DE10152844A1 - Ausleger für eine Bogen ausstossende Maschine - Google Patents

Ausleger für eine Bogen ausstossende Maschine

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Abstract

Mit der Erfindung wird ein Ausleger für eine Bogen (3) ausstoßende Maschine vorgeschlagen, der unter Verzicht auf oszillierende Anschläge für die nacheilenden Kanten der ausgestoßenen und auf einen Stapel (14.1) abgelegten Bogen (3) einen Stapel (14.1) produziert, dessen in oder entgegen der Ausstoßrichtung weisende Seitenfläche möglichst exakt eben ist. Hierzu sind den vorauseilenden Kanten zugeordnete Anschlagflächen (12.1) in Ausrichtflächenabschnitte (12') und sich nach oben an diese anschließende Fangflächenabschnitte (12'') unterteilt, welche letztere bezüglich der Ausstoßrichtung stromabwärts gegenüber den Ausrichtflächenabschnitten (12') angeordnet sind.

Description

Die Erfindung betrifft einen Ausleger für eine Bogen ausstoßende Maschine, insbesondere eine Druckmaschine, mit einer Stapelstation, welcher die Bogen zur Bildung eines Stapels in einer Ausstoßrichtung zugeführt werden, und mit Anschlägen, an denen Anschlagflächen ausgebildet sind, mittels welcher in der Ausstoßrichtung vorauseilende und nacheilende Kanten der Bogen auf dem Stapel ausrichtbar sind.
Ein solcher Ausleger ist beispielsweise aus DE 39 23 475 C2 bekannt.
Die üblicherweise bestehende Forderung nach Bildung eines Stapels mit ebenen und glatten Seitenflächen bedingt eine Einstellung des gegenseitigen Abstandes der Anschlagflächen der einerseits den vorauseilenden und andererseits den nacheilenden Kanten der Bogen zugeordneten Anschläge auf die entsprechende Erstreckung des Formates der ausgestoßenen Bogen. Diese Einstellung erfolgt üblicherweise durch entsprechendes in horizontaler Richtung erfolgendes Verfahren eines Schlittens, an den im Falle des bekannten Auslegers bezüglich der Ausstoßrichtung seitlich verschwenkbare Anschläge für die jeweils nacheilende Kante der ausgestoßenen Bogen angelenkt sind. Die den vorauseilenden Kanten zugeordneten Anschläge sind an einer ortsfest gelagerten Welle angeordnet und werden üblicherweise mittels dieser - und eines entsprechenden daran angreifenden Antriebes - zwischen einer Ausrichtstellung und einer gegenüber dieser geneigten Stellung mit einer bestimmten Frequenz verschwenkt, wobei die Anschlagflächen dieser Anschläge in deren Ausrichtstellung senkrecht stehen und an der bezüglich der Ausstoßrichtung stromabwärts befindlichen Seitenfläche des Stapels anliegen.
Die den jeweils nacheilenden Kanten der ausgestoßenen Bogen zugeordneten Anschläge führen betriebsmäßig eine horizontal oszillierende Bewegung zwischen einer Ausrichtstellung und einer hiervon abgerückten Stellung aus und liegen in ihrer Ausrichtstellung an der bezüglich der Ausstoßrichtung stromaufwärts befindlichen Seitenfläche des Stapels an.
Die Maßnahme, den Anschlägen für die nacheilenden Kanten der ausgestoßenen Bogen die genannte oszillierende Bewegung einzuprägen, ist offensichtlich dazu getroffen, um die stromaufwärts und stromabwärts weisenden Seitenflächen des Stapels möglichst exakt eben auszubilden.
