CH97403A - Antriebs- und Steuerungsvorrichtung für Kleinmaschinen mit Kraftantrieb. - Google Patents

Antriebs- und Steuerungsvorrichtung für Kleinmaschinen mit Kraftantrieb.

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CH97403A
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CH
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drive shaft
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Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/30Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Antriebs- und Steuerungsvorrichtung für Kleinmaschinen mit Kraftantrieb.    Gegenstand der Erfindung ist eine     Antriebs-          und    Steuerungsvorrichtung für Kleinma  schinen mit Antriebswelle, die von einer zwei  ten, quer zu ihr liegenden Welle angetrieben  wird. Zwischen den beiden Wellen ist eine  vom Arbeiter steuerbare Reibungskupplung  mit umlaufenden antreibenden und angetrie  benen Gliedern angeordnet, deren Achsen mit  der Achse der Antriebswelle zusammenfallen.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes je  in Verbindung mit einer Nähmaschine dar  gestellt.  



  Fig. 1 ist teilweise eine Seitenansicht,  teilweise ein Vertikalschnitt des einen Bei  spiels;  Fig. 2 ist eine Stirnansicht von rechts der  Fig. 1 in grösserem Massstab,  Fig. 3 ein Teilschnitt in noch grösserem  Massstab;  Fig. 4 zeigt einen Vertikalschnitt der  zweiten Ausführungsform, und  Fig. 5 ist teilweise eine Stirnansicht von  rechts der Fig. 4 und teilweise ein Querschmitt.    In den Fig. 1, 2 und 3 bedeutet A die  übliche Tischplatte, auf der eine Nähmaschine  B aufgesetzt ist. Das Maschinengestell besteht  aus der Grundplatte 1, dem Ständer 2, sowie  dem Maschinenarm 3, der in den Kopf 4 aus  läuft, in welchem die Nadelstange 5 und die  Drückerstange 6 eingesetzt sind. Die Nadel  stange trägt die Nadel 7, welche mit einem  unterhalb der Maschinengrundplatte angeord  neten Greifer 3 zusammenwirkt.

   Die Maschi  nenantriebswelle 9     ist    innerhalb des Maschi  nenarmes 3     in    der Längsrichtung .desselben  gelagert und mit den verschiedenen arbeiten  den Einrichtungen der Nähmaschine in üb  licher Weise verbunden. Auf der vom Ständer  2 nach aussen vorstehenden zylindrischen La  gerbüchse 10 ist ein gespaltenes zylindrisches  Gehäuse     aufgeklemmt,    .das einen untern Teil  11 und einen obern Teil 12 besitzt, die auf  der Büchse 10 mittelst der     Klemmschraüben     13 befestigt sind.

   Der untere Teil 11 ist aus  einem Stück mit dem zylindrischen Gehäuse  14 gebildet, das seinerseits aus einem Stück  mit dem Rahmen 15 eines seitwärts über den  Maschinenständer vorstehenden Elektromo-           tors    C besteht, der von beliebiger Type sein  kann, vorzugsweise aber ein kleiner Haupt  schlusskollektormotor ist, der mit hoher Ge  schwindigkeit, z. B. 5000 bis 8000 Umdre  hungen in der Minute, läuft und entweder für  Gleichstrom oder Wechselstrom eingerichtet  ist. Die im nachstehenden Kraftwelle 16 ge  nannte Welle des Motors ist axial in dem Ge  häuse 14 und quer zu der Antriebswelle 9 der  Nähmaschine gelagert, jedoch so, dass die  Achsen der Wellen 16 und 9 sich nicht schnei  den.

   Innerhalb des Gehäuses 14 ist auf der  Kraftwelle 16 eine Schnecke 17 befestigt, die  im Eingriff mit einem Zahnrad 18 steht, das  auf der Nabe der das umlaufende antreibende  Glied einer Reibungskupplung     bildenden     Scheibe 19 befestigt ist. Die Scheibe 19 sitzt  lose drehbar auf der Maschinenantriebs  welle 9.  



