DE102006017876B4 - Fußbodenbelag - Google Patents

Fußbodenbelag

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Abstract

Fußbodenbelag bestehend aus einer Vielzahl von im Verbund verlegten Paneelplatten (1), wobei die Paneelplatten (1) rechteckig konfiguriert sind und in einer Längsseite (2) und in einer Stirnseite (3) durchgehende Nuten (4) sowie an der anderen Längsseite (5) und an der anderen Stirnseite (6) vorspringende Federn (7) besitzen und in den Verbund zumindest eine Motivpaneele (8, 18) eingegliedert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (BM) der Motivpaneele (8, 18) an zumindest einer 1. Stoßseite (9, 10) einem ganzzahligen Vielfachen größer eins der Breite (BS) der Stirnseite (3, 6) einer angrenzenden Paneelplatte (1) entspricht, wobei die Motivpaneele (18) an allen Stoßseiten (20, 21) eine identische Profilierung (22) aufweist und die Profilierung (22) derart ausgebildet ist, dass sie sowohl an die Nut (4) als auch an die Feder (7) einer benachbarten Paneelplatte (1) koppelbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Fußbodenbelag gemäß den Merkmalen im Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Fußbodenbeläge aus von im Verbund verlegten Paneelplatten sind sehr beliebt. Die Paneelplatten bilden einen robusten und pflegeleichten Bodenbelag, der nicht nur dekorativ und wohnlich, sondern auch wohnwertsteigernd ist.
  • Auf einer Längsseite und einer Stirnseite besitzen die Paneelplatten durchgehende Nuten und auf der anderen Längsseite sowie der anderen Stirnseite vorspringende Federn. Die Paneelplatten werden durch die Verbindung von Nut und Feder schwimmend verlegt.
  • Weit verbreitet sind Laminatfußböden. Eine Laminat-Paneelplatte besteht aus einer Trägerplatte aus Fasermaterial, meist aus einer hoch- oder mittelverdichteten Faserplatte, auf deren Oberseite ein beharztes Dekorpapier aufgebracht ist. Das Dekorpapier bestimmt die Optik des Laminats, das sogenannte Overlay bzw. die Versiegelung bildet eine spezialbeharzte Nutzschicht, die der Paneelplatte eine hohe Oberflächenstrapazierfähigkeit verleiht. Auf der Unterseite der Trägerplatte wird ein sogenannter Gegenzug aufgebracht. Dieser dient der Formstabilität und der Feuchtigkeitsabsperrung. Gegebenenfalls kann auf der Unterseite eine Trittschallisolierung vorgesehen sein. Solche Laminatböden haben sich in der Praxis sehr bewährt.
  • Derartige Fußbodenbeläge sind beispielsweise in der EP 1 024 234 B1 oder der EP 1 512 808 A1 beschrieben. Verlegebeispiele gehen aus "Holzbau Handbuch, Reihe 6, Teil 4, Folge 2; erschienen 4/1993; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Holz e.V. und Informationsgemeinschaft Parkett e.V., beide 40474 Düsseldorf; ISSN-Nr.: 04662114" hervor.
  • Die DE 10 2004 028 757 A1 offenbart ein Paneelelement zur Boden-, Wand- und/oder Deckenverlegung mit einem rechteckigen Grundkörper, wobei der Grundkörper eine erste Kopfkante, eine der ersten Kopfkante gegenüberliegende zweite Kopfkante, eine senkrecht zur ersten Kopfkante verlaufende erste Längskante und eine der ersten Längskante gegenüberliegende zweite Längskante aufweist, wobei beide Kopfkanten und beide Längskanten konturiert sind, um an jeder Kante eine Verbindung mit einem benachbarten Paneelelement zu ermöglichen. Hierbei weist die erste Längskante eine Nut und die zweite Längskante eine korrespondierende Feder auf. Die Konturen der Kopfkanten sollen zumindest im Wesentlichen identisch ausgebildet sein.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Möglichkeit aufzuzeigen, den optischen Charakter eines Fußbodenbelages aus im Verbund verlegten Paneelplatten zu verbessern und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten durch universellen Einbau einer Motivpaneele innerhalb des Verbunds zu schaffen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in einem Fußbodenbelag gemäß den Merkmalen von Schutzanspruch 1.
