DE102005059328A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Änderung der Flugbahn von Tintentropfen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Änderung der Flugbahn von Tintentropfen Download PDF

Info

Publication number
DE102005059328A1
DE102005059328A1 DE200510059328 DE102005059328A DE102005059328A1 DE 102005059328 A1 DE102005059328 A1 DE 102005059328A1 DE 200510059328 DE200510059328 DE 200510059328 DE 102005059328 A DE102005059328 A DE 102005059328A DE 102005059328 A1 DE102005059328 A1 DE 102005059328A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deflection
ink
drops
trajectory
ink drops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200510059328
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Otte
Klaus Pechtl
Georg Schmidt
Roland Wernsdorfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KBA Metronic GmbH
Original Assignee
KBA Metronic GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KBA Metronic GmbH filed Critical KBA Metronic GmbH
Priority to DE200510059328 priority Critical patent/DE102005059328A1/de
Publication of DE102005059328A1 publication Critical patent/DE102005059328A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, e.g. INK-JET PRINTERS, THERMAL PRINTERS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
    • B41J2/01Ink jet
    • B41J2/07Ink jet characterised by jet control
    • B41J2/12Ink jet characterised by jet control testing or correcting charge or deflection

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Änderung der Flugbahn von Tintentropfen, die von einem insbesondere kontinuierlich arbeitenden Druckkopf erzeugt und ausgesendet werden, wobei die Tintentropfen elektrostatisch aufgeladen werden und nachfolgend durch wenigstens ein elektrisches Feld in einer ersten Ablenkvorrichtung in einer Ebene aus einer ursprünglichen Flugbahn abgelenkt werden, wobei die Tintentropfen (11) durch wenigstens ein elektrisches Feld wenigstens einer zweiten Ablenkvorrichtung (30) in derselben Ebene abgelenkt werden. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Tintenstrahldruckvorrichtung zum insbesondere kontinuierlichen Aussenden von elektrostatisch geladenen Tintentropfen in einer ursprünglichen Flugbahn mit einer ersten Ablenkvorrichtung zum Ablenken der geladenen Tintentropfen in einer Ebene aus der ursprünglichen Flugbahn, wobei wenigstens eine zweite Ablenkvorrichtung (30) vorgesehen ist, mittels der die Tintentropfen (11) in derselben Ebene ablenkbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Änderung der Flugbahn von Tintentropfen, die von einem insbesondere kontinuierlich arbeitenden Druckkopf erzeugt und ausgesendet werden, wobei die Tintentropfen elektrostatisch aufgeladen und nach der Aufladung durch wenigstens ein elektrisches Feld in einer ersten Ablenkvorrichtung in einer Ebene aus einer ursprünglichen Flugbahn abgelenkt werden.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin eine Tintenstrahldruckvorrichtung zum insbesondere kontinuierlichen Aussenden von elektrostatisch geladenen Tintentropfen in einer ursprünglichen Flugbahn mit einer ersten Ablenkvorrichtung zum Ablenken der geladenen Tintentropfen in einer Ebene aus der ursprünglichen Flugbahn.
  • Kontinuierlich arbeitende Tintenstrahldruckvorrichtungen werden seit vielen Jahren industriell zur Kennzeichnung von unterschiedlichsten Produkten eingesetzt. Generell lassen sich technisch zwei Varianten mit gleichem Arbeitsprinzip unterscheiden, nämlich der einstrahlige kontinuierlich arbeitende Tintenstrahldrucker und der mehrstrahlig kontinuierlich arbeitende Tintenstrahldrucker.
