DD143166A1 - Beschickeinrichtung fuer seilschlagmaschinen - Google Patents

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DD143166A1
DD143166A1 DD21321179A DD21321179A DD143166A1 DD 143166 A1 DD143166 A1 DD 143166A1 DD 21321179 A DD21321179 A DD 21321179A DD 21321179 A DD21321179 A DD 21321179A DD 143166 A1 DD143166 A1 DD 143166A1
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DD
German Democratic Republic
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lifting
frame
cylinder
feeding device
coil
Prior art date
Application number
DD21321179A
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English (en)
Inventor
Peter Liers
Karl-Heinz Possoegel
Werner Fuehrer
Original Assignee
Peter Liers
Possoegel Karl Heinz
Werner Fuehrer
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/16Auxiliary apparatus

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  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

-λ- 213 211
Titel der Erfindung
Beschickeinrichtung für Seilschlagmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Beschickeinrichtung für Seilschlagmaschinen' mit einer unter Flur auf Rollbahnen angeordneten Vorrichtung zum Heben, Senken und Verschieben schwerer Spulen·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist durch die DT-AS Kr. 12 84- 84-9 das Auswechseln von Spulen an Verseilmaschinen, bei der seitlich der zu beschickenden Maschine ein längs derselben verfahrbarer Tisch angeordnet ist, mit dessen Hilfe über mechanische oder hydraulisch betätigte Schwenkarme die vollen Spulen angehoben und in die Lagerungen eingeschwenkt- oder die leeren Spulen im umgekehrten Sinne herausgenommen und abgesenkt v/erden» Nachteilig ist der hohe materielle Aufwand und der große Platzbedarf·
Weiterhin ist durch das WE* 70 249 die Lösung bekannt geworden· Bei dieser Ausführung ist unterhalb des Verseilkorbes ein Hubzylinder unter Flur angeordnet, dessen Kolbenstange mit dem Hubtisch derartig verbunden ist, daß beim Anheben des Hubtisches in die.Beschickstellung dieser um 90° gedreht wird o1
Nachteilig bei dieser Lösung ist, daß das Drehen des Hubtisches um die Mittenvertikale eine komplizierte Drallführung erfordert» Weiterhin ist nachteilig, deJ3 der Versoilkorb für den Beschickvorgang immer in eine zum Hubtisch ge-
- z - Z 1 3 2 M
nau festgelegte Stellung gefahren werden muß* Als Prototyp der bekannten Lösungen ist das V/P 1Ö9 911 anzusehen s bei dem der unter Flur angeordnete Hubzylinder mit seinem unteren Ende schwenkbar gelagert und mit einem am Fundament gelenkig gelagerten Schwenkzylinder beweglich verbunden ist und der Hubtisch im angehobenen Zustand mit einer mit der undrehbaren Hubtischlagerung verbundenen Verriegelungsvorrichtung gegen Verdrehen gesichert ist * Die technische Lösung ist auch bei konstruktiver Ausgestaltung für die großen schweren Spulen mit ca© 4 - 5 Mp Gewicht nicht anwendbar« Außerdem sind zusätzlich Bedienungspodeste notwendig.
Ziel der Erfindung;
Ziel der Erfindung ist es, den Platzbedarf zu verringern, die Bedienung zum Beschicken der Spulen zu verbessern, die Wech- . selzeiten zu verkürzen sowie insgesamt eine Arbeitserleichte-• rung bei der Bedienung zu erreichen·
Darlegung; des Wesens der Erfindung;
Die Erfindung stellt sich - ausgehend vom Ziel - die Aufgabe, eine Beschickeinrichtung zu schaffen, die unter Verwendung hydraulischer und mechanischer Mittel das Beschicken von schweren Spulen von unten her ermöglicht und der gleichzeitig ein Bedienungspodest zugeordnet ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch erfüllt, daß die Beschickeinrichtung aus einem auf Rollbahnen unter Flur angeordneten Hebegerüst zum Heben, Senken und Verschieben der Spulen besteht und mit einer Abdeckung gekoppelt ist, die beim Beschicken der Maschine gleichzeitig als Bedienungspodest dient» Das Hebegerüst besteht aus zwei Rahmen, welche mittels Scherenholmen verbunden sind, wobei der obere Rahmen einen Spulentisch mit einem Spulenauswerfer trägt und im unteren Rahmen ein Hubzylinder für die Scherenholme angeordnet ist sowie Räder zum Verfahren des Hebegerüstes aufgehängt sind, zwischen denen ein Fahrzylinder, in einem Widerlager befestigt, angeordnet ist0 ^er Bewegungsablauf des Beschickens, Heben,
Senken und die Fahrbewegung, erfolgt durch automatische Steuerung, nachdem der Bewegungsablauf durch Tasterdruck: ausgelöst wurde« Um eine ständige Sicherung der Beschick-* grube zu gewährleisten, wird mit dem Verfahren des Hebe« gerüstes in die Beschickstellung eine Abdeckung über die Grube gezogen, von wo aus die Spulenlagerung gefahrlos bedient werden kann0
Mit der Erfindung ist es möglich, schwere Spulen mit einem Gewicht von 4-5 Mp ohne Arbeitserschwernisse, zusätzliche Bedienungspodeste, in einer kurzen Wechselzeit in den Verseilkorb zu manipuliereno
Ausführungsbeispiel
Anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbei-Spieles soll die Erfindung näher erläutert werden· Es bedeuten:
• Figo 1 die Gesamtansicht der Beschickeinrichtung mit angedeutetem Verseilkorb
Fige 2 Teilschnitt der Beschickung im vergrößerten Maßstab mit Darstellung des Hebegerüstes
Fig» 3 Darstellung des Äuswerferso
Die Beschickeinrichtung gemäß der Figo 1 bis 3 besteht aus einer unter Flur auf Rollbahnen 1, welche auf dem Fundament ruhen, angeordneten Vorrichtung zum Heben, Senken und Verschieben einer Spule 3· Diese Vorrichtung wird in der Hori- zontalen durch den Fahrzylinder 7 und in der Vertikalen durch den Hubzylinder 8 bewegt» Die Steuerung erfolgt automatisch durch Endschalter, nachdem der Bewegungsablauf durch (Tasterdruck ausgelöst wurde0 Zur Aufnahme der Spule 3 ist oberhalb des Hebegerüstes 4 ein Spulentisch 5 angeordnete Am Hebegerüst 4 ist ein mit seinem Widerlager 6 am Fundament 2 befestigter Fahrzylinder 7 angeordnet, welcher das Hebegerüst 4, einschließlich Spulentisch 5» auf zwei beidseitig vom Hebegerüst 4 angeordnete Rollbahnen 1 von Stellung Il nach III verfährt und umgekehrte
Das Hoben und Senken des Spulentisches 5 erfolgt von Stellung I nach II und umgekehrt mittels Hubzylinder 8, v/elcher in waagerechter Stellung angeordnet ist» Am kugeligen Kopf 9 der Kolbenstange des Hubzylinders 8 ist ein Joch 10 angeordnet, über welches die Schere 11 des Hebegerüstes 4 je nach Bedarf aus- bzwo eingefahren werden kann« Das Hebegerüst 4 besteht aus zwei Rahmen 12 und 13$ welche mittels Scherenholme 14 verbunden sind β Die Scherenholme 14 sorgen für eine parallele Lage der beiden Rahmen 12 und 13 zueinander.© Während der obere Rahmen 12 den Spulentisch 5 mit Auswerfer 15 trägt, sind am unteren Rahmen 13 die Räder 16 für das Verfahren und der Hubzylinder 8 aufgehängt» Der Auswerfer 15 besteht aus zwei an He-. bein 17 angeordneten Rollenpaaren 18o Die Hebel 17 sind über eine Achse 19 und den Hebel 20 mit dem dafür vorgesehenen Hy-'draulikzylinder 21 verbunden« Um eine ständige Sicherung der Grube zu gewährleisten, wird mit dem Verfahren des Hebegerüstes 4 eine Abdeckung 22 über die Grube gezogen, von wo aus die Spulenlagerung 23 gefahrlos bedient v/erden kann«

