CH96079A - Selbsttätiger Ausschalter, insbesondere für Hochspannung, mit selbsttätiger Wiedereinschaltung. - Google Patents
Selbsttätiger Ausschalter, insbesondere für Hochspannung, mit selbsttätiger Wiedereinschaltung.Info
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Description
Selbsttätiger Ausschalter, insbesondere für Hochspannung, mit selbsttätiger Wieder einschalturig. Die Erfindung betrifft einen selbsttätigen Ausschalter, insbesondere für Hochspannung, mit selbsttätiger Wiedereinschaltung. Von den bekannten Schaltern dieser Gattung un terscheidet sich der Gegenstand der Erfin dung durch seine besonders einfache Bauart. Diese ermöglicht es daher auch, normale Schalter nachträglich und ohne wesentliche Änderungen mit der Vorrichtung zum selbst tätigen Wiedereinschalten auszurüsten.
Die Erfindung besteht darin, dass durch die Ausschaltbewegung des Schalters, was mit oder ohne Zwischenschaltung eines ein stellbaren Hemmwerkes erfolgen kann, die Sperrung einer Einschaltkraftquelle aus gelöst wird, worauf diese das Wiederein- schalten des Schalters bewirkt und dann selbst wieder gesperrt wird. Dieses Wieder einschalten erfolgt zweckmässig zweimal. Eine grössere Anzahl von selbsttätigen Wie dereinschaltungen ist aus dem Grunde un zweckmässig, da unbedingt die Störungs ursache vorerst zu beseitigen ist, wenn nach der zweiten Wiedereinschaltung der Schalter wieder auslöst.
.Auf der Zeichnung ist eine beispiels weise Ausführungsform in Seitenansicht und Aufriss und eine Einzelheit in grösserem Mass stabe dargestellt.
Auf der Betätigungswelle eines Hoch spannungsölschalters mit Auslöserelais be findet sich ausser dem üblichen Handrade 1 eüi zweites Rad 2. Dieses ist mit einer Rille zur Aufnahme -eines dünnen Stahlseils 3 ver sehen. An dem Gehäuse des Schalters ist eine Stütze 4 befestigt, die eine zweite R.illen- scheibe 5 trägt.
Die grosse Rillenscheibe 2 ist auf der Welle 6 des Schalters mittelst einer Blinkvorrichtung befestigt; infolgedes sen kann sie in der einen Richtung, zum Beispiel des Uhrzeigers, gedreht werden, ohne die Welle 6 des Schalters mitzu nehmen. Bei der entgegengesetzten Drehung, welche das Gewicht 7 bewirkt, wird die Schaltwelle 6 mitgenommen. Hierdurch er folgt eine Einschaltung des Schalters. Zum selbsttätigen Auslösen bezw. Ausschalten des Schalters bei gurzschluss dient das Re lais $. Fest auf der Schaltwelle 6 sitzt eine Scheibe 9, welche ein Gelenkauge 10 trägt.
Drehbar in diesem gelagert ist ein Betäti gungsgestänge 11, das an seinem andern Ende mit einem Schlitz 12 ausgerüstet ist. In diesen Schlitz 12 greift der Bolzen 18 des doppelarmigen Hebels 14 ein. Der He bel 1.4 ist auf einer Platte 4a auf dem Stift 15 drehbar gelagert. Durch eine Fe der 16 wird der gabelförmige Teil 17 des Hebels 14 ständig nach rechts gedrückt, um (las Seil 3 und das Gewicht 7 zu halten und deren Bewegung folgendermassen zu verhin dern. Das an der Rillenscheibe 2 befestigte Stahlseil 3 läuft über die Rillenscheibe 5 und durch ein in der Platte 4a befindliches Loch 18.
An dem Seil selbst sind Arretier muffen 19a und 19b angebracht, die sich auf das gabelförmige Ende 17 des Kniehebels 14 aufsetzen.
Die Wirkung der Einrichtung ist fol gende: ' Durch Drehung der Rillenscheibe 2 in der Richtung des Uhrzeigers wird das Ge wicht 7 in die Höhe gezogen. Hierbei wickelt sich das Stahlseil 3 um die Rillenscheibe 2. Der Hebel 14 ist dabei von der in der Platte 4a befindlichen Öffnung 18, durch welche (las Stahlseil 3 geht, wegzudrehen. Die Ar retiermuffen 19a und 19b gleiten dann leicht durch die Öffnung 18 hindurch. Das Auf ziehen erfolgt so weit, bis die unterste Arre- tiermuffe 19a sich über dem gal,elförmigen Teil 17 des Hebels 14 befindet.