  • Das gemeinsame Arbeitsprinzip liegt darin, dass eine zu verdruckende Tinte aus einem Vorratsbehälter über Pumpen mit Überdruck in eine Druckkammer im eigentlichen Druckkopf gefördert wird, die eine Düse aufweist. Die Düse kann hierbei z.B. einen Öffnungsdurchmesser im Bereich von 30μ bis 200μm haben. Aus der Düse tritt der Tintenstrahl beispielsweise zunächst als kontinuierlicher Tintenstrahl aus, was jedoch für eine Beschriftung unzweckmäßig ist, da die hierbei erzeugten Schriftzeichen in dieser Art der Beschriftung aus einzelnen Punkten beziehungsweise einzelnen Tintentropfen aufgebaut sind. Um den Tintenstrahl in einzelne gleichartige Tintentropfen zu zerlegen, ist an der Druckkammer ein Modulationselement angebracht, das Druckschwankungen in dem austretenden Tintenstrahl erzeugt, so dass dieser nach dem Austritt aus der Düse in einzelne gleichartige Tintentropfen aufbricht. Kurz vor dem Abreißen der Tintentropfen werden diese jeweils mit einer individuellen elektrischen Ladung versehen, wobei die Höhe der Ladung von der gewünschten Auftreffposition auf dem zu beschriftenden Produkt abhängt.
  • Ebenso kann es vorgesehen sein, gepulste Druckköpfe zu verwenden, die sofortig einzelne Tintentropfen erzeugen, die aufladbar oder bereits aufgeladen sind.
  • Um die Aufladung zu gewährleisten, weist die Tinte eine geringe elektrische Leitfähigkeit auf. Auf ihrem zunächst geradlinigen Flug auf einer ursprünglichen Flugbahn treten die elektrisch geladenen Tintentropfen in das elektrostatische Feld eines Plattenkondensators ein und werden je nach ihrer individuellen Ladung mehr oder weniger aus ihrer geradlinigen Bewegung abgelenkt und fliegen nach dem Verlassen des elektrostatischen Feldes unter einem ladungsabhängigen bestimmten Winkel zu ihrer ursprünglichen Flugbahn weiter.
  • Mit diesem Prinzip können unterschiedliche Auftreffpositionen auf einer zu beschriftenden Oberfläche mit einzelnen Tintentropfen angewählt werden, wobei dies nur in einer Ablenkrichtung erfolgt. Zum Ausblenden einzelner Tropfen aus dem Schriftbild oder wenn nicht gedruckt werden soll erhalten die Tintentropfen eine bestimmte Ladung oder bleiben ungeladen, so dass sie nach dem Austritt aus dem elektrostatischen Feld des Plattenkondensators in ein Auffangrohr treffen, von wo sie in den Tintentank zurückgepumpt werden. Dadurch zirkuliert die Tinte im System im Kreis, was zu der Bezeichnung kontinuierlich arbeitender Tintenstrahldrucker geführt hat.
  • In der genannten zweiten Anordnung existierten mehrere Düsen, aus denen gleichzeitig Tintenstrahlen treten, deren einzelne Tropfen jedes Strahles individuell geladen werden können. Es werden hier jedoch nur zwei Ladungszustände erzeugt, die den Tropfen entweder in das jeweilige Fangrohr treffen lassen oder auf eine bestimmte feste Position der zu beschriftenden Oberfläche des Produktes.
  • Dadurch, dass hier eine Vielzahl von Düsen gleichzeitig betrieben werden und diese in einer Linie angeordnet sind, lassen sich so senkrechte Linien eines Zeichens parallel ansteuern und nicht wie in der ersten Variante seriell, was eine erhebliche Geschwindigkeitssteigerung bedeutet. Nachteilig dabei ist, dass lediglich eine feste Anzahl von adressierbaren Positionen entsprechend der Anzahl der zur Verfügung stehenden Düsen adressiert werden kann.
  • Nachteilig an der erstgenannten Ausführung ist, dass die Flugbahnen der aus dem Druckkopf austretenden Tintentropfen sich fächerartig verbreitern, so dass die Schrifthöhe eines Zeichens sich mit dem Abstand der zu beschriftenden Oberfläche zum Druckkopf verändert und die Lesbarkeit bei größerem Abstand verschlechtert wird.
  • Die Erfindung kann nicht nur bei kontinuierlich betriebenen Tintenstrahldruckvorrichtungen betrieben werden, sondern auch bei diskontinuierlich arbeitenden Tintenstrahldruckvorrichtungen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es die Lesbarkeit einer Beschriftung, die mit einer insbesondere kontinuierlich arbeitenden Tintenstrahldruckvorrichtung auf die Oberfläche eines Produktes aufzubringen ist, zu verbessern. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine voreingestellte Schrifthöhe der Beschriftung beizubehalten, unabhängig von dem Abstand des Druckkopfes zum Produkt.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren der eingangs genannten Art, bei dem die Tintentropfen durch wenigstens ein elektrisches Feld wenigstens einer zweiten Ablenkvorrichtung in derselben Ebene abgelenkt werden. Weiterhin wird die Aufgabe gelöst durch eine Tintenstrahldruckvorrichtung der eingangs genannten Art, bei der wenigstens eine zweite Ablenkvorrichtung vorgesehen ist, mittels der die Tintentropfen in derselben Ebene ablenkbar sind.
