DE102020111368A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Fahrzeugen mit Ozon - Google Patents

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Abstract

Bei einem Verfahren zum Reinigen von Fahrzeugen mit Ozon wird ein Fahrzeug (12) in einem Behälter (10) angeordnet. Der Behälter (10) wird vor dem Einbringen des Fahrzeugs (12) mit Ozon (20) befüllt, oder er wird um das Fahrzeug herum gebildet und danach mit Ozon befüllt. Beim Befüllen wird das Ozon (20) in dem Behälter (10) gesammelt. Es wird eine am Boden (15b) des Behälters (10) gelagerte Ozonschicht gebildet, die das Fahrzeug (12) umgibt und in den Innenraum (12a) des Fahrzeugs (12) eindringt. Der Behälter (10) ist als ein Becken (15) ausgebildet. Zur Reinigung wird das Fahrzeug (12) in das mit Ozon (20) gefüllte Becken (15) vollständig eingetaucht.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen von Fahrzeugen mit Ozon. Insbesondere betrifft die Erfindung das Reinigen von Kraftfahrzeugen mit Ozon.
  • In vielen Fällen werden Fahrzeuge im Innenraum nur von Hand mit einem Staubsauger trocken oder nass gereinigt. Das Fahrzeug sieht danach wieder sauber aus, jedoch werden weder Bakterien noch Viren, die sich im Innenraum des Fahrzeugs befinden, zuverlässig beseitigt.
  • Aufgrund der weltweiten Bedrohung durch gefährliche Infektionen sind insbesondere bei der Nutzung von Car-Sharing, Fahrzeugflotten und Personentransportdiensten sehr gründliche Reinigungsvorgänge im Innenraum des Fahrzeugs erforderlich, um die wechselnden Fahrzeuginsassen und den Fahrer vor der Übertragung von Infektionen zu schützen. Aber auch bei Kraftfahrzeugen, die im privaten Bereich eingesetzt werden, trägt ein hygienisches Fahrzeug mit seinem frischen Ambiente zum Wohlbefinden und zur Gesundheit der Fahrzeuginsassen bei.
  • Daher besteht ein besonders großer Bedarf an Reinigungsanlagen und Reinigungsverfahren, die ein rasches und gründliches Reinigen des Fahrzeuginnenraums ermöglichen, so dass er frei von Keimen ist.
  • Durch Ozon können zum Beispiel Viren, Bakterien, Pilze, Pollen, Sporen, Kleinstorganismen, Ungeziefer usw. beseitigt werden. Das Reinigen von Fahrzeugen mit Ozon gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung.
  • Zur Bekämpfung von Keimen sind Reinigungssysteme bekannt, bei denen Ozon in geringen Mengen der Luft in der Belüftung beigegeben wird.
  • Die Druckschrift US 2011/0064607 beschreibt ein Verfahren zur Beseitigung schädlicher Organismen in Fahrzeugen. Dabei werden ein Einlassschlauch und ein Auslassschlauch an Fenster oder Türen angeschlossen, um geheizte Luft in das Fahrzeug zu bringen, die zur Entfeuchtung im Fahrzeug zirkuliert wird, wobei der geheizten Luft Ozon zugegeben werden kann. Dabei kann das Fahrzeug durch ein Zelt abgedeckt sein.
  • Das Dokument KR 10-2026919 B1 beschreibt eine Vorrichtung zum Desinfizieren von Fahrzeugen, bei dem ein Anionen-Generator negative Ionen wie zum Beispiel Ozon erzeugt, die mit einem Gebläse in ein Gehäuse geblasen werden, in dem sich ein Fahrzeug befindet. Eine Vielzahl von Gebläsen sind in dem Gehäuse angeordnet, um die negativen Ionen zum Sterilisieren des Fahrzeugs zu übertragen.
  • DE 20 2020 011 419 U1 beschreibt eine Vorrichtung zur Reinigung von Oberflächen in geschlossenen Räumen mit einem Dampferzeuger oder Befeuchter. Mithilfe eines Ozonisators wird Ozon in den geschlossenen Raum eingeleitet. Der geschlossene Raum ist zum Beispiel ein Fahrzeug.
  • Mit den bekannten Verfahren ist es jedoch häufig nicht möglich, die oben genannten Verschmutzungen im Fahrzeuginnenraum vollständig zu beseitigen. Darüber hinaus erfordern die bekannten Verfahren zum Reinigen von Fahrzeugen mit Ozon in den meisten Fällen einen hohen Zeitaufwand.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren anzugeben und eine Vorrichtung zum Reinigen von Fahrzeugen und insbesondere von Kraftfahrzeugen mit Ozon zu schaffen, womit schädliche lebende Organismen und Viren insbesondere im Innenraum der Fahrzeuge schnell und gründlich beseitigt werden können.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zum Reinigen von Fahrzeugen mittels Ozon, bei dem ein Fahrzeug in einem Behälter angeordnet wird, und der Behälter mit Ozon befüllt wird, wobei das Ozon in dem Behälter gesammelt und eine am Boden des Behälters gelagerte Ozonschicht gebildet wird, die das Fahrzeug umgibt und in den Innenraum des Fahrzeugs eindringt.
