DE1017397B - Scheibenegge - Google Patents

Scheibenegge

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Publication number
DE1017397B
DE1017397B DEF10682A DEF0010682A DE1017397B DE 1017397 B DE1017397 B DE 1017397B DE F10682 A DEF10682 A DE F10682A DE F0010682 A DEF0010682 A DE F0010682A DE 1017397 B DE1017397 B DE 1017397B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sets
disc
arms
tractor
adjusting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF10682A
Other languages
English (en)
Inventor
Herman Gustave Klemm
Guy Francis Gardner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ferguson Harry Inc
Original Assignee
Ferguson Harry Inc
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Publication date
Application filed by Ferguson Harry Inc filed Critical Ferguson Harry Inc
Publication of DE1017397B publication Critical patent/DE1017397B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B21/00Harrows with rotary non-driven tools
    • A01B21/08Harrows with rotary non-driven tools with disc-like tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES
kl. 45 a 43
INTERNAT. KL. A Ol 1»
PATENTAMT
F10682lII/45a ANMELDETAG: 22. DEZEMBER 1952
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 10. OKTOBER 1957
Die Erfindung betrifft eine Scheibenegge, vorzugsweise, aber nicht ausschließlich, eine solche für Arbeiten in Busch und Moor.
Die erfindungsgemäße Egge soll so eingerichtet sein, daß die Scheibensätze mit ihren inneren Enden bei jeder gegenseitigen Winkeleinstellung beieinanderbleiben, wenn sie den Boden an beiden Seiten auswärtsfördern ; d. h. die entgegengesetzten seitlichen Komponenten der axial gerichteten Stöße des Bodenwiderstandes sollen sich ausgleichen, ohne daß man zu diesem Zweck besondere Einstellungen vornehmen muß. Unter der gegenseitigen Winkelstellung der Scheibensätze ist die Einstellung idieser Scheibensätze um eine senkrechte Achse zu verstehen.. Die obenerwähnte Stellung der Egge, .bei der sie.den Boden beiderseits nach außen fördert, ist im. folgenden kurz als Auswärtsstellung bezeichnet.
Weiter soll durch die Erfindung erreicht werden, daß die Scheibensätze in Auswärtsstellung mit ihren inneren Enden auch bei jeder der möglichen Kipplagen beieinanderbleiben, ohne daß es notwendig ist, zum Ausgleich der entgegengesetzten seitlichen Komponenten der Bodenstöße besondere Einstellungen vorzunehmen. Als Kipplage ist die Schwenkung der Scheibensätze um eine ungefähr waagerechte Achse bezeichnet.
Die Scheibensätze sollen durch Schwenken von der Auswärtsstellung in eine Einwärtsstellung gebracht werden können, d. h. in eine Stellung, bei der sie den Boden nach innen zusammenscharren; dies soll durch geeignete Bauweise der die Scheibensätze tragenden Arme erreicht werden. Diese Arme sollen innerhalb gewisser Grenzen seitlich einstellbar sein; man soll sie auswechseln und umkehren können, und dieselben Verbindungsteile zwischen diesen Armen und den Scheibensätzen sollen sowohl bei der Einwärtsstellung als auch bei der Auswärtsstellung benutzbar sein.
Die umstellbare Egge soll sich an einen Schlepper anhängen lassen und die Umstellung zwischen Einwärtsarbeit und Auswärtsarbeit ■ soll leicht und bequem ohne Anhängen vom Schlepper möglich sein.:
Es ist bereits bekannt, dietsenkrechte Schwenkachse für die Scheibensätze bei ,Scheibeneggen hinter die Rotationsachse der Scheiben zu legen. Es gibt auch Konstruktionen, bei denen die Puffer an den inneren Enden der beiden Scheibensätze in jeder Winkelstellung miteinander in Berührung bleiben. Als Schwenklager für die Scheibenträger wurden bereits scharnierartige Beschläge - am Hauptrahmen verwendet, die senkrechte Achsen haben.
