DD241978A1 - Elektrode fuer sekundaerzelle - Google Patents

Elektrode fuer sekundaerzelle Download PDF

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DD241978A1
DD241978A1 DD85281950A DD28195085A DD241978A1 DD 241978 A1 DD241978 A1 DD 241978A1 DD 85281950 A DD85281950 A DD 85281950A DD 28195085 A DD28195085 A DD 28195085A DD 241978 A1 DD241978 A1 DD 241978A1
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DD
German Democratic Republic
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electrode
polyacetylene
energy density
active material
high energy
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Application number
DD85281950A
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English (en)
Inventor
Klaus-Peter Stiehl
Horst Viola
Klaus Wiesener
Roland Mayer
Heike Brueckner
Wolfgang Schneider
Original Assignee
Univ Dresden Tech
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  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)

Abstract

Sekundaerzellen werden als reversibel arbeitende elektrochemische Energiespeicher insbesondere zur Stromversorgung mikroelektronischer Geraete, beispielsweise Taschenrechner oder elektronische Uhren, eingesetzt. Ziel der Erfindung ist es, reversibel arbeitende Elektrodenmaterialien mit hoher Energiedichte anzugeben. Es wurde gefunden, dass 1,2-Dithiolo(4,3-c)1,2-dithiole Elektrodenmaterialien mit den gewuenschten Eigenschaften sind. Fig. 2

Description

Überraschend wurde gefunden, daß 1,2-Dithiolo(3,4:d)1,2-dithiole (I) solche Elektrodenaktivmaterialien mit den gewünschten Eigenschaften sind.
Se
HAc
Vorteilhaft für den Einsatz dieser Verbindungen als Elektrodenaktivmaterialien für wiederaufladbare elektrochemische Stromquellen ist, daß diese nicht empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen sind. Sie können daher ohne besondere Maßnahmen gehandhabt werden. Weiterhin sind diese Substanzen weder giftig noch aggressiv.
Durch geeignete Auswahl der Elektrolytzusammensetzung ist es möglich, Sekundärzellen zu realisieren, deren Elektroden sowohl fest als auch flüssig sind. Die elektrochemische Aktivität ist äußert hoch und die entsprechenden Zellen haben eine große Amperestundenkapazität, die praktisch höher liegt als die des Polyacetylene.
Durch die ausgeprägten reversiblen Redoxeigenschaften der 1,2-Dithiolo(4,3-c)1,2-dithfole ist mit entsprechenden Sekundärzellen eine große Zyklenzahl erreichbar.
Ausführungsbeispiele
1. Die positive Elektrode wird hergestellt, indem ein Gemisch aus 50% 1,2-Dithiolo(4,3-c)-1,2-dithion l-3,6-dithion (la) und 50% hydrophobieren Ruß in ein Nickelnetz eingepreßt wird. Als Gegenelektrode dient eine in ein Nickelnetz eingepreßte Lithiumscheibe. Der Elektrolyt besteht aus einem Gemisch von Dimethoxyethan/Propylencarbonat (50/50), dem 1 Mol pro Liter Lithiumperchlorat als Leitsalz zugegeben wurde.
Figur 1 zeigt eine entsprechende Versuchszelle, die die positive Elektrode (1), die Lihiumelektrode (2), den Elektrolyten (3) in einem Glasröhrchen (4) mit Verschluß (5) enthält. Figur 2 zeigt die Entladecharakteristik der Zelle bei galvanostatischer Entladung mit ΙΟΟμΑ/cm2, wobei die eingewogene Menge des Aktivmaterials der positiven Elektrode 4mg beträgt. Figur 3 stellt das Verhalten bei der Zyklisierung der Zelle mit Konstantstrom dar.
2. 1 mg 1,2-Dithiolo(4,3-c)-1,2-dithiol-3,6-dithion (la) werden in ca. 1,5ml Dimethoxyethan gelöst. Als Gegenelektrode wird eine Lithiumelektrode entsprechend Beispiel 1 verwendet. Die positive Elektrode ist ein Nickelnetz mit eingepreßtem hydrophobiertem Ruß. Figur 4 zeigt die Entladekennlinie bei galvanostatischer Belastung mit ΙΟΟμΑ/cm2.
3. 3 mg IC werden mit 3 mg hydrophobiertem Ruß vermischt und in ein Nickelnetz eingepreßt. Die Gegenelektrode ist wiederum eine Lithiumelektrode der oben angeführten Art.
Figur 5 zeigt die Entladung mit ΙΟΟμΑ/cm2. Die Ruhezellenspännung beträgt 2,7V.
Als Elektrolyt wird eine 1 molare Lösung von Lithiumperchlorat in Propylencarbonat/Dimethoxyethan (50:50) verwendet.