  • Insbesondere dient das Verfahren zum Reinigen von Kraftfahrzeugen.
  • Die Erfindung macht sich die physikalische Eigenschaft zu Nutze, dass Ozon eine höhere Dichte als Luft besitzt. Diese Eigenschaft wird dazu genutzt, am Grund bzw. am Boden des Behälters Ozon stark anzureichern, um damit wiederum den Fahrzeuginnenraum zu fluten.
  • Dadurch wird die Reinigung des Innenraums inklusive des Kofferraums des Fahrzeugs stark verbessert. Die Keime bzw. Viren und schädliche Organismen können durch das Verfahren einer besonders hohen Ozonkonzentration ausgesetzt werden, wodurch sie besonders zuverlässig beseitigt werden.
  • Darüber hinaus entfällt die Notwendigkeit, Leitungen zur Zufuhr des Ozons in den Fahrzeuginnenraum und zu dessen Abfuhr aus dem Fahrzeuginnenraum dicht an das Fahrzeug anzuschließen, sowie sonstige Vorkehrungen zu treffen, die das Austreten des Ozons aus dem Fahrzeug während der Ozonreinigung verhindern. Dadurch wird der Aufwand zur Durchführung der Reinigung reduziert.
  • Vorteilhaft ist der Behälter als ein Becken ausgebildet.
  • Aufgrund der höheren Dichte des Ozons gegenüber Luft verbleibt das Ozon in einem oben offenen Behälter. Dieser kann zum Beispiel stationär in einer Waschstraße, Werkstatt oder ähnlichem betrieben werden. Er kann aber auch mobil betrieben werden, wobei er zur Durchführung des Verfahrens an verschiedenen Orten eingesetzt wird.
  • Falls die Gefahr besteht, dass Menschen von oben in den Behälter gelangen könnten, kann der Behälter oben mit einer geeigneten Abdeckung bedeckt werden
  • Bevorzugt wird das Fahrzeug zur Durchführung der Reinigung in das mit Ozon gefüllte Becken vollständig eingetaucht.
  • Vorteilhaft wird der Behälter mit Ozon befüllt bevor das Fahrzeug in dem Behälter angeordnet wird.
  • Dies ist insbesondere für den stationären Betrieb vorteilhaft. Durch das vollständige Eintauchen des Fahrzeugs in das im Becken gehaltene Ozon wird der komplette Innenraum des Fahrzeugs temporär mit Ozon geflutet, sodass eine gründliche Reinigung garantiert werden kann.
  • Bevorzugt fährt das Fahrzeug autonom in den mit Ozon gefüllten Behälter hinein und aus diesem wieder heraus. Insbesondere kann das Fahrzeug vollkommen autonom in den als Tauchbecken ausgebildeten Behälter hineinfahren oder gefahren werden. Dabei kann zum Beispiel auch eine Durchfahrt durch das Tauchbecken bzw. den Behälter erfolgen.
  • Bevorzugt wird mindestens ein Fahrzeugelement des Fahrzeugs automatisch geöffnet, um den Innenraum des Fahrzeugs mit Ozon zu fluten und/oder zu durchströmen.
  • Beispielsweise ist ein vorprogrammierter Öffnungs- und Schließablauf vorgesehen. Dies ist insbesondere für die Durchfahrt des Fahrzeugs durch das Becken vorteilhaft. Beispielsweise können in mehreren Intensitätsstufen wahlweise die Seitenfenster geöffnet werden und/oder elektrische Türen, Kofferraumdeckel, gegebenenfalls die Motorhaube, Handschuhkasten, Mittelarmlehnenfach, und sonstige Fahrzeugelemente. Insbesondere können die Fahrzeugelemente durch das autonome Fahrzeug selbstständig geöffnet werden und sich nach Beendigung der Durchfahrt wieder schließen oder schließen lassen. Auf diese Weise können Fahrzeug Innenräume geflutet bzw. durchströmt werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Variante wird zunächst der Behälter um das Fahrzeug herum gebildet und danach der Innenraum des Behälters mit Ozon befüllt.
  • Dies ist insbesondere für den mobilen Einsatz zur Durchführung der Reinigung von Vorteil.
