CH97267A - Hilfsvorrichtung zur Kompensierung des Reibungsmomentes bei Wattstundenzählern. - Google Patents
Hilfsvorrichtung zur Kompensierung des Reibungsmomentes bei Wattstundenzählern.Info
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Description
Hilfsvorrichtung zur Kompensierung des Reibungsmomentes bei Wattstundenzählern. Zur Kompensierung *des Reibungsmomentes bei Wattstundenzählern verwendete man bis her eine mit dem Anker hintereinanderge- schaltete Hilfsspule. Da diese sowohl, als auch der Anker von ein und demselben der Netzspannung proportionalen Strom durch flossen werden, so ist das Drehmoment, wel ches das Feld der Hilfsspule mit dem be weglichen Ankerfeld ausübt, proportional dem Quadrat der Netzspannung. Dies hat den Nachteil, dass der Fehler des Zählers bei ge ringer Last stark von der Netzspannung ab hängig ist und dass bei Spannungserhöhung die Möglichkeit eines Leerlaufes eintreten kann. Der Versuch, zwecks Verminderung der Windungszahl Eisen in die aus vielen Win dungen feinsten Kupferdrahtes bestehende Hilfsspule zu bringen, führte zu keinem gün stigen Resultat, da infolge der Remanenz im Eisen der Zähler von Spannungsschwankungen noch stärker beeinflusst wird. Man hat auch versucht, durch einen besondern permanenten Hilfsmagneten oder durch das Streufeld des Bremsmagnetes selbst ein Hilfsdrehmoment zu erzeugen, jedoch werden hierbei durch Über- lastung oder Kurzschluss die Magnete ge schwächt, wodurch die Kompensierung gestört und unter Umständen die Charakteristik der Zählerkurve verändert wird. Alle diese Nach teile werden durch vorliegende Erfindung be hoben. Das Wesen derselben besteht darin, dass ein Teil der Streukraftlinien der Brems magnete durch eine aus paramagnetischein, Material hergestellte Brücke nach dem Anker geleitet werden, um dort zusammen mit dem beweglichen Ankerfeld das zusätzliche Dreh moment zur Kompensierung der Reibung zu bilden.. Der Gegenstand der Erfindung ist in bei liegender Zeichnung in einem Ausführungs beispiel dargestellt. Auf dem einen Ende des Bremsmagnetes in ist ein zweckmässig aus mehreren dünnen Drähten hergestellter Eisenleiter e befestigt und um das Schirmblech s herumgebogen, welches den Bremsmagneten gegen die Kraft linien der Hauptstromspulen h schützt. Das andere Ende des Eisenleiters e ist senkrecht zur Wind ungsebene der Hauptstromspulen um gebogen, so dass die aus demselben austreten- den Kraftlinien mit dem Feld des beweg lichen Ankers ein zusätzliches Drehmomerit bilden. Durch Vergrössern oder Verringern der Entfernung des Eisenleiters e von den Anker spulen kann das Drehmoment den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend gestärkt oder ab geschwächt werden. Ein wesentlicher Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, dass der Zähler von Spannungsschwankungen im Netz wenig beeinflusst wird, da sich das Hilfs- drehmornent nur proportional zur Spannung ändert. Um eine Veränderung des Bremsmag netes durch Kurzschluss zu verhindern, wird der Querschnitt der paramagnetischen Brücke e zweckmässig so bemessen, dass bereits durch die Streukraftlinien des Bremsmagnetes eine Sättigung eintritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Kompensierung des Rei bungsmomentes bei Wattstundenzäblern, da- durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Streu- kraftlinien des Bremsmag-netes über eine Brücke aus paramagnetischem Material der art in das Feld des beweglichen Ankers ge leitet wird, dass ein zusätzliches Drehmoment erzeugt wird.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der magnetischen Brücke so bemessen ist, dass bereits durch die Str"ukraftlinien des Breinsmagnetes eine Sättigung eintritt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Brücke derart ver stellbar angeordnet ist, dass ihre Wirkung beliebig verändert werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE97267X | 1920-08-05 |
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| CH97267D CH97267A (de) | 1920-08-05 | 1921-07-25 | Hilfsvorrichtung zur Kompensierung des Reibungsmomentes bei Wattstundenzählern. |
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