  • Durch diese verfahrensmäßigen oder vorrichtungsmäßigen Lösungen kann erreicht werden, dass die Divergenz der Flugbahnen der fliegenden Tintentropfen, nach einer ersten Ablenkung aus der ursprünglichen Flugbahn mittels einer ersten Ablenkvorrichtung mittels einer erfindungsgemäßen nachfolgenden zweiten Ablenkvorrichtung beeinflusst werden kann. Grundsätzlich kann hierbei mittels der Erfindung die Divergenz der Flugbahnen der Tintentropfen, bzw. bezogen auf die Flugbahn jeweils eines Tintentropfens dessen Ablenkung von der ursprünglichen Flugbahn nochmals geändert, d.h. vergrößert und besonders bevorzugt verringert werden.
  • So kann es in einer ersten bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen sein, dass die Tintentropfen in wenigstens einer zweiten Ablenkvorrichtung in einer Richtung abgelenkt werden, die der Richtung der ersten Ablenkung in der ersten Ablenkvorrichtung entgegengesetzt ist, insbesondere derart, dass die erste Ablenkung zumindest teilweise, bevorzugt vollständig kompensiert wird. So kann bei dieser Ausgestaltung die Divergenz der Tintentropfen, die zu einem Druckbild beitragen sollen verringert, bzw. bevorzugt sogar vollständig eliminiert werden.
  • Es besteht so in bevorzugter Ausgestaltung die Möglichkeit, die Tintentropfen durch die wenigstens eine zweite Ablenkvorrichtung derart abzulenken, dass die Flugbahnen aller Tintentropfen parallel verlaufen, insbesondere wobei die Flugbahnen der Tintentropfen parallel zur ursprünglichen Flugbahn sind, sofern die zweite Ablenkung in entgegengesetzter Richtung zur ersten Ablenkung erfolgt. Letzteres ist jedoch nicht zwingend nötig.
  • Es kann auch vorgesehen sein, dass eine Parallelisierung der Flugbahnen vorgenommen wird, wobei jedoch die Flugbahn der Tintentropfen nach einer zweiten Ablenkvorrichtung weiterhin unter einem Winkel zur ursprünglichen Flugbahn liegt.
  • Eine Parallelisierung ist besonders vorteilhaft, da hierdurch die Flugbahnen der Tintentropfen für alle adressierbaren Auftreffpunkte im wesentlichen parallel verlaufen, wodurch eine vom Arbeitsabstand (Abstand zwischen Druckobjekt und Druckkopf) unabhängige Schriftgröße erreicht wird.
  • In bevorzugter Ausgestaltung können die Ablenkvorrichtungen als Elektrodenanordnungen ausgebildet sein, wobei die Elektrodenanordnungen von erster und wenigstens einer zweiten Ablenkvorrichtung unterschiedliche elektrische Polaritäten aufweisen. Hierdurch kann eine Kompensation der Ablenkungen erreicht werden. Grundsätzlich kann auch eine gleiche Polarität vorgesehen sein, um eine noch größere Ablenkung zu erreichen, oder es kann bei einer mehrfachen Elektrodenanordnung innerhalb der zweiten Ablenkvorrichtung auch eine gemischte Polarität vorhanden sein, um ggfs. eine gleichzeitige Parallelisierung zu erreichen.
  • In konstruktiv besonders einfacher Ausgestaltung kann hierbei eine Ablenkvorrichtung wenigstens einen Plattenkondensator umfassen, wobei die Flugbahn/en der Tintentropfen durch den Feldraum des wenigstens einen Plattenkondensators verlaufen. Eine Ablenkvorrichtung kann auch mehrere in Flugrichtung der Tintentropfen nacheinander angeordnete Plattenkondensatoren umfassen wobei die Flugbahnen der Tintentropfen jeweils durch die Feldräume der Plattenkondensatoren verlaufen.
  • Der Stand der Technik und zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den nachfolgenden Figuren dargestellt. Es zeigen:
  • 1: Stand der Technik
  • 2: eine Ausführung mit Plattenkondensatoren
  • 3: eine Ausführung der zweiten Ablenkvorrichtung aus mehreren Plattenkondensatoren.
