DE1003151B - Vorrichtung zum Ausdruecken von Fluessigkeit aus fluessigkeitshaltigem Gut - Google Patents
Vorrichtung zum Ausdruecken von Fluessigkeit aus fluessigkeitshaltigem GutInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausdrücken von Flüssigkeit aus flüssigkeitshaltigem Gut,
z. B. aus Kohlenschlamm, mit zwei drehbar gelagerten Walzen, von denen zumindest eine mit einem Spaltsieb
zum Durchlassen der ausgepreßten Flüssigkeit ausgestattet ist.
Für die Entwässerung von Kohlenschlamm werden bisher für gewöhnlich Saugfilter verwendet. Der
Feuchtigkeitsgehalt des in dieser Weise entwässerten Schlammes beläuft sich auf etwa 25% und ist demnach
noch zu hoch, weswegen man ihn einer nachträglichen Trocknung in einer thermischen Trockenanlage
zu unterziehen hat.
Bei Anwendung dieser bekannten Methode ist aber der Energieaufwand sehr groß. Weiterhin sind die zu
verwendenden Vorrichtungen recht kostspielig; sie beanspruchen viel Raum und verlangen einen starken
Aufwand an Instandhaltung und Bedienung. Soll nunmehr der Kohlenschlamm als Ausgangsmaterial
für die Herstellung von Koks und Gas dienen, so kann es sein, daß durch die thermische Behandlung die Verkokungs-
und Vergasungseigenschaften dieses Ausgangsmaterials beeinträchtigt werden.
Man hat deswegen bereits vorgeschlagen, Kohlenschlamm dadurch zu entwässern, daß man ihn
zwischen zwei in entgegengesetzten. Richtungen rotierende Walzen hindurchleitet, die zum Durchlassen
des aus dem Kohlenschlamm hinausgedrückten Wassers an der Peripherie mit einem Sieb ausgestattet
sind. Beim Rotieren dieser Walzen, wobei diese das zu entwässernde Gut mitführen, wirken
senkrecht zu den Siebstäben Kräfte, die bewirken, daß die Siebstäbe sich nahe der Befestigungsstelle
leicht biegen, so daß unter Umständen eine Beschädigung der Stabverbindungen auftreten kann. Dies hat
zur Folge, daß die Siebe eine sehr kurze Lebensdauer haben. Diese Methode hat daher keine praktische Verwendung
gefunden.
Der erwähnte Übelstand läßt sich dadurch vermeiden, daß man erfindungsgemäß das Sieb derart an
der Walze anbringt, daß die Verbindungsstäbe des Siebs sich an der von der Walze abgewendeten Seite
des Siebs befinden. In dieser Stellung liegt das Sieb dem Mantel der Walze glatt an, und zwar auf breiten,
auf der Walze befindlichen Dämmen, die zwischen den zum Abführen von Flüssigkeit vorgesehenen
Kanälen vorhanden sind. Bei den üblichen Sieben zum Absieben eines Gutes ist eine derartige Anordnung,
bei der die Verbindungsstäbe sich an der äußeren Seite des Siebs befinden, nicht erwünscht, da hier die
Siebfläche möglichst glatt beschaffen sein muß. Für den erwähnten Zweck eignet sich jedoch diese Ausführung
vorzüglich, indem dann das Aufgabegut besser zwischen den, Walzen hindurchbefördert wird
Vorrichtung zum Ausdrücken von Flüssigkeit aus flüssigkeitshaltigem Gut
Anmelder: Stamicarbon N. V., Heerlen (Niederlande)
ίο Vertreter: Dr. F. Zumstein, Patentanwalt,
München 2, Bräuhausstr. 4
Beanspruchte Priorität: Niederlande vom 9. Dezember 1954
Franciscus Marinus van Tillo, Treebeek (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
und sich die Leistung der Vorrichtung daher steigert.
Die Siebstäbe weisen für gewöhnlich einen keilförmigen Querschnitt auf. Die Verbindungsstäbe sind
erfindungsgemäß an der breitem Seite der Siebstäbe befestigt. Hierdurch ist die Gefahr des Schadhaftwerdens
des Siebs stark verringert.
