CH99463A - Riegelwand. - Google Patents
Riegelwand.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/56—Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members
- E04B2/70—Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of wood
- E04B2/706—Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of wood with supporting function
- E04B2/707—Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of wood with supporting function obturation by means of panels
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Description
Riegelwand. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Riegelwand, welche sich dadurch aus zeichnet, dass das Balkengerippe nur aus Grundschwelle, Pfosten und Pfette besteht und Riegel nur über Türen und Fenstern vorkommen, dass diese Balken eine Frontver kleidung von darauf -befestigten, über ihre Ränder vorstehenden Kunststeinplatten auf weisen.
und dass die Fächer durch die ganze Fachbreite einnehmende, überfalzte Kunst steine ausgefüllt sind, wobei diese so einge- passt sind, dass ihre Vorderfläche auf gleicher Flucht mit der Flucht der Verkleidungsplat ten zu stehen kommt und nur die aus einem Stück erstellten Eckverkleidungsplatten über die übrige Mauerflucht vorstehen.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; darin sind Fig. 1 eine teilweise, im Schnitt gezeich nete Frontansicht, Fig. 2 ein senkrechter, und Fig. 3 ein horizontaler Schnitt einer Wand, während in Fig. 4 und 5 durch einen senkrechten und einen horizontalen Schnitt die Fenster anordnung dargestellt ist.
Nach Fig. 1 bis 3 ruht die Grundschwelle 1 der Riegelwand auf dem Fundamentmauer- werk 2 auf und trägt Pfosten 3, welche, wie üblich, in der Grundschwelle und auch in einer, nicht gezeigten, diese Pfosten oben ab schliessenden Pfette eingezapft sind. Die so- gebildeten Fächer sind durch Kunststeine 4, welche aus Schlackenbeton oder einem an dern Material bestehen können, ausgefüllt.
Einesteils sind diese Steine mittelst der üb lichen, auf die Pfosten aufgenagelten Lei sten 5 festgehalten und andernteils dadurch, dass diese Steine einander und auch die Grundschwelle bei 6 überfalzen. Ausserdem aber ist die Frontseite der Balken der Riegel wand mit einer Verkleidung 7 aus Kunst steinplatten versehen, welche dadurch, dass sie über die Balkenränder vorsteht und in die Kunststeine 4 eingelassen ist, diesen Steinen einen festen Halt verleiht. Die Dicke der Steine 4 ist dabei so bemessen, dass sie mit den Verkleidungsplatten 7 eine und die selbe Mauerflucht bilden.
Einzig die Ver- kleidungsplatten 8 der Eckpfosten sind dicker gehalten, so dass sie über die allgemeine Mauerflucht vorstehen; ihre beiden Flügel sind aus einem Stück erstellt, um keine Eck- fügen zu bilden, und übergreifen die Steine 4, um eine durchgehende Fuge zu vermeiden. Die Verkleidungsplatten 7 sind auf den Pfosten durch Schrauben 9 oder auch durch solide Nagelung befestigt.
Während die Ver kleidungsplatten 7 meist aus einem Stück be stehen können, sind die Kckverkleidungs- pl.atten wegen ihres grösseren Gewichtes pro Laufmeter aus einzelnen Stücken erstellt, und sind sie nicht direkt befestigt, sondern mit- telst Schlaudern 10, welche im Stein einge lassen und an Lappen 11 aufgeschraubt sind. An den Stössen sind diese Steine in ähnlicher Weise wie die Steine 4 überfalzt.
Zum Unterschied gegenüber den Verklei dungsplatten übergreifen die horizontalen Verkleidungsplatten 12 der Grundschwelle nur den untern Balkenrand und nicht auch den obern, um dem Falz der auf der Schwelle aufliegenden untersten Steine 4 Platz zu lassen.
Auf die so erstellte Mauerflucht einer Riegelwand ist noch ein Verputz 13 aufge bracht, welcher alle Fugen deckt.
Nach Fig. 4 und 5 sind die Fenster und Türanschlüsse überall so durchgeführt, dass keine durchgehenden Fugen entstehen. Seit lich der Fenster und Türen schliesst die Rie gelwand mit Pfosten 14 ab, welche ihre Ver kleidungsplatten 7 besitzen; ebenso auch schliesst die Riegelwand oberhalb der Fenster und Türen mit Querriegel 15 ab, welche ihre Verkleidungsplatten l.2 besitzen, Alle diese Verkleidungsplatten sind in die unmittelbar an die Pfosten und Riegel anschliessenden Fenster und Türgewände 16 eingelassen, um diesen ihren Halt zu verleihen. Die Gesimse 17 der Fenster schliessen mit einer Überfal zung 18 an die Steine 4 an und springen mit einer Wasserbank 19 über die Mauerflucht vor.
Der Vorteil von Riegelwänden der be schriebenen Art besteht in ihrer grossen Un durchlässigkeit für Feuchtigkeit, da eine Bil dung durchgehender Mauerfugen oder Risse tunlichst vermieden ist, und auch in ihrer Dichtigkeit gegen Luftströmungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Riegelwand, dadurch gekennzeichnet, dass das Balkengerippe nur aus Grundschwelle, Pfosten und Pfette besteht und Querriegel nur über Türen und Fenstern vorkommen, dass diese Balken eine Frontverkleidung, be stehend in darauf befestigten, über ihre Ränder vorstehenden Kunststeinplatten, auf weisen, und dass die Fächer durch die ganze Fachbreite einnehmende, überfalzte Kunst steine ausgefüllt sind, wobei diese so einge- passt sind, dass ihre Vorderfläche auf glei cher Flucht mit der Flucht der Verkleidungs platten liegt und nur die aus einem Stück erstellten Eckverkleidungsplatten über die übrige Mauerflucht vorstehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH99463T | 1922-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH99463A true CH99463A (de) | 1923-06-01 |
Family
ID=4357394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99463D CH99463A (de) | 1922-04-18 | 1922-04-18 | Riegelwand. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH99463A (de) |
-
1922
- 1922-04-18 CH CH99463D patent/CH99463A/de unknown
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