Claims (1)

  1. -. ^p « & ΐ *J &, I S
    Erfindung anspruch
    Beschickeinrichtung für Seilschlagmaschinen mit einem unter Flur auf Rollbahnen mit Hydraulikelementen zum Heben, Senken und Verschieben der Spulen ausgerüsteten Hebegerüst, gekennzeichnet dadurch, daß das Hebegerüst (4), bestehend aus zwei Rahmen (12) und (13), welche mittels Scherenholme (14) verbunden sind, wobei der Rahmen (12) einen Spulentisch (5) mit
    Auswerfer' (15) trägt, im Rahmen (13) ein Hubzylinder (8) angeordnet sowie Räder (16), zwischen denen ein Fahrzylinder
    (7)j der in einem Widerlager (6) befestigt ist, aufgehängt
    sind, mit einer Abdeckung (22) gekoppelt ist«
    Hierzu^ Seiten Zeichnungen
DD21321179A 1979-05-29 1979-05-29 Beschickeinrichtung fuer seilschlagmaschinen DD143166A1 (de)

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DE19626258A1 (de) * 1996-06-29 1998-01-08 Roland Man Druckmasch Gleis für einen Wagen für Wickelrollen von Rollenrotationsdruckmaschinen

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ATA203780A (de) 1981-07-15
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