Nach der Erfindung soll eine Scheibenegge zum Anhängen an einen Schlepper mit einem Paar Scheibensätze, die sich beide um Querachsen drehen können und so aufgehängt sind, daß sie um eine un-Scheibenegge
Anmelder:
Harry Ferguson Inc.,
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Thieleke, Patentanwalt, Braunschweig, Wendentorwall 11
Beanspruchte Priorität: V. St v. Amerika vom 2. Januar 1952
Herman Gustave Klemm, Birmingham, Mich.,
und Guy Francis Gardner, Dearborn, Midi. (V. St. A.), sind als Erfinder genannt worden
gefähr senkrechte Achse geschwenkt werden können, so ausgeführt sein, daß der Winkel der Scheibensätze zur Fahrtrichtung vom Fahrersitz des Schleppers aus mittels zweier Stellarme, die vertauschbar und umkehrbar sind und an eine Stellwelle im Traggestell der Scheibensätze wahlweise entweder nahe der Mitte oder nahe den Enden dieser Welle angesetzt werden können, veränderbar ist, wobei die Stellarme mit den Scheibensätzen durch Stellstangen verbunden sind und die Stellarme gegenüber der Fahrtrichtung so aus der Mittelebene angelenkt sind, daß bei ihrer Umkehrung trotz der Verlagerung der Drehachse der Scheibensätze in der Fahrtrichtung dieselben Stellarme sowohl für Auswärtsarbeit als für Einwärtsarbeit benutzbar sind.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des: Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 ■ zeigt schaubildlich die an einen Schlepper angebaute, Scheibenegge, mit nach auswärts gerichteten konkaven Flächen der Scheiben;
Fig. 2 zeigt das Gerät in der gleichen Scheiben-Stellung an1 dem Schlepper von hinten, wobei die inneren Enden der Scheibensätze gesenkt sind:
Fig. 3 zeigt im Schaubild das am Schlepper angebaute Gerät von links bei gleicher Einstellung wie nach Fig. 1;
Fig. 4 ist eine Hinteransicht, ähnlich wie Fig. 2, wobei jedoch die Scheibensätze seitlich voneinander entfernt und mit nach einwärts gerichteten konkaven Flächen der Scheiben stehen, so wie es zum Einwärtsarbeiten notwendig ist;
709 700/45
Fig. 5 zeigt in größerem Maßstab eine vordere Teilansicht des Gerätes allein mit nach auswärts gerichteten konkaven Scheibenflächen;
Fig. 6 zeigt in der Seitenansicht das Gerät, bei dem die vorderen Teile längs einer Fläche gemäß der Linie 6-6 in Fig. 5 weggelassen sind;
Fig. 7 zeigt das Gerät und das hintere Ende des Schleppers, wobei die Scheibensätze in gleicher Richtung eingestellt sind, also wie bei Fig. 5, aber in Draufsicht;
Fig. 8 zeigt im Schnitt mit größerem Maßstab den Handhebel, mit dem der Fahrer des Schleppers die Winkeleinstellung der Scheibensätze bewirken kann.
Als Schlepper ist ein Leichtschlepper bekannter Bauart angenommen. Dieser Schlepper T hat ein Paar unterer Zuglenker 10, die nebeneinanderliegend nach vorn sich einander nähern. Diese Lenker 10 sind hinten am Schleppergehäuse unterhalb und etwas vor der nicht im einzelnen gezeichneten Hinterachse angelenkt und können durch einen hydraulischen Geräteheber bekannter Art vom Schlepper gleichmäßig angehoben werden. In der Mitte über den beiden unteren Zuglenkern 10 ist ein oberer Drucklenker 11 angebracht, der an einer Steuerstange 12 des hinteren Schlepperendes angelenkt ist. Diese Steuerstange 12 dient dazu, den hydraulischen Geräteheber zu steuern.
