CH99981A - Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zählern. - Google Patents

Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zählern.

Info

Publication number
CH99981A
CH99981A CH99981DA CH99981A CH 99981 A CH99981 A CH 99981A CH 99981D A CH99981D A CH 99981DA CH 99981 A CH99981 A CH 99981A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
counter
counters
characters
setting
disk
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Blathy Dr Otto Titus
Original Assignee
Blathy Dr Otto Titus
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blathy Dr Otto Titus filed Critical Blathy Dr Otto Titus
Publication of CH99981A publication Critical patent/CH99981A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R35/00Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
    • G01R35/04Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass of instruments for measuring time integral of power or current
    • G01R35/06Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass of instruments for measuring time integral of power or current by stroboscopic methods

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description


  Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zählern.    Die Einstellung von umlaufenden elek  trischen Zählern mit der     stroboskopischen     Methode ist bereits bekannt, gemäss welcher  ein an der Scheibe des einzustellenden Zäh  lers angebrachter     Zeichenkranz    durch Öff  nungen der Scheibe eines Normalzählers  beobachtet und die Einstellung des einzustel  lenden Zählers so lange geändert wird, bis  der Zeichenkranz der Scheibe dieses letzteren  Zählers scheinbar zum Stillstand kommt,  Eine andere Methode der Einstellung auf  Grund desselben     Prinzipes    besteht darin, dass  man auf die mit Zeichen versehene Scheibe  des einzustellenden Zählers einen     Lichtstrah-          lenbündel    wirft,

   den eine vom Normalzähler  angetriebene Blende periodisch abblendet.  Die an der Scheibe des einzustellenden Zäh  lers befindlichen Zeichen stehen bei Errei  chung des Synchronismus des Normalzählers  und des einzustellenden Zählers gleichfalls  still.  



  Die erstere Einstellungsart ist mit dem  Nachteil behaftet, dass der     einzustellende     Zähler in eine bestimmte     räumliche    Lage zum  Normalzähler gebracht werden muss, wäh  rend die zweite Regelungsart ausserdem    noch wesentliche Ausführungsschwierigkeiten  bietet.  



  Gemäss der Erfindung werden diese Nach  teile vollkommen beseitigt.    Das neue Verfahren besteht darin, dass  die in an und für sich     bekannter    Weise an  ihrer Scheibe mit     einem    Zeichenkranz     ver-          sehenen,    in gemeinsamem Stromkreise ge  schalteten einzustellenden Zähler durch Lam  pen, mit den     Stromundulationen    entsprechend  pulsierender Lichtstärke beleuchtet werden,  die mit einem Wechselstrome gespeist wer  den, dessen Frequenz zur Anzahl der     an    den       Zählerscheiben    angebrachten Zeichen in einem  Verhältnis steht, dass bei der der Einstel  lungsbelastung der Zähler entsprechenden  Umdrehungszahl derselben,

   die Anzahl der  vor einem festen Punkte vorbeiziehenden Zei  chen der     Zählerscheiben    der     Richtungswech-          selzahl    des die Lampen speisenden Wechsel  stromes gleich oder ein Mehrfaches oder ein  einfacher Bruchteil derselben ist und die  Zähler derart eingeregelt werden, dass die  Zeichenkränze in Ruhe zu verharren schei  nen.      Die Versuche haben nämlich ergeben,     da.ss     die Einregulierung der Zähler auch dann mit  vollkommener Genauigkeit durchgeführt wer  den kann, wenn die periodischen Schwan  kungen der Lichtstärke der Beleuchtung  innerhalb verhältnismässig enger Grenzen  Herlaufen, wie zum Beispiel bei den gewöhn  lichen     Wolframlampen.     



  Die Einstellung kann dann am schärf  sten bewirkt werden, wenn die Anzahl der  sekundlich     vorbeischreitenden    Zeichen der       Zä.hlerscheibe    mit der     Richtungswechselzahl     des Wechselstromes gleich ist, doch kann man  noch gute Ergebnisse erzielen, wenn die An  zahl der Zeichen das Doppelte oder Dreifache,       bezw.    die Hälfte oder ein Drittel der     Rich-          tungswechselzahl    beträgt, insbesondere, wenn  das Gesichtsfeld mit der Hand oder durch  eine Blende begrenzt wird.  



  In der Zeichnung ist eine zur Ausführung  des Verfahrens geeignete Einrichtung sche  matisch und beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt das Schaltungsschema der       lnlage    und     Fig.    2 ein Bruchstück der zur  Ausführung des Verfahrens dienenden Zäh  lerscheibe.  



       3i    ist der Normalzähler, mit dem die  Zähler in,     niz,.,        m-,    zu vergleichen sind. Die  Scheiben<I>d</I> des Normalzählers<B>NI,</B> sowie jene  der     einzuregelnden    Zähler     m,-nc,    sind in der  Nähe ihres Umfanges mit einem Zeichenkranz  a     (Fig.    2) versehen, der aus einfachen im  Kreise angeordneten Löchern bestehen kann.  Statt solcher Löcher können jedoch     einge-          presste    oder aufgedruckte radiale Striche, am  Umfang der Scheibe angebrachte Zähne oder  dergleichen dienen.  