Claims (3)

  1. -1- 241973
    Erfindungsanspruch:
    1. Elektrode für Sekundärzelle, gekennzeichnet dadurch, daß diese neben Zusätzen, beispielsweise Acetylenruß und Bindemitteln, als Aktivmaterial 1,2-Dithiolo(4,3-c)1,2-dithiole der allgemeinen Formel I enthält.
    wobei X = S, Se, NAc (AC = Acylgruppe einer organischen Säure)
    bedeuten.-
  2. 2. ElektrodefürSekundärzelle nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Aktivmaterial I in flüssiger und/oder fester Form vorliegt.
  3. 3. Elektrode für Sekundärzelle nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Aktivmaterialien Gemische verschiedener Verbindungen der allgemeinen Formel I vorliegen.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Sekundärzellen besitzen eine große Anwendungsbreite als reversibel arbeitende elektrochemische Energiespeicher. Insbesondere die Mikroelektronik erfordert durch die Entwicklung mobiler Geräte wie Taschenrechner, elektronischer Uhren oder Herzschrittmacher langlebige Stromquellen, welchedurch andere, teils nur zeitweise zurVerfügung stehende Energiequellen wiederaufgeladen werden können.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Neben herkömmlichen Sekundärstromquellen wie beispielsweise dem Bleiakkumulator werden in letzter Zeit zunehmend alternative Stromquellen beschrieben, welche eine hohe Energiedichte besitzen und in Miniaturbauform realisiert werden können. Ganz besonders Polyacetylen gewann im Laufe der letzten Jahre zunehmendes Interesse, da sich aus diesem Material Elektroden herstellen lassen, welche den oben genannten Forderungen entsprechen. Die technische Nutzung eines auf der Basis von Polyacetylen arbeitenden Sekundärelementes steht aber noch aus und wird in nächster Zeit auch nicht realisiert werden können, da einige entscheidende Nachteile einer praktischen Anwendung entgegenstehen. Dies betrifft insbesondere die große Empfindlichkeit von Polyacetylen gegenüber Luftsauerstoff und -feuchtigkeit. Dadurch wird der Umgang mit der Substanz erschwert Und ist nur in hochspezialisierten Apparaturen möglich. Weiterer Nachteil ist die große Selbstentladungsrate von Stromquellen, welche insbesondere durch die im Verlaufe des elektrochemischen Prozesses entstehende negativ geladene Form des Polyacetylene verursacht wird. Weiterhin tritt im Verlaufe der Zeit eine chemische Zersetzung des Elektrodenaktivmaterials in der Zelle ein, so daß diese in ihrer Lebensdauer und möglichen Zyklenzahl beschränkt sein würde.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, reversibel arbeitende Elektrodenmaterialien anzugeben, welche eine hohe Energiedichte besitzen, chemisch stabil, resistent gegen Umwelteinflüsse sowie nicht toxisch oder aggresiv sind.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Aufgabe der Erfindung ist es, reversibel arbeitende Elektrodenmaterialien anzugeben, die eine hohe Energiedichte besitzen, einfach handhabbar sind und eine große Lebensdauer entsprechender Sekundärzellen ermöglichen.
DD85281950A 1985-10-22 1985-10-22 Elektrode fuer sekundaerzelle DD241978A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0569038A1 (de) * 1992-05-07 1993-11-10 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Reversible Elektrode

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0569038A1 (de) * 1992-05-07 1993-11-10 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Reversible Elektrode

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