  • Bevorzugt wird das Fahrzeug in eine abgeschlossene Hülle gepackt, die den Behälter bildet.
  • Die Hülle kann zum Beispiel einen Sack bilden, dessen Innenraum mit Ozon befüllt wird. Die Hülle kann auch aufblasbar sein und zum Beispiel eine aufblasbare Waschstraße bilden, deren Innenraum mit Ozon befüllt wird. Aufgrund der physikalischen Eigenschaft von Ozon ist eine Öffnung der abgeschlossenen Hülle nach oben möglich.
  • Vorteilhafterweise ist die Hülle flexibel bzw. aus einem flexiblen Material gefertigt.
  • Vorteilhaft wird als Behälter ein flexibles Becken mit einer mobilen und/oder flexiblen Wand gebildet.
  • Bevorzugt wird mittels mindestens einer höhenverstellbaren Wand eine Wanne um das Fahrzeug gebildet, die zur Reinigung des Fahrzeugs temporär mit Ozon geflutet und nach Beendigung des Reinigungsvorgangs abgesenkt wird. Nach Ablauf der Reinigungszeit kann das Fahrzeug wieder aus der Wanne herausgefahren bzw. gefahren werden.
  • Dadurch ist das Verfahren vielseitig einsetzbar und mit geringem Zeit- und Kostenaufwand durchführbar.
  • Bevorzugt wird der Behälter durch Hochziehen seiner Seitenwände oder seiner Seitenwand um das Fahrzeug herum gebildet.
  • Alternativ dazu wird der Behälter durch Absenken seiner Seitenwände oder seiner Seitenwand um das Fahrzeug herum gebildet.
  • Insbesondere kann eine Wandung zum Beispiel durch eine Hebevorrichtung um das Fahrzeug herum nach oben gezogen werden und das Becken für das Ozon bilden. Hierzu kann zum Beispiel eine Hebebühne und insbesondere eine 2-Säulen-Hebebühne dienen, wie sie in einem typischen Werkstattumfeld eingesetzt wird. Dadurch ist eine kostengünstige Bereitstellung einer Vorrichtung zur Durchführung der Ozonreinigung möglich.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Reinigen von Fahrzeugen mittels Ozon geschaffen, umfassend einen Behälter, der zur Aufnahme eines Fahrzeugs in seinem Innenraum ausgestaltet ist, und
    eine Befüllungseinrichtung zum Befüllen des Behälters mit Ozon,
    wobei der Behälter zum Sammeln des Ozons in seinem Innenraum ausgestaltet ist, um durch das Befüllen mit Ozon eine am Boden des Behälters gelagerte Ozonschicht zu bilden, die das Fahrzeug umgibt und ein Eindringen des Ozons in den Innenraum des Fahrzeugs erlaubt.
  • Bevorzugt ist der Behälter als ein Becken ausgestaltet.
  • Vorteilhaft umfasst das Becken mindestens eine Rampe für das Fahrzeug zum Einfahren in das Becken und zum Herausfahren aus dem Becken.
  • Bevorzugt ist der Behälter durch eine flexible Hülle gebildet.
  • Bevorzugt ist der Behälter als ein Sack zur Aufnahme des Fahrzeugs ausgebildet.
  • Bevorzugt ist der Behälter aufblasbar, um das Fahrzeug zu umgeben.
  • Bevorzugt umfasst der Behälter mindestens eine höhenverstellbare Wand.
  • Bevorzugt umfasst die Vorrichtung eine Einrichtung zum Hochziehen einer Wand, um das Fahrzeug zu umschließen und dabei ein Becken auszubilden.
  • Bevorzugt umfasst die Vorrichtung eine Einrichtung zum Absenken einer Wand, um das Fahrzeug von oben kommend zu umschließen und durch Aufsetzen auf dem Boden ein Becken für das Ozon auszubilden.
  • Bevorzugt umfasst die Vorrichtung eine Steuereinheit, die insbesondere dazu ausgebildet ist, ein Hineinfahren, Herausfahren und/oder Durchfahren des Fahrzeugs durch den Behälter zu veranlassen oder zu steuern.
  • Insbesondere kann die Steuereinheit dazu ausgebildet sein, mindestens ein Fahrzeugelement des Fahrzeugs automatisch zu öffnen und/oder zu schließen.
  • Vorteile, Merkmale und Details, die im Zusammenhang mit dem Verfahren beschrieben sind, gelten auch für die Vorrichtung, ebenso wie Vorteile, Merkmale und Details, die im Zusammenhang mit der Vorrichtung beschrieben sind, auch für das Verfahren gelten.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:
    • 1 eine Reinigungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung schematisch als Seitenansicht;
    • 2 eine Reinigungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung schematisch als Seitenansicht;
    • 3 eine Reinigungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung schematisch als Seitenansicht;
    • 4 ein Flussdiagramm, das den Ablauf eines Verfahrens gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt; und
    • 5 ein Flussdiagramm, das den Ablauf eines Verfahrens gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt.