  Die Zähler M und     in,-ms    sind in Reihe  in den Stromkreis     c,,        c.    geschaltet, in dem  sich noch ein Wattmeter<I>a</I> befindet.<I>r, r</I> sind  in den Stromkreis     c,,        c2    geschaltete Lampen  oder dergleichen, die eine Änderung der Be  lastung dieses Stromkreises     gestatten.     



  1, 1 sind     Metallfadenglühlampen,    die die  Zähler beleuchten, und     g    ist ein Wechsel  stromerzeuger, der einen Strom von der ge  wünschten Frequenz liefert.     f    ist ein in den    Stromkreis des Wechselstromerzeugers     g    ge  schalteter     Frequenzmesser.     



  Das Einstellen .der Zähler     na,-ms    erfolgt  allgemein bei     '/4    Belastung, und die Fre  quenz des Stromerzeugers     y    wird der An  zahl der Löcher der     Zählerscheiben    d und  der Umlaufzahl derselben bei     '/4    Belastung       derart    angepasst, dass bei einem jeden Pol  wechsel ein Zeichen e vor einem ortsfesten  Punkt des Raumes vorbeiläuft.

   Macht die  Scheibe d des richtig eingestellten Zählers  bei '14 Belastung zum Beispiel eine Umdre  hung pro Sekunde und ist die     Zählerscheibe     an ihrem Umfange mit<B>100</B> Löchern     e    ver  sehen, so muss der     Wechselstromerzeuger        g     einen Strom von 50 Perioden pro Sekunde  liefern.  



  Die Belastung der Zähler wird durch  Ein- -und Ausschalten von Lampen     r    so lange  geändert, bis die Scheibe d des Normalzäh  lers     irz    bei der ergebenen Frequenz des  Stromerzeugers g stillstehend erscheint. Hier  auf werden     clie    übrigen Zähler     yyt,        nag    usw.  so lange derart einreguliert, dass ihre Schei  ben gleichfalls stillstehend erscheinen.  



  Wird gewünscht, die Zähler auch bei an  dern Belastungen zu prüfen, so muss man  die Lampen 1 mit einem Stromerzeuger g  speisen, dessen Frequenz
EMI0002.0046  
   ist, wenn  bei jedem Polwechsel ein Zeichen vorbeiziehen  soll, wobei F die Frequenz des durch den  Stromerzeuger<I>g</I> gelieferten Stromes,<I>N</I> die  Umlaufzahl der     Zählerscheibe    d bei der Prüf  belastung und     n    die Anzahl der Zeichen e  bedeutet.  



  Wie bereits erwähnt, ist es am zweck  mässigsten, die Anzahl n der am Umfang  der     Zählerscheibe    angebrachten Zeichen nach  der Gleichung n -     2FN    zu wählen, doch kann  die Hälfte oder das Doppelte, sogar das Drei  fache dieser Zahl gewählt werden. Hierbei  büsst jedoch die Klarheit etwas ein.  



  Will man die Einstellung bei mehreren  verschiedenen Belastungen ausführen, so  muss die die zur Belastung der Zähler ver  wendeten Lampen speisende Stromquelle  derart eingerichtet sein,     dass    sie Wechsel-      ströme mit mehreren verschiedenen Perioden  zahlen zu liefern vermag, welch letztere der  art gewählt sind, dass bei einer jeden Be  leuchtungsstufe, bei der die Einstellung statt  finden soll, das Verhältnis zwischen Perio  denzahl und Belastung das gleiche ist.  



  Bei diesem Einstellverfahren kann man  eine beliebige Anzahl von Zählern. gleich  zeitig in den Stromkreis (z. B. mit einem  einzigen Normalzähler in Reihe) schalten und  entweder über einem jeden Zähler eine be  sondere Lampe oder für mehrere Zähler eine  gemeinsame Beleuchtungslampe     anordnen,     doch genügte es einfach, den zur Einstellung  der Zähler benützten Arbeitsraum mit einer  oder     mehreren    sogenannten halbwattigen     Me-          tallfadenlampen    oder Bogenlampen zu be  leuchten, die mit einem Wechselstrome der  oben angegebenen Periodenzahl gespeist  werden.  



  In einem solchen Arbeitsräume können  die Arbeiter das Einstellen ohne Verwen  dung irgend eines besonderen Instrumentes  oder     Hilfsmittels    mit voller Bewegungsfrei  heit ausführen, und auch ihre Augen, sowie  ihre beiden Hände sind vollständig frei. Die       einzuregelnden    Zähler sind nicht an eine  durch irgendwelche Instrumente bestimmte  Stelle gebunden, und der Arbeiter vermag  gleichzeitig auch mehrere Zähler zu über  blicken, was es ermöglicht, dass er während  der     Einstellung    eines Zählers noch einen       kcntrollierenden    Blick auf die bereits einge  stellten Zähler werfen kann, um sich davon  zu überzeugen, ob die Zeichenkränze der  Scheiben tatsächlich in Ruhe verharren.

