Innenrahmenteile 221 des Außenwandgitters 210 hinaus ins Innere des Strömungskanals hinein. Das Kleintierschutzgitter 235 ist dort eingehängt.
  • In 9 ist das Außenwandgitter 210 von schräg oben gesehen abgebildet. Dabei werden insbesondere Lage und Funktion der Zusatzlamelle 212 deutlich:
    • - Die Zusatzlammelle 212 schließt sich an die Innenrahmenteile 221 an und schließt so den Innenrahmen nach oben hin wie ein Deckel ab.
    • - Die Zusatzlamelle 212 erstreckt sich von der Innenseite des Blendrahmens 216 über die Wandanschlussebene E hinweg auf die obere Lamelle 211 zu.
    • - Zur oberen Lamelle 211 wird ein kleiner Spalt als Abstand gewahrt, der zwar für die Luftströmung keine wesentliche Bedeutung hat, aber das Abfließen von in der Wandanschlussebene W möglicherweise eintretendem Wasser auf die obere Lamelle 211 ermöglicht.
  • 10 zeigt die Verbindung des Kleintierschutzgitters 235 mit den Halterahmen-Befestigungslaschen 232 im Detail. Das Kleintierschutzgitter 235 umfasst neben einer Gitterfläche 236, in der die Stege möglichst dünn gehalten sind, um einen großen durchströmbaren Querschnitt zu erzielen, auch einen breiteren und partiell abkanteten Randbereich, der dem Kleintierschutzgitter 235 Stabilität verleiht. Am Randbereich sind Haken 237 ausgestanzt, die in Ausnehmungen in den Kleintierschutzgitter-Befestigungslaschen 234 eingesetzt werden können. Das Kleintierschutzgitter 235 ist somit formschlüssig, aber austauschbar mit dem Halterahmen verbunden.
  • 11 zeigt die vollständig montierte Wanddurchführungseinheit 100 in seitlicher Schnittansicht, um insbesondere die Positionierung der Teile zueinander in der Tiefe, also in Längsrichtung des Strömungskanals, zu verdeutlichen.
  • Die Strömungsrichtung kann für die Zuluft von der Gebäudeaußenseite her, die in 11 links liegt, nach rechts, zur Gebäudeinnenseite hin erfolgen. In diesem Fall ist der Strömungskanal 120 im Wanddurchführungselement 110 konvergent. Für die Abluft ist die Strömungsrichtung umgekehrt, so dass der Strömungskanal 120 divergent ist. Eine nach der Erfindung ausgebildete Wanddurchführungseinheit 100 ist in unveränderter Weise für beide Betriebsarten geeignet.
  • Wesentlich ist, dass unten im Strömungskanal-Außenabschnitt 121 die Auffangfläche 123 ausgebildet ist, die an einer überhängenden Abtropfkante 124 endet. Dadurch, dass die seitlichen Rahmenteils 221 am Außenwandgitter 210 beidseitig je eine Ausnehmung 224 besitzen, kann sich die Abtropfkante 124 über die ganze Breite des Strömungskanals und damit seitlich über den Innenrahmen des Außenwandgitters 210 erstrecken. Die Abtropfkante 124 befindet sich oberhalb der unteren Lamelle 214, welche zugleich die in 1 sichtbare Schrägfläche 125 im Wanddurchführungselement 110 überdeckt. Die untere Lamelle 214 ragt über den Blendrahmen 216 und die Wandanschlussebene nach außen vor, so dass Wasser, das irgendwo im oberen Bereich des Außenwandgitters 210 eindringt, entweder direkt auf die untere Lamelle 214 tropft oder zunächst auf die Stufe 123 des Strömungskanals 120 und von dort über die Abtropfkante 124 auf die untere Lamelle 214 gelangt.
  • Wesentlich ist außerdem, dass die folgenden Elemente bzw. Punkte, an denen ein Wassereintritt erfolgen könnte, von der Wandanschlussebene W ins Innere des Strömungskanals 120 zurückverlegt sind und sich oberhalb der Auffangfläche 123 im Strömungskanal 120 befinden:
    • - das Kleintierschutzgitter 235 und dessen Aufhängepunkte am Halterahmen 230;
    • - Öffnungen in den seitlichen Innenrahmenteilen 221 des Außenwandgitters wie z. B. Ausstanzungen zur Lamellenbefestigung;
    • - Bohrungen für die Befestigungsschrauben 233;
    • - die rückwärtigen Kanten aller Lamellen 211, 212, 213, 214;
    • - die rückwärtigen Kanten des Innenrahmens 220 des Außenwandgitters 210.
  • Wo immer ein Wassereintritt erfolgen könnte, wird also das Wasser nach der Erfindung nicht direkt nach außen geleitet, sondern es wird immer über die Auffangfläche 123 im Strömungskanal und von dort auf die untere Lamelle 124 und/oder die untere Strömungskanalfläche 125 des Wanddurchführungselements 110 und schließlich über die Abtropfleiste 219 von der Wandanschlussebene W weg abgeleitet. Diese Umleitung gewährleistet vor allem, dass Wasser immer in einen Bereich im Zentrum des Strömungsquerschnitts gelangt und von dort nach unten abfließt, aber nicht zu den Außenseiten des Wanddurchführungselements 110 fließt, wo sich weitere Gebäudeteile 1 an das Wanddurchführungselement 110 anschließen.
