DE1001007B - Vorrichtung zum UEbertragen der proportionalen Breite und gegenseitigen Abstaende von Buchstaben, Ziffern u. dgl. von einer Vorlage auf eine Zeichenflaeche - Google Patents

Vorrichtung zum UEbertragen der proportionalen Breite und gegenseitigen Abstaende von Buchstaben, Ziffern u. dgl. von einer Vorlage auf eine Zeichenflaeche

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DE1001007B
DE1001007B DEW19018A DEW0019018A DE1001007B DE 1001007 B DE1001007 B DE 1001007B DE W19018 A DEW19018 A DE W19018A DE W0019018 A DEW0019018 A DE W0019018A DE 1001007 B DE1001007 B DE 1001007B
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JOACHIM WOKURKA
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HEINZ WOKURKA
JOACHIM WOKURKA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/004Manual lettering devices

Description

  • Vorrichtung zum Ubertragen der proportionalen Breite und gegenseitigen Abstände von Buchstaben, Ziffern u. dgl. von einer Vorlage auf eine Zeichenfläche Beim Aufzeichnen oder Malen von Schriften, hauptsächlich Schriften von längerer Lebensdauer, vornehmlich in größerem Maßstab, hat es sich als Mangel herausgestellt, daß es an Hilfsmitteln fehlt, um in jedem einzelnen Fall dem zu zeichnenden Buchstaben od. dgl. die seiner Höhe proportionale Breite und den gegenseitigen Abständen der Buchstaben das proportionale Maß zu geben, um ein schönes Schriftbild zu erzeugen.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung zum übertragen der proportionalen Breite und gegenseitigen Abstände von Buchstabmeen, Ziffern u. dgl. von einer Vorlage auf eine Zcichenfläche.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich durch einen rechteckigen, an zwei sich gegenüberliegenden Längsseiten mit Nuten versehenen Rahmen zum Einschieben einer Buchstaben- und Ziffernvorlage, eines Zwischenraummusters und eines Sehrifthöhen- bzw. Größenauswahlmusters durch einen an einer Querseite des Rahmens angelenkten Zeiger, der ein über das Zwischenraummuster gleitendes Ablesefenster hat, und durch einen in den Nuten der Längsseiten verschiebbar g-eführten Wagen, der in mehreren Schlaufen einen von einer Vorratsrolle kommenden Papierstreifen quer über das Gerät führt zum Anmerken der abgelesenen Breiten der Buchstaben, Ziffern u. dgl. und ihrer Zwischenräume.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht der Vorrichtung; Fig. 2 ist ein Schaubild derselben.
  • Grundlage der Vorrichtung ist ein länglich rechteckiger Rahmen mit den Längsseiten 9 und den Querseiten 10, etwa aus Holz, der auf seiner Rückseite durch eine Platte abgedeckt ist. In den Längsseiten 9 sind Nutcn vorgesehen, in welche die gewünscht-en Vorlagen und Muster von oben her eingeschoben werden können. An höchster StelleI-->efin-det sich die Vorlage der Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen und sonstiger gewünschter Zeichen. Als Beispiel ist ein Alphabet 1 von Antiqua-Groß dargestellt. Darunter ist für jeden Buchstaben seine proportionale Breite inEinheitswerteneingetragen, wob-eid-erBuchsta:1)e»1« als Einheit angenommen wur#de; d#ie beiden Reihen der Einheitswerte sind mit a bezeichnet. Die Werte könnten auch in mm eingetragen sein.
  • Unterhalb der Buchstabenvorlage befindet sich das Zwischenraummuster2, das aus einer sektorförmig angeordneten Tabelle besteht, wobei der Mittelpunkt des Sektors sich bei 12, in der Mitte der unteren Querleiste 10 des Rahmens, befindet.
  • Unterhalb des Zwischenraummusters 2 ist das Schriftgrößenauswahltnuster 5 in die Nuten des Rahmens 9, 10 eingeschoben, das, ebenfalls sektorförrnig, mit dem Mittelpunkt 12 angeordnet ist. Zu den genannten drei auswechselbaren Mustern tritt als Hilfsmittcl zum Ablesen ein Zeiger 3 in Gestalt einer dünnen Platte, die um den genannten Mittelpunkt 12 schwenkbar ist, die unterhalb des Schriftlängenmusters 5 hergeht, aher über das Zwischenraummuster 2 hinwegstreicht. Am freien Ende hat der Zeiger 3 ein längliches Fenster 4, das die Ablesung der in dem Zwischenraummuster 2 eingetragenen Werte gestattet.
  • Als weiteres Ablesemittel dient ein Wagen7, der in den Nuten der Längsleisten9 geführt und auf-und abbewegbar ist. DerWagen7 hat zwei Schlaufene und f, durch die ein Papierstreifen8 geführt wird, der von einer Vorratsrollell (Fig.2) kommt und quer über die Vorrichtung läuft.
