DE1007168B - Verfahren zur Bestimmung der Belichtungswerte fuer die Herstellung farbkorrigierter Positivkopien und Mehrfachkopiergeraet zur Durchfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Bestimmung der Belichtungswerte fuer die Herstellung farbkorrigierter Positivkopien und Mehrfachkopiergeraet zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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DE1007168B
DE1007168B DE1954P0013024 DEP0013024A DE1007168B DE 1007168 B DE1007168 B DE 1007168B DE 1954P0013024 DE1954P0013024 DE 1954P0013024 DE P0013024 A DEP0013024 A DE P0013024A DE 1007168 B DE1007168 B DE 1007168B
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DE1954P0013024
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English (en)
Inventor
Kurt Israel Jacobson
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Photo Chemical Co Ltd
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Photo Chemical Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung der Belichtungswerte für die Herstellung farbkorrigierter Positivkopien und ein Mehrfachkopiergerät zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bei den verschiedenen Systemen der Farbfotografie wird bei der Herstellung einer Kopie lichtempfindliches Material einem Licht ausgesetzt, das durch ein mehrfarbiges Negativ und durch eine Mehrzahl von Farbfiltern hindurchgegangen ist, beispielsweise einem Licht, das durch ein mehrfarbiges Negativ und durch jedes von drei Grundfarbenfiltern hindurchgegangen ist. Aus verschiedenen Gründen war bei der Summierung der sich ergebenden Bilder häufig ein ungenauer Farbausgleich vorhanden, und verschiedene Methoden wurden vorgeschlagen, um einen derartigen Farbausgleich zu korrigieren. Eine dieser Methoden besteht darin, daß die Belichtungswerte für die entsprechenden Filter so ausgewählt werden, daß bei einer Summierung derartiger Bilder ein neutrales Grau in denjenigen Teilen der endgültigen Bilder erreicht wird, die auf dem Originalbild grau sind. Die angenäherten Belichtungszeiten können selbstverständlich durch die Methode der sukzessiven Näherung ungefähr bestimmt werden, jedoch ist eine derartige Methode hinsichtlich der Arbeitszeit und des Materials sehr unrationell.
Es sind andererseits auch Verfahren zur Bestimmung der Belichtungswerte bekannt, bei denen diese Werte aus gefilterten Probeabzügen ermittelt werden, die unter Verwendung von Mosaik- oder Mischfiltern hergestellt wurden. Derartige Filter sind jedoch schwierig herzustellen.
Eines der Ziele der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und Mittel zu schaffen, um die oben erwähnten Belichtungswerte mit einfacheren Mitteln in befriedigender Weise zu erhalten.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß zunächst mehrere in den Grundfarben gefilterte und je Grundfarbe in ihrer Dichte durch einen allen Grundfarben gemeinsamen Stufengraukeil abgestufte Probeabzüge hergestellt werden, dann von den so gewonnenen Probeabzügen solche gleicher Dichte ausgewählt werden und danach auf Grund der bekannten Charakteristik des Graukeils für jedes Filter die gleiche Dichte ergebende Belichtungszeit errechnet wird. Durch diesen Verfahrensschritt erhält man die angenäherte Belichtungszeit für jedes Filter, das zur Erzielung eines teilweise korrigierten und summierten Bildes verwendet wird, wobei jedoch die Gesamtdichte des endgültigen Bildes noch zu groß oder zu klein sein kann. Um derartige Schwierigkeiten zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung vorzugsweise ein weiterer Verfahrensschritt vorgesehen, gemäß dem man mit diesen Belichtungszeiten, den gleichen FiI-
Verfahren zur Bestimmung
der Belichtungswerte für die Herstellung
farbkorrigierter Positivkopien
und Mehrfachkopiergerät
zur Durchführung dieses Verfahrens
Anmelder:
Photo Chemical Company Limited,
Epsom, Surrey (Großbritannien)
Vertreter: Dr. F. Zumstein, Patentanwalt,
München 2, Bräuhausstr. 4
Kurt Israel Jacobson, Epsom, Surrey (Großbritannien), ist als Erfinder genannt worden
tern und dem gleichen Graukeil von dem Negativ in aufeinanderfolgenden Belichtungen nochmals mehrere, aber nunmehr mehrfarbige Probeabzüge herstellt, aus denen das Bild mit der optimalen Gesamtdichte ausgewählt wird, nach dem schließlich auf Grund der bekannten Charakteristik des Graukeils die zur Erzielung dieser Dichte erforderlichen Belichtungszeiten für das endgültige Positiv ausgewählt werden. Bei diesem zweiten Verfahrensschritt wird diejenige Belichtungszeit für jedes Filter verwendet, die durch diesen früheren Arbeitsgang festgelegt wurde, so daß man einen genauen Farbausgleich erhält, wobei jedoch die verschiedenen Bilder in ihrer Gesamtdichte schwanken, je nach der Dichte des speziellen Teiles der Grauskala, durch welchen die Belichtung erfolgte. Durch die Prüfung dieser Bilder und bei Kenntnis der Charakteristik des Graukeils erhält man dementsprechend die geeignete Belichtungszeit für jedes Filter, damit man ein Bild mit der gewünschten Gesamtdichte herstellen kann.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verwendet man hierzu einen vierstufigen Graukeil.
