DD201166A1 - Strassenkonstruktion - Google Patents

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DD201166A1
DD201166A1 DD23510881A DD23510881A DD201166A1 DD 201166 A1 DD201166 A1 DD 201166A1 DD 23510881 A DD23510881 A DD 23510881A DD 23510881 A DD23510881 A DD 23510881A DD 201166 A1 DD201166 A1 DD 201166A1
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DD23510881A
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Waldhard Schmidt
Gerhard Schaller
Gunter Huettner
Rainer Ebersbach
Egon Baldauf
Frieder Sieber
Klaus Schulze
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Waldhard Schmidt
Gerhard Schaller
Gunter Huettner
Rainer Ebersbach
Egon Baldauf
Frieder Sieber
Klaus Schulze
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Strassenkonstruktion fuer Verkehrsflaechen mit ruhendem und fliessendem Verkehr, insbesondere fuer bleibende Strassen. Das Ziel der Erfindung besteht in der Einsparung wertvoller Baustoffe und der Erhoehung der Festigkeit der Strassen, die ueber eine lange Lebensdauer verfuegen sollen. Mit Hilfe eines textilen Flaechengebildes soll die Tragfaehigkeit des Untergrundes wesentlich erhoeht werden. Erfindungsgemaess wird diese Aufgabe dadurch geloest, dass das Gruendungsplanum nach dem Planieren und Verfestigen mit einem textilen Flaechengebilde abgedeckt wird, welches in Kettrichtung aus ungespalteter spaltbarer Folie, in Zick-Zack-Lagen ueberlegt mit gespalteter Folie, besteht, wobei Kettfolie und Schussfolie durch Uebernaehen mittels Polyesterseidennaehfaden verbunden sind, und dass dieses Flaechengebilde mit einer 10 bis 25 cm hohen unter Tragschicht unsortierter Koernung ueberschuettet wird, bevor die obere Tragschicht und die Deckschicht aufgebracht werden. Fig. 1