  • In dein Zwischenraummuster2 sind sämtliche Ab- standswerte eingetragen, zweckmäßig in den genannten Einheiten, d.h. die Größen der Abstände, die jeder Buchstabe zu jedem anderen haben muß, damit ein schönes Schriftbild entsteht. Gezeichnet sind nur einige Werte für die Buchstaben V, W und X, sodann aber die ganze Zahlenreihe c, die gerade in dem Fenster 4 des Zeigers 3 links von dem in der Lä,ngsmitte des Fensters 4 liegenden Eichstrich b erkennbar ist. Die gezeichnete Stellung des Zeigers 3 gilt für die darüber eingetragenen Buchstaben: B D E F. . . usw. Rechts von dem Eichstrich b sind im Fenster 4 bei d die Werte der Wortabstände ebenfalls in den genannten Einheiten sichtbar, dlie zwischen je zwei Worten einzuhalten sind, wenn, das Schriftbild befriedigen soll. Diese Wortabstände sind verschieden für die beiden jeweils das Ende des voraufgehenden und den Anfang des folgenden Wortes bil- denden Buchstaben. In der Mustertafe12 sind nur einige wenige dieser Werte beispielsweise eingetragen.
  • Die Radieni, die nach dem Drehpunkt12 des Zeigers3 weisen, sind die Eichstriche, auf die der Eichstrich.b des Zeigers3 jedesmal einzustellen ist, wobei die Eichstriche i für den einzelnen, darüber ge- schriebenen Buchstaben gelten. Die Abstands-werte für die zu zeichnenden Ziffern sind zweckmäßig in einer besonderen Tabelle j zusammengestellt. Für alle Abstandswerte gilt bei dem gezeichneten Beispiel als Einheit die Stärke oder Breite des >J«.
  • Zuunterst wird in die Nuten des Rahmens 9, 10, wie schon gesagt wurde, das Schriftgrößenmuster 5 eingeschoben. Es ist ebenfalls sektorförmig angeordnet und ermöglicht die unmittelbare Abtragung sämtlicher Werte in originalgetreuer Proportion. Das Muster 5 ist durch die radialen Strahlen h etwa in zehn gleiche Längenteile eingeteilt, die mit 1 bis 10 bezeichnet sind. An Schriftgrößen oder -breiten sind beispielsweise acht vorgesehen, die mit 6 bezeichnet sind und im Sinne der Seiten 9 übereinanderliegende Querlinien sind.
  • Die Abtragsvorrichtung oder der bereits genannte Papierwagen 7 ist eine- dünne Platte, die zu beiden Seiten ebenfalls in den Nuten der Rahmenseiten9 verschiebbar gieführt ist; sie bildeteineArtvonLineal, das in der Zeichnung gerade auf die Schriftgröße»3« eingestellt ist. Auf dem über das Lineal gezogenen Papierstreifen 8 werden jeweils die Schnittpunkte der radialen Strahlen k mit Bleistift angemerkt. Die linke Schlaufef ist am äußeren Rande mit einer Abreißkante g versehen, die das Abtrennen des Papierstreifens 8 ermöglicht.
  • Die Vorrichtung wird in folgender Weise benutzt: Zunächst werden das ausgewählte Alphabet 1, darunter das Abständernuster 2, unter diesem das Schriftgrößenmuster 5 in die Nuten der Längsseiten 9 des Rahmens eingeschoben. Alsdann wird der Wagen oder die Abtragsvorrichtung7 mit dem eingezogenen Papierstreifen 8 auf die gewünschte Schriftgröße oder Schriftbreite eingestellt, gemäß der Zeichnung auf die Größe »3« = 30 mm.
  • Die Breite des ersten Buchstabens wird auf dem Alphabet 1 aus der Reihe a abgelesen und auf dem Papierstreifen 8 auf seinem oberen Rand unter Verwendung der radialen Strahlen k als Maßstab mit Bleistift eingetragen, in#dein man bei dem Strahl Null beginnt. Als -Beispiel möge das Wort » S I E « gewählt werden. Die Breite des »S « ist in der Reihe a mit 4,5 Einheiten angegeben. Der erste Bleistiftstrich ist also bei dem Strahl Null, der zweite bei dem Strahl 4,5 anzubringen. Diese beiden Striche stellen das »S« dar, wie gezeichnet.
  • Der Papierstreifen 8 wird nun nach links geschoben, bis die Schlußmarkierung des Buchstabens »S« auf dem radialen Strahl Null steht.
  • Nun ist der Abstand zum nächsten Buchstaben zu ermitteln. Zu diesem Zweck ist der Zeiger 3 so zu drehen, daß sein Eich-strich b auf dem Eichstrich i des nächstfolgenden Buchstabens, also dem »I«, steht. Diese Stellung ist gerade gezeichnet. Auf der Skala 4 des Zeigers 3 findet man nun den Abstandswert c in dem Fenster des Zeigers neben dem vorangegangenen Buchstaben. Neben dem »S« steht die Ziffer »3,5«. Somit ist auf dem Papierstreifen 3,5 Einheiten hinter der Schlußmarkierung des »S« die Anfangsmarkierung des >J« einzutragen. Die Breite des >J« ist in dem Buchstal>enmuster 1 gemäß der Angabe in der Zeilea mit »l« angegeben. Somit ist die Schlußmarkierung des »I« auf dem Papierstreifen 8 um den Abstand eines der radialen Strahlen h einzutragen.
