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Die
Erfindung betrifft ein Schaltgerät,
insbesondere einen Sicherungslasttrennschalter gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
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Schaltgeräte, insbesondere
Sicherungslasttrennschalter gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 weisen ein Gehäuse mit einem daran vorzugsweise
schwenkbar angelenkten Deckel auf. In dem Gehäuse befinden sich je nach Anzahl
der Pole Kontakte mit Zugangs- bzw. Abgangskontaktelementen zur
Aufnahme von Sicherungseinheiten. Die Sicherungseinheiten sind hierbei
vorzugsweise zusammen mit dem Deckel schwenkbar angeordnet, derart, dass
beim Öffnen
des Deckels die Sicherungseinheiten aus den zugehörigen Kontakten
entfernt werden. Ein derartiges Schaltgerät ist beispielsweise aus der
DE 297 21 440 bekannt.
Das Gehäuse
mit den Kontakten zur Kontaktierung der Kontaktmesser der Sicherungseinheiten
wird vorzugsweise mittels eines Adapters auf Sammelschienen angeordnet.
Zur Herstellung des elektrischen Kontaktes zwischen den Zugangskontaktelementen
und der betreffenden Sammelschiene dienen hierbei zylindrische Kontaktelemente,
die auf der einen Seite mit jeweils einer Verbindungsschiene in
elektrischem Kontakt stehen, die wiederum in elektrischem Kontakt
mit einer der Sammelschienen gebracht werden kann. Das Abgangskontaktelement
dient zur Befestigung eines Leitungsendes.
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Bei
derartigen Schaltgeräten
ist es erforderlich, auf eine vorgegebene Anschlussrichtung zu achten,
d.h. wenn das Schaltgerät
auf den horizontal angeordneten und parallel übereinander verlaufenden Sammelschienen
aufgesteckt ist, befinden sich die Abgangskontakte regelmäßig an der
unteren Seite. Eine Änderung
der Anschlussrichtung des Schaltgeräts hinsichtlich seiner Abgangskontakte
ist nicht möglich.
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Schaltgeräte dieser
Art sind als Aufbau- und als Sammelschienengeräte bekannt. Aufbaugeräte werden
auf einer Montageplatte befestigt oder auch auf einer Tragschiene
aufgerastet. Das Schaltgerät hat
dabei separate Zugangs- und Abgangskontakte, an welchen elektrische
Leitungen angeklemmt werden. Schaltgeräte in Form von Sammelschienengeräten, wie
sie vorstehend beschrieben sind, werden auf Sammelschienen bzw.
Stromschienen aufgesteckt und haben damit ausschließlich Anschlussstellen
bzw. Abgangskontakte für
die Abgangsleitungen. Die Zugangsversorgung (Einspeisung) erfolgt dabei über die
vorstehend beschrieben Kontaktierung der Sammelschienen.
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Die
Abgangsleitungen werden je nach Schaltschrankkonzept und länderspezifischem
Standard nach unten, jedoch auch nach oben führend benötigt. Bei den bekannten Schaltgeräten sind
daher unterschiedliche Gehäusearten
erforderlich, je nachdem, ob die Abgangskontakte unten oder oben
zugänglich
sein sollte.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schaltgerät, insbesondere
einen Sicherungslasttrennschalter zu schaffen, bei dem die Anschlussrichtung
der Abgangskontakte veränderbar
ist.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
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Weitere
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Schaltgeräts ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
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Die
Erfindung schafft ein Schaltgerät,
bei dem die Anschlussrichtung sowohl nach unten als auch nach oben
vorgenommen werden kann, ohne dass es unterschiedlicher Gehäusetypen
bedarf und jederzeit die gewünschte
Anschlusssituation an Ort und Stelle entsprechend konzipierbar ist.
