DE102013003154B3 - Dosenverschluss - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Dosenverschluss (1) zum Einsetzen in einen Dosendeckel (2) einer Dose, insbesondere einer Getränkedose, mit einem Verschlussaußenteil (4, 5, 6), das sich im montierten Zustand außerhalb der Dose befindet und in eine Dosenöffnung in dem Dosendeckel (2) eingesetzt ist, sowie mit einem Verschlussinnenteil, das im montierten Zustand mit dem Verschlussinnenteil zusammengefügt ist und sich von unten an dem Dosendeckel (2) abstützt und innerhalb der Dose befindet.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Dosenverschluss zum Einsetzen in einen Dosendeckel einer Dose, insbesondere einer Getränkedose gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs sowie eine Dose gemäß Nebenanspruch 8.
  • Aus EP 1 542 909 B1 ist ein Dosenverschluss bekannt, der beispielsweise in eine Getränkedose eingesetzt werden kann. Dieser bekannte Dosenverschluss besteht im Wesentlichen aus einem Verschlussunterteil, einem Verschlussoberteil und einem Verschlussdeckel, wobei der Dosenverschluss einteilig aus Kunststoff hergestellt ist. Bei der Montage dieses bekannten Dosenverschlusses wird das Verschlussunterteil in eine Dosenöffnung in dem Dosendeckel eingesetzt und mit dem Mündungsrand der Dosenöffnung verschweißt. Der Dosenverschluss liegt dann zunächst in einer Transportstellung flach auf der Oberseite des Dosendeckels auf. Zur Flüssigkeitsentnahme aus der Getränkedose wird das Verschlussoberteil dann auf das Verschlussunterteil geklappt, wobei das Verschlussoberteil ein Dichtelement in dem Verschlussunterteil herausdrückt und dadurch die Getränkedose öffnet. Anschließend wird dann zur Flüssigkeitsentnahme noch der Verschlussdeckel von dem Verschlussoberteil nach oben aufgeklappt, um Flüssigkeit aus der Dose entnehmen zu können. Nach der Flüssigkeitsentnahme kann der Verschlussdeckel dann wieder auf das Verschlussoberteil geklappt werden, um die Getränkedose wieder zu verschließen.
  • Dieser bekannte Dosenverschluss ermöglicht vorteilhaft ein Wiederverschließen der Dose nach einer Flüssigkeitsentnahme.
  • Nachteilig an diesem bekannten Dosenverschluss ist jedoch die Tatsache, dass der Doseninnendruck von innen gegen den Dosenverschluss drückt, so dass der Dosenverschluss ausreichend druckfest sein muss. Insbesondere muss die Verschweißung zwischen dem Doseninnenteil und dem Mündungsrand der Dosenöffnung ausreichend stabil sein.
  • Weiterhin ist zum Stand der Technik hinzuweisen auf WO 2012/112 051 A2 und AT 510 368 A1 . Aus diesen Druckschriften ist jedoch keine befriedigende Originalitätssicherung bekannt.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen entsprechend verbesserten Dosenverschluss und eine Dose mit einem solchen Verschluss zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch einen erfindungsgemäßen Dosenverschluss gemäß dem Hauptanspruch sowie eine Dose gemäß Nebenanspruch 8 gelöst.
  • Der erfindungsgemäße Dosenverschluss weist zunächst ein Verschlussaußenteil auf, das sich im montierten Zustand außerhalb der Dose befindet und in eine Dosenöffnung in dem Dosendeckel eingesetzt wird. Das Verschlussaußenteil kann in ähnlicher Weise aufgebaut sein, wie bei dem eingangs beschriebenen bekannten Dosenverschluss gemäß EP 1 542 909 B1 , so dass der Inhalt dieses Patents der vorliegenden Beschreibung hinsichtlich der konstruktiven Gestaltung des Verschlussaußenteils in vollem Umfang zuzurechnen ist.