  • 1 zeigt beispielhaft einen Druckkopf eines konventionellen kontinuierlich arbeitenden Tintenstrahldruckers mit einer einzelnen Düse. Die Tinte 1 wird zunächst aus einem Vorratsbehälter 2 mittels einer Pumpe 3 über Zuleitungen 4a in die Druckkammer 5 gepumpt, an deren einem Ende eine Düse 6 eingebracht ist. Über zusätzlich an der Druckkammer angebrachte Modulationseinrichtungen 7 kann der Druck in der Druckkammer 5 moduliert werden, so dass der aus der Düse 6 austretende Tintenstrahl 10 in kurzer Entfernung nach seinem Austritt in einzelne Tintentropfen 11 aufbricht.
  • Kurz vor dem Aufbrechen werden die einzelnen Tintentropfen 11 über eine Ladeelektrode 12 mit einer individuellen elektrischen Ladung versehen. Entlang ihrer Flugbahn 100 treten die Tintentropfen 11 nun in ein elektrisches Feld 21 ein, das mittels der Elektroden 20a und 20b des Plattenkondensators 20 gebildet ist, der eine Ablenkvorrichtung im Sinne der Erfindung bildet.
  • In Abhängigkeit der Ladungsmenge und der Polarität der Ladungen auf den Tintentropfen 11 sowie der Polarität und Stärke des elektrischen Feldes 21 im Feldraum des Plattenkondensators 20 werden die einzelnen Tintentropfen in unterschiedliche beispielhaft dargestellte Raumrichtungen 101, 102 abgelenkt. Die gesamte Anzahl der möglichen Ablenkungswinkel hängt dabei lediglich von der Ansteuerung der Ladeelektrode ab und ist prinzipiell nicht beschränkt. Die einzelnen Platten 20a und 20b des Plattenkondensators 20 können dabei gegeneinander geneigt sein, wie in 1 gezeigt. Es ist aber ohne Beschränkung der Allgemeinheit ebenso möglich parallel zueinander angeordnete Platten zu verwenden.
  • Nach dem Verlassen des Feldraumes 21 des Plattenkondensators 20 wirkt keine elektrostatische Kraft mehr auf die Tintentropfen 11 und diese behalten ihre neuen Flugbahnen 101, 102 bei. Er ergibt sich so eine fächerförmig angeordnete Schar von Flugbahnen, d.h. die fliegenden Tintentropfen weisen eine Divergenz auf.
  • Tintentropfen 11, die nicht geladen wurden, da sie aus dem Schriftbild ausgesondert werden müssen, erfahren in dem elektrostatischen Feld 21 des Plattenkondensators 20 keine Ablenkung und treffen in eine Öffnung 9 eines Fangrohres 8 zur Tintenrückführung. Die so aufgefangene Tinte wird über Zuleitungen 4b wieder in den Tintenbehälter 2 geleitet und wird so dem Tintenkreislauf wieder zugeführt.
  • Erfindungsgemäß wird wie in der 2 dargestellt ein weiterer Plattenkondensator 30 dem oben geschilderten konventionellen Aufbau nachgeschaltet. Dieser bildet eine zweite Ablenkvorrichtung im Sinne der Erfindung.
  • Aufgabe dieses Plattenkondensators 30 ist es, die unter einem bestimmten Winkel in das elektrostatische Feld 31 einfliegenden geladenen Tintentropfen 11 von ihrer Flugbahn 101, 102 so abzulenken, dass die resultierenden Flugbahnen 103, 104 nach dem Austritt aus dem elektrostatischen Feld 31 des Plattenkondensators 30 im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Hierzu weist das elektrostatische Feld 31 des Plattenkondensators 30 eine umgekehrte Polarität zu dem elektrostatischen Feld des Plattenkondensators 20 auf und seine Feldstärke ist so gewählt, dass die durch das elektrische Feld des ersten Plattenkondensators 20 bewirkte Ablenkung aus der ursprünglichen Flugrichtung 100 kompensiert wird und damit die geladenen Tintentropfen 11 in eine Flugrichtung 103, 104 ablenkt, die im wesentlichen parallel zur ursprünglichen Flugrichtung 100 verlaufen. Es ist ebenfalls möglich ohne Beschränkung der Allgemeinheit die Platten 30a und 30b des Plattenkondensators 30 geneigt zueinander anzuordnen.
  • In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung wie in 3 schematisch gezeigt kann der Plattenkondensator 30 mehrere voneinander unabhängig ansteuerbare Plattenkondensatoren 30k, 30l, 30m umfassen, um so durch unterschiedliche Feldstärken innerhalb der Feldräume der einzelnen Plattenkondensatoren 30k, 30l, 30m eine Optimierung der Flugbahnen der Tintentropfen zu erreichen.
  • Nicht dargestellt ist die Möglichkeit, die Flugbahnen 103, 104 der Tintentropfen nach der zweiten Ablenkvorrichtung (Plattenkondensator/en) 30 parallel zueinander jedoch unter einem Winkel zur ursprünglichen Flugbahn 100 auszurichten.