Zur Durchführung des Verfahrens eignet sich besonders ein Mehrfachkopiergerät, das mit drei Linsenreihen ausgestattet ist, denen je ein Farbfilter zugeordnet ist, und das einen Stufengraukeil in der Weise aufnimmt, daß dessen Stufen in Flucht mit je drei
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verschiedenen Farbfiltern zugeordneten Linsen liegen. Dabei ist es zweckmäßig, einen leicht zu zerstreuenden Schirm so anzuordnen, daß er sich über die Linsen erstreckt.
Das obenerwähnte Mehrfachkopiergerät kann rechteckig ausgebildet sein, und es kann eine Grundplatte
aufweisen, auf welche das erforderliche lichtempfindliche Material durch einen in der Seitenwandung
dieses Gerätes angeordneten Schlitz gelegt werden
kann. Der Teil, der die obenerwähnten Linsen trägt, 10 vorderen zum rückwärtigen Teil der Vorrichtung er-
ist teleskopartig im Gehäuse 2 angeordnet. Das untere Gehäuse 2 ist mit einer Grundplatte 3 versehen, die eine Vertiefung oder einen Rahmen bildet, der zur Aufnahme eines Blattes aus lichtempfindlichem Material 4 dient oder in den ein derartiges Blatt eingelegt werden kann. Dieser Rahmen kann auch einen Graukeil 5 aufnehmen, der aus einem transparenten Blatt eines Materials besteht, das vier Zonen unterschiedlicher Lichtdurchlässigkeit aufweist, die sich vom
kann in Richtung auf und von der Grundplatte weg einstellbar sein, damit die Fokussierung vorgenommen werden kann, oder dieser Teil kann in bezug auf diese Grundplatte festliegen, und irgendeine Einstrecken und die mit S1, S2, S3 und 6"4 bezeichnet sind und deren Lichtdurchlässigkeitsverhältnis bekannt ist. Das obere Gehäuse 1 der Vorrichtung ist mit zwölf Linsen ausgestattet, wobei vier Reiben in Flucht mit
stellung kann durch äußere Mittel, beispielsweise 15 den entsprechenden Zonen des Graukeils liegen. Die durch die Verwendung eines Vergrößerungsapparates Linsen, die in Flucht mit den Zonen S1 bis 54 liegen, oder eines ähnlichen Apparates in Verbindung mit
dieser Kopiervorrichtung erfolgen.
Der obenerwähnte Apparat kann einen Graukeil sind mit 61 bis 64 bezeichnet.
Der obere Rand des oberen Gehäuses 1 schließtauch Mittel zur Aufnahme von Farbfiltern ein, die
aufweisen, der von diesem Schlitz für das lichtemp- 20 Deckung mit den obenerwähnten Linsen angeordnet
findliche Material aufgenommen werden kann, und das betreffende oder die betreffenden Farbfilter können an der äußeren oder inneren Seite desjenigen Teiles des Apparates angeordnet sein, der die Linsen enthält.