Das Sieb kann derart angebracht sein, daß die Siebstäbe der Krümmung der Walze folgen. Hierbei
können die Verbindungsstäbe oben auf den parallel zu der Achse der Walze verlaufenden Dämmen angebracht
sein.
Das Sieb kann aber so angebracht sein, daß die Siebstäbe parallel zu der Achse der Walze laufen.
Man stattet dann die Walze in einer quer zu der Achse der Walze verlaufenden Ebene mit Streifen
aus, die in den Dämmen vorgesehene Vertiefungen hineinpassen. Die Siebstäbe ruhen dann auf diesen
Streifen. Den Dämmen ist eine abgeschrägte Form gegeben, damit das Sieb auch an den Dämmen Wasser
durchlassen kann.
Das Sieb setzt sich zusammen aus Segmenten, deren äußere Enden mit Streifen versehen sind, mit
denen sie an der Walze befestigt werden.
Vorzugsweise wird den Kanälen eine Form gegeben, bei der, in der Drehrichtung der Walze gesehen,
die vordere Wand dieser Kanäle und der HaIbmesser
der Walze in einem solchen Winkel zueinander stehen, daß die Wände erst in einigem Abstand unter
der Stelle, wo die Walzen gegeneinanderdrücken, eine waagerechte Stellung einnehmen. Nachdem ein
Kanal die Druckzone passiert hat, wird die Flüssig-
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keit, die in diesen Kanal gelangt ist, in der von der vorderen Wand und dem Boden des Kanals begrenzten
Vertiefung stehenbleiben und nicht — wie dies bei Verwendung radial angebrachter Kanäle
"wohl der Fall ist — der Mantelfläche der Walze zufließen. In der Regel wird ein Winkel von 15° genügen,
um zu verhüten, daß Flüssigkeit in Richtung auf den Preßrückstand strömt. In dem Augenblick, in
dem die vordere Wand in der Horizontalstellung an-Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt einer Walze;
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt dieser Walze;
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt einer abgeänderten Ausführung;
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt dieser Ausführung, und
Fig. 7 zeigt eine abgeänderte Ausführung der Walzen.
Eine Walze 1 ist auf einer waagerechten, in
gelangt ist, hat sich die Walze schon um 15° gedreht, 10 Lagern 3 unterstützten Achse 2 befestigt. Die Lager 3
und der Preßrückstand hat sich in dieser Stellung bereits von der Walze gelöst. Vorzugsweise' sind die
Kanäle so ausgeführt, daß die vordere Wand und der Boden des Kanals zueinander in scharfem Winkel
stehen. Das Bestreben der Flüssigkeit, dem Mantel der Walze zuzuströmen, ist in diesem Falle weit geringer,
als wenn die Kanäle rechteckig ausgeführt wären.
Erfindungsgemäß wird eine der Walzen mit dem Antrieb gekuppelt, während die andere frei mitrotieren
kann und lediglich diese mit einem Sieb ausgestattet ist. Die siebbelaglose Walze führt dann das
Aufgabegut mit, während das Aufgabegut die mit dem Sieb versehene Walze mitführt. Folglich gibt es
in der Tangentialrichtung fast keinen Unterschied zwischen der Umfangsgeschwindigkeit der mit dem
Sieb ausgestatteten Walze und der Fördergeschwindigkeit des Gutes. Die Abnützung des Siebes ist in
diesem Falle nur gering.
A7On der angetriebenen Walze wird die Flüssigkeit
zu dem Sieb der anderen Walze gedrückt. Dort angelangt, fließt sie durch die Sieböffnungen, ab; gegebenenfalls
wird sie an dieser Stelle abgesaugt. Man erzielt nunmehr dadurch, daß man diejenige Walze,
die mit dem Antrieb gekuppelt ist, mit Flanschen ausstattet, die die mitlaufende Walze derart einfassen,
daß das ausgepreßte Gut, sobald es die Zone höchsten Drucks passiert hat, zwischen den Flanschen
der angetriebenen Walze geklemmt bleibt und die Flüssigkeit durch die Öffnungen des auf der anderen
Walze angebrachten Siebes abläuft. Die Flüssigkeit und das Festmaterial werden somit getrennt,
gleich nachdem das Aufgabegut der Preßwirkung ausgesetzt ist, und unter diesen Umständen
wird das gleich nach Durchgang durch die Druckzone expandierende Material fast keine Flüssigkeit aufsaugen.