Claims (9)

  1. Verfahren zur Änderung der Flugbahn von Tintentropfen, die von einem insbesondere kontinuierlich arbeitenden Druckkopf erzeugt und ausgesendet werden, wobei die Tintentropfen elektrostatisch aufgeladen werden und nachfolgend durch wenigstens ein elektrisches Feld in einer ersten Ablenkvorrichtung in einer Ebene aus einer ursprünglichen Flugbahn abgelenkt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Tintentropfen (11) durch wenigstens ein elektrisches Feld wenigstens einer zweiten Ablenkvorrichtung (30) in derselben Ebene abgelenkt werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tintentropfen (11) in wenigstens einer zweiten Ablenkvorrichtung (30) in einer Richtung abgelenkt werden, die der Richtung der ersten Ablenkung in der ersten Ablenkvorrichtung (20) entgegengesetzt ist, insbesondere derart, dass die erste Ablenkung zumindest teilweise, bevorzugt vollständig kompensiert wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tintentropfen (11) durch die wenigstens eine zweite Ablenkvorrichtung (30) derart abgelenkt werden, dass die Flugbahnen (103, 104) aller Tintentropfen (11) parallel verlaufen, insbesondere wobei die Flugbahnen (103, 104) der Tintentropfen (11) parallel zur ursprünglichen Flugbahn (100) sind.
  4. Tintenstrahldruckvorrichtung zum insbesondere kontinuierlichen Aussenden von elektrostatisch geladenen Tintentropfen in einer ursprünglichen Flugbahn mit einer ersten Ablenkvorrichtung zum Ablenken der geladenen Tintentropfen in einer Ebene aus der ursprünglichen Flugbahn dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine zweite Ablenkvorrichtung (30) vorgesehen ist, mittels der die Tintentropfen (11) in derselben Ebene ablenkbar sind.
  5. Tintenstrahldruckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine zweite Ablenkvorrichtung (30) eine Ablenkung in entgegengesetzter Richtung zur ersten Ablenkvorrichtung (20) erzeugt, wodurch die Ablenkung der ersten Ablenkvorrichtung (20) wenigstens teilweise kompensierbar ist.
  6. Tintenstrahldruckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der wenigstens einen zweiten Ablenkvorrichtung (30) die Flugbahnen (103, 104) der Tintentropfen (11) parallelisierbar sind, insbesondere derart, dass die Flugbahnen (103, 104) nach einer zweiten Ablenkvorrichtung (30) parallel zur ursprünglichen Flugbahn (100) sind.
  7. Tintenstrahldruckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkvorrichtungen (20, 30) als Elektrodenanordnungen (20a, 20b/30a, 30b) ausgebildet sind, wobei die Elektrodenanordnungen von erster (20a, 20b) und wenigstens einer zweiten (30a, 30b) Ablenkvorrichtung unterschiedliche Polarität aufweisen.
  8. Tintenstrahldruckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ablenkvorrichtung (20, 30) wenigstens einen Plattenkondensator (20a, 20b/30a, 30b) umfasst und die Flugbahn/en (100, 101, 102, 103, 104) der Tintentropfen (11) durch den Feldraum (21, 31) des wenigstens einen Plattenkondensators (20a, 20b/30a, 30b) verlaufen.
  9. Tintenstrahldruckvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ablenkvorrichtung (30) mehrere in Flugrichtung der Tintentropfen (11) nacheinander angeordnete Plattenkondensatoren (30k, 30l, 30m) umfasst.
DE200510059328 2005-12-09 2005-12-09 Verfahren und Vorrichtung zur Änderung der Flugbahn von Tintentropfen Withdrawn DE102005059328A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510059328 DE102005059328A1 (de) 2005-12-09 2005-12-09 Verfahren und Vorrichtung zur Änderung der Flugbahn von Tintentropfen

