CH98527A - Antriebs- und Steuerungsvorrichtung für Nähmaschinen oder andere Kleinmaschinen mit Elektromotorantrieb. - Google Patents

Antriebs- und Steuerungsvorrichtung für Nähmaschinen oder andere Kleinmaschinen mit Elektromotorantrieb.

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CH98527A
CH98527A CH98527DA CH98527A CH 98527 A CH98527 A CH 98527A CH 98527D A CH98527D A CH 98527DA CH 98527 A CH98527 A CH 98527A
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CH
Switzerland
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drive
motor
footstep
control device
machines
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Inventor
Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/14Devices for changing speed or for reversing direction of rotation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Antriebs- und Steuerungsvorrichtung für Nähmaschinen oder andere Kleinmaschinen  mit Elektromotorantrieb.    Die     Erfindung    bezieht sieh auf eine An  triebs- und Steuerungsvorrichtung für Näh  maschinen oder andere Kleinmaschinen mit  Elektromotorantrieb, bei welcher eine Kupp  lungsvorrichtung mittelst einer von einem  Fusstritt betätigbaren Vorrichtung geöffnet  und geschlossen werden kann.

   Das beweg  liche Kontaktglied eines Motoranlassers ist  mit der Fusstrittvorrichtung in der Weise  verbunden, dass, wenn der Fusstritt losgelas  sen wird, das erwähnte     Kontaktglied    selbst  tätig in eine solche Stellung sich bewegt, dass  der Motor mit einer vorher bestimmten nie  drigen Geschwindigkeit laufen gelassen wird,  und bei Betätigung des Fusstrittes eine Er  höhung der Motorgeschwindigkeit eintritt,  ehe die     Antriebsverbindung    zwischen dem  antreibenden und dem angetriebenen Gliede  der Kupplungsvorrichtung hergestellt wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    in Ver  bindung mit einer Nähmaschine dargestellt.  



  Fig. 1 ist eine Seitenansicht desselben,  und Fig. 2 eine Ansicht von rechts der Fig.  1, jedoch in grösserem Massstab.    Es     bezeichnet    A die übliche Tischplatte,  auf der eine Nähmaschine B aufgesetzt ist,  die eine Grundplatte 1, einen Ständer 2 und  einen fliegenden     Arm    3     aufweist,    welcher an  seinem freien Ende in einen Kopf 4 ausläuft.

    Im     Arm    3 ist die     Maschinenantriebswelle    9  gelagert, welche ausserhalb des Armes 3 in  einem Gehäuse 11, 12, 13, 14 unter Vermitt  lung eines Schneckengetriebes 17, 18 und  einer     Kupplungsvorrichtung,    die im schwei  zerischen Patent Nr. 97403 erläutert ist, und  von welcher auf der Zeichnung nur die Teile  20 und 24 sichtbar sind, von der quer zu ihr  liegenden Welle 16 des Elektromotors 15 aus  angetrieben wird.

   An dem am Ständer 2 be  festigten Support 30 ist bei 33 ein     dreiarmi-          ger        Einrück-    und Bremshebel 34, 38, 40     ge-          lagert,    welcher in dem längsdurchbohrten  Kopf 35 einen verstellbaren     Stosszapfen    36  aus     Antrifriktionsmaterlal    und am Arm 38  eine bei stillstehender     Nähmaschine    sich ge  gen die als Schwungrad     ,ausgebildete    Kupp  lungshälfte 20 legende Bremsbacke 39 trägt.

    Am freien, unterhalb der Tischplatte A     lie-          genden,    Ende des     Hebelarmes    40 ist     durph         einen Bolzen 41 das eine Ende eines Lenkers  42 angelenkt, dessen freies Ende bei 43 an  einem Kurbelarm 44 einer in einem Support  46 gelagerten Welle 45 angreift. Der Lenker  42 und der Kurbelarm 44 bilden zusammen  einen Kniehebel. Auf der Welle 45 sitzt  ferner ein Kurbelarm 47 fest, von dessen  freiem Ende eine Fusstrittstange 48 abwärts  führt.

