CH98252A - Luftheizvorrichtung. - Google Patents
Luftheizvorrichtung.Info
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Description
Luftheizvorrichtung. Es ist bereits versucht worden, die von den abziehenden Rauchgasen von Zimmeröfen oder dergleichen mitgeführte Wärme dadurch nutzbar zu machen, dass man die Rauchgase vor ihrem Eintritt in den Kamin einen Blech kasten durchströmen liess, der von einer An zahl schrägliegender, beiderseits offener Rohre .durchsetzt ist, die von der kalten Zim merluft durchströmt werden, wobei .diese er wärmt aus den Rohren wieder austritt.
Mit derartigen Einrichtungen yvird aber nur eine Erwärmung der Luft in unmittel barem Bereiche der Heizvorrichtung erreicht werden, .da an der Ein- und Austrittsstelle der Luft an den Heizrohrenden kein Tempe raturgefälle vorhanden ist, das allein eine für die gleichmässige Durchwärmung des beheiz ten Raumes notwendige gründliche Luftströ mung bewirken kann.
Dieser Übelstand; .der auch der Grund sein mag, dass solche Ein richtungen bisher nicht angewendet wurden, ist bei der Luftheizvorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung .dadurch behoben, dass die Heizrohrenden, .an denen die kalte Luft eintritt, von einer Haube überdeckt sind, die bis nahe an den Boden bezw. ins Freie geführt ist und dort mündet, so dass zwischen der Eintrittsstelle der Luft in die Geizvor richtung und der Austrittsstelle ans dieser ein beträchtlicher Temperaturunterschied be steht,
demzufolge die Luftzirkulation im Zimmer oder @dergleichen eine äusserst leb hafte und daher die Heizwirkung eine ganz enorme ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsge genstand in zwei beispielsweisen Ausfüh rungsformen dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 -in zwei um 90 zueinander ver setzten Längsschnitten die Heizvorrichtung der einen Art, und Fig. 3 eine für die An wendung bei Kachelöfen dienende andere Ausführungsform der Vorrichtung.
Die in der Fig. 1 und 2 ,dargestellte Heiz vorrichtung besteht aus einem Blechkasten a, der auf .dem Fussboden aufgestellt wird und oben mit einem Rohrstutzen b versehen ist, der an das Abzugsrohr des Zimmerofens oder dergleichen angeschlossen wird. Der Kasten a ist in bekannter Weise von einer Anzahl Rohren d durchsetzt, die in Schräglage ange- ordnet und an beiden Enden offen sind und von der zu erwärmenden Zimmerluft durch zogen werden.
Gemäss cler vorliegenden Er findung sind die tiefer gelebeneir Rohrenden dl mit einer Haube dz abgedeckt, die nach un ten geführt ist und nahe dem Fussboden mün det. Dadurch wird zwischen der Ein- und Austrittsstelle der Luft ein Temperaturunter schied geschaffen, wodurch eine gründliche Durchwä,rmung des zu beheizenden Raumes erreicht wird.
Der Heizkasten a ist durch eine aufrechte Wand c derart unterteilt, dass die Rauchgase Elen ersteren in ab- und aufsteigender Rich tung durchziehen müssen, bevor sie durch den R.oln:stutzen e in den Kamin gelangen. Mit führte Flugasche lagert sich indem Aschen fall f ab und kann von dort leicht entfernt werden.
Durch die Zwischenwand c wird auch eine Stauung der Warmluft im Ofen erreicht, wodurcli bei geschlossenen Ofentüren gewis sermassen ein Abschluss gegen die kalte Ka minluft erzielt wird, so da.ss die Vorrichtung bezw, der Ofen nur langsam auskühlt und Clip Heizwirkung lange anhält.
Die Seitenwandungen des Blechkastens a, in denen die Rohre (Z eingesetzt sind, können mit verzierten durchbrochenen Deckeln r@ (strichliert angedeutet) verkleidet werden.
Die Heizvorrichtung kann ohne besondere Schwieriaheiten. auch an die üblichen Ka- elielöfen angeschlossen werden. -wie Fig. 3 zeigt.
In dem obern Teil des Ofens wird für fliesen Zweck das Abzugsrohr mit Einlage- platten i gegen die eine Ofenseite hin abge- decht und der Blechkasten a mittelst Flan sches ,auf den Kachelofen aufgesetzt, wobei die Zwischenwand c des Kastens a an die auf rechte Wand i anschliesst, so .dass die Rauch gase. bevor sie in das 3l)zugsrolir gelangen, den ssleclili:
asten a durchstreichen müssen. Durch die Zwischentvand c @rird auch hier eine Luftstauung erreicht, wenn die Ofen türen geschlossen werden. Die Kappe h, wel che die frische Zimmerluft zii dep Heizrohren leitet, ist wieder bis nahe an den Boden herab geführt, sie kann aber auch allenfalls ins Freie münden.
Ziersuche haben erleben. dass die Aus nutzung ;der von den Mnnchgasen mitgeführ- ten Wärme durch die beschriebene -Torrich tung eine äusserst vollkommene ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Luftheizvorrichtung, bestehend aus einem von einer Anzahl schrägliegender, an beiden Enden offener Rohre durchsetzten, von den Rauchgasen durchzosenen Kasten, dadurch lehennzpichnpt, dass die Rohrenden.an denen die kalte Luft eintritt, von einer Kappe (h.) überdeckt sind, die bis nahe an Elen Boden nach unten bezw. ins Freie geführt ist und dort mündet, um durch Schaffung eines Tem peraturgefälle: zwischen Ein- und Austritts stelle der Luft die Heizwirkung durch eine kräftige Luftbewegtms zu erhöhen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT98252X | 1921-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH98252A true CH98252A (de) | 1923-03-01 |
Family
ID=3617630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH98252D CH98252A (de) | 1921-01-08 | 1922-01-03 | Luftheizvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH98252A (de) |
-
1922
- 1922-01-03 CH CH98252D patent/CH98252A/de unknown
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