DD200072A1 - Giessformfolien - Google Patents

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DD200072A1
DD200072A1 DD23220681A DD23220681A DD200072A1 DD 200072 A1 DD200072 A1 DD 200072A1 DD 23220681 A DD23220681 A DD 23220681A DD 23220681 A DD23220681 A DD 23220681A DD 200072 A1 DD200072 A1 DD 200072A1
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
film
films
vinyl acetate
ethylene
saponified
Prior art date
Application number
DD23220681A
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English (en)
Inventor
Uta Wagner
Manfred Gebauer
Roland Entner
Guenter Grasza
Roderich Kopp
Ruediger Jahns
Dieter Braun
Guenther Gladigau
Original Assignee
Uta Wagner
Manfred Gebauer
Roland Entner
Guenter Grasza
Roderich Kopp
Ruediger Jahns
Dieter Braun
Guenther Gladigau
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Publication date
Application filed by Uta Wagner, Manfred Gebauer, Roland Entner, Guenter Grasza, Roderich Kopp, Ruediger Jahns, Dieter Braun, Guenther Gladigau filed Critical Uta Wagner
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Abstract

Die Erfindung betrifft Gießformfolien auf Basis von Ethylen-Vinylacetat-Cipolymeren für das Vakuumformverfahren. Es sollten Großformfolien mit verbesserten Gebrauchswerteigenschaften entwickelt werden. Die erfindungsgemäßen Gießformfolien bestehen aus Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren und sind oberflächlich verseift. Die Folienherstellung erfolgt nach den Blasverfahren. Die Foliendicke beträgt vorteilhafterweise 0,0,5 bis 0,2 mm. Neben ihrer guten Verformbarkeit weisen die erfindungsgemäßen Folien auf Grund der verseiften Folienoberfläche eine geringe Blockneigung und damit gute Verarbeitbarkeit auf.

