DE100724C - - Google Patents

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DE100724C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K2203/00Feeding arrangements
    • F23K2203/008Feeding devices for pulverulent fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. April 1898 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung bei selbsttätigen Beschickungsvorrichtungen für Späne, feine Kohle, staubförmigen oder anderen leichten und feinen Brennstoff zur Erzielung einer Luftführung oder, eines beständigen, kreisenden Luftstromes derart, dafs der Brennstoff dem Luftstrom zugeführt und dann behufs Uebergabe an die Feuerung von ihm getrennt wird, und dafs, wenn hierbei ein Theil des Brennstoffes von dem Luftstrom nicht getrennt sein sollte, er von diesem wieder zu dem Punkt zurückgetrieben wird, an dem die Zuführung des Brennstoffes erfolgt, ohne dafs letzterer in die Atmosphäre oder in den Raum entweichen kann, in welchem die Vorrichtung untergebracht ist.
Fig. ι zeigt den Grundrifs einer derartigen Beschickungsvorrichtung und die Feuerung theilweise im Schnitt und
Fig. 2 eine Seitenansicht der gesammten Vorrichtung, wobei die Feuerung theilweise im senkrechten Schnitt dargestellt ist.
Fig. 3 und 4 sind Vorder- und Seitenansicht einer anderen Ausführungsform und zeigen einen Theil der Zufuhrungsvorrichtung bezw. der Feuerung im Schnitt.
Fig. 5 und 6 sind Schnitte durch den Theil der Vorrichtung, welche zur Erzeugung des kreisenden Luftstromes und zur Trennung des Brennstoffes von demselben dient.
In den Figuren ist die Feuerung, die von ganz beliebiger Bauart sein kann, mit 2 und der den Brennstoff enthaltende Behälter mit 5 bezeichnet. Dieser Behälter kann so angeordnet sein, dafs aus ihm der Brennstoff durch Oeffnen eines Schiebers 5l oder dergl. in einen kleinen Behälter 4 fällt, aus dem er dann in das Speiserohr 9 mit Hülfe einer Zuführungsschraube 6 gelangt. .Die Schraube 6 umgiebt die Welle 8 und aur dieser sitzt die Rolle 10, welche durch einen Riemen 12 angetrieben wird. Die Welle 8 kann senkrecht (Fig. 1 und 2) oder waagerecht (Fig. 3 und 4) gelagert sein. Der Treibriemen 12 kann entweder zu einer Zwischenwelle 14 (Fig. 1 und 2) führen, welche von der Hauptwelle 35 vermittelst des Riemens 3 1 angetrieben wird, oder er kann auch unmittelbar von einer Scheibe der Hauptwelle 35 nach der Rolle 10 der Welle 8 geführt werden, wie dies die Fig. 3 und 4 zeigen. Bei beiden Ausführungsformen wird der Brennstoff dem Speiserohr 9 zugeführt, ohne dafs gleichzeitig Luft mit eindringt. Das Speiserohr 9 ist mit dem Gebläse 7 verbunden, dessen Welle vermittelst des Riemens 37 von der auf der Hauptwelle 35 befindlichen Riemscheibe 39 angetrieben wird. Der im Gebläse 7 erzeugte Luftstrom geht in einen Separator, welcher so eingerichtet ist, dafs er die mitgeführten leichten Brennstoffe von dem Luftstrom zu trennen vermag.
In der Ausführung nach Fig. 1 und 2 ist an das Gebläse 7 vermittelst des Rohres- 11 ein Centrifugalseparator 13 angeschlossen , von dessen unterem Ende Rohr 1 <; den vom Luftstrom des Gebläses 7 mitgeführten Brennstoff
zur Feuerung 2 leitet, während der von dem Brennstoff befreite Luftstrom wieder in das am oberen Theil des Separators angebrachte Rohr 9 gelangt. Das Rohr 15 kann beweglich eingerichtet sein. Der gegebenenfalls, im Separator nicht abgeschiedene Brennstoff kehrt im Rohr 9 zu dem Punkt zurück, an dem er eingeführt wurde, und mischt sich mit dem neu eingeführten Brennstoff. Aus dem kreisenden Luftstrom scheidet hierbei nur die Menge Luft aus, welche mit dem Brennstoff durch Rohr 15 in die Feuerung gelangt, und mufs. wieder ersetzt werden. Zu diesem Zweck ist dem Rohr 9 ein Hülfsrohr 41 (Fig. 1 und 2) angefügt, dessen offenes Ende sich vortheilhaft über der Feuerung 2 befindet, so dafs die in Rohr 41 eintretende Luft mehr oder weniger vorgewärmt wird. Das ' offene Ende des Rohres 41 kann aber auch an eine Heizkammer 43 angeschlossen werden, die von Heizrohren 45 (Fig. 1 und 2) so durchzogenist, dafs die Ergänzungsluft zuerst diese Heizkammer durchstreichen mufs. Die Zufuhr erwärmter Luft in das Rohr 9 kann noch durch ein zweites Rohr 47 erfolgen, welches mit seinem anderen Ende unter den Rost der Feuerung mündet. Die Regelung dieser Luftmenge erfolgt durch eine im Rohr 47 angebrachte Klappe, welche durch die Handhabe 49 eingestellt werden kann. Zur Regelung des Druckes der in die Feuerung eintretenden Luft ist seitlich am Separator nahe seinem oberen Ende noch ein Rohr 51 angefügt, welches eine durch Handhabe 53 zu bethätigende Regelungsklappe enthält. Dieses Rohr.51 ist mit Rohr 15 unterhalb des Separators verbunden, so dafs mit Hülfe des Rohres 51 die Stärke des r durch , Rohr 15 gehenden Luft-■ stromes erhöht oder verringert werden kann. Das Rohr 15 kann ebenfalls mit einer durch Handhabe 551 einstellbaren Regelungsvorrichtung (Fig. 2) versehen sein; dieselbe kann ebenso eingerichtet sein wie bei der Aus-. führungsform nach Fig. 6 (vergl. dort die Klappe 55 und die mit einem Gegengewicht versehene Handhabe 551).
