DD212291A1 - Vorrichtung zum oeffnen und schliessen von fenstern, fenstergruppen, rauchabzugsklappen und dgl. - Google Patents

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DD212291A1
DD212291A1 DD24566682A DD24566682A DD212291A1 DD 212291 A1 DD212291 A1 DD 212291A1 DD 24566682 A DD24566682 A DD 24566682A DD 24566682 A DD24566682 A DD 24566682A DD 212291 A1 DD212291 A1 DD 212291A1
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DD
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flue
connecting bolt
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DD24566682A
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English (en)
Inventor
Ruediger Genth
Hubert Quint
Alexander Heinrich
Hans Ziegler
Original Assignee
Metalleichtbau Veb K
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Feinstahlhaus. Das Ziel der Erfindung besteht darin, unter Verwendung technisch einfacher und in der Herstellung oekonomischer Bauteile das Oeffnen bzw. Schliessen von Verschlusselementen in Gebaeudeoeffnungen neben dem normalen elektrischen Betrieb im Bedarfsfall auch durch eine mechanische Handbetaetigung zu ermoeglichen. Die Aufgabe wird dardurch geloest, dass eine an einem Elektromotor beweglich angeordnete Zuggabel durch einen Verbindungsbolzen mit einer auf der Betaetigungswelle befestigten Zugkurbel verbunden ist. Durch Herausziehen des Verbindungsbolzens aus seiner Lagerung mittels eines Zugseiles mit Zuggriff wird die Kupplung der Betaetigungsvorrichtung zum Elektromotor geloest und die Verschlusselemente koennen durch einen Handhebel vom Erdboden aus betaetigt werden.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die vorzugsweise zum Öffnen und Schließen von Fenstern, Fenstergruppen, Rauchabzugsklappen und dgl. in Industrie- und Gesellschaftsbauten Verwendung findet. Insbesondere ermöglicht es die Erfindung^ bei Ausfall der betriebsmäßigen elektromotorischen Betätigung die genannten Verschlußelemente von Gebäudeöffnung en auch mittels einer mechanischen Handbetätigung zu bewegen·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind öffnungs- bzw. Schließvorrichtungen, die Verschlußelemente von Gebäudeöffnungen durch Handbetätigung, elektromotorisch, hydraulisch oder pneumatisch bewegen. Die Handbetätigung erfolgt in der Regel durch einen Handhebel bzw. bei größeren Luftungsgruppen durch eine Handwinde. Der Nachteil dieser Betätigungsart liegt darin, daß nur eine
begrenzte Anzahl von Lüftungs-flugein von.einem Punkt aus betätigt werden können. Bei größeren Industriehallen sind deshalb beträchtliche Wege zur Betätigung aller Lüftungsflügel zurückzulegen.
Dieser Nachteil wird durch eine elektromotorische, hydraulische bzw, pneumatische Betätigung beseitigt. : Durch entsprechende Anordnungen der Schaltungen ist es möglich, ganze Fenstergruppen zentral von einem Punkt aus zu betätigen.. Derartige Betätigungen sind teilweise auch darauf eingerichtet, ini lot fall ein schnelles automatisches Öffnen der' Verschlußreleraente zu ermöglichen. Erreicht wird dieser Effekt... u.a. durch eine mit Flüssigkeit bzw. Gas gefüllte Ampulle, die bei Wärmeeinwirkung durch das Medium gesprengt wirdL und den BetätigungsVorgang auslöst* Derartige Vorrichtungen haben den Nachteil eines komplizierten technischen Aufbaus und sind deshalb unter bestimmten Bedingungen störanfällig. Allen diesen bekannten technischen Lösungen ist gemeinsam, daß bei Ausfall der primären 3etätigungsenergie eine dauerhafte Betätigung durch eine mechanische Handbetätigung nicht erfolgen kann.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, eine Möglichkeit zu schaffen, um Verschlußelemente von Gebäudeöffnungen, die im normalen Betriebsablauf elektromotorisch bewegt werden, bei entsprechendem Bedarf auch durch eine mechanische Handbetätigung zu bewegen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Ss ist die Aufgabe der Erfindung, das o.g. Ziel mit einer zusätzlich angebauten mechanischen Handbetätigung zu erreichen, die im Bedarfsfall bei Versagen der elektromotorischen Betätigung das Bewegen der Verschlußelemente durch einen Handhabe! ermöglicht..