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510059328 DE102005059328A1 (de) 2005-12-09 2005-12-09 Verfahren und Vorrichtung zur Änderung der Flugbahn von Tintentropfen
EP20060017707 EP1795352A1 (de) 2005-12-09 2006-08-25 Verfahren und Vorrichtung zur Änderung der Flugbahn von Tintentropfen
US11/550,870 US7393086B2 (en) 2005-12-09 2006-10-19 Method and device for changing the trajectory of ink droplets

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102005059328A1 true DE102005059328A1 (de) 2007-06-21

Family

ID=37836629

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200510059328 Withdrawn DE102005059328A1 (de) 2005-12-09 2005-12-09 Verfahren und Vorrichtung zur Änderung der Flugbahn von Tintentropfen

Country Status (3)

Country Link
US (1) US7393086B2 (de)
EP (1) EP1795352A1 (de)
DE (1) DE102005059328A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007023014A1 (de) * 2007-05-15 2008-11-27 Kba-Metronic Ag Verfahren und System zur Dosierung und zum Aufbringen einer Reagenzflüssigkeit

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP5725800B2 (ja) * 2010-06-24 2015-05-27 キヤノン株式会社 液体吐出ヘッド
DE102011113664A1 (de) * 2011-09-20 2013-03-21 Simaco GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Homogenisierung von Tinte für Inkjet-Geräte
JP5946322B2 (ja) * 2012-05-22 2016-07-06 株式会社日立産機システム インクジェット記録装置

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4346387A (en) * 1979-12-07 1982-08-24 Hertz Carl H Method and apparatus for controlling the electric charge on droplets and ink-jet recorder incorporating the same
US4636808A (en) * 1985-09-09 1987-01-13 Eastman Kodak Company Continuous ink jet printer
US20050248618A1 (en) * 2004-05-10 2005-11-10 Pinard Adam I Jet printer with enhanced print drop delivery

