DD201634A5 - Kontinuierlich arbeitende butterungsmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Butterungsmaschine zur Herstellung von Suess- und Sauerrahmbutter. Es ist das Ziel der Aufgabe den Butterungsvorgang oekonomisch zu gestalten und die Butterausbeute zu vergroessern. Dabei liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde die aus dem ersten Butterungsvorgang in der Buttermilch verbleibenden Feinstbutterteile zu groesseren Butterteilen vereinigt einer weiteren Verarbeitung zuzufuehren. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass eine als Hohlzylinder ausgebildete Auffangschale fuer die aus dem zweiten Butterungszylinder anfallende Buttermilch mit diesem fest verbunden und damit rotierend angeordnet ist, die rotierende Auffangschale gegenueber dem Maschinengestell gelagert und einer am Maschinengestell befestigten Haube abdichtend gefuehrt ist und von einer in zwei Kammern unterteilten Haube geschlossene Einfuelltrichter fuer die Buttermilch und das Butterkorn zum Abpresser vorgesehen sind.
Description
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Kontinuierlich arbeitende Butterungsmaschine Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbeitende. Butterungsmaschine zur Herstellung von Süß- oder Sauerrahmbutter, bestehend aus einem ersten ein Schlagwerk enthaltenden Butterungszylinder zur Bildung von Butterkorn und Buttermilch, einem, dem ersten Butterungszylinder nachgeschalteten zweiten umlaufenden Butterungszylinder mit einem Uachbutterungsteil, einem siebartig- ausgebildeten Trennteil für Buttermilch, und Butterkorn sowie einem Waschteil, wobei die Buttermilch über eine Schale- aufgefangen und abgeleitet und das Butterkorn einem dem zweiten Butterungszylinder nach- geschalteten Abpresser zugeleitet wird·
Eine derartige Butterungsmaschine ist aus der DE-OS 14 07 790 bekannt. In dieser Butterungsmaschine ist der zweite umlaufende Butterungszylinder, insbesondere der Trennteil des Butterungszylinders, der aus einem feinmaschigen Siebteil besteht, von einem statischen Gehäuse oder einer Auffangschale umgeben,, in der die aus dem Trennteil abgetrennte und abgeschleuderte Buttermilch aufgefangen wird* Dabei kann nicht verhindert werden, daß mit der Buttermilch noch feinstverteiltes Butterkorn die Siebmaschen passiert* Der Anteil an feinstverteiltem Butterkorn in der Buttermilch hängt im wesentlichen von der Art der Butter ab, die in der Butterungsmaschine hergestellt wird, normalerweise ist der Anteil an Butterkorn in der Buttermilch bei der Herstellung von Sauerrahmbutter größer, da in den Butterungszylindern das Butterkorn nicht so stark verbuttert wird wie bei Süßrahmbutter und somit das Butterkorn
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in feinerer Form vorliegt. Diese aus dem Butterungszylinder anfallende Buttermilch wird normalerweise zur weiteren Verwendung aus der Butterungsmaschine abgeleitet, da auch in dem nachgeschalteten Abpresser dieses feinverteilte Butterkorn aus der Buttermilch nicht erfaßt werden kann. Die Abtrennung dieses in der Buttermilch feinstverteilten Butterkorns bereitet erhebliche Schwierigkeiten und ist mit normalen Sieben nicht-möglich. Der Anteil an Butterkorn in der Buttermilch vermindert jedoch die Ausbeute an Butterfett in der Maschine·
Bs ist das Ziel, der Erfindung eine kontinuierlich arbeitende- -Butterungsmaschine zur Herstellung von Süß- oder Sauerrahmbutter zur Anwendung zu bringen mittels der der Butterungsvorgang ökonomisch gestaltet wird und die Ausbeute an Butterfett erhöht wird«
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine kontinuierlich arbeitende Butterungsmaschine zur Herstellung von Süß- und Sauerrahmbutter zu schaffen mittels der die nach dem ersten- Butterungsvorgang in der Buttermilch verbleibenden Peinstbutterteile erfaßt und zu größeren Butterteilen vereinigt verarbeitet werden.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die als Hohlzylinder ausgebildete Auffangschale für die aus dem zweiten Butterungszylinder anfallende Buttermilch mit diesem fest verbunden und damit rotierend angeordnet ist, die rotierende Auffangschale gegenüber dem Maschinengestell gelagert und einer am Maschinengestell befestigten Haube abdichtend geführt ist und von der in. zwei Kammern unterteilten Haube geschlossene Einfülltrichter für die Buttermilch und das Butterkorn zum Abpresser vorgesehen sind.