Das zwischen den Flanschen der angetriebenen Walze vorhandene ausgepreßte Gut kann anschließend
mittels einer Schabvorrichtung entfernt werden.
Eine noch bessere Wasserabfuhr läßt sich erzielen, wenn man bei Pressen mit waagerecht gestellten
Walzenachsen die Achse der mitlaufenden Walze erfindungsgemäß tiefer lagert als die der angetriebenen
Walze. Bei dieser Anordnung fließt die Flüssigkeit schnellstens fort aus der Zone, wo das behandelte Gut
beim Expandieren die Tendenz zeigt, Flüssigkeit aufzusaugen.
Vorzugsweise ist die Druckfläche der mit dem Antrieb gekuppelten Walze gerauht, so daß das Aufgabegut infolge gesteigerter Reibung gut mitgeführt wird.
Die Leistung der Vorrichtung wird hierdurch gesteigert. Die Walzfläche kann zu diesem Zweck mit
einer Riefelung versehen sein.
An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele soll die Erfindung näher erläutert
werden.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht einer Vorrichtung zum Ausdrücken von Wasser aus Kohlenschlamm;
sind an auf dem Gestell 4 angebrachten Säulen 5 befestigt. Eine zweite Walze 6 ist mit einer waagerechten
Achse 7 in zwei Hebeln 8 gelagert, die in an dem Gestell 4 befestigten Lagern 9. .drehbar unterstützt
sind. Eine Feder 10 drückt die äußeren Enden der Hebel 8 hinunter und so die Walze 6 mit einer gewissen
Kraft gegen die Walze 1. Statt dieser Federn kann man auch Gewichte oder hydraulische Zylinder
zum Andrücken der Walze 6 verwenden. Die Achse der Walze 6 ist niedriger angebracht als die der
Walze 1.
über einen Riementrieb 27, einen Zahnradkasten 28 und Zahnräder 29 und 30 bewirkt ein Elektromotor
26 den Antrieb der Walze 1. Die Drehrichtungen der Walzen sind mit Pfeilen angegeben (vgl.
Fig. 2). Die Aufgabe des zu behandelnden Schlammes erfolgt an der mit 11 bezeichneten Stelle. Die Mantelfläche
der angetriebenen Walze 1 kann mit rundlaufenden Riffeln ausgestattet sein, um einen guten
Transport des Schlammes zwischen den Walzen zu erzielen. Die angetriebene Walze 1 ist weiterhin mit
Flanschen 31 ausgestattet, die die Walze 6 einfassen. Letztere besitzt Kanäle 13, die parallel zu der Achse
der Walze verlaufen. Ein Sieb 12 ist über die so ausgeführte Fläche der Walze 6 gespannt. Beim Pressen
gelangt das in dem Schlamm vorhandene Wasser durch die Sieb Öffnungen in die Kanäle, aus denen es
durch in dem Mantel der Walze vorhandene Öffnungen 15 abfließen kann.
Der zusammengedrückte Schlammrückstand bleibt zwischen den Flanschen der Walze 1 eingeklemmt.
Das Entfernen dieses Rückstandes erfolgt mittels eines Schabers 32 in einigem Abstand von der Druckzone.
Da die Walze 1 höher angebracht ist als die Walze 6, wird, nachdem der Schlamm die Druckzone
passiert hat, der Rückstand in einer Richtung abgeführt, die in einem Winkel zu der Vertikalen steht.
Bei dieser Anordnung ist die Gefahr, daß abfließendes Wasser zum Teil wieder aufgesaugt wird, gering.