   In  dieser Weise wird auch die leichte Kontrolle  der     Einstellbarkeit    möglich, weil es genügt,  wenn der     Kontrollbeamte    durch den Arbeits-         raum    schreitet und die in demselben befind  lichen Zähler einfach besichtigt, um sie ohne  weiteres davon zu überzeugen, ob dieselben  richtig eingeregelt sind.  



  Das neue Verfahren zeichnet sich dem  nach gegenüber den bisher bekannten sämt  lichen Einstellverfahren nicht nur durch  seine ausserordentliche grosse Leistungsfähig  keit, sondern infolge der leichten Kontrolle  auch durch die äusserste Zuverlässigkeit aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Einstellung von umlau fenden elektrischen Zählern mittelst eines an der Zählerscheibe angebrachten Zeichen kranzes, dadurch gekennzeichnet, dass die (in an und für sich bekannter Weise an ihrer Scheibe mit einem Zeichenkranz versehenen) in gemeinsamem .Stromkreis geschalteten, ein zustellenden Zähler durch Lampen, mit den Stromundulationen entsprechend pulsierender Lichtstärke beleuchtet werden, die mit einem 'Wechselstrome gespeist werden, dessen Fre quenz zur Anzahl der an den Zählerscheiben angebrachten Zeichen in einem Verhältnis steht,
    d-.ss bei der der Einstellungsbelastung der Zähler entsprechenden Umdrehungszahl derselben die Anzahl der vor einem festen Punkte vorbeiziehenden Zeichen der Zähler scheiben der Richtungswechselzahl des die Lampen speisenden Wechselstromes gleich oder ein Mehrfaches oder ein einfacher Bruchteil derselben ist, und die Zähler der art eingeregelt werden, dass die Zeichenkränze in. Ruhe zu verharren scheinen.
CH99981D 1921-11-15 1921-11-15 Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zählern. CH99981A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH99981T 1921-11-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH99981A true CH99981A (de) 1923-07-02

Family

ID=4358003

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH99981D CH99981A (de) 1921-11-15 1921-11-15 Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zählern.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH99981A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2413516A1 (de) Digital-anzeigevorrichtung zum anzeigen jeder gewuenschten zahl in jeder gewuenschten farbe
DE839975C (de) Neon- oder Leuchtstoffroehre
CH99981A (de) Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zählern.
AT93385B (de) Verfahren zur Einstellung von umlaufenden Elektrizitätszählern.
DE359220C (de) Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zaehlern
DE588122C (de) UEberwachungsvorrichtung fuer das Schlusslicht und die Stopplampe eines Kraftfahrzeuges
DE447455C (de) Anzeigevorrichtung fuer die UEberwachung von Dampfkesseln o. dgl. mit einer unterteilten, durch elektrische Gluehlampen sichtbar gemachten Skala
DE873431C (de) Einrichtung zur UEberwachung von Elektronenroehren
DE496196C (de) Anordnung zur Farbenbeleuchtung von Gegenstaenden oder lebenden Wesen von zwei oder mehreren Gruppen von Lichtquellen aus, besonders fuer Reklamezwecke oder zum Gebrauchin Theatern u. dgl.
DE1184114B (de) Vorrichtung zur Untersuchung des Gesichtsfeldes des menschlichen Auges
DE348913C (de) Einrichtung zum Einstellen von umlaufenden Elektrizitaetszaehlern nach einem Normalzaehler
DE910662C (de) Vorrichtung zur Pruefung und Justierung von Signal-Einrichtungen, insbesondere des Eisenbahn-Sicherungswesens
AT137209B (de) Einrichtung zur Anzeige der Stellungen von beweglichen Organen in Überwachungsstationen elektrischer Energieverteilungsanlagen.
DE384083C (de) Anrufvorrichtung fuer das Personal von Banken, grossen Verwaltungen, Fabriken u. dgl., bei welcher Tafeln zur Verwendung kommen, die auf die verschiedenen Raeume verteilt sind
DE206312C (de)
DE746770C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Anzeige des Standortes auf einer Karte
DE491829C (de) Verfahren und Einrichtung zum Beleuchten mit staendigem Farbenspiel
DE721251C (de) Elektromagnetisch ablenkbare Farbblende fuer Signallampen
DE420137C (de) Verfahren zum Eichen von Messapparaten mit drehbarem Organ, insbesondere Elektrizitaetszaehlern
DE749841C (de) Geraet zur elektrischen Anzeige der Horizontallage und Neigung
AT232603B (de) Lampenschalteinrichtung, insbesondere für Straßenbeleuchtung
DE610883C (de) Abaenderung der Signalvorrichtung zum Regeln des Strassenverkehrs mittels abwechselndin den Verkehrssignalfarben aufleuchtender Flaechen
DE891704C (de) Anzeigevorrichtung des Belegungszustandes von Schalteinrichtungen in Fernsprechanlagen, insbesondere vom Wartefeld eines Waehlerfernamtes mit selbsttaetiger Anrufverteilung
DE917945C (de) Herstellung selbstschreibender Leuchtschriften
DE1497687A1 (de) Simulatoreinrichtung fuer Betrachtungszwecke