  • Darüber hinaus weist der erfindungsgemäße Dosenverschluss ein Verschlussinnenteil auf, das im montierten Zustand mit dem Verschlussaußenteil zusammengefügt ist und sich innerhalb der Dose befindet, wobei sich das Verschlussinnenteil von unten an dem Dosendeckel abstützt.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung drückt der Doseninnendruck in der Dose dieses Verschlussinnenteil von unten gegen die Unterseite des Dosendeckels. Das Verschlussinnenteil nimmt also bei dem erfindungsgemäßen Dosenverschluss den Doseninnendruck auf, der bei dem eingangs beschriebenen bekannten Dosenverschluss gemäß EP 1 542 909 B1 auf die Verschweißung zwischen dem Verschlussunterteil und dem Mündungsrand der Dosenöffnung wirkt.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist das Verschlussinnenteil eine Ausgießöffnung auf, die unter der Dosenöffnung liegt, so dass durch die Ausgießöffnung und die Dosenöffnung eine Flüssigkeitsentnahme möglich ist. In die Ausgießöffnung des Verschlussinnenteils ist hierbei ein Dichtelement eingesetzt, das von unten an dem Verschlussinnenteil anliegt und die Ausgießöffnung in dem Verschlussinnenteil abdichtet, sofern keine Flüssigkeitsentnahme erfolgen soll.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung liegt das Dichtelement von unten am Mündungsrand der Ausgießöffnung an dem Verschlussinnenteil an und wird vom Doseninnendruck auf den Mündungsrand der Ausgießöffnung des Verschlussinnenteils gedrückt. Der Doseninnendruck wirkt hierbei also nicht auf eine Verschweißung zwischen dem Mündungsrand der Dosenöffnung und dem Verschlussunterteil, wie es beim Stand der Technik der Fall ist. Der erfindungsgemäße Dosenverschluss ist also wesentlich druckfester und deshalb insbesondere für Getränkedosen für kohlensäurehaltige Getränke gut geeignet.
  • Es wurde bereits vorstehend kurz erwähnt, dass das Verschlussaußenteil in ähnlicher Weise aufgebaut sein kann wie bei dem Dosenverschluss gemäß EP 1 542 909 B1 . Das Verschlussaußenteil weist deshalb ein Verschlussunterteil auf, das im montierten Zustand in die Dosenöffnung in dem Dosendeckel eingesetzt ist und eine Ausgießöffnung aufweist, die über der Dosenöffnung liegt. Darüber hinaus weist das Verschlussaußenteil ein Verschlussoberteil auf, das schwenkbar mit dem Verschlussunterteil verbunden ist und eine Ausgießöffnung aufweist, die über der Ausgießöffnung in dem Verschlussunterteil liegt, wobei das Verschlussoberteil aus einer Auslieferungsstellung in eine Gebrauchsstellung schwenkbar ist. Schließlich weist das Verschlussaußenteil einen Verschlussdeckel auf, der schwenkbar an dem Verschlussoberteil angebracht ist, um die Ausgießöffnung in dem Verschlussoberteil wahlweise in einer Schließstellung zu schließen oder in einer Entnahmestellung zu öffnen. Die Ausgießöffnungen in dem Verschlussinnenteil, dem Verschlussoberteil und dem Verschlussunterteil liegen hierbei vorzugsweise in Deckung mit der Dosenöffnung in der Dose, so dass eine Flüssigkeitsentnahme durch die Dosenöffnung und die Ausgießöffnungen in Verschlussinnenteil, Verschlussunterteil und Verschlussoberteil möglich ist.
  • Darüber hinaus ist in die Ausgießöffnung des Verschlussunterteils ein Originalitätssicherungselement eingesetzt, das durch mindestens eine Sollbruchstelle mit dem Verschlussunterteil verbunden ist. Das Verschlussoberteil bricht dieses Originalitätssicherungselement dann aus dem Verschlussunterteil heraus, wenn das Verschlussoberteil aus der Auslieferungsstellung in die Gebrauchsstellung geschwenkt wird.
  • Zum Erleichtern dieses Herausbrechens des Originalitätssicherungselements weist das Verschlussoberteil an seiner Unterseite vorzugsweise mindestens einen Vorsprung auf, der nach unten hervorsteht. Dieser Vorsprung kann jedoch auch an der Unterseite des Verschlussdeckels angebracht sein.
  • Darüber hinaus weist das Originalitätssicherungselement vorzugsweise mindestens ein Verbindungselement (z. B. Stift) auf, um eine mechanische Verbindung mit dem Dichtelement herzustellen. Bei der Montage des erfindungsgemäßen Dosenverschlusses wird dieser Stift des Originalitätssicherungselements in eine entsprechende Bohrung in dem Dichtelement gedrückt und stellt dadurch eine Klemmverbindung zwischen dem Dichtelement und dem Originalitätssicherungselement her. Beim anschließenden Herausbrechen des Originalitätssicherungselements durch Schwenken des Verschlussoberteils aus der Auslieferungsstellung in die Gebrauchsstellung werden dann das Originalitätssicherungselement und das Dichtelement zusammen herausgebrochen und fallen dann vorzugsweise in die Dose hinein. Das Originalitätssicherungselement und das Dichtelement sind hierbei vorzugsweise so bemessen, dass beide zusammen nicht mehr aus der Dosenöffnung austreten können, sondern dauerhaft in der Dose verbleiben.