  • Kernpunkt der Erfindung bildet die Maßnahme, in den Verbund aus Paneelplatten zumindest eine Motivpaneele einzugliedern. Diese erfindungsindividualisierende Motivpaneele weist zumindest an einer Stoßseite eine Breite auf, die einem ganzzahligen Vielfachen größer eins der Breite der Stirnseite einer angrenzenden Paneelplatte entspricht. Auf diese Weise ist eine verlegetechnisch problemlose Eingliederung der Motivpaneele in den Verbund aus rechteckigen Paneelplatten möglich. Aufwendige Zuschnitts- oder Einpassarbeiten sind nicht erforderlich. Ein universeller Einbau einer Motivpaneele wird ermöglicht, da die Motivpaneele an allen Stoßseiten eine identische Profilierung aufweist, welche derart ausgebildet ist, dass sie sowohl an die Nut als auch eine Feder einer benachbarten Paneelplatte koppelbar ist, vorzugsweise mit diesen verrastbar ist. Eine Motivpaneele kann folglich problemlos sowohl an die Nut- als auch an die Federseite von benachbarten Paneelplatten angelegt werden.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des grundsätzlichen Erfindungsgedankens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 7.
  • Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Eingliederung von einer oder mehreren Motivpaneelen können im Fußbodenbelag optische Blickfänge kreiert werden. Insbesondere ist daran gedacht, dass die Motivpaneelen ein individuelles Dekor tragen. So können die Motivpaneelen beispielsweise mit Logos, Vereinsemblemen oder Abbildungen versehen sein.
  • Die Motivpaneelen können in unterschiedlichen geometrischen Abmessungen bereitgestellt werden. Wichtig ist, dass die Abmessungen der Motivpaneelen so auf die Abmessungen der Paneelplatten abgestimmt sind, dass eine problemlose Eingliederung der Motivpaneelen in den Verbund der Paneelplatten im Fußbodenbelag erfolgt ohne Zuschneidearbeiten oder ähnliche Anpassungsmaßnahmen.
  • Zweckmäßigerweise ist die Sichtseite der Motivpaneele lackiert und/oder mit einem Dekor bedruckt. Die trittseitige Versiegelung der Motivpaneelen besteht aus einer vorzugsweise mehrlagigen hochabriebfesten und kratzfesten Versiegelung. In der Praxis wird die Versiegelung vorrangig aus einer Lackschicht gebildet, in der ein die Abriebfestigkeit steigerndes Mineral, beispielsweise Korund, eingearbeitet ist.
  • Zweckmäßigerweise besitzt die identische Profilierung an den Stoßseiten der Motivpaneele eine gegenüber der Seitenfläche der Motivpaneele zurückversetzte Kuppelleiste, wobei oberhalb der Kuppelleiste eine von der Seitenfläche ausgehende Kuppelnut und auf der von der Seitenfläche abgewandten Seite der Kuppelleiste ein nach unten offener Kuppelkanal vorgesehen ist. Eine solche Profilierung kann sowohl mit der Nut als auch mit der Federseite einer benachbarten Paneelplatte gekoppelt werden.
  • Die Kuppelleiste weist vorteilhafterweise eine Kopffläche auf, an die sich eine in Richtung zum Kuppelkanal abgeschrägte Gleitfläche anschließt. Des Weiteren besitzt die Kuppelleiste an ihrer von der Seitenfläche abgewandten Seite eine Stützfläche, mit der sich die Kuppelleiste an Gegenflächen der Verriegelungsmittel der benachbarten Paneelplatten abstützt.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Die anhand der 2 erläuterte Profilierung der Motivpaneele mit Nut und Feder dient lediglich zur Illustrierung der beanspruchten Erfindung und ist nicht Ausführungsform der Erfindung, für die Schutz begehrt wird. Es zeigen:
  • 1 einen erfindungsgemäßen Fußbodenbelag in der Draufsicht;
  • 2 einen Schnitt durch die Darstellung der 1 gemäß der Linie A-A;
  • 3 bis 7 verschiedene Verlegevarianten eines erfindungsgemäßen Fußbodenbelags;
  • 8 einen Schnitt durch eine Motivpaneele und
  • 9 ebenfalls in einer Schnittdarstellung die Motivpaneele gemäß der 8 im Verbund mit benachbarten Paneelplatten.