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Insbesondere
ermöglicht
das erfindungsgemäße Schaltgerät, dass
durch entsprechende Positionierung des Gehäuses die Abgangskontakte entweder
nach unten oder nach oben weisend einstellbar sind. Bei dem erfindungsgemäßen Schaltgerät ist ein Kontakt,
nämlich
der Zugangskontakt so ausgebildet, dass er einen Fußabschnitt
aufweist, der über
die Gehäuseunterfläche vorsteht
und als Steckkontakt dient, so dass das Gehäuse in einer ersten Position und
in einer dazu um 180° gedrehten
zweiten Position, je nachdem, wo die Abgangskontakte liegen sollen,
auf ein Adapterelement aufgesetzt werden kann und dadurch ein elektrischer
Kontakt zwischen dem Steckkontakt und dem zugehörigen Kontaktschienenelement
im Adapter hergestellt wird.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
ist das Gehäuse
mit zwei Paaren von Halteeinrichtungen zur Lagerung des Deckels
versehen, so dass abhängig
von der Positionierung des Gehäuses
des Schaltgeräts
der Deckel jeweils in der richtigen Position am Gehäuse eingehängt bzw.
schwenkbar befestigt werden kann.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform ist
der Adapter je Pol mit einer Kontaktschiene versehen, die jeweils
zwei alternative Kontaktbereiche aufweist, um durch den Steckkontakt
des zugehörigen Pols
im Gehäuse
kontaktiert werden zu können.
Im Bereich dieser Kontaktbereiche ist der Adapter in Richtung Gehäuse des
Schaltgeräts
geöffnet,
um ein Durchstecken des Steckkontakts zu ermöglichen.
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Bei
einer ersten Ausführungsform
ist der Steckkontakt mit federelastischen Kontaktschenkeln versehen,
die auf einen beispielsweise verjüngten Bereich an der Kontaktschiene
des Adapters aufgesetzt werden. Bei einer weiteren Ausführungsform
ist der Steckkontakt im Bereich des Fußabschnitts mit mindestens
einer, vorzugsweise mehreren Steckzungen ausgerüstet, die in entsprechende
spaltförmige Öffnungen
der Kontaktschiene im Adapter eingesteckt werden können.
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Im
Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Schaltgeräts anhand
der Zeichnungen zur Erläuterung
weiterer Merkmale beschrieben:
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Es
zeigen:
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1 eine
Schnittansicht des erfindungsgemäßen Schaltgeräts zur Verdeutlichung
der Anordnung der Kontakte,
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2 eine 1 entsprechende
Ansicht des Schaltgeräts
zusammen mit einem Adapter,
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3a eine
Detailansicht der Zugangs- und Abgangskontakte sowie der zugehörigen, im
Adapter verlaufenden Kontaktschiene,
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3b eine 3a entsprechende
Darstellung, bei welcher der Steckkontakt auf die Kontaktschiene
aufgesetzt ist,
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4 eine 2 entsprechende
Darstellung, bei der das Gehäuse
gegenüber 2 um
180° gedreht
ist, und
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5 eine
Darstellung der Zugangs- und Abgangskontakte mit zugehöriger Kontaktschiene zur
Veranschaulichung einer gegenüber 3 abgewandelten Ausführungsform.
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Nachfolgend
wird das erfindungsgemäße Schaltgerät anhand
der Zeichnungen näher
erläutert.
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1 zeigt
das Schaltgerät,
welches ein Gehäuse
1 aufweist
und einen am Gehäuse
1 vorzugsweise
schwenkbar angelenkten Deckel
2. Der Deckel
2 dient
zur Aufnahme einer oder mehrerer Sicherungseinheiten, wie dies aus
der
DE 297 21 440 bekannt
ist. Derartige Sicherungseinheiten weisen zur Kontaktierung der
nachfolgend beschrieben Kontakte im Gehäuse
1 Kontaktmesser
auf. Eine derartige Sicherungseinheit ist in
2 mit
3 bezeichnet,
die Kontaktmesser sind mit
4 und
5 angegeben.
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Wie
aus den 1 und 2 hervorgeht,
ist der Deckel 2 über
Schwenkfüße 7 an
Halteeinrichtungen 8 schwenkbar befestigt, wobei die Halteeinrichtungen 8 vorzugsweise
in Form von Aufnahmezapfen oder dergleichen vorgesehen sind. An
der Innenseite des Gehäuses 1 befinden
sich zwei Paar derartiger Halteeinrichtungen 8, 8', die dazu dienen,
den Deckel entweder an dem Paar von Halteeinrichtungen 8 oder an
dem Paar von Halteeinrichtungen 8' zu befestigen, je nachdem, wie
das Gehäuse
gegenüber
dem zugehörigen,
noch zu beschreibenden Adapter 18 angesetzt wird. Das Gehäuse 1 befindet
sich üblicherweise
in Vertikalrichtung, so dass der Deckel 2 schwenkbar nach „oben" aufklappbar angeordnet
ist.