Die gezeichnete Scheibenegge 15 ist für schwere Arbeiten bestimmt. Sie wird hinten an den Schlepper T angebaut. Die Egge 15 hat ein Hauptgestell 16 mit lösbaren Anhängevorrichtungen für die unteren Zuglenker 10 und den oberen Drucklenker 11 des Schleppers. An dem Hauptgestell 16 ist ein Paar umkehrbarer Scheibensätze 18, 19 aufgehängt. Jeder dieser Scheibensätze 18, 19 weist eine Reihe von Eggenscheiben 20 auf. Im gezeichneten Beispiel sind Zackenscheiben angenommen. Die Scheiben 20 sind abwechselnd mit Abstandsstücken 21 auf Scheibenwellen 22 nebeneinander aufgereiht. Jede Scheibenwelle 22 kann am Innenende des Scheibensatzes einen Puffer 24 tragen, so daß die gewölbten Seiten der Puffer gegeneinander gerichtet sind. Jeder der Scheibensätze 18 und 19' ist in einem Paar von Drucklagern 25,26 gelagert, die durch Verbindungs- und Einstellstücke an dem Hauptrahmen 16 aufgehängt sind. Außerdem trägt der Hauptrahmen vor dem Schwerpunkt des gesamten Gerätes einen Gewichtskasten 28. Bei dem gezeichneten Beispiel ist dieser Gewichtskasten 28 eine flache Mulde, die aus lagermäßigen Bandeisen zu einem starren Ganzen zusammengeschweißt ist.
Der Hauptrahmen 16 ist einfach, kräftig und regelmäßig gebaut. Sein Hauptstück ist ein quer liegender Zugbalken 29, vorzugsweise mit rechteckigem Querschnitt. Dieser Zugbalken 29 ist so angeordnet, daß seine besondere Querschnittsform ein möglichst hohes Widerstandsmoment gegen die Biegungskräfte ergibt, die in der Zugrichtung auftreten. An dem Zugbalken 29 sind durch Schweißverbindungen 30 ein Paar nach vorn gerichteter seitlicher Zuglaschen 31 angebracht (Fig. 3, 5 und 7). Die Züglaschen haben beispielsweise Anhängebolzen 32 an ihren vorderen Enden, mit denen sie an die Hinterenden der unteren Zuglenker 10 des Schleppers angehängt werden können. In seinem mittleren Teil trägt der Zugbalken 29 außerdem ein Paar schräg aufwärts gerichteter Druckstreben 33, die an dem Balken 29 durch Schweißverbindungen 34 starr befestigt sind. Die Druckstreben 33 liegen bei der gezeichneten Konstruktion verhältnismäßig nahe nebeneinander und haben oben in einer Richtung liegende Löcher zum Aufnehmen eines Durchsteckbolzens 35, der die Druckstreben mit dem oberen Drucklenker 11 des Schleppers verbindet. Der Gewichtskasten 28 ist an den Zuglaschen 31 durch Stützen 36 befestigt und liegt zwischen diesen Zuglaschen 31. Wie Fig. 7 erkennen läßt, wird der Gewichtskasten nach vorn schmaler, damit die unteren Zuglenker 10 neben ihm Platz haben und damit man trotzdem hinreichend Belastung vor dem Schwerpunkt des Gerätes aufbringen kann.
Aus der Art der beschriebenen Anhängung am Schlepper geht hervor, daß die Egge 15 durch einen selbsttätigen hydraulischen Geräteheber des Schleppers T in Höhenrichtung verstellt werden kann. Eine selbsttätige .hydraulische Steuereinrichtung bewegt, unter dem Einfluß des oberen Lenkers 11, die unteren Lenker 10 und den oberen Lenker 11 nach oben oder unten, so daß die vom Schlepper auf das Gerät übertragene Zugkraft konstant gehalten wird.