  • In 12 ist eine Detailansicht dargestellt, bei der es sich um einen Ausschnitt einer perspektivischen Schnittansicht der Wanddurchführungseinheit 100 handelt. Die Schnittebene ist normal zur Strömungsrichtung ausgerichtet und befindet sich im Strömungskanal-Außenabschnitt 122 des Wanddurchführungselements 110. Sichtbar sind der jeweilige untere Bereich der seitlichen Innenrahmenteile 221 des Außenwandgitters 210 und der Halterahmen-Befestigungslaschen 232. Diese sind über die Befestigungsschraube 233 miteinander verbunden.
  • In dieser Ansicht ist erkennbar, dass die Auffangfläche 123 keine Ebene zwischen den Seitenflächen des Strömungskanal-Außenabschnitts 122 darstellt, sondern im jeweiligen Anschlussbereich zu einer Seitenwand ansteigt. Der ansteigende Außenbereich 126 befindet sich seitlich gesehen außerhalb des durch den Innenrahmen 220 eingefassten Bereichs, so dass die mit dem ansteigenden Außenbereich 126 einhergehende Einengung des Öffnungsquerschnitts des Strömungskanals vernachlässigbar ist. Abtropfendes Wasser wird aber durch den ansteigenden Außenbereich126 gezwungen, zur Mitte der Auffangfläche 123 hin abzufließen. Es kann sich somit nicht in den Kehlbereichen an den Seitenwänden sammeln.
  • Der Dichtungsstreifen 223 sorgt dafür, dass Wasser, das möglicherweise zwischen das Innenrahmenteil 221 des Außenwandgitters 210 und die Halterahmen-Befestigungslaschen 232 gelangt zunächst in die Mitte des Strömungskanal geleitet wird, und dann von dort den bereits beschriebenen Weg über die Auffangfläche 123 nach außen nehmen muss.
  • Da der Dichtungsstreifen 223 den Spalt zwischen den seitlichen Innenrahmenteilen 221 des Außenwandgitters 210 und den Halterahmen-Befestigungslaschen 232 ausfüllt, ergibt sich zudem eine Klemmwirkung bei der Montage. Das Außenwandgitter 210 ist auf diese Weise unmittelbar nach dem Einsetzen gegen Herabfallen gesichert, noch bevor die Befestigungsschrauben angezogen werden.
  • Bezugszeichenliste
  • 100
    Wanddurchführungseinheit
    110
    Wanddurchführungselement
    111
    Rückseite
    112
    Anschlussstutzen
    113
    Schlauchaufnahme
    114
    Befestigungsbohrung
    115
    äußere Stirnfläche
    116
    Befestigungsbohrungen
    117
    Nuten
    120
    Strömungskanal
    121
    Strömungskanal-Innenabschnitt
    122
    Strömungskanal-Außenabschnitt
    123
    Auffangfläche
    124
    Abtropfkante
    125
    untere Strömungskanalfläche
    126
    ansteigender Außenbereich
    210
    Außenwandgitter
    211
    obere Lamelle
    211.1
    Nase
    212
    Zusatzlamelle
    213
    mittlere Lamellen
    214
    untere Lamelle
    215
    seitliche Überstände
    216
    Blendrahmen
    217
    Quellband-Dichtungstreifen
    218
    Dichtungsstreifen
    219
    hintere Spiegelfläche
    220
    Innenrahmen
    221
    seitliche Innenrahmenteile
    222
    Langlöcher
    223
    seitlicher Quellband-Dichtungsstreifen
    224
    Ausnehmung
    225
    vordere Spiegelfläche
    229
    Abtropfleiste
    230
    Halterahmen
    231
    Halterahmen-Außenelement
    232
    Halterahmen-Befestigungslaschen
    233
    Befestigungsschrauben
    234
    Kleintierschutzgitter-Befestigungslaschen
    235
    Kleintierschutzgitter
    236
    Gitterfläche
    237
    Haken
    W
    Wandanschlussebene
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102017002396 A1 [0003]

Claims (15)

  1. Außenwandgitter (210) für eine Wanddurchführungseinheit (100) für den Anschluss an ein Haustechnikgerät, wenigstens umfassend: - einen Innenrahmen (220) mit wenigstens zwei parallelen seitlichen Innenrahmenteilen (221), zwischen denen mehrere Lamellen (211, 213, 214) eingefasst sind, die parallel zueinander und jeweils schräg zu einer zur Gebäudeaußenseite hin auszurichtenden Vorderseite hin abfallend ausgerichtet sind, - einen den Innenrahmen (220) einfassenden Blendrahmen (216), dessen Rückseite eine Spiegelfläche (219) zur Anlage an eine Wandanschlussebene (W) bildet; wobei sich zumindest die untere Lamelle (214) über eine äußere Spiegelfläche (225) des Blendrahmens (210) hinaus nach außen erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der obersten Lamelle (211) der schräg nach außen abfallenden Lamellen (211, 213, 214) eine Zusatzlamelle (212) angeordnet ist, die mit einem oberen Querriegel des Blendrahmens (216) verbunden ist und zu einer Rückseite des Außenwandgitters (210) nach unten abfallend ausgerichtet ist.
