DD272829A1 - Schleppersystem, das in zwei richtungen gezogene schlepperwagen mit selbsttaetig aushebendem daumen umfasst - Google Patents

Schleppersystem, das in zwei richtungen gezogene schlepperwagen mit selbsttaetig aushebendem daumen umfasst Download PDF

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DD272829A1
DD272829A1 DD31655088A DD31655088A DD272829A1 DD 272829 A1 DD272829 A1 DD 272829A1 DD 31655088 A DD31655088 A DD 31655088A DD 31655088 A DD31655088 A DD 31655088A DD 272829 A1 DD272829 A1 DD 272829A1
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DD
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tractor
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Application number
DD31655088A
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Inventor
Reinhold Kaeding
Heinz Kirsch
Ingolf Mueller
Original Assignee
Automatisierungsbetrieb Berlin
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/10Cooling beds with other work-shifting elements projecting through the bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft Schleppersysteme, die in zwei Richtungen gezogene Schlepperwagen mit selbstaetig aushebendem Daumen umfassen, insbesondere fuer den Transport in Stahl- und Walzwerken. Der Schlepperwagen ist ueber den Kraftarm eines schwenkbar im Schlepperwagen gelagerten Hebels mit dem Zugmittel verbunden, und der Lastarm dieses Hebels ist mit einer den mit einer waagerechten Trageflaeche versehenen Daumen aushebenden und/oder in der ausgehobenen Stellung blockierenden Ausbildung versehen. Durch das Tragen des Transportgutes auf den waagerechten Trageflaechen der Schlepperwagen wird die Laermbelaestigung erheblich abgebaut, Beschaedigungen des Transportgutes werden reduziert. Fig. 1