  • Ferner ist zu erwähnen, dass das Verschlussinnenteil, das Verschlussoberteil, das Verschlussunterteil und/oder der Verschlussdeckel vorzugsweise aus Kunststoff bestehen, wobei der gesamte Dosenverschluss oder zumindest das Verschlussaußenteil einteilig hergestellt sein können.
  • Weiterhin ist zu erwähnen, dass das Verschlussaußenteil vorzugsweise durch eine Schweißverbindung oder eine Klebeverbindung mit dem Verschlussinnenteil verbunden ist, insbesondere durch eine Schweißverbindung oder eine Klebeverbindung zwischen dem innen liegenden Verschlussinnenteil und dem außen liegenden Verschlussunterteil.
  • Darüber hinaus ist noch zu erwähnen, dass sich das Verschlussinnenteil vorzugsweise auf einer Fläche an der Unterseite des Dosendeckels abstützt, die mindestens 20%, 30%, 40%, 50%, 60%, 70%, 80% oder mindestens 90% der Innenfläche des Dosendeckels umfasst. Dadurch unterscheidet sich der erfindungsgemäße Dosenverschluss auch von dem bekannten Dosenverschluss gemäß EP 1 542 909 B1 , bei dem sich der Dosenverschluss lediglich am Mündungsrand der Dosenöffnung innen an dem Dosendeckel abstützt. Der Verschlussinnenteil stützt sich also auf einer Fläche an der Unterseite des Dosendeckels ab, die vorzugsweise mindestens 0,5 cm2, 1 cm2 oder 1,5 cm2 beträgt.
  • Schließlich ist noch zu erwähnen, dass die Erfindung nicht nur Schutz beansprucht für den vorstehend beschriebenen erfindungsgemäßen Dosenverschluss als einzelnes Bauteil. Vielmehr beansprucht die Erfindung auch Schutz für eine Dose (z. B. Getränkedose) mit einem solchen Dosenverschluss.
  • Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet oder werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Außenansicht eines Dosendeckels einer Getränkedose mit einem erfindungsgemäßen Dosenverschluss in einer Auslieferungsstellung,
  • 2 eine perspektivische Außenansicht des Dosenverschlusses aus 1 in einer Gebrauchsstellung mit geschlossenem Verschlussdeckel,
  • 3 eine perspektivische Außenansicht des Dosenverschlusses aus den 1 und 2 mit geöffnetem Verschlussdeckel,
  • 4 eine perspektivische Innenansicht des Dosendeckels aus den 1 bis 3 mit dem erfindungsgemäßen Dosenverschluss,
  • 5 eine perspektivische Innenansicht des Dosendeckels mit geöffnetem Dosenverschluss,
  • 6 eine perspektivische Aufsicht auf das Verschlussinnenteil mit einer Dichtlippe, sowie
  • 7 eine vergrößerte Detailsicht der Dichtlippe aus 6.
  • Die Zeichnungen zeigen einen erfindungsgemäßen Dosenverschluss 1, der in einem Dosendeckel 2 einer Getränkedose montiert ist, wobei sich der Dosenverschluss 1 aufgrund seiner Druckfestigkeit besonders für Getränkedosen für kohlensäurehaltige Getränke eignet.
  • Der erfindungsgemäße Dosenverschluss 1 besteht im Wesentlichen aus einem Verschlussinnenteil 3 und einem Verschlussaußenteil bestehend aus einem Verschlussunterteil 4 und einem Verschlussoberteil 5 sowie einem Verschlussdeckel 6.
  • Das Verschlussunterteil 4 wird bei der Montage des Dosenverschlusses 1 in eine Dosenöffnung in dem Dosendeckel 2 eingesetzt und enthält eine Ausgießöffnung 7, die in der in 1 dargestellten Auslieferungsstellung zunächst durch ein Originalitätssicherungselement 8 verschlossen ist.
  • Das Verschlussoberteil 5 ist mittels eines Filmscharniers 9 schwenkbar an dem Verschlussunterteil 4 angebracht und liegt in der in 1 dargestellten Auslieferungsstellung zunächst flach auf dem Dosendeckel 2 auf.
  • Weiterhin ist der Verschlussdeckel 6 mittels eines weiteren Filmscharniers 10 schwenkbar an dem Verschlussoberteil 5 angebracht und in der in 1 dargestellten Auslieferungsstellung zunächst auf das Verschlussoberteil 5 aufgeklappt, so dass sich der Verschlussdeckel 6 dann zwischen dem Verschlussoberteil 5 und dem Dosendeckel 2 befindet.