  • 1 zeigt einen Fußbodenbelag, bestehend aus einer Vielzahl von im Verbund verlegten rechteckigen Paneelplatten 1.
  • Die Paneelplatten 1 weisen jeweils an einer Längsseite 2 und an einer Stirnseite 3 durchgehende Nuten 4 sowie an der anderen Längsseite 5 und an der anderen Stirnseite 6 vorspringende Federn/auf (siehe hierzu 2).
  • In den Verbund aus Paneelplatten 1 ist eine großflächige Motivpaneele 8 eingegliedert. Die Breite BM der Motivpaneele 8 entspricht an einer 1. Stoßseite 9 sowie an der der 1. Stoßseite 9 gegenüber liegenden 2. Stoßseite 10 einem ganzzahligen Vielfachen der Breite BS der Stirnseite 3 bzw. 6 einer angrenzenden Paneelplatte 1. In dem hier in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die Breite BM der Motivpaneele 8 der fünffachen Breite BS einer Paneelplatte 1.
  • Durch die geometrische Konfiguration der Motivpaneele 8 kann diese passend in den Verbund der Paneelplatten 1 eingegliedert werden. Die an die 1. Stirnseite 9 und die 2. Stirnseite 10 mit ihren Stirnseiten 3, 6 angrenzenden Paneelplatten 1 können dem Verlegebild entsprechend fugengenau verlegt werden. Die angrenzenden Paneelplatten 1 schließen stirnseitig bündig mit der Motivpaneele 8 ab. Am Übergang von der 1. Stoßseite 9 bzw. der 2. Stoßseite 10 zu der jeweils angrenzenden 3. Stoßseite 11 bzw. 4. Stoßseiten 12 können die Paneelplatten 1 fortlaufend verlegt werden.
  • Die Motivpaneele 8 ist mit einem Dekor, beispielsweise einem Vereinslogo oder einem ähnlichen Motiv, versehen. Hierzu ist die obere Sichtseite 13 der Motivpaneele 8 mit einem Dekor bedruckt und/oder lackiert. Ferner ist die Sichtseite 13 mit einer transparenten hochabriebfesten Versiegelung aus einer Lackschicht versehen.
  • Die Motivpaneele 8 ist rechteckig und besitzt an der 1. Stoßseite 9 sowie an der hieran angrenzenden 3. Stoßseite 11 durchgehende Nuten 14. An der der 1. Stoßseite 9 gegenüber liegenden 2. Stoßseite 10 und der der 2. Stoßseite 10 gegenüber liegenden 4. Stoßseite 12 weist die Motivpaneele 8 durchgehende Federn 15 auf. In der Schnittdarstellung gemäß der 2 ist die Feder 15 an der 3. Stoßseite 11 sowie die Nut 14 an der 4. Stoßseite 12 zu erkennen.
  • Die Federn 15 und die Nuten 14 der Motivpaneele 8 weisen Verriegelungsmittel 16 in Form von Leisten, Rillen oder Hinterschneidungen auf, die mit entsprechend gestalteten Verriegelungsmitteln 17 an den Nuten 4 und den Federn 7 von benachbarten Paneelplatten 1 in der Montagelage im Fußbodenbelag miteinander in rastenden Eingriff gelangen.
  • Die 3 bis 7 zeigen verschiedene Verlegevarianten eines erfindungsgemäßen Fußbodenbelags, in denen jeweils eine oder mehrere Motivpaneelen 8 eingegliedert sind. Die Varianten unterscheiden sich jeweils in den geometrischen Abmessungen der Motivpaneele 8. Für die Praxis mögliche Abmessungen sind in Millimeterangaben in den Figuren eingetragen. Die Breite BM jeder der dargestellten Motivpaneelen 8 entspricht jeweils einem ganzzahligen Vielfachen der Breite BS der Stirnseite einer Paneelplatte 1.