Anstatt den Separator 1 3 mit dem Gebläse 7 durch Rohr 11 zu verbinden, wie dies in den Fig. ι und 2 dargestellt ist, kann der Separator unmittelbar an das Gebläse 7 angeschlossen werden (Fig. 3 bis 6). In diesem Fall ist das Gebläsegehäuse mit einer spiralförmigen Wandung 56 versehen; dieselbe bildet einen schneckenförmigen Gang 57, der von dem Mitteltheil des Gebläses ausgeht und eine geschlossene Umfangsfläche bildet. Der Gang 57 wird beim Austritt aus dem inneren Raum des Gebläses durch die Wand 58 in die Kanäle 59 und 60 getheilt. Der Kanal 59 erstreckt sich in die Ausdehnungskammer 61 und die damit verbundene, nach der Feuerung führende Leitung 15, während sich ein Rücklaufrohr 62 von der Ausdehnungskammer in dem Punkt dem Rohr 9 anschliefst, wo dieses mit dem Mitteltheil des Gebläses verbunden ist (Fig. 5 und 6). Ein einstellbares Ventil 63 ist in dem Rückläufrohre 62 vorgesehen und mit der sich nach aufsen erstreckenden Handhabe 65 ausgestattet, deren Stellung mit Hülfe eines Zahnbogens 67 gesichert wird, so dafs mit Hülfe dieser Vorrichtung eine gröfsere oder kleinere Luftmenge von der Ausdehnungskammer 61 in das Gebläsegehäuse zurückbefördert werden kann.
Die Luft und der von dieser mitgeführte Brennstoff, der aus dem Rohr 9 in das Gebläse eintritt, wird durch den Schneckengang 57 hindurchgetrieben, wobei die festen Bestandtheile durch die Centrifugalkraft gegen die Umfangswandung desselben geschleudert werden, sich an dieser fortbewegen und in den Kanal 59 bezw. in die Ausdehnungskammer 61 gelangen. Die Hauptinenge des von dem Gebläse erzeugten Luftstromes geht indessen durch Kanal 60 in das Rohr 9 über und gelangt so zu der Stelle, wo der Brennstoff zugeführt wird, zurück.
Sobald die mit dem Brennstoff gemischte Luft durch Kanal 59 in die Ausdehnungskammer 61 eintritt, dehnt sich diese Luft aus, so dafs der Brennstoff niedersinkt und unmittelbar in das Rohr 15 fällt, während ein beträchtlicher Theil der ausgedehnten Luft durch Rohr 62 in das Gebläse zurückkehrt. Die selbsttätige Klappe 55 (Fig. 5 und 6), welche in dem Rohr 15 angeordnet ist, wird durch die Kraft des Luftstromes geöffnet, so dafs der Brennstoff in die Feuerung gelangen kann. . Ist der Luftstrom abgeschlossen, so kann das untere Ende des Rohres 1 5 aus. der Feuerung herausgezogen werden.
Die beschriebene Feuerung kann für Heizungen von Gebäuden aller Art angewendet oder in Verbindung mit Dampfkesseln bezw. mit Schiffsfeuerungen u. s. w. gebracht werden; jeder Brennstoff, welcher durch den Luftstrom1 mitgerissen wird, ist verwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Verfahren zur Zuführung von Brennstoff zur Feuerung vermittelst eines Luftstromes, dadurch gekennzeichnet, dafs der Brennstoff einem kreisenden Luftstrom an einer Stelle zugeführt, an einer anderen Stelle von dem Luftstrom wieder ausgeschieden wird, derart, dafs ein Theil des Luftstromes zur Beförderung des Brennstoffes in die Feuerung benutzt, der andere ■ gröfsere Theil dagegen wieder zur Zuführungsstelle des Brennstoffes zurückaeleitet wird.
    Bei dem unter i. beanspruchten Verfahren die Zuleitung frischer, gegebenenfalls vorgewärmter Luft zu dem kreisenden Luftstrom als Ersatz der mit dem Brennstoff in die Feuerung gelangenden Umlaufluft.
    Zur Ausübung des unter ι. gekennzeichneten Verfahrens eine Ausführungsform, gekennzeichnet durch ein in sich zurückkehrendes Luftleitungsrohr (g), in dessen Lauf ein Gebläse (7), ein Separator (13) mit einem nach der Feuerung führenden Ableitungsrohr (15) und eine Zuführungsvorrichtung (6) für den Brennstoff eingeschaltet sind.
    Eine Abänderung der unter 3. beanspruchten Austührungsform, gekennzeichnet durch ein Gebläse (7, Fig. 6) mit schneckenförmigem Luftleitu/igskanal (58), der sich in zwei Kanäle (59, 60) theilt, von denen der eine zum Separator (61), der andere zum Luftleitungsrohr (9) führt, während von dem Separator (61) aus ein Rohr oder Kanal (62) die Verbindung mit dem Gebläse bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.'
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