Hierzu ist jedoch eine besondere Ausgestaltung eines üblicherweise auf das Format der ausgestoßenen Bogen einstellbaren und - wie beim bekannten Ausleger - eine Bremsvorrichtung zur Verzögerung der ausgestoßenen Bogen und die Anschläge für deren nacheilende Kante tragenden Schlittens und darüber hinaus ein weiterer Antrieb mit entsprechenden Stellgliedern erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs genannten Ausleger so auszugestalten, dass dieser unter Verzicht auf oszillierende Anschläge für die nacheilenden Kanten der ausgestoßenen Bogen einen Stapel produziert, dessen in oder entgegen der Ausstoßrichtung weisende Seitenfläche möglichst exakt eben ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die den vorauseilenden Kanten zugeordneten Anschlagflächen in Ausrichtflächenabschnitte und Fangflächenabschnitte unterteilt sind, und dass die Fangflächenabschnitte in einem oberen Bereich der Anschlagflächen vorgesehen und bezüglich der Ausstoßrichtung stromabwärts gegenüber den Ausrichtflächenabschnitten angeordnet sind.
Hiermit wird oberhalb des Stapels ein mittels der Anschlagflächen begrenzter Bogenfallraum geschaffen, der sich in der Ausstoßrichtung über den Grundriss des Stapels hinaus erstreckt. Dieser Bogenfallraum geht nach unten in einen Bogenstapelraum über, der in bzw. entgegen der Ausstoßrichtung durch Ausrichtflächenabschnitte der den vorauseilenden Kanten der Bogen zugeordneten Anschläge und Ausrichtflächen der den nacheilenden Kanten zugeordneten Anschläge begrenzt ist. Die Erstreckung dieses Bogenstapelraumes in der Ausstoßrichtung entspricht bei einer bevorzugten Ausgestaltung genau der zugehörigen Erstreckung der den Stapel bildenden Bogen.
Der gegenüber dem Bogenstapelraum in Ausstoßrichtung über diesen hinaus erstreckte Bogenfallraum bietet den sich auf einer Flugbahn in Richtung auf die Fangflächenabschnitte bewegenden Bogen den zum ungehinderten Absenken auf den Stapel erforderlichen Platz, so dass ein jeweiliger der Bogen insbesondere nicht mit dessen nacheilender Kante auf einer Oberseite der dieser Kante zugeordneten Anschläge liegen bleibt, wie dies auftreten kann, wenn den absinkenden Bogen ausschließlich der Bogenstapelraum zur Verfügung steht.
Die Merkmale des Erfindungsgegenstandes und Weiterbildungen dessen sind den beigefügten Zeichnungen und der darauf Bezug nehmenden nachfolgenden näheren Erläuterung entnehmbar.
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 einen schematisch dargestellten, einen Ausleger umfassenden Abschnitt einer Bogen verarbeitenden Rotationsdruckmaschine mit einer im Ausleger vorgesehenen Stapelstation,
Fig. 2 die Einzelheit II der Fig. 1.
Der in Fig. 1 dargestellte Abschnitt einer Bogen verarbeitenden Rotationsdruckmaschine umfasst einen auf eine letzte Verarbeitungsstation folgenden Ausleger 1. Eine solche Verarbeitungsstation kann ein Druckwerk oder ein Nachbehandlungswerk sein, wie beispielsweise ein Lackwerk. Im vorliegenden Beispiel handelt es sich bei der letzten Verarbeitungsstation um ein im Offsetverfahren arbeitendes Druckwerk 2 mit einem Druckzylinder 2.1. Dieser führt einen jeweiligen Bogen 3 in einer mittels des Drehrichtungspfeiles 5 angedeuteten Verarbeitungsrichtung durch einen Druckspalt zwischen dem Druckzylinder 2.1 und einem damit zusammenarbeitenden Gummituchzylinder 2.2 und übergibt ihn anschließend an einen Kettenförderer 4 unter