DD223480A1 - Flachrillenherzstueck und -kreuzungsstueck - Google Patents

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DD223480A1
DD223480A1 DD26158484A DD26158484A DD223480A1 DD 223480 A1 DD223480 A1 DD 223480A1 DD 26158484 A DD26158484 A DD 26158484A DD 26158484 A DD26158484 A DD 26158484A DD 223480 A1 DD223480 A1 DD 223480A1
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DD26158484A
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Manfred Zschweigert
Holger Labs
Uta Seidler
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Verkehrswesen Hochschule
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/10Frogs
    • E01B7/12Fixed frogs made of one part or composite
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/18Combinations of switches and crossings

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Flachrillenherzstueck und ein Flachrillenkreuzungsstueck fuer Weichen und Kreuzungen der Strassenbahn, sowohl im nichtabgedeckten als auch im abgedeckten Gleis. Ziel der Erfindung ist es, eine Flachrillenkonstruktion vorzuschlagen, die durch einfache Konstruktionsmerkmale und universelle Anwendung bei hoher Betriebssicherheit gekennzeichnet ist. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass ein spezieller Gussblock oder eine entsprechend aufgelagerte Platte verwendet wird, deren Oberflaeche in bezug auf die Schienenoberkante um die maximal zulaessige Spurkranzhoehe tiefer liegt und die Breitfuss- oder Rillenschienen direkt mit dem Herzstueck oder dem Kreuzungsstueck verbunden sind. Beim Flachrillenherzstueck sind die Leitschienen- und die Fahrschienenkoepfe als Blockschienenprofil in Richtung zur Schienenueberschneidung fortgefuehrt und letztere zum Ende hin auf die zulaessige Mindestspurkranzhoehe gegenueber der Flachrillenebene abgesenkt. Beim Flachrillenkreuzungsstueck sind abgewinkelte Leitschienen- und Fahrschienenkoepfe angeordnet und letztere im Bereich der Schienenueberschneidung auf die zulaessige Mindestspurkranzhoehe abgesenkt. Fig. 1