   Wenn auf die Fusstrittstange ein     ab-          wvärts    gerichteter Zug ausgeübt wird, wird  der Kniehebel, welcher durch eine Feder 51  stets in geknickter Stellung gehalten wird,  gestreckt, wodurch der Hebel 40, 34 so  schwingt, dass der Druckzapfen 36 gegen den  Teil 24 gepresst wird, wodurch die Kupplung  geschlossen wird. Die Welle 45 trägt einen  Arm 49, in welchem einstellbar ein An  schlagzapfen 50 eingeschraubt ist, der gegen  die untere Fläche der Maschinenplatte 1 an  stossen und so die den Kniehebel streckende  Bewegung der Welle 45 anhalten kann, wenn  die     Gelenkverbindung    43 im wesentlichen in  einer Ebene mit der Achse der Welle 45 und  dem Zapfen 41 liegt.

   Wenn die Fusstritt  stange 48 losgelassen wird, wird sie durch  die Wirkung der Feder 51 aufwärts bewegt  und der Kniehebel 42, 44 geknickt, was zur  Folge hat, dass der Hebel 34, 38, 40 die Kupp  lungsvorrichtung freigibt, das auf der Welle  9 festsitzende Rad 20 bremst und dadurch  rdie Nähmaschine stillsetzt.  



  Bei der dargestellten     Ausführungsform     ist der Motoranlasser D, der beliebige     Bau-          2r    t haben kann, in Form eines Rbeostaten  ausgebildet, der an der untern Seite der  Tischplatte A befestigt ist. Der Rheostat be  sitzt als bewegliches Kontaktglied einen     auf-          und    abwärts schwingbaren Arm 53, der mit  drei Kontaktstellen 54 in Berührung ge  bracht werden kann, die als Pole zweier Wi  derstandsspulen r', r" dienen.

   Die Feder 55  hält den Kontaktarm 53 nachgiebig gegen       den    Anschlag 56 und in elektrischem Kon  takt mit der obersten Kontaktstelle 54, so  rlass die  r' und r" in  Reihe mit dem Motorstromkreis     geschaltet     sind und den Motor mit einer verhältnismässig  geringen Geschwindigkeit laufen lassen,    wenn die Nähmaschine sich in Ruhe     befindet.     Eine Kette 57 verbindet den Kontaktarm 53  mit der Fusstrittatange 48. Die Teile sind so  bemessen und eingestellt, dass, wenn die Fuss  trittstange abwärts gezogen wird, die Wider  standsspulen r" und r' nacheinander aus dem  Motorstromkreis ausgeschaltet werden, so dass  der Motor schnell auf seine volle Geschwin  digkeit kommt.

   Unmittelbar nachdem der  Kontaktarm 53 die unterste Kontaktstelle 54  trifft, erhält der Motor seine volle Geschwin  digkeit, und der Hebel 34, 40 stellt hierauf  die     A@triebsverbindung    zwischen dem Motor  1 5 und der Nähmaschine B her.  



  Wenn der Druck auf den Fusstritt auf  hört, lheben die Federn 51 und 55 die     Fuss-          trittstange    48 und den Kontaktarm 53 und  entkuppeln in beschriebener Weise den Mo  tor von der Nähmaschine und lassen gleich  zeitig den Bremsschuh 39 auf das Schwung  rad wirken. Zu derselben Zeit wird die Ge  schwindigkeit des Motors verringert, weil die  Widerstandsspulen r' und r" in den Motor  stromkreis eingeschaltet werden.  



  Bei den bekannten Antriebsvorrichtun gen,  bei     denen    der Motor mit der Maschine in  Arbeitsverbindung steht, ohne dass eine  Kupplungsvorrichtung benützt wird, besteht  der Übelstand, dass der Motor jedesmal still  gesetzt werden muss, um die Maschine anzu  halten, was zur Folge hat, dass stets ein er  heblicher Zeitverlust     entsteht    während der  jenigen Zeitabschnitte, in denen der Motor  mit verhältnismässig niedrigem Geschwindig  keitszuwachs läuft. Wenn man versuchen  würde, den Motor schnell anlaufen zu lassen,  würde in     übermässiger    und     verschwenderi-          scher    Weise     Anlassstrom    von dem Motor ver  braucht.  



