DE10172C - Bodenverschlufs des Saatkastens an Kartoffellegemaschinen - Google Patents

Bodenverschlufs des Saatkastens an Kartoffellegemaschinen

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DE10172C
DE10172C DE187910172D DE10172DD DE10172C DE 10172 C DE10172 C DE 10172C DE 187910172 D DE187910172 D DE 187910172D DE 10172D D DE10172D D DE 10172DD DE 10172 C DE10172 C DE 10172C
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gripper
potatoes
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DE187910172D
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A. riessler in Zerbst
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/02Potato planters with conveyor belts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (2)

1879. Klasse 45. ALBERT RIESSLER in ZERBST. Bodenverschlufs des Saatkastens an Kartoffellegemaschinen. Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. April 1879 ab. Die auf beiliegender Zeichnung abgebildete Kartoffellegemaschine besteht aus einem Karren, welcher über den Acker geschoben oder gezogen wird und durch die Umdrehung der Axe des Laufrades ein Becherwerk in Bewegung setzt,. welches die Kartoffeln in gewissen Intervallen einzeln schöpft und in genau bemessenen Abständen in die Furche legt, die gleichzeitig durch ein zu diesem Zweck angeordnetes Rillenschar gezogen wird. Die Maschine kann für Handbetrieb zum Legen nur einer Reihe zur Zeit, wie gezeichnet, oder für Pferdebetrieb zum gleichzeitigen Legen mehrerer Reihen eingerichtet werden; im letzteren Falle wird sie über den Acker gezogen und die Furchenschare gehen vorauf, während hinter dem Legeapparat noch eine Vorrichtung zum sofortigen Zudecken der Saat angebracht werden kann. Die auf dem endlosen Bande befestigten Greifer müssen den Boden des Saatkastens A in vertical aufsteigender Richtung durchdringen, ohne die Möglichkeit zu gewähren, dafs während dieses ' Vorgangs Kartoffeln durchfallen. Dies bewirkt Erfinder durch die Form der Greifer in Verbindung mit einem System von Rollen, wie es in Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Die Greiferklauen können drei-, viero.der mehrtheilig sein, . stets wird man entsprechend den Lücken, welche die einzelnen Finger derselben zwischen sich , lassen, dergleichen Rollen unter dem Boden des Saatkastens entweder, wie in Fig. 4, oder wie in Fig. 5 gezeichnet, anordnen können. Die durch die Greifer gefafsten Kartoffeln gelangen kurz vor ihrer höchsten Erhebung in das Legerohr f, welches nach der Seite des Saatkastens zu geschlitzt ist, um die Arme der Greifer frei passiren zu lassen. Ist ein Greifer auf dem höchsten Punkt angelangt, so wirft er die Kartoffel ab und dieselbe fällt auf die Rückseite des vorangehenden Greifers, welche eine calottenförmige Vertiefung besitzt; von da ab wird sie mit dem Bande, auf dem Greifer ruhend, weiter abwärts geführt, bis dieser, wieder einen Kreisbogen beschreibend, aus dem Rohre tritt und nun die Kartoffel fallen läfst. Das Legen geschieht somit ohne Schwierigkeit in stets genau gleich grofsen Abständen. Dieser Röllen-Bodenverschlufs hat den grofsen Vortheil .gegenüber anderen Verschlüssen, dafs die Greifer denselben mit gröfster Leichtigkeit passiren und die Rollen dabei die Kartoffeln unten in steter Bewegung nach allen Richtungen erhalten, wodurch Verstopfungen vermieden werden. Hierdurch werden Keime und den Knollen anhaftende Unreinigkeiten von denselben abgerüttelt, so dafs die Greifer durch dieselben durchaus nicht mehr beeinflufst werden. Pat ε nt-Ansprüche:
1. In Kartoffellegemaschinen die Anwendung eines Bodenverschlusses, bestehend aus Rollen, deren Stellung den Lücken der Greiferklauen entspricht.
2. Die Combination vorstehend bezeichneten Bodenverschlusses mit älteren nicht anderweitig geschützten Theilen zu einer Kartoffellegemaschine.
DE187910172D 1879-04-13 1879-04-13 Bodenverschlufs des Saatkastens an Kartoffellegemaschinen Expired DE10172C (de)

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