Description

232206 8
VEB Leuna-Werke Leuna
!!Walter Ulbricht(I
LP 80128
Titel der Erfindung Giessforjiifolien Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Giessforjnfolien auf Basis von Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren fuer die Herstellung von Gussteilen mit verbesserter Oberflaeche nach dem Vakuumformverfahren. Das Vakuumformverfahren kann sowohl zur Anfertigung von Einzelteilen als auch zur mechanisierten oder automatisierten Grosserienproduktion von Gusserzeugnissen eingesetzt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Loesungen
Das Vakuumformverfahren dient zur Herstellung von Guss-S'tuecken in Formen aus trockenen, binderfreiem Sand, die durch Giessformf'olien abgedichtet und durch'das Anlegen eines geringen Unterdruckes verfestigt werden. Kriterien fuer die Eignung der Giessformfolie sind vor allem gute Verformungsund Tiefzieheigenschaften zum Abbilden der Modelle, eine gute Verarbeitbarkeit der Folien, das heisst ein niedriges Blockverhalten sowie eine ausreichende Glanzkohlenstoff-
bildung zur Verbesserung der Qualitaet der Oberflaeche der Gussteile*
Fuer den Einsatz als Giessformfolie sind Folien aus Thermoplasten bekannt: Polyaethylen niedriger Dichte (DE-OS 2517544)? Polypropylen, Polyvinylchlorid und Polystyrol (Bericht vom 41· Internat« Giessereikongress, Liege, 1974, 10* Vortrag), Polyvinylalkohol und Polyvinylacetat(Giesserei 62(1975)17,437-439) und Ionomere als Copolymere von Ethylen mit ungesaettigten Saeuren, wie Acrylsaeure, Methacrylsaeure und die daraus hergestellten polymeren Salze (DE-OS 2641911).
Unter den Thermoplastfolien eignen sich die Folien aus Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren auf Grund ihrer guten Verformungseigenschaften am besten fuer den Einsatz als Giessforrafolie. Als guenstig haben sich Folien aus solchen Grundmaterialien erwiesen, die mindestens 10 M-%, vorzugsweise 15 bis 18 M-%, Vinylacetat einpolymerisiert enthalten (DE-OS 2417113, Giesserei 60 (73)21,661-669, Giesserei 62(75)17,437-439; Modem Plastics International 7 (1977) 2,13).
Der Einsatz von Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Folien, sowie deren Modifizierungen mit dem Ziel der Herabsetzung der Blockwerte durch die Einarbeitung bestimmter Zusatzstoffe, wie Kohlenstaub, Russ, Graphit ist bekannt (DD-PS 138610). Auf Grund der Einarbeitung dieser Zusatzstoffe kommt es zwangslaeufig zu einer Verschlechterung der Verformungseigenschaften« Es wurde auch vorgeschlagen, die Blockneigung durch .Abmachungen aus. Ethylen-Vinylacetat-Co- , . polymeren und Polystyrol -(ViPB 22C/215732) oder aus Ethylen Vinylacetat-Copolymeren und Polyaethylen zu verringern (WPB 22C/222716). Jedoch ist diese Arbeitsweise sehr aufwendig, da unbedingt eine Homogenisierung des Granulates und damit eine zusaetzliche Verarbeitungsstufe erforderlich ist.
-3- 23 2 2 06 8
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine Giessformfolie mit verbesserten Eigenschaften fuer den Einsatz beim Vakuumformverfahren.
Darlegung des V/es ens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Giessformfolie zu entwickeln, die sich durch eine verbesserte Handhabbarkeit, kombiniert mit guten Verformungseigenschaften auszeichnet und in einem Arbeitsgang herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird durch Giessformfolien auf Basis von Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren geloest, wobei erfindungsgemaess die Giessformfolien oberflaechlich verseift sind. Die Foliendicke betraegt vorteilhafterweise 0,05 "bis 0,2mm, vorzugsweise 0,075 mm bis 0,2 mm.
Ausfuehrungsbeispiele Beispiel 1
Ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymeres mit einem Vinylacetatgehalt von 15 % und einem Schmelzindex von 3,1 g/10 min wurde auf einer Folienblasanlage zu einem Folienschlauch von 0,1 mm Dicke verarbeitet. Im Anschluss an die Folienherstellung Y/urde der Folienschlauch zur Verringerung des Blockeffektes oberflaechlich verseift. An der Folie wurden die Dehnungswerte gemessen. . . . Dehnung'.laengs; 850% .. .. : -.-..- Dehnung quer ί 850% Die Folie blockt nicht.
Bei der Ermittlung der Tiefziehfaehigkeit wurde eine Hohlkoerperforrn der Abmessungen 240x240x125 mm mit Scheiben von 45 nun Aussendurchmesöer, 28,4 min Bohrungsdurchmesser und 10mm Hoehe ausgefuellt« Die Folienprobe wurde arn oberen Rand des Kastens befestigt, mit Hilfe eines -,Vaermestrahlers erhitzt und durch Vakuumsaugwirkung geprueft. Die Kreisflaeche mit
dem Bohrungsdurchmesaer von 28,4 mm ins Verhaeltnis gesetzt zur jeweiligen gedehnten Flaeche ergibt das Tiefziehverhaeltnis. Es wurde ein maximales Tiefziehverhaeltnis von 1:8,7 ermittelt«
Das Verformungsverhalten der Folie wßrcL'e auf einer Versuchs-Vakuumformanlage erprobt.· Dabei wurde die Folie mit Hilfe einer Widerstandsheizung erhitzt bis sich die Folienoberflaeche spiegelartig ausgebildet hatte. Der Rahmen mit der Folie wurde anschliessend ueber das Modell gelegt und ein Vakuum angelegt.
Mit der Folie wurden asymmetrische Modelle von 180 mm Hoehe, zylindrischen Aussparungen bis zu 30 mm im Durchmesser und bis zu 60 mm Tiefe konturentreu abgebildet, ohne dass Loecher oder andere Fehlstellen auftreten.
Beispiel 2
Ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymeres mit einem Vinylacetatgehalt von 19% und einem Schmelzindex von 4g/10 min wurde auf einer Folienblasanlage zu einem Folienschlauch von 0,1mm Dicke verarbeitet. Im Anschluss an die Folienherstellung wurde der Folienschlauch zu Verbesserung des Blockeffektes oberflaechlich verseift.
An der Folie wurden die Dehnungswerte gemessen. Dehnung laengs: „870% Dehnung quer : 880% Die Folie blockt nicht.
Es wurde ein maximales Tiefziehverhaeltnis von 1.s9,1 ermittelt. ' Mit der Folie -wurden asymmetrische Modelle von 180 mm Hoehe, zylindrischen Aussparungen bis zu 30 mm im Durchmesser und bis zu 80 mm Tiefe konturentreu abgebildet, ohne dass Loecher. oder andere Fehlstellen auftraten.

Claims (2)

  1. -5- 232206 8
    Erfindungsanspruch
    1. Giessformfolien auf Basis von Ethylen-Vinylacetat-Co~ polymeren, dadurch gekennzeichnet, dass die Giessformfolien oberflaechlich verseift sind.
  2. 2. Giessformfolien nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Foliendicke 0,05 bis 0,2 mm, vorzugsweise 0,075 bis 0,2 mm, betraegt.
DD23220681A 1981-07-30 1981-07-30 Giessformfolien DD200072A1 (de)

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DD23220681A DD200072A1 (de) 1981-07-30 1981-07-30 Giessformfolien

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