DE100626C - - Google Patents

Info

Publication number
DE100626C
DE100626C DENDAT100626D DE100626DA DE100626C DE 100626 C DE100626 C DE 100626C DE NDAT100626 D DENDAT100626 D DE NDAT100626D DE 100626D A DE100626D A DE 100626DA DE 100626 C DE100626 C DE 100626C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
paddle
wheels
chimney
exhaust steam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT100626D
Other languages
English (en)
Publication of DE100626C publication Critical patent/DE100626C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J15/00Arrangements of devices for treating smoke or fumes
    • F23J15/02Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
    • F23J15/022Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Funkenfänger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1898 ab.
Die Wirkung des Funkenfängers nach vorliegender Erfindung besteht darin, dafs ein vom Auspuffdampf angetriebenes Schaufelrad ein oder mehrere Schaufelräder antreibt, welche die Verbrennungserzeugnisse aus der Rauchkammer ansaugen und in den Schornstein drücken, wo sie mit dem Auspuffdampf zusammentreffen, nachdem . dieser zum Treiben des Schaufelrades gedient hat. Die von den Schaufelrädern angesogenen Funken werden in ihnen ausgelöscht oder werden, wenn sie erst theilweise erloschen aus den Rädern herauskommen, dann von dem Auspuffdampf gelöscht. Der Zug in dem Schornstein ist gleichmäfsig, da infolge der Wirkung der Schaufelräder die heifsen Gase in einem gleichmäfsigen und ununterbrochenen Strom aus der Rauchkammer kommen.
Fig. ι ist ein Schnitt durch eine Lokomotivrauchkammer, die mit dem neuen Funkenfänger versehen ist,
Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie A-B,
Fig. 3 eine Aufsenansicht und
Fig. 4 ein Querschnitt durch den Schornstein nach Linie C-D in Fig. 1.
Die Rauchkammer α enthält ein Auspuffrohr a\ das mit dem Triebschaufelrad b versehen ist und mit dem Schornstein c luftdicht verbunden ist. Die Welle b1 dieses Rades b ist nach beiden Seiten verlängert und trägt an ,ihren Enden Schaufelräder d, welche sich in den Gehäusen dl in den Lagern d2 drehen können. Zur Verminderung der Reibung und zur Erzielung leichterer Einstellbarkeit kann man hier Kugel- oder Rollenlager benutzen.
Die Verbrennungserzeugnisse werden aus der Rauchkammer α durch Oeffnungen a1 in den Seiten dieser Kammer zwischen die Flügel <f4 der Schaufelräder gesaugt und dann durch die Rohre d3 in den unteren Theil c1 des Schornsteines c gedrückt, wo sie mit dem Auspuffdampf zusammentreffen, der vorher das Triebschaufelrad in Bewegung gesetzt hat. Die Verbrennungserzeugnisse und der Auspuffdampf treffen gegen die mit Löchern f1 versehene Platte f und gehen dann aus dem Schornstein c hinaus.
Ein Nebenkanal g kann durch Bethätigung der Klappe g1, deren Welle g1 mit einer Trittplatte in beliebiger Weise verbunden sein kann, geöffnet werden, so dafs der Auspuffdampf theilweise oder ganz durch ihn entweichen kann. Dies wird nothwendig, wenn der Auspuffdampf die Schaufelräder mit zu grofser Geschwindigkeit antreibt, oder wenn diese Räder nicht in Ordnung sind. Man braucht also nicht die Maschine aufser Gang zu setzen, wenn die Vorrichtung nicht arbeiten kann.
Steht die Maschine still, so gehen die Verbrennungserzeugnisse durch die Schaufelradbehälter dl und aufwärts durch die Rohre d3 in den Schornstein.
Die Kammer b2 des Schaufelrades bl zeigt einen allmälig anwachsenden Radius, um einen allmälig sich vergröfsernden Zwischenraum zwischen dem Umfang des Schaufelrades und

Claims (1)