  • Der Abstand zum nächsten Buchstaben »E« läßt sich bei derselben, gezeichneten Stellung des Zeigers 3 ablesen. Neben dem vorangegangenen Buchstaben »I« steht in dem Fenster des Zeigers in der Reihe c die Zahl »4,0«. Somit ist der erste Markierungsstrich des »E« -um 4 Einheiten hinter dem Schlußmarkierstrich des »I« einzutragen.
  • Die Breite des Buchstabens »E« ist in der Reihe a zu 4 Einheiten angegeben, womit sich die Schlußmarkierung des »E« ergibt. Die Markierungen der drei Buchstaben » S I sind inder Zeichnung so eingetragen, als ob der Papierstrelfen 8 nicht nach links durchgezogen worden wäre, In der geschilderten Weise wird der Vorgang so oft wiederholt, bis die Markierung des letzten Buchstabens des aufzuzeichnenden Wortes auf dem Papierstreifen steht. Der gleiche Vorgang wiederholt sich, wenn der Abstand zwischen zwei Worten bei d in dem Fenster des Zeigers 3 abzulesen und auf dem Papierstreifen einzutragen ist.
  • Sind alle Buchstaben bzw. Wort-- auf dem Papierstreifen 8 mit Anfang und Ende markiert, so wird der Papierstreifen nach links durchgezogen und an der Schnittkante g abgetrennt. Der Papierstreifen dient darauf als ein genaues Maß für die Einteilung der Schrift auf der Zeichenfläche, beispielsweise bei dem Malen einer großen Plakatschrift auf eine. Wand oder Tafel.
  • Die Mitte eines Wortes oder einer Zeile kann, man genau ermitteln, indem man vor dem Wortanfang und nach dem Schlußbuchstaben mit Wortabstand ein »1« oder »i« markiert und die so erreichte Länge halbiert. Auf diese Weise wird die einwandfreie Schriftbildwirkung oder Satzspiegelwirkung erreicht. Die Vorrichtung ermöglicht auch nach Wunsch das Sperr-en oder Verringern der Buchstaben- oder Wortabstände.
  • Durch die Erfindung ist dem Schriftgestalter ein einfaches und billiges Hilfsmittel an die Hand gegeben, um ein schönes Schriftbild in jeder Schriftart mit genauer Schrifteinteilung zu erzeugen. Außerdem gewährleistet das Gerät eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis.
  • Die als Zeiger ausgebildete, um einen Mittelpunkt schwenkbare Platte 3 kanndurch eine Drehscheibe ersetzt werden, die- die Zahlenwerte trägt. In dem Arbeitsgerät befindet sich ein Fenster, in dem durch Drehen der Scheibe die gewünschte Zahlenreihe erscheint. Die Scheibe hat vorteilhaft einen solchen Durchniesser, daß der Umfang etwas über die Seitenkanten vorsteht, damit die Scheibe leicht bedient werden kann. Man kann die Vorrichtung selbst auch in Form einer Walze gestalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Vorrichtung zum Übertragen der proportionalen Breite und gegenseitigen Abstände von Buchstaben, Ziffern u. dgl. von ein-er Vorlage auf eine Zeichenfläche, gekennzeichnet durch einen rechteckigen, an zwei sich gegenüberliegenden Längsseiten (9) mit Nuten versehenen Rahmen (9, 10) zum Einschieben einer Buchstaben- und Ziffernvorlage (1), eines Zwischenraummusters (2), eines Schriftgrößenauswahlmusters (5), durch einen an einerOuerseite (10) des Rahmens in deren Mitte angelenkten Zeiger (3), der ein über das Zwischenraummuster (2) gleitendes Ablesefenster (4) hat, und durch einen in den Nuten der Längsseiten (9) geführten Wagen (7), der in mehreren Schlaufen (e, f) einen von einer Vorratsrolle (11) kommenden Papierstreifen (8) quer über das Gerät führt, der zum Anmerken der abgelesenen Breiten der Buchstaben, Ziffern u. dgl. und ihrer Zwischenräume chent.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeigervorrichtung (3) als um einen Mittelpunkt drehbare Scheibe ausgebildet ist, deren Zahlenwerte in einem feststehenden Fenster erscheinen.
DEW19018A 1956-05-11 1956-05-11 Vorrichtung zum UEbertragen der proportionalen Breite und gegenseitigen Abstaende von Buchstaben, Ziffern u. dgl. von einer Vorlage auf eine Zeichenflaeche Pending DE1001007B (de)

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