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In
dem Gehäuse 1 befinden
sich bei einem dreipoligen Schaltgerät drei Paare von Kontakten 10, 11,
die einander gegenüberliegend
vorgesehen sind und dazu dienen, die Kontaktmesser 4, 5 der
betreffenden Sicherungseinheit 3 aufzunehmen, wenn der Deckel 2 in
Richtung auf das Gehäuse 1 verlagert und
geschlossen wird.
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Bei
der in 1 und 2 gezeigten Ausführungsform
ist ein Abgangskontakt in Form des Kontaktes 10 vorgesehen
und ein Zugangskontakt 11 in Form eines Steckkontaktes,
wie er nachstehend näher
erläutert
wird. Der Steckkontakt 11 weist einen Fußabschnitt 12 auf,
der aus dem Gehäuse 1 nach unten
durch eine Öffnung 17 im
Gehäuseboden 1b durchgeführt ist
und gegenüber
der Gehäuseunterseite 1a über eine
vorgegebene Distanz vorsteht. Der Abgangskontakt 10 hat
bei der dargestellten Ausführungsform
im Wesentlichen und vorzugsweise L-Form und ist gegenüber dem
Gehäuseboden 1b durch
Schraubmittel 13 befestigt und trägt weiter auf dem parallel
zur Gehäuseebene
verlaufenden Schenkel 10a eine Klemmschraube 14 zum
Anklemmen eines Leitungsendes oder dergleichen. Der Steckkontakt 11 ist
mittels eines senkrecht zum Fußabschnitt 12 abstehenden
Schenkels 11a und Schraubmittel 15 am Gehäuseboden
des Gehäuses 1 befestigt.
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Bei
der in 1 und 2 dargestellten Ausführungsform
ist der Steckkontakt 11 derart ausgebildet, dass der Fußabschnitt 12 gegenüber seinem
Aufnahmeabschnitt 11b für
den Messerkontakt der zugehörigen
Sicherungseinheit 3 parallel versetzt angeordnet ist durch
Ausbildung eines Schulterabschnitts 11c zwischen dem Abschnitt 11b und
dem Kontaktabschnitt 12. Im Einzelnen wird ausdrücklich auf 1 verwiesen.
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Der
Schulterabschnitt 11c liegt auf dem Gehäuseboden 1b des Gehäuses 1 auf.
In dem Gehäuseboden 1b befindet
sich eine Öffnung 17,
durch welche der Steckkontakt 11 mit seinem Fußabschnitt 12 hindurch
geführt
ist. Im Gehäuseboden 1b sind
weiterhin Schraubmittel 16 vorgesehen, die dazu dienen,
das Gehäuse 1 an
dem darunter liegenden Adapter 18 befestigen zu können.
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Wie
sich aus 1 und 2 ergibt,
gelangen die Kontaktmesser 4, 5 nach Schließen des
Deckels 2 in die der Aufnahmebereiche 10b, 11b zugehörigen Kontakte 10, 11,
wodurch eine elektrische Verbindung zwischen dem Zugangskontakt
in Form des Steckkontaktes 11 und dem Abgangskontakt 10 geschaffen
wird.
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Das
erfindungsgemäßen Schaltgerät wird auf
den Adapter 18 aufgesetzt, wobei der Fußabschnitt 12 des
Steckkontaktes 11 über
eine von jeweils einem Paar von Öffnungen 18a, 18b mit
vorbestimmten Bereichen 21, 22 einer Kontaktschiene 20 in
Eingriff gelangt und damit der elektrische Kontakt zwischen dem
Fußabschnitt 12 und
der Kontaktschiene 20 hergestellt wird. Dies erfolgt beim
Aufsetzen des Gehäuses 1 auf
den Adapter 18.
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Bei
der in 1 und 2 gezeigten Ausführungsform
ist die Kontaktschiene 20 mit zwei definierten Kontaktbereichen 21, 22 versehen,
wie dies nachfolgen noch näher
erläutert
wird. Wird das Gehäuse 1 nach 1 und 2 auf
den Adapter 18 aufgesetzt, tritt der Fußabschnitt 12 in Kontakt
mit dem Bereich 22 der Kontaktschiene 20, die
ihrerseits in elektrische Verbindung gebracht werden kann mit einer
der mit 24, 28, 29 bezeichneten Sammelschiene
bzw. Stromschiene.
