CH96841A - Verfahren zur Herstellung von Bauelementen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bauelementen.

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CH96841A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/24Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing alkyl, ammonium or metal silicates; containing silica sols
    • C04B28/26Silicates of the alkali metals

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Description


  Verfahren zur Herstellung von- Bauelementen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung von Bau  elementen, darauf beruhend, dass man als  Hauptbestandteil Sägemehl nach vorangegan  gener vollständiger     Tränkung        mittelst    ge  löschtem Kalk und     nachheriger    Trocknung  mit einem körnigen Stoff, sowie mit Zement  mischt, dem Gemenge alsdann Weisskalk und  Wasserglas beimischt und so viel Wasser  zusetzt, bis ein Teig entsteht, der sich in zur  Formung der herzustellenden Elemente die  nenden Formen gut ausbreiten lässt, und dass  man die Elemente nach Trocknung in eine  Lösung von Eisenvitriol eintaucht.  



  In beispielsweiser Ausführung 'dieses       Verfahrens    verwendet man<B>100</B> Teile     Sägs-          mehl,    wie es in der Sägerei anfällt, dem man  nach     Tränkung        mittelst    gelöschtem Kalk  (bis zur vollständigen Sättigung) und nach  erfolgter Trocknung (zweckmässig an der  Luft) 25 Teile Schlacke oder Sand und 20  Teile Zement beifügt. Diese drei trockenen  Bestandteile vermischt man innig miteinander.

    Dem so erhaltenen Gemenge mischt man 15  Teile Weisskalk (Kalkhydrat in wässeriger  Lösung) und .6 Teile kieselsaures Natron    (Wasserglas) bei und setzt so viel Wasser  zu, bis ein Teig entsteht, der sich in zur  Formung der herzustellenden Elemente die  nenden Formen gut ausbreiten     lässt.    Nach  erfolgter Trocknung des auf diese Weise ge  schaffenen steinartigen Bauelementes taucht  man dasselbe in eine Lösung von     Eisenvitriol     ein, die aus zwei Dritteln Wasser und einem  Drittel Eisenvitriol besteht, und lässt das  Element dann an der Luft trocknen. Diese  Imprägnierung bewirkt eine     Mineralisierung     des Bauelementes und macht dieses wetter  beständig und feuerfest.  



  Das so erhaltene Bauelement zeichnet sich  durch absolute     Nagelbarkeit    aus. Das Ele  ment selbst kann eine beliebige äussere Form  erhalten, je nach seiner Zweckbestimmung.  Es kommt vorteilhaft als isolierende, einen  Bestandteil einer Mauerkonstruktion bildende  leichte und daher warme Innenplatte, aber  auch als leichte Aussenplatte in Betracht, so  wie als Hohlkörper für Deckenkonstruktio  nen, und ferner zum Beispiel als Platte für  Zwischenwände, als Isolierplatte usw.  



  Wenn das Bauelement zum Beispiel in  Form von Innen- und Aussenplatten bei      Mauerkonstruktionen mit Füllkörpern oder  Füllmasse verwendet werden soll, dann wird  das Element mindestens auf der nach innen  zu liegen kommenden Aussenseite mit einem  wasserabstossenden Anstrich, zweckmässig aus  Teeröl oder     Goudron,    versehen und nachher  gesandet.

   Dieser Anstrich macht das Element  unempfindlich gegen allfällige in den     Füll-          l@örpern        bezw.    in der Füllmasse     (Beton        usw.)     vorhandene Feuchtigkeit, während die     San-          dung    im Sinne einer guten Verbindung zwi  schen dem Element und genannter Füllung  wirkt.  



  Die Elemente können     gewünschtenfalls     bei Formung derselben mit einer ihre     Isolier-          fähigkeit    erhöhenden Einlage, zum     Beispiel     in Form von Papier- oder Torfmehl, versehen  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zurHerstellungvonBauelementen, dadurch gekennzeichnet, da.ss man als Haupt bestandteil Sägemehl nach vorangegangener vollständiger Tränkung mittelst gelöschtem Kalk und nachheriger Trocknung mit einem körnigen Stoff, sowie mit Zement mischt, dem Gemenge alsdann Weisskalk und Was- serglas beimischt und so viel Wasser zusetzt, bis ein Teig entsteht, der sich in zur For- inung der herzustellenden Elemente dienen den Formen gut ausbreiten lässt, und dass man die Elemente nach Trocknung in eine Lösung von Eisenvitriol eintaucht. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Elemente nachträglich wenigstens auf einem Teil ihrer Aussenfläche mit einem wasser abstossenden Anstrich versieht. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Elemente noch sandet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und En teranspruch 1, _ dadurch gekennzeichnet, dass man die Elemente mit einem Anstrich aus Teeröl versieht. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Elemente mit einem Anstrich aus Goudron versieht.
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