CH97882A - Vorrichtung zum Ausgleich der Bildwanderung bei Kinematographen. - Google Patents

Vorrichtung zum Ausgleich der Bildwanderung bei Kinematographen.

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CH97882A
CH97882A CH97882DA CH97882A CH 97882 A CH97882 A CH 97882A CH 97882D A CH97882D A CH 97882DA CH 97882 A CH97882 A CH 97882A
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Simons Wolfgang
Huber-Borer Dr Alfred
Benziger Victor
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Simons Wolfgang
Alfred Huber Borer Dr
Benziger Victor
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  Vorrichtung     zuai    Ausgleich der     Bildwandernug    bei     Kinematographen.       Es sind bereits zahlreiche Vorrichtungen  bekannt, die den Zweck haben,     zur        Verinei-          dung    des schrittweisen Zuges der Bildbänder  voll     Kineniatographenapparaten    die beim steti  gen     Fortwandern    des Bildbandes eintretende  Verschiebung des einzelnen Bildes vor dem  Fenster während der Belichtung (die     soge-          nannte    Bildwanderung) auf optischem Wege  derart auszugleichen,

       dass    das einzelne Bild       auf    dem Projektionsschirm stillsteht. Die  hierzu vorgeschlagenen Vorrichtungen sind  teils von verwickelter Bauart und teuer, teils  erfordern sie die genaue Übereinstimmung  einer Mehrzahl von Spiegeln, Objektiven oder  sonstigen optischen Teilen, deren genaue  Gleichheit in der Fabrikation schwer zu er  zielen ist.  



  Die Erfindung sticht die Aufgabe des  Ausgleichs der Bildwanderung mit einfachen  Mitteln unter Verwendung eitles einzigen  optischen     Ausgleichselernentes    und in der  Weise zu lösen,     dass    Verzerrungen der Bilder  nicht eintreten. Erreicht ist dies dadurch,       dass    das Bildband in einer aus einem im    Objektiv liegenden Mittelpunkt gekrümmten  Bahn durch das Filmfenster geführt wird,  während vor dem Objektiv das optische Aus  gleichselement eingeschaltet ist, das sich       entsprehend    dem Wandern des Bildes so be  wegt,     dass    es die gleichen Bildpunkten entspre  chenden Lichtstrahlen stets auf dieselbe Stelle  des Projektionsschirmes wirft.

   Das optische  Ausgleichselement kann beispielsweise durch  einen schwingenden Spiegel gebildet sein.  



  Eine Ausführungsform der Erfindung mit  einem Spiegel als optisches Ausgleichselement  ist in     Fig.   <B>1</B> schematisch veranschaulicht;     Fig.    2  stellt eine etwas abweichende Ausführung  des Spiegels dar.  



  Das Filmfenster a ist bei dem Ausfüh  rungsbeispiel in der üblichen Weise zwischen  dem     Kondeilser   <B>b</B> und dem Objektiv     c    ange  ordnet. Es ist aus ei     nem    im Objektiv liegen  den Mittelpunkt nach einem Kreise gekrümmt,  dessen Radius gleich der Brennweite des  Objektives ist, und trägt Führungsfedern<B>d,</B>  die in der Mitte auf dem Fensterrahmen<B>be-</B>  festigt sind und in der Nahe ihrer Enden      unter dem     Einfluss    von Druckschrauben e  stehen.

   Durch diese Anordnung ist es     inZig-          licb,    die Federn<B>d,</B> die unter ihrer Feder  kraft das Bestreben haben, sich an den  stärker gekrümmten Rahmen des Bildfensters  a anzulegen, so weit abzudrücken,     dass    sie  eine flachere Krümmung annehmen.

   Diese  Federn bilden die eigentliche Führung für       den    nicht schrittweise, sondern stetig mit  Hilfe der Transportwalze<B>f</B> weiter bewegten  Film, der somit an dem Fenster in einer  gekrümmten Bahn geführt wird, deren     Krüm-          inung    sich der Einstellung des Objektives  durch die Druckschrauben e anpassen     lässt.     Ein federnder     Halterg    dient dazu, das Bild  band auf der) Führungsfedern<B>d</B> zu halten.  Infolge der Krümmung der Bahn bedarf es  einer das Bildband an das Fenster     andrük-          kenden    Rahmenführung nicht.  