Nicht in der Zeichnung angegebene Sammeltrichter für das Wasser und die ausgepreßte Schlammkohle
sind unter den Walzen angebracht.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 3 und 4 weisen die auf den Dämmen 14 ruhenden Siebstäbe
16 eine Krümmung in einer quer zu der Achse der Walze verlaufenden Ebene auf. Um zu verhüten,
daß sich die zwischen den Siebstäben vorhandenen engen Spalten verstopfen, ist den Siebstäben ein keilförmiges
Profil gegeben. An der breiten, von der Walze abgewendeten oberen Fläche dieser Siebstäbe
sind Verbindungsstäbe 17 in regelmäßigen Abständen voneinander befestigt, derart, daß sich diese oberhalb
der Dämme befinden. Das Sieb ist aus Segmenten zusammengebaut. Die Verbindungsstäbe sind an Seitenansätzen
18 befestigt, während die Siebstäbe mit den Anschlußleisten 19 verbunden sind. Die Seitenansätze
sind mit Bolzen 20 an der Walze befestigt; die Anschlußleisten greifen in Vertiefungen 21 der Walze.
Die Anschlußleisten benachbarter Segmente werden
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht dieser Vorrichtung; 70 mittels Kopfschrauben 22 gegen die Walze geklemmt.
Weist die Walze eine große Breite auf, so- können die
Siebe entweder an einer oder an mehreren Stellen mittels Rippen 23 unterstützt werden.
Die Siebstäbe 16 laufen in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 und 6 parallel zur Achse der
Walze. Die Dämme 14 haben Vertiefungen, in die die Trägerstäbe 24 für die Siebstäbe hineinpassen. Damit
sich die an den Dämmen 14 vorhandenen Spalten nicht verstopfen, sind die Dämme bei 25 abgeschrägt.
Diese Ausführung weist den Vorteil auf, daß zwei benachbarte, nebeneinander verlaufende Kanäle 13
nicht miteinander in Verbindung stehen. Schließt man nunmehr, um einen besseren Abtransport von Wasser
zu erzielen, die Kanäle an der Druckzcne der Walze an ein Vakuum an, so' wird nur wenig Luft von außen
her angesaugt. Bei dieser Ausführung sind die an dem Sieb angebrachten Verbindungsstäbe 17 an den
Anschlußleisten 19 befestigt, während die Siebstäbe mit den Seitenansätzen 18 verbunden sind.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 weist die Walze 6 Kanäle 13 auf, die parallel zu der Achse 7
verlaufen und wobei die Wände dieser Kanäle und der Halbmesser der Walze in einem Winkel von 30°
zueinander stehen. Der Boden dieser Kanäle steht senkrecht zu dem Halbmesser der Walze. Hat ein
Kanal die Druckzone passiert, so ist sein niedrigster Punkt in der Nähe seines Bodens gelegen, und folglich
kann sich die in diesem Kanal vorhandene Flüssigkeit in der Nähe des Bodens sammeln. In dem
Augenblick, in dem sich die Walze in bezug auf die Druckzone um 30° gedreht hat, befindet sich die
untere Wand des Kanals in der Horizontalstellung. Die Walze 6 läuft dann an dieser Stelle frei von der
Walze 1 und dem zwischen den Flanschen 31 geklemmten Material, so daß die nach der Peripherie
strömende Flüssigkeit nicht mit diesem Material in Berührung kommt. Zudem wird die Flüssigkeit nicht
so schnell nach der Peripherie strömen, weil sie durch Adhäsionskräfte in dem durch die Wand und den
Boden des Kanals gebildeten spitzen Winkel festgehalten wird.
Vorzugsweise ist die Ausführung der Kanäle derart, daß die Kanäle und der Halbmesser der Walze
in einem Winkel von 15 bis zu 45° zueinander stehen. Eine Verwendung größerer Winkel empfiehlt sich
nicht, weil dann das auf die Dämme 14 wirkende Biegemoment zu groß ist. Es ist weiterhin auch eine
Ausführung der Walze möglich, bei der die Kanäle der Mantelfläche schwalbenschwanzartig ausgebildet
sind.