  • Der Aufbau der in den 8 und 9 ersichtlichen Motivpaneele 18 entspricht grundsätzlich der zuvor beschriebenen. Die Breite BM der Motivpaneele 18 entspricht zumindest an einer Stoßseite einem ganzzahligen Vielfachen der Breite BS der Stirnseiten 3, 6 einer angrenzenden Paneelplatte 1. Die Motivpaneele 18 ist sichtseitig mit einem Dekor versehen. Dieses kann aufgedruckt oder lackiert sein. Durch eine hochabriebfeste transparente Versiegelung der Sichtseite 19 wird das Dekor geschützt.
  • Die Motivpaneele 18 weist an allen Stoßseiten 20, 21, also auch an den hier nicht ersichtlichen Stoßseiten, eine identische Profilierung 22 auf.
  • Die Profilierung 22 ist derart ausgebildet, dass sie sowohl an die Nut 4 als auch an die Feder 7 einer benachbarten Paneelplatte 1 koppelbar ist (siehe hierzu 9). Die Paneelplatten 1 entsprechen denjenigen wie in 2 dargestellt. Folglich werden hier die gleichen Bezugszeichen verwendet.
  • Die Profilierung 22 weist eine gegenüber der Seitenfläche 23 der Motivpaneele 18 zurück versetzte Kuppelleiste 24 auf. Oberhalb der Kuppelleiste 24 ist eine von der Seitenfläche 23 ausgehende Kuppelnut 25 vorgesehen. Hinter der Kuppelleiste 24 befindet sich auf der von der Seitenfläche 23 abgewandten Seite 26 der Kuppelleiste 24 ein nach unten offener Kuppelkanal 27.
  • Die Kuppelleiste 24 weist ferner eine Kopffläche 28 auf, an die sich eine in Richtung zum Kuppelkanal 27 abgeschrägte Gleitfläche 29 anschließt. An ihrer von der Seitenfläche 23 abgewandten Seite 26 besitzt die Kuppelleiste 24 eine in Richtung zum Tiefsten des Kuppelkanals 27 abgeschrägte Stützfläche 30.
  • Wie bereits vorstehend ausgeführt, kann die Profilierung 22 sowohl an die Nut 4 einer Paneelplatte 1 (siehe 9, linke Bildhälfte) als auch an die Feder 7 einer Paneelplatte 1 (siehe 9, rechte Bildhälfte) angelegt werden.
  • Wie in der 9, linke Bildhälfte zu erkennen, gelangt die Kuppelleiste 24 der Profilierung 22 bei der Kopplung mit der Nutseite einer Paneelplatte 1 mit einer bodenseitig vorspringenden Rastzunge 31 der Paneelplatte 1 zum Eingriff. Die Rastzunge 31 weist an ihrem vorderen Ende eine oberseitige Wulst 32 mit einer rückwärtigen zur Nut 4 gerichteten Schräge 33 auf. Im gekoppelten Zustand greift die Wulst 32 in den Kuppelkanal 27, wobei die Schräge 33 an der ebenfalls abgeschrägt verlaufenden Stützfläche 30 zur Anlage gelangt. Hierdurch entsteht ein resultierender Kraftvektor, der die Motivpaneele 18 und die Paneelplatte 1 gegeneinander zieht.
  • Auf der rechten Bildhälfte von 9 erkennt man die Kopplung der Motivpaneele 18 an der Federseite einer Paneelplatte 1. Dabei greift die Feder 7 in die oberhalb der Kuppelleiste 24 befindliche Kuppelnut 25 und stützt sich auf der oberen Abrundung 34 der Kopffläche 28 der Kuppelleiste 24 ab. Im Bedarfsfall kann hier eine lose Feder in den Freiraum unterhalb der Kuppelleiste 24 bzw. der Feder 7 eingelegt werden, um den Verbindungsbereich zwischen der Motivpaneele 18 und der Paneelplatte 1 hier zu stabilisieren.
