DD149727A1 - Tonkanzellen fuer handharmonikas - Google Patents

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DD149727A1 DD21998380A DD21998380A DD149727A1 DD 149727 A1 DD149727 A1 DD 149727A1 DD 21998380 A DD21998380 A DD 21998380A DD 21998380 A DD21998380 A DD 21998380A DD 149727 A1 DD149727 A1 DD 149727A1
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Gotthard Richter
Wolfgang Franke
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Gotthard Richter
Wolfgang Franke
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Abstract

Die Erfindung betrifft Kanzellen fuer Handharmonikas, mit denen die Klangqualitaet erhoeht wird. Zweck der Erfindung ist es, Handharmonikas, insbesondere Akkordeons, hinsichtlich der verfuegbaren Klangfarben zu bereichern. Dies wird durch eine besondere Dimensionierung der Kanzelle, die entsprechend der gewuenschten Klangfarbe gewaehlt wird, erreicht.

Description

.Ά- 2 19983
a) Titel der Erfindung
Tonkanzeilen für Handharmonikas
^.Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Kanzellen für Handharmonikas, insbesondere Akkordeons, mit denen die Klangqualitäten des betreffenden-Instrumentes erhöht werden.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Im allgemeinen erfüllt die Kanzelle lediglich den Zweck, die Stimmplatte aufzunehmen, einen gesonderten Druckraum für jede Stimmplatte zu bilden und die Schwingung der Tonzunge zu gewährleisten.
Aus diesem Grunde ist die Kanzellengröße der Stimmplattengröße, die Kanzellentiefe der Zungenschwingungsamplitude angepaßt.
d) Ziel der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Akkordeon hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Klangfarben zu bereichern.
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe v/ird erfindungsgemaß dadurch gelöst, daß die in der üblichen Weise dor Stimmplattengröße angepaßten Kanzellen in ihren Dimensionen so gewählt werden, daß spezielle Klangfarben erzielt werden. Die Dimensionierung
2199 83
erfolgt dabei so, daß für alle Töne die gewünschte Klangfarbe erzielt wird, ohne Beachtung der Stimmplattengröße. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß auch dadurch gelöst, daß die üblicherweise für alle Kanzellen gleiche Tonlochgröße den Erfordernissen der Klangfarbenbildung angepaßt wird und u.U. von Kanzelle zu Kanzelle unterschiedlich ist. Eine andere erfindungsgemäße Variante sieht vor, daß das in der üblichen Weise beim Zusammenspiel mehrere Chöre durch die Einzellautstarken der Töne vorgegebene Klangbild durch bestimmte Kanzeilendimensionen beeinflußt wird, um charakterliche Klangfarben zu' erreichen.
f) Außführungsbeispiel
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Kanzeilen dargestellt, die eine klangliche Veränderung hervorrufen. Es zeigen;
Fig. 1t Eine Kanzelle 1 mit gegenüber der Stimmplatte vergrößerten Höhe.
Fig. 2j Eine Kanzelle 1 mit vergrößerter Tiefe x™. Fig. J>t Eine Kanzelle 1 mit geteiltem Innenraum. Fig. 4: Eine Kanzelle 1 mit verkleinertem Tonloch J.
Die in den Figuren gezeigten Kanzollenausführungen ermöglichen eine für jeden Ton spezielle abstimmbar« Klangfarbe.
So wird z.B. die Klangfarbe der in Fig. 1 gezeigten Kanzelle 1 mit einer über die Stimmplatte hinausragenden Kanzellenhöhe so verändert, daß eine AnUebung der Teiltone nahe der Grundfrequenz der Tonzunge erfolgt. Im Extremfall ist die Resonanzfrequenz der Kanzelle voll auf die Eigenfrequenz der Tonzunge abgestimmt und es kommt wesentlich nur zur Abstrahlung des Grundtones. Der Obertongehalt, der den harten und scharfen Klang verursacht ist kaum noch vorhanden.
Fig. 2 zeigt eine Kanzelle, deren Tiefe vergrößert wurde. Damit lassen sich leicht 2., 2. o. 4·. Oberton anheben,
· 3 —
wobei deutliche Klangfarbenunterschiede zu vernehmen sind. Bine weitere Methode die Resonanzfrequenz der Kanzelle zu verändern wird in Fig. 4· dargestellt. Die Größe des Tonlochs hat den Einfluß, daß bei Verkleinerung eine Erniedrigung der Kanzeilenresonanz eintritt. Die Veränderung der Tonlochgröße eignet sich besonders zur Erzielung eines bestimmten Formantgebietes.

Claims (4)

  1. -f- 2 1*9
    Erfindungsanspruch
    1, Tonkanzelle für Handharmonikas, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Kanzelle derart bemessen ist, daß die Resonanzfrequenz des Kanzeilenraumes mit einem ganzzahligen Vielfachen der Schwingungsfrequenz der zur Kanzelle gehörigen Tonzungen übereinstimmt und somit den betreffenden Teuton des Zungenspektrums verstärkt.
  2. 2. Tonkanzelle für Handharmonikas, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Kanzelle derart bemessen ist, daß die Resonanzfrequenz des Kanzellenraumes mit einem ganzzahligen Vielfachen der Schwingungsfrequenz der zur Kanzello gehörigen Tonzungen übereinstimmt und somit den betreffenden Teilton des Zungenspektrums verstärkt.
  3. 35. Tonkanzelle für Handharmonikas,, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Kanfcelle derart bemessen ist, daß die Resonanzfrequenz des Kanzeilenraumes mit einem ganzzahligen Vielfachen der Schwingungsfrequonz der zur Kanzelle gehörigen Tonzungen übereinstimmt und somit den. betreffenden Teilton des Zungenspektrums verstärkt.
  4. 4. Tonkanzelle für Handharmonikas, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Kanzelle derart bemessen ist, daß die Resonanzfrequenz des Kanzeilenraumos mit den Resonanzfrequenzen benachbarter Kanzellen übereinstimmt und damit die Klänge der betreffenden Tonzungen formanthaft verstärkt v/erden.
    5* Tonkanzelle für Handharmonikas, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Kanzelle derart bemessen ist, daß die Resonanzfrequenz de3 Kanzellenraumes mit den Resonanzfrequenzen benachbarter Kanzellen übereinstimmt.und damit die Klänge der betreffenden Tonzungen formanthaft verstärkt werden.
    6* Tonkanzelle für Handharmonikas, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Kanzelle derart bemessen ist, daß die Resonanzfrequenz des Kanzeilenraumes mit den Resonanzfrequenzen benachbarter Kanzellen übereinstimmt und damit die Klänge der betreffenden Tonzungen formanthaft verstärkt werden. ^
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