DE100118C - - Google Patents
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- DE100118C DE100118C DENDAT100118D DE100118DA DE100118C DE 100118 C DE100118 C DE 100118C DE NDAT100118 D DENDAT100118 D DE NDAT100118D DE 100118D A DE100118D A DE 100118DA DE 100118 C DE100118 C DE 100118C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D3/00—Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
- B67D3/04—Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D39/08—Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
- B65D39/082—Bung-rings and bungs for bung-holes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65D39/088—Bungs with special means facilitating handling thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthe.
ALOIS SALCHER in INNSBRUCK. Spundverschiurs für Fässer u. s. w.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. November 1897 ab.
Um Bier- oder Weinfässer auch auf weitere Entfernungen versenden zu können, war es
nothwendig, einen hermetisch schliefsenden Verschlufs für den Spund zu schaffen, welcher
ein Durchfliefsen der in dem Fafs befindlichen Flüssigkeit unmöglich machte, da die diesbezüglichen
Holzspunde hierfür nicht geeignet waren.
In der Regel verwendete man solche Verschlüsse , welche aus einem Metallring und
einem in diesen hineinzuschraubenden Spund bestanden. Der erstere, welcher mit Schraubengewinde
versehen war, wurde in die Daubenwandung (das Spundloch) hineingeschraubt, und der Spund, welcher den Abschlufs für
die Flüssigkeit bewirkte, durch einen Dichtungsring abgedichtet.
Derartige Spundverschlüsse hatten alle den Uebelstand, dafs es nicht möglich war, ein
Abzapfen der Flüssigkeit durch einen direct in das Spundloch hineinzuschlagenden Zapfen zu
ermöglichen, da man immer erst den Spund herausschrauben mufste, um Zutritt zu der
Flüssigkeit zu erhalten.
Diesen Uebelständen abzuhelfen, ist der Zweck des vorliegenden Verschlusses für
Transportfässer, welcher alle Vorzüge eines guten Verschlusses in sich vereinigt, ein einfacheres
Anstichverfahren ermöglicht, wie auch einen guten, hermetisch schliefsenden Abschlufs
des Fasses sowohl beim Transport, als auch beim Lagern herbeiführt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in den Fig. 1 bis 4 dargestellt, und
zwar zeigen ■
Fig. ι und 2 den Verschlufs mit nur einer Membrane,
Fig. 3 und 4 mit zwei Membranen.
Wie schon gesagt, besteht der Fafsverschlufs aus einer durchzuschlagenden Membrane, deren
Einrichtung auf folgende Weise hergestellt werden kann.
In das Fafs wird eine aufsen mit Gewinde und innen mit einem Ringansatz α ausgestattete
bekannte Büchse oder Ring A eingeschraubt und auf diesen Ansatz die Membrane d gelegt,
welche aus Gummi, dünnem Blech, Papier u. s. w., welches wasserdicht und eventuell mit
Leinen' verstärkt ist, besteht. Angeprefst gegen den Ansatz α wird diese Membrane durch
einen Spannring c, welcher, mit Aufsengewinde ausgerüstet, sich in die Büchse A hineinschraubt
und eine in der Büchse befindliche, aus Holz, Papier, Leder, Gummi u. s. w. hergestellte und
mit konischem Loch versehene Dichtung b auf die Membrane d drückt.
Will man nun ein mit einer solchen Membrane versehenes Fafs anzapfen, so hat man nur
nöthig, einen Zapfhahn in den Ring c bezw. in den sich dem Hahn anpassenden Ring b hineinzuschlagen,
wodurch die Membrane durchstofsen wird und auf diese Weise eine Verbindung mit dem Inhalt des Fasses hergestellt ist. Ist die
Membrane d durchstofsen und soll das Fafs von neuem verschlossen werden, so entfernt man
durch Herausschrauben den Spannring c und kann jetzt, da der Dichtungsring b nur lose
in der Büchse A liegt, denselben, sowie die durchstofsene Membrane herausnehmen und
durch eine neue ersetzen.
In der Regel genügt zum hermetischen Abschlufs des Fasses eine Membrane d. wie dies
in Fig. ι gezeigt, in welcher auch der Dichtungsring
b und der Spannring c zusammenhängend dargestellt ist. Sollen jedoch zwei Membranen
d dl (Fig. 3) in Anwendung kommen, was speciell für lange, beschwerliche Transporte
von Vortheil ist, so kann die Anordnung wie folgt getroffen werden.
Die erste Membrane d legt sich auf den Ansatz a. Auf diese wird die Dichtung b
gelegt, welche nur ungefähr die Hälfte der Gröfse des in Fig. 1 dargestellten Dichtungsringes
besitzt und bis zur Mitte der Büchse A reicht. Auf diese Dichtung b wird nun die
zweite Membrane dl gelegt und durch Anpressen des von oben wirkenden Spannringes c
beide Membranen angedrückt, wodurch der hermetische Verschlufs hergestellt ist.
Den bisher zur Verwendung kommenden Korken-, Holz- und Metallspunden, Verschlüssen-und
dergl. bietet dieser durch Membranen hergestellte Verschlufs folgende besondere
Vortheile:
1. Fortfall des durch Anschlagen in das Fafs gestofsenen Spundes, folglich kein mühsames
und zeitraubendes Entfernen des letzteren.
2. Schonung des Fafshahnes, da das Durchschlagen der Membrane keine grofse Kraft
erfordert.
3. Vollständig sicherer, hermetisch schliefsender Abschlufs des Fasses.
4. Schutz des Fasses, da der einzig einer Abnutzung unterworfene Theil (Dichtung b)
leicht ausgewechselt werden kann.
Für das Wesen der vorliegenden Erfindung bleibt es sich ferner gleich, ob die Membranen
glatt oder mit profilirtem Rande versehen sind, welcher den Dichtungsring umgiebt, oder ob
bei Verwendung nur einer Membrane dieselbe sich auf den Ansatz α der Büchse legt oder
auf der Dichtung b Auflage findet und so direct durch den Spannring c angeprefst wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Spundverschlufs für Fässer u. dergl., bestehend aus einer in das .Spundloch einzuschraubenden, mit einem inneren Ringvorsprung (a) versehenen Hülse (A)1 dadurch gekennzeichnet, dafs die Bohrung der Hülse durch eine oder mehrere aus beliebigem Stoff hergestellte Membranen (d d1) mit Hülfe eines Verschraubungsringes (c) oder dergl. dicht abgeschlossen wird und zur Erhöhung der Dichtigkeit des Abschlusses ein Dichtungsring zwischen den Rand (a) und der Verschraubung (c) eingeschaltet werden kann, wobei zur Herstellung einer Verbindung der im Fafsinneren befindlichen Flüssigkeit ein Zapfhahn in den Ring (c) und den Dichtungseinsatz (b) eingeschlagen wird, welcher die Membrane durchstöfst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100118C true DE100118C (de) |
Family
ID=370964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100118D Active DE100118C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100118C (de) |
-
0
- DE DENDAT100118D patent/DE100118C/de active Active
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