Obwohl größere Abänderungen in der Anzahl der Linsen vorgenommen werden können, wurde festgestellt, daß es für viele Zwecke vorteilhaft ist, zwölf in vier Reihen angeordnete Linsen vorzusehen, d. h. drei Linsen in jeder Reihe. Nimmt man an, daß der Graukeil vier Stufen aufweist, die parallel zu diesen vier Reihen verlaufen, so kann der Apparat zur Herstellung von vier Reihen von Bildern verwendet werden, wobei jede Reihe durch eine andere Stufe des Graukeils, alle Bilder einer einzigen Reihe jedoch durch die gleiche Stufe erfaßt werden. Wenn bei einer derartigen Anordnung drei verschiedene Farbfilter, beispielsweise in den drei Grundfarben, an Stellen angeordnet werden, die rechtwinklig zur Richtung der sind. Die in Fig. 1 gezeigte Anordnung weist Mittel zur Aufnahme von drei Farbfiltern, beispielsweise in den drei Grundfarben auf, die mit 71, 72 und 73 bezeichnet sind und die sich in einer quer zur Vorrichtung verlaufenden Richtung erstrecken, so daß jedes dieser Filter alle Zonen des Graukeils überdeckt.
Das obenerwähnte Gehäuse 1 wird in bezug auf das untere Gehäuse 2 durch Pfosten 8 geführt, die sich vom oberen Rand des oberen Gehäuses nach unten erstrecken und mit Hülsen oder Rohren 9 zusammenwirken, die von der Grundplatte des unteren Gehäuses nach oben ragen. Die Pfosten 8 sind mit Zahnstangen 10 ausgestattet, die in ein Zahnrad 11 eingreifen, das an einer Stange 12 befestigt ist, die mit einem Handrad 13 versehen ist, so daß das Gehäuse zum Zwecke der Fokussierung eingestellt werden kann.
Das Gerät kann noch mit einem lichtzerstreuenden Schirm ausgestattet sein, der sich über die obenerwähnten Linsen erstreckt, oder es kann ein geeig-
Stufen des Graukeils liegen, dann ergeben sich drei 40 neter Schirm in dem" Vergrößerungsapparat od. dgl. Reihen von vier Bildern und alle Bilder in irgend- vorgesehen sein, der als Lichtquelle beim Kopieren einer Reihe werden durch das gleiche Filter, jedoch
durch verschiedene Stufen des Graukeils erzeugt.
Wenn andererseits ein einzelnes Farbfilter bei allen
dient.
Das beschriebene Gerät kann in das Gestell eines Vergrößerungsapparates eingesetzt werden, und nach
N d d
ggpp g
Linsen angeordnet wird, dann werden sich die Reihen 45 dem Einlegen des dreifarbigen Negativs wird die d
der Bilder nur so weit voneinander unterscheiden, wie es durch den Graukeil festgelegt wird.
Nachstehend ist die Erfindung noch an einem nur als Beispiel gewählten Gerät beschrieben, wie es zur B
Lichtquelle eingeschaltet, um so zwölf Bilder zu erzeugen, die für die Bedienungsperson durch den Kopierrahmen hindurch sichtbar sind und die von ihr eingestellt werden können. Die Lichtquelle wird dann
d G
p g g q
Bestimmung der Belichtungszeiten bei einem Ver- 50 ausgeschaltet, und die Dreifarbenfilter und der Grau
fahren der Dreifarbenfotografie verwendet werden kann.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht dieses Gerätes und
Fig. 2 ist ein Seitenriß längs der Linie H-II der Fig. 1.