Description

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Titel der Erfindung; Straßenkonstruktion
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Straßenkonstruktion für Verkehrsflächen mit ruhendem und fließendem Verkehr, insbesondere für bleibende Straßen, welche hohen Belastungen ausgesetzt sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Bisher wurden Straßenkonstruktionen für bleibende Straßen so hergestellt, daß auf das anstehende Gründungsplanum eine Kiessand- oder Schottertragschicht aufgeschüttet wurde. Diese bildet die untere Tragschicht und muß in der Regel bis zu 50 cm stark sein, um die nötige Tragfähigkeit für die Straße zu begründen. Die Höhe der Schicht richtet sich nach der Beschaffenheit des anstehenden Erdstoffs. Darauf wird die obere Tragschicht gebracht, welche bituminös oder zementstabilisiert sein kann, für die man aber auch Schotter verwendet.
Bei diesen Straßenkonstruktionen besteht immer die Gefahr, daß sich der anstehende Erdstoff mit der unteren Tragschicht nach und nach vermischt. Das führt mit der Zeit zur Verminderung der Tragfähigkeit und zur Bildung von Spurrinnen und Schlaglöchern. Um diese Wirkung bei schlechtem Untergrund einzuschränken, werden an das Material der unteren Tragschicht hohe Anforderungen hinsichtlich Kornabstufung und Prostbeständigkeit
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• 25NQV. 1981*973603
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gestellt. Die Einhaltung der notwendigen Parameter "bereitete in der Praxis große Schwierigkeiten.
Es 1st deshalb auch für "bleibende Straßen schon versucht worden, wie es bei Baustraßen üblloh ist, auf das Gründungsplanum ein textiles Flächengebilde zu legen. Man hat aber bei den verwendeten Materialien bisher nur die Trennwirkung erzielen wollen, welche eine Indirekte und geringe Erhöhung der Tragfähigkeit brachte. Bei den im Straßenbau für bleibende Straßen zulässigen geringen Verformungen des Untergrundes konnten keine Zugkräfte in Textileinlagen unmittelbar unter den Tragschichten zur Erhöhung der Tragfähigkeit mobilisiert werden. Die Tragfähigkeit war allein durch Höhe und Qualität der Tragschichten zu beeinflussen.
Außerdem wurde bei Einsatz üblicher Flächengebilde, wie z. B. Geweben oder Vliesen, für Baustraßen festgestellt, daß die Filtereigenschaften nioht erhalten bleiben, well sich die Poren bei Langzeitnutzung zusetzen.
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht darin, bei Einsparung wertvoller Baustoffe, wie Kies, Schotter und Bitumen, die Festigkeit und Beständigkeit der bleibenden Straßen zu erhöhen und über viele Jahre zu erhalten.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Straßenkonstruktion zu schaffen, bei welcher die Tragfähigkeit des Untergrundes unter Einsatz eines textlien Flächengebildes wesentlich verbessert wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Straßenkonstruktior gelöst, bei welcher das Gründungsplanum nach dem Planieren mit
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einem textlien Flächengebilde abgedeckt ist, das aus in Kettrichtung ungespalteter spaltbarer Folie In Zick-Zack-Lagen überlegt mit gespalteter Folie, welche durch Übernähen verbunden sind, besteht. Als Nähfaden wird Polyesterseide verwendet. Auf dieses Flächengebilde wird eine untere Tragschicht aus bekanntem Material von 10 bis 25 cm Stärke aufgebracht. Die obere Tragschicht und die Deckschicht schließen die Straßenkonstruktion nach oben ab. Die Kornabstufung der unteren Tragschicht muß nicht beachtet werden.
Ausführungsbeispiel;
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Flg. "1: eine erfindungsgemäße Straßenkonstruktion,
Fig. 2: ein Flächengebilde und
Flg. 3: ein Schaubild für Überschüttungshöhe und Tragfähigkeit.
Das Gründungsplanum 1 wird auf übliche Weise freigelegt, planiert und verdichtet. Auf das Gründungsplanum Λ werden Bahnen eines textlien Flächengebildes 2 gelegt. Die Verlegung wird so vorgenommen, daß sich die Bahnen überlappen. Die Naht wird verklebt, z. B. mit Heißbitumen. Das verwendete Flächengebilde 2 besteht im wesentlichen aus einem Fähgewirke. In Kettrichtung wird bei der Herstellung desselben eine spaltbare Folie 6 ungespaltet augeführt«, In Schußrichtung wird ebenfalls spaltbare Folie 7 verwendet, diese wird aber vor dem Verlegen, das durch den Schußwagen einer Fähwlrkraaschine erfolgt, gespaltet. Die Kettfolie 6 und die in Zick-Zack-Lagen darüber liegende Schußfolie 7 werden mittels textlien Fähfadens 8, vorzugsweise Polyesterseide, auf der Fähwirkmaschine miteinander verbunden. Durch das Einstechen der Fähnadeln wird die Kettfolie 6 an den Emstichstellen 9 perforiert, ohne daß sie über die gesamte Länge
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aufgespieist wird. Die Spalfbarkeit der Folie erleichtert somit das Vernähen.
Das so hergestellte Flächengebilde 2 wird mit einer unteren Tragschicht 3, beispielsweise Schotter oder Kiessand, überschüttet, wobei die Kornabstufung des Materials nicht besonders beachtet werden muß. Die Dicke der Tragschicht 3 braucht 25 cm nicht zu überschreiten, da die Tragfähigkeitserhöhung bereits bei niedrigen Überschüttungshöhen eintritt. Das ist deutlich aus Fig. 3 ersichtlich. Das Auftragen einer oberen Tragschicht 4 wird danach vorgenommen. Hier verwendet man üblicherweise Schotter, sie kann aber auch bituminös oder zementstabilisiert sein· Den oberen Abschluß der Straßenkonstruktion bildet die Deckschicht 5 aus Bitumen oder Zementbeton.
Die Vorteile der Erfindung liegen darin, daß die Tragfähigkeit erhfiäit wird, wodurch wertvolles Tragsohichtmaterial, wie Schotter und Kiessand, in einer Größenordnung von 10 bis 50 % eingespart werden kann. Es 1st weiterhin eine wesentliche Verbesserung des Filterverhaltens über lange Zelt zu erwarten. Außerdem wird eine Erhöhung der Lebensdauer der Deckschichten um ca. 30 # erreicht. Es wird damit gerechnet, daß sich die Tragfähigkeit im Laufe der Zeit sogar noch weiter erhöht.Das verwendete Flächengebilde ist außerdem verrottungsbeständig.

Claims (1)

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    Erfindung;sanspruch:
    Straßenkonstruktion für Verkehrsflächen mit ruhendem und fließendem Verkehr, insbesondere für bleibende Straßen, gekennzeichnet dadurch, daß das Gründungsplanum (1) nach dem Planieren und Verfestigen mit einem textlien Flächengebilde (2) abgedeckt ist, welches in Kettrichtung aus ungespalteter spaltbarer Folie (6), in Zick-Zack-Lagen überlegt mit gespaltener Folie (7),besteht, wobei Kettfolie (6) und Schußfolie (7) durch Übernähen mittels Polyesterseidennähfaden (8) verbunden sind, und daß dieses Flächengebilde (2) mit einer 10 bis 25 cm hohen unteren Tragschicht (3) unsortierter Körnung überschüttet wird, bevor die obere Tragschicht (4) und die Deckschicht (5) aufgebracht werden.
DD23510881A 1981-11-25 1981-11-25 Strassenkonstruktion DD201166B1 (de)

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DD201166A1 true DD201166A1 (de) 1983-07-06
DD201166B1 DD201166B1 (de) 1985-12-18

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ID=5534897

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5783069A (en) * 1995-03-09 1998-07-21 Mass Transfer International Ltd. Packing elements

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5783069A (en) * 1995-03-09 1998-07-21 Mass Transfer International Ltd. Packing elements

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DD201166B1 (de) 1985-12-18

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