  Das angetriebene Glied 20 der Reibungs  kupplung ist als Schwungrad ausgebildet, das  auf der Maschinenantriebswelle 9 befestigt  ist und auf der dem Maschinenständer nä  heren Stirnseite eine Ausnehmung zur Auf  nahme der antreibenden Scheibe 19 besitzt.  Innerhalb der Aussparung des Handrades 20  ist ein Ring 21 angeordnet, an dem drei seit  liche Zapfen 22 befestigt sind, die mit Winkel  abständen von 120   an dem Ring sitzen und  durch entsprechende     Führungsöffnungen    in  dem Handrad 20 hindurchgehen. Der Ring  21 ist so gezwungen, mit dem angetriebenen  Glied 20 umzulaufen, kann aber axial zu der  Maschinenantriebswelle 9 in der Richtung  auf die Antriebsscheibe 19 zu verschoben  werden.

   Zwischen dieser Scheibe und dem  Ring 21 ist ein Ring 23 aus gepresstem Kork,  Leder oder dergleichen eingesetzt, der die  Kupplung durch Reibung bewirkt. Der Ring  23 ist vorzugsweise weder an der Scheibe 19  noch an dem Ring 21 befestigt und kann  beim     Auseinandernehmen    der Vorrichtung  leicht entfernt werden.  



  Um gleichzeitig auf alle drei Zapfen 22  einen Druck zu dem Zwecke auszuüben, die  Reibungsverbindung zwischen der Scheibe 19  und dem Rad 20 herzustellen, ist ein glocken  förmiger Körper 24 an einem mit einem Kopf    versehenen Führungszapfen 25 befestigt, der  in einer axialen Bohrung 26 am freien Ende  der Maschinenantriebswelle 9 verschiebbar  geführt ist. Am Umfang des Glockenkörpers  24 sind drei Führungszapfen 27 befestigt. die  in entsprechende Führungsöffnungen 28 des  Kupplungsgliedes 20 eintreten. Wie aus Fig.  2 ersichtlich ist, sind die Zapfen 27 abwech  selnd mit den Zapfen 22 angeordnet. Um die  Antriebsscheibe 19 gegen den vom Glocken  körper 24 auf den Ring 23     ausgeübten    Druck  abzustützen, ist ein Kugeldruckager 29 zwi  schen dem Zahnrad 18 und dem freien Ende  der Lagerbüchse 10 angeordnet.  



  Am Fusse des Ständers 2 ist     mittelst     einer Schraube ein Lagerbock 30 befestigt,  an welchem bei 31 eine Strebe 32     befestigt     ist, die von denn     Gehäuse    14 abwärts führt.  Der Lagerbock 30     trägt    .den Drehzapfen 3 3  eines dreiarmigen Kupplungshebels 34, 38,       40-,dessen    nach aufwärts gerichteter Arm 34  am freien als Auge     ausgebildeten        Enae     35     einen    Stosszapfen 36 aus     Antifriktions-          m,aterial,    wie z.

   B. ölgetränktem hartem Holz,  aufnimmt, an welchem ein Gewindezapfen 37       anliegt    und     -welcher    in Berührung mit dem  Kopf des Zapfens 25 gebracht werden kann.  Eine Mutter 37' dient dazu, den Schraub  zapfen 37 in der gewünschten Einstellung im  Hebelkopf 35 zu halten.  



  Der Arm 38 trägt einen Bremsschuh 39  aus     betut    reibendem Material, der gegen die  Umfangsfläche des Handrades 20 gedrückt  werden kann, wenn der Kopf 35 mit dem  Zapfen 36 sich vom Zapfen 25     wegbewegt,     um die Antriebsverbindung     zwischen    den  Kupplungsgliedern zu unterbrechen. Der  nach     abwärts    führende Arm 40 ist, an seinem       untern    Ende mittelst Zapfen 41 mit einem  Ende eines Lenkers 42 verbunden, der sich  in der Längsrichtung der Tischplatte A er  streckt.

   Das andere Ende des Lenkers 42 ist  bei 43 gelenkig mit einem Kurbelarm 44 ver  bunden, der an     einem    Ende einer Welle 45  befestigt ist, die in einem Lagerbock 46 ge  lagert ist, der an der untern Fläche der     Na-          schinengrundplatte    1 befestigt ist. Auf     cler     Welle 45 sitzt ferner ein Kurbelarm 47 fest.      von dessen freiem Ende eine Fusstrittstange  48 abwärts führt.