  Ein Elektromotor, der 5000 bis 8000     Vin-          drehungen    in der Minute macht, ist bekannt  lich kleiner     und    billiger herzustellen. als ein  Motor von     geringerer        Geschwindigkeit,    es ist  aber bisher nicht als tunlich angesehen wor  den, einen Motor mit so hoher     Gescliwin.dig-          keit    in     Verbindung    mit einer     R.eibungskupp-          Iung    zu benutzen, weil es wegen des Geräu  sches, der Abnutzung, der Zentrifugalbea.n-      spruchung und dergleichen unerwünscht ist,  den Motor mit hoher Geschwindigkeit wäh  rend der Zeiträume,

   in denen er von der Ma  schine abgekuppelt ist, leer laufen zu lassen.  



  Die beschriebene und dargestellte An  triebs-     und    Steuerungsvorrichtung hat nun  den Vorteil,dass sie die Benutzung eines mit  hoher Geschwindigkeit laufenden Motors ge  stattet, der vorzugsweise mehr als eine Um  drehung auf jede Umdrehung der Maschinen  antriebswelle der zu treibenden Maschine  macht, ferner dass sie sparsam im Stromver  brauch ist und praktisch augenblickliches  Anlassen oder Anhalten der Maschine ohne  schädliche Beanspruchung öder Stösse ermög  licht.  



  Die erläuterte Vorrichtung ist einfach in  der Bauart und leicht zu bedienen, sie lässt  sich bequem bei den bekannten Nähmaschi  nentypen anbringen und ihre Teile sind zur  Besichtigung, Einstellung und Reparatur  leicht zugänglich.  



  Die vorliegende Vorrichtung ist mit be  sonderem Vorteil bei einer mit hoher Ge  schwindigkeit laufenden Nähmaschine der  jenigen Type verwendbar, die gewöhnlich in  Kleiderfabriken benutzt werden. Als Motor  wird vorzugsweise ein Hauptschlussmotor ge  wählt, der eine normale Geschwindigkeit von  annähernd 6000 Umdrehungen in der Minute  hat und zwangsläufig mit dem antreibenden  Glied der Reibungslkupplungsvorrichtung  verbunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebs- und Steuerungsvorrichtung für Nähmaschinen oder andere Kleinmaschinen mit Elektromotorantrieb, bei welcher eine Kupplungsvorrichtung mittelst einer von einem Fusstritt betätigbaren Vorrichtung ge öffnet und geschlossen werden kann, cdacdurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Kontakt glied eines Motoranlassers mit der Fusstritt- vorrichtung in der Weise verbunden ist, dass, wenn der Fusstritt losgelassen wird, das er wähnte Kontaktglied selbsttätig in eine sol che Stellung sich bewegt, dass der Motor mit einer vorher bestimmten niedrigen Geschwin digkeit laufen gelassen wird, und bei Betä tigung des Fusstrittes eine Erhöhung der Mo torges-chwindigkeit eintritt,
    ehe die Antriebs verbindung zwischen dem antreibenden und dem angetriebenen Gliede der Kupplungsvor- richtung hergestellt wird: UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Antriebs- und Steuerungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass als Motoranlasser ein Rheostat dient, der eine Mehrheit von Kontaktstellen und einen Kontakthebel besitzt, wobei -die Teile so gestaltet und angeordnet sind, dass, wenn der Fusstritt losgelassen wird, der Kontakthebel selbsttätig zur Ein schaltung einer bestimmten Widerstands grösse in -den Motorstromkreis verschwenkt wird und, wenn der Fusstritt gedrückt wird, den genannten Widerstand aus schaltet,
    bevor die Antriebsverbindung zwischen dem antreibenden und dem an getriebenen Gliede .der Kupplungsvorrich tung hergestellt wird. 2. Antriebs- und Steuerungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet, @dass mit ,dem Fuss tritt der Kontakthebel -des Motoranlassers und eine Kniehebelvörrichtung verbunden sind, welch letztere erst wenn sie in ge- streckten Zustand eintritt,
    die Antriebs verbindung zwischen dem antreibenden und dem angetriebenen Gliede der Kupp lungsvorrichtung herstellt.
CH98527D 1921-07-11 1921-07-11 Antriebs- und Steuerungsvorrichtung für Nähmaschinen oder andere Kleinmaschinen mit Elektromotorantrieb. CH98527A (de)

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