DD143804A1 - Vorrichtung zur reinigung von technologisch bedingtem abwasser in betonwerken - Google Patents

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Alfred Kulke
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von technologisch bedingtem Abwasser in Betonwerken, insbesondere bei der Herstellung von Fertigtetleiementen. Ziel der Erfindung ist es, die körperliche Arbeit weitestgehend zu beseitigen und ein Zusetzen der Abwasserrohre zu verhindern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mechanische Reinigungsvorrichtung vorzusehen. Die Erfindung wird dadurch gelöst, daß in unmittelbarer Mähe der Fertigungslinie ein mit Abdeckrosten versehener Kanal angeordnet ist, an derem Ende sich in der Kanalsohle ein Einlauf befindet, der mit feiner vertikal und horizontal verstellbaren Klappe versehen ist. in diesem Kanal wird ein Schleppschaufelkasten mit daran befestigten Seilen über Umlenkrolien mittels einer außerhalb des Kanals stehenden Winde über den zugeklappten Einlauf bis oberhalb des Fußbodens gezogen. Der mit den in dem Kanal mit den abgesetzten Bestandteilen gefüllte Schleppschaufelkasten wird mit einem Hebezeug oder auf andere Weise entleert. - Fig.2 -

Description

Vorrichtung zur Reinigung von technologisch bedingtem Abwasser in Betonwerken
Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von technologisch bedingtem Abwasser in Betonwerken insbesondere bei der Herstellung von Fertigteilelementen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es ist bereits bekannt, die Einlaufbereiche der Abwasser in Form von offenen Rinnen auszubilden, in dene sieh die verschiedenen Bestandteile wie Zement, Betonauschlagstoffe u. a. absetzen. Die weitere Abführung erfolgt in der Regel durch Rohrleitungen.
Der Hachteil dieser technischen Lösung ist in den durch Händarbeit zu reinigenden Rinnen zu sehen. Desweiteren ist das Zusetzen der Rohre über einen längeren Benutzungszeitraum unvermeidbar. Im Bereich der Landwirtschaft sind mechanische Reinigungsanlagen in Großstallungen bekannt* In der DDR - Patentschrift Nr. 16972 ist eine Entmistungsanlage mit einem umlaufenden Kratzerband beschrieben, die jedoch von der Zusammensetzung der Reinigungsbestandtsile nicht übertragbar ist.
1 3 03
der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die körperliche Arbeit weitest gehend zu beseitigen und die Arbeitsproduktivität zu erhöhen.
des, Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mechanische Reinigungsvorrichtung unter Beachtung der v/eitestgehenden Vermeidung von Rohrzusetzungen zu schaffen. Erfindungsgemäß ist die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein in unmittelbarer Fähe der Fertigungslinien befindlicher Fußbodenkanal mit in Vfinkeleisenrahmen befindlichen Abdeckrosten versehen ist.
Die Kanalsohle weist ein leichtes Gefälle auf, an derem tiefsten Punkt sich ein mit einer um 45° verstellbaren Klappe versehener Einlauf befindet.
Hiernach verläuft die Kanalsohle über eine schräge ETsene bis Oberkante Fußboden.
Am entgegengesetzten Ende ist die. Sohle gleichfalls gering schräg angeordnet.
Ein dem Kanalquerschnitt angepaßter Schleppschaufelkasten mit daran befestigten Seilen ist über Umlenkrollen mit einer oberhalb des Kanals befindlichen motorisch angetriebenen Finde verbunden. ·
Die Reinigung des Kanals erfolgt durch das Aufnehmen der Abdeckroste im Bereich des Einlaufes und der sich anschließenden schrägen Ebene.
1.
Nach dem umlegen der vertikalstehenden Klappe in die horizontale Ebene auf den Einlauf wird die Winde in Bewegung gesetzt.
Der am gegenüberliegenden Ende des Einlaufes befindliche Schleppschaufelkasten wird über die gesamte Kanalränge bis auf die Oberkante des Fußbodens gezogen und nimmt die abgesetzten Bestandteile auf.
Hiernach wird der Kasten mittels Hebezeug oder auf andere Weise entleert.
TO Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Beispiel erläutert.
In der Zeichnung zeigen:- Fig. 1 Draufsicht Fig. 2 Schnitt nach Pig. 1
Das technologisch bedingte Abwasser wird in unmittelbarer Nähe der Pertigungslinie 1 in einem Pußbodenkanal 2 eingeleitet
Der mit einem leichten Gefälle versehene Kanal 2 ist mit stabilen herausnehmbaren Abdeckresten 3 versehen, die in einem einbetonierten \?inkel eisenrahmen aufliegen.
Am tiefsten Punkt des Kanals 2 ist ein Einlauf 5~ mit einem zusätzlichen Schlammfang angeordnet, wonach sich eine Rohrabführung 6 anschließt.
Unmittelbar nach dom Elnl-auf 5 ist eine verstellbare Klappe 7 angebracht.
In dem Kanal 2 wird vom überdeckten Kanalende 8 von einer schrägen Kanalsohle 9 ausgehend ein Schleppschaufelkasten 10 über ümlenkrollen 11 mit einer motorisch angeordneten S'eilzugwinde 12 so geführt, daß dieser mit den abgesetzten Bestandteilen über die horizontal umgelegte Klappe 7 über eine schräge Ebene auf die Oberkante des Fußbodens 14 gebracht wird. Der Schleppschaufelkasten 10 v/ird mittels Hebezeug oder auf andere Weise entleert.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Vorrichtung zur Reinigung von technologisch bedingtem Abwasser in Betonwerken, bestehend aus einem mit Abdeckrosten versehenen Fußbodenkanal, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (2) so ausgebildet ist, daß die Kanalsohle (9) mit einem leichten Gefalle versehen ist, an dem tiefsten Punkt sich ein mit einer • um 45° verstellbaren Klappe (-,7) versehener Einlauf (5) befindet, hiernach eine schräge Ebene (13)' bis Oberkante Fußboden (14) und am entgegengesetzten Ende die Sohle (9) gleichfalls gering schräg angeordnet ist, wobei in dem Kanal (2) ein Schleppschaufelkasten (1O)) mit daran befestigten Seilen von der schrägen Sohle ausgehend über den zugeklappten Einlauf (5) bis zur Oberkante Fußboden (14)' mittels motorisch angetriebener Winde (12) bewegt v/ird.
    Hierzu */ Seite Zeichnung
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