  • 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Reinigen von Fahrzeugen gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Die Vorrichtung ist insbesondere zum Reinigen von Kraftfahrzeugen geeignet.
  • Die Vorrichtung 1 umfasst einen Behälter 10, dessen Innenraum 11 zur Aufnahme eines Fahrzeugs 12 ausgestaltet ist. Eine Befüllungseinrichtung 13 ist durch eine Ozonleitung 14 mit dem Behälter 10 verbunden, um diesen mit Ozon zu befüllen. Das Ozon wird durch einen Ozongenerator gebildet. Der Behälter 10 bildet ein nach oben offenes Becken 15, das an seinen Seiten durch Wände 15a und an seiner Unterseite durch einen Boden 15b geschlossen ist, sodass im Becken 15 befindliches Ozon 20 nicht aus dem Becken 15 entweichen kann.
  • Beim Befüllen des Beckens 15 mit dem Ozon 20 bildet sich aufgrund der höheren Dichte von Ozon gegenüber Luft eine am Boden 15b des Beckens 15 gelagerte Ozonschicht, die das Fahrzeug 12 umgibt, wenn es sich in dem Becken 15 befindet, und ein Eindringen oder Einfließen des relativ schweren Ozons 20 in den Innenraum 12a des Fahrzeugs 12 erlaubt.
  • Die Seitenwände 15a, des Beckens 15 sind derart geneigt, dass sie jeweils eine Rampe 16 bilden, auf der das Fahrzeug 12 in das Becken 15 hereinfahren und auf der gegenüberliegenden Seite aus dem Becken 15 herausfahren kann, wobei dies entweder mit dem eigenen Antrieb des Fahrzeugs oder mit Hilfe einer Transporteinrichtung erfolgen kann. Falls das Fahrzeug 12 zum autonomen Fahren ausgebildet ist, ist eine Transportvorrichtung für das Fahrzeug nicht notwendig.
  • Eine Steuereinheit 17 dient dazu, das Hineinfahren, Herausfahren und/oder Durchfahren des Fahrzeugs 12 durch das Becken 15 zu veranlassen und entsprechend einem Reinigungsprogramm zu steuern.
  • Weiterhin ist die Steuereinheit 17 derart ausgebildet, dass Türen, Fenster, und sonstige Fahrzeugabschlusselemente, sowie auch Fahrzeugelemente im Innenraum, zum automatischen Öffnen und Schließen veranlasst werden können, in Abhängigkeit vom Beginn, Ablauf und Ende des Reinigungsprogramms.
  • 2 zeigt eine Reinigungsvorrichtung 2 gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in einer Seitenansicht.
  • Dabei ist der Behälter 10 zur Aufnahme des Fahrzeugs 12 ebenfalls nach oben hin offen und als Becken 15 ausgestaltet. Die Seitenwandung 15a des Beckens 15, die dessen Innenraum 11 umgibt bzw. ummantelt, wird durch eine dichte Hülle 25 gebildet, die verhindert, dass im Becken 15 befindliches Ozon zur Seite hin entweicht.
  • In diesem Beispiel erstreckt sich die ozondichte Hülle 25 durchgehend auch über den Boden 15b, sodass die gesamte Innenseite des Beckens 15 durch die Hülle 25 gebildet wird. Es ist aber auch möglich, dass die Hülle 25 nur die Seitenwandung 15a des Beckens 15 bildet und mit Dichtungselementen am Boden befestigt ist, sodass im Bereich des Übergangs zwischen der Hülle 25 und dem Boden 15b kein Ozon aus dem Becken 15 entweichen kann.
  • Eine Hebeeinrichtung 26 dient zum Hochziehen der Hülle 25 aus einer ersten, abgesenkten Position in eine zweite, angehobene Position.
  • In der ersten bzw. abgesenkten Position befindet sich die Oberkante bzw. der obere Rand 27 der Hülle 25 im Bereich des Bodens 15b, um ein Einfahren des Fahrzeugs 12 in die Reinigungsposition zu ermöglichen, die von der abgesenkten Hülle 25 bzw. ihrem abgesenkten oberen Rand 27 umgeben wird.
