DE1015187B - Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Faeden aus nach Patentanmeldung p 26879 IV b/39c D erzeugten Polyterephthalaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Faeden aus nach Patentanmeldung p 26879 IV b/39c D erzeugten Polyterephthalaten

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DE1015187B
DE1015187B DEP26880A DEP0026880A DE1015187B DE 1015187 B DE1015187 B DE 1015187B DE P26880 A DEP26880 A DE P26880A DE P0026880 A DEP0026880 A DE P0026880A DE 1015187 B DE1015187 B DE 1015187B
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DE
Germany
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threads
polyterephthalates
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Pending
Application number
DEP26880A
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English (en)
Inventor
John Rex Whinfield
James Tennant Dickson
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Calico Printers Association Ltd
Original Assignee
Calico Printers Association Ltd
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/08Melt spinning methods
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G63/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain of the macromolecule
    • C08G63/78Preparation processes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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Description

In der Patentanmeldung ρ 26879 IVb/39cD wird ein Verfahren zur Herstellung hochpolymerer Substanzen beschrieben, bei dem ein Glykol mit Terephthalsäure oder einem niedrigen, aliphatischen Ester derselben umgesetzt wird, um Ester in einem hochpolymerisierten Zustand zu gewinnen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Fäden großer Festigkeit und Biegsamkeit aus Polyestern, die nach Patentanmeldung ρ 26879 IVb/39 c D gewonnen werden.
Erfindungsgemäß werden die Fäden direkt nach dem Polymerisationsprozeß des Polyesters aus der Schmelzmasse gesponnen, oder es können auch Blöcke oder Späne des Polyesters wieder geschmolzen und dann in Form von Fäden gebracht werden. Jede geeignete Vorrichtung kann dazu verwendet werden.
Das Strecken kann mit Fäden vorgenommen werden, die schon völlig abgekühlt und verfestigt sind, oder es kann direkt nach der Bildung der Fäden als ein Teil eines kontinuierlichen Verfahrens folgen. Es kann dazu jede geeignete Vorrichtung und jedes geeignete Verfahren verwendet werden. Beispielsweise kann der Faden von einer Walze auf eine andere Walze gewickelt werden, wobei die zweite Walze mit höherer, z. B. etwa vier- bis fünfmal so großer Geschwindigkeit umläuft als die erste Walze. Das Kaltziehen kann jedoch auch durch Verwendung eines Ziehstiftes (Snubbing pin) bewirkt werden.
Der Ausdruck Kaltziehen, so wie er hier benutzt wird, schließt das Erwärmen der Fäden zur Erleichterung des Streckens ein, beispielsweise indem man dieselben durch warmes oder heißes Wasser oder durch Dampf vor und/oder während des Kaltziehens laufen läßt.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird mit Polyestern durchgeführt, die entsprechend der Patentanmeldung ρ 26879 IVb/39 c D aus Polymethyl englykolen gebildet werden, die zwei bis zehn Methylengruppen aufweisen. Zweckmäßigerweise werden Glykole verwendet, die zwei bis vier Methylengruppen aufweisen und die hochpolymerisierte Ester mit sehr hohen Schmelzpunkten ergeben. Von diesen Glykolen ist Äthylenglykol wegen der geringen Kosten und seiner leichten Verfügbarkeit am zweckmäßigsten.
Beispiel 1
Eine gewisse Menge von hochpolymerem Äthylenterephthalat der Patentanmeldung ρ 26879 IVb/39cD wurde in Abwesenheit von Sauerstoff auf eine Temperatur von 280° erhitzt und dann durch ein einziges hohles Spinnröhrchen herausgedrückt. Der so gewonnene Faden hat eine Feuchtigkeitsaufnahme von 0,7 % bei 21° und 65% relativer Feuchtigkeit, und die
Verfahren
zur Herstellung künstlicher Fäden aus
nach Patentanmeldung ρ 26879 IVb/39 c D
erzeugten Polyterephthalaten
Anmelder:
The Calico Printers' Association Limited, Manchester, Lancashire (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Chem. Dr. W. Koch, Patentanwalt, Hamburg 4, Simon-von-Utrecht-Str. 43
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 5. November 1945
John Rex Whinfield, Meyroyd, Accrington, Lancashire, und James Tennant Dickson, Tranent, East Lothian
(Großbritannien), sind als Erfinder genannt worden
maximale Absorption von Wasser bei 21° war nur 4,4 Gewichtsprozent.
Der Faden wurde mit einer Ziehgeschwindigkeit von 4,7 : 1 gestreckt und ergab einen festen, biegsamen Faden mit einem Durchmesser von 0,075 mm. Bei der Prüfung, in dem Cliff Autographic Recorder (Journal of the Textile Institute 24 [1933], S. 351) bei 16° und 65fl/o relativer Feuchtigkeit zeigten die Fäden eine Festigkeit von 40,75 kg/mm2, die Dehnung 10°/o der ursprünglichen Länge.
Beispiel 2
Eine gewisse Menge eines hochpolymerisierten Äthylenterephthalats der Patentanmeldung ρ 26879 IVb/39 c D wurde bei einer Temperatur von 286° versponnen, und der erzielte Faden wurde mit einer Geschwindigkeit von 4,43 : 1 gestreckt, wodurch ein fester, biegsamer Faden mit einem Durchmesser von 0,11 mm gewonnen wurde. Bei der Prüfung in den Boodbrand Single Thread Tester bei 22° und 65% relativer Feuchtigkeit betrug die Festigkeit 36 kg pro mm2.
Aus den anderen hochpolymeren Polymethylenterephthalaten der Patentanmeldung ρ 26879 IVb/ 39 c D können auf ähnliche Art und Weise Fäden und Fasern hergestellt werden.
Bei der Prüfung mit Röntgenstrahlen ergeben die ungezogenen Fäden ein Diagramm, das anzeigt, daß
709 660/409
sie völlig amorph sind und daß keine Orientierung der Moleküle vorhanden ist. Nach einer Erhitzung auf 100° in Wasser für 2V2 Stunden zeigten die Fäden ein Röntgendiagramm, das keine Orientierung der Moleküle erkennen ließ, aber es zeigten sich Kristallisationserscheinungen. Die völlig gestreckten Fäden zeigten charakteristische Röntgendiagramme für eine molekulare Orientierung entlang der Faserachse.
Beispiel 3
Eine gewisse Menge von hochpolymerem Äthylenterephthalat, das gemäß Patentanmeldung ρ 26879 IVb/39 c D hergestellt wurde, wurde in die Form einer Stange gegossen und im geschmolzenen Zustand aus einer entsprechenden Spinnvorrichtung derart, wie sie in der britischen Patentschrift 527 532 beschrieben ist, herausgedrückt, wobei eine plattenförmige Spinndüse mit fünf Löchern verwendet wurde, von denen jedes einen Durchmesser von 0,254 mm aufwies. Die Temperatur in der Schmelzkammer war 280°, und die Stange trat in die Vorrichtung mit einer Geschwindigkeit von 1 cm in 2V2 Minuten ein. Die gesponnenen Fäden wurden aufgewickelt, in Wasser bei 55 bis 60° mit einer Geschwindigkeit von 4,7 :1 gezogen, gedreht, gedoppelt und aufgewickelt, und zwar mit üblichen Methoden. Das so erhaltene Zehnfadengarn war hochglänzend. Bei der Prüfung in dem Cambridge Eibre Extensometer bei 70° F und 65 % relativer Feuchtigkeit erwies sich seine Zähigkeit als bei 3,2 g pro Denier liegend und seine Dehnung beim Bruch war 16,5%.