  • 1
    Paneelplatte
    2
    Längsseite v. 1
    3
    Stirnseite v. 1
    4
    Nut
    5
    Längsseite v. 1
    6
    Stirnseite v. 1
    7
    Feder
    8
    Motivpaneele
    9
    1. Stoßseite v. 8
    10
    2. Stoßseite v. 8
    11
    3. Stoßseite v. 8
    12
    4. Stoßseite v. 8
    13
    Sichtseite
    14
    Nut
    15
    Feder
    16
    Verriegelungsmittel
    17
    Verriegelungsmittel
    18
    Motivpaneele
    19
    Sichtseite
    20
    Stoßseite v. 18
    21
    Stoßseite v. 18
    22
    Profilierung
    23
    Seitenfläche
    24
    Kuppelleiste
    25
    Kuppelnut
    26
    Seite v. 24
    27
    Kuppelkanal
    28
    Kopffläche
    29
    Gleitfläche
    30
    Stützfläche
    31
    Rastzunge
    32
    Wulst
    33
    Schräge
    34
    Abrundung
    BM
    Breite v. 8, 18
    BS
    Breite v. 3, 6

Claims (7)

  1. Fußbodenbelag bestehend aus einer Vielzahl von im Verbund verlegten Paneelplatten (1), wobei die Paneelplatten (1) rechteckig konfiguriert sind und in einer Längsseite (2) und in einer Stirnseite (3) durchgehende Nuten (4) sowie an der anderen Längsseite (5) und an der anderen Stirnseite (6) vorspringende Federn (7) besitzen und in den Verbund zumindest eine Motivpaneele (8, 18) eingegliedert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (BM) der Motivpaneele (8, 18) an zumindest einer 1. Stoßseite (9, 10) einem ganzzahligen Vielfachen größer eins der Breite (BS) der Stirnseite (3, 6) einer angrenzenden Paneelplatte (1) entspricht, wobei die Motivpaneele (18) an allen Stoßseiten (20, 21) eine identische Profilierung (22) aufweist und die Profilierung (22) derart ausgebildet ist, dass sie sowohl an die Nut (4) als auch an die Feder (7) einer benachbarten Paneelplatte (1) koppelbar ist.
  2. Fußbodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung (22) eine gegenüber der Seitenfläche (23) der Motivpaneele (18) zurückversetzte Kuppelleiste (24) aufweist, wobei oberhalb der Kuppelleiste (24) eine von der Seitenfläche (23) ausgehende Kuppelnut (25) und auf der von der Seitenfläche (23) abgewandten Seite (26) der Kuppelleiste (24) ein nach unten offener Kuppelkanal (27) vorgesehen ist.
  3. Fußbodenbelag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppelleiste (24) eine Kopffläche (28) aufweist an die sich eine in Richtung zum Kuppelkanal (25) abgeschrägte Gleitfläche (29) anschließt.
  4. Fußbodenbelag nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppelleiste (24) an ihrer von der Seitenfläche (23) abgewandten Seite (26) eine Stützfläche (30) aufweist.
  5. Fußbodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtseite (13) der Motivpaneele (8, 18) lackiert ist.
  6. Fußbodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtseite (13) der Motivpaneele (8, 18) mit einem Dekor bedruckt ist.
  7. Fußbodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtseite (13) der Motivpaneele (8, 18) mit einer hochabriebfesten Versiegelung versehen ist.
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Holzbau Handbuch, Reihe 6, Teil 4, Folge 2, er- schienen 4/1993, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Holz e.V. und Informationsgemeinschaft Parkett e.V., beide 40474 Düsseldorf, ISSN-Nr.: 04662114
Holzbau Handbuch, Reihe 6, Teil 4, Folge 2, erschienen 4/1993, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Holz e.V. und Informationsgemeinschaft Parkett e.V., beide 40474 Düsseldorf, ISSN-Nr.: 04662114 *

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