  • In der zweiten bzw. angehobenen Position befindet sich der obere Rand 27 der Hülle 25 in einer Höhe, die größer ist als die Höhe des zu reinigenden Fahrzeugs 12. Auf diese Weise wird durch Anheben der Hülle 25 bzw. ihres oberen Randes 27 das Becken 15 ausgebildet, welches das in der Reinigungsposition befindliche Fahrzeug 12 enthält. Das Becken 15 ist seitlich und nach unten hin dicht abgeschlossen ist, sodass in den Behälter 15 eingeführtes Ozon 20 nicht entweichen kann.
  • Da das Ozon eine größere Dichte aufweist als Luft, kann der Behälter 10 bzw. das Becken 15 an seiner Oberseite geöffnet sein.
  • Eine Befüllungseinrichtung 13a, 13b dient zum Befüllen des Beckens 15 mit Ozon und zur Entnahme des Ozons aus dem Becken 15, sodass es nach dem Reinigen des Fahrzeugs 12 wiederverwendet werden kann. Einlass- und Auslassschläuche bilden Leitungen 14a, 14b für Ozon und verbinden die Befüllungseinrichtung 13a, 13b mit den Innenraum 11 des Beckens 15.
  • In diesem Beispiel ist die Hülle 25 flexibel bzw. aus einem verformbaren Material gefertigt. Sie wird zum Beispiel durch eine Plane gebildet. Dadurch kann sie beim Absenken des oberen Randes 27 gefaltet oder auch aufgerollt werden, sodass im Bereich des Bodens 15b im abgesenkten Zustand der Hülle 25 nur ein sehr geringer Platzbedarf erforderlich ist, um die abgesenkte Hülle 25 bzw. Behälterwand 15a aufzunehmen.
  • Zum Anheben und Absenken der Hülle 25 ist an ihrem oberen Rand 27 ein Versteifungselement angeordnet, das zur Befestigung an einem bewegbaren Teil der Hebeeinrichtung 26 ausgebildet bzw. daran befestigt ist und den oberen Rand 27 in einer Ebene hält, während er durch die Hebeeinrichtung 26 angehoben oder abgesenkt wird.
  • Auf diese Weise bildet die Hülle 25 im angehobenen Zustand einen Sack, in den das Fahrzeugs 12 nach Anheben des oberen Randes 27 der Hülle 25 dicht eingepackt ist.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform, die hier nicht gezeigt ist, ist die Wand 15a zum Umschließen des Fahrzeugs 12 starr ausgebildet und senkrecht im Boden versenkbar. In diesem Fall ist es möglich, die Hebeeinrichtung so auszugestalten, dass sie die höhenverstellbare Wand 15a unterstützt und nach oben schiebt um das Fahrzeug 12 zu umschließen.
  • Es ist zum Beispiel auch möglich, dass nur ein Teil der Wandung, die den seitlichen Abschluss des Beckens 15 bildet, nach unten zum Boden bewegt wird, um das Ein- und Ausfahren des Fahrzeugs 12 in die im Zentrum des Beckens 15 befindliche Reinigungsposition zu ermöglichen. In diesem Fall umfasst die Wandung mindestens ein vertikal verschiebbares Wandelement.
  • 3 zeigt eine Reinigungsvorrichtung gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Die Vorrichtung 3 umfasst einen Behälter 10, dessen Seitenwandung 35 starr ausgebildet ist. Um das Fahrzeug 12 in den Innenraum 11 aufzunehmen, wird die den Innenraum 11 umgebende Wandung 35 von oben abgesenkt, sodass sie das Fahrzeug 12 umgibt.
  • Am unteren Rand 36 der Wandung 35 sind Dichtungsmittel 37 angeordnet, die ein Austreten von Ozon an dem unteren Rand 36 der Wandung 35 verhindern, wenn sie auf dem Boden 15b abgesetzt ist und gemeinsam mit dem Boden 15b das Becken 15 für das Ozon bildet.
  • Im Bereich des Bodens 15b sind weitere Dichtungsmittel 38 angeordnet, um das durch die Wandung 35 und den Boden 15b gebildete Becken im Bereich des Bodens abzudichten.
  • Die Dichtungsmittel 37, 38 sind zum Beispiel als flexible Elemente wie Gummilippen, Dichtungsprofile und Ähnliches ausgestaltet. Je nach Erfordernis ist es auch möglich, das Dichtungsmittel 37 bzw. 38 entweder nur an der Wandung 35 oder nur am Boden 15b auszubilden.
  • Die Dichtungsmittel 37,38 greifen im abgesenkten Zustand der Wandung 35 ineinander. Zu diesem Zweck sind in der Wandung 35 und oder im Boden 15b Nuten 39 angeordnet, in die entsprechende Vorsprünge des jeweiligen Gegenstücks eingreifen.