  • Zur Flüssigkeitsentnahme wird das Verschlussoberteil 5 mittels des Filmscharniers 9 auf das Verschlussunterteil 4 geschwenkt. Dabei drücken zwei Vorsprünge 11, 12 an der Innenseite des Verschlussoberteils 5 gegen zwei Vorsprünge 13, 14 an der Außenseite des Originalitätssicherungselements 8, wodurch das Originalitätssicherungselement 8 nach innen in den Doseninnenraum hinein herausgebrochen wird.
  • Darüber hinaus weist der erfindungsgemäße Dosenverschluss 1 noch ein Dichtelement 15 auf, das von innen an dem Mündungsrand der Ausgießöffnung in dem Verschlussinnenteil 3 anliegt und den Doseninnendruck aufnimmt.
  • Bei der Montage werden zwei Stifte 16, 17 an der Unterseite des Originalitätssicherungselements 8 in entsprechende Bohrungen in dem Dichtelement 15 hineingedrückt und stellen dadurch eine Klemmverbindung zwischen dem Originalitätssicherungselement 8 und dem Dichtelement 15 her.
  • Beim Herausbrechen des Originalitätssicherungselements 8 fällt das Originalitätssicherungselement 8 deshalb zusammen mit dem Dichtelement 15 in die Dose hinein. Das Originalitätssicherungselement 8 ist hierbei zusammen mit dem Dichtelement 15 so bemessen, dass beide nicht wieder zusammen aus der Getränkedose austreten können.
  • Zur Flüssigkeitsentnahme wird der Verschlussdeckel 6 dann aus der in 2 dargestellten Schließstellung in die in 3 dargestellte Entnahmestellung geschwenkt, um Flüssigkeit aus der Getränkedose ausgießen zu können. Das Schwenken des Verschlussdeckels 6 wird hierbei durch einen an dem Verschlussdeckel 6 angeformten Griff 18 erleichtert.
  • Darüber hinaus ist zu bemerken, dass das Verschlussoberteil 5 eine Ausgießtülle 19 aufweist, um ein Ausgießen aus der Getränkedose zu erleichtern.
  • Schließlich zeigen die 6 und 7, dass an der Oberseite des Verschlussinnenteils 3 eine Dichtlippe 20 angeformt ist, welche die Dosenöffnung in dem Dosendeckel 2 umgibt und im montierten Zustand an der Unterseite des Dosendeckels 2 anliegt.
  • Die Dichtlippe 20 besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus einem weicheren, elastischeren Material als das Verschlussinnenteil 3, um eine gute Dichtwirkung zu erreichen.
  • Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Dosenverschlusses wird die Dichtlippe 20 an das Verschlussinnenteil 3 angespritzt.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Dosenverschluss
    2
    Dosendeckel
    3
    Verschlussinnenteil
    4
    Verschlussunterteil
    5
    Verschlussoberteil
    6
    Verschlussdeckel
    7
    Ausgießöffnung in dem Verschlussunterteil
    8
    Originalitätssicherungselement
    9
    Filmscharnier
    10
    Filmscharnier
    11
    Vorsprung an der Unterseite des Verschlussoberteils
    12
    Vorsprung an der Unterseite des Verschlussoberteils
    13
    Vorsprung an der Oberseite des Originalitätssicherungselements
    14
    Vorsprung an der Oberseite des Originalitätssicherungselements
    15
    Dichtelement
    16
    Stift an der Unterseite des Originalitätssicherungselements
    17
    Stift an der Unterseite des Originalitätssicherungselements
    18
    Griff an dem Verschlussdeckel
    19
    Ausgießtülle
    20
    Dichtlippe

Claims (8)

  1. Dosenverschluss (1) zum Einsetzen in einen Dosendeckel (2) einer Dose, insbesondere einer Getränkedose, mit a) einem Verschlussaußenteil (4, 5, 6), das sich im montierten Zustand außerhalb der Dose befindet und in eine Dosenöffnung in dem Dosendeckel (2) eingesetzt ist, wobei das Verschlussaußenteil (4, 5, 6) folgendes aufweist: a1) ein Verschlussunterteil (4), das im montierten Zustand in die Dosenöffnung in dem Dosendeckel (2) eingesetzt ist und eine Ausgießöffnung aufweist, die über der Dosenöffnung liegt, a2) ein Verschlussoberteil (5), das schwenkbar mit dem Verschlussunterteil (4) verbunden ist und eine Ausgießöffnung aufweist, die über der Ausgießöffnung in dem Verschlussunterteil (4) liegt, wobei das Verschlussoberteil (5) aus einer Auslieferungsstellung in eine Gebrauchsstellung schwenkbar ist, und a3) einen Verschlussdeckel (6), der schwenkbar an dem Verschlussoberteil (5) angebracht ist, um die Ausgießöffnung in dem Verschlussoberteil (5) wahlweise in einer Schließstellung zu schließen oder in einer Entnahmestellung zu öffnen, b) einem Verschlussinnenteil (3), das im montierten Zustand mit dem Verschlussaußenteil (4, 5, 6) zusammengefügt ist und sich von unten an dem Dosendeckel (2) abstützt und innerhalb der Dose befindet, dadurch gekennzeichnet, c) dass in die Ausgießöffnung des Verschlussunterteils (4) ein Originalitätssicherungselement (8) eingesetzt ist, das durch mindestens eine Sollbruchstelle mit dem Verschlussunterteil (4) verbunden ist, und d) dass das Verschlussoberteil (5) das Originalitätssicherungselement (8) aus dem Verschlussunterteil (4) herausbricht, wenn das Verschlussoberteil (5) aus der Auslieferungsstellung in die Gebrauchsstellung geschwenkt wird.