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Der
Adapter 18 weist weiterhin Füße 25, 26, 27 auf,
die dazu dienen, die betreffenden Sammelschienen 24, 28, 29 teilweise
zu untergreifen, um ein Aufstecken des Adapters 18 auf
die Sammelschienen 24, 28, 29 zu ermöglichen,
wie dies an sich bekann ist.
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3a zeigt
eine erste Ausführungsform
der erfindungsgemäß benutzten
Kontakte 10, 11 sowie der Kontaktschiene 20 des
Adapters 18. Jeder Kontakt 10, 11 ist
in an sich bekannter Weise mit Kontaktschenkeln 30, 31 bzw. 32, 33 versehen,
die durch einen Federring 35 bzw. 36 in eine Klemmstellung
vorgespannt sind, wie dies ebenfalls an sich bekannt ist. Die Kontaktschenkel 30, 31 bzw. 32, 33 verlaufen
im Wesentlichen parallel zueinander und tragen sich nach oben erweiternde
Einführbereiche.
Die Schenkel 30, 31 bzw. 32, 33 werden
von jeweils einem Federring 35 bzw. 36 hintergriffen.
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An
der Unterseite des Steckkontaktes 11 befindet sich der
Fußabschnitt 12,
der bei dieser Ausführungsform
entsprechend dem oberen Kontaktabschnitt mit den Teilen 32, 33, 36 ausgebildet
ist und ebenfalls einen Federring 38 aufweist.
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Die
Kontaktschiene 20 weist in der Breite verkürzte Bereich 21, 22,
die vorzugsweise konisch oder abgeschrägt bzw. rund verlaufen, um
ein leichtes Aufsetzen des Steckkontaktes 11 mit seinem Fußabschnitt 12 zu
ermöglichen.
Zu diesem Zweck sind die Schenkel 39, 40 des Fußabschnitts 12 ebenfalls
seitlich abgebogen, wodurch das Aufstecken der Schenkel 39, 40 auf
den Abschnitt 21 bzw. 22 erleichtert wird.
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Die
Kontaktschiene 20 weist eine nach unten umgebogene Zunge 42 auf,
die in einem nach unten gewölbten
Bogen 43 endet. Der Bogen 43 dient zur Kontaktierung
der zugehörigen
Stromschiene, wie dies aus 2 ersichtlich
ist.
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3b zeigt
eine 3a entsprechende Ansicht, wobei allerdings der
Steckkontakt 11 auf die Kontaktschiene 20 aufgesetzt
ist und die nach unten sich erweiternden Führungsschenkeln 39, 40 des Steckkontaktes 11 über den
Abschnitt 22 geschoben sind. Damit befindet sich der Steckkontakt 11 in
elektrischer Verbindung mit der Kontaktschiene 20.
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4 zeigt
eine 2 entsprechende Darstellung, bei der allerdings
das Gehäuse 1 gegenüber 2 um
180° gedreht
ist, derart, dass der Steckkontakt 11 in 4 im
Gegensatz zu 1 und 2 sich auf
der linken Seite des Gehäuses 1 befindet,
d.h. in der Nähe
des Deckels 2. Der Deckel 2 ist bei der Ausführungsform
nach 4 in die Halteeinrichtungen 8' eingesetzt
und schwenkbar um diese gelagert. Durch das paarweise Anordnen der
Halteeinrichtungen 8, 8' ist es damit möglich, den Deckel 2 entweder
an den Halteeinrichtungen 8 oder alternativ entsprechend 4 an
den Halteeinrichtungen 8' zu
befestigen, so dass das Gehäuse 1 um
180° gegenüber 1 und 2 gedreht
vorgesehen werden kann, wodurch die Abgangskontakte der zu 1, 2 entgegengesetzten
Richtung liegen.
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Bei
der Ausführungsform
nach 1 und 2 befinden sich die Abgangskontakte „oben", d.h. im Bereich
der Befestigung des Deckels 2, während bei der Ausführungsform
nach 4 die Abgangskontakte 10 sich „unten" befinden, d.h. an
der zum Deckel 2 abgewandten Seite des Gehäuses.