TJm die Beschreibung einfacher zu gestalten, wird im folgenden angenommen, daß der zu beschreibende keil werden in Arbeitsstellung gebracht. Anschließend wird das lichtempfindliche Papier unter dem Schutz einer Lichtabdeckvorrichtung eingelegt. Das Gerät ist dann betriebsbereit, und man belichtet mit einer Belichtungszeit von beispielsweise 20 Sekunden. Nach dem Entwickeln des Papiers erhält man einen Satz von zwölf kleinen, positiven Bildern in drei Reihen, wobei eine Reihe aus Bildern besteht, die man mit dem Rotfilter erhält, eine andere aus Bildern, die man
Apparat für ein fotografisches Dreifarben verfahren
verwendet wird, bei dem ein farbiges Negativ von 60 mit dem Grünfilter erhält, und eine dritte Reihe aus einem Licht durchstrahlt wird, das durch die Filter Bildern, die man mit dem Blattfilter erhält. Jede
der drei Grundfarben, beispielsweise durch ein Rot-, ein Grün- und ein Blaufilter hindurchgegangen ist und
auf ein mehrschichtiges, lichtempfindliches Material fiff bi d
Bildreine ist hinsichtlich ihrer Dichte abgestuft, je nach der Stufe des Graukeils, durch welche die Bellichtung vorgenommen wurde. Drei Bilder von jeder Fb d
g p g g j
auftrifft, wobei dreimal getrennt belichtet wird, ob- 65 Farbe werden dann als Bilder gleicher Dichte ausgehl d A h bi d Vfh ähl b
g ,
wohl der Apparat auch bei anderen Verfahren verwendet werden kann.
Die in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform weist einen Kopierrahmen auf, der aus zwei
wählt, wobei die Dichte für ein Teilbild annähernd normal ist.
Die relative Belichtungszeit, die für jedes Filter erforderlich ist, damit man ein Positiv mit dieser Dichte
p
rechteckigen Gehäusen 1 und 2 besteht. Das Gehäuse 1 70 erhält, wird dann aus der bekannten Dichte derjenigen
Stufe des Graukeils errechnet, durch welche die Belichtung erfolgte.
Anschließend wird wie oben ein anderes Blatt eines lichtempfindlichen Papiers zusammen mit einem Graukeil in die Vorrichtung eingelegt, jedoch wird jetzt nur ein Farbfilter gleichzeitig vor alle Linsen gelegt, so daß alle überdeckt sind. Das gleiche Papier wird dann dreimal belichtet, und zwar durch das rote, das grüne und das gelbe Filter, wobei die Belichtungszeiten durch die vorhergehende Probe ermittelt wurden. Bei der Entwicklung erhält man einen Satz von zwölf oder mehr dreifarbigen Bildern mit gleichem Farbausgleich, jedoch mit unterschiedlicher Gesamtdichte, je nach der Dichte der Graukeilstufe, durch welche die Belichtung erfolgte. Bei der Prüfung kann man feststellen, daß eine dieser Stufen im wesentlichen die richtige Dichte aufweist, und bei Kenntnis der Dichte der Stufe dieses Graukeils, durch den diese Belichtung erfolgte, können die für die drei Farbfilter erforderlichen richtigen Belichtungszeiten bestimmt werden.
Die Berechnung, die zur Bestimmung der richtigen Belichtungszeiten für einen in der Farbe ausgeglichenen Abzug erforderlich ist, wird in dem folgenden Beispiel erläutert. Man nimmt an, daß die vier Dichtestufen S1, S2, Ss, S* des Graukeils derart sind, daß S1 im wesentlichen das gesamte auffallende Licht durchläßt und S2 nur halb so viel Licht wie S1 durchläßt, S3 nur halb so viel wie J?2 und S4 halb so viel wie S3 und daß das lichtempfindliche Papier durch den Graukeil und die drei Filter mit einer einmaligen Belichtung von 20 Sekunden belichtet wird. Wenn man dann nach der Entwicklung des Papiers sieht, daß die Stufen des Graukeils, welche gleiche Dichten für jedes Filter ergeben, die folgenden sind:
Rot-53; Grün-S1; Blau - S2,
dann ist bekannt, daß man gleiche Dichten durch die Stufe S1 erhält, wenn man das Papier durch das Rotfilter 5 Sekunden und durch das Blaufilter 10 Sekunden lang belichtet. Bei dem zweiten Verfahrensschritt, d. h. bei der Belichtung eines weiteren Blattes aus lichtempfindlichem Material durch den Graukeil und dementsprechend durch ein Grünfilter mit einer Belichtungszeit von 20 Sekunden, durch ein Blaufilter mit 10 Sekunden und durch ein Rotfilter mit 5 Sekunden, kann man feststellen, daß der Abzug der durch die Stufe S2 des Graukeils belichtet wurde, die beste Gesamtdichte bei dem fertigen Abzug ergibt. Es ist dann bekannt, daß es notwendig ist, die vorher ermittelten Belichtungszeiten für jedes Filter durch den Faktor 2 zu dividieren. Man kann dann einen Abzug mit ausgeglichener Farbe herstellen, indem man das Prüfgerät aus dem Gestell des Vergrößerungsapparates herausnimmt, ein Blatt aus mehrschichtigem sensibilisiertem Papier an dessen Stellen einlegt und mit dem Grünfilter 10 Sekunden, mit dem Blaufilter 5 und mit dem Rotfilter 2,5 Sekunden lang belichtet.