Durch die rotierende Anordnung der Buttermilchauffangschale wird das in der Buttermilch feinverteilte Butterkorn durch die Rotations- und Zentrifugaleinwirkung in der Auffangschale zu größeren Butterteilchen agglomeriert, so daß das Gemisch aus Buttermilch und Butterteilchen ebenfalls in den Abpresser geleitet,werden kann, wo die im Buttermilchsumpf aufschwimmenden Butterteilchen von den Schlagleisten des Abpressers erfaßt und zu noch größeren Butterteilchen vereinigt und somit von den Förderschnecken des Abpressers erfaßt- werden können. Der Fettanteil in der Buttermilch wird dadurch wesentlich verringert und die Butterfet.tausbeute erhöht.
Die feste Verbindung der Buttermilchauffangschale mit dem Butterungszylinder einerseits und die Abdichtung zur Haube andererseits erzielen ein geschlossenes System, das Infektionen in der Butter vermeidet und den Reinigungsprozeß der Butterungsmaschine einfacher gestaltet, da Störungen, wie Dämpfe u. dgl*·» in der Maschine vermeiden werden.
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Es ist im Sinne der Erfindung, daß die Auffangschale in einem Abstand von einem Trennteil des Butterungszylinders angeordnet ist.
Mach einer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, daß der Auslaß, der Auffangschale für die Buttermilch über den Einfülltricliter mit dem Abpresser fest verbunden ist.
Eine vorzugsweise Gestaltung der Erfindung ist es, daß der Auslaß eines Waschteiles des zweiten Butterungszylinders über den Einfülltrichter mit dem Abpresser fest verbunden ist, wobei zur Abdichtung der rotierenden Auffangschale zur stillstehenden Haube eine Labyrinthdichtung oder Dichtmanschette vorgesehen ist.
In der zugehörigen Zeichnung ist ein Ausf ührungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
In einem ersten normalerweise kühlbare Butterungszylinder ist ein Schlagwerk 2 angeordnet, das von einem Motor 3 mit angeflanschtem Drehzahlregeler 3f angetrieben wird. Von dem ersten Butterungszylinder 1 geht ein Einfüllstutzen 4 aus, der in einem zweiten umlaufenden Butterungszylinder 5 mündet, der seinerseits von einem Motor 6 mit angeflanschtem Drehzahlregler 6' über ein Zahnradgetriebe 7 angetrieben wird* Der zweite Butterungszylinder 5 besteht aus. dem Hachbutterungsteil 8, dem mit einem feinmaschigen Sieb ausgebildeten Trennteil 9 sowie dem Waschteil 10. Der Siebteil ist von einer zylindrischen Buttermilchauffangschale 11 umgeben und mit dem rotierenden lachbutterungsteil 8 am Ansatz 12 fest verbunden. Am entgegengesetzten Ende ist die Butternd. Ic häuf fangschale 11 am Maschinengestell 15 gelagert
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und gegenüber einer Haube 13 abdichtend geführt,, wobei, eine Abdichtung 14 aus einer Labyrinthdichtung oder einer Dichtmanschette besteht» Die Haube 13 ist mit dem Maschinengestell 15 fest verbunden·- Am T/aschteil 10 ist eine Trennwand 16 und an der Haube 13 eine Trennwand 17 vorgesehen, die die Haube 13 in. zwei Kammern 18; 19 unterteilen· Von der Kammer 18.geht ein Einfülltrichter 20 aus, der zum hinteren Ende eines Abpressers 21 führt, und von der Kammer 19 ein Einfülltrichter 22, der zu einem weiter zur Austragsseite des Abpressers 21 führenden Teil mündet und fest verbunden ist· Im Abpr.esser 21 sind Förderschnecken 23 angeordnet, die- am hinteren Ende mit Plügeln 24 besetzt sind und von einem Motor 25 mit angeflanschtem Drehzahlregler 25' angetrieben werden· Im hinteren Teil des Abpressers 21 befindet sich ein Buttermilchsumpf 26, von dessen Bodennähe ein schwanenhalsförmig gebogener Ablauf 27 für die Buttermilch ~ ausgeht.