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Wird
das Gehäuse 1 nach 4 auf
den Adapter 18 aufgesetzt, dann tritt der Fußabschnitt 12 in Kontakt
mit dem Bereich 21, der gleiche Gestaltung hat, wie der
Bereich 22 nach 3a, wobei
im Adapter 18 sowohl oberhalb des Bereichs 21 als
auch oberhalb des Bereichs 22 Öffnungen 18a, 18b ausgeführt sind,
um den Steckkontakt 11 entsprechend einführen zu
können.
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Das
erfindungsgemäße Schaltgerät weist pro
Pol entsprechende Kontakte 10, 11 an. Wie aus 2 und 4 erkennbar
ist, sind pro Pol bzw. pro Stromschiene 24, 28, 29 jeweils
eine Kontaktschiene 20 vorgesehen. Bei der dargestellten
Ausführungsform
handelt es sich um ein dreipoliges Schaltgerät für den Einsatz auf den Sammelschienen.
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Aus
vorstehender Erläuterung
ist ersichtlich, dass das Gehäuse 1 ohne
weiteres je nach Wunsch oder Voraussetzung um 180° gedreht
eingesetzt werden kann, um einmal die Abgangskontakte entweder „oben" oder „unten" zu lokalisieren.
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5 zeigt
eine gegenüber
der Ausführungsform
nach 3a abgewandelte Ausführungsform der Kontakte 10, 11 und
der Kontaktschiene 20. Bei dieser Ausführungsform ist der Kontakt 10 gegenüber der
vorangehenden Ausführungsform gleich,
der Steckkontakt 11 unterscheidet sich gegenüber der
vorangehenden Ausführungsform
dadurch, dass der Fußabschnitt 12 durch
mindestens eine, vorzugsweise drei Steckzungen 46, 47, 48 gebildet
ist, die jeweils mindestens einen seitlich abstehenden Vorsprung 49, 50, 51 aufweisen
können.
Ein der Breite der Steckzunge bzw. den Steckzungen entsprechendes
Schlitzpaar 53, 54 ist in der Kontaktschiene 20 zur
Aufnahme der Steckzunge(n) ausgebildet. Ein Umdrehen des Gehäuses 1 entsprechend vorstehender
Erläuterung
ist möglich,
d.h. der Steckkontakt 11 entweder in den Schlitz 54 oder
in den Schlitz 53 einsetzbar ist. Die Schlitze 53, 54 sind
geringfügig
größer als
die Stärke
der Kontaktzungen 46, 47, 48, wobei nach
dem Einsetzen des Steckkontaktes 11 die Vorsprünge oder
Erhöhungen 49, 50, 51 ein
unbeabsichtigtes Entfernen des Steckkontaktes 11 aus den
Schlitzen 53 bzw. 54 verhindern.
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Anstelle
durchgängiger
Schlitze 53, 54 kann auch je Steckzunge ein zugehöriger Schlitz
in der Kontaktschiene 20 vorgesehen sein.
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Die
Kontaktschienen 20 sind vorzugsweise aus einem Kupfer-Schlagband
hergestellt, um die für die
Sammelschienenkontaktierung erforderliche Federeigenschaften zu
gewährleisten.
Bei der Ausführungsform
nach 3a sind die Bereiche 21, 22 etwa U-förmig auf
ein vorbestimmtes Maß gebogen,
um das Aufschieben der Klemmschenkel 39, 40 auf
die selben zu erleichtern.
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Gleichwohl
bei der vorstehend beschrieben Ausführungsform die Halteeinrichtungen 8, 8' als Einhängezapfen
vorgesehen sind, die von der Gehäuseinnenwand
in Richtung Gehäuseinneres
vorstehen, kann zum schwenkbaren Lagern des Deckels 2 auch
eine andere als die dargestellte Konzeption verwendet werden.
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Die
in 5 gezeigte Ausführungsform des Steckkontaktes 11 beinhaltet
den Vorteil, dass die Steckzungen ohne Fremdfederung versehen sind, d.h.