Description

Titel der Erfindung
Schleppersystem, das in zwei Richtungen gezogene Schlepperv/agen mit selbsttätig aushebendem Daumen umfaßt
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf Sohleppersysteme, die in zv/ei Richtungen gezogene Schlepperwagen mit selbsttätig aushebendem Daumen umfassen, und ist besonders beim Transport in Stahl- und Walzwerken, in Adjustageanlagen, Kühlbetten, Ubergabevorrichtungen und Querförderanlagen anwendbar.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Allgemein bekannt sind Schleppersysteme mit Schlepperv/agen oder -schütten, deren Schlepperdaumen durch Schwerkraft aufgerichtet, beim Schleppen durch einen Anschlag in dieser Position gehalten und beim Rückzug durch das Transportgut abgekippt v/ird oder deren Schlepperdaumen durch Trägheit eines Schlittens in bezug auf den Wagen aufgerichtet oder abgesenkt wird.
Nachteilig an diesen Lösungen ist, daß das Schleppen des Transportgutes über die Transportschienen mit hohen Lärmbelästigungen verbunden ist.
Ziel der Erfindung
Abbau der Lärmbelästigung beim Schleppen mit Schleppersystemen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ursache der Lärmbelästigung, das Entstehen von Schwingungen beim Schleppen, erheblich abzubauen.
Bei einem Schleppersystem, das in zwei Richtungen gezogene Schlepperwagen mit selbsttätig aushebendem Daumen umfaßt, insbesondere für Ad justageanlagen, Kühlbetten, Ubergabevorrichtur.gen und Querförderanlagen sind erfindungsgemäß die Schlepperwagen jeweils über einen Kraftarm eines Hebels, der auf einer horizontalen, im rechten Winkel zur Förderrichtung in dem Sohlepperwagen angeordneten Achse schv/enkbar gelagert ist und dessen Lastarm eine den Daumen beim Einsetzen des Ziehens in der Förderrichtung aushebende und/ oder in der ausgehobenen Stellung blockierende Ausbildung aufweist, mit dem Zugmittel verbunden. Der Daumen weist in Förderrichtung eine vor der Anlagefläche angeordnete, annähernd v/aagerechte Tra·- gefläche auf, die bei ausgehobenem Daumen die Transportschienen überragt.
Bei einem Schleppersystem, bei dem der Daumen im wesentlichen durch Trägheit eines Schlittens in bezug auf den gezogenen Schlepperwagen aufgerichtet oder abgesenkt wird, indem der auf einer im rechten Winkel zur Föroerrichtung im Schlitten angeordneten, horizontalen Achse schwenkbar gelagerte Daumen mit einer Nase in eine Nut des Wagens eingreift, ist der Lastarm des Hebels vorteilhaft zu einem den Schlitten in der ausgehobenen Stellung des Daumens blockierenden Exzenter ausgebildet.
Für verschiedene Anwendungsfälle ist es zweckmäßig, den Daumen direkt im Schlepperwagen zu lagern, z.B. um eine im rechten Winkel zu der Förderrichtung angeordnete, horizontale Achse schv/enkbar oder in einer Vertikalführung anzuordnen, und mit einem Zahnprofil zu versehen, in das der Lastarm des Hebels, an dessen Kraftarm das Zugmittel angreift, mit einem Gegenprofil eingreift.
Leichter läßt sich das Blockieren des ausgehobenen Daumens realisieren, wenn der Lastarm des Hebels zu einem den direkt im Schlepperwagen gelagerten Daumen in die ausgehobene Stellung schwenkenden oder hebenden und in dieser Stellung blockierenden Exzenter ausgebildet wird.
Besonders für den Transport schweren Transportgutes ist es bei derartig ausgebildeten Schleppersystemen sinnvoll, die Transportschienen an der Transportgutübergabeotelle mit einer Erhöhung zu versehen, die die Tragefläche des ausgehobenen Daumens überragt. Auf diese V/eise ist ein problemloses Ausheben des Daumens auch bei schwerem Transportgut gewährleistet.
Um auch ohne Erhöhung der Transportschienen ein sicheres Ausheben des Daumens bei schwerem Transportgut zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, dem Schlepperv/agen eine denselben während des Aushebens blockierende Bremse zuzuordnen.
Für die meisten Anv/endungsfalle ist es sinnvoll, dem Schlepperwagen den Schwenkbereich des Hebels begrenzende Anschläge zuzuordnen.
Durch die Erfindung ist es möglich, mit relativ geringem Aufwand die Lärmbelästigung durch Schleppersysteme abzubauen, indem das den Lärm verursachende Verschieben des Transportgutes auf den Transportschienen erheblich reduziert bzw. ganz durch ein Tragen des Transportgutes abgelöst wird. Der Verschleiß an den Transportschienen und die Beschädigungen des Transportgutes v/erden ebenfalls reduziert.
Ausführungsbeispiel
In der zur Erläuterung herangezogenen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine erfindungsgemäße Ausführungsvariante des Schlepperwagens ,
Fig. 2: einen Schnitt A-A nach Fig. 1.
In dem auf Rädern 12 verfahrbaren Schlepperv/agen 1 ist der Schlitten 13 in Richtung der Längsachse verschiebbar angeordnet. Wird der Schlepperwagen 1 in Förderrichtung 14 bev/egt, wird der Schlitten 13 in bezug auf den Schlepperwagen 1 durch Trägheit zurückbleiben, eine Nase 16 des Daumens 4 greift dabei in die Nut 17, der Daumen 4
wird um die im Schlitten 13 angeordnete Achse 18 geschwenkt und die Anlagefläche 7 des Daumens 4 in die Arbeitsposition gehoben. Beim Rückhub 15 wird wiederum durch Schwerkraft mittels Nut 17 und Nase 16 der Daumen 4 um die Achse 18, jedoch entgegengesetzt der ersten Schwenkung geschwenkt, die Anlagefläche 7 wird aus der Arbeitsposition abgesenkt. In der Arbeitsposition der Anlagefläche 7 wird das Transportgut 19 auf den Transportschiene:! 9 in Förderrichtung 14 verschoben. Beim Rüchhub 15 untertaucht die Anlagefläche 7 des Daumens 4 das Transportgut 19. Um den durch das Verschieben des Transportgutes 19 auf den Transportschienen 9 entstehenden Lärm erheblich abzubauen, ist der Schlepperwagen 1 über den Kraftarm eines Hebels 2 mit dem Zugmittel 6 verbunden. Wird am Kraftarm des Hebels 2 in Förderrichtung 14 über das Zugmittel 6 gezogen, wird der Hebel 2 um die Achse 3 gedreht, der zu einem Exzenter 5 ausgebildete Lastarm des Hebels 2 unterstützt dabei das Ausheben des Daumens 4 und blockiert den Daumen 4 in der ausgehobenen Stellung. Dies ist die Voraussetzung dafür, daß das Transportgut .19 mittels der den Anlageflächen 7 in Förderrichtung 14 vorgelagerten Trageflachen 8 von den Transportschienen 9 abgehoben und in dieser Position von den Daumen 4 transportiert wird.
Mit mindenstens gleichem Erfolg läßt sich dies erreichen, wenn der Daumen 4 dirt,."1' ^n dem Schlepperv/agen 1, z.B. um eine Achse 18 schv/enkbar oder in einer vertikalen Führung verschiebbar, gelagert ist. Das Ausheben des Daumens 4 und das Blockieren wird in diesem Fall allein durch den entsprechend ausgebildeten und angeordneten Lastarm des Hebels 2, z.B. Exzenter 5 oder Zahnprofil, bev/irkt.
Zum Ausheben schv/eren Transportgutes 19 ist es sinnvoll, den Schlepperv/agen 1 mit einer denselben während des Aushebens des Daumens 4 blockierenden Bremse zu versehen.
Natürlich bewirkt auch bei direkt im Schlepperv/agen 1 gelagertem Daumen 4 eine Erhöhung 11 der Transportschienen 9 im Ubergabebereich des Transportgutes 19 ein problemloses Ausheben des Daumens
Zur Begrenzung der Bewegung und der eingeleiteten Kräfte durch den Lastarm des Hebels 2 sind am Schlepperv/agen 1 den Schv/enkbereich » des Hebels 2 begrenzende Anschläge 10 angeordnet.