  2. Außenwandgitter (210) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Lamelle (214) seitliche Überstände (215) aufweist, die sich seitlich über den Innenrahmen (220) hinweg nach außen erstrecken und die an einer vorderen Spiegelfläche (225) des Blendrahmens (216) anliegen oder damit verbunden sind.
  3. Außenwandgitter (210) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die rückwärtige Spiegelfläche (219) des Blendrahmens (216) mit auf Gehrung geschnittenen Dichtungsstreifen (218) hinterlegt ist, wobei die Gehrungsebenen auf den seitlichen Innenrahmenteilen (221) oder in dem Zwischenraum zwischen diesen enden.
  4. Außenwandgitter (210) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf die rückwärtige Spiegelfläche (219) des Blendrahmens (216) oder auf die dort angeordneten Dichtungsstreifen (218) wenigstens ein Quellband-Dichtungstreifen (217) aufgebracht ist.
  5. Außenwandgitter (210) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Außenseiten der seitlichen Innenrahmenteile (221) jeweils ein seitlicher Dichtungsstreifen (223) aufgebracht ist, der zur Rückseite des Außenwandgitters (210) hin abfällt.
  6. Außenwandgitter (210) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abtropfleiste (229) vorgesehen ist, die mit der Unterseite des Blendrahmens (216) verbunden ist oder auf der der Blendrahmen aufliegt und die sich bis über eine äußere Spiegelfläche (225) des Blendrahmens (216) hinaus nach außen erstreckt.
  7. Außenwandgitter (210) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Kante der Zusatzlamelle (212) einen Abstand zu der obersten Lamelle (211) wahrt.
  8. Außenwandgitter (210) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Halterahmen (230), der auf eine Wandanschlussebene (W) aufsetzbar ist und der wenigstens zwei senkrecht dazu ausgerichtete Halterahmen-Befestigungslaschen (232) umfasst, wobei die seitlichen Rahmenteile (221) des Außenwandgitters (210) wenigstens teilweise mit den Halterahmen-Befestigungslaschen (232) überlappen und im Überlappungsbereich jeweils mindestens ein Befestigungsmittel zur Verbindung von Außenwandgitter (210) und Halterahmen (230) angeordnet ist.
  9. Außenwandgitter (210) nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein Kleintierschutzgitter (235), das mit dem Halterahmen (230) oder mit dem Außenwandgitter (210) verbunden ist.
  10. Wanddurchführungseinheit (100) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kleintierschutzgitter (235) an seinen seitlichen Kanten mit Haken (237) versehen ist, die in Ausnehmungen in den Kleintierschutzgitter-Befestigungslaschen (234) einhängbar sind.
  11. Wanddurchführungseinheit (100) für den Anschluss an ein Haustechnikgerät, wenigstens umfassend ein Außenwandgitter (210) mit Halterahmen (230) nach einem der Ansprüche 8 bis 10 sowie ein Wanddurchführungselement (110), das einen Strömungskanal (120) aufweist, der einen Strömungskanal-Innenabschnitt (121) einen Strömungskanal-Au-ßenabschnitt (122) umfasst, wobei der Halterahmen (230) im Bereich einer gebäudeaußenseitig anzuordnenden, äußeren Stirnfläche (130) des Wanddurchführungselement (110) befestigbar ist und sich die Halterahmen-Befestigungslaschen (232) bis in den Strömungskanal-Außenabschnitt (122) erstrecken.
  12. Wanddurchführungseinheit (100) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Bereich des Strömungskanal-Außenabschnitts (122) wenigstens eine Auffangfläche (123) ausgebildet ist, die oberhalb einer unteren Strömungskanalfläche (125) an einer Abtropfkante (124) endet.
  13. Wanddurchführungseinheit (100) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Rahmenteile (221) jeweils eine Ausnehmung (224) aufweisen, in die eine durch die Auffangfläche (123) und die Abtropfkante (124) gebildete Stufe hineinragt.
  14. Wanddurchführungseinheit (100) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass an der Auffangfläche (123) am Übergang zu den seitlichen Wandungen des Strömungskanal-Außenabschnitts (122) jeweils ein ansteigender Außenbereich (126) ausgebildet ist.
  15. Wanddurchführungseinheit (100) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlappungsbereiche der seitlichen Rahmenteile (221) des Außenwandgitters (210) und der Halterahmen-Befestigungslaschen (232), die Befestigungsmittel und das Kleintierschutzgitter (235) oberhalb der Auffangfläche (123) angeordnet sind.
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