Damit man die Scheibensätze 18, 19 in ihrer Winkelstellung, Neigung und seitlichen Lage einstellen und verschiedene dieser Einstellungen miteinander verbinden kann, hängen die Scheibensätze 18,19 an dem Hauptrahmen 16 durch eine seitlich am Hauptrahmen verschiebbare allseitig gelenkige Verbindung. Zu diesem Zweck trägt der Hauptrahmen 16 ein Paar gleichartiger Scharniere 38, 39 (Fig. 1, 4 und 6). Jedes dieser Scharniere trägt einen gegabelten Scheibenhalter 40, der gelenkig angebracht ist. In dem unteren gegabelten Ende des Scheibenhalters 40 ist je eine Buchse 41 mit einem Bolzen 42 drehbar gelagert (Fig. 6). Jede dieser Buchsen 41 ist mit dem benachbarten Drucklager 25 und 26 durch einen U-förmigen Bügel 44 verbunden. Infolge der soeben beschriebenen Bauweise kann jeder der Scheibensätze zum Einstellen des Bodendruckes um eine etwa waagerechte Achse gekippt werden und läßt sich außerdem um eine etwa senkrechte Achse x-x in der Winkellage einstellen. Das seitliche Verschieben der Scheibensätze 18, 19 längs des Zugbalkens 29 für die Arbeit nach innen oder nach außen wird durch ein Paar einstellbarer Klemmstücke 45 ermöglicht, die mit Schrauben so an einem der Scharniere 38,39 angebracht sind, daß sie den Zugbalken 29 umfassen.
Die Kippung der Scheibensätze 18, 19 zum Erzeugen des Druckes ist leicht möglich, ohne daß dadurch die Winkeleinstellung gestört wird, wobei die Scheibensätze entweder in Auswärtsstellung gemäß Fig. 1 oder 2 oder in Einwärtsstellung gemäß Fig. 4 liegen können. Dies wird bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel dadurch bewirkt, daß zwischen je einem Ende jedes Scheibensatzes 18,19 und dem zugehörigen Scharnier 38 oder 39 eine bewegliche Gestängeverbindung von veränderlicher Länge eingeschaltet ist. An jedem der Scharniere 38, 39 ist nämlich ein Druckarm 48 gelagert. Dieser Druckarm trägt an seinem einen Ende in Abstand voneinander Augen 49, die wechselweise zwischen in entsprechendem Abstand liegende Augen 50 des Scharnieres passen. Der aufrecht stehende Scharnierzapfen 51 des Scheibenträgers 40 dient als Gelenkzapfen für den Druckarm 48. Oben über einem der Augen 49 des Druckarmes 48 ist ein Haltering 52 an dem Scharnierbolzen 51 angebracht. Am freien Ende jedes Druckarmes 48 sitzt ein Paar von Platten 54 (Fig. 1, 2 und 7). Jede dieser Platten hat mehrere fluchtende Lochpaare 55, so daß man nach Wahl in je ein Paar dieser Löcher einen Einsteckbolzen 56 stecken kann. Durch diesen Einsteckbolzen 56 ist an dem Druckarm 48 eine schräg nach unten gehende Druckstange 58 angelenkt. Das untere Ende dieser Druckstange 58 ist durch einen
Bolzen 59 an einen Lappen 60 angelenkt, der von einer Platte 61 aufwärts ragt. Diese Platte ist z. B. durch einen U-förmigen Bügel mit Gewindeenden 62 an dem Drucklager 25 des benachbarten Scheibensatzes angeklemmt.
Durch die so beschriebene Verbindung kann jeder der Scheibensätze 18,19 in den gewünschten Winkel eingestellt werden, nämlich gewöhnlich dann, wenn ein Graben hergestellt werden soll. Zu diesem Zweck braucht man nur das obere Ende der Druckstange 58 ι ο in dem passenden Lochpaar 55 des Druckarmes 48 mittels des Bolzens 56 zu befestigen.