   Wenn auf die Fusstritt  stange ein abwärts gerichteter Zug ausgeübt  wird, wird der durch den Lenker 42 und den  Kurbelarm 44 gebildete Kniehebel, welcher  durch eine Feder 51 stets in geknickter Stel  lung gehalten wird, gestreckt, wodurch der  Hebel 40, 34 so schwingt, dass der Druck  zapfen 36 gegen den Teil 25 gepresst und da  durch die Kupplung 19, 20, 24 geschlossen  wird. Die Welle 45 trägt einen Arm 49, in  welchem einstellbar ein Anschlagzapfen 50  eingeschraubt ist, der gegen die untere Fläche  der Maschinenplatte 1 anstossen und so die  den Kniehebel 42, 44 streckende Bewegung  der Welle 4 anhalten kann, wenn die Gelenk  verbindung 43 im wesentlichen in einer  Ebene mit der Achse der Welle 45 und dem  Zapfen 41 liegt.

   Wenn die Fusstrittstange 48  losgelassen wird, wird sie durch die Wirkung  der Feder 51 aufwärts bewegt und der Knie  hebel 42, 44 geknickt, was zur Folge hat, dass  der Hebel 34, 38, 40 die Kupplungsvorrich  tung 19, 20, 24 freigibt, das auf der Welle 9  festsitzende Rad 20 bremst und dadurch die  Nähmaschine stillsetzt. An der untern Seite  der Tischplatte A ist ein in Form eines     Rheo-          staten    ausgebildeter Motoranlasser D befe  stigt. Der Rheostat besitzt einen auf- und  abwärts schwingbaren Arm 53, der mit drei  Kontaktstellen 54 in Berührung gebracht  werden kann, die als Pole zweier Wider  standsspulen r', r' dienen.

   Die Feder 5 5 hält  den Kontaktarm 53 nachgiebig gegen den  Anschlag 56 und in elektrischem     Kontakt    mit  der obersten Kontaktstelle 54, so dass die Wi  derstandsspulen r' und r" in Reihe mit dem  Motorstromkreis geschaltet sind und den Mo  tor mit einer verhältnismässig geringen. Ge  schwindigkeit laufen lassen, wenn die Näh  maschine sich in Ruhe befindet. Eine Kette  57 verbindet den Kontaktarm 53 mit der Fuss  trittstange 48. Die Teile sind so bemessen und  eingestellt, dass, wenn die Fusstrittstange ab  wärts gezogen wird, die Widerstandsspulen  r" und r' nacheinander aus dem Motorstrom  kreisausgeschaltet werden, so dass der Motor  schnell auf seine volle Geschwindigkeit    kommt.

   Unmittelbar nachdem der Kontakt  arm 53 die unterste Kontaktstelle 54 trifft,  erhält der Motor seine volle Geschwindigkeit,  und der Hebel 34, 40 stellt hierauf die An  triebsverbindung zwischen dem Motor C und  der Nähmaschine B her.  



  Wenn der Druck auf den     Fusstritt    auf  hört, heben die Federn 51 und 55 die Fuss  trittstange 48 und den Kontaktarm 53 und  entkuppeln in beschriebener Weise den Motor  von -der Nähmaschine und lassen gleichzeitig  den Bremsschuh 39     auf,das    Handrad 20 wir  ken. Zu derselben Zeit wird die Geschwin  digkeit des Motors verringert, weil die Wider  standsspulen<I>r'</I> und<I>r"</I> in den Motorstrom  kreis eingeschaltet werden.  