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    1. Schleppersystem, das in zwei Richtungen gezogene Schlepperwagen mit selbsttätig aushebendem Daumen umfaßt, insbesondere für Adjustageanlagen, Kühlbetten, Übergabevorrichtungen und· Querförderanlagen, gekennzeichet dadurch, daß die Schlepperwagen (1) jeweils über einen Kraftarm eines Hebels (2), der auf einer horizontalen, im rechten Winkel zur Förderrichtung (14) in dem Schlepperwagen (1) angeordneten Achse (3) schwenkbar gelagert ist und dessen Lastarm eine den Daumen (4) beim Einsetzen des Ziehens in der Förderrichtung (14) aushebende und/oder in der ausgehobenen Stellung blockierende Ausbildung aufweist, mit dem Zugmittel (6) verbunden sind und daß der Daumen (4) in Förderrichtung (14) eine vor der Anlagefläche (7) angeordnete, annähernd waagerechte Tragefläche (8) aufv/eist, die bei ausgehobenem Daumen (4) die Transportschienen (9) überragt .
  2. 2. Schleppersystem, bei dem der Daumen im v/esentlichen durch Trägheit eines Schlittens in bezug auf den gezogenen Schlepperwagen aufgerichtet o-ier abgesenkt wird, indem der auf einer im rechten Winkel zur Förderrichtung im Schlitten angeordneten, horizontalen Achse schwenkbar gelagerte Daumen mit einer Nas-e in eine Nut des Wagens eingreift, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Lastarm des Hebels (2) zu einem den Schlitten (13) in der ausgehobenen Stellung des Daumens (4) blokierenden Exzenter (5) ausgebildet ist.
  3. 3. Schleppersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Daumen (4) direkt in dem Schlepperwagen (1) um eine im rechten Winkel zu der Förderrichtung (14) angeordnete, horizontale Achse (18) schwenkbar oder in einer vertikal Führung verschiebbar gelagert ist und mit dem Lastarm des Hebels (2) in Wirkverbindung steht.
  4. 4. Schleppersystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeicnet, daß der Lastarm des Hebels (2) zu einem Exzenter (5) ausgebildet ist.
  5. 5. Schleppersystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastarm des Hebels (2) mit einem Zahnprofil versehen ist.
  6. 6. Schleppersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportschienen (9) des Schleppersystems an der Trasportgutübergabestelle an den Daumen (4) mit einer Erhöhung (11) versehen sind, die die Trageflächen (8) der ausgehobenen Daumen (4) überragt.
  7. 7. Schleppersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schlepperwagen (1) eine denselben wäh rend des Aushebens des Daumens (4) blockierende Bremse zugeordnet ist.
  8. 8. Schleppersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlepperwagen (1) den Schv/enkbereich des Hebels (2) begrenzende Anschläge (10) angeordnet sind.
    V 01A
DD31655088A 1988-06-08 1988-06-08 Schleppersystem, das in zwei richtungen gezogene schlepperwagen mit selbsttaetig aushebendem daumen umfasst DD272829A1 (de)

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