Die beschriebene Vorrichtung bietet die Möglichkeit,
Filterschlamm und Schlamm einer Flotationsmaschine, der einen Feuchtigkeitsgehalt von 50%
hat, zu entwässern.
55
Filterschlamm mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 25% wurde mittels einer Walzenpresse behandelt,
welche nachstehende Ausmaße aufwies:
Durchmesser der Walzen 950 mm
Walzenbreite 700 mm
Die Drehzahl der Walzen belief sich auf zwei Umdrehungen pro Minute. Die Leistung des Antriebsmotors war 20 PS.
Der als Endprodukt erhaltene Schlammrückstand hatte einen Feuchtigkeitsgehalt von 11%. Die Kapazität
der Vorrichtung betrug 7 t Kohlenschlamm je Stunde.
Die Erfindung beschränkt sich nur auf den Pressetypus, der in dem Ausführungsbeispiel beschrieben
ist; sie kann auch auf eine Ringwalzenpresse angewandt werden, bei der eine Rolle oder Walze längs
des Innenumfangs eines Ringes läuft. Einer der zwei erwähnten Teile wird dann von einem feststehenden
Lager unterstützt, und weiterhin ist dieser Teil mit dem Antrieb gekuppelt, während der andere Teil, der
mit einem Sieb ausgestattet ist, angedrückt wird.
Claims (16)
1. Vorrichtung zum Ausdrücken von Flüssigkeit aus flüssigkeitshaltigem Gut, z. B. aus
Kohlenschlamm, mit zwei drehbar gelagerten Walzen, von denen zumindest eine mit einem
Spaltsieb zum Durchlassen der ausgepreßten Flüssigkeit ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstäbe des Siebes an der von der Walze abgewendeten Seite des Siebes
angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Siebstäbe einen keilförmigen Querschnitt aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstäbe an der breiten Seite der Siebstäbe
befestigt sind.
3. A'Orrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Walze an der Peripherie parallel zu der Achse der Walze verlaufende
Kanäle aufweist und die Siebstäbe auf den zwischen diesen Kanälen befindlichen Dämmen
ruhen.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle eine
Form aufweisen, bei der, in der Drehrichtung der Walze gesehen, die vordere Wand der Kanäle und
der Halbmesser der Walze in einem solchen Winkel zueinander stehen, daß diese Wände unterhalb
der Stelle, wo die Walzen gegeneinanderdrücken, eine waagerechte Stellung einnehmen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Wand der Kanäle
und der Halbmesser der Walze in einem Winkel von 15 bis 45° zueinander stehen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Wand und
der Boden der Kanäle in einem spitzen Winkel zueinander stehen.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebstäbe der
Krümmung der Walzen folgen und die Verbindungsstäbe derart angebracht sind, daß sie sich
oberhalb der Dämme befinden,
8. Vorrichtung nach dien Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebstäbe parallel
zu der Achse der Walze verlaufen und von Trägerstäben getragen werden, die in den Dämmen
vorhandene Vertiefungen eingebracht sind, wobei der obere Teil dieser Dämme abgeschrägt ist.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Sieb aus
Segmenten zusammensetzt, die an ihren äußeren Enden mit Anschlußstreifen ausgestattet sind,
mit denen sie an der Walze befestigt sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zu der Achse der
Walze angebrachten Anschluß streifen in eine in der Walze vorhandene Vertiefung hineinpassen
und mittels Kopfschrauben gegen die Walze geklemmt sind.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Walzen mit
dem Antrieb gekuppelt ist, während die andere frei mitrotiert und mit einem Sieb ausgestattet ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch- gekennzeichnet, daß die angetriebene
Walze mit Flanschen ausgestattet ist, die die andere Walze einfassen.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schabvorrichtung
zum Entfernen des zwischen den Flanschen der angetriebenen Walze verbleibenden Gutes angebracht
ist.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13 mit waagerecht gelagerten Walzenachsen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Achse der angetriebenen Walze höher angebracht ist als die der anderen
Walze.
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfläche der
angetriebenen Walze gerauht ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckfläche der angetriebenen Walze mit Riefen ausgestattet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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