  1. dem Gehäuse V1 zu bilden, so dafs der Dampf nicht von dem Rade mitgenommen werden kann.
    Vortheilhaft ist es, von den Röhren da Röhren nach der Feuerbüchse zu führen, so dafs ein Theil der heifsen Gase noch zur Erhöhung der Verbrennung des Brennstoffes ausgenutzt werden kann.
    Kann man den Auspuffdampf nicht zum Antreiben der Schaufelräder benutzen, so werden die Räder d mit Hülfe von Riemscheiben und Riemen von der Maschinenwelle aus oder auf irgend eine andere Art angetrieben.
    Pate ν τ-Ansprüche:
    i. Funkenfänger, dadurch gekennzeichnet, dafs in der Rauchkammer ein luftdicht mit dem Schornstein verbundenes Rohr für den Abdampf mit einem von diesem angetriebenen Schaufelrad angeordnet ist, auf dessen Welle noch zwei Schaufelräder sitzen, welche die Verbrennungserzeugnisse aus der Rauchkammer ansaugen und in den Schornstein drücken, damit sie sich dort unterhalb einer durchlöcherten Mischplatte, mit dem ausgenutzten Abdampf mischen.
    Eine Ausführungsform der unter i. beschriebenen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs das Abdampfrohr einen Nebenkanal besitzt, durch den der Dampf ganz oder zum Theil geleitet werden kann, wenn er den Schaufelrädern eine zu grofse Geschwindigkeit ertheilt oder die Vorrichtung in Unordnung ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT100626D Active DE100626C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE100626C true DE100626C (de)

Family

ID=371422

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT100626D Active DE100626C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE100626C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69411497T2 (de) Brenner für feste Brennstoffe
DE3036525A1 (de) Einlassteilchenabscheidersystem fuer ein gasturbinentriebwerk
EP0111874A1 (de) Einrichtung zum Verbrennen insbesondere von reaktionsträgem Kohlenstaub
DE2725706A1 (de) Gasturbinentriebwerk
DE2154481A1 (de) Lufteinlaß für Gasturbinenstrahltriebwerke
DE100626C (de)
DE2412242A1 (de) Gasturbinentriebwerk fuer stroemungsdeflektor im fankanal
DE2205573A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur speisung von viertaktverbrennungsmotoren mit vorverdichtung
DE1917906A1 (de) Duesenleitschaufel fuer Gasturbinentriebwerke
DE1245646B (de) Schubduesenanordnung fuer Strahltriebwerke
DE1287366B (de) Mantelstrom-Gasturbinenstrahltriebwerk
EP0266377B2 (de) Heizungsgerät mit nachbrenner
DE127328C (de)
DE911903C (de) Dampf- oder Warmwasserkessel, Ofen od. dgl. fuer hohe Gasgeschwindigkeit
DE277700C (de)
DE456589C (de) Einrichtung zur Erzeugung von Saugzug und Unterwind mittels einer Rauchgasschraube und einer von der gleichen Antriebsmaschine angetriebenen Luftschraube
DE2307782C3 (de) Verfahren zum Fördern von Kupolofenabgasen
DE522531C (de) Verfahren zur Anpassung des freien Durchgangsquerschnittes verstellbar eingesetzter Leitschaufeln von Turbinen, insbesondere Abgasturbinen
DE191739C (de)
DE1071412B (de) Verfahren zum Spülen und Aufladen der Zylinder von Zweitaktbrennkraftmaschinen, insbesondere Zweitaktdieselmotoren, und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE958351C (de) Vorrichtung zum Rueckgewinnen der Energie der durch die Rueckstroemdrossel einer intermittierend arbeitenden Brennkammer entweichenden Gase
DE255499C (de)
DE3326985C2 (de) Gasturbinentriebwerk mit intermittierender Verbrennung
DE431523C (de) Regenerativ-Luftvorwaermer mit einem die Regenerativmasse enthaltenden Drehkoerper
DE41812C (de) Ofen zur Verbrennung von Papierballen