Sodann wird der Schalter durch Drehen des Handrades 1 nach links eingeschaltet, wodurch sich die Scheibe 9 mit dem Gelenk 10 von rechts nach links bewegt, ebenso das Gestänge 11 mit dem Schlitz 12. Der Hebel 14 folgt dieser Bewegung durch die Kraft der Feder 16 und hält somit das Seil 3 mittelst der Ga bel 17 fest.
Löst nun das Relais 8 infolge Kurzschlusses oder dergleichen den Schalter aus, so bewegt sich die Scheibe 9 mit dem Gelenk 10 nach rechts in der Richtung des Uhrzeigers und zieht das Gestänge 11 und mittelst des Stiftes 13 den Hebel 14 nach rechts, wodurch die Arretiermuffe 19a von dem gabelförmigen Stück 17 freigemacht wird. Jetzt wirkt das Gewicht 7 und he- wegt die Rillenscheibe 2 nach links herum, wobei wegen der Blinkvorrichtung die )Velle 6 des Schalters mitgenommen und somit wie der eingeschaltet wird.
Ist der Kurzschluss nicht ein vorüber gehender, hat er sich also nach der ersten Auslösung nicht selbst beseitigt, so löst das Relais 8 den Schalter nochmals aus, und das Spiel des Einschalteins beginnt von neuem, wobei nur der Unterschied besteht, dass jetzt die vorher obere Arretiermuffe 191) frei gegeben wird. Ein weiteres Einschalten kann dann nicht mehr erfolgen, da das Ge wicht 7 den tiefsten Stand erreicht hat. Es soll aber auch nicht erfolgen, da unbedingt zuerst die Störungsursache gesucht und be= seitigt sein muss, ehe weitere Einschaltun-en vorgenommen werden.
Die oben beschriebene Vorrichtung stellt eine Ausführungsform dar, welche dazu dient, den Schalter nach dem Auslösen so fort wieder einzuschalten. Die Bewegung der Scheibe 9 kann vorerst auf ein Hemmwerk übertragen erden, welches, auf eine be stimmte Zeit eingestellt, verhindert, dass die Freigabe der Arretiermuffen 19a und 19b sofort nach Auslösen des Schalters erfolgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Selbsttätiger Ausschalter, insbesondere für Ilochspanung mit selbsttätiger )Vieder- einschaltung, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Ausschaltbewegung des Schalters die Sperrung einer Einschaltkraftquelle aus gelöst wird, worauf diese das Wiederein- schalten des Schalters bewirkt und dann selbst wieder arretiert wird. UNTERANSPRt1CHE 1.Selbsttätiger Ausschalter nach Patent - anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Einschaltkraftquelle dienendes Gewicht (7) mittelst Seils (3) eine nur bei der Einschaltbewegung mit der' Schalt welle (6) gekuppelte Scheibe (2) im Sinne des Einschalteins zu drehen sucht, hieran aber in der Einschaltstellung des Schal ters dadurch gehindert wird, dass ein von der Schaltwelle (6) gesteuertes Sperr gestänge (9 bis 17) durch eine Gabel (17) jeweils eine der an dem Seil (3) ange brachten Arretiermuffen (19a, 19b) fest hält. 2.Selbsttätiger Ausschalter nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Sperrgestänge (9 bis 17) eine in einer Richtung unter Federwirkung (16) ste hende Kupplung (12, 13) vorgesehen ist, um zwecks Aufziehens des Gewichtes (7) die Sperrung (17) der Arretiermuffen (19a, 19b) ohne Drehen der Schaltwelle (6) lösen zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE96079X | 1913-08-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH96079A true CH96079A (de) | 1922-09-01 |
Family
ID=5645735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH96079D CH96079A (de) | 1913-08-19 | 1921-03-23 | Selbsttätiger Ausschalter, insbesondere für Hochspannung, mit selbsttätiger Wiedereinschaltung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH96079A (de) |
-
1921
- 1921-03-23 CH CH96079D patent/CH96079A/de unknown
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