Die zwölf oder, je nach Anzahl der Linsen, mehr Bilder, die nach dem obigen Verfahren hergestellt wurden, sind nicht alle verschieden, sondern sie bestehen aus drei gleichen Reihen von Bildern unterschiedlicher Dichte. Die Auswahl von drei Teilbildern gleicher Dichte beim ersten Verfahrensschritt ergibt jedoch einen dreifarbigen Abzug, dessen Gesamtsumme ein neutrales Grau ergibt, während die genau ausgeglichene Wiedergabe häufiger ein farbig getöntes Grau ergibt. Die Abweichung der Gesamtsumme des Negativs vom Grau, der sogenannte Farbstich, kann ihrem Wesen nach durch eine Überprüfung des aufgenommenen Gegenstandes ermittelt werden. Eine Landschaftsaufnahme ergibt bekanntlich ein Negativ, das insgesamt blaß rosagrün ist. Um das Ausmaß eines bekannten Farbstiches festzulegen!, können zusätzliche Farbfilter vor die zweite und dritte Linsenreihe gebracht werden, so daß die nach der Entwicklung sich ergebenden Bilder eine Reihe aufweisen, die sich zu Grau summieren läßt, und zwei Reihen, die sich zu einem bekannten farbig getönten Grau summieren lassen.
Es kann im Bedarfsfall auch ein Graukeil vorgesehen sein, der eine größere oder kleinere Anzahl von Zonen verschiedener Dichte aufweist. Die Anzahl der Linsenreihen kann dementsprechend bemessen sein. Darüber hinaus können die einzelnen in der Zeichnung dargestellten Linsenanordnungen durch gleichwertige optische Vorrichtungen ersetzt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Bestimmung der Belichtungswerte für die Herstellung farbkorrigierter Positivkopien von einem mehrfarbigen Negativ an Hand mehrerer bei verschiedener Filterung gewonnener Probeabzüge, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst mehrere in den Grundfarben gefilterte und je Grundfarbe in ihrer Dichte durch einen allen Grundfarben gemeinsamen Stufengraukeil abgestufte Probeabzüge hergestellt werden, dann von den so gewonnenen Probeabzügen solche gleicher Dichte ausgewählt werden und danach auf Grund der bekannten Charakteristik des Graukeils für jedes Filter die gleiche Dichte ergebende Belichtungszeit errechnet wird, und daß darauf mit diesen Belichtungszeiten, den gleichen Filtern und dem gleichen Graukeil von dem Negativ in aufeinanderfolgenden Belichtungen nochmals mehrere, aber nunmehr mehrfarbige Probeabzüge hergestellt werden, aus denen das Bild mit der optimalen Gesamtdichte ausgewählt wird, nach dem schließlich auf Grund der bekannten Charakteristik des Graukeils die zur Erzielung dieser Dichte erforderlichen Belichtungszeiten für das endgültige Positiv ausgewählt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein vierstufiger Graukeil benutzt wird.
3. Mehrfachkopiergerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es mit drei Linsenreihen ausgestattet ist, denen je ein Farbfilter (71, 72, 73) zugeordnet ist, und daß es einen Stufengraukeil (5) in der Weise aufnimmt, daß dessen Stufen in Flucht mit je drei verschiedenen Farbfiltern zugeordneten Linsen liegen.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein lichtzerstreuender Schirm über die Linsen erstreckt.
In Betracht gezogene Druckschriften: »Fotografika«, Heft 12, 1951, S. 375 bis 378; »Die Fotografie«, Heft 1, 1952, S.12 ff.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 506/252 4.57
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