Srfindungsgemäß wird das im wesentlichen dadurch erreicht, daß eine auf einer Betätigungswelie angeordnete Zugkurbel lösbar mit einer an einem Elektromotor befestigten Zuggabel verbunden ist· Bei Umstellung der Vorrichtung auf Handbetrieb wird der Verbindungsbolzen zwischen Zuggabel und Zugkurbel durch Ziehen eines Handgriffes entfernt und mittels eines Handhebels können die Verschluß?- elemente betätigt ν/erden.
Sin wesentliches Merkmal der Erfindung ist die Verwendung technisch einfacher und damit auch in der Herstellung ökonomischer Bauteile, um die er— findungsgemäße Aufgabe zu erfüllen.
Am nachfolgenden Ausführungsbeispiel soll die Srfindung näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
Fig.. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung und in der Fig. 2. eine Seitenansicht der Vorrichtung Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß eine an einem Elektromotor 1 beweglich befestigte Zuggabel 2 mit einer auf der Betätigungswelle 9. befestigten Zugkurbel 3 durch einen Verbindungsbolzen 4 lösbar verbunden ist.
Ώβχ Verbindungsbolzen 4 ist an einem Zugseil 6> befestigt, welches über eine oder mehrere Rollen 5 bis in Griffhöhe eines Menschen zum Fußboden geführt wird und dort mit einem Zuggriff 7 verbunden ist. Im normalen elektromotorischen Betrieb verbleibt der Verbindungsbolzen 4 an seinem Ort und ermöglicht damit die elektrische Betätigung der Verschlußelemente. Sollte im Bedarfsfall die elektromotorische Betätigung nicht benutzbar sein, so
können die Verscalußelemente auch durch einen Handhebel 15 geöffnet bzw. geschlossen werden. Zu diesem Zweck ist durch Ziehen am Zuggriff T} der. die "Verbindung zwischen Zuggabel 2 und Zug— kurbel 3 herstellende Verbindungsbolzen 4 zu entfernen und damit ist die Kupplung zum Elektromotor 1 unterbrochen. Die Verschlußelemente können nun auf bekannte Weise durch einen Handhebel 15 betätigt werden.

Claims (4)

  1. Patentanspruch. . , „ Λ ,
    i. Vorrichtung zum Offnen und Schließen von Fenstern, Fenstergruppen, Rauchabzugsklappen und dgl. dadurch gekennzeichnet, daß eine an einem Elektromotor (1) beweglich angeordnete Zuggabel (2) durch einen Verbindungsbolzen (4) mit einer auf der Betätigungsteile (9) befestigten Zugkurbel (3) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung zum Offnen und Schließen von Fenstern, Fenstergruppen, Rauchabzugsklappen und dgl. nach Punkt dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (4) an einem Zugseil (6) mit Zuggriff (7) befestigt ist, welches über eine bzw. mehrere Rollen (5) bis in Griffhöhe eines Menschen zum Fußboden geleitet ist.
  3. 3. Vorrichtung zum öffnen und Schließen von Fenstern, Fenstergruppen, Rauchabzugsklappen und dgl. nach Punkt und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (4) durch eine fest haftende Gummischeibe arretiert ist*
  4. 4. Vorrichtung zum öffnen und Schließen von Fenstern, Fenstergruppen, Rauchabzugsklappen und dgl. nach Punkt 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Zugseil (6) vorzugsweise ein dünnes Drahtseil ist.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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