CH96880A - Presswalze zum Auspressen von Wasser aus feuchter Holz- oder Zellstoffpappe. - Google Patents

Presswalze zum Auspressen von Wasser aus feuchter Holz- oder Zellstoffpappe.

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CH96880A
CH96880A CH96880DA CH96880A CH 96880 A CH96880 A CH 96880A CH 96880D A CH96880D A CH 96880DA CH 96880 A CH96880 A CH 96880A
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Verksted A S Myrens
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Myrens Verksted As
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      Prosswalze    zum Auspressen     vou    Wasser aus feuchter     lfolz-    oder     Zellstoffpappe.       Die Erfindung betrifft eine     Presswalze    zum  Auspressen von Wasser aus feuchter     Holz-          oder    Zellstoffpappe.

   Bei den bekannten Wal  zen mit in der Umfangsrichtung der Walzen  verlaufenden Oberflächenkanälen, welche sich  nach innen,<B>d.</B> h. gegen die Walzenachsen  hin so stark verengen,     dass    sie eine     Haar-          röhrchenwirkung    auf das an der     Pressstelle     ausgetriebene Wasser ausüben, sind diese  Kanäle dadurch gebildet,     dass    die ganze Ober  fläche der Walze mit     engschliessenden    Metall  ringen oder     init    einer     schraubengangförmigen     dichten     Bewicklung    aus     Metalldzaht    von  kreisförmigem oder polygonalem Querschnitt  überzogen ist.

   Diese Ausbildung hat den  Nachteil,     dass    sich zwischen den einzelnen  Ringen oder Lagen Rost bildet.  



  Nach der vorliegenden Erfindung sind  die annähernd in der Umfangsrichtung der  Walze verlaufenden, sich nach innen gegen  die Walzenachse hin stark verengenden Ober  flächenkanäle in der Walzenoberfläche selbst  ausgearbeitet. Dank dieser Ausbildung kann  insbesondere jeder Rostansatz vermieden wer  den, wie er bei den bisher gebräuchlichen    Walzen zwischen und unter den Lagen der       Bewicklung    entstand.  



       Beispielweise    Ausführungsformen der     Er-          findüng    sind in beiliegender Zeichnung dar  gestellt, und zwar sind:       Fig.   <B>1-3</B> verschiedene Ausführungsformen  der Walzenoberfläche im axialen     Läno,##"schnitt;          Fig.    4-12 zeigen in grösserem     Mass-          stabe    weitere Ausführungsformen der Kanal  profile.  



  Bei den Walzen nach     Fig.   <B>1,</B> 2 und<B>3</B>  sind die nach innen stark verengten Kanäle<B>1</B>  durch Ausdrehen aus der Walzenoberfläche  selbst gebildet, und zwar derart,     dass    die       Querschnittsform    der     Oberflächenkanäle        an-          näbernd    die gleiche ist wie bei     Bewicklung     mit Metalldraht.     Fig.   <B>1</B> stellt die einfachste  Form dar, die einer Walze mit dicht auf  gewickelten Drähten von kreisförmigem Quer  schnitt entspricht.  



  Bei der Walze nach     Fig.    2 soll die     Haar-          röhrehenwirkung    etwas erhöht und die Kapa  zität der Kanäle dadurch vermehrt werden,       dass    man die einzelnen Rippen 2, von denen  die Kanäle<B>1</B> gebildet worden sind, etwas      voneinander entfernt, so     dass    zwischen ihnen  enge Saugspalten<B>3</B> entstehen.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt eine weitere Ausführungsform  der Oberflächenkanäle einer Walze, die un  gefähr einer mit Draht von sechseckigem  Querschnitt bewickelten Walze entspricht.  



  Bei allen diesen Walzen kann eine     Haar-          röhrchenwirkung    auf das zwischen den Walzen  aus der Stoff bahn     herausgeprel,,te    Wasser  nachgewiesen werden.  



  Es hat sich indessen herausgestellt,     dass     gute Resultate insbesondere dann erreicht  werden können, wenn ein bestimmtes Ver  hältnis zwischen Breite, Tiefe und Abständen  der Kanäle besteht. Es müssen nämlich diese  Dimensionen derart sein,     dass    einerseits die  beim Pressen in die Kanäle sich hinein  pressenden Rippen der     Stoffbahn    die Kanäle  nicht bis auf den Boden ausfüllen, während  anderseits diese Rippen beim Hineinpressen  in die Kanäle einer gewissen Zusammen  pressung in der Querrichtung ausgesetzt sein  müssen, damit der Stoff die Druckwalzen  mit einem gewissen Trockenheitsgrad ver  lassen kann.