Öffnen von am Druckzylinder 2.1 angeordneten, zum Erfassen des Bogens 3 an einem Greiferrand am vorauseilenden Ende des Bogens vorgesehenen Greifern. Der Kettenförderer 4 umfaßt zwei Förderketten 6, von welchen eine jeweilige entlang einer jeweiligen Seitenwand des Kettenauslegers 1 betriebsmäßig umläuft. Eine jeweilige Förderkette 6 umschlingt je eines von zwei synchron angetriebenen Antriebskettenrädern 7, deren Drehachsen miteinander fluchten, und ist im vorliegenden Beispiel über je ein gegenüber den Antriebskettenrädern 7 stromabwärts bezüglich der Verarbeitungsrichtung befindliches Umlenkkettenrad 8 geführt. Zwischen den beiden Förderketten 6 erstrecken sich von diesen getragene Greifersysteme 9 mit Greifern 9.1, welche Lücken zwischen den am Druckzylinder 2.1 angeordneten Greifern durchfahren und dabei einen jeweiligen Bogen 3 unter Erfassen des genannten Greiferrandes am vorauseilenden Ende des Bogens 3 unmittelbar vor dem Öffnen der am Druckzylinder 2.1 angeordneten Greifer übernehmen, ihn über eine Bogenleitvorrichtung 10 hinweg zu einer Bogenbremse 11 transportieren und sich dort zur Übergabe des Bogens 3 an die Bogenbremse 11 öffnen. Letztere vermittelt den Bogen eine gegenüber der Verarbeitungsgeschwindigkeit verringerte Ablagegeschwindigkeit und gibt sie nach Erreichen derselben ihrerseits frei, so dass ein jeweiliger nunmehr verlangsamter Bogen 3 schließlich in einer Stapelstation 14 auf der jeweils vorauseilenden Kante der Bogen zugeordnete Vorderkantenanschläge 12 auftrifft und unter Ausrichtung an diesen und an diesen gegenüberliegenden der jeweils nacheilenden Kante zugeordneten Hinterkantenanschlägen 13 gemeinsam mit vorausgegangenen und/oder nachfolgenden Bogen 3 einen Stapel 14.1 bildet, der mittels eines Hubwerkes in dem Maße absenkbar ist, wie der Stapel 14.1 anwächst. Von dem Hubwerk sind in Fig. 1 lediglich eine den Stapel 14.1 tragende Plattform 15 und diese tragende, strichpunktiert angedeutete Hubketten 16 wiedergegeben.
Die Förderketten 6 sind entlang ihrer Wege zwischen den Antriebskettenrädern 7 einerseits und den Umlenkkettenrädern 8 andererseits mittels Kettenführungsschienen geführt, welche somit die Kettenbahnen der Kettentrume bestimmen. Im vorliegenden Beispiel werden die Bogen 3 von dem in Fig. 1 unteren Kettentrum transportiert. Dem von diesem durchlaufenen Abschnitt der Kettenbahn folgt eine diesem zugewandte, an der Bogenleitvorrichtung 10 ausgebildete Bogenleitfläche 17. Zwischen dieser und dem jeweils darüber hinweggeführten Bogen 3 ist bevorzugt betriebsmäßig ein Tragluftpolster ausgebildet. Hierzu ist die Bogenleitvorrichtung 10 mit in die Bogenleitfläche 17 mündenden Blasluftdüsen ausgestattet, von welchen in Fig. 1 lediglich eine repräsentativ für deren Gesamtheit, und in symbolischer Darstellung in Form des Stutzens 18 wiedergegeben ist.
Um ein gegenseitiges Verkleben der bedruckten Bogen 3 im Stapel 14.1 zu verhindern, sind auf dem Weg der Bogen 3 von den Antriebskettenrädern 7 zur Bogenbremse 11 ein Trockner 19 und eine Bestäubungsvorrichtung 20 vorgesehen.
Zur Vermeidung einer übermäßigen Erwärmung der Bogenleitfläche 17 durch den Trockner 19 ist in die Bogenleitvorrichtung 10 ein Kühlmittelkreislauf integriert, der in Fig. 1 symbolisch durch einen Einlass-Stutzen 21 und einen Auslass-Stutzen 22 an einer der Bogenleitfläche 17 zugeordneten Kühlmittelwanne 23 angedeutet ist.