Eine besondere Einrichtung des Gerätes 15 ermöglicht es, daß der Schlepperfahrer nach Bedarf bequem den Winkel der Scheibensätze 18,19 zur Fahrtrichtung verstellen kann, ohne vom Fahrersitz abzusteigen. Zu diesem Zweck ist an dem Hauptgestell 16 eine Einstellwelle 64 etwas vor dem Zugbalken 29 gelagert (Fig. 1, 2, 5 und 7). Dazu dienen mehrere in einer Reihe liegende Lager 65, 66. Die äußeren Lager 65 sind an Stützen 68 angebracht, die, nach vorn ragend, mit Schweißverbindungen 69 an dem Zugbalken 29 befestigt sind. Die inneren Lager 66 sind im Mittelteil an den nach vorn ragenden Zuglaschen 31 angebracht. An die Einstellwelle 64 sind zwei spiegelbildlieh gleiche, nach unten gehende Stellarme 70, 71 starr angeklemmt, lassen sich jedoch auf dieser Welle verschieben, abnehmen, auswechseln und umkehren. Damit die Stellarme 70, 71 den Biegungsbeanspruchungen in beiden Richtungen standhalten, sind sie vorzugsweise mit T-förmigem Querschnitt ausgeführt. Die unteren Enden der Stellarme 70, 71 sind von der Mittellinie des Gerätes nach außen gebogen und tragen je eine Gabel 72. Jede dieser Anschlußgabeln 72 hat in einer Linie liegende Löcher zur Aufnahme eines Gelenkbolzens 74 (Fig. S, 6 und 7). Ein Paar spiegelbildlich gleicher Stellstangen 75, 76 ist durch die Gelenkbolzen 74 an diesen Gabeln 72 der Stellarme 70,71 angelenkt. Die Stellstangen 75,76 gehen von den Stellarmen 70 oder 71 nach hinten und sind dort durch ein Gelenk mit der Platte 61 des benachbarten Drucklagers 25 eines Scheibensatzes verbunden.
Zu diesem Zweck ist das Hinterende jeder Stellstange nach unten gebogen und durch ein Loch der Platte 61 gesteckt, wo es durch einen Vorstecker 78 festgehalten wird (Fig. 5). Durch die soeben beschriebene Gestängeverbindung können durch Drehen der Einstellwelle 64 in deren Lagern 65, 66 nach der einen oder anderen Richtung der Winkelstellungen der Scheibensätze 18,19 um senkrechte Achsen geändert werden. Damit der Schlepperfahrer die Einstellwelle 64 vom Fahrersitz aus drehen kann, ist an dieser Einstellwelle 64 ein schräg nach vorn gehender Handhebel 79 angebracht (Fig. 3, 6 und 8). Dieser Handhebel 79 ist aus einem Unterteil 80 und einem Handgriff 81 zusammengesetzt, die durch Schrauben 82 verbunden sind. Der Handhebel 79, die Einstellwelle 64 und damit die Scheibensätze 18, 19 können in verschiedenen Winkellagen durch Einrasten des Handhebels 79 festgehalten werden.
Die Rastvorrichtung besteht bei dem gezeichneten Beispiel aus einem Zahnbogen 84, der an dem Zugbalken 29 zwischen zwei Lappen 85 angelenkt ist (Fig. 1) und eine federbelastete Sperrklinke 86 festhält, die mit der Führung 88 an dem Handhebel 79 angebracht ist (Fig. 8). Die Führung 88 und der Unterteil 80 des Handhebels 79 haben übereinstimmende Schlitze 89, 90, in denen sich die Sperrklinke so bewegen kann, daß sie in die Einschnitte des Zahnbogens 84 eingreift. Die Sperrklinke 86 kann durch einen Klinkenhebel 91 bewegt werden, der nahe dem oberen Ende des Handhebels 79 angebracht ist und mit der Sperrklinke 86 durch eine Zugstange 92 verbunden ist. Der obere Teil der Führung 88 für die Sperrklinke ist an dem Hebel 79 mit den Schrauben 82 befestigt, die gleichzeitig die Teile 80 und 81 zusammenhalten. Das untere Ende der Führung 88 hat von dem Unterteil 80 des Hebels einen gewissen Abstand, so daß der Zahnbogen dazwischen paßt, und ist an dem Unterteil 80 mit einer Schraube 94 befestigt, die eine Abstandsbuchse 95 trägt.