Description

Titel der Erfindung Flachrillenherzstück und -kreuzungsstück
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Flaohrillenherzstück und ein Flachrillenkreuzungsstück für Weichen und Kreuzungen der Straßenbahn· Die Anwendung der Erfindung ist sowohl im nichtabgedeckten als auch im abgedeckten Gleis möglich·
Charakteristik der bekannten technischem Lösungen Es i3t bekannt, daß im Bereich der Hera- und Kreuzungsstücke durch Auflaufen des Spurkranzes auf die Flachrille und damit Abheben der Badlauffläche von der Sohienenscheitelflache jede Stoßwirkung des Hades infolge der erforderlichen Fahrkan— tenunterbrechung vermieden wird. Diese Flachrillen werden entsprechend der vorliegenden geometrischen. Situation in Stahlgußblöcke in einem aufwendigen Arbeitsgang eingehobelt· Bei Bogenlage treten zudem besondere Fertigungsschwierigkeiten und Ungenauigkeiten auf· Zur Überwindung des Höhenunterschiedes zwischen der im Gleis angewendeten Tiefrille und der Flachrille schließen an den Herzstück- bzw. Kreuzungsblock beiderseits Auflauframpen an· Nachteilig dabei ist, daß
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spezielle Schienengußprofile erforderlich sind, in welche die Auflauframpen eingehobelt werden müssen· In Höhe der Herzstücke sind außerdem zur Spursicherung die Gegenschienen durch Sohienengußprofile ersetzt, in die ebenfalls Flachrillen mit beidseitigen Auflauframpen oder verengte liefrillen eingehobelt werden müssen·
.Auf Grund der für Straßenbahnen typischen kleinen Radien, großen Herzstückwinkel, geringen Spurkranzhöhen, kleinen Laufkreisdurohmesser und geringen Badlauffläohenbreite kann jedoch nicht auf Flachrillenherzstücke und -kreuzungsstücke verzichtet werden·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Flachrillenkonstruktion für. Herz- und Kreuzungsstücke vorzuschlagen;, die sich-bedingt durch einfache Konstruktionsmerkmale-durch einen geringen Fertigungsaufwand bei gleichzeitiger Reduzierung des Yerschleißes auszeichnet und bei hoher Betriebssicherheit, eine universelle Anwendung ermöglicht.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, den Flachrillenanteil weitgehend auf das Herzstück und das Kreuzungsstück zu begrenzen· Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein spezieller Gußblock oder eine entsprechend aufgelagerte Platte verwendet wird, deren Oberfläche in bezug auf die Schienenoberkante um die maximal zulässige Spurkranzhöhe tiefer liegt und die Breitfuß-oder Rillenschienen direkt mit dem Herzstück oder dem Kreuzungsstück verbunden sind· Beim Flachrillenherzstück sind die Leitschienen- und die Fahrschienenköpfe als Blockschiene.nprofile in Richtung zur Schienenüberschneidung fortgeführt und letztere zum Ende hin auf die zulässige Mindestspurkranzhöhe gegenüber der Flachrillenebene abgesenkt· Beim Flachrillenkreuzungsstück sind abgewinkelte Leitschienen- und Fahrschienenköpfe angeordnet und letztere im Bereich der Schienenüberschneidung auf die zulässige Mindestspurkranzhöhe abgesenkt·
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Durch den Einsatz eines mit ebener Oberfläche versehenen Gußblooks oder einer entsprechend aufgelagerten Platte im Herzstück- bzw. Kreuzungsbereich, an die die liefrillenschie— nen direkt angesetzt werden, entfällt der Nachteil des aufwendigen, insbesondere bei Bogenlage mit Fertigungsungenauigkeiten behafteten Einhobeins der Rillen· Der Aufwand für das Bearbeiten und Aufschweißen der entsprechenden Blockprofile ist verhältnismäßig gering. Der Einsatz der Rampensohienen aus Schienengußprofilen, in die jeweils der Übergang von der Tiefrille zur Flachrille eingehobelt werden muß, entfällt. Ebenso entfallen die mit dem Einbau der Rampenschienen zusätzlich erforderlichen Schienenschweißstöße· Die erforderlichen Laufwege auf dem Spurkranz, sind gegenüber der jetzigen Lösung kürzer, was sich verschleißmindernd auswirkt. Infolge des Wegfalls der Hobelarbeiten ist der Einsatz, von vergütetem Stahl für das Flachrillenherzstück und -kreuzungsstück möglich.
Der vom Rad auszuführende Hubweg ist gegenüber den bisherigem Flachrillenausbildungen geringer, da die Häufigkeitsverteilung der vorhandenen Spurkranzhöhen zur maximalen Spurkranz— höhe tendiert.
Ausführungsb eispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die Figur 1 zeigt die Draufsicht auf den Herzstückbereich einer Rillenschienenweiohe mit dem Herzstückwinkel von rd. 22s sowie den schematischen Längsschnitt durch das Herzstück. Es kommt ein Blockherzstück 1 zur Anwendung, das auch für ähnlich große Herzstückwinkel genutzt wird· Dieses ist mit den Rillenschienen 2 entsprechend dem geometrischen Verlauf verschweißt.. Die Fahrschienenköpfe 3 und die Leitschienenköpfe 4 werden auf dem Block in Richtung Schienenüberschneidung 5 fortgeführt.
Die Oberkante des Blockherzstückes 6 liegt um den Betrag der maximal zulässigen Spurkranzhöhe unter der Fahrschienenober— kante 7· Diese Fahrschienenoberkante wird am Ende auf die Mindestspurkranzhöhe mit einer Längsneigung abgesenkt. Zur
Sicherung der Spurführung werden bei Bogenherzstücken an der bogeninnen gelegenen Gegenschiene ladlenker 8 oder Tief-* rillenschienen mit reduzierter Rillenweite angewendet·
Die Figur 2 zeigt die Ausbildung eines im Rillenschienengleis angeordneten Flachrillenkreuzungsstückes 9 in der Draufsicht und im schematischen Längsschnitt mit einem Kreuzungswinkel von rd» 23^, wie er bei einem doppelgleisigen Abzweig mit kleinem Radius und geringem Gleisabstand im Zweiggleis bei Kreuzung mit dem Gegengleis auftritt« Im Unterschied zum Herzstück werden der auf die Mindestspurkranzhöhe abgesenkte Fahrschienenkopf der Knieschiene 10 und der gegenüberliegende nicht abgesenkte Leitschienenkopf 11, der die Radlenkerfunktion übernimmt, durchgeführt.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch
    Flachrillenherzstück und -kreuzungsstüek für Straßenbahnweichen, gekennzeichnet dadurch, daß ein Gußblock oder eine entsprechend aufgelagerte Platte eingesetzt ist, deren: Oberfläc-he in bezug auf die Fahrschienenoberkante (7) um' die maximal zulässige Spurkranzhöhe tiefer liegt, die Schienen direkt mit dem Blockherzstück (1) verbindet, die Leitschienenköpfe (4) und die Fahrsohienenköpfe (3) als Blockschienenprofile in Richtung zur Schienenüberschneidung (5) fortgeführt und letztere zum Ende hin auf die zulässige Mindestspurkranzhöhe gegenüber der Flachrillenebene abgesenkt bzw# beim Flachrillenkreuzungsstück (9) dem Kreuzungswinkel entsprechend abgewinkelte Leitschienenköpfe (4) und Fahrschienenköpfe (3) angeordnet und letztere im Bereich der Schienenüberschneidung (5} auf die zulässige Mindestspurkranzhöhe abgesenkt sind·
    Hierzu
  2. 2 Blatt Zeichnungen
DD26158484A 1984-04-03 1984-04-03 Flachrillenherzstueck und -kreuzungsstueck DD223480A1 (de)

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DE102006030812B3 (de) * 2006-06-30 2007-08-09 Db Netz Ag Knickrampe eines Herzstückes einer Weiche
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DE3519683A1 (de) 1986-12-04

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