  In .der in den     Fig.    4 und 5 dargestellten  Ausführungsform ist der Motor C' in eine  seitliche Öffnung des Maschinenständers     ein-          gepasst,derart,    dass seine Motorwelle 16' sieh  quer zu der     Maschinenantriebswelle9'        derNäh-          maschine    durch die .genannte     Aussparung     hindurch erstreckt. Die Kraftwelle 16' trägt  den Schneckentrieb     1T,    welcher mit dem  Zahnrad 18' in Eingriff steht, das auf einer  hohlen Welle 58     befestigt    ist, die in einer La  gerbüchse 59 gelagert ist, welche in eine Öff  nung in dem     Maschinengestell    eintritt und.

         mittelst;    Schrauben 60 und eines Flansches  an dem Maschinengestell befestigt     ist.    Die  hohle Welle 58 bildet ein Lager für die Ma  schinenantriebswelle 9', welche sich durch  die erstere hindurch erstreckt. An der hohlen  Welle ist das antreibende Kupplungsglied,  die Scheibe 19',     befestigt.    Das angetriebene  Glied 20' der Reibungskupplung hat eine  kreisrunde Aussparung, um die antreibende  Scheibe 19' aufzunehmen, und     trägt    einen  Ring 23' von gut reibendem Material, wie  Leder, der durch entsprechendes Verschieben  des Handrades 20' gegen die kegelförmig ab  geschrägte Umfangsfläche der Scheibe 19' ge  drückt werden kann,     mittelst    des von einem  Fusstritt gesteuerten Armes 34'.

   Der Fusstritt  und die     Motoranlassvorrichtung    können die  gleiche sein, wie im erst beschriebenen Bei  spiel. Ein     Kugelstützlager    29' ist     zwischen     der Nabe der antreibenden Kupplungsscheibe      19' und der Lagerbüchse 59 angeordnet, um  den Druck aufzunehmen, der von dem Arm  34' ausgeübt wird, wenn er das angetriebene  Kupplungsglied 20' gegen das antreibende  Glied 19' presst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebs- und Steuerungsvorrichtung für Kleinmaschinen mit Antriebswelle, die von einer zweiten quer zu ihr liegenden Welle angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Wellen eine vom Arbeiter steuerbare Reibungskupplung mit umlaufenden antreibenden und angetriebenen Gliedern angeordnet ist, deren Achsen mit der Achse der Antriebswelle zusammenfallen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Antriebs- und Steuerungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwangsläufige Antriebsverbindung zwischen der zweiten Welle und dem an treibenden Glied der Reibungskupplung vorgesehen ist. 2.
    Antriebs- und Steuerungsvorrichtung nach Patentanspruch, für Nähmaschinen mit in der Längsrichtung des Maschinenarmes gelagerter Antriebswelle, dadurch gekenn zeichnet, dass die vom Arbeiter steuerbare Reibungskupplung auf einer ausserhalb des Maschinenarmes liegenden Verlängerung der Antriebswelle vorgesehen ist. Antriebs- und Steuerungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspüehen 1 und 2, daduch gekennzeichnet, dass das antrei bende Kupplungsglied zwischen dem an- getriebenen Glied und dem Maschinenarm liegt. 4.
    Antriebs- und Steuerungsvorrichtung nach Patentanspruchs und Unteransprüchen 1 bis 3, bei der die Antriebswelle in einer über den Maschinenarm nach aussen ra genden Lagerbüchse gelagert ist und noch über diese Büchse hinausragt, dadurch ge kennzeichnet, dass einen Motorrahmen tra gende Teile die Lagerbüchse umfassen und an dieser befestigt sind. 5.
    Antriebs- und Steuerungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da.ss rlas treibende Glied der Reibungskupplung auf der Antriebswelle lose drehbar, und das angetriebene Glied aehsial verschiebbar ist, wobei ein Drucklager zwischen dem antreibenden Kupplungsglied und dem Maschinenarm liegt, um den bei geschlos sener Kupplung gegen das antreibende Kupplungsglied ausgeübten Achsialclrueli: aufzunehmen. 6.
    Antriebs- und Steuerungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle eine hohle Welle durchsetzt. die in einer in den Maschinenarm ragen den Lagerbüchse gelagert ist, einerseits zwa,ngslä iifiy mit der zweiten Welle in Verbindung steht und :anderseits das an treibende Kupplungsglied trägt.
CH97403D 1921-07-11 1921-07-11 Antriebs- und Steuerungsvorrichtung für Kleinmaschinen mit Kraftantrieb. CH97403A (de)

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