  Vor dem Objektiv ist als einziges opti  sches     Ausgleichseleinent    ein Spiegel h um  eine     Achs'e    i drehbar, er erhält eine solche  ständige Schwingung,     dass    er beim Wandern  des Bildes im Fenster entsprechend     mitwan-          dert        und    nach dein     Vorbeigang    eines Bildes  schnell zurückgeht. Infolgedessen wird jeder       einze#Ine    Punkt des Bildes stets     anf    dieselbe  Stelle des     Projektionssehirmes    geworfen, und  das Bild erscheint stehend.

   Da das Bildband  in einer aus dein Objektiv nach     eineni    Kreis  gekrümmten Bahn geführt ist, bleibt die  Entfernung zwischen jedem Punkt des Bild  bandes und dein Objektiv stets dieselbe, so       dass    die. Bildschärfe durch das Wandern nicht  leidet.  



  Um auch die Länge des Weges der Licht  strahlen möglichst konstant zu halten, kann  man den Spiegel in der in     Fig.    2 angedeu  teten Weise auch um einen ausserhalb seiner  Ebene liegenden Punkt<B>k</B> schwenken, oder  allgemein ausgedrückt ihm ausser einer seine  Winkellage     änderndenSchwingbewegung    auch  noch eine solche hin- und hergehende Bewe  gung     ei-teilen,    die ihn periodisch dem Objektiv  etwas nähert und ihn wieder davon entfernt.

    Dies     lässt    sieh     nieht        nur    durch die in     Fig.    2  veranschaulichte Verlegung des Schwingungs  mittelpunktes nach aussen, sondern auch bei    der Anordnung nach     Fig.   <B>1</B> dadurch errei  chen,     dass        man    die Lager der Drehachse i  durch Exzenter oder andere Bewegungs  mittel ständig hin- und herschiebt, während  der Spiegel h gleichzeitig um die Achse i  schwingt.

   Durch diese mit der Schwingung  verbundene Hin- und     Herbewegung    des Spie  gels     lässt    sich durch geeignete zu berechnende  Wahl der Beziehungen dieser Bewegungen  erreichen,     dass    der Weg der jeden einzelnen  Bildpunkt entsprechenden Lichtstrahlen wäh  rend der Wanderung im wesentlichen unver  ändert bleibt. Infolgedessen findet auch eine  aus der verschiedenen     Lichtweglänge    her  rührende Unschärfe des Bildes nicht statt.  



  An Stelle des Spiegels     It    könnte auch ein  normales Prisma oder ein     Objektiv-Prisma     verwendet     werd#ri.     



  An in Betrieb     befindlichen    Apparaten hat  sich ergeben,     dass    die bei einigen andern An  ordnungen auftretenden optischen Verzerrun  <B>gen</B> bei der Vorrichtung gemäss der Erfin  dung vermieden werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Vorrichtung bei Kinematographen zum optischen Ausgleich der Bildwanderung, da durch gekennzeichnet, dass ein einziges schwingendes optisches Ausgleichselement vorgesehen ist, dass das Objektiv zwischen dein Bildfenster und dem schwingenden Aus- gleichseleinent angpordnet ist und dass das Bildband durch das Bildfenster in einer Bahn geführt wird, deren Krümmungsradius gleich der Brerinweite des Objektives ist.
    UINTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da?) das Ausgleichselemerit gleichzeitig mit einer seine Winkellage ändernden Sühwingung auch abwechselnd dein Objektiv genähert und davon ent fernt wird. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das optische Ausgleichselement durch einen Spiegel gebildet ist, welcher uni eine ausserhalb liegende Achse geschwungen wird.
    ZD <B>3,</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung der Bildbandbahn veränderlich ist, um sie der jeweiligen Brennweite des Objektives genau anzupassen. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Führung des Bildbandes aus Federn besteht, deren Krümmung einstellbar ist.
CH97882D 1919-11-28 1921-03-24 Vorrichtung zum Ausgleich der Bildwanderung bei Kinematographen. CH97882A (de)

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