der gegenüber 3a, 3b verwendete
Federring 38 entfällt
und die Kontaktschiene 20 bedarf lediglich des Ausbildens
von Schlitzen bzw. Schlitzpaaren 53, 54 gegenüber dem
Ausbilden von speziell bearbeiteten verschmälerten Bereichen 21, 22 bei der
Variante nach 3a.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Schaltgerät besteht
das Gehäuse 1 aus
einem vorzugsweise rechteckigen oder quadratischen Körper aus
Kunststoff mit einem Gehäuseboden 1b zur
Aufnahme mehrerer, vorzugsweise von drei Kontaktpaaren 10, 11 mit den
vorstehend beschriebenen Zugangs- und Abgangskontakten Die einzelnen
Kontaktpaare 10, 11 sind in zueinander durch Trennwände isolierten
Kammern ausgebildet, wie dies an sich bekannt ist, so dass bei geschlossenem
Deckel 2 die einzelnen Sicherungseinheiten durch Trennwände gegeneinander
abgeschlossen sind. Das Gehäuse 1 ist
an seiner Oberseite offen, um die am Deckel 2 eingesetzten
Sicherungseinheiten während
des Schließvorgangs des
Deckels 2 aufzunehmen. Der Deckel 2 selbst weist
in den Figuren nicht weiter beschriebene Einrichtungen zur Fixierung
der Sicherungseinheiten 3 auf, derart, dass die Sicherungseinheiten 3 parallel nebeneinander
zu liegen kommen, und entsprechend gleichzeitig in die zugehörigen Kontakte 10, 11 mit
ihren Kontaktmessern 4, 5 während des Schließvorgangs
des Deckels eingeschoben werden können.
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Die
Unterseite des Gehäuses 1 ist
lediglich im Bereich des Steckkontaktes 11 und zur Aufnahme der
Schraubmittel 14 geöffnet.
Der Adapter 18 ist an seiner Oberseite geschlossen mit
Ausnahme der Öffnungen 18a, 18b für die Bereiche 21, 22 und
mit Ausnahme von Gewindeöffnungen
für die
Schraubmittel 16. An seiner Unterseite ist der Adapter 18 mit
den Klemmfüßen 25, 26, 27 ausgerüstet, die
aus einem isolierenden Material, insbesondere Kunststoff bestehen
und die Ausgleichselemente 50, 51, 52 tragen können, soweit
dies erforderlich ist, um einen Einsatz des Adapters 18 an
Stromschienen 24, 28, 29 unterschiedlicher
Stärke
zu ermöglichen.
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An
der Unterseite des Adapters 18 sind Öffnungen ausgebildet, derart,
dass die bogenförmigen Kontaktstücke 43 der
einzelnen Kontaktschienen 20 geringfügig an der Unterseite des Adapters 18 vorstehen
zum Zwecke der Kontaktierung der Stromschienen 24, 28, 29 nach
dem Aufsetzen des Adapters 18 auf diese Stromschienen 24, 28, 29.
Wie die Figuren zeigen, können
diese Kontaktbereiche durch Federn 63, 64 vorgespannt
sein.
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Sowohl
der Deckel 2 als auch das Gehäuse 1 und das Gehäuse des
Adapters 18 bestehen aus isolierendem Material, insbesondere
Kunststoff. Die stromführenden
Teile, wie die Kontaktschiene 20 und die Kontakte 10, 11 bestehen
vorzugsweise aus Kupfermaterial.
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Die
Anordnung der Kontaktschienen 20 im Adapter 18 ist
derart getroffen, dass bei einem dreipoligen Schaltgerät insgesamt
drei Kontaktschienen 20 parallel nebeneinander im Adapter 18 vorgesehen sind
entsprechend den drei Paaren von Kontakten 10, 11 im
Gehäuse 1.
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Bei
der dargestellten Ausführungsform
sind die Kontakte 10, 11 symmetrisch zu einer
Mittellinie vorgesehen, während
die Kontaktschienen 20 parallel zueinander, aber hinsichtlich
der Kontaktbereiche 43 in Längsrichtung des Adapters 18 versetzt
ausgebildet sind, um die einzelnen Stromschienen 24, 28, 29 entsprechend
kontaktieren zu können.
Die Kontaktbereiche 21, 22 befinden sich ebenfalls
symmetrisch zu einer mittigen Symmetrielinie, wodurch gewährleistet
ist, dass das Gehäuse 1 sowohl
in der in 2 gezeigten Position als auch
in der in 4 gezeigten Position auf den
Adapter 8 aufsetzbar ist und dabei ein Kontakt zwischen
dem Steckkontakt 11 und der Kontaktschiene 20 mit
den vorbestimmten Kontaktbereichen 20, 21 gewährleistet
ist.