Die Vorderkantenanschläge 12 und die Hinterkantenanschläge 13 sind jeweils unter gegenseitigen Abständen quer zur Ausstoßrichtung aufgereiht. Die Vorderkantenanschläge 12 sind drehfest mit einer auf nicht dargestellte Weise zwischen zwei Drehstellungen hin und her drehbaren Anschlagwelle 25 verbunden, wobei sich die Vorderkantenanschläge 12 in einer in Fig. 2 dargestellten ersten dieser Drehstellungen in einer Ausrichtstellung befinden und die beiden Drehstellungen mit einer bestimmten Taktfrequenz wechselweise eingenommen werden.
Die Vorderkantenanschläge 12 und die Hinterkantenanschläge 13 bilden dem Stapel 14.1 zugewandte ebene Flächenabschnitte aus, die für die Ausrichtung der den Stapel 14.1 bildenden Bogen maßgeblich sind. Im Falle der Hinterkantenanschläge 13 stellen diese Flächenabschnitte Anschlagflächen 13.1 dar, die zumindest während einer stetigen Ablage der Bogen auf den Stapel 14.1 senkrecht und im einfachsten Falle still stehen und dabei eine den Anschlagflächen 13.1 zugewandte Seitenfläche des Stapels 14.1 bevorzugt kontaktieren.
Im Falle der Vorderkantenanschläge 12 stellen die genannten ebenen Flächenabschnitte in einem unteren Bereich der Vorderkantenanschläge 12 ausgebildete Ausrichtflächenabschnitte 12' dar, die in der genannten Ausrichtstellung der Vorderkantenanschläge 12 ebenfalls senkrecht stehen und die letzteren zugewandte Seitenfläche des Stapels 14 bevorzugt kontaktieren.
Ein wie dargelegt bevorzugtes Kontaktieren der den Anschlagflächen 13.1 zugewandten Seitenfläche des Stapels 14.1 seitens dieser Anschlagflächen und der den Ausrichtflächenabschnitten 12' zugewandten Seitenfläche des Stapels 14.1 seitens der letzteren gewährleistet eine besonders ebene Ausbildung dieser Seitenflächen. Dieses Kontaktieren wird dadurch ermöglicht, dass einem jeweiligen der sich auf einer Flugbahn in Richtung auf die Vorderkantenanschläge 12 befindlichen Bogen 3 bezüglich seiner Flugrichtung (entsprechend der Ausstoßrichtung) stromabwärts über den Stapel 14.1 hinaus erstreckter Bogenfallraum 26 zur Verfügung steht, welcher die Bogen 3 aufzufangen vermag, ohne dass diese zwischen Anschlagflächen eingeklemmt werden oder sich mit einem nacheilenden Bogenrandbereich auf die Hinterkantenanschläge 13 auflegt.
Der Bogenfallraum 26 schließt sich oberhalb eines Bogenstapelraumes 27 an diesen an, welcher letzterer in einem oberen Bereich in und entgegen der Ausstoßrichtung durch die erwähnten Ausrichtflächenabschnitte 12' der Vorderkantenanschläge 12 und die ebenfalls erwähnten Anschlagflächen 13.1 der Hinterkantenanschläge 13 begrenzt ist.