   Schliesslich darf der zwischen  den     Stoffrippen    und dein Grund der Kanäle  vorhandene freie Raum auch keinen zu grossen  Querschnitt im Verhältnis     zum    gesamten  Kanalquerschnitt haben, da die obern Rippen  kanten der     Stoffbahn    in diesem Falle in stark  feuchtem Zustand die     Presswalze    verlassen  würden, weil sie sofort nach dein Durchgang  durch die     Pressstelle    hindurch einen Teil des  zwischen den Walzenrippen     herausgepressteii     Wassers wieder aufsaugen würden.  



  Bei Versuchen mit Walzen mit verschie  denen Kanalprofilen ist festgestellt worden,       dass    Kanäle von grösserer Breite als<B>3</B> mm  und geringerer Breite als<B>1</B> mm keine guten  Resultate ergeben. Ferner ist festgestellt  worden,     dass    die Tiefe nicht kleiner als<B>0,3</B>  der grössten Breite sein sollte. Zwischen  diesen Grenzen kann aber die Form des       Kanalprofiles    geändert werden. Innerhalb der  genannten Abmessungsgrenzen ist die<B>Adhä-</B>  sion zwischen Wasser und dem Metall der  Walze am Grund der Kanäle immer genügend  gross um     Haarröhrenwirkung    auszuüben.

           Fig.    4-12 der Zeichnung stellen in  grösserem     Massstabe    eine Reihe derartiger  Kanalprofile dar, welche     zufriedenstellende     Resultate gegeben haben. Je weniger tief die  Kanäle sind, um so rascher müssen ihre  Seiten sich nach unten hin einander nähern.  Bei der kleinsten der gezeichneten Tiefen  (1/2 mal der Breite) ist der halbkreisförmige  Querschnitt unzweckmässig, weil man bei ihm  keine genügende Trockenpressung der obern  Teile der sich beim Pressen bildenden Stoff  rippen erreicht. Der Querschnitt     muss    in die  sem Falle innerhalb des Halbkreises liegen,  wie dies die     Fig.   <B>11</B> zeigt.  



  In den dargestellten Figuren bezeichnet  a die Breite der in der     Walzenoberfläehe     eingedrehten Kanäle. In     Fig.    12, wo die  obern Kanten der Rippen stark abgerundet  sind, ist diese Breite als der Abstand der  bis an die Oberfläche der Walze verlänger  ten schrägen Seiten der Kanäle aufzufassen.  Der Abstand a wird hierbei kleiner als der  Abstand     b    der Kanäle.  



  Denkt man sich die dargestellten Profile       (Fig.    4-12)     in    natürlicher Grösse ausge  führt, also mit einer Breite von höchstens  <B>3</B>     inin,    so wird es verständlich sein,     dass    auch  bei denjenigen der gezeichneten Kanalprofile,  bei denen der Grund verhältnismässig kleine  Krümmung aufweist<B>(Z.</B> B.     Fig.    4,<B>6, 11),</B>  eine starke Adhäsionswirkung entstehen wird.  



  Es hat sich gezeigt,     dass    die besten Er  gebnisse erreicht werden, wenn die Kanäle  genau in     Umfangsrichtung,   <B>d.</B> h. in genau  senkrecht zur     Axe    liegenden Ebenen der  Walze ringförmig verlaufen. Die Kanäle  könnten jedoch auch etwas geneigt ring  förmig oder schraubenförmig verlaufen. Die  Erfahrung lehrt aber,     dass    die     Auspressungs-          wirkung    in um so höherem Masse verringert  wird,<B>je</B> mehr die Richtung der Kanäle sich  der     Axialrichtung    der Walze nähert.

   Parallel       zur        Walzenaxe    verlaufende Oberflächenkanäle  sind nicht brauchbar, weil das     ausgepresste     Wasser nicht rasch genug aus solchen Kanälen  von der Walze abfliessen kann und hierbei  die Stoff     bahil    zerdrückt wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Presswalze zum Auspressen von Wasser aus feuchter Holz- oder Zellstoffpappe, mit im Umfang vorgesehenen Oberflächenkanälen zum Absaugen, durch Haarröhrehenwirkung, der ausgepressten Flüssigkeit, dadurch ge kennzeichnet, dass die annähernd in der Um fangsrichtung der Walze verlaufenden, sich nach innen gegen die Walzenachse hin stark verengenden Oberflächenkanäle in der Walzen oberfläche selbst ausgearbeitet sind.
    UNTERANTSPRUGH: Presswalze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenkanäle eine zwischen<B>1</B> uiid'3 mm liegende Breite und eine Tiefe besitzen, die grösser ist als <B>0,3</B> der erwähnten Breite.
CH96880D 1913-09-26 1921-03-26 Presswalze zum Auspressen von Wasser aus feuchter Holz- oder Zellstoffpappe. CH96880A (de)

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CH96880D CH96880A (de) 1913-09-26 1921-03-26 Presswalze zum Auspressen von Wasser aus feuchter Holz- oder Zellstoffpappe.

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