  • Nachfolgend wird anhand der 1 und 4 ein Beispiel für das erfindungsgemäße Verfahren zum Reinigen von Fahrzeugen beschrieben. Zur Durchführung des Verfahrens gemäß diesem Beispiel wird die in 1 gezeigte Vorrichtung 1 verwendet. Für weitere Details wird auf die obige Figurenbeschreibung verwiesen.
  • Schritt A:
  • Zunächst wird das Becken 15 zur Aufnahme des Fahrzeugs 12 bereitgestellt.
  • Schritt B:
  • Nun wird das Becken 15 mithilfe der Befüllungseinrichtung 13 mit Ozon befüllt. Aufgrund der größeren Dichte des Ozons im Vergleich zur Umgebungsluft sammelt sich das Ozon am Grund des Beckens 15 und bildet dort eine stark konzentrierte Ozonschicht, deren Dicke beim weiteren Befüllen mit Ozon zunimmt.
  • Sobald der Ozonspiegel 21 ein Niveau erreicht, dass ein vollständiges Eintauchen eines Kraftfahrzeugs in die Ozonschicht ermöglicht, wird das Befüllen beendet.
  • Auf diese Weise wird ein Tauchbecken zum vollständigen Eintauchen von Fahrzeugen in Ozon mit stark erhöhter Konzentration gebildet.
  • Schritt C:
  • Nun wird das Fahrzeug 12 auf einer der Rampen 16 in das mit Ozon 20 gefüllte Becken 15 hineingefahren, sodass es in die Ozonschicht eintaucht und sich schließlich am Grund des Beckens befindet wo es vollständig von der Ozonschicht umgeben ist.
  • Im Fall eines autonomen Fahrzeugs 12 mit elektrischem Antrieb fährt dieses selbständig in das mit Ozon gefüllte Becken 15 und nach der Ozonreinigung aus diesem wieder heraus. Andernfalls wird das Fahrzeug 12 durch eine geeignete Transporteinrichtung in das Becken bzw. Tauchbecken 15 gefahren.
  • Türen, Fenster und sonstigen Fahrzeugelemente des Fahrzeugs 12 werden mit Hilfe der Steuereinheit 17 durch ein Steuerprogramm vollautomatisch geöffnet bzw. geschlossen.
  • Durch das Eintauchen des Fahrzeugs 12 in die Ozonschicht werden sein Innenraum 12a und sonstige Hohlräume des Fahrzeugs mit dem Ozon der Ozonschicht geflutet. Dadurch wird das Fahrzeug 12 von Bakterien, Viren und sonstigen Keimen befreit bzw. gesäubert.
  • Schritt D:
  • Nach einem vorgegebenen Reinigungszeitraum wird das Fahrzeug 12 über die vor dem Fahrzeug befindliche Rampe 16 wieder aus dem Becken 15 herausgefahren oder es fährt selbständig heraus.
  • Nach dem Entfernen des Ozons aus dem Fahrzeuginnenraum 12a ist das gereinigte Fahrzeug wieder einsatzbereit. Das mit Ozon befüllte Becken 15 steht für weitere Fahrzeuge zu deren Reinigung bereit.
  • Ein weiteres Beispiel für das erfindungsgemäße Reinigungsverfahren wird unter Bezugnahme auf die 2, 3 und 5 beschrieben. Zur Durchführung des Verfahrens werden in diesem Beispiel die in den 2 und 3 gezeigten Vorrichtungen 2, 3 verwendet. Für weitere Details wird wiederum auf die obige Figurenbeschreibung verwiesen.
  • Schritt A':
  • Zunächst wird das Fahrzeug 12 an einer definierten Position bereitgestellt, die eine Reinigungsposition bildet.
  • Schritt B':
  • Nun wird an der definierten Position das Becken 15 um das Fahrzeug 12 herum gebildet. Dazu wird die Hülle 25 als Wandung um das Fahrzeug 12 herum nach oben gezogen. Die Hülle wird zum Beispiel durch eine flexible bzw. faltbare Plane oder Ähnliches gebildet, deren oberer Rand an einem bewegbaren Teil der Hebeeinrichtung 26 befestigt ist und von diesem nach oben gezogen wird. Anschließend befindet sich das Fahrzeug 12 in dem so gebildeten Becken 15 (siehe 2)
  • Als Alternative dazu kann das Becken auch durch Absenken einer Wandung um das Fahrzeug 12 herum gebildet werden.
  • Hierzu kann zum Beispiel die in 3 gezeigte und oben im Detail erläuterte Vorrichtung 3 verwendet werden. Dabei wird die Wandung 35, die den Innenraum 11 für das Fahrzeug 12 bildet, von oben um das Fahrzeug 12 herum abgesenkt und mit dem Boden 15b verbunden. Mithilfe einer Dichtung bzw. Dichtmitteln 37, 38 wird die Verbindung zwischen der Wandung 35 und dem Boden 15b abgedichtet, so dass Ozon nicht aus dem Becken 15 entweichen kann.