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Die
im Adapter 18 parallel zueinander befindlichen Kontaktschienen 20 können damit
durchaus unterschiedliche Länge
haben, die vorgegebenen Kontaktbereiche 21, 22 befinden
sich jedoch in Flucht zueinander entsprechend der Anordnung der
Kontakte 10, 11 im Gehäuse 1, also auch spiegelsymmetrisch
zu einer gedachten Mittellinie.
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Abweichend
von der in Verbindung mit 3a und 3b beschriebenen
Kontaktschiene 20 kann die Kontaktschiene über ihre
oberhalb der Zunge 42 liegenden Länge des Schenkels einschließlich der
Kontaktbereiche 21, 22 auch durchgängig mit
einer Gestalt und Breite ausgebildet sein, die denen der Kontaktbereiche 21, 22 entspricht,
d.h. dass die Kontaktschiene über
die Länge
des gesamten Schenkels entsprechend schmal und abgerundet ausgebildet
ist, wie die Bereiche 21, 22 in 3a Wenn
die Kontaktschiene 20 über
die Gesamtlänge einschließlich der
Bereiche 21, 22 gleiche Form und Gestaltung besitzt,
d.h. bogenförmige
Abflachungen im Querschnitt betrachtet, wird möglicherweise die Herstellung
der Kontaktschiene 20 vereinfacht.
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Die
in dem Adapter 18 vorgesehenen Kontaktschienen 20 verlaufen
parallel zueinander und in Richtung der Achse des Adapters 18.
Der die Kontaktbereiche 21, 22 aufnehmende Schenkel
der Kontaktschiene verläuft
im Adapter 18 geringfügig
unterhalb einer oberen Abdeckung oder Wand des Adapters 18,
die mit 19 bezeichnet ist. In dieser Abdeckung oder Wand 19 befinden
sich die Öffnungspaare 18a, 18b,
deren Zahl der Polzahl des Schaltgeräts entspricht, d.h. jeweils
ein Öffnungspaar 18a, 18b befindet
sich oberhalb der jeweiligen Kontaktschiene 20, um den
Zugang für
den Fußabschnitt 12 zur
Kontaktschiene 20 zu ermöglichen, und zwar sowohl in der
Stellung des Gehäuses 1 nach 2 als
auch in der Stellung des Gehäuses
nach 4.
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Zwischen
dem parallel zur Abdeckung oder Wand 19 des Adapters 18 verlaufenden
Schenkel der Kontaktschiene 20, der die Kontaktbereiche 21, 22 beinhaltet,
und der Zunge 42 bzw. dem bogenförmigen Kontaktabschnitt 43 ist
bei der dargestellten Ausführungsform
jeweils eine Federeinrichtung 63, 64 vorgesehen,
um den bogenförmigen
Kontaktabschnitt 43 in Richtung auf die Stromschienen 24, 28, 29 vorzuspannen.
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- 1
- Gehäuse
- 1a
- Gehäuseunterseite
- 1b
- Gehäuseboden
- 2
- Deckel
- 3
- Sicherungseinheit
- 4
- Kontaktmesser
- 5
- Kontaktmesser
- 6
- Kontaktmesse
- 7
- Schenkel
- 8
- Halteeinrichtung
- 8'
- Halteeinrichtung
- 9
- Halteeinrichtung
- 10
- Abgangskontakt
- 10a
- Schenkel
- 11
- Zugangskontakt/Steckkontakt
- 11a
- Schenkel
- 11b
- Aufnahmeabschnitt
- 11c
- Schulterabschnitt
- 12
- Fußabschnitt
- 13
- Schraubmittel
- 14
- Klemmschrauben
- 15
- Schraubmittel
- 16
- Schraubmittel
- 17
- Öffnung
- 18
- Adapter
- 19
- Adapter
- 20
- Kontaktschienen
- 21
- Bereich
- 22
- Bereich
- 23
- Bereich
- 24
- Stromschienen
- 25
- Fuß
- 26
- Fuß
- 27
- Fuß
- 28
- Stromschienen
- 29
- Stromschienen
- 30
- Schenkel
- 31
- Schenkel
- 32
- Schenkel
- 33
- Schenkel
- 34
- Schenkel
- 35
- Federung
- 36
- Federung
- 37
- Federung
- 38
- Federung
- 39
- Schenkel
- 40
- Schenkel
- 41
- Schenkel
- 42
- Zunge
- 43
- Bogen
- 46
- Steckzunge
- 47
- Steckzunge
- 48
- Steckzunge