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4068240A (en) * 1976-12-20 1978-01-10 International Business Machines Corporation Vector magnetic ink jet printer with stabilized jet stream
JPS5843027B2 (de) * 1978-09-25 1983-09-24 Ricoh Kk
JPS626994B2 (de) * 1979-04-07 1987-02-14 Ricoh Kk
WO1981003149A1 (en) * 1980-05-01 1981-11-12 Commw Scient Ind Res Org Control of droplets in jet printing
JPS59194869A (en) * 1983-04-20 1984-11-05 Ricoh Co Ltd Ink jet recorder
US5988480A (en) * 1997-12-12 1999-11-23 Micron Technology, Inc. Continuous mode solder jet apparatus

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4346387A (en) * 1979-12-07 1982-08-24 Hertz Carl H Method and apparatus for controlling the electric charge on droplets and ink-jet recorder incorporating the same
US4636808A (en) * 1985-09-09 1987-01-13 Eastman Kodak Company Continuous ink jet printer
US20050248618A1 (en) * 2004-05-10 2005-11-10 Pinard Adam I Jet printer with enhanced print drop delivery

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007023014A1 (de) * 2007-05-15 2008-11-27 Kba-Metronic Ag Verfahren und System zur Dosierung und zum Aufbringen einer Reagenzflüssigkeit

Also Published As

Publication number Publication date
EP1795352A1 (de) 2007-06-13
US20070081051A1 (en) 2007-04-12
US7393086B2 (en) 2008-07-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2560573C2 (de)
DE69838089T2 (de) Tintenstrahldruckvorrichtung
EP0054694B1 (de) Für einen Tintenstrahldrucker mit einem entlang der Druckzeile hin und her bewegbaren Druckwagen bestimmter Druckkopf
DE60010638T2 (de) Kontinuierlich arbeitender tintenstrahldrucker mit mikroventil-umlenkmechanismus und verfahren zur herstellung desselben
EP1485255B1 (de) Qualitätsdruckverfahren und druckmaschine
EP0037911B1 (de) Einrichtung zum automatischen Beschichten von Gegenständen
EP0282049B1 (de) Tintensystem für Tintenstrahlmatrixdrucker
EP3002128B1 (de) Verfahren zum bedrucken einer gekrümmten oberfläche eines objekts mit einem tintenstrahlkopf
DE2704514C2 (de)
EP0162963B1 (de) Tintenschreibeinrichtung zur Darstellung mehrfarbiger Zeichen und/oder Muster
EP0713773B1 (de) Tropfenerzeuger für Mikrotropfen, insbesondere für einen Ink-Jet-Printer
EP2953732B1 (de) Applikationsverfahren und applikationsanlage
EP0137313B1 (de) Vorrichtung für Tintenschreibeinrichtungen zum Beschreiben eines Aufzeichnungsträgers
DE60304540T2 (de) Führungsanordnung für Tintenstrahldrucker
EP2734371B1 (de) Druckkopf für einen tintenstrahldrucker
DE60003969T2 (de) Tintenstrahlaufzeichnungskopf für Zeilendruck und Drucker der diesen nutzt
EP2582527B1 (de) Single-pass-tintenstrahldrucker
DE102012006370A1 (de) System zum Bedrucken eines Objekts
EP1428670A1 (de) Druckvorrichtung und Druckverfahren für UV-strahlungshärtbare Tinte
DE60128506T2 (de) Tintenstrahlkopf
DE69533198T2 (de) Druckapparat mit tintenstrahlkammern, welche mehrere öffnungen aufweisen
DE3634034C2 (de) Tintendetektor für einen Tintenstrahldrucker
EP0620045A1 (de) Elektrostatische Sprühvorrichtung
DE60027979T2 (de) SELBSTREINIGENDES tINTENSTRAHLDRUCKSYSTEM MIT UMKEHRBARER FLÜSSIGKEITSSTRÖMUNG UND ROTIEREDER WALZE UND VERFAHREN FÜR DESSEN MONTAGE
DE102012017538A1 (de) Verfahren zum Bebildern und/oder Lackieren der Oberfläche von Gegenständen

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8110 Request for examination paragraph 44
8130 Withdrawal