CH99748A - Verfahren zur Herstellung von Stickereien. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stickereien.

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CH99748A
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CH
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embroidery
stitches
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shuttle
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Inventor
Vogtlaendis Aktiengesellschaft
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Vogtlaendische Maschf Ag
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05C—EMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00—Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/16—Arrangements for repeating thread patterns or for changing threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Automatic Embroidering For Embroidered Or Tufted Products (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Stickereien.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Zierfahren, um die in Stoffrahmen ein  gespannten     Stoffflächen    auf mechanischem  Wege mit Mustern verschiedener Sticharten  zu versehen. Es ist bekannt,     mittelst    der       Schiffchenstickmasckine    verschiedene Stich  arten (Blattstich, Steppstich,     I'estonstich)     auf einer Stofffläche zu gemeinsamer Muster  wirkung zu vereinigen. Das Gemeinsame sol  cher Stickereien kommt darin zum Ausdruck,  dass diese Sticharten ausschliesslich unter Be  nutzung eines     Schiffchenfadens    erzeugt wur  den.

   Es ist auch bekannt, diese eben ange  führten     Sticharten    ohne Benutzung eines       Schiffchenfadens    auf der     Handstickmaschine     herzustellen.  



  Das Neue und Eigenartige gemäss vor  liegender Erfindung kommt nun darin zum  Ausdruck, dass bei einer auf mechanischem  Wege hergestellten Stickerei mehrere Stich  arten, nämlich solche mit Verriegelung durch  einen     Schiffchenfaden        (Schiffchenverriege-          lungstisch)    und solche ohne     Schiffchenfaden,     zum Beispiel gewöhnliche     Einfadennähstiche,            Einfaden-Bettelstiche    oder     Mehrfaden-gettel.-          stiche,        nebeneinander    oder     miteinander    ver  einigt sind.  



  Zur Ausübung des Verfahrens wird bei  spielsweise derart vorgegangen, dass, nachdem       beispielsweise        bestimmte    Teile des Stick  musters mittelst geeigneter Vorrichtungen  im     Schiffchenverriegelungsstich,    also     mittelst     Nadelfaden und     Schiffchenfaden,    hergestellt  worden sind, der zur Durchführung dieser  Stichart dienende Mechanismus ausser Tätig  keit gesetzt und die Stofffläche in den Ba.

    reich einer Stickvorrichtung derselben     Stick-          maschine    gebracht wird, die ohne Benutzung  eines     Schiffchenfadens    arbeitet, also eine     vön     der vorherigen Stichart abweichende Stichart,  beispielsweise den Bettelstich, durchführt.  Sind die für diese Stichart gewünschten Par  tien     durchgestickt,    so kann wieder eine an  dere     Stickvorrichtung    der gleichen Stick  maschine in Tätigkeit gesetzt werden, oder  die vorherige Stichart setzt wieder ein.

   We  sentlich ist dabei immer nur, dass die ver  schiedenen Sticharten sich auf einer gemein-      Samen Stofffläche befinden, damit sie sich im       fertigen    Produkt zu einer Gesamtwirkung  vereinigen.  



  Die Vorteile, die durch das neue Verfahren  gegeben sind, liegen einesteils in der sich. ver  schiedenartig     äussernden    plastischen Wirkung  der Sticharten, andernteils kann aber auch  die Verwendung mehrerer Sticharten dazu  dienen, die     Durcharbeitung    des Stickmusters  zu vereinfachen und die ganze Stickarbeit  rationeller zu gestalten. Das zeigt sich am  beten beim Sticken erhaben wirkender Blatt  ornamente. Ehe die eigentliche Blattform ge  stickt wird, ist es, um eine plastische Wir  kung überhaupt hervorzubringen, nötig, dass  durch     öfteres    Hin- und Herfahren des Gatters  eine Polsterung, also eine     sogenannte    füllende  Unterlage, auf die     Stofffläche    aufgestickt  wird.

   Die so     geschaffene        Unterlage    wird dann  erst durch sogenannte Blattstiche, also neben  einander gelegte lange Stiche,     übersticht.     Wird die Unterlage durch den Schiffchen  stickmaschinenstich, also mittelst Nadelfaden  und     Schiffchenfaden,    hergestellt, so erfordert  (lies bei der Feinheit des     Stickfadens    nicht  nur eine aussergewöhnlich grosse Garnmenge,  sondern zum Aufsticken der Unterlage wird,  um die gewünschte füllende     Wirkung    zu er  zielen,     auch.    ein erheblicher Mehraufwand an  Zeit     erforderlich    sein.  



  Bei Anwendung des Verfahrens gemäss  vorliegender Erfindung kann nun aber bei  Herstellung der Blattornamente sehr bedeu  tend an Zeit und auch an     Fadenmaterial    ge  spart werden, wenn man für die füllende    Unterlage     beispielsweise    den     Kettelstich    zur  Anwendung     bringt.    Der Bettelstich trägt be  kanntlich sehr dich auf, und es kann daher  mit wenigen Stichen und in wesentlich  kürzerer Zeit als mit gewöhnlichem     Stick-          stich    die für die plastische Wirkung erforder  liche Unterlage auf die Stofffläche auf  gebracht werden.

   Aber nicht nur für das  Sticken von Unterlagen ist der     Kettelstich     vorteilhaft, der Hinweis auf diese Verwen  dung sollte nur einen der Vorteile illustrieren.  Der Bettelstich kann auch neben dem     Schiff-          cliensticl@maschinenstich,    zum Beispiel für       bestimmte    Verzierungen, die auf einer     Schiff-          chenstichmaschine    in der Regel mittelst des  reinen Stepp- oder Stielstiches hergestellt  werden, vorteilhafte Verwendung finden. Für  die     DLirchfiilirung    sehr feiner Stickpartien  (Spinnen, Netzgrund) wird man vorteilhaft  den Steppstich auf mechanischem Wege auf  sticken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Stickereien auf mechanischem Wege. deren Muster aus verschiedenen Sticharten zusammengesetzt sind, dadurch gel@enuzeichnet, dass die Muster teile aus Sticharten mit und solchen ohne Be nutzung eines Sehiffchenfadens hergestellt werden.
CH99748D 1922-01-02 1922-01-02 Verfahren zur Herstellung von Stickereien. CH99748A (de)

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