Damit die'mechanische Verbindung zwischen der Einstellwelle 64 und den Scheibensätzen sowohl für Auswärtsarbeiten als auch für Einwärtsarbeiten möglich ist, sind die Stellarme 70, 71 an ihren unteren Enden aus der Ebene Y-Y der S teil welle 64 um einen Winkel @ abgebogen. Bei der gezeichneten Konstruktion geht die Ebene Y-Y durch diagonal einander gegenüberliegende Ecken des quadratischen Querschnitts der Welle 64. Daraus ergibt sich, daß durch Abnehmen der Stellarme 70, 71 aus ihrer einwärts arbeitenden Stellung an der Welle 64 (Fig. 1 und 2) und durch Anbringen der vertauschten Stellarme an den Enden dieser Welle (Fig. 4) sich auch die Lage der Stellarme gemäß Fig. 6 umkehrt, so daß ihre nach unten gehenden Enden auf der entgegengesetzten Seite mit einem Winkel(H) aus der Ebene Y-Y herausragen. Somit ändert sich durch das Austauschen und Umkehren der winkligen Stellarme 70, 71 die Lage ihrer nach unten gehenden Enden um den doppelten Betrag des Abbiegungswinkels. Dieser Winkelbetrag reicht gerade aus, um die Versetzung A-B der Scheibenachsen auszugleichen. Daher kann man die Stellarme 70, 71 und die Stellstangen 75, 76 sowohl für die Einwärtsarbeit als auch für die Auswärtsarbeit der Scheibensätze benutzen. In der letztgenannten Stellung nach Fig. 4 werden diese Teile an den Lappen 60 angebracht, die nun an den nach außen gerichteten Enden der Scheibensätze liegen.
Bei der Vorrichtung zur Druck erzeugenden Kippung der Scheibensätze 18,19 ist dafür gesorgt, daß die inneren Enden der Scheibensätze während des ganzen Bereiches der Kippung bei Auswärtsarbeit miteinander in Berührung bleiben. Das ist einfach dadurch erreicht, daß die seitliche Verschiebung der Scheibensätze infolge des Kippens auf einen vernachlässigbar kleinen Betrag herabgesetzt ist. Dies ergibt sich durch die Anordnung des Lagerzapfens 42 verhältnismäßig nahe an der Scheibenwelle 22, wodurch die seitliche Verschiebung vernachlässigbar klein wird, sowie dadurch, daß wegen der besonderen Form der Puffer 24 und wegen des Spieles der Aufhängeteile die Puffer über den gesamten Kippbereich in Berührung bleiben. Es ist dazu nicht notwendig, die Scharniere 38,39 längs dem Zugbalken 29 zu verschieben.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Scheibenegge zum Anhängen an einen Schlepper, mit einem Paar Scheibensätze, die sich beide um Querachsen drehen können und so aufgehängt sind, daß sie um eine ungefähr senkrechte Achse geschwenkt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel der Scheibensätze (18, 19) zur Fahrtrichtung vom Fahrersitz des Schleppers aus mittels zweier Stellarme (70, 71), die vertauschbar und umkehrbar sind und an eine Stellwelle (64) im Traggestell der Scheibensätze wahlweise entweder nahe der Mitte oder nahe den Enden dieser Welle angesetzt werden können, ver-
änderbar ist, wobei die Stellarme mit den Scheibensätzen (18,19) durch Stellstangen (75,76) verbunden sind und die Stellarme gegenüber der Fahrtrichtung so aus der Mittelebene (Y-Y, Fig. 6) angelenkt sind, daß bei ihrer Umkehrung trotz der Verlagerung der Drehachse (22) der Scheibensätze in der Fahrtrichtung (zwischen A und B, Fig. 6) dieselben Stellarme (70, 71) sowohl für Auswärtsarbeit wie für Einwärtsarbeit benutzbar sind.
2. Scheibenegge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibensätze (18,19) um Gelenke mit annähernd waagerechter Längsdreh-
achse (42) kippfähig einstellbar sind, zu welchem Zweck verlängerbare Druckstangen (58) vorgesehen sind, die am Hauptgestell (16) drehbar gelagerte Druckarme (48) für die Scheibensätze mit den Drucklagern (25, 26) der Scheibensätze verbinden und die Scheibensätze in der gewählten Kipplage feststellen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 63 028;
USA.-Patentschriften Nr. 2 233 665, 2 271 713,
306 127, 2 331 738, 2 339 124, 2 351 168, 2 477 001. französische Patentschrift Nr. 670 270.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEF10682A 1952-01-02 1952-12-22 Scheibenegge Pending DE1017397B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1017397XA 1952-01-02 1952-01-02

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ID=22286152

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