  2. Dosenverschluss (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Doseninnendruck das Verschlussinnenteil (3) von unten gegen die Unterseite des Dosendeckels (2) drückt.
  3. Dosenverschluss (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, a) dass das Verschlussinnenteil (3) eine Ausgießöffnung aufweist, die unter der Dosenöffnung liegt, und b) dass in die Ausgießöffnung des Verschlussinnenteils (3) ein Dichtelement (15) eingesetzt ist, das von unten an dem Verschlussinnenteil (3) anliegt, und/oder c) dass das Dichtelement (15) von unten am Mündungsrand der Ausgießöffnung an dem Verschlussinnenteil (3) anliegt und vom Doseninnendruck auf den Mündungsrand der Ausgießöffnung des Verschlussinnenteils (3) gedrückt wird.
  4. Dosenverschluss (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussoberteil (5) an seiner Unterseite mindestens einen Vorsprung (11, 12) aufweist, der nach unten hervorsteht und das Herausbrechen des Originalitätssicherungselements (8) und des Dichtelements (15) erleichtert.
  5. Dosenverschluss (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, a) dass das Originalitätssicherungselement (8) mindestens ein Verbindungselement (16, 17) aufweist, um eine mechanische Verbindung mit dem Dichtelement (15) herzustellen, und/oder b) dass das Verbindungselement (16, 17) ein Stift ist, der von dem Originalitätssicherungselement (8) nach innen hervorsteht, um in eine Bohrung in dem Dichtelement (15) einzugreifen und eine Klemmverbindung zwischen dem Stift (16, 17) und der Bohrung zu bilden, und/oder c) dass der Stift (16, 17) bei der Montage des Dosenverschlusses (1) in der Dose in die Bohrung in dem Dichtelement (15) gedrückt wird und dadurch die Klemmverbindung zwischen dem Dichtelement (15) und dem Originalitätssicherungselement (8) herstellt.
  6. Dosenverschluss (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, a) dass das Verschlussinnenteil (3), das Verschlussoberteil (5), das Verschlussunterteil (4) und/oder der Verschlussdeckel (6) aus Kunststoff bestehen, und/oder b) dass das Verschlussaußenteil (4, 5, 6) durch eine Schweißverbindung oder eine Klebeverbindung mit dem Verschlussinnenteil (3) verbunden ist, insbesondere durch eine Schweißverbindung oder eine Klebeverbindung zwischen dem Verschlussinnenteil (3) und dem Verschlussunterteil (4), und/oder c) dass das Verschlussinnenteil (3) an seiner Oberseite eine Dichtlippe (20) aufweist, die im montierten Zustand an der Unterseite des Dosendeckels (2) anliegt, und/oder d) dass die Dichtlippe (20) aus einem anderen Material besteht als das Verschlussinnenteil (3), und/oder e) dass die Dichtlippe (20) an das Verschlussinnenteil (3) angespritzt ist.
  7. Dosenverschluss (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, a) dass sich das Verschlussinnenteil (3) auf einer Fläche an der Unterseite des Dosendeckels (2) abstützt, die mindestens 20%, 30%, 40%, 50%, 60%, 70%, 80% oder mindestens 90% der Innenfläche des Dosendeckels (2) umfasst, b) dass sich das Verschlussinnenteil (3) auf einer Fläche an der Unterseite des Dosendeckels (2) abstützt, die mindestens 0,5 cm2, 1 cm2 oder 1,5 cm2 beträgt.
  8. Dose, insbesondere Getränkedose, mit einem Dosenverschluss (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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