CH96077A - Anordnung zur Vermeidung des Überregelns bei selbsttätigen Regelvorrichtungen. - Google Patents

Anordnung zur Vermeidung des Überregelns bei selbsttätigen Regelvorrichtungen.

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CH96077A
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Anordnung zur Vermeidung des     Überregelns    bei selbsttätigen Regelvorrichtungen.    Bei     selbsttätigen        ReguliervorrichU,mgen     kann man immer die Beobachtung machen,  dass die Vorrichtung erst einmal über das  Ziel hinausschiesst, dann im entgegengesetz  ten Sinne reguliert, um schliesslich nach  mehrmaligem Hin- und     Hclrregulieren    zur  .Ruhe zu kommen.

   Die Ursachen für diese  Erscheinung sind bekanntlich mechanische  und elektrische     Trägheiten,    die das Beginnen  und Beendigen eines jeden Reguliervorganges  verzögern und die     umsomehr    zur Wirkung       kommen,    je grösser die     auszuregulierende    Ab  weichung von dem     Normalzustande    ist.  



  Um das     Überregulieren    zu vermeiden oder  einzuschränken, ist eine Regelvorrichtung be  kannt geworden, die, solange die Änderung  des zu regulierenden Vorganges grösser ist  als ein bestimmter Wert, ununterbrochen       wirkt,    während sie den Reguliervorgang in  eine Reihe kleiner Reguliervorgänge auflöst,  sobald dieser bestimmte Wert unterschritten  wird.  



  Der Erfindung gemäss kann nun das       Überregulieren    durch absatzweises Regeln für         beliebige    Regelvorrichtungen nutzbar ge  macht werden, indem durch eine besondere,  von der eigentlichen Regelvorrichtung un  abhängige Vorrichtung der Regelvorgang  zeitweise unterbrochen und freigegeben wird.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes das  Schema einer selbsttätigen Reguliervorrich  tung für die Elektroden eines     Karbidofens     unter     Fortlassung    aller nebensächlichen Ein  zelheiten.     schematisch    dargestellt. Die Elek  trode e, die durch den Motor     in    bewegt wird,  soll selbsttätig so einreguliert werden, dass  der Stromverbrauch konstant bleibt. Die  Stromstärke     wird    gemessen durch das Kon  taktamperemeter a, das an den Stromwandler  w angeschlossen ist.

   Bei zu grosser Strom  stärke     berührt    das Kontaktamperemeter sei  nen obern, bei zu kleiner Stromstärke     seinen     untern Kontakt und schaltet dadurch über  die doppelpoligen Umschaltrelais     r1    und r\  den Motor m in bekannter Weise auf Vor  wärts- oder     Rückwärtslauf,    das heisst auf  Heben oder Senken der Elektrode e.

   Zur      Vermeidung oder Verminderung des     Über-          reg-ulierens    ist in den Relaisstromkreis des       I@ontalztamperemeters    ein Unterbrecher     ein-          gesalialtet,    beispielsweise eine Kontakt  scheibe s, die durch einen Hilfsmotor an  getrieben wird und die den über die Kon  takte     7e1    und     1e\    geführten Relaisstrom in  gewissen, im vorliegenden Beispiel von der  übrigen Reguliereinrichtung unabhängigen  Zeitzwischenräumen öffnet und schliesst.

   So  wird erreicht, dass, auch     wenn    das     Kontald-          ampereineter    einen lang andauernden Kon  takt gibt, die Regulierung selbst in eine An  zahl kurzer Regelbewegungen unterteilt wird.  In der Pause nach jeder Teilregulierung     wird          gleichsam    erst abgewartet, ob nach Eintritt  des     Gleichgewichtszustandes    noch eine wei  tere Regulierung erforderlich ist.

   Der Takt,  in     dem    der Unterbrecher arbeiten muss, um  mit Rücksicht auf die vorhandenen     Trä.g-          heiten    und den     Unempfindlichkeitsgrad    des       Messgerätes    ein     Überregulieren    zu vermeiden,  ist durch Versuche leicht festzustellen.  



  Mit ganz besonderem Vorteil wird die       Erfindung        -angewendet,    bei     Reguliereinrich-          iLingen,    durch die mehrere voneinander     ab-          liängige    Grössen eingestellt     werden    sollen,  etwa.

   die Stromstärke in den drei Phasen einer       Drehstromanlage.    In einem solchen Falle  neigen naturgemäss die     Reguliervorrichtungen     in besonders hohem Grade dazu, nach einem       Überregulieren    durch .die gegenseitige Beein  flussung der Phasen untereinander erst     nach     langem     IIin-    und     Herregulieren    zur Ruhe  zu kommen.

   Wenn zum Beispiel bei einem    aus einem     Dreiphasennetz    gespeisten Karbid  ofen,     iilinlieli    -wie in der Zeichnung für eine  Elektrode dargestellt, die drei     Elektroden          entspi-ecliend    den Strömen in den drei     Zu-          leitunIgen    eingestellt     @verden    sollen, wird die       Anordnung    zum Beispiel so getroffen, dass  jede Elektrode für sich bewegt werden kann,  dass aber für die drei Reguliervorrichtungen  ein gemeinsamer Unterbrecher vorgesehen ist  mit drei gekuppelten Kontaktscheiben, deren       Konti        l;

  tsegmente        um    120   gegeneinander  versetzt sind, so dass die Regelung absatz  weise und in den drei Phasen der Reihe nach  abwechselnd erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Vermeidung des Über regelns bei selbsttätigen Regelvorrichtungen, b-i denen die Pegelung absatzweise erfolgt, dadurch gek,nnzeiehnet, dass durch eine be sondere, von der eigentlichen Regelvorrich tung unabhii.ngige Vorrichtung der Regel- vorgang zeitweise unterbrochen und frei gegeben wird.
    UNTERANSPRUCH: Anordnung nach Patentanspruch, für Mehr phasenwechselstrom, gekennzeichnet durch getrennte Regeleinrichtungen für die ver schiedenen Phasen und getrennte Unter brechungseinrichtungen, die in den einzelnen Phasen abwechselnd absatzweise wirken.
CH96077D 1920-04-17 1921-03-14 Anordnung zur Vermeidung des Überregelns bei selbsttätigen Regelvorrichtungen. CH96077A (de)

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