  • Gemäß einer anderen Variante wird eine Hülle oder Plane oberhalb des Fahrzeugs 12 gehalten, um das Fahrzeug auf die Reinigungsposition fahren zu können. Zur Bildung des Beckens um das Fahrzeug 12 herum wird die Hülle in diesem Fall ähnlich wie ein Vorhang heruntergelassen, so dass sie einen geschlossenen Mantel um das Fahrzeug 12 bildet.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung des Verfahrens wird eine feste oder starre Wandung um das Fahrzeug 12 herum durch Ziehen oder Schieben nach oben bewegt. Auch können ein oder mehrere starre Wandelemente vertikal ausgerichtet im Boden versenkt sein, die zur Bildung des Beckens 15 nach oben bewegt werden.
  • Auch kann das Becken zur Aufnahme des Fahrzeugs und des Ozons durch Aufpumpen ähnlich wie bei einem Planschbecken um das Fahrzeug herum ausgebildet werden. In diesem Fall ist die Hülle mit Luftkammern versehen, die derart angeordnet sind, dass sich die Hülle bzw. Plane durch Pumpen von Luft in die Luftkammern entfaltet und eine geschlossene Wand bildet, die das Fahrzeug 12 als Becken umgibt. Nach Entfernen bzw. Ablassen der Luft aus den Kammern fällt die Hülle zusammen, sodass das Fahrzeug aus der Reinigungsposition entfernt werden kann.
  • Schritt C':
  • Nachdem das Becken 15 um das Fahrzeug 12 herum gebildet wurde, wird es durch die Befüllungseinrichtung 13 bzw. 13a, 13b mit Ozon befüllt. Dabei wird das Fahrzeug 12 vollständig von der Ozonschicht umhüllt, die sich aufgrund der höheren Dichte des Ozons gegenüber Luft am Grund des Beckens 15 absetzt. Der Spiegel 21 bzw. die obere Grenze der Ozonschicht steigt an, bis ein ausreichender Pegel erreicht ist, bei dem das Fahrzeug 12 vollständig in der konzentrierten Ozonschicht eingetaucht ist.
  • Beim Befüllen des Beckens 15 flutet das am Grund des Beckens gelagerte, stark konzentrierte Ozon durch geöffnete Fahrzeugelemente in den Fahrzeuginnenraum 12a, bis dieser mit dem konzentrierten Ozon der Ozonschicht vollständig befüllt ist.
  • Schritt D':
  • Nach einer definierten Reinigungsdauer wird das Becken 15 geleert, d. h. das Ozon wird aus dem Becken abgeführt.
  • Dabei wird das Ozon in einem geeigneten Speicher zwischengelagert, um für die Reinigung weiterer Fahrzeuge erneut verwendet werden zu können.
  • Schritt E':
  • Nun wird das Becken 15 geöffnet bzw. die seitliche Beckenwand entfernt, um das Fahrzeug 12 von der Reinigungsposition entfernen zu können. Je nach Ausführungsform des Beckens wird dessen Wandung oder ein Teil davon zum Beispiel durch Absenken oder Anheben entfernt, wie es beispielsweise zu den 2 und 3 beschrieben ist.
  • Je nach Erfordernis ist es auch möglich, nur einzelne Elemente der Wand zu öffnen bzw. nach oben oder nach unten zu fahren.
  • Schritt F':
  • Nun wird das Fahrzeug 12 von der Reinigungsposition entfernt. Ein weiteres Fahrzeug kann nun auf der Reinigungsposition zur Reinigung bereitgestellt werden.
  • Die Erfindung ermöglicht das vollständige Entfernen von Viren, Bakterien, Pilzen und Ähnlichem in kurzer Zeit, sodass es zum Beispiel beim CarSharing standardmäßig im Rückgabeprozess inkludiert sein kann.
  • Die Reinigung des Fahrzeugs erfolgt von innen und von außen. Sowohl der Fahrzeuginnenraum als auch Türgriffe, Heckklappen und alle Außenflächen werden zuverlässig gesäubert.
