DD143174B1 - Schmiereinrichtung für ein Zwischenachsen-Ausgleichgetriebe von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen - Google Patents

Schmiereinrichtung für ein Zwischenachsen-Ausgleichgetriebe von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen

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DD143174B1
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Description

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Titel der Erfindung:
Schmiereinrichtung für ein Zwiochonachsen-Ausgleichgetrieb« von Fahrzeugen., insbesondere Kraftfahrzeugen
Anwendungsgebiet:
Die Erfindung betrifft eine Schmiereinrichtung für Zwischenachsen-Ausgleichgetriebe von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, wobei Verzweigungsgetrieberäder Schmiermittel zu einer Schmiermittelverteilerkammer mit mehreren Ausgängen zu den einzelnen Schmierstellen fördern.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik:
Bekannt ist eine technische Lösung gemäß DE-OS 1 530 652, welche offenbart, daß Verzweigungsgetrieberäder Schmiermittel in eine Rinne abschleudern. Diese Rinne ist in tangentialer Richtung seitlich zum benachbarten Zahnrad offen und nimmt das abgeschleuderte öl auf. Diese Rinne steht mit Bohrungen in Verbindung, über welche die einzelnen Schmierstellen mit Schmiermittel versorgt werden. Weiterhin ist eine Schmiereinrichtung für ein Zwischenachsendifferential nach DE-OS 1 555 290 bekannt, welche aus einer Trommel besteht, die sich beim Antrieb der Achse in einem Schmiermittelbehälter dreht und somit das Schmiermittel zu den Verzweigungsgetrieberädern fördert, wobei von diesen das Schmiermittel in einen Kanal geleitet wird, um zu den Schiaierstellen zu gelangen*
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Fernerhin ist eine Schmiereinrich.tung zur Schmierung eines Zwischenachsendifferentials gemäß DE-OS 1 680 838 bekannt, welche ebenfalls über Verzweigungsgetrieberäder und einen Auffangkanal Schmiermittel zu den Schmierstellen befördert.
Diesen genannten technischen Lösungswegen haften die Nachteile an, daß bei niedrigen Drehzahlen in nicht genügender Menge öl über die Verzweigungsgetrieberäder zu den Auffangkanal gefördert wird und zum anderen, daß das öl im Auffangkanal nicht richtungsweisend an die einzelnen Schmierstellen weitergeleitet wird, sondern im Auffangkanal momentan anstaut· Des weiteren fließt eine zu große Menge Öl auf dem Wege zum Auffangkanal bereits in den ölsumpf vor Erreichen des Kanals zurück·
Ziel der Erfindung:
Die Nachteile der genannten Erfindungen, d. h# die ungenügende Förderung von Schmiermittelmengen bei niedrigen Drehzahlen, der damit verbundene Rückfluß auf dem Wege zum Auffangkanal sind zu beseitigen» Das Schmiermittel ist richtungsweisend zu den Schmierstellen zu leiten·
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Aufgabe der Erfindung ist es, eine derartige Schmiereinrichtung zu schaffen, die die Schmierstellen des Zwischenachsen-Ausgleichgetriebes auch bei niedrigen Umdrehungszahlen stets ausreichend mit Schmiermittel versorgt. Des weiteren soll die Erfindung die Aufgabe erfüllen, von der zu fördernden ölmenge ein Abtropfen in den Ölsumpf weitestgehend zu verhindern, sie verlustarm zur Auffangtasche zu fördern und von dort an die Schmiersteilen weiterzuleiten. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein in an sich bekannter Weise in den Schmiermittelsumpf hineinreichendes Stirnrad vorhanden ist, dessen Zahnbreite größer als die eines weiteren mit ihm im Eingriff stehenden Stirnrades ist, wobei dem Stirnrad eine oberhalb des
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Schmiermittelsumpfes beginnende kreisförmige Schmiermittel-Führungsbahn zugeordnet ist, an derem oberen Ende eine Schmiermittelfangtasche mit einem Schmiermittelteiler angeordnet ist· Vorteilhaft ist die Schmiermittel-Führungsbahn nahe am Stirnrad, dasselbe umfassend angebracht und bis unmittelbar an die Schmiermittelübergabestelle zwischen Stirnrad und Stirnrad heranreichend, mit einer Abstreifkante und einem angrenzenden Ölreservoir ausgeführt« Die gesamte vorbeschriebene Anordnung sichert eine sichere Schmierung in allen Betriebszuständen.
Ausführungsbeispie1:
Einzelheiten der Erfindung werden anhand einer Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schmiereinrichtung darstellt. Es zeigt:
Fig. 1 die Schmiermittelförderung in einer schematischen Schnittdarstellung des Getriebes
Fig, 2 den Schmiermittelteiler, die Schmiermittelfangtasche und die unterschiedlichen Zahnbreiten der zusammenwirkenden Stirnräder in Draufsicht, Fig. 3 einen Schnitt durch den Schmiermittelstromteiler. Aufbau:
Fig. 1 zeigt die Stirnräder 1 und 2 des Verzweigungsgetriebes einer Zwisch.ens.chse, wobei das Stirnrad 1 in den ölsumpf 6 und das Stirnrad 2 in das vom Stirnrad 1 beschickte ölservervoir 8 eintaucht. Eine SchmiermitteIführungsbahn 3 umgibt das Stirnrad 2 in seinem aufsteigenden Drehsinn und ist mit der Schmiermittelfangtasche 4, welche einen Schmiermittelstromteiler 7 enthält, verbunden.
Fig. 2 läßt den SchmierraitteIstromteiler 7 an der Schmiermitte If angt asche 4 sowie die unterschiedlichen Zahnbreiten der Stirnräder 1; 2 erkennen, wobei die Verbindung des Verzweigungsgetriebes mit dem Achsdifferential der vorderen Hinterachse angedeutet ist.
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Funktionsweise:
Das in den Schmiermittelsumpf 6 eintauchende Stirnrad 1 schöpft Schmiermittel mittels seiner Verzahnung daraus und gibt dieses in das ölreservoir 8 ab. Begünstigt wird dies durch die Abstreifkante 9· Die Zahnlücken des Stirnrades 2 fördern aus dem Ölreservoir 8 das Schmiermittel zur Schmiermittelfangtasche 4·. Damit genügend Schmiermittel aus dem Schmiermittelsumpf 6 mitgerissen wird und das ölreservoir 8 gut gefüllt wird, ist das Stirnrad 1 gegenüber dem Stirnrad 2 mit einer größeren Zahnbreite versehen· Um einen teilweisen Rückfluß, besonders bei niedrigen Umdrehungszahlen nach dem Schöpfen des Schmiermittels aus dem Reservoir 8 durch das Stirnrad 2 zu verhindern, ist eine Schmiermittelführungßbahn 3 nahe dem Stirnrad 2 bis in die Nähe der Schmiermittelfangtasche 4- kreisbogenförmig angebracht· Der Schmiermittelstromteiler 7 in der Schmiermittelfangtasche 4 hat die Aufgabe, das Schmiermittel verschiedenen Schmierstellen zuzuführen»