Die Butterungsmaschine arbeitet folgendermaßenJ Der zu verbutternde Rahm wird dem ersten Butterungszylinder zugeführt, wobei der Rahm durch das in dem Butterungszylinder 1 angeordnete Schlagwerk 2 zu Butterkorn und Buttermilch verarbeitet wird. Das Gemisch aus Butterkorn und Buttermilch wird über den Einlaufstutzen 4 dem zweiten rotierenden Butterungszylinder 5 zugeführt, wo in dem mit Schlagleisten ausgerüsteten Uachbutterungst.eil 8 das Butterkorn weiter zu größeren Butterteilchen verarbeitet wird. Das Gemisch von Butterkorn und Buttermilch gelangt weiter in den aus einem Siebmantel bestehenden Trennteil -9, von wo die Buttermilch durch das feinmaschige Sieb in die erfindungsgemäß, ebenfalls rotierende Buttermilchauffangschale 11 gelangt« Während das aus dem Trennteil 9 anfal-
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lende Butterkorn über den Waschteil 10, wo eine Waschung der Butter erfolgen-kann,., über die Kammer 19 in die Haube und dem Einfülltrichter 22 in den Abpresser 21 gelangt, agglomeriert das in der Buttermilch feinverteilte Butterkorn unter Einwirkung der Rotation und der Zentrifugalkraft in der rotierenden. Buttermilchauffangschale 11 zu größeren Butterteilchen. . . -
Die mit Butterteilchen versetzte Buttermilch wird über den Einfülltrichter 20 in den hinteren Teil des Abpressers 2.1 oder sofort in den Buttermilchsumpf 26 geleitet, wo die aufschwimmenden Butterteilchen von den.mit flügeln 24 besetzten Förderschnecken 23 erfaßt.und zu größeren Butterteilchen vereinigt werden« Die Förderschnecke 23 befördert die Butterteilchen im Abpresser 2.1 zum vorderen: Auslaß, wobei auf dem Wege zum Auslaß die Butter einem weiteren Knetvorgang unterzogen wird. Ebenso erfolgt hier die Zuführung von Salz u.. dgl«,, um den gewünschten Geschmack der Butter zu erhalten· Aus..dem Buttermilchsumpf 26 wird die Buttermilch über den schwanenhalsförmig gebogenen Ablauf 27 weiterbefördert.
Die Erfindung ist natürlich auch bei Butterungsmaschinen anwendbar, die keinen Waschteil im zweiten Butterungszylinder 5 aufweisen« Ebenso ist es möglich, die in der rotierenden Buttermilchauffangschale 11 agglomerierten größeren Butterfetteilchen über feinmaschige Siebe abzutrennen. .
Claims (5)
1) Kontinuierlich arbeitende Butterungsmaschine zur Herstellung von Süß- oder Sauerrahmbutter, bestehend aus einem'ersten ein Schlagwerk enthaltenden Butterungszylinder zur Bildung von Butterkorn und Buttermilch, einem dem ersten Butterungszylinder nachgeschalteten zweiten umlaufenden Butterungszylinder, mit einem lachbutterungsteil, einem siebartig ausgebildeten Trennteil für Buttermilch und Butterkorn sowie einem Waschteil,, wobei die Buttermilch über eine Schale aufgefangen und abgeleitet und das Butterkorn einem dem zweiten Butterungszylinder nachgeschalteten Abpresser zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine als Hohlzylinder ausgebildete Auffangschale (11) für die aus dem. zweiten Butterungszylinder (5) anfallende Buttermilch mit diesem fest verbunden und damit rotierend angeordnet ist, die rotierende Auffangschale gegenüber dem Maschinengestell (15) gelagert und einer am Maschinengestell befestigten Haube (13). abdichtend geführt ist und von einer in zwei Kammern.(18; 19) unterteilten Haube geschlossene Einfülltrichter (20; 22) für die Buttermilch und das.Butterkorn zum Abpresser (21) vorgesehen sind.
2) Kontinuierlich arbeitende Butterungsmaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Auffangschale (11) in einem Abstand von einem Trennteil (9) des Butterungszylinders (5) angeordnet ist.
3) Kontinuierlich arbeitende Butterungsmaschine nach Punkt und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Auslaß der Auffangschale (11) für die Buttermilch über den Einfülltrichter (20) mit dem Abpresser (21) fest verbunden ist.
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4) Kontinuierlich arbeitende Butterungsmaschine nach Punkt bis 3) gekennzeichnet dadurch, daß der Auslaß eines Waschteiles (10) des zweiten. Butterungszylinders (5) über den. Einfülltrichter (22) mit· dem Abpresser (21) fest
V. verbunden ist·
5) Kontinuierlich arbeitende Butterungsmaschine nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet- dadurch, daß zur Abdichtung (14) der rotierenden Auffangschale (11) zur stillstehenden Haube (13) eine Labyrinthdichtung oder Dichtmanschette vorgesehen ist«
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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