Die den vorauseilenden Kanten der Bogen 3 zugeordneten Vorderkantenanschläge 12 bilden Anschlagflächen 12.1 aus, die in die genannten Ausrichtflächenabschnitte 12' und in Fangflächenabschnitte 12" unterteilt sind, welche letzteren sich oberhalb der Ausrichtflächenabschnitte 12' an diese anschließen, eine bezüglich der Ausstoßrichtung stromabwärts vorgesehene Begrenzung des Bogenfallraumes 26 bilden und hierzu stromabwärts gegenüber den genannten Ausrichtflächenabschnitten 12' angeordnet sind. Eine stromaufwärts gelegene Begrenzung des Bogenfallraumes 26 wird bevorzugt durch die an den Hinterkantenanschlägen 13 gebildeten Anschlagflächen 13.1 dargestellt, die wie erwähnt - zumindest während einer stetigen Stapelbildung senkrecht stehen. An ein oberes und/oder unteres Ende der jeweiligen Anschlagfläche 13.1 der Hinterkantenanschläge 13 sowie an ein unteres Ende der Ausrichtflächenabschnitte 12' der Vorderkantenanschläge 12 schließt sich bevorzugt ein jeweils vom Stapel 14.1 weg geneigter oder gekrümmter Flächenabschnitt an, von welchen die an die unteren Enden anschließenden ein Eintauchen des oberen Bereiches des Stapels 14.1 in den zwischen den Ausrichtflächenabschnitten 12' und den Anschlagflächen 13.1 gelegenen Bogenstapelraum ohne Beschädigung dieses oberen Bereiches ermöglichen, wenn der Stapel 14.1 aus welchen Gründen auch immer unter die Vorder- und Hinterkantenanschläge 12 und 13 abgesenkt wurde und wieder auf das Produktionsniveau der Stapeloberseite angehoben wird.
Die Fangflächenabschnitte 12" sind bei bevorzugten Ausgestaltungen in einem unmittelbar an den jeweiligen Ausrichtflächenabschnitt 12' anschließenden Bereich zunächst vom Stapel 14.1 weg geneigt oder gegenüber diesem konkav gekrümmt und verlaufen sodann senkrecht. Der Übergang zwischen den Fangflächenabschnitten 12" und den Ausrichtflächenabschnitten 12' ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung stetig, während in anderer Ausgestaltung die Ausricht- und Fangflächenabschnitte 12' und 12" an einer Knickstelle zusammentreffen.
BEZUGSZEICHENLISTE
1
Ausleger
2
Druckwerk
2.1
Druckzylinder
2.2
Gummituchzylinder
3
Bogen
4
Kettenförderer
5
Drehrichtungspfeil
6
Förderkette
7
Antriebskettenrad
8
Umlenkkettenrad
9
Greifersystem
9.1
Greifer
10
Bogenleitvorrichtung
11
Bogenbremse
12
Vorderkantenanschlag
12
' Ausrichtflächenabschnitt
12
" Fangflächenabschnitt
12.1
Anschlagfläche
13
Hinterkantenanschlag
13.1
Anschlagfläche
14
Stapelstation
14.1
Stapel
15
Plattform
16
Hubkette
17
Bogenleitfläche
18
Stutzen
19
Trockner
20
Bestäubungsvorrichtung
21
Einlass-Stutzen
22
Auslass-Stutzen
23
Kühlmittelwanne
24
Richtungspfeil
25
Anschlagwelle
26
Bogenfallraum
27
Bogenstapelraum

Claims (3)

1. Ausleger für eine Bogen ausstoßende Maschine, insbesondere eine Druckmaschine, mit einer Stapelstation, welcher die Bogen zur Bildung eines Stapels in einer Ausstoßrichtung zugeführt werden, und mit Anschlägen, an denen Anschlagflächen ausgebildet sind, mittels welcher in der Ausstoßrichtung vorauseilende und nacheilende Kanten der Bogen auf dem Stapel ausrichtbar sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die den vorauseilenden Kanten zugeordneten Anschlagflächen (12.1) in Ausrichtflächenabschnitte (12') und Fangflächenabschnitte (12") unterteilt sind,
die Fangflächenabschnitte (12") in einem oberen Bereich der Anschlagflächen (12.1) vorgesehen und bezüglich der Ausstoßrichtung stromabwärts gegenüber den Ausrichtflächenabschnitten (12') angeordnet sind.
2. Ausleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangflächenabschnitte (12") und die Ausrichtflächenabschnitte (12') unmittelbar aneinander anschließen.
3. Ausleger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangflächenabschnitte (12") und die Ausrichtflächenabschnitte (12') stetig ineinander übergehen.
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