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Schmiereinrichtung für ein Zwischenachsen-Ausgleichgetriebe von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, wobei Verzweigungsgetrieberäder Schmiermittel aus einem Schmiermittelbehälter zu einer Schmiermittelverteilerkammer mit mehreren Ausgängen fördern, dadurch gekennzeichnet,
    daß ein in an sich bekannter Weise in den Schmiennittelsumpf (6) hineinreichendes Stirnrad (1) vorhanden ist, dessen Zahnbreite größer als die eines v/eiteren mit ihm im Eingriff stehenden Stirnrades (2) ist, wobei dem Stirnrad (2) eine oberhalb des Schmiermittelsumpfes (6) beginnende kreisförmige Schmiermittelführungsbahn (3) zugeordnet ist, an deren oberen Ende eine Schmiermittelfangtasche (4) mit einem Schmiermittelteiler (7) angeordnet ist«
    Schmiereinrichtung nach Punkt 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schmiermittel-Führungsbahn (3) nahe am Stirnrad (2), dasselbe umfassend, angebracht ist und bis unmittelbar an die Schmiermittelübergabestelle zwischen Stirnrad (1) und Stirnrad (2) heranreicht und mit einer Abstreifkante (9) und einem angrenzenden Ölreservoir (8) ausgeführt ist·
    Hierzu^JLSetten Zeichnungen

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