  • Bezugszeichenliste
  • 1, 2, 3
    Reinigungsvorrichtung
    10
    Behälter
    11
    Innenraum des Behälters
    12
    Fahrzeug
    12a
    Innenraum des Fahrzeugs
    13, 13a, 13b
    Befüllungseinrichtung
    14, 14a, 14b
    Leitung für Ozon
    15
    Becken
    15a
    Wand / Seitenwand
    15b
    Boden
    16
    Rampe
    17
    Steuereinheit
    20
    Ozon
    21
    Ozonspiegel
    25
    Hülle bzw. Plane
    26
    Hebeeinrichtung
    27
    oberer Rand / Oberkante
    35
    Wand / Seitenwandung
    36
    unterer Rand
    37, 38
    Dichtungsmittel
    39
    Nut
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • US 2011/0064607 [0007]
    • KR 102026919 B1 [0008]
    • DE 202020011419 U1 [0009]

Claims (15)

  1. Verfahren zum Reinigen von Fahrzeugen mit Ozon, bei dem ein Fahrzeug (12) in einem Behälter (10) angeordnet wird, und der Behälter (10) mit Ozon (20) befüllt wird, wobei das Ozon (20) in dem Behälter (10) gesammelt und eine am Boden (15b) des Behälters (10) gelagerte Ozonschicht gebildet wird, die das Fahrzeug (12) umgibt und in den Innenraum (12a) des Fahrzeugs (12) eindringt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (10) als ein Becken (15) ausgebildet ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug (12) zur Durchführung der Reinigung in das mit Ozon (20) gefüllte Becken (15) vollständig eingetaucht wird.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 4.1. zuerst der Behälter (10) mit Ozon (20) befüllt wird und danach das Fahrzeug (12) in den befüllten Behälter (10) eingebracht wird, oder 4.2. zuerst der Behälter (10) um das Fahrzeug (12) herum gebildet wird und danach der Behälter (10) mit Ozon (20) befüllt wird.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug (12) autonom in den mit Ozon (20) bereits befüllten Behälter (10) fährt und aus diesem wieder herausfährt.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Fahrzeugelemente automatisch geöffnet werden, um den Innenraum (12a) des Fahrzeugs (12) mit Ozon (20) zu fluten und/oder zu durchströmen.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 7.1. das Fahrzeug (12) in eine abgeschlossene Hülle (25) gepackt wird, die den Behälter (10) bildet, und/oder 7.2. als Behälter (10) ein flexibles Becken (15) mit einer mobilen und/oder flexiblen Wand (15a) gebildet wird, und/oder 7.3. mittels mindestens einer höhenverstellbaren Wand (15a, 35) eine Wanne um das Fahrzeug (12) gebildet wird, die zur Reinigung des Fahrzeugs (12) temporär mit Ozon (20) geflutet und nach Beendigung des Reinigungsvorgangs abgesenkt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (10) 8.1. durch Anheben oder Hochziehen seiner Seitenwandung (15a) um das Fahrzeug (12) herum gebildet wird, oder 8.2. durch Absenken seiner Seitenwandung (35) um das Fahrzeug (12) herum gebildet wird.
  9. Vorrichtung zum Reinigen von Fahrzeugen mit Ozon, umfassend: einen Behälter (10), der zur Aufnahme eines Fahrzeugs (12) in seinem Innenraum (11) ausgestaltet ist, und eine Befüllungseinrichtung zum Befüllen des Behälters (10) mit Ozon (20), wobei der Behälter (10) zum Sammeln des Ozons (20) in seinem Innenraum (11) ausgestaltet ist, um durch das Befüllen mit Ozon (20) eine am Boden (15b) des Behälters (10) gelagerte Ozonschicht zu bilden, die das Fahrzeug (12) umgibt und ein Eindringen des Ozons (20) in den Innenraum (12a) des Fahrzeugs (12) erlaubt.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (10) als ein Becken (15) ausgestaltet ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Becken (15) mindestens eine Rampe für das Fahrzeug (12) zum Einfahren in das Becken (15) und zum Herausfahren aus dem Becken (15) umfasst.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (10) 12.1. durch eine flexible Hülle (25) gebildet ist, und/oder 12.2. als ein Sack zur Aufnahme des Fahrzeugs (12) ausgebildet ist, und/oder 12.3. aufblasbar ist, um das Fahrzeug (12) zu umgeben, und/oder 12.4. mindestens eine höhenverstellbare Wand (35) umfasst.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Hochziehen einer Wand (15a), um das Fahrzeug (12) zu umschließen und dabei ein Becken (15) auszubilden.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Absenken einer Wand, um das Fahrzeug (12) von oben kommend zu umschließen und durch Aufsetzen auf dem Boden (15b) ein Becken (15) für das Ozon (20) auszubilden.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, gekennzeichnet durch eine Steuereinheit (17), die dazu ausgebildet ist, 15.1. ein Hineinfahren, Herausfahren und/oder Durchfahren des Fahrzeugs (12) durch den Behälter (10) zu veranlassen, und/oder 15.2. ein automatisches Öffnen und Schließen mindestens eines Fahrzeugelements zu veranlassen.
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