Claims (1)

  1. PATENTANSPHUGH:
    Verfahren zur Herstellung künstlicher Fäden aus nach Patentanmeldung ρ 26879 IVb/39 c D erzeugten Polyterephthalaten, deren Polymethylengruppen 2 bis 10 Kohlenstoffatome besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß man das hochpolymere Polymethylenterephthalat direkt nach dem Polymerisationsprozeß aus der Schmelzmasse oder das fertige Polymerisat nach Wiedererhitzen über seinen Schmelzpunkt zu Fäden verspinnt, die dann gestreckt werden.
    1 709660/409 8.57
DEP26880A 1945-11-05 1948-12-24 Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Faeden aus nach Patentanmeldung p 26879 IV b/39c D erzeugten Polyterephthalaten Pending DE1015187B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2930345A GB603827A (en) 1945-11-05 1945-11-05 Improvements relating to the manufacture of artificial fibres from highly polymeric substances

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Publication Number Publication Date
DE1015187B true DE1015187B (de) 1957-09-05

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DEP26880A Pending DE1015187B (de) 1945-11-05 1948-12-24 Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Faeden aus nach Patentanmeldung p 26879 IV b/39c D erzeugten Polyterephthalaten

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FR55088E (fr) 1951-